Neuer Kampfhubschrauber der Bundeswehr kann nicht schießen

Bei aller gebotenen Loyalität zum eigenen Land, die neuesten Nachrichten aus der Bundeswehr sind ein Desaster für Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und seine Pläne, unsere Armee einsatztauglich zu machen für die Verteidigungs Deutschlands und das NATO-Gebietes.

Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet über die harsche Kritik des Bundesrechnungshofes an der Beschaffung neuer leichter Kampfhubschrauber, die zwar geliefert wurden, aber nicht schießen können. Oder anders: Ein Kampüfhubschrauber, der nicht kämpfen kann, ist eben kein Kampfhubschrauber.

Die Prüfer stellten fest: „Die Bundeswehr hat den notwendigen Aufwand unterschätzt, ein marktverfügbares ziviles Basishubschraubermuster zu einem militärischen Kampfhubschrauber umzurüsten.“ Jetzt sind sie also da, die Hubschrauber, werden aber erstmal nur zur Ausbildung genutzt.

Hauptproblem ist wohl die Munition für die Bordkanone. Die bisher verfügbare 20-Millimeter-Munition könne wegen „einer elektrostatischen Empfindlichkeit des Anzündhütchens“ nicht für sicher erklärt werden.

Wann die Hubschrauber kampffähig sind, könne man noch nicht absehen…

Deutschland war mal anders…

3 Kommentare

  1. „H.K. sagt:
    2. November 2026 um 15:35 Uhr
    …

    Wie naiv kann ein Volk sein, wenn der Regierungschef lauthals verkündet „WIR sind BEREIT, Herr Putin !“, während die für atemberaubende Summen ( aus Steuergeldern ! ) angeschafften neuen Kampfhubschrauber nicht einmal feuerbereit sind und die Munition für diese Hubrschrauber seit über SECHS Jahren noch immer nicht getestet und freigegeben, geschweige denn bestellt, gefertigt und geliefert wurde ?
    Herr, schmeiß Hirn vom Himmel ! Bitte in übergroßen Portionen !!
    …“

    Klaus Kelle sagt:
    2. November 2026 um 15:43 Uhr
    Wer denn wohl sonst ?!
    Na, Friedrich Merz. In Ihrer Welt zweifellos

    1. H.K. sagt:
2. November 2026 um 15:53 Uhr

    Beeindruckende Antwort !


    1. Klaus Kellesagt:
2. November 2026 um 16:32 Uhr

    Ja, finde ich auch!“

    Beeindruckender Artikel am heutigen 06. November 2026 !
    👍

    Aber: WAS ist ein „Kampüfhubschrauber“ ?

    😉

  2. Täuscht mein Eindruck, oder ist das ein Phänomen, das vorwiegend bei militärtechnischen Großprojekten immer und immer wieder auftritt? Übrigens nicht nur in Deutschland. Erinnert sei nur an die diversen Desaster beim US-Militär wie den F35, den RAH-66 Comanche-Kampfhubschrauber oder jüngst beim teuersten Flugzeugträger der Welt, der USS Gerald Ford.

    Woran liegt es? An unrealistischen Entwicklungszeitvorgaben, die nur mit noch unausgereifter Technik eingehalten werden können? An sich ständig ändernden neuen Anforderungen und Spezifikationen? Oder schlicht an zu laschen Verträgen mit Rüstungsherstellern?

    Nicht, dass sowas auch mal im zivilen Sektor vorkommt. Die Boeing 737 MAX musste fast zwei Jahre am Boden bleiben. Oder das berühmte Elchtest-Desaster bei der Mercedes A-Klasse. Letzteres ist aber auch ein Beispiel, wie man aus einer technisch bedingte Schmach einen Vorsprung machte. Binnen weniger Wochen führte Mercedes das High-Tech-Sicherheitssystem ESP der Luxusklasse serienmäßig in die Kompaktklasse ein – und schockte damit die zuvor noch schadenfrohlockende Konkurrenz, vor allem jene aus Wolfsburg.

    Ich werde den Eindruck aber nicht los, dass solche technischen Pannen bei Militärprojekten weitaus häufiger passieren als im zivilen Sektor.

    Warum?

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