Bald bitten uns Länder in Not, bloß keine Unterstützung zu schicken

Was für eine peinliche Vorstellung liefert unser Land bei der Unterstützung der angegriffenen Ukraine bloß ab?

Erst lehnt die Bundesregierung trotz drängender Bitten der Ukraine Waffenlieferungen grundsätzlich ab. Basta!

Dann schicken sie ein tolles Zeichen der Solidarität: 5000 gebrauchte Schutzhelme. In ganz Europa lacht man über uns Pussies.

Als nächstes – endlich! – klappt mal etwas: Deutschland liefert 500 hocheffektive Stinger-Flugabwehrraketen und 1000 Panzerfäuste. Damit kann eine Armee, die sich verteidigen muss, etwas anfangen. Punkt!

Doch jetzt die nächste Peinlichkeit.

Deutschland sagt der Ukraine 2700 Flugabwehrrakten vom Typ „Strela“ zu, die noch aus den Beständen der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR stammen. Jetzt fand der „Spiegel“ heraus: 700 dieser Raketen – fast ein Drittel – sind nicht mehr zu gebrauchen.

Sie waren in Holzkisten eingelagert und so verschimmelt, dass unsere Soldaten beim Auspacken Schutzkleidung tragen mussten. Die Raketen sind für die Nutzung gesperrt, weil es „Mikrorisse im Treibsatz der Munition, die zu Korrosion/Oxidation führten“, gebe.

Liebe Bundesregierung, bite, bitte, bitte: Können wir nach Ursula von der Leyen, Annegret Kram-Karrenbauer und Christine Lambrecht jetzt endlich mal einen männlichen Offizier mit Auslandserfahrung – nicht nur im Stabsdienst – an die Spitze unserer Streitkräfte bekommen? Bitte! Nicht nach der nächsten Bundestagswahl. Nicht in zwei Jahren. Sondern am kommenden Montag!

Unsere Soldaten und unser Land haben es nicht länger verdient zum Gespött der ganzen NATO zu werden. Und der Ukraine.

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Dieser Artikel wurde 16 mal kommentiert

  1. gerd Antworten

    Lastenräder für die Ukraine. Das wäre doch mal eine sinnvolle Alternative.
    Ohne Sarkasmus hält man die Doppelmoral unserer „Politikerinnen“ nicht mehr aus.

    • Wolfgang Andreas Antworten

      Aber gerd,

      ich bitte Sie! Diese Lastenfahrräder haben doch einen Elektroantrieb! Und unsere Grünlobbyisten haben bestimmt auch schon die Firmen benannt, die die Steckdosen fürs Aufladen am Straßenrand installieren und diese tragen alle einen Aufkleber, daß das CO2 erzeugter Strom ist, der aus französichen Atomkraftwerken stammt und und das Projekt… von der Europäischen Union gefördert wird. Das macht doch Sinn? Nicht? Nachhaltig! – Bei dem horrenden uns umgebenden Unsinn, könnten das wirklich Leute noch glauben…

  2. Leyh Antworten

    Hallo Herr Kelle, da bin ich 100%ig ihrer Meinung! An der Spitze der Armee sollte ein Militär stehen! So zu sagen eine Fachkraft!

  3. Leyh Antworten

    Sergei Kuschugetowitsch Schoigu ist ein russischer Politiker und Armeegeneral. Von 1994 bis 2012 war er Minister für Katastrophenschutz der Russischen Föderation. Vom 11. Mai bis 6. November 2012 war er Gouverneur der Oblast Moskau.

  4. Alexander Droste Antworten

    Am Rande möchte ich darauf aufmerksam machen, dass die Lieferung von Kriegsgerät in Krisengebiete, abgesehen davon, dass es gegen die Verfassung verstößt, den Eintritt in den Krieg bedeutet. Das bedeutet, dass wir uns klar und offen zu einer der Kriegsparteien zugesellen (GB und USA waren da geschickter, sie haben jeweils beide Kriegsparteien beliefert). Für diesen Akt hat Putin eine eindeutige Warnung ausgesprochen.

    Wenn es stimmt, dass Deutschland immer noch unter den Besatzungsstatuten steht und sich lediglich im Waffenstillstand befindet, haben die Alliierten im Fall kriegerischer Handlungen jederzeit das Recht Deutschland zur Räson zu bringen, was kriegerisch erfolgt.

    • Hans Wolfgang Schumacher Antworten

      Und der Hoffnungsträger der CDU zündelt fleißig. Hier ein Auszug aus der FAZ online vom 4.3.22:

      „Merz sagte im Norddeutschen Rundfunk, wenn etwa ukrainische Atomkraftwerke direkt getroffen würden, dann beträfen die Auswirkungen auch die NATO-Länder: „Dann sind wir unmittelbar bedroht, das wäre dann auch eine neue Eskalationsstufe, in der dann die NATO nachdenken müsste, ob das nicht auch ein Angriff auf das eigenen Territorium darstellt. Aber so weit sind wir Gott sei Dank noch nicht.“

      Es könne aber, so Merz, eine Situation geben, „in der dann auch die NATO Entscheidungen treffen muss, Putin zu stoppen. Noch einmal, wir sind Gott sei Dank da noch nicht, aber die Angriffe nehmen Formen an, die da­zu geradezu zwingen.“

      • Klaus Kelle Antworten

        Lieber Herr Schumacher,

        ein russischer Angriff auf ein Atomkraftwerk ist eine ernste Angelegenheit, und natürlich muss sich der besten, die NATO und Deutschland damit befassen, weil es auch Auswirkungen auf uns haben kann.

        Klaus Kelle

        • Alexander Droste Antworten

          Ich glaube, auch für einen Angriff auf das größte Atomkraftwerk Europas direkt vor der eigenen Haustür sind sogar die Russen nicht dumm genug. Was also hat es mit diesem Brand dort wirklich auf sich?

          Glaubt nicht alles, was im SPIEGEL steht.

    • Klaus Kelle Antworten

      Auch diese Vorhersage von Dir wird nicht eintreten, mein Freund. Und jetzt sage ich mal etwas voraus: Wladimir Putin wird Ende dieses Jahres nicht mehr Präsident der Russischen Föderation sein.

      • Alexander Droste Antworten

        Je ne, is klar. Wahrscheinlich ist es dann Joe Biden oder dessen Sohn, der ja schon berühmt ist in der Ukraine.

        Was sagst Du eigentlich zu diesen seltsamen Vögeln in der Ukraine, die mit SS-Runen und Hakenkreuzen dekoriert Jagd auf Russen machen? Sie stellen sogar die Regierung. Das kann uns ja nur recht sein, Hauptsache … Und sind sie nicht niedlich, die kleinen Freiheitskämpfer. Zehnjährige üben schon mal an Kalaschnikows in passenden kleinen Tarnanzügen. Im Hintergrund nicht etwa russische Fahnen, nein ukrainische. Das ist bestimmt gestellt von Putin.

        Und was sind wir stolz auf unsere Landsleute, die jetzt alles, was irgendwie russisch ist, verbannt. „Kauft nicht bei Russen!“ „Russen haben hier keinen Zutritt!“ Rassismus und Diskriminierung sind ja auch sooo verpönt. Russisch ist jetzt das neue „Umgeimpft“. Wir sind schließlich bunt. Ist genauso, wie im Donbas. Da wird auch ganz bunt auf Toleranz gesetzt. Laut OSZE sind 75% der Opfer der Buntheit russisch.

        Ich habe da fakenews erhalten, Putin will Staatsarchive freigeben mit brisantem Inhalt zu Deutschland. Hmmm, könnte interessante Fiktion werden.

        Lieber Klaus. Die Russen muss man nicht unbedingt zum Freund haben, jedenfalls nicht alle, aber zum Feind möchte ich sie noch viel weniger. Wir beide sind klug. Am Ende sind wir klüger.

        • Friedrich Albrecht Antworten

          Was für einen Stuß schreiben Sie da? Und das noch vergeblich, denn bei Putin sind schon alle lukrativen Posten vergeben.

  5. H.-J. Pöschl Antworten

    Ein Profi an der Spitze des Verteidigungsministeriums?
    Warum nur da?
    Nennt mir bitte ein einziges Ministerium in der Bundesrepublik, das von einem Experten geleitet wird.

  6. Wolfgang Heppelmann Antworten

    Aber Herr Kelle, was schreiben Sie denn hier!

    In unserer schönsten und größten DDR, die es jemals gab, konnte garnichts schlecht oder schimmelig werden. Da hatte alles „Weltniveau“, da war alles immer pefekt. Am atifaschistischen Schutzwall waren die Waffen schon so modern, daß sie bei Bedarf von selbst schießen konnten. Könnte es sich nicht auch um biologische Kampfmittel handeln, eben wegen des Schimmels?

  7. Elena Antworten

    Qualitätspolitiket wie Andi Scheuer etwa wären super. Endlich eine männliche Lösung.

  8. Theo Schister Antworten

    Man braucht bloß Afghanistan in die NATO zu holen. Die Taliban haben gerade auf dem Moped einen Krieg gewonnen. Keine Kunst gegen behäbige, beamtenartige Dickbauchfusselbarthibster der Bundeswehr, die, so möchte man meinen, lediglich erfolgreich Genderkackhäuser performen können. Ein Taliban kann mehr als die Reihe der debilen, z. T. kriminellen Nichtsnutz*innen, die seit Scharping dem Verteidigungsministerium vorstanden. Im Ergebnis der Tätigkeit dieser Witzbold*innen haben die Soldaten kein zweites Paar Schuhe. Die Beratungskosten des Ministeriums sind höher als die Lohnkosten… Wehe, einer fragt, was die in der Faultierfarm auf der Hardthöhe für ihr Geld machen? Dann ist die Frage ist im Reichsbürgerduktus gestellt und damit macht sich der Fragesteller mit Faschist*innen gemein. Da ist es zumindest erklärbar, dass hier und da der Ruf laut wird, den Straftatsbestand des Volksverrates wieder einzuführen und tradiert zu ahnen.

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