Claudia Roth von den Grünen ist derzeit stellvertretende Bundestagspräsidentin und damit eine der protokollarisch höchstrangigen Persönlichkeiten in diesem Land. Es sei falsch, dass „Männergewalt“ nur von außen ins Land komme, ließ sie die Nation per Interview nach den sexuellen Übergriffen in vielen Städten in der Silvesternacht wissen. Andere Damen aus der deutschen Feminismus-Industrie äußerten sich ähnlich. Beeindruckend dagegen Alice Schwarzer, die zwar zweifellos Männern auch so ziemlich alles Schlechte zutraut, die aber den Mut hat, klar zu sagen, was sich in der Silvesternacht in Köln und anderen Städten tatsächlich abgespielt hat.

Doch zurück zu Claudia Roth, die gegenüber dem Münchner Merkur sagte: „Es ist doch nicht so, dass wir jetzt sagen können, das ist typisch Nordafrika, das ist typisch Flüchtling.“ Und damit hat sie ja recht. Nur wie war das damals, als der furchtbare Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche bekannt wurde? War sie, waren die Damen von der Feminismus-Industrie da auch so zurückhaltend? Sie sei schockiert über die „Unfähigkeit der katholischen Kirche, mit dem Missbrauchsskandal angemessen umzugehen” sagte sie damals. Nicht wenige Grüne erklärten, der Missbrauch von Kindern in einer solchen Organisation sei sozusagen systemimmanent. Einzelne stellten einen Zusammenhang mit dem Zölibat her. Das ist nun alles vom Tisch, denn es gab ja dann wohl gar keinen Missbrauchsskandal in der Kirche. Es gab auch damals Missbrauch durch Männer. Claudia Roth beim Wort genommen hieße das: „Es ist doch nicht so, dass wir jetzt sagen können, das ist typisch Kirche, das ist typisch katholischer Kleriker.“ Hat sie natürlich nicht gesagt, wäre aber logisch.

Ich finde übrigens, dass der Missbrauchsskandal der katholischen Kirche auch weiter so bezeichnet werden sollte. Ebenso sollte auch weiter festgehalten werden: die Gewalttäter aus der Schreckensnacht von Köln, Hamburg, Bielefeld und Düsseldorf waren Migranten und Asylsuchende.

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Dieser Artikel wurde 23 mal kommentiert

  1. S v B Antworten

    Haben wir uns nicht fast schon daran gewöhnt, dass – vornehmlich, aber nicht ausschließlich – bei den Polit-Grüninnen 2×2 nicht in jedem Fall 4 ergibt? Es ist jedoch beruhigend, dass die dreiste Art der Relativierung von den meisten Leuten im Land inzwischen durchschaut und im Netz wie in persönlichen Gesprächen entsprechend kommentiert wird.

    Gerade Claudia Roth hat sich in der Vergangenheit mit den meisten ihrer Statements ziemlich lächerlich gemacht. Auch und gerade als die ixte Stellvertreterin des Bundestagspräsidenten – deren Einschreiten erst dann nötig würde, wenn Herr Lammert wegen einer Grippe das Bett hüten müsste, wenn seine ersten beiden Stellvertreter sich zu gleichen Zeit mit dem Noro-Virus herumplagen würden, und Nr. 4 und 5 auch noch mit Verdacht auf Darmverschluss ins Krankenhaus eingeliefert werden müssten – nimmt man sie nicht wirklich ernst. Schlimm, dass ihr Geplapper, das sich kaum noch jemand zumuten mag, mit Steuergeldern so üppig entlohnt wird.

  2. Susanne Antworten

    na ja, der Vergleich hinkt doch etwas, wenn Sie „Nordafrika“, einen Landstrich, mit einer Institution gleichsetzen. „Nordafrika“ = „Kirche“. Dann können Sie auch einsetzen: „Es ist doch nicht so, dass wir jetzt sagen können, das ist typisch Grüne, das ist typisch grüner Politiker.“ Hat sie natürlich nicht gesagt, wäre aber logisch. Wirklich „logisch“? Schauen Sie mal nach, wie „logisch“ definiert ist.

    • Klaus Kelle Antworten

      Natürlich sind das zwei Paar Schuhe, aber es geht nicht um den Vergleich von Erdteil und globaler Großorganisation. Es geht um Doppelmoral, und da sind die Grünen führend in Deutschland. Entweder ist Gewalt, die von Männern ausgeht, immer Männergewalt – unabhängig von anderen Zusammenhängen. Oder sie definiert sich über diese Zusammenhänge. Aber bei einem Mann, der katholisch ist und Missbrauch begeht, ist das ein „katholischer Missbrauch“ und bei einem Muslim, der Missbrauch begeht, ist das ein „Mann“. So kann das nicht gehen.

      • Susanne Antworten

        wenn es zwei Paar Schuhe sind, warum nehmen Sie es dann her? Versteh ich nicht. Noch dazu wenn es „logisch“ sein soll!!! Wenn es um Doppelmoral geht, dann schreiben Sie es doch halt einfach so, ohne verquaste Vergleiche und völliger Unlogik. Und freilich geht die Gewalt von praktisch nur Männern aus, sie vergewaltigen, schlägern, bringen andere um….usw. „schockiert über die „Unfähigkeit der katholischen Kirche, mit dem Missbrauchsskandal angemessen umzugehen” sagte Roth damals. Um eine adäquate Aussage über Nordafrikaner zu tätigen, wie sollte denn Ihrer Meinung die Aussage lauten? „Die Nordafrikaner sind unfähig, mit dem Sylvesterskandal angemessen umzugehen“ Die Israelis werden sich bedanken. Andere vermutlich auch.

        • Hans-Jürgen Merten Antworten

          @ Susanne:

          Wenn Sie es logisch haben wollen, dann würde ich das so beschreiben:

          Frau Roth, die Grünen und die „Aktivistinnen“ sind gerade dabei alle (deutschen) Männer zu sexisitischen Gewalttätern zu erklären, um von den eigentlichen Ereignissen abzulenken.

          Mit viel Milde betrachtet, würd ich das Relativierung nennen. Realistisch betrachtet handelt es sich um eine Taktik, mit welcher das Anlegen zweier Maßeinheiten auf einen Sachverhalt verschleiert werden kann!

  3. ALP-traum Antworten

    Es ist noch lange nicht vorbei. Wir haben Silverster alle Tage, siehe
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/01/11/neue-sexuelle-gewalt-polizeiberichte-vom-10-und-11-januar-2016/

    Das unsere Politiker davor nur zu gern die Augen verschließen – und gerade die GRÜNEN – multikulti ist ja so toll u.s.w….. kann sich jeder von uns vorstellen. Damit müssten sie doch ihre Ideologien der letzten Jahrzehnte in Frage stellen.
    Das es auch die anderen Neubürger gibt, die sich zu benehmen wissen, muss hier niemand betonen. Aber was müssen, was können wir jetzt tun damit die Situation nicht eskaliert? Wenn immer mehr deutsche Haudegen meinen, sie müssten jetzt mal auf den Putz hauen, so wie kürzlich in Köln.
    Die zur Zeit an der Regierung tätigen Menschen sind offenbar viel zu weit weg von der Straße und den Realitäten, die sich dort zeigen. Und ganz besonders Frau Roth!
    Ich bin Deutsche und habe einen blonden, blauäugigen Sohn von gerade 15 Jahren und mache mir große Sorgen um seine Zukunft.

  4. Susanne Antworten

    Nun, Hr. Kelle, der Nachdenker selbst, spricht von Logik. Ich habe seine „logischen“ Schlüsse kritisiert.
    Was dies mit Ihrer Replik zu tun hat, erschließt sich mir nicht. Auch wenn wahr sein sollte, dass „Frau Roth, die Grünen und die „Aktivistinnen“ sind gerade dabei alle (deutschen) Männer zu sexisitischen Gewalttätern zu erklären.“, sind Hr. Kelles Aussagen immer noch Quatsch.

    Aber vielleicht begründen Sie Ihre Aussage mal: „alle (deutschen) Männer“ (!) werden zu „sexisitischen Gewalttätern“ erklärt.
    „Wenn Sie es logisch haben wollen“ – Ja. hätte ich gerne.

    • Hans-Jürgen Merten Antworten

      Klaus Kelle bedient sich bei seiner Veröffentlichung des Stilmittels der Metapher. Sie kritisieren die Anwendung dieses Stilmittels, indem Sie sagen, der Vergleich eines Landstrichs mit einer Institution hinkt.

      Herr Kelle hat daraufhin in seiner Veröffentlichung vom 12.01. m. E. konkret und logisch dargelegt worum es ihm inhaltlich geht.

      Mit Ihrer Antwort vom 12.01. kritisieren Sie weiterhin lediglich die Anwendung des o.g. Stilmittels. Ich habe somit den Eindruck, dass Sie keinen Ansatz zur inhaltlichen Kritik finden und den Ausweg über die Relativierung suchen.

      Dies habe ich mit meiner Einlassung über Frau Roth, Grüne und „Aktivistinnen“ deutlich machen wollen.

      Im übrigen lesen Sie bitte als Nachweis für meine Behauptungen über die Pauschalverurteilung von (deutschen) Männern hier:

      http://www.annewizorek.de/

      http://www.welt.de/politik/deutschland/article150753781/Mob-ruft-zur-Jagd-auf-nicht-weisse-Menschen-auf.html

      Ich würde Sie dabei bitten, die Texte nicht zu interpretieren, sondern lediglich die Aussagen vorurteilsfrei zur Kenntnis nehmen!

      • Susanne Antworten

        Nein, eine Metapher ist etwas anderes. Google hilft da weiter wenn Sie es nicht glauben. Hr. Kelle bediente sich, wenn man guten Willens ist, des Stilmittels des Vergleiches, den er noch dazu als logisch bezeichnet hat. Später schreibt er selbst, dass sein logischer „Vergleich“ 2 Paar schuhe seien. Also doch nicht vergleichbar sind. Und Kelle weiter „aber….“ trotzdem sei es „Doppelmoral“. Zwar gibt er selber zu, dass seine Analogie falsch war, bleibt aber weiterhin bei seiner Behauptung. Naja….
        Er hat zwar dargelegt, um was es ihm geht, („Doppelmoral“) aber keinefalls begründet, logisch schon gar nicht. Hr. Kelle hat sich eines bestimmten Stilmittels bedient, aber das Ergebnis ist einfach Quatsch.
        Zum Nachweis Ihrer Behauptungen: Ich finde keine derartige Aussage in Ihren Verweisen. Wenn Sie mir also helfen würden, wo die Aussage genau zu finden ist. Müsste laut Ihren Behauptungen etwa so lauten: „Alle deutschen Männer sind sexistische Gewalttäter“. Kann natürlich aufgeteilt sein auf verschiedene Aussagen, wenn SIe mir also helfen würden. Gerade weil ich nicht interpretieren soll, muss die Aussage ja dann nahezu oder genau so gefallen sein. Es reicht mir, wenn Sie auf EINE entspechende Aussage hinweisen, kann also entweder von Roth oder von den Grünen, zur Not auch von „Aktivistinnen“ sein. Danke vielmals.

  5. Pingback: Als Claudia Roth einmal spitzfindig sein wollte –Denken erwünscht – der Kelle-Blog - Wertewandel

  6. Walter Lerche Antworten

    Ohne spitzwinkelige Rechthaber-Akrobatik, mitten im Wertschöpfungsprozess stehend, sehe ich dieses streitbare Thema so: Wenn es nach den Grünen geht, dann darf ich kein Fleisch essen, jedoch Canabis wird freigegeben. Wenn ungebildete Rechte Böses tun, blasen vorab die Grünen den Gestank über die besorgten Bürgern der Mitte. Dagegen marschieren sie mit den gewalttätigen Links-Autonomen, die generalstabsmäßig deutschlandweit geführt bzw. koordiniert werden mit in vorderster Reihe. Wenn innerhalb der Kirche Unheilvolles geschieht, dann liegt das an der Kirche, sagen die Kirchenfresser, insbesondere die Grünen. Wenn islamische Männer deutschlandweit stehlen, vergewaltigen, diskriminieren, gefährden, Angst machen …, dann ziehen die Grünen alle Register und beschützen ihr großes Projekt Migration. Dabei lernte ich: „keine Pauschalisierung: Damit nehmen sie das Problem von der islamischen Kultur und geben es allen Männern der Welt“, „Toleranz bedeutet, der grünen Ideologie folgen, sonst ist man intolerant“, „Relativierung: die Exzesse habe nichts mit Flüchtlingen und Islam zu tun, wir brauchen schärfere Gesetze.“ Grüne stehen für Gender und „politische Korrektheit“, was nur einen eingeschränkten Sprachgebrauch vorschreibt, Texte und Reden verlängert und eine 3. Toilette verlangt, für die Leute, die nicht wissen, ob sie gerade Männlein oder Weiblein sind. Die Täter von Köln und anderswo darf man nicht „islamisch“ nennen, sondern maximal „islamistisch“. Vieleicht gibt es unter den Grünen Grünistische? – Bei aller klugen Betrachtungsweise sollten unsere redegewandten Rhetorikerinnen und Rhetoriker (mein Gott!) mal wieder darauf besinnen und ihre Ebene dorthin verlager, wo und wie es den fleißigen Leuten im Lande ergeht, was sie benötigen, wie sie das sehen, was ihnen ihr Leben schwer macht, wovor sie Angst haben und besorgt sind, wie sie wieder Lust, Mut und Sicherheit für Nachwuchs, für das Kindermachen bekommen! Wenn schon nicht für unsere Kinder, für wen dann wollen die Grünen unser Land und die Welt verändern? – Für Fremde oder nur für sich selbst?

    • Susanne Antworten

      Worum ging es denn? Da wollte ein Herr Kelle Spitzfindigkeit ausgemacht haben, aber seine Argumentation war einfach Quatsch. Das darf ich also nicht sagen? Nein, scheinbar nicht. Denn die Grünen sind an allem Übel der Welt schuld, wie in Ihrem Rundumschlag zu erkennen ist. Deshalb (!?) hat Herr Kellle wohl a Priori Recht zu haben, denn schließlich ist C. Roth Mitglied eben dieser Grünen. Ich habe zwar nicht Roth verteidigt, sondern nur Kelle kritisiert, aber dies ist nicht statthaft und nicht zulässig? Ja dann, ich wusste nicht dass dieser der Übervater schjlechthin in Ihrem Denken ist. Tut mir leid, war wohl ein zwischen Sakrileg und Blasphemie angsiedeltes Vergehen. Die Sache selbst erwähnen Sie ja nicht mit keinem Wort mehr.

  7. heribert joppich Antworten

    geht es „Susanne“ um Inhalte oder Spitzfindigkeiten?! Die Fakten liegen auf dem Tisch. Basta!

    • Susanne Antworten

      Wenn Sie die bisherigen Texte gelesen haben, sollten Sie dies wissen. Die Fakten kann man daraus erkennen. Wenn Sie wollen… Spitzfindig war Herr Kelle.

  8. St.Ex Antworten

    „..waren Asylsuchende und Migranten..“
    Seltsam, vor vier Wochen durfte man das in dieser Republik so nicht sagen. Wie sich doch die Zeiten ändern!
    Aber alles ist ja im fluss und die Dinge und die Einstellungen der Menschen werden sich weiter entwickeln. Das war schon immer so, was heute verboten ist war früher erlaubt und umgekehrt. Ich lese gerade Elly Beinhorn und über ihren Alleinflug nach Afrika, da schreibt sie tatsächlich von Negern – ergo müßte das Buch verboten werden. Genauso Peter Bamm humanistisch mit seiner „Unsichtbaren Flagge“ wohl über alle Zweifel erhaben, selbst er erwähnt die „Neger“.
    Ich bin mal gespannt wann diese Bücher „verbrannt“ werden und besonders gespannt bin ich welche an deren Stelle aufs Podest gehievt werden.

  9. Walter Lerche Antworten

    Was ich nicht glauben will: Es werden Grimm’s Märchen für 3 Altergruppen umgeschrieben. Fehlt bloß noch, dass man für die Originalfassung mindestens 18 Jahre alt sein und den Ausweis vorzeigen muss.

    • Susanne Antworten

      Siehe meinen Text vom 12. Januar. Wo haben Sie ein Problem? K. Kelle setzte ein für „Nordafrika“ = „Kirche“ und für „Flüchtling“ = „katholischer Kleriker“ und behauptete, diese Gleichsetzung sei logisch! Dieser Behauptung habe ich widersprochen, und ich meine aus gutem Grund.

  10. Hans Dolhaine Antworten

    @Susanne: Sind Sie Mathematiker(in)? Ich fände es interessant, Ihre Begründung der fehlenden Logik zu sehen. In etwa a => b = a v Not[b] , also ……

    Gruß HD

  11. Walter Lerche Antworten

    @Susanne: Ich würde gern die Ansicht mit Ihnen teilen, dass man hier unzensiert seine Meinung kommentieren darf und dass kontroverse Auffassungen eine Bereicherung dieser Möglichkeit sind. Sonst wäre es ja langweilig. In Ihrem Text fällt mir auf, übrigens genauso wie beim Vorsitzenden eines Islam-Verbandes bei Maischberger-Talk, dass wenn man die Konstruktion Ihres Weltbildes bei den Hörnern packt, Sie eingeschnappt in die Opferrolle flüchten und pauschal die Situation beklagen und die Diskussion als unfair unterstellen. Auf der Suche nach der Wahrheit, was die Welt im Innersten zusammenhält, habe ich meine Vorstellungen erweitern müssen und war jedes Mal und jedem Gesprächspartner dankbar, der mir Denkfehler aufzeigte. Ich habe mir im Kopf kein Weltbild zusammengebaut, dass ich stur und um den Preis von Wahrheit und Vernunft verteidige. Eine „offene“ Diskussion wie hier sollte nicht in Vorwürfen oder Spitzfindigkeiten münden, sondern wirklich auch für die nur Lesenden bereichernd sein.

    • Susanne Antworten

      Herr Lerche, pardon, aber woraus schließen Sie denn dass ich „eingeschnappt“ bin? Und in eine „Opferrolle“ geflüchtet? Und ich die Diskussion als „unfair“ unterstelle? Bitte lesen Sie doch meine Texte einfach ohne tiefenpsychologische Ferndiagnosen. Sie meinen, Sie hätten die „Konstruktion meines Weltbildes bei den Hörnern“ gepackt? Nein, (noch) nicht (abgesehen davon, was wissen Sie denn über mein Weltbild noch alles? Ich verhalte mich, wie irgendein Vorsitzender irgendeines Islam-Verbandes sich in irgendeiner Talkshow verhalten hat? – Welche Erkenntnis, von der ich bisher nichts wusste, doch für meine Persönlichkeitbildung Sie als relevant erachten. Ich fühle mich ja komplett durchschaut :-). „Eine „offene“ Diskussion wie hier sollte nicht in Vorwürfen oder Spitzfindigkeiten münden…“ Wie wahr. Habe ich Ihnen was vorgeworfen? Also nochmal: Ich habe Hr. Kelles spitzfindigen Vergleich kritisiert, weder Grüne noch Links-Autonome, noch islamische Kultur, noch die Männer der Welt, noch Gewalt-Exzesse, politische Korrektheit, Gender, noch 3. Toiletten und was Sie dergleichen mehr in Ihrem Text einbrachten, verteidigt oder kritisiert oder auch nur erwähnt. Was zum Geier hat dies alles mit meinen kurzem Text zu tun? Sie bleiben einfach nicht beim Thema. Denn zum Thema sagen wieder Sie kein Wort.

  12. p. zwey Antworten

    Gegen die Ideologie der Frau Roth hilft keine Argumentation, fürchte ich. Auch nicht die beste, ob weiblich oder männlich. Sie wirkt selbst nicht durch die Kraft ihrer Argumente, sondern durch ein Gemisch von grüner Schwärmerei, sektenhafter Links-Gesinnung und emotionaler Losgelassenheit. Sie heult und greint, wo sie erscheint und gibt sich als jedermanns kuhwahme Kumpeline. Das alles vereint sie in ihrem Phänotyp, der große Teile des Zeitgeistes zu vereinnahmen weiß. Selbst die härtesten Typen werden weich, wenn sie sie anlacht. „Ach, die redet zwar wirres Zeug, aber im Grunde ist sie nicht so.“ So noch höre ich de knöchernsten Technokrat, wenn’s um die gute Claudia geht. Sie meint es immer gut..Sicher, die Katholiken, die mag sie gar nicht. Zehn mal lieber den Moslem, denn der ist doch unterdrückt. Das macht ihren Bonus aus, gegen den man nicht als Unmensch abstechen will, um zu sagen: Mensch Frau, denken Sie doch erst einmal gründlich nach, bevor sie den nächsten, wohfeilen Schmarren daher bringen. Sie stören doch nur den Diskurs. Nein, man fült sich als Gegner von Claudia einfach nicht wohl. Das zegen auch die Kommentare hier.

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