Die Dämonisierung von Meloni, Orban, Maaßen und Co. – Warum funktioniert das immer noch?

Heute besucht Frau Meloni aus Rom Herrn Scholz in Berlin. Es wird nicht erwartet, dass Melonu und ihre Delegation nachher in braunen Uniformen und bewaffnet aus dem Flugzeug steigen.

Was war wieder für eine Aufregung nach ihrer Wahl oder? Die Faschisten sind wieder an der Macht. Jetzt fliegt die EU auseinander, jetzt werden schwere Zeiten für Migranten und Flüchtlinge anbrechen – was haben sie alle aufgejault, wie schlimm nun alles werde. Italien als failed State…

Der übliche Schwachsinn von Mainstreammedien und Linkspolitikern, denn natürlich passiert nichts dergleichen.

Klar, Meloni und ihre Koalitionspartner sind hauptsächlich wegen der katastiophalen Migrationsspolitik davor gewählt worden. Jeder, der IQ über 30 und Augen im Kopf hat, weiß, dass kaum etwas die Menschen in der Gemeinschaft  so ängstigt wie dieses Thema. Und deshalb wählen sie rechts. So einfach ist das.

Denn linke Politiker und Parteien haben den Kontinent doch in diese Sackgasse geführt. Natürlich wählen die Leute jetzt rechts, was sollen sie denn sonst machen?

Was mich immer wieder beschäftigt und sogar fasziniert ist, wie leicht ein Teil der Bevölkerung auf Knopfdruck zu manipulieren und zu steuern ist. So wie es in der Weimarer Republik und dann in den Nazi-Jahren war. Man sagt den Leuten wer „die Bösen“ sind, die Untermenschen, die Volksschädlinge, und dann marschieren Millionen einfach hirnlos los.

An Frau Meloni ist nichts rechtsradikal. Sie will eine unternehmerfreundliche Politik für ein wirtschaftlich erfolgreiches Italien. Sie will ein Europa der Vaterländer. Sie will eine Migrationspolitik mit Augenmaß. Sie will Familien mit Kindern fördern. Sie steht zum westlichen Bündnis NATO. Was ist daran rechtsradikal?

Linke Parteien und Medien beanspruchen die Deutungshoheit über das, was wir denken. Sie ordnen für uns ungefragt ein, sie begleiten Nachrichten mit geschickten Narrativen, die unser Denken leiten sollen. Das ist unannehmbar und deshalb sollten Sie wirklich alternative Medien lesen und auch finanziell unterstützen!

Ein anderes Beispiel: Hans-Georg Maaßen

Ich könnte viele Beispiele erzählen, wo es so gelaufen ist. Denken Sie an die Wahl von Donald Trump 2016, denken Sie an Viktor Orban. Immer der gleiche Schmonzes. Alles böse Rechtsradikale, alles bevorstehender Weltuntergang.

Anfang der Woche war ich in München und abends zum Essen verabredet mit einem meiner wirklich besten Freunde seit Schulzeiten. Wir hatten uns in der Schüler Union 1979 kennengelernt. Wo sonst? Wir teilen konservative Grundüberzeugungen, stimmen bei der Bewertung fast aller Themen total überein – bis heute. Merkel, Migration, Atomausstieg, da passt kein Blatt zwischen uns.

Und dann fällt der Namen Maaßen…

Der sei „over the top“, zu rechts, zu radikal. Was er da wieder gesagt hat gerade, und die CDU kann ja gar nicht anders, außer den Mann auszuschließen. Wohlmöglich telefoniert der abends sogar heimlich mit Frau Meloni…nein, Quatsch, das wohl nicht, meine Phantasie. Aber was ist das plötzlich für eine künstliche Hysterie um Hans-Geog Maaßen?

Und wie will die CDU einen Ausschluss begründen?

Was hat Maaßen gesagt, dass einen Parteiausschluss auch nur ansatzweise rechtfertigen könnte? Ich wüsste nichts, nicht einmal einen Halbsatz von ihm, der dieses Verfahren rechtfertigen würde. Was soll das? Maaßen ist ein intelligenter Mann, ein korrekter Staatsdiener, und klar, ein Konservativer. Seine Partei sollte stolz sein, so einen Mann in ihren Reihen zu haben.

Und wenn die CDU unbedingt jemanden rausschmeißen will, würde ich Frau Prien von der Küste empfehlen, die gerade die Oberscharfmacherein zu sein scheint. Dass sie bei der Bundestagswahl 2021 offen dazu aufgerufen hat, den CDU-Bundestagskandidaten Maaßen in Thüringen nicht und stattdessen den Sozi-Gegenkandidaten zu wählen, reicht locker für einen Parteiausschluss.

Was ist da los in den Köpfen?

Maaßen macht sich Sorgen über den Zustand unseres Landes. Die mache ich mir auch. Und Millionen Bürger in Deutschland auch, Sie alle eingeschlossen. Deshalb lesen Sie hier auf meinem Blog seit zehn Jahren. Sechs, sieben Millionen Bürger haben bei Wahlen die AfD angekreuzt, weil sie sich Sorgen machen. Und Millionen andere, die nicht AfD wählen, machen sich trotzdem Sorgen.

Wie eine Schafherde

Warum lassen sich so viele Menschehn vorschreiben, wie sie zu denken und zu handeln haben? Niemand muss alles so sehen, was Herr Maaßen, Frau Meloni, Herr Orban, Herr Kickl von sich geben. Aber rechtsradikal? Hören Sie da mal in Ruhe zu, schauen Sie sich an, wie diese Leute denken und argumentieren! Da machen mir Klima-Extremisten wie Julia Neubauer viel mehr Sorgen. Schauen Sie auch mal an, wie und was die redet, wenn Sie wissen wollen, was Extremismus ist.

Es wäre hilfreich, wenn Sie meine Arbeit mit einer Spende bei PayPal @KelleKlaus oder auf unser Konto DE18 1005 0000 6015 8528 18 unterstützen!

image_pdfimage_print

Dieser Artikel wurde 46 mal kommentiert

  1. gerd Antworten

    „Warum lassen sich so viele Menschehn vorschreiben, wie sie zu denken und zu handeln haben?“

    Warum bestellt man die Pizza mit einem Taxi anstatt im Lebensmittelgeschäft selber die Zutaten zu kaufen und in der eigenen Küche zu verarbeiten? Warum fährt man mit dem PKW in den McDrive anstatt das Fahrzeug zu verlassen und im Restaurant Platz zu nehmen? Warum nickt man abends vor den Tagesthemen zustimmend mit dem Kopf, anstatt sich u.a. bei „Denken erwünscht“ eine eigene Meinung zu bilden und zu diskutieren?
    WEIL ES HALT DER BEQUEME WEG IST!

    Morgen ist wieder um 11.00 Demo in Geldern (Marktplatz) am Niederrhein. Es wird wieder anstrengend, kalt, ungemütlich und unbequem. Aber dort versammeln sich Menschen die sich nichts vorschreiben lassen. Schon gar nicht wie sie zu denken haben.

    • Tina Hansen Antworten

      Für oder gegen was wird demonstriert?
      Die Frage ist nicht rhetorisch gemeint, sondern entspringt echtem Interesse 🙂

      Die Demos, an denen ich im Laufe der letzten knapp 1,5 Jahre teilnehmen durfte, waren mit weitem Abstand das beste, was dieses Land zu bieten hat. Ich beobachte allerdings vor Ort, dass das Ganze über der Ukraine-Frage etwas „zerfleddert“…

      • gerd Antworten

        Schwerpunkte: Kundgebung: Corona-Politik Aufarbeitung. Kritik an der aktuellen Politik der Ampel, sowohl innenpolitisch als auch in der Aussenpolitik. Sofortiger Stopp der Waffenlieferungen in die Ukraine und der Beginn von ernsthaften Verhandlungen für einen Waffenstillstand. Eigentlich alles, was hier in den Kommentaren diskutiert wird.
        Demonstrationszug über eine Länge von 5 Km durch die Innenstadt, Dauer ca. 1 Stunde.
        Abschlussreden der Demostrationsleitung und persönliches Gespräch.

  2. B. Minzenmay Antworten

    Nur nochmal zur Erinnerung, was die Gründe für die Ungnade waren, in die Maassen gefallen ist: Nach einer Demo in Chemnitz 2018 verkündete Regierungssprecher Seibert, dass es dort „HetzjagdEN gegen Ausländer“ gegeben habe. Der Damalige Verfassungsschutzpräsident Maaßen widersprach dem mit der Begründung, seiner Behörde lägen hierüber keine Erkenntnisse vor. In der Tat tauchte während des anschliessenden Hypes ein einziges Video auf, auf dem ein „westasiatisch“ aussehender Mitbürger an einem Pärchen am Strassenrand vorbeilief, auf einmal Fersengeld gab und der männliche Part des Pärchens hinter jenem etwa 10-15 Meter herlief, bis der weibliche rief: „Hase, komm zurück“ – und dieser daraufhin umdrehte und wieder zurückkam. Punkt. Irgend ein anderes Video oder sonstige objektive Erkenntnisse über eine Hetzjagd oder gar mehrere Hetzjagden tauchten während der gesamten offensichtlich künstlichen Erregungsphase nie auf. Die Feststellung Maaßens über das Nichtvorhandensein von seiner Behörde vorliegenden Erkenntnissen über angebliche Hetzjagden wurde nie widerlegt. Aber: Die Tatsachenschilderung Maaßens wurde von Frau Merkel offensichtlich als Blasphemie empfunden und unverzüglich auch so geahndet. Er hat Glück gehabt. In fast allen Ländern, in welchen Blasphemie strafrechtlicher Tatbestand ist, hätte er nämlich seinen Frevel nicht überlebt. In solchen Ländern ist es aber auch nicht ungewöhnlich, dass zB Wahlen (sofern solche dort überhaupt und nach demokratischen Regeln stattfinden) auch schon einmal rückabgewickelt werden, wenn sie der herrschenden Kaste nicht ins Programm passen.
    Der Historiker Rolf Peter Sieferle hat ein lesenswertes Buch zu den sich aktuell entwickelnden Zuständen in Deutschland geschrieben. Ahnungsvoller Titel: „Finis Germania“. Auch bezeichnend (und süffisanterweise geradezu Beweis für die Richtigkeit seiner Thesen): es flog postwendend raus aus der Bestseller-Liste der Leyendecker&Relotius-Zeitung. Einfach nur so. …
    B. Minzenmay
    (Massarosa It.)

    • Tina Hansen Antworten

      Großen Dank für diese sachliche Darstellung! Ich hatte im Geiste schon damit angefangen, aber dann verließ mich etwas die Kraft…

      Bitte UNBEDINGT schon jetzt auf die Leseliste setzen:

      Raymond Unger: Die Heldenreise des Bürgers. Vom Untertan zum Souverän

      Erscheint Ende März.

    • B. Minzenmay Antworten

      Apropos:
      Ganz interessant sind die Hauptargumente, mit welchen der Parteivorsitzende Friedrich Merzel versucht, Hans-Georg Maaßen – nicht frei von Hinterhalt – aus dem Wege zu schaffen. Dass Maaßen, wie behauptet, vielleicht tatsächlich Antisemit sein könnte, wird ganz offensichtlich niemand beweisen können – sonst würde es nämlich längst an der grossen Glocke hängen. Stattdessen wird daher lediglich der üble Anschein erweckt, indem die durchideologisierte Medienlandschaft und jetzt auch er, Merz, lediglich behaupten, Maaßen bediene sich „der Sprache der Antisemiten“. Der flüchtige Nachrichtenhörer merkt den Unterschied nicht. Und stramm behauptet ist bekanntlich halb gewonnen.
      Was aber hat Maaßen denn überhaupt – in der Sache – „rassisstisches“ gesagt – worüber sich die Medienlandschaft verdächtig ausschweigt? Die angebliche „rassistische“ Aussage Maassens war eine Reaktion auf einen Tweet des (linksradikalen) Gründers von Life-Line, der sein Engagement bei der Seenotrettung öffentlich damit begründet hat, dass er „kulturfremde Menschen“ nach Deutschland holen müsse, damit in ca. 50 – 100 Jahren diese die Mehrheit in D bilden können und die (Bio-)Deutschen „aussterben“ müssten. Nach der Aussage von Ulrich Reitz (im heutigen – 03.02.2023 – „Reitz-Thema“ auf focus-online ist zunächst einmal die Aussage in diesem Tweet des „Seenotretters“ Links-Rassissmus pur (gegen Deutsche); Maaßen hatte auf den erwähnten Tweet reagiert, indem er dem Verfasser, so seine Worte: „eliminatorischen Rassissmus“ vorwarf. Die „Szene“ einschliesslich der Merz-CDU glaubt nun, mit dieser Wortwahl Maaßen endlich fassen zu können und konstruiert in spitzfindiger Rabulistik, von der sich jeder frisch gebackene Rechtsanwalt für seine Plädoyers vielleicht eine Scheibe abschneiden könnte, diese Wortwahl Maaßens sei eine Anleihe an die Wortwahl Daniel Goldhagens, der Mitte der 90er Jahre dem gesamten deutschen Volke „eliminatorischen Antisemitismus“ vorgeworfen habe, und, wie dem auch immer sei, sei die abgewandelte Wortwahl Maaßens jetzt eben „antisemitisch“. Basta.
      Selbst der, der sich mit den Worten des Hans-Georg Maaßen näher befasst hat, wird nicht mehr so richtig schlau mit der Sache und den Interpretationsbemühungen derer, die ihn gerne loswerden wollen – und auch ganz bestimmt nicht der einfache Konsument der durch die Medien dargebotenen „Informationen“ und Meinungen, die sich alle nur mit der (Ausdrucks-)Form, aber nicht mit dem allein entscheidenden Inhalt – ob Maaßen nämlich tatsächlich auch antisemitisch eingestellt ist oder nicht – befassen. Man kann Maaßen vielleicht vorwerfen, sich in der Form nach heutiger „Meinung aller billig und gerecht Denkenden“ unklug oder vielleicht unsensibel geäussert zu haben, mehr allerdings nicht.
      Dies gleichzeitig aber als generellen Maßstab genommen: Die Regierungsbank und ein grosser Teil des Bundestages -aber auch die Parteizentrale nicht nur der CDU wären schon lange leer.

      • H.K. Antworten

        Es ist völlig verständlich, daß die „gute“ CDU einen „Räächtsextremisten“ Maaßen loswerden will.

        Wer Hans-Georg Maaßen einmal live in einem Vortrag und anschließender Diskussion und nicht nur willkürlich wortfetzenhaft in einem sekundenlangen TV-Beitrag zusammengeschnippelt erlebt hat, weiß, wie ruhig, sachlich und fundiert er argumentiert.

        Und mit jedem Satz trifft er den Nagel auf dem Kopf.

        Daß man jemanden, der im Grunde in einer „wahren“, nicht in einer grün-woke-merkelisierten CDU als Vorsitzender bestens aufgehoben wäre, als unliebsamen Konkurrenten sieht, spätestens dann, wenn noch ein paar „Goldstück-Attacken“ weitere „zur falschen Zeit am falschen Ort“ befindliche unschuldige Opfer kosten, verstehe ich sehr gut.

        „Harmlose“ Mitbewerber, die einem nicht wirklich gefährlich werden können, nimmt man allenfalls beiläufig zur Kenntnis.

        Die, vor denen man sich in der Tat „fürchtet“, müssen selbstredend „weg“.

        Das leiten dann solche Dam- und Herrschaften namens Prien, Günther, Brok und selbstverständlich eine ( ehemalige ) „Integrationsbeauftragte“ Widmann-Mauz ein. Da ist dann schon die Werteunion ein „Krebsgeschwür“, das „weg muß“.

        Dazu gehört dann selbstverständlich auch eine „Ehe für alle“, eine Frauenquote und grün-wokes Denken.

        Und ein Friedrich Merz merkt dabei überhaupt nicht, wie es langsam einsam wird um die ehemals konservative Partei Adenauers, Erhards, Carstens und Kohls. Dazu verbeißt er alle „natürlichen“ Partner.

        So wird das nix, Fritze !

      • Hand Fallada Antworten

        Wohl „gesprochen“…
        Stimme Ihnen völlig zu.
        Was können wir gegen die sog. 4. Gewalt im Staat tun, die sich nicht an die Regeln „sauberen“ Journalismusses hält (was schon per se schwierig ist)?
        Wie können wir z. B. die öffentlichen Medien wieder auf eine seriöse „Schiene“ setzen?

        • B. Minzenmay Antworten

          Gute Frage, Herr Fallada: „Was können wir tun“?

          Ich weiss es nicht. Vielleicht könnte eine Partei wie die AfD gegen diese Praxis, zumindest bei den Öffentlich-Rechtlichen, und die Handhabung des eindeutigen Rundfunkstaatsvertrags durch diese vorgehen? Sie wird bewusst ausgegrenzt; im Jahr 2022 schafften es Vertreter dieser Partei (BT-Wahl 21: 10,3%) gerade einmal an 2 Talksendungen teilnehmen zu dürfen, während die LINKE (4,9%) ständig auf allen ÖR-Sendern präsent ist (Gregor Gysi schaffte es sogar, die Auswahl seiner Mitdiskutierenden zu bestimmen) und auch die Grünen sich völlig überrepräsentiert darstellen dürfen. Auch sonst von neutraler, zumindest einigermassen objektiver Berichterstattung kaum eine Spur. Klarer Verstoss gegen das Ausgewogenheitsprinzip. 90 % der Volontäre dieser Anstalten sind aktuell allerdings entweder links oder Grün, und nach Ende des Volontariats sind sie die verantwortlichen Redakteure. Könnte dies vielleicht bereits am unausgewogenen Auswahlverfahren durch die Verantwortlichen liegen?
          Aber vielleicht haben die, gegen die sich die Benachteiligung richtet, genausowenig Vertrauen in die Justiz wie in die ÖR-Medien? Dazu schauen wir doch einmal in den Zustand unserer Rechtsprechung (ich hab’s an anderer Stelle dieses Blogs bereits einmal erwähnt), ganz aktuell:
          Ein Berliner Richter entschied den Freispruch für eine Klima-Blockiererin, dass deren Aktion „nicht verwerflich“ sei, weil bei der Klimakrise eine „dringliche Lage“ bestehe.
          Noch krasser: Eine Flensburger Richterin sah bei einem Klima-Waldbesetzer zwar den Strafvorwurf „Hausfriedensbruch als erwiesen“ an, verweigerte aber eine Verurteilung mit dem Hinweis, das Bundesfassungsgericht habe den Klimaschutz zum „Staatsziel“ erhoben – als würde das jede noch so kriminelle Tat rechtfertigen. Und, noch verrückter:
          Überhaupt Strafen wegen des Tatbestands der Nötigung für Klima-Kleber? Nicht in „Failed-City-Berlin“. Dort verweigert ein Gericht jetzt sogar die Verhängung bescheidener Geldbußen. Begründung: Blockierte Autofahrer könnten doch mit Bus und Bahn fahren. Und: Autofahrer seien überhaupt „maßgeblich an dem Verbrauch von Öl beteiligt und damit Teil der Klimaproblematik“. Da Fahrzeugführer auch vom Klimawandel betroffen seien, würden die Blockierer für diese ja schliesslich „mit demonstrieren“.
          Die Motive von solchen Richtern, die sich gerne über geschriebenes Recht hinwegsetzen, sind vielfältig. Beliebt ist das Ausleben des Gutmenschentums, nicht nur beim Ankratzen des Strafrahmens am untersten Rand und grosszügiger Bewährungsgeschenke, sondern auch gerne durch Parteilichkeit, z.B. im Arbeitsrecht. Setzen Sie sich nur mal in eine Vormittagssitzung eines Arbeitsgerichts, Sie werden es nicht vermeiden können, Fälle und richterliche Angebote wie folgende Beispiele (aus meiner früheren beruflichen Praxis) zu erleben:
          1. Fall: Ein Elektrogrosshändler wird von einem Angestellten beklaut. 2. Fall: Ein Angestellter eines Steuerberaters unterschlägt Honorar-Bareinnahmen. 3. Fall: Ein Schwimmbadbauer kriegt einen Anruf von einem Anwohner, der fragt warum seit Tagen erst Abends auf einmal und nicht bereits tagsüber sein Firmenfahrzeug vor seinem Haus steht und (wie sich gezeigt hat, durch seine Angestellten mit dessen Werkzeug und Material) „unüberhörbare Nachtarbeit“ bei seinem Nachbarn veranstaltet wird. In allen drei Fällen: fristlose Kündigungen. Und in allen 3 rechtlich völlig klaren Fällen hatten die fristlos Entlassenen geradezu die unverständliche Dreistigkeit, Kündigungsschutzklage zu erheben. Warum? In allen 3 Fällen vor 3 verschiedenen Arbeitsgerichten kam jeweils sofort der „Gütevorschlag“ des Richters, die verhaltensbedingten Kündigungen doch in betriebsbedingte Kündigungen „umzuwandeln“. Ich habe jedesmal alle 3 Richter süffisant gefragt: warum? Antwort (natürlich wie erwartet): Ja, dann hätte der Kläger doch keine 6-wöchige Sperre und würde sofort Arbeitslosengeld bekommen. Ich habe die drei Richter dann darauf hingewiesen, dass ich wegen der ohnehin völlig klaren Rechtslage 1. meine Mandanten nicht um eine zusätzliche Vergleichsgebühr übervorteilen wolle, die ich für einen solchen völlig unnötigen Vergleichsabschluss bekommen hätte, und 2. „meine Hand nicht zum Sozialbetrug reichen“ wolle und 3. im Bundestag (damals) über 600 nach unseren demokratischen Regeln gewählte Abgeordnete sitzen würden, die das Gesetz mit der bewussten Sanktion gerade deshalb beschlossen hätten, „damit eben möglichst keiner klaut, betrügt, unterschlägt usw. und deshalb gar nicht erst gekündigt werden“ müsse. – Alle 3 Arbeitsrichter kriegten rote Öhrchen und haben die Klagen der gekündigten Arbeitnehmer zwangsläufig abgewiesen. (Einer der drei Gekündigten hat noch Berufung eingelegt; vor dem Landesarbeitsgericht: genau wieder das gleiche Spiel!) Aber „sie habens erstmal versucht“! – Warum? Weil jeder weiss, dass er aufgrund der erwähnten Praxis eine reelle Chance hat, vor den Arbeitsgerichten aus seinem Fehlverhalten gleichwohl noch belohnt zu werden und Profit (auf Kosten der anständigen Beitragszahler) herausholen kann.

          Im deutschen Recht ist die vorsätzlich falsche Anwendung des Rechts durch Richter bei der Entscheidung einer Rechtssache zugunsten oder zum Nachteil einer Partei als Rechtsbeugung (§ 339 StGB) strafbar. Mindeststrafe: 1 Jahr Freiheitsstrafe, Entfernung aus dem Richterdienst und Pensionsverlust. Eigentlich Prüfungsfälle für einen Staatsanwalt. Eigentlich.
          Ich habe in meiner damals politisch aktiven Zeit meine Erfahrungen und genau das, was ich hier bezüglich der Kündigungsschutzklagen aufgeführt habe, dem Justizminister in NRW dargelegt. Reaktion des Justizministers: Richter würden schon wissen, was richtig ist oder nicht. Und ne Menge blabla.

          Somit immer wieder: Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand. – Mein damaliger BGB-Professor, Dr. Rudolf Lukes, erzählte uns in den 60er Jahren dazu folgende Anekdote (durfte man damals noch, war noch nicht „woke“): In der deutschen Kolonie Neu-Guinea haben Eingeborene einen Missionar in den Kochtopf gesteckt. Und beim Verzehr biss einer derselben auf etwas, was metallisch blinkte. Das – es war ein Maria-Theresien-Taler – nahm der Medizinmann, der gleichzeitig auch für die Rechtsprechung zuständig war, jenem ab und sagte: Das ist es, Kopf oder Zahl werden die Fälle entscheiden! Prof. Lukes: „Unglaublich! Stellen Sie sich einmal vor: 50% aller Entscheidungen waren richtig!!“

          Da träumt die AfD ‚von!

  3. Konrad Kugler Antworten

    Warum verlieren wir Konservative immer? Weil wir uns, ich ausgenommen, nicht mit den neuen Wahrheiten, sprich Ideologien auseinander setzen, statt sie energisch und lauthals zu deklassieren. Nur weil diese Lehren nicht die Wahrheit sind, deshalb gibt es sie. Ihr Wesen ist Spaltung.
    Das krasseste Beispiel sind zwei Privatoffenbarungen, die eine an die Jungfrau Maria in Nazareth und die andere an den Kaufmann Mohmmed auf dem Berg Hira. Beide haben weltgeschichtliche Bedeutung. Aber der krasse Unterschied zwischen den Boten und deren Aussagen wird in seiner Bedeutung nicht annähernd gewürdigt, Gibril einfach mit Gabriel gleich gesetzt, obwohl Gabriel wie ein königlicher Bote auftritt, aber Gibril sich wie ein grober Rüpel aufführt.

  4. Neu-Romantiker Antworten

    Bei den Wahlen in diesem Jahr werden FDP und Linke aus einigen Landtagen fliegen. Am 22.2.2023 fällt die Entscheidung, ob Wagenknecht eine konservative Linke gründet. Dann wird eine Querfront mit der AfD möglich.
    Der Strompreis ist erstmals stark gefallen. Die Inflation ist im Januar (im Vergleich zum Dezember) zurückgegangen. Die verdammte Wirtschaftskrise ist beendet. Mehr dazu auf meiner Internetseite (bitte auf meinen Nick-Namen klicken).

  5. Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

    Egal ob der Verfassungsschutzpräsident Maaßen das Narrativ der Bundeskanzlerin bei den „Hetzjagden“ in Chemnitz als Fake entlarvt oder ein Amtsarzt wie Dr. Friedrich Pürner den Maßnahmenkatalog der Corona-Plandemie kritisiert oder ein Polizist wie Bernd Bayerlein sich öffentlich gegen das Corona-Regime wendet, sie werden alle diskriminiert und diffamiert und in ihrer Existenz bedroht. Ich sehe keinen Unterschied zu diktatorischen Regimen. Das Schlimmste ist, daß die Medien sich voll einspannen lassen und ihrem Informationsauftrag nicht nachkommen.

    • Tina Hansen Antworten

      UND ES GIBT NICHT EINMAL EINE AUFARBEITUNG!

      Wir wissen heute, dass es nichts, absolut gar nichts gibt, womit die Kritiker der C-Maßnahmen nicht recht gehabt hätten.
      Wir haben eine Übersterblichkeit, die nachweislich exakt mit dem Beginn der sog. Impfungen begonnen hat und die – wenn ich alles zusammenrechne – bei 186.000 Menschen liegt!!! 186.000. Das ist eine Stadt wie Kassel – einfach mal so weg. Und keiner weiß warum. Und keiner will es wissen. Keiner von denen, die doch angeblich mal angetreten waren, „um Leben zu retten“, bezieht zumindest mal Stellung.

      Und der Michel lässt sich zwar nicht weiter „impfen“, guckt aber peinlich berührt beiseite, wenn man ihn an das erinnert, was er noch vor einem (!) Jahr mitgemacht und mitgetragen hat.

      Wie eine Schafherde… So ist es leider.

      • H.K. Antworten

        Wenn es um Vergewaltigungen und Messerattacken durch „Goldstücke“ geht, meldet sich auf die Frage, wer denn 2015 zu den Bahnhofsklatschern und Teddybärenschwenkern gehörte, merkwürdigerweise auch kaum jemand …

        • Tina Hansen Antworten

          Jetzt wo Sie es sagen!

          Lieber H.K.,
          Sie wissen noch gar nicht, wie sehr Sie mich mit Ihrem Hinweis, dass ich unser schönes Land absichts- und gedankenlos als „die BRD“ bezeichnet hatte, zum Nachdenken gebracht haben.
          Wie oft habe ich in meinem „früheren Leben“ Seminarteilnehmer – junge Studenten und in mindestens einem Fall auch einen gestandenen Berufsoffizier – korrigiert, wenn sie diese Bezeichnung gebrauchten! Und zwar mit den gleichen Argumenten, die Sie jetzt vorbrachten. Oder auch auf die humorvolle Art: „Es ist schon ein Treppenwitz der Geschichte, dass von der DDR kaum mehr übrig geblieben ist als der Name, den ihre Machthaber der Bundesrepublik Deutschland verpasst haben…“
          Es ist also kein Thema, mit dem ich mich nie auseinandergesetzt hätte. Im Gegenteil.
          Warum also schrieb ich jetzt „BRD“ und es war mir nicht einmal voll bewusst?
          Nach mehrtägigem Nachdenken bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es im Kern um die Zumutung geht, die darin besteht, dass man seit einigen Jahren in diesem Deutschland ständig irgendwelche offensichtlichen Lügengeschichten glauben soll. Dass man von allen Seiten genötigt wird, so zu tun, als glaube man offensichtlichen Schwachsinn. Das empört mich. Und es geht mir auf die Nerven. Und es erinnert mich fatal an die DDR.

          Dass es in Chemnitz 2018 Hetzjagden gegen Ausländer gegeben habe, war nie etwas anderes als eine durch nichts belegte Behauptung. Aus der Luft gegriffen. Ebenso verhielt es mit der „nebenwirkungsfreien Impfung“, die uns von einem immer noch amtierenden Gesundheitsminister angepriesen wurde. Jeder halbwegs intelligente Mensch wusste natürlich zu jedem Zeitpunkt, dass er das bei einem völlig neuartigen und überhastet zugelassenen Pharmaprodukt gar nicht wissen KONNTE. Ich könnte unendlich viele andere Beispiele bringen, aber ich glaube, ich habe deutlich gemacht, was ich meine.
          Haben Sie einen schönen Tag!

          • H.K.

            Liebe Tina Hansen,

            es war vor ein paar Tagen gar nicht meine Absicht, Sie zu „belehren“ – stünde mir auch in keinem Falle zu.

            Zugegebenermaßen sage ich, wenn es um den Vorgänger der „neuen Bundesländer“ geht, auch immer noch „DDR“.
            Mag daran liegen, daß die ostdeutschen kommunistischen „Führer“ selbst immer wieder diesen Begriff gebrauchten.

            Aber „BRD“ ist mir – zumindest bewußt – noch nie im Leben über die Lippen gegangen.

            Aber selbst „Holland“ z.B. ist ja schließlich auch nicht „korrekt“ …

            Dafür sind aber Symbole wie die deutsche Fahne z.B. so manchem grün-links-woken „Gutmenschen“ ein Brechreiz verursachendes Übel.

            Wohl auch so ziemlich einmalig auf dieser Welt …

          • Tina Hansen

            Nein, nein, ich habe mich nicht belehrt gefühlt! Es hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht. Offensichtlich hat sich meine innere Haltung zu unserem Land in den letzten Jahren verändert… und das spiegelt sich in meiner Sprache.
            Ich habe in meiner Auflistung offensichtlicher Schwachsinns-Geschichten, die man zu glauben genötigt wird, die schwachsinnigste vergessen: die Behauptung, dass es mehr als zwei Geschlechter gäbe. So etwas Verrücktes hat man nicht mal in der DDR propagiert.

          • H.K.

            Wenn wir bei der Wahrheit sind ( ich habe es gerade in dem EU-Ukraine-Artikel hier geschrieben ) dann müssen wir auch zugeben, daß der ganze „woke“- und Tschänder-Unfug aus den USA kommt.

            Aber wenn inzwischen unter den „Stars and Stripes“ an den Fahnenmasten von US-Botschaften schon Regenbogenlappen flattern – es wundert mich nichts mehr.

            In Deutschland spielen mittlerweile in den Bundesligamannschaften – bis auf ein paar Alibi-Bleichgesichter – nur noch söldnermäßig hochbezahlte, hin und her verkaufte Schwarzafrikaner gegen Schwarzafrikaner.

            Bereits bei der letzten WM in Deutschland wurden wir von Politseite aufgerufen, doch möglichst „das Zeigen oder Schwenken von deutschen Fahnen zu unterlassen“.

            Selbst am Bundesverteidigungsministerium prangte kürzlich ein überdimensionierter Regenbogenlappen, mehrere qm groß.

            In Ministerien und Parteien setzen wir zunehmend auf Ideologie- und Gendergagastottersprech orientierte Studienabbrecher, Nichtskönner und „Insolvenzexperten“.

            In der Werbung sehen wir zunehmend „PoC‘s“; selbst in Krimis und Spielfilmen – sofern es keine alten Wiederholungen sind – das gleiche Spiel.
            „Deutsche“ Polizisten in „Tatorten“ und sonstwo werden als Volltrottel u.ä. verkorkste Gestalten dargestellt.
            Selbst in Serien sind entweder mindestens die Hälfte schwul, lesbisch oder sonstwie „woke“.

            „Identifikation“ mit dem „besten Deutschland, das wir jemals hatten“ ?

            Uff …

      • S v B Antworten

        Apropos „Schafherde“… Dazu vielleicht ein Lesetipp: Warum schweigen die Lämmer? Ein 2015 veröffentlichtes Werk des emeritierten Kieler Psychologie-Professors Rainer Mausfeld. Die Lämmer, die sich offenkundig schon vor 2015 in Schweigen gehüllt haben, tun dies bis zum heutigen Tage – und, wie zu erwarten steht, noch weit darüber hinaus. – Man sollte die Tatsache, dass Werk und Autor in gewissen Kreise als umstritten gelten, als ausdrückliche Empfehlung verstehen.

        • S v B Antworten

          PS: …beziehe mich auf einen doch „etwas weiter oben“ stehenden Kommentar von Tina Hansen.

          • Tina Hansen

            Das Buch steht schon gelesen im Regal, liebe SvB! Es wurde mir von einem der bereits erwähnten Seminarteilnehmer geschenkt… in meinem „alten Leben“. Ich schließe mich Ihrer Empfehlung an.

        • GJ Antworten

          Von Dr. Mausfeld habe ich einen spannenden Vortrag gesehen zu den Schafen. Man hört zu und ist wie erstarrt, zumindest ging es mir so, weil er absolut richtig liegt.

  6. H.K. Antworten

    Ja, die große Masse lässt sich sehr wohl instrumentalisieren – im Zeitalter zahlloser Radio- und Fernsehsender, im Zeitalter des Internets, der „sozialen“ Medien, in Zeiten, in denen sich jeder informieren kann – wenn er denn will.

    Und unseren Eltern und Großeltern, die all diese Informationsquellen und -möglichkeiten nicht hatten, werfen wir vor „wie konntet Ihr nur ..?“, „warum habt Ihr nicht … ?“ und meinen gleichzeitig, selbst Zeiten, die noch weiter, wesentlich länger, zurück liegen, heute, mit zeitlich immensem Abstand, beurteilen und „richtig“ sehen zu können ?

  7. H.-J. Pöschl Antworten

    In 40 Jahren DDR war man es gewohnt, täglich SED-Propaganda und Lügen zu ertragen. Ich bin der Überzeugung, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung das als solche bewertete und in die innere Opposition ging.
    Ich schließe sogar viele „Staatsdiener“ wie Polizei, Armee und auch viele Parteifunktionäre mit ein.
    Sicherlich trug auch der Einfluss westlicher Medien sowie westlicher Familien- und Freundeskreisen einen großen Teil bei.
    Aber seit ca. 30 Jahren bedarf es nur einiger blödsinniger Thesen oder Lügen und die Massen stehen stramm, ziehen rote Linien und „Brandmauern“, die oft auch durch Freundeskreise und Familien laufen.
    Es hat mit der (ebenfalls) primitiven Propaganda diverser Medien, dem nicht zu unterschätzenden katastrophalen Bildungsniveau und der Überheblichkeit gegenüber alternativer Sichtweisen zu tun.
    Lesen Sie doch nur die Foren in den wenigen „Qualitätsmedien“, die diese noch veröffentlichen.
    Kürzlich ein Artikel über 10 Jahre AFD in der „Welt online“.
    Attribute, wie „ekelerregend“, „zum Kotzen“, „wegsperren“, „umerziehen“, „Steinbruch“ enthielten die sensibelsten Zuschriften.
    Und jetzt die Quintessenz:
    Große Verwunderung und auch allgemeine Empörung, dass in den östlichen Bundesländern die AfD Umfragerekorde auslöst und im westlichen Teil der Ampelregierung gehuldigt wird.
    Habeck wie auch Bärbock steigen zu Publikumslieblingen auf. Unisono zur Dschungelkönigin, DSDS-Superstar und was weiß ich.
    Aber es kann auch sein, dass ich mich irre und nach 40 Jahren DDR noch nicht in der Demokratie angekommen bin (Habe ich schon des öfteren gehört – auch, das muss ich zugeben – von einigen DDR-sozialisierten.
    Übrigens; den Begriff BRD habe ich nie benutzt.
    Auch in schriftlichen Arbeiten während meiner Ausbildung und im Studium nicht. Immer ohne Konsequenzen! (Lehrer und Professoren hatten noch einen gesunden Verstand)

  8. Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

    Während die Akteure der vermeintlichen Corona-Pandemie immer noch ihr Narrativ der weltweiten, lebensbedrohlichen Seuche, die nur durch rigide Maßnahmen wie Lockdowns, Schul- und Kitaschließungen, Masken und vor allem einen aus dem Hut gezauberten sog. Impfstoff bekämpft werden konnte, gebetsmühlenartig wiederholen, geht die Agenda der Gesundheitsdiktatur hinter den Kulissen längst schon weiter. Der amtierende Gesundheitsminister streut weiter Nebelkerzen und darf seine Falschbehauptungen in den öffentlich-rechtlichen Anstalten unangefochten wiederholen. Eine echte Aufarbeitung sieht anders aus.

    Die WHO strebt unterdessen unter dem Vorwand der Gesunderhaltung der gesamten Menschheit die absolute Kontrolle über ihre Mitgliedsstaaten an. Ihre „zwingenden Empfehlungen“ sollen über nationalen Rechten stehen, Die Beachtung der Menschenwürde und der Grundrechte werden um des kollektiven „Heils“ willen ersatzlos gestrichen. Die Selbstermächtigung der WHO wird zu einer Willkürherrschaft führen, die keiner Kontrolle, keiner Überwachung und Rechenschaft unterworfen wird.

    Das Ziel ist die WHO-Weltregierung, die New Health World Order, ausgeübt von nicht demokratisch legitimierten Köpfen und untermauert durch Propaganda und Zensur.

    Wir sollten diese Entwicklung im Auge behalten und alles dafür tun, die WHO zu entmachten oder sie gegebenenfalls verlassen.

    • S v B Antworten

      Wenn ich mir vorstelle, was auf die Weltbevölkerung diesbezüglich zukommen könnte, bzw. wird, läuft es mir eiskalt den Rücken herunter. Allerdings wird manche/r erleichtert feststellen (dürfen), dass er oder sie das alles – aufgrund fortgeschrittenen Alters – wohl nicht mehr in seiner ultimativen Ausprägung erleben muss. Irgendwie tröstlich… Allerdings scheint mir die WHO nicht die einzige Institution zu sein, die sich derlei fragwürdigen Agenden verschrieben hat. Globale Wachsamkeit ist angeraten.

  9. Angelika Antworten

    „Was mich immer wieder beschäftigt und sogar fasziniert ist, wie leicht ein Teil der Bevölkerung auf Knopfdruck zu manipulieren und zu steuern ist.“:
    Stimmt. Man muss nur „Höcke“ sagen und die „liberal-konservative“ Klasse jault auf. Wie leicht das geht. Ich verstehe es auch nicht. Genau wie der Autor.
    Aktuell finde ich ganz besonders witzig: Maaßen grenzt sich von Otte ab. Und die CDU grenzt sich von Maaßen ab und wirft ihn raus. Und keiner versteht warum.
    Kennt irgendjemand ein Beispiel wo sich irgendein Linker mal von einem anderen Linken abgegrenzt hat?
    Vielleicht ist genau das der Grund, warum es funktioniert?

    • GJ Antworten

      Immerhin hat jetzt der in strafrechtlicher Verfolgung befindliche und abgewählte Ex-OB Feldmann sich von seinen SPD-„Freunden“ abgegrenzt und die Partei verlassen. Er will auch in keine andere Partei eintreten – da dürften die „anderen“ aber erleichtert sein…

    • H.K. Antworten

      Ich schrieb es hier schon an anderer Stelle:

      Die CDU hat nichts gelernt aus der Causa Sarrazin der SPD.

      Wieviele Jahre hat sich das hingezogen ?

      Und, wem hat es letztlich genutzt und wem geschadet ?

      Und Herr Merz tappt nun in die gleiche Falle. Verwunderlich nur, daß das GESAMTE Präsidium angeblich hinter diesem Beschluss steht …

      Bei den Grün*/-/:/_/•/Innen haben sie den Fall Palmer …

  10. aha Antworten

    Vielleicht halten sich die Parteien auch einen Exoten, der an den Rändern Stimmen holt.

    Maaßen bei den C-Parteien, Sarrazin bei der SPD oder Palmer bei den Grünen. Höcke bei der AfD.

    Ich habe gelesen, dass es in Deutschland mittlerweile 1 000 000 Privatiers gäbe. Meistens aus geerbtem Vermögen. Die Leuts, welche die Vermögen geschaffen haben, waren wohl meistens gesellschaftliche Elite. Die Erben wollen dann nur noch ihre Position verteidigen und traben wenig konstruktive Leistung bei.

  11. Nordlicht Antworten

    Alles richtig und klar formuliert, was die „Dämonisierung“ der Gegner angeht.
    Aber wie ist es denn mit der Dämonisierung des russichen Präisdenten, der sein Land ebenso in einen Angriffskrieg geführt haben, wie es auch etliche US-Präsidentn taten?

    Das ist aus meiner Sicht moralisch verwerflich, macht aber aus dem Mann keinen Dämon, keinen Hitler-gleichen Massenmörder und keinen Verrückten. Er macht das, was beispielsweise Bush jr. gemacht hat. Daß auch Friedensnobelpreisträger Obama in seiner Funktion als Staatschef fremde Länder bonbardieren und Menschen nach seinem Gusto ermorden lässt, ist keine Entschuldigung für den Krieg, in den Putin sein Land geführt hat. Aber es relativiert einiges.

    Der Blick auf andere Kriegsfälle zeigt, daß auch in bezug auf den Ukraine-Krieg eine sprachliche Abrüstung angemessen wäre. Sachliche Kritikpunkte an Putins Handeln gibt es ohnehin genug. Da muss man nicht mit Schaum vorm Mund schreiben.

  12. B. Mütze Antworten

    Die Merkel Jahre wirken in der CDU nach.
    Merz hatte keine Kraft gegen Merkel anzutreten, sondern er hat sich davon gemacht.
    Seine heutigen Diskussionen über die Politik sind lächerlich. Massen hat das Format von den deutschen Politikern die Deutschland
    groß gemacht haben.
    Er sollte die CDU leiten und Bundespräsident werden.
    Massen sagt mit jedem Satz etwas, bei vielen unserer sonstigen Politiker, kann man das suchen.

  13. H.K. Antworten

    Oh Gott, oh Gott, oh Schreck, oh Schreck,

    der Maaßen, der ist noch nicht weg !

    Tja, lieber Friedrich Merz,
    daß ist doch wohl ein schlechter Scherz !
    Statt ob der Ampel aufzujaulen
    wollt Ihr den Maaßen nun vergraulen !

    Das „C“ tragt Ihr im Namen und das „D“,
    merkt Ihr noch was ? Tut‘s Euch nicht weh ?
    Ihr solltet wirklich Euch was schämen,
    nen Mann wie Maaßen zu vergrämen !

    Wenn Ihr mal wieder wollt regieren
    dürft Ihr die Wahrheit nicht negieren !
    „Nicht mit den Linken noch den Rechten“
    wollt Ihr den Kampf ums Land ausfechten.

    Um Fritze wird es einsam nun,
    denn mit den Linken sich zusammen tun
    und wahre Patrioten
    darzustellen als Idioten
    geht niemals gut.
    Also, Fritze, hab den Mut
    spring über Deinen Schatten !
    Das Beste, was wir jemals hatten
    war eine C – D – U VOR „Mutti“
    und OHNE diesen fränk‘schen „Gutti“.
    Denkt an die Zeit von Helmut Kohl !
    Wenn nicht, dann gehabt Euch wohl !

    • H.K. Antworten

      Mein armer Deutschpauker …

      „DAS ist doch wohl ein schlechter Scherz …“ muß es selbstverständlich heißen …

      🫣

  14. GJ Antworten

    Das hätte ich gedacht mitnichten,

    daß Sie derart können dichten.

    Voller Einsatz von H.K.,

    für die ganze Forumsschar.

    • S v B Antworten

      Ist es nicht unendlich schade um all das poetische Talent, welches letztlich wohl im Verborgenen verkümmern wird. Es sei denn, Herr Kelle könnte sich zu der Auflage durchringen, dass in seinem Blog zukünftig nur noch in Versform kommentiert werden darf. Achim Koester hat uns ja schon des öfteren mit seiner Dichtkunst erfreut. Und dass jetzt auch noch H.K. und GJ mit gelungener Poesie überraschen, spräche des Weiteren für meinen Vorschlag. Allerdings müsste ich das Kommentieren dann wohl komplett an den Nagel hängen. Aber so what – niemand ist unersetzlich.

  15. GJ Antworten

    Bei mir würde man sagen; Wolle mer ihn neilasse? Eroi mit ihm!

    Scherz beiseite: Heute Abend in ARD forderte Boris Rhein, MP Hessen, Wahljahr 2023: Alle CDUler aus Hessen raus aus der Werteunion. Er will Brandmauer nach rechts ziehen. Mehrere Gemäßigte in Hessen aus AFD ausgetreten, Nancy kandidiert und Jetzt noch das vom CDU-MP. Na sauber! Was soll das geben?

  16. GJ Antworten

    Ich empfehle die Lektüre in Focus-online zum Prozessauftakt in Frankfurt/Main gegen linksextremistische Autobahnblockierer und was dem Gericht da geboten wurde. Ich bin fassungslos! Aber linksextrem ist schick, Maaßen hingegen….

  17. .TS. Antworten

    Man mag es kaum für möglich halten:
    Für nicht wenige selbsternannte antifaschistischen Möchtegernweltverbesserer gilt die längst zermerkelte CDU auch heute noch als böse „rechte“ Partei – wie man vor jeder Wahl anhand deren nach wie vor zahlreich mutwillig zerstörten Wahlplakate erkennen kann.

    Ohne pauschal und faktenfern dämonisiertes Klassenfeindbild ist die kunterbuntlinke Hegemonie offensichtlich nicht überlebensfähig.

    • H.K. Antworten

      Sie vergessen, daß alles, was nicht links-grün-woke ist, automatisch rääächtsradikal sein MUSS.

      Dummerweise wissen all die, die „Nazi !“ schreien, gar nicht, was diese tatsächlichen Herrschaften alles angestellt haben.

      Im Gegenzug ist jeder, der „Kliehmah“ halbwegs richtig aussprechen kann, ein „Guter“ – genau wie jeder, der „Ahsiehl“ zu sagen in der Lage ist – logisch, oder ?!

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert