Drogenparty mit tödlichem Ende – was macht eine 13-Jährige dabei?

Was läuft schief in unserem Land? Wir beschäftigen uns mit dieser Frage immer wieder in all den Jahren, die es diesen Blog bereits gibt.

Aus Hamburg kommt jetzt die Nachricht, dass in einem Hotelzimmer am Dienstag ein Mann aufwachte und feststellte, dass einer der anderen Bewohner des Zimmers offenbar tot ist. Immerhin verständigte er das Hotelpersonal und die einen Notarzt, aber nix mehr zu machen. Der 22-Jährige ist tot. Zwei weitere Männer, 19 und 21 Jahre alt, sowie ein 13-jähriges Mädchen wurden mit Drogenvergiftungen ins Krankenhaus gebracht.

Heute sollte in dem Hotel eigentlich groß das zehnjährige Bestehen gefeiert werden. Immerhin das wurde abgesagt, das vorbereitete Buffet der Hamburger Tafel gespendet. Gut so.

Aber was ist hier los? Vier Männer und eine 13-Jährige buchen sich mehrere Tage ein Hotelzimmer (4 Sterne), um Drogen zu konsumieren. Das „Arcotel Onyx“ auf der Reeperbahn ist keine billige Bude, die Junkie-Gesellschaft mietete sich im Zimmer 716 in der siebten Etage ein. Schöner Blick über die Reeperbahn.

Hat die 13-Jährige keine Eltern, keine Familie? Die BILD hat herausgefunden, das Mädchen sei in einer „betreuten Wohngruppe“ untergebracht gewesen. Was genau meint das Wort „betreut“, wenn eine 13-Jährige tagelang weg ist, um sich mit Drogen vollzudröhnen, und niemand scheint sie zu suchen!

Was läuft schief in unserem Land?

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Dieser Artikel wurde 30 mal kommentiert

  1. S v B Antworten

    Ist es nicht denkbar, dass die vier männlichen „Party“-Teilnehmer über ihren Drogenkonsum hinaus auch noch „anderes“ konsumiert haben könnten? Falls ja, wäre dies noch erheblich verwerflicher als der reine Konsum irgendwelcher Substanzen. – Doch schon seit Jahren machen sich nicht nur eine zunehmende Infantilisierung, sondern ebenso deutliche Tendenzen zu Verrohung und Verwahrlosung bei Teilen der Gesellschaft bemerkbar. Kaum zu übersehen, wenn man nur mit geschärften Sinnen durch Deutschlands Städte streift. Dabei trifft dies nicht einmal nur auf die Großstädte, sondern längst auch schon auf die kleineren, ja selbst kleinsten Städte des Landes zu. Diese ganz sicher nicht nur vermeintlichen Veränderungen sind zugleich verstörend und bedauerlich. Mitunter lösen sie gar Angst aus. – Es ist wohl ein ganzes Potpourri von politischen und sozialen Gegebenheiten, welches dieser unseligen Entwicklung zugrunde liegt und stets weiter Vorschub zu leisten scheint. Diese alle zu benennen und über sie frank und frei zu diskutieren wäre abendfüllend und in mancher Hinsicht politisch wohl nicht korrekt genug. Und woke genug schon gar nicht. – Nur soviel, es liegt mir fern, besagte Entwicklung ausschließlich an gewissen Teilen der Bevölkerung festzumachen. Dies zu tun wäre unfair und würde letztlich die Realität nicht korrekt abbilden.

  2. gerd Antworten

    „Was läuft schief in unserem Land?“

    Bei der Politikerkaste in Deutschland beantwortet sich die Frage doch von selbst. Betreutes Denken für die Bevölkerung funktioniert halt nicht, genauso wenig wie das betreute Wohnen für die 13- jährige. Die Einnahme von Drogen ist immer die Flucht vor der Realität. Und die ist in unserem Land ziemlich grausam. Hören Sie sich doch das Gestammel des Regierungssprechers an, wenn der die fehlenden Masken auf dem Flug nach Kanada bei Politikern gutschwafelt. Oder lauschen Sie einem Karl Lauterbach, der sich in einem Satz dreimal widerspricht und am Ende nichts sinnvolles herausbringt.

  3. GJ Antworten

    Es ist zwischenzeitlich regelmäßig zu lesen, daß 12, 13, 14-jährige aus betreuten Wohngruppen oder auch aus jugendpsychiatrischen Einrichtungen verschwinden oder auch von zuhause vermisst werden. Ich Rede hier nicht von Großstadt, sondern von ländlicher Region. Tage später dann meist, daß die vermisste Person in Hamburg, Frankfurt, Wuppertal angetroffen werden konnte. Manchmal steht das Wort „wohlbehalten“ dabei, manchmal nicht. Manchmal steht dabei „könnte den Eltern übergeben werden“. Manchmal nicht. Der Rest bleibt unerwähnt. Was dahintersteckt, bleibt Datenschutz. Drogentrip? Besuch bei guten Freunden? Weggelockt von Internetbekanntschaften? Psychische Erkrankung? Wenn der oder die Jugendliche, das Kind, zu Tode kommt, erfährt man vielleicht mehr. Den Grünen scheint es wichtiger zu sein, den Kindern diverse Geschlechtermöglichkeiten und Gendersprache näherzubringen, als vor Drogen und Alkohol zu warnen und aufzuklären sowie über einen verantwortlichen Umgang mit Internet und social media. Und Eltern? Sieht man oft schweigend neben Kindern sitzen, selbst am Handy daddelnd. Auch unterwegs im Straßenverkehr. Blick gesenkt aufs Handy, Kinderwagen vorausschiebend. Früher war da „vorausschauend“.

  4. GJ Antworten

    Bevor Kinder in betreute Gruppen kommen, ist im Vorfeld schon viel passiert, schiefgelaufen. Es bedarf ja eines schwerwiegenden Grundes, weshalb das Kindeswohl im häuslichen Umfeld gefährdet ist bzw. warum da nichts mehr geht. Betreuung soll Halt und Rahmen bieten, Regeln und Vereinbarungen werden festgelegt. Das ist aber kein Gefängnis.

  5. Tina Hansen Antworten

    Gestern stehe ich an einer gro´ßen Verkehrskreuzung, habe gerade die Ampel überquert. Zwei Feuerwehrwagen brausen heran, Blaulicht, Sirenen, die Autos bilden eine Rettungsgasse. Herbei latschen drei Teenager-Mädchen, Stöpsel in den Ohren, Masken auf halbacht, aber irgendwie auf, Augen starr auf dem Handy – so laufen sie auf die Straße, nichts sehend, nichts hörend, nichts wahrnehmend. Im letzten Moment ein schrilles Kreischen, eines der Mädels hat irgendwie doch aufgeschaut und sich und die anderen zurück auf den Gehsteig gerettet.
    Ein Sinnbild?

  6. H.K. Antworten

    Ja, du liebe Güte – WAS erwarten wir ??

    Da fordern bereits vor Jahren „Expert*/-/:/_/•/Innen“ von den Eltern „Hört auf, eure Kinder zu erziehen !“.
    Da fordert der ( jetzige ) Bundeskanzler schon vor Jahren „Wir wollen die Lufthoheit über die Kinderbetten“.
    Da gibt die Ampel-Koalition Cannabis frei.
    Da fordern die Grün*/-/:/_/•/Innen in Berlin noch deutlich weitergehende Drogenfreigaben.

    Ja, DANN kann ein bißchen kiffen oder koksen oder fixen ja wohl nicht so schlimm sein !

    Deutschland wird grün-rot-dunkelrot-liberal !

    Dazu gehört auch, daß man „korrekt“ spricht und schreibt – und vor allem denkt !

    Also, Straßen, Plätze etc werden „umbenannt“, „N-Wörter“ ( -Worte auch ) dürfen nicht mehr geschrieben, gesagt, benutzt werden, jetzt „I-Wörter“ ( -Worte ebenfalls ) neuerdings auch nicht mehr ( Die „Zeitung mit den vier Buchstaben“ meldet heute in dem Artikel

    „Sender zieht Schlussstrich

    ARD zeigt keine Winnetou-Filme mehr“:

    „ Auch für die Zukunft habe die ARD KEINE Lizenz-Käufe für die Winnetou-Filme geplant. Dazu passt, dass bei einigen Journalisten der Öffentlich-Rechtlichen schon die Verwendung des Wortes „Indianer“ als rassistisch gilt.
    So erklärte zum Beispiel die RBB-„Sandmännchen“-Redakteurin Nina Paysen (42) bei „Brand Eins“, sie lasse keine Folgen mehr ausstrahlen, in denen das „I-Wort“ überhaupt falle.“ )

    Messerattacken, Vergewaltigungen, Überfälle – alles Kinderkram, der auch nach Mehrfachtaten mit „Bewährung“ bedacht ( „bestraft“ ?? ) wird. Wenn es hochkommt, mit ein paar Sozialstunden im Altersheim oder so ( die armen Omis und Opis … ).

    Wichtig ist für die „Freiheitlichen Demokraten“, daß jeder ab 14 sich jedes Jahr neu „sein Geschlecht aussuchen“ kann.

    DAS ist die andere Seite von „grün-rot-dunkelrot-liberal“ !

    Also:

    „Lasst doch der Juuugend, der Juuugend, der Jugend ihren Lauf !“

    • H.K. Antworten

      Die 13-Jährige hat aus lauter Vorfreude auf ihre demnächst anstehende „Geschlechterwahl“ ein bißchen gefeiert – na und ?

      EIN Toter – ja, meine Güte – man wird ja noch ein wenig experimentieren dürfen – mit grün-rot-dunkelrot-liberalem Segen …

      • S v B Antworten

        Es ist die Kombination von Cannabis und Alkohol, die ich für extrem problematisch erachte. Problematisch? Hochgefährlich! Hoffentlich wirkt es sich nicht schädigend auf meinen eigenen Ruf aus, wenn ich gestehe, dass ich – anderswo in der Welt – einen inzwischen verstorbenen Mann kannte (Bekanntschaft durch dessen Schwester), der unter dem Einfluss ebendieser beiden „Stoffe“ (oder sollte man sie doch Genussmittel nennen?) einen anderen Mann im Streit umgebracht hat. Nächtens, in einer Bar, mit einem Messer. Nein, gar nicht schön. – Ich will mich mal schlau machen, ob es vielleicht irgendwelche wissenschaftlichen Studien bzw. Erkenntnisse zu besagter Fragestellung gibt. Die Grünen wollten den freien Verkauf von Cannabis ja schon einmal durchsetzen. Damals war ich in heller Aufregung, weil der oben genannte „Vorfall“ erst kurze Zeit zurück lag. Ich finde die Freigabe von Cannabis in einem Land, in dem selbst hochprozentige alkoholische Getränke quasi an jeder Ecke frei verkäuflich und für fast jeden leistbar sind, nicht nur äußerst bedenklich, nein, ich finde sie im Grunde unverantwortlich. Aber, was sag‘ ich, auch dieser Schritt passt wieder einmal perfekt zur Ausrichtung grün-linker Gesellschaftspolitik. Nun, dann muss das alles wohl so kommen.

        • H.K. Antworten

          „ … auch dieser Schritt passt wieder einmal perfekt zur Ausrichtung grün-linker Gesellschaftspolitik“.

          Entschuldigung, wenn ich – schon wieder ? – widerspreche.

          Der Justizminister „dieses unseres Landes“ ist ein „Freier Demokrat“ – und unter diesem unrasierten Herrn wurde schon so manche Wohltat für dieses Land erfunden – ich sage nur: Freie Geschlechterwahl einmal pro Jahr – ab dem 14. ( !!! ) Lebensjahr …

          Statt sich mit den tatsächlichen ( gravierenden ! ) Problemen dieses Landes zu beschäftigen, übt die FDP sich darin, die linken, roten und grünen „Expert*/-/:/_/•/Innen“ noch links und mit Lichthupe zu überholen.

          Letzter Höhepunkt war das „Solidaritäts“-Geschwafel ihres Parteivorsitzenden am Donnerstagabend über die Gasumlage bei Illberger oder Maischner ( ich schmeiße die immer durcheinander … ).

          Einen solchen geistigen Dünnpfiff konnte nur unser Super-Vizekanzler am gestrigen Freitag überbieten, als er öffentlich bekannte, er habe die „Verflechtungen des Gasmarktes nicht überblickt“.

          Das wäre nur noch zu übertreffen, wenn unsere phantastische Genossin Verteidigungsministerin bekennen würde, sie wüßte gar nicht, daß Deutschland über eine „Armee“ verfügte …

          • s v B

            Ach ja, Herr Buschmann und seine FDP…
            Noch immer interpretieren Sie wohl das „F“ im Kürzel FDP völlig falsch, lieber H.K. Schließlich steht das F für „Freie“. Freie!!! Herr Buschmann (entschuldigen Sie bitten den Begriff aus düsterster Kolonialzeit; ich selbst würde den Justizminister viel lieber mit der politische korrekten, woken Bezeichnung Herr San anreden, aber dann könnte wiederum eine wie auch immer geartete Verbindung zu dem venezianischen Schutzheiligen unterstellt werden; meine Güte, heute ist aber auch alles so schrecklich kompliziert); also Herr Buschmann nimmt eben den Namen seiner freien demokratischen oder auch demokratisch freien Partei wirklich ernst, geradezu wörtlich. Aus diesem leitet er übrigens sehr zu Recht ab, dass er seine Entscheidungen absolut frei treffen kann: Ob er damit Wählererwartungen enttäuschen oder gar eigene Versprechungen brechen sollte oder nicht, kann ihm demnach völlig gleichgültig sein. Schließlich begreift er sich als einer freien Partei zugehörig. So jedenfalls erklärt sich für mich der erstaunliche, ja geradezu unfassbare Sinneswandel nicht alleine, doch vornehmlich dieses FDP-Ministers. Es versteht sich demnach von selbst, dass eine freie Partei mitunter eine gewisse Unberechenbarkeit aufweisen wird. Auch erklärt sich daraus vielleicht, dass diese Partei über Jahrzehnte als Zünglein an der Waage fungierte; mal der einen, mal der anderen Partei zur Regierungsmacht verhalf. Sie gefiel sich damals wie heute also in der Rolle des Dauerpendels zwischen zwei notorischen Kontrahenten, der Union und der Sozialdemokratie. Dabei war die FDP selten oder nie besonders wählerisch, was ihre Koalitionspartner anging. Opportunismus war ihr Merkmal. Und genau das ist es, was mir an dieser Partei immer missfallen hat. Das stetige hin und her Lavieren (heute würde man de einzelnen Anwender dieser Taktik abfällig mit Wendehals bezeichnen) ist es, was ich an der FDP – und auch in Verbindung mit anderen Anlässen- partout nicht leiden kann. Lediglich einmal konnte Ihr Vorsitzender, Herr Lindner, bei mir punkten – nämlich nach der Bundestagswahl im Jahre 2017, als er verkündete, dass er lieber gar nicht als schlecht regieren wolle. Donnerwetter, diese Ansage hat mich seinerzeit nicht nur erstaunt, sonder auch sehr beeindruckt. Wie gesagt, es war das erste und – vorerst zumindest – auch das letzte Mal, dass mir ein Statement seitens der FDP Respekt abgenötigt hat. Der positive Eindruck ist inzwischen allerdings bis zur Unkenntlichkeit verblasst…

  7. Wolfgang Heppelmann Antworten

    Lieber HK,

    Wenn ein paar 13- jährige verschlissen werden, dann ist das nicht so schlimm. Das Lied geht ja noch weiter: „Laßt doch der Jugend, der Jugend, der Jugend ihren Lauf, schgöne Mädchen wachsen immer wieder auf… !“ Das ist nichts als technischer Reibungsverlust, – kurz: „Abrieb“.

    Die Ägypter brauchten noch einige tausend Jahre, die Römer etwa 800, wir Deutsche nur noch 70 Jahre nach Krieg und Zerstörung des eigenen Landes bis zur vollständigen Dekadens eines großen Teiles des Volkes und dessen Regierigen.

    Dieses Land Coro-niert und schafft sich zurecht ab, nachdem „wir“ schon gewaltige Teile des Fundamentes „unserer“ eigenen Kultur abgerissen haben. Eine ehemalige europäische Hochkultur wird selbstverschuldet zum Treibsand der Geshichte. Die linksgrünen Weltverschönerer frönen der Ansicht daß alles, was uns als gut und fortschrittlich erscheint, lediglich auf Ausbeutung anderer Völker, oder aus Kolonialismus entstand; mithin also keinerlei eigenen Wert besitze. Erst, wenn „unser“ Land auf dem Niveau von Entwicklungsländern angekommen ist, wird „unsere“ Schuld teilweise gesühnt sein. Schöne Zukunftsaussichten.

    Da kommt es doch sicher nicht mehr auf dien eine oder andere 13- Jährige an. – Ist nur Abrieb. Die fruchtbaren Völker vorderasiens können den Verlust sicher locker ausgleichen.

    • H.K. Antworten

      Lieber Herr Heppelmann,

      es ist schon erstaunlich:

      In diesem Land, in dem sich Gott weiß wieviele Menschen – zurecht – darüber aufregen, daß Küken, diese süßen, kleinen, knuddeligen Scheißerchen, „geschreddert“ werden, sich über -zig- oder sogar hunderttausende „in die Tonne gehauene“ ungeborene MENSCHEN nicht nur kaum jemand mokiert, sondern sich sogar die „freien“ Demokraten nicht einmal entblöden, auf den Fluren des Bundestages Freudentänze und tiktok-Videos bei entsprechender Gesetzgebung aufzuführen, ist es der „Zeitung mit den vier Buchstaben“ zumindest einen Großaufmacher wert, wenn sich eine 13-Jährige mit ein paar jungen erwachsenen Männern in einem Hotel bei ein paar ( staatlich genehmigten ? ) „Aufmunterern“ vergnügt, ihr aber ansonsten „nichts passiert“ ist – außer halt diesem 22-jährigen Toten.

      Und HIER fragen wir „Wo waren eigentlich die Eltern ?“ bzw. die „Aufsichtspersonen“.

      Dieses Land ist so gaga …

      ( Was ist eigentlich die Steigerung von „gaga“ ? „Gagaer“ und „am gagasten“ ? Na egal. Auch, wenn es viele noch nicht wahrhaben wollen: Deutschland haben fertig. ).

      • Wolfgang Heppelmann Antworten

        Lieber HK,

        Ich zitiere: „Und HIER fragen wir „Wo waren eigentlich die Eltern ?“ bzw. die „Aufsichtspersonen?“

        Na das ist doch völlig klar: In Berlin. Da wohnt doch unser aller Übervater, der sich so hingebungsvoll um die „Lufthoheit über den Kinderbetten“ bemüht hatte. Außerdem wurden doch alle leiblichen Eltern schon länger dazu aufgefordert, endlich alle Erziehungsversuche an ihren Kindern zu unterlassen, und diese denen zu überlassen, die etwas davon verstünden. Elterliche Erziehung soll ja, wie ich hörte, einer Gewalttat an ihren Kindern gleichkommem. Überlassen wir unsere Kinder doch lieber dem Ö.R. Fernsehen, den Telephonnetzbetreibern oder den staatlichen Verblödungs-Schul-Betreibern. Dann wird das schon. Die Elternhaben ja ohnehin keine Zeit für die Erziehung!

        Die Steigerung von Gaga ist „Reichstag“, genauer gesagt „Scholz“. Auch als Verb zu gebrauchen: „Scholzen“,- gleichbedeutend mit Volkserziehung.

        In dem Sinne: Gute Nacht lieber HK, und allen anderen.

  8. H.K. Antworten

    „Was läuft schief in unserem Land ?“

    Nur mal so am Rande:

    Ich war heute abend kurz mit meiner Frau etwas einkaufen.

    Unmittelbar vor dem Supermarkt befinden sich 4 oder 5 „Eltern mit Kind“-Parkplätze sowie ein Behinderen-Parkplatz.

    Alle diese Plätze waren unbesetzt. Dazu gefühlt 30 weitere „normale“ Parkplätze.

    Als ich gerade meinen Einkaufswagen geholt hatte und in den Supermarkt gehen wollte, schoß ein Kleinwagen an mir vorbei und bretterte auf den Behindertenparkplatz direkt neben dem Eingang.

    Drei „junge Männer“ stiegen aus und holten sich einen Einkaufswagen.

    Die „jungen Männer“, ausnahmslos groß, sportlich, eher durchtrainiert, wären „früher“ allesamt sofort als „Arier“ durchgegangen. Blond, ( vermutlich ) blauäugig – offensichtlich junge „Deutsche“.

    Darauf angesprochen, ob sie nicht gesehen hätten, daß sie auf einem Behinderten-Platz stünden, nickten alle drei eifrig und einer sagte „doch“.

    Auf meine Frage, ob sie der Meinung seien, das wäre so in Ordnung, kam ein klares „jo“.

    Eine ältere Dame bekam all das mit und rief aus ein paar Metern ( sicherer ) Entfernung „Da sollten wir doch gleich einen Abschleppwagen holen“. Auch das störte die braven Recken nicht und sie folgten mir quasi in den Supermarkt.

    Meine Bemerkung „Ich finde das schon ziemlich dreist“ wurde mit einem Blick wie „Opa, was willst du eigentlich ?“ quittiert.

    Bereits vor einiger Zeit, muß zu Beginn der „Pandemie“ gewesen sein, befand ich mich ebenfalls dort zum Einkaufen und wollte zu meinem Auto zurück, als ich sah, daß auf dem Behindertenplatz ein Fahrzeug der Stadtverwaltung stand – trotz zahlreicher freier Parkplätze.

    Einige Meter entfernt stand ein Streifenwagen, in den zwei Polizeibeamte gerade einstiegen, um wegzufahren. ( Die Polizei war war gerufen worden, weil ein Obdachloser gewagt hatte, sich in die Nähe des Eingangs des neben dem Supermarkt gelegenen Geschäftes auf den Boden zu setzen … ).

    Ich sprach die beiden an ( für mich sind „die Bullen“ immer noch die guten gewesen ) und sie schauten sich den „Behindertenplatz-Parker“ an.

    „Da können wir eh nichts machen, das Ganze ist ein Privatparkplatz hier“ – grüßten freundlich, stiegen in ihren Dienstwagen – und fuhren davon.

    Was lernen wir daraus ?

    Das nächste Mal parke ich auch auf einem Behindertenparkplatz direkt am Eingang, statt lange rumzukurven – passiert ja eh nichts, selbst wenn die Polizei vor Ort ist.

    ( Nein, ich parke selbstverständlich NICHT auf Behindertenparkplätzen … ).

    • S v B Antworten

      Na, was denken Sie, was ich mir schon anhören musste, wenn ich mich erdreistete, junge Leute anzusprechen, die mit ihrem Allerwertesten auf den Rücklehnen von Parkbänken Platz genommen hatten, und mit ihren Schuhsohlen die eigentliche Sitzfläche beschmutzten? Das Verhalten insbesondere der jungen Männer war mitunter so aggressiv, dass ich von Glück reden kann, nicht schon mal Schläge abbekommen zu haben. Mir blieb jedes Mal fast die Luft weg ob der unflätigen Ausdrucksweisen. Keine von ihnen würde ich hier wiederholen wollen.

      Wie, so frage ich mich manchmal, wird es erst zukünftig aussehen? Muss man doch allzu oft beobachten, dass junge Mütter sich lange und intensiv – und anscheinend noch dazu lieber – mit Ihrem Smartphone beschäftigen als mit ihrem Kleinkind, das sie im Kinderwagen fast notgedrungen mit sich führen. Grausig, was ich diesbezüglich schon alles beobachten konnte. Mitunter hat man den Eindruck, dass die Bedürfnisse der Kinder den Müttern eine Last sind, dass sie manchen von ihnen im Wege stehen. Jedenfalls scheinen sie nicht selten als regelrechte Störfaktoren wahrgenommen zu werden, wenn sich Mama länger und mit Inbrunst an ihrem Smartphone zu schaffen macht oder ausdauernde Gespräche führt. – Gerade neulich lag ein höchstens einjähriges Kind wimmernd(!) auf dem Asphalt des Bürgersteigs, daneben der Kinderwagen nebst Mutter, die dem Kind keinerlei Beachtung schenkte, weil sie pausenlos mit ihrem Handy beschäftigt war. Die Szene habe ich aus gewisser Distanz eine gute Viertelstunde beobachtet, dann musste ich weiter. – Zudem werde ich leider allzu oft Zeuge höchst fahrlässigen Verhaltens seitens mancher Eltern, explizit der Mütter (eigenartiger Weise). Entlang einer ziemlich stark und zügig befahrenen Straße würde keine verantwortungsvolle Mutter ihr Kleinkind auf seinem Laufrädchen zwanzig, dreißig Meter voraus „radeln“ lassen, oder? Schon mehrfach wären mir kleine Kinder fast vors Auto „geradelt“, weil sie sich, nach Kleinkinderart, ganz spontan entschlossen hatten, mal eben zur Straße hin abzubiegen. Schockstarre natürlich meinerseits. Schlimm, ganz schlimm, was man heute diesbezüglich alles erlebt. Ich habe wirklich nichts dagegen, wenn man Kinder zur Selbständigkeit erzieht. Allerdings sollte, nein muss, dies stets altersgerecht erfolgen.

      Leider erweist es sich, dass auch viele erwachsene E-Bike- und E-Rollerfahrer immer rücksichtsloser (gedankenloser?) unterwegs sind. Die meisten verzichten z. B. auf eine Fahrrad-Klingel, mit der sie vorausgehende Fußgänger schon von weitem warnen könnten. Einige haben eine Klingel, es fällt ihnen aber nicht ein, diese zu benutzen. Auf Wegen, die beiden gewidmet sind, rasen sie mir ihren schweren, stollenbereiften E-Bikes regelmäßig mit nur knappem Abstand an Spaziergängern vorbei; dies ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass ein betagter Fußgänger das Rad vielleicht gar nicht herannahen hört, nur einen Schritt zur Seite tun und es so zu einem gefährlichen Unfall kommen könnte. O Tempora, o mores! Man will ja nicht grundlos jammern und moralisieren. Aber die Zeiten, bzw. die Sitten sind nachweislich doch andere geworden.

      PS: Gegenbeispiele finden sich natürlich auch. Sogar erfreulich viele. Dennoch scheint die Relation nicht mehr so vorteilhaft wie ehedem. Es steht sogar zu befürchten, dass die berüchtigte Ellbogen-Mentalität noch weiter an Terrain gewinnen wird…

      • H.K. Antworten

        Tja, und wenn Sie die Polizei rufen, kommt die entweder gar nicht, oder sie sagt „DAS ist erlaubt!“ ( als ich mir vor einiger Zeit erlaubte, um “Ruhe !“ im gegenüberliegenden Park zu bitten – um 03:00 morgens … ).

        • S vB Antworten

          In früheren Zeiten war es herrlich, ja geradezu ein Privileg, in direkter Parklage zu wohnen. Heute wäre ich mir da nicht mehr so sicher (Sie haben offensichtlich schon entsprechende Erfahrungen machen müssen). Ein Glücksfall, wenn man in einem Kurort ansässig ist, und daselbst möglichst in KZ(sic), sprich Kurzone 1, wo zur Nachtzeit jegliche Störungen durch Lärm untersagt sind, und man im Falle von Zuwiderhandlungen die Polizei rufen kann, die dann sogleich für Ruhe sorgt. Nur, nicht alle Orte in Deutschland sind Kurorte. Alternativ böte sich ein Umzug aufs platte Land an. Dort kann man sich im Normalfall meist auch noch nächtlicher Ruhe erfreuen. Allerdings vermisst man dort wiederum die gewünschte Infrastruktur. Herrje, man kann eben nicht alles haben…

  9. gerd Antworten

    „Die Toleranz wird ein solches Ausmaß erreichen, dass intelligenten Menschen das Denken verboten wird um die Idioten nicht zu beleidigen!“

    (vermutlich von Dostojewski)

  10. GJ Antworten

    Es ist alles eine Frage des Maßes und der Vernunft. Alkohol – und Drogenkonsum ist für jugendliche Organismen höchst gefährlich, auch einzeln konsumiert. Nicht nur, daß das Suchtrisiko um ein Vielfaches höher ist als bei älteren Menschen. Bei Drogenkonsum ist die Gefahr, eine Psychose zu entwickeln, leider bei jungen Menschen groß. Ich kenne etliche solcher Fälle aus persönlicher Erfahrung, da ich mit Fahrerlaubnissen zu tun hatte und indirekt noch immer zu tun habe. Cannabiskonsum geht einher mit Flash-Back-Effekten. Wenn ich am Vorabend 2 Glas Wein getrunken habe, kann ich ausrechnen, daß ich am nächsten Morgen ausgeschlafen und fit bin. Bei Cannabiskonsum ist dies nicht so. Da kann es auch Tage danach zu Ausfällen und Wahrnehmungsstörungen gepaart mit Fehlreaktionen kommen. Deshalb schließt der wiederholte Cannabiskonsum die Fahreignung aus. Ähnlich wie bei Epilepsie, sofern diese nicht seit Jahren verlässlich medikamentös eingestellt wurde. Die diesbezüglichen Gutachten möchten die Grünen nicht wahrhaben. Ich gebe Ihnen ein praktisches, reales Beispiel: Ein Fahrschüler mit entsprechender Konsumgeschichte fährt im fließenden Verkehr mit 50 durch die Innenstadt auf eine grüne Ampel zu und macht unvermittelt eine Vollbremsung. Ohne erkennbaren Anlaß. Es ist eine Frage von Glück, wenn die Hintermänner ausreichend Abstand haben und rechtzeitig bremsen können. Solche Fälle sind Beispiele für eine Wahrnehmungsentgleisung, wie sie beim Flash-Back passieren kann, einem plötzlichen Wiederaufflammen von Rauschsymptomen. Der Fahrschüler kann sich das kurz später selbst nicht erklären, faselt was von Stopp-Schild. Ja, das steht an der Kreuzung und gilt für den Fall eines Ampelausfalls. Im vorliegenden Beispiel hat das Hirn Aussetzer, nicht die Ampel. Im fortgeschrittenen Stadium sind das dann vielleicht Kandidaten, die Stimmen hören und andere vor Züge stoßen. Die (Jugend-) Psychiatrien sind voll. Ich bin deshalb strickt gegen generelle Freigabe von Cannabis. Wer derlei verharmlost und es cool findet, wenn Minderjährige saufen oder/und kiffen, der hat für mich den Schlag nicht gehört.

    • H.K. Antworten

      Olaf Scholz hat die Richtlinienkompetenz und setzt es trotzdem durch.

      Und die FDP und deren Justizminister vorne weg …

      • GJ Antworten

        Ja, lieber H.K, das ist so eine Sache mit der Kompetenz. Mein ehemaliger Chef – der mit dem Vollbart, Sie wissen schon, barba non facit philosophum – der pflegte zu sagen: „Wem Gott gibt ein Amt, dem gibt er auch Verstand“. Frommer Wunsch. Ich halte es da lieber mit der Romanfigur des Hauptkommissars Rupert aus der Ostfriesenbuchreihe von K-P Wölfe. Der sagte ob einer grässlichen Musikdarbietung: „Das grenzt an Körperverletzung. Kunst kommt von Können, nicht von Wollen, sonst hieße es Wunst.“

        • H.K. Antworten

          Das erinnert mich an eine ( vergangene ) Documenta, bei der der sie besuchende Bundespräsident ( ich glaube, es war Richard von Weizsäcker ) sinngemäß sagte „Wenn etwas Mist ist, sollte man es auch so nennen“ …

          • GJ

            Hach ja, der verehrte Richard von W. Das waren noch Zeiten. Der hat noch gewußt und gemerkt, wann Sahne gut und wann sie sauer ist. Der wußte auch, wieviel ein Stück Butter kostet, da bin ich mir sicher.

          • S v B

            Und auch sein Bruder Carl-Friedrich war ein ein wohltuend weiser weißer Mann. Die Art, welcher beide angehörten, hat längst als hochgefährdet, wenn nicht schon als vom Aussterben bedroht zu gelten.

        • S v B Antworten

          Liebe GJ, darf ich Ihren so zutreffenden „Kunst-Satz“ nur ganz g’schwind in Versform transkribieren? Ich liebe dieses Verslein, das ich erstmalig von einer meiner lieben Nichten gehört habe. Also: Von Können kommt das Wörtchen Kunst, käm‘ es von Wollen hieß‘ es Wunst“. Herrlich, oder? Ich zitiere das Verslein zu jeder passenden Gelegenheit. Und deren gibt’s nicht eben wenige… Auch Ihre ebenso couragierte wie kultivierte Erwiderung auf die äußerst fragwürdige Behauptung Ihres vollbebarteten Ex-Chefs ist mir noch in bester Erinnerung.
          PS: Neige übrigens zur Annahme, dass besagtes Kunst-Verslein vornehmlich im Hessischen bekannt sein und kursieren könnte. Schließlich wohnt und arbeitet o. g. Nichte im Raum Frankfurt. Hm.

    • S v B Antworten

      Herzlichen Dank, liebe GJ, für Ihre hochinteressanten Erklärungen. Wie Sie, verstehe ich nicht, wie ein Staat geradezu darauf abzuzielen scheint, junge Menschen letztlich in die Abhängigkeit von einem Suchtmittel zu treiben, bei dem es auf längere Sicht vielleicht noch nicht einmal bleiben könnte. Meiner Meinung nach versündigt der Staat sich regelrecht, macht sich schuldig an seiner eigenen Gesellschaft, vornan seiner Jugend. Klingt irgendwie teuflisch. Die Konsumation von Alkohol ist nun wirklich mehr als ausreichend in diesem Land, würde ich sagen. Was braucht es da noch anderes mehr? Mutmaßlich finden sich insbesondere in der grünen Politikerriege, aber auch in deren Gefolgschaft nicht eben wenige, die den Tag schon herbeisehnen, an dem sie endlich und überall, sowie ganz ohne ohne Bedenken, erwischt und strafrechtlich belangt zuwerfen, loskiffen können. Welch gutes, befreiendes Gefühl! Die von Ihnen aufgezeigten und auch von mir gefürchteten Folgen interessieren solche Leute nicht.

  11. Wolfgang Heppelmann Antworten

    Lieber GJ,

    Zitat: …“Kunst kommt von Können, nicht von Wollen, sonst hieße es Wunst.“

    Einer, der seine hoffendlich erlernte Arbeit sehr gut kann, ist ein vorzüglicher Handwerker, oder Meister, oder wie man früher sagte: Ein Könner.

    Können ist bei einem Künstler nur die Hälfte seiner Begabung. Wirkliche Kunst entsteht nur, wenn ausreichend Intuition hinzu kommt.

    Zur Frage, ob Gott dem Amtmann auch Verstand verleiht, kann man mit Fug und Recht verneinen. Ein Mann mit Verstand wird nicht Sesselpf…zer. Verstand würde die Ausführung der Amtsgeschäfte nur behindern. Das Amt gibt er dem Mann ohne Verstand nur, um zu verhindern, daß der woanders noch mehr Schaden anrichten kann. – Alles Klar?

  12. S v B Antworten

    „Ein Mann mit Verstand wird nicht Sesselpf…zer.“

    Wenn mit Sesselpf..zer vornehmlich Leute im öffentlichen Dienst meinen, welche in sitzender Position am Schreibtisch ihren beruflichen Aufgaben nachkommen, dann kann ich Ihre Behauptung nicht unwidersprochen lassen, lieber Wolfgang Heppelmann. Ich bin nämlich davon überzeugt, dass es – wie bekanntlich überall – auch in deutschen Amtsstuben Solche und Solche gibt, sprich, dass dort selbstverständlich und in weit überwiegender Mehrzahl Menschen arbeiten, die Ihre Aufgabe ernst nehmen, dieser intellektuell sowie von der Ausbildung her bestens gewachsen sind und demzufolge für Staat und Gesellschaft wirklich gute und verlässliche Arbeit leisten. Für manche, die Amtleute wohl nicht selten selbst behindernden bürokratischen Umstände, Fallstricke und Stolpersteine können sie wohl kaum verantwortlich gemacht werden. Schelte wäre hier also unangebracht. Überall in der Arbeitswelt finden sich gute und weniger gute Leute. Dies, so meine ich jedenfalls, trifft im Falle von Amtleuten, die ihre Arbeit selbstverständlich meist in sitzender Haltung erledigen müssen, ebenso zu wie auf alle anderen, die ihren Arbeitstag ebenfalls am Schreibtisch verbringen. Und zwar branchen- und hierarchieübergreifend. Ich könnte mir vorstellen, dass mir hierin auch unsere geschätzte Mit-Kommentatorin GJ zustimmen würde.

  13. H.K. Antworten

    Vielleicht liest es ja noch jemand …

    „Was läuft schief in diesem Land ?“

    Diese Frage kann man sich wohl mehrfach am Tag stellen.

    „Killer-Rocker nach Freigang auf der Flucht“ titelt due „Zeitung mit den vier Buchstaben“ heute.

    Dort erfährt man:

    „ Koray T. (28) erschießt im September 2016 am Kottbusser Tor in Berlin einen 32-Jährigen. Zu acht Jahren Gefängnis wird er 2019 verurteilt, sitzt in der JVA Tegel– eigentlich!
    Am Samstag (27. August) soll T. während eines „unbegleiteten Ausgangs“ nicht wiedergekommen sein. Bis 17.30 Uhr hätte er sich zurückmelden müssen, tat dies aber nicht. Jetzt fahndet die Polizei nach ihm!
    Das Hells-Angels-Mitglied soll eine Haftlockerung bekommen haben und durfte nach BILD-Informationen an jenem Samstag das erste Mal unbegleitet die JVA Tegel verlassen. Der Grund: die Einschulung seines Kindes. Doch diesen Ausgang nutzte Koray T. offenbar, um abzuhauen. …“

    Na sowas !

    Da erschießt einer 2016 einen anderen ( in Bär-lin ), wird dafür – schon – 3 Jahre später verurteilt, zu ACHT Jahren Haft, bekommt im August 2022, als FÜNF Jahre vor der geplanten Entlassung „unbegleiteten Freigang“ – und die ( Bär-liner ) Justiz wundert such, daß er nicht zurückkommt.

    Sowas aber auch – wer hätte DAS denn ahnen können ?!

    WAS LÄUFT SCHIEF IN DIESEM LAND ?

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