„Fünf Antworten auf die homophoben Sprüche von Birgit Kelle“ – so zartfühlend lautet die Überschrift eines Beitrages gestern in einer Internetzeitung, auf die Deutschland ohne Schmerzen verzichten könnte. Zur gleichen Zeit referierte besagte Birgit Kelle in München bei einer völlig überfüllten Veranstaltung. Als die beendet war, kam ein Mann zu der mir bestens bekannten Buchautorin („Gendergaga“) und sagte ihr, dass er selbst homosexuell sei und gekommen war, um sich selbst ein Bild über Birgits Thesen zu verschaffen: „Ich habe hier nichts von Ihnen gehört, was irgendwie abwertend oder diskriminierend gewesen ist.“ So unterschiedlich nehmen Menschen andere Positionen wahr. Die einen, die in ihrer kleinen durchideologisierten Welt gefangen sind, und die anderen, die einfach mal selbst zuhören oder lesen.

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Dieser Artikel wurde 2 mal kommentiert

  1. Andreas Schneider Antworten

    Die Begriffe „abwertend“ oder „diskriminierend“ hängen mir, salopp gesagt, mittlerweile zum Halse heraus.

    Sobald man auch nur ein klein wenig in die Tiefe geht, stößt man doch allzu oft nur auf das ganz simple Zusammtreffen eines Möchtegernideologen mit einem bösen Ding namens Lebenswirklichkeit. 🙁

    Die Ihnen „bestens bekannte Buchautorin“ (sehr schön gesagt, übrigens!) hat meinen vollen Respekt.

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