Gestern Abend fand in Bochum mein erster Bürgerlich-Konservativer Stammtisch statt, eine fulminante Runde. Die Teilnehmer – größtenteils JUler und Unterstützer des frisch gewählten Tilman Kuban an der Spitze der größten politischen Jugendorganisation in Deutschland – mussten nicht motiviert werden, sich zu Wort zu melden. Von der ersten Minute an wurde intensiv diskutiert. Gibt es die Chance auf einen Politikwechsel in Deutschand? Ist die CDU „zurückzuholen“? Wie wollen wir in der Zukunft leben, wer kann die Mieten noch bezahlen, warum hat die Union die traditionellen Familien aufgegeben? Es gab keine Pause.

Und bei Currywurst/Pommes (Kellnerin mürrisch: „Majo dazu?“) und Pilsken gab es auch viel zu lachen. Einer der Älteren erzählte von früheren Funktionärstreffen der JU, bei denen auch ein gewisser Sebastian Kurz aus Österreich dabei war. „Das war so ein langweiliger Ösi, mit dem keiner ein Bier trinken wollte“, erzählte einer unter schallendem Gelächter über den Mann, den wir bürgerlich Konservativen alle jetzt so bewundern, seit er die Alpenrepublik rockt.

Und dass mehrere Teilnehmer Fotos eines unfassbar schlecht angezogenen örtlichen Abgeordneten auf ihren Smartphones hatten, mit unpassender Krawatte, mit Flecken auf dem Hemd und alles bei öffentlichen Auftritten, das hatte ich so auch noch nicht erlebt.

So klasse junge Leute hier im Revier, wie in München, Nürnberg, Würzburg, Berlin, Wiesbaden, Ulm, Düsseldorf und weiteren Städten auch. Alle hochpolitisch, alle bereit, den Marsch durch die Institutionen anzutreten, und alle bürgerlich und konservativ. Mir ist nicht bange vor der Zukunft…

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Dieser Artikel wurde 8 mal kommentiert

  1. Stefan Winckler Antworten

    @Helmut Zilliken Seien wir mal optimistisch und lassen das Fragezeichen weg.

  2. Marlis Reichert Antworten

    Flecken auf dem Hemd? Fotomontage? Schadenfreude?
    Soll bestimmt einer von der AfD gewesen sein. ?????
    ……….

  3. Stefan Schmidt Antworten

    Sebastian Kurz rockt die Alpenrepublik?
    Er ist nichts weiter als ein Opportunist der die Zeichen der Zeit erkannt hat und wusste was er zu tun hatte um gewählt zu werden.
    Im Kern aber genau so ein Globalist wie alle anderen auch.
    Schauen Sie sich nur an was derzeit mit der IBÖ passiert.

    Für das Establishment ist bereits unsere Meinung illegitim und ein Akt der Gewalt, während wirkliche Gewalt, wenn sie von Linken kommt, denen abgesprochen wird, denn Gewalt kann ja nicht links sein.

    Ich freue mich sehr für Sie, Herr Kelle, dass Sie Hoffnung gefunden haben für die Zukunft. Diese Hoffnung würde ich auch gerne finden.
    Vielleicht kann ich auch mal an so einem Stammtisch teilnehmen, oder ist das eine parteiinterne Sache?

    Bei allem was sich bewegt und tut, ich sehe für die Zukunft einfach kein Licht….
    Jedenfalls für unsere Zukunft hier.
    Für die Zukunft danach hoffe und vertraue ich auf den Herrn.

    • Baglafecht Antworten

      Auch ich traue dem Kurz nicht über den Weg. Wenn sich herausstellt, daß auch er eine Soros-Marionette ist, haben sich meine schlimmsten Befürchtungen bestätigt.

      • W. Lerche Antworten

        Die Weltgemeinschaft (die UNO?) sollte nicht dulden, dass Privatleute so viel Geld anhäufen, dass sie damit andere Länder und Gesellschaften destabilisieren, korrumpieren oder enteignen können. Womöglich können diese Leute über Krieg und Frieden entscheiden.
        Warum können solche Leute wie z.B. Soros mit ihrem vielen Geld nicht zufrieden leben, ohne anderen auf den Zeiger zu gehen?
        JEDER politische Funktionär inkl. Journalist, der sich für solche Typen wie z.B. Soros einsetzt, der sollte dringend daraufhin untersucht werden, ob er vielleicht korrumpiert worden ist.

      • W. Lerche Antworten

        Warum benutzen solche Leute nicht ihr Geld, um für Frieden, Ausgleich, saubere Umweld, für’s Klima auf der Welt zu sorgen?
        Meinetwegen sollten sie damit auf den Mars fliegen oder aus 100 km Höhe zurück auf die Erde springen.
        Aber bitte, sie sollten damit nicht für Unruhe und zweifelhafte Weltveränderung sorgen!

  4. HB Antworten

    Das Problem ist primär nicht die CDU, das Problem sind die zu erwartenden Koalitionspartner, an die sich die CDU in den letzen 13 Jahren angewanzt hat.

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