Hier lesen Sie den Artikel, der anderswo nicht erscheinen darf

Heute sollte in einer deutschen Zeitung ein Gastbeitrag von mir erscheinen. Ein Artikel, der sich mit der zunehmenden Judenfeindlichkeit in Deutschland beschäftigen sollte. Ich habe pünktlich geliefert, und gestern Abend rief mich der zuständige Redakteur an, um mir zu sagen, dass seine Chefredaktion entschieden habe, den Text nicht zu drucken, weil er “zu hart” sei. Und darüber hinaus werde man auch in Zukunft keine Meinungsbeiträge von mir mehr drucken. Würde mich nicht wundern, wenn frühere Artikel von mir demnächst aus dem Online-Archiv des Verlages verschwinden. Ich verrate nicht, um welche Zeitung es sich handelt, natürlich nicht, das ist eine Stilfrage. Und ich verkenne nicht, unter welch extremen Meinungsdruck auch Redaktionen stehen, die noch immer wenigstens versuchen, eine freie Debatte zuzulassen. Aber der Korridor dafür wird immer enger.

Lesen Sie also hier, was so “hart” ist, dass man es heutzutage in Deutschland nicht mehr drucken will…

Sonntagsreden reichen nicht: Stehen wir konsequent zu Israel!

Die Szenen aus deutschen Innenstädten am Wochenende waren beschämend. In dem Land, in dem die industriell organisierte Vernichtung von sechs Millionen Menschen, vornehmlich Juden, ersonnen und organisiert wurde, zogen Tausende junge Männer in martialischen Aufmärschen durch die Straßen und brüllten „Tod Israel“, „Kindermörder Israel“ und „Beschießt Tel Aviv“. Und natürlich war aus hunderten Kehlen das beliebte „Allahu Akbar“ zu hören, damit sich unsere träge Wohlstandsgesellschaft nicht dem Irrglauben hingeben kann, dass damit „nur die Juden“ gemeint war. Nein, wir alle sind gemeint, die „Ungläubigen“, die es gilt zu unterwerfen oder wenn nicht das – leider, leider – umzubringen.

Abraham Lehrer, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland sagte jetzt: “Wir mussten und müssen uns leider Dinge ansehen, von denen wir uns nicht vorstellen konnten, dass wir sie jemals wieder erleben würden.” Was er nicht sagte, ist, von wem wir uns diese „Dinge“ ansehen müssen, und woher diese Leute stammen. Wer sie eingeladen hat, wer sie duldet, wer ihre physische Gewaltausübung mit einem Achselzucken hinnimmt.

Der Zentralrat arbeitet sich dabei stets gegen die rechte AfD im Bundestag ab, die zweifellos einen üblen extremistischen Rand hat. Aber da gibt es auch eine Mehrheit der Partei um den Bundessprecher Prof. Jörg Meuthen, der überzeugend und mit großer Klarheit bekennt, in diesen Tagen der mörderischen Raketenangriffe einer islamistischen Terrororganisation auf Seiten Israels zu stehen. Ohne Wenn und Aber. Völlig paradox, dass der Zentralrat ausgerechnet die Partei ablehnt, die in dieser Zeit klar an der Seite des jüdischen Volks steht.  

Vielleicht hängt die Ablehnung daran, dass die AfD auch klar benennt, was das für Leute sind, die hier auf Plätzen und Straßen in diesem Land die Auslöschung Israels und den Tod „der Juden“ fordern. Das sind unsere arabischen Gäste, die Frau Bundeskanzlerin 2015 und 2016 unkontrolliert zu Hunderttausenden nach Deutschland durchwinken ließ. Bezeichnend, dass Regierungssprecher Steffen Seibert erst gestern vor der Bundespressekonferenz die antisemitischen Hass-Aufmärsche in Deutschland zwar deutlich kritisierte, aber kein Wort darüber verlor, was das für Menschen von wo sind, und vor allem wieso sie immer noch hier bei uns leben dürfen.

Das alles ist kein schönes Thema, ich weiß. Und es gibt nicht „die Flüchtlinge“, sondern die und die. Ich selbst kenne viele gute und anständige Menschen aus fremden Ländern, die froh sind, bei uns in Frieden und Sicherheit leben zu können. Die sind uns allen herzlich willkommen. Aber die, die schwere Straftaten verüben und den Hass gegen Israel in  Deutschland pflegen, die müssen hier raus. Und zwar schnell.

Huntingtons „Clash of Civilizations“ müsste nicht stattfinden, aber er findet statt auch hier in Deutschland. Und die Entwicklung nimmt an Dramatik zu. Weil wir unfähig sind, uns zu wehren. Weil wir zu feige sind, unsere eigenen Gesetze und im Falle Israels und des Judentums, unsere eigene Staatsräson durchzusetzen. Sonntagsreden unserer Politiker reichen eben nicht, wenn wir nicht gleichzeitig bereit sind, auch konsequent zu handeln und unsere Gesetze und Regeln gegen unsere und die Feinde Israels durchzusetzen.

Der Korridor für das Aussprechen von unangenehmen Wahrheiten wird immer enger in Deutschland.Und dort, wo die großen Geldtöpfe sind, wird ein offenes Wort nur noch selten geschätzt. Deshalb ist es so wichtig, dass sogenannte “Alternative Medien” Erfolg haben. Auch Medien wie DENKEN ERWÜNSCHT.

Bitte unterstützen Sie unsere wichtige journalistische Arbeit mit Ihrer Spende über PAYPAL hier oder durch eine Überweisung auf unser Konto bei der Sparkasse Krefeld DE40 3205 0000 0000 2711 22 ! Vielen Dank!

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Dieser Artikel wurde 37 mal kommentiert

  1. S v B Antworten

    Gratuliere, Sie müssen etwas völlig richtig gemacht haben, lieber Herr Kelle. Willkommen im Land der Feiglinge und Cancler! Jetzt also erst recht: Kopf hoch, höher noch als jemals zuvor. Und – trotz aller Enttäuschung ein heiteres Pfingstfest. Schade nur, dass sich der Heilige Geist auch heuer wieder nicht flächendeckend über unser Land ergießen wird…

  2. Dirk Bermanseder Antworten

    Artikel bzw Botschaft absolut richtig und korrekt stilvoll formuliert. Mir ist aber nicht klar weshalb die Redaktion die diesen Text nicht veröffentlichen möchte, nicht genannt wird. Was ist daran stilvoll?

    • H.K. Antworten

      Ist doch klar:

      Wer sich mit einem Prof. Meuthen zum Mittagessen trifft, verliert seinen Job.

      Wer ihn erwähnt, dann auch noch lobt, KANN nur ein …. Sie wissen schon …

      Wer den Text nicht veröffentlichen will, hat jetzt schon die Hosen voll.
      Armer „Qualitätsjournalismus“ …
      Die Wahrheit ist in diesem Land nicht mehr gefragt.

  3. Uriel Mann Antworten

    Vielen Dank Herr Kelle für Ihren sehr wichtigen Kommentar.

    Uriel Mann

  4. Alexander Droste Antworten

    Sind wir bereits ein muslimisches Land?
    Ist die Redaktion jener Zeitung muslimisch?
    Sind Hass und Hetze der Einen gegen die Anderen hier im Land erwünscht?
    Ist Deutschland der verlängerte Arm des Iran?

    Wenn das so ist, so sollen sie es nur sagen, damit wir wissen, worauf wir uns einstellen dürfen.

    Zur Frage 4 würde ich sagen: Eindeutig ja, weil H.-W. Steinmeier als Bundespräsident hochamtlich dem Mullah-Regime in Teheran zum 40-Jährigen Jubiläum der Revolution gratuliert hat.

    Ich würde, glaube ich, den in Deutschland lebenden Juden empfehlen, alsbald in die USA oder nach Israel auszuwandern, hier in Neu-Iran sind sie nicht mehr sicher. Wir wohl auch nicht mehr. Vielleicht komme ich mit.

    Ach übrigens: Was ist eigentlich mit den Juden in der AfD? Werden sie auch vom Zentralrat der Juden als rechtsextremistische Antisemiten gebasht?

  5. I am Ei Antworten

    In Ihrem Artikel sind mehrere nackte Kaiser und rosa Elefanten, auch der Duktus ist rational, …leider zuviele Anfänger-Fehler, und das Ihnen als alter Hase!

    “Heute sollte in einer deutschen Zeitung…”, und das muß heissen: “…in einer Zeitung die auf Deutsch erscheint…”

    Kopf hoch, weiter so… 100 von 100 Punkten, leider durchgefallen.
    😉

    • H.K. Antworten

      😂😂😂

      DER war gut !

      Mensch, war DER GUT !!!

      Wahrheit als „Anfängerfehler“ zu bezeichnen, trifft es mittlerweile auf den Kopf in diesem Land …

    • Hildegard Dr. Königs-Albrecht Antworten

      Hallo Herr Kelle,

      das war doch klar, daß Sie in zu viele Fettnäpfchen auf einmal getapst sind:

      AfD, ungeregelte Zuwanderung, judenfeindlicher Islam, Versagen der Gerichtsbarkeit und der Exekutive bei Straftaten der “Neubürger”, Unterdrückung der Meinungsfreiheit, das sind alles Tabuthemen, an die man nicht rühren darf!

  6. Johannes Antworten

    Danke für Ihre differenzierende Sicht auf die AfD!

    DAS war zu hart für die Redaktion und hat Sie die Veröffentlichung gekostet.

    Zum Thema des “importierten” Hasses auf Juden lohnt es die Verlautbarung der “Juden in der AfD” auf deren Facebookseite einmal zu lesen.

    Hier die Verlautbarung:

    Offener Brief von Dr. Vera Kosova, Bundesvorsitzende der Juden in der AfD e.V.:
    __________________________________________________________________________

    Liebe Freunde der JAfD,

    fassungslos sehen wir, wie auf den Straßen der Bundesrepublik Deutschland Israelflaggen verbrannt und antisemitische Parolen skandiert werden, und zwar von Migranten aus dem arabisch-muslimischen Kulturkreis. Die Politik der offenen Grenzen der Altparteien trägt ihre bitteren Früchte. Der Judenhass ist wieder in Deutschland angekommen und gedeiht in vielen muslimischen Parallelgesellschaften, geschützt von den rotgrünen Gutmenschen unter dem Deckmantel der Israelkritik.

    Wer hätte geahnt, dass das jüdische Leben in Deutschland jemals wieder bedroht werden könnte? Das deutsche Judentum ist schwach. Seine Repräsentanten wie Josef Schuster und Charlotte Knobloch sind politisch angepasste Apparatschiks, die gebetsmühlenartig zwar zum wohlfeilen Kampf gegen Rechts aufrufen, aber zu feige sind, um sich dem für uns viel bedrohlicheren linken und muslimischen Antisemitismus zu stellen.

    Immer deutlicher wird, was die grünen Hätschelkinder der bundesdeutschen Meinungsmacher, die mittlerweile von der verfassungsfeindlichen Antifa unterwanderten Fridays for Future und die sich hypermoralisch gebenden Linken zu großen Teilen tatsächlich sind, nämlich eingefleischte Israelhasser, die ihre Aversion dem jüdischen Staat gegenüber mit den muslimischen Antisemiten leidenschaftlich teilen.

    Eine Allianz, die an Schizophrenie kaum zu überbieten ist: die den Holocaust zelebrierende und den Kampf gegen Rechts austragende politische Linke in strammem Gleichschritt mit dem judenfeindlichen, politisch rechtsextrem ausgerichteten Islam.

    Werden die Weichen nicht schnellstens umgestellt, wird es keine Zukunft für uns Juden auf deutschem Boden mehr geben. Wenn wir nur noch hinter Sicherheitszäunen, unter Polizeischutz und von den eigenen Sicherheitskräften streng bewacht unsere Religion ausüben können, dann wissen die Juden auf der ganzen Welt, dass wir in Gefahr sind. Und von stromlinienförmigen Funktionären wie Josef Schuster und Charlotte Knobloch ist keine Rettung zu erwarten. Ich wünsche dem deutschen Judentum weise und vorausschauende Repräsentanten, die seine tatsächlichen Interessen vertreten und den dafür nötigen Mut zur Wahrheit aufbringen.

    Es geht hier und heute um nichts Geringeres als das Überleben der in Deutschland lebenden Juden. Wir sind dafür auf Ihre Unterstützung angewiesen. Verschließen Sie bitte Ihre Augen nicht und erheben Sie Ihre Stimme gegen die judenfeindliche Allianz der sogenannten Gutmenschen und der muslimischen Antisemiten!

    Shabbat Shalom,

    Ihre Vera Kosova
    ________________________________________________________________________________

    Die AfD ist m.W.n. die einzige Partei, die eine eigenständige Gruppierung Menschen jüdischen Glaubes aufweist…

  7. A.S. Antworten

    Es wundert mich nicht das der Artikel abgelehnt wurde.

    Er ist gut, sein Inhalt zutreffend, und er stammt von einem Journalisten, der das eigene Denken nicht kampflos dem sozialistischen Regime zu Berlin überlässt.

    Dementsprechend kann das im “besten Deutschland aller Zeiten” natürlich nicht in der “Qualitätspresse” erscheinen. Und was den Zentralrat der Juden angeht, man kann diesem nur noch attestieren das er komplett schizophren ist!

    Man denke nur noch an den letzten Auftritt der bis dahin von mir sehr geschätzten Frau Knobloch im Deutschen Bundestag. „Passen Sie auf unser Land auf.“ Die AfD ist nicht gemeint.“ Dabei bekennt sich die ADF seit ihrer Gründung stets ausdrücklich zu unseren jüdischen Mitbürgern.

    Heute sind es die Juden, Morgen schon werden es die die Europäischen Christen sein. Das Problem ist einzig und allein der Islam und die damit verbundene Dummheit der westlichen Welt, diese unzivilisierte, höchst aggressiven Eroberungsideologie als eine „Religion“ begreifen zu wollen und deren Milliarden von Mitgliedern auch noch einen Opferbonus als „Minderheiten“ zu unterstellen.

  8. Theosoph343 Antworten

    Am 6. Juni besteht die Chance, dass die AfD in SH stärkste Partei wird. Das größte Problem ist, dass die AfD eine Erhöhung des Wehretats fordert. Stattdessen sollte sie für omni-laterale Abrüstung eintreten. Bitte googeln: Theosophie343 Synkretismus

    • Anthroposoph2021 Antworten

      Die AfD stärkste Partei in SH? Das würde mich überraschen. Aber warum ist es das größte Problem, dass die AfD den Wehretat erhöhen möchte? Es ist völlig richtig, dass wir eine friedliche Welt wollen, in der man ohne Waffen auskommt. Aber in der jetzigen Welt wird man einstweilen hinweggefegt, wenn man wehrlos ist. Wenn sich die AfD gleichzeitig bekennt, dass Militäreinsätze ausschließlich zur Verteidigung im eigenen Raum und der Territorien der Bündnispartner will, so tut sie auch gut daran, die Effizienz des Militärs für Eventualitäten zu optimieren. Besser man braucht es nicht, aber es kostet eben trotzdem. Omnilaterale Abrüstung ist gut aber Utopie, solange die Menschheit in diesem alten Denken verharrt.
      Bitte googeln: Dreigliederung des sozialen Organismus

  9. Theosoph343 Antworten

    @ Anthroposoph2021
    Es wundert mich, dass Sie sich als Anthroposoph bezeichnen. Denn als echter Anthroposoph müssten Sie eigentlich konsequenter für Abrüstung eintreten.
    Wenn Sie für Abrüstung eintreten, wenn ich für Abrüstung eintrete, besteht die Hoffnung, dass fast alle für Abrüstung eintreten. Ich finde nicht, dass es eine Utopie ist.
    Grundsätzlich ist eine ökologische und (christlich-)konservative Politik sinnvoll. Das Subsidiaritätsprinzip muss durchgesetzt werden.

    • Anthroposoph2021 Antworten

      @Theosoph343
      Sie haben das Gesagte/Geschriebene nicht wirklich verstanden, oder? Als echter Anthroposoph und Christ bin ich auch ein Realist. Die Welt ist so, wie sie ist, die Menschen verhalten sich so, wie sie sich verhalten und das hat geisteswissenschaftlich gesehen seine Gründe in ihrer Entwicklung des Geistigen in Kosmos und in der Menschheit, die ein Spiegelbild des Kosmischen ist.

      Es ist jetzt eine Zeit herangereift, in der die Menschheit ihr Bewusstsein erweitert und empfänglich wird für die Botschaft Christi. Aber das ist ein Kampf der Geistesmächte, die sich selbstredend auf der Erde widerspiegeln. Doch Ahriman versucht mit Lügen und Täuschung die Menschen von ihrer Entwicklung abzuhalten. Es ist auch Teil des Planes, dass die Menschheit daran erwacht und das Wort Christi erkennt: Freiheit durch Wahrheit und Friede unter den Menschen durch Freiheit.

      Wir in Mitteleuropa haben einen starken Verbündeten, den Erzengel Michael, der uns befähigt mit seinem Schwert des klaren Wortes Wahrheit und Lüge voneinander zu teilen. Ahriman ist mit seinen eigenen Waffen zu schlagen, die er mit den neuen Technologien in die Welt gebracht hat. Das mechanistische und materialistische Weltbild, das die Menschheit derzeit beherrscht, bekommt dann eine Wende, wenn sie erkennt, dass sie als ganzes ein sozialer Organismus ist. Dann wird Friede zwischen den Menschen einkehren.

      Sie sehen, Theosoph343, dass die Welt nicht friedlich ist und in absehbarer Zeit auch nicht sein wird. Darüber muss erst die Sechste nachatlantische Kulturepoche eintreten, was erst in ein Paar Jahrhunderten geschieht. Wir werden heute darauf vorbereitet.

    • Alexander Droste Antworten

      Das ist ja alles ganz interessant. Aber was hat das jetzt damit zu tun, dass sich ungute Elemente in Deutschland ungehindert austoben dürfen und dass Herr Kelle seine Gedanken dazu nicht an geeigneter Stelle veröffentlichen darf? Oder ist das alles so gewollt? Von wem? Warum?
      Vielleicht haben die Esoterikexperten ja eine Antwort darauf außer Ahriman kämpft gegen Michael im Kosmos oder so.

      Übrigens ist omnilaterale Abrüstung eine Forderung der Linken ganz ohne Synkretismus. Spiritualität und Esoterik ist denen ein Gräuel. Damit verbunden ist die Abschaffung von Nationalstaaten im Allgemeinen und Gleichmachen aller Kulturen, Abschaffung der Religionen, Eigentumslosigkeit, alle sollen das Gleiche denken und wollen: Arbeiten für den großen Bruder Staat.

  10. Ruth Antworten

    Sehr gut, lieber Herr Kelle, dass Sie diesen Artikel dann hier veröffentlicht haben.

    Ich wurde beim lesen von “Unsere Freiheit ist in ernster Gefahr: Wer widerspricht, wird mundtot gemacht” – bei Germanz darauf aufmerksam !

    Lassen Sie sich nicht unterkriegen !!

    In diesem Sinne,
    ein schönes Wochenende!

  11. Wolfgang Heppelmann Antworten

    Theosoph343, Anthroposoph2021

    Den Frieden, den Sie hier verhandeln, haben wir später nach unserem friedlichen oder gewaltsamen Ende im Himmel, wenn uns die von Mohammed versprochenen 72 Jungfrauen vergewaltigen.

    Auf der Erde, so, wie sie sich seit Urzeiten gibt, gilt nochimmer: Wer den Frieden will, muß sich auf den Krieg vorbereiten. Fromme Gebete oder Handauflegen sind da etwas weltfremd.

  12. Monique Brodka Antworten

    Warum nicht die Zeitung benennen die den Artikel ablehnte?
    Das hat mit Stil nichts zu tun.
    Das ist Selbstverteidigung!
    Wenn die Meinungsfreiheit bzw. Meinungsäußerung nicht gewährleistet ist, dann ist das eine Kampfansage!
    Kämpfen mit offenem Visier!

    • Klaus Kelle Antworten

      Liebe Frau Brodka,

      das ist eine Zeitung, für die ich über viele Jahre immer mal geschrieben habe. Und ich weiß, dass viele Redakteure mit der Entscheidung nicht einverstanden sind und meine Arbeit schätzen. Nachtreten ist da nicht so meine Sache,

      beste Grüße, Klaus Kelle

  13. Klaus D. Antworten

    Die gleiche Klientel, die da judenhassend aufmarschierte, ist ja nicht gerade ein Fan vieler Eigenarten der Links-Grünen. Bin also gespannt, was passiert, wenn diese Judenhasser (mangels Juden in D.) dann auf unsere Regenbogen-Liebhaber & …Innen losgehen. Ja, man nennt diese menschliche Regung “Schadenfreude”.

  14. Schwabe Antworten

    Dem gibt es nichts hinzuzufügen. Habe ich gerade in einem anderen Artikel auch geschrieben. Wer anständig ist und sich einfügt ist herzlich willkommen, egal woher man kommt, das spielt keine Rolle. Wer das nicht macht, muss! gehen, da gibt es keine Toleranz. Das das nicht offen von oben angesprochen wird, ist beschämend. Ich weiß echt nicht, was alles passieren muss, das endlich, endlich etwas passiert. Kein Gefängnis, ausweisen ohne Rückfahrschein tut am meisten weh. Weil es wirklich auch genug anständige Leute gibt, die froh sind hier zu sein und diese Leiden natürlich darunter, weil es genug gibt, die alle über einen Kamm scheren.

  15. Fritz-Diederich Plette Antworten

    Fritz-Diederich Plette

    Ich unterschreibe jedes Wort Ihres Artikels, lieber Herr Kelle.
    Verwundert daran hat mich nur, dass Sie allen Ernstes wohl geglaubt haben, dass der Artikel veröffentlicht werden könnte. Sie haben offensichtlich noch nicht ganz die Realität in diesem Staat verinnerlicht.
    Meine an die Rheinische Post eingesandten zeitkritischen Leserbriefe werden dort auch grundsätzlich nicht veröffentlicht. Aber das weiß ich schon im Voraus.
    Vor Jahren habe ich diese Zeitung deshalb nach 18 Jahren Bezug aus meinem Briefkasten für immer verbannt. Diese Zeitung ist wie fast alle Zeitungen in Deutschland eine Schande für den Journalismus.
    Ich hätte den Namen der Zeitung, die die Veröffentlichung Ihres Artikels abgelehnt hat, preisgegeben.
    Der Kampf gegen diese Totengräber von Demokratie und Meinungsfreiheit muss offener und härter geführt werden.

    • Hildegard Dr. Königs-Albrecht Antworten

      Sehr geehrter Herr Plette,

      auch ich habe nach vielen Leserbriefen fertig mit der Rheinischen Post. Zur Zeit lese ich als lokale Zeitung die WZ, die sich nur durch mehr Lokales und bunte Bildchen von der RP unterscheidet. Oft findet man dieselben Artikel und Autoren um einen Tag zeitversetzt. Meinungsvielfalt? Fehlanzeige! Deshalb habe ich die Kündigung auch bei der WZ schon veranlasst.

      Die Printmedien schöpfen häufig aus einem gemeinsamen Pool und kämpfen alle ums Überleben. Ohne Zuschüsse von Sponsoren und aus der Politik könnten viele Zeitungen längst nicht mehr erscheinen.

  16. Friedrich Albrecht Antworten

    Sehr geehrter Herr Kelle,
    über Ihre früheren Beiträge in der Rheinischen Post habe ich Sie kennen und schätzen gelernt. Seit dieser Zeit lese ich regelmäßig Ihre Newsletter. An ihrem obigen Artikel stört mich nur eine Kleinigkeit: Auch Sie schreiben automatisch von “einem üblen rechtsextremistische Rand der AfD”. Warum eigentlich diese reflexhafte Abqualifikation dieser Partei? Ansonsten stimme ich Ihrem Artikel voll und ganz zu.

  17. Wolfgang Antworten

    Wie kann man sich eigentlich so eindeutig auf die Seite Israels stellen?
    https://www.directupload.net/file/d/6191/j46xbt6e_jpg.htm

    Die Grafik zeigt anschaulich den israelitisch-palästinensischen Konflikt im Verlauf der Jahrzehnte von 1946 – 2015. Es ist eindeutig zu erkennen, wer dort anfangs gesiedelt hat, wem als das Land “gehört”.
    Ich bin ja lernfähig, vielleicht kann mich mal jemand aufklären. Mit welchem Recht haben Juden sich zusammengefunden und als Staat Israel das Land der Palästinenser annektiert? Weil niemand dagegen protestiert hat, außer vermutlich die Palästinenser?

    Nein, mich auf die Seite Israels stellen kann und will ich nicht.
    Den Judenhass, vor allen Dingen auch der, der hierzulande ausgelebt wird, verurteile ich aber genau so wie die Annexion Palästinas.

    Wir leben hier glücklicherweise in einem relativ sicheren Land – und hier hat niemand das Recht, einen Unbeteiligten zu beleidigen, zu diffamieren, anzugreifen oder gar mit physischer Gewalt zu schädigen, schlimmstenfalls bishin zum Mord. Hier lebende Menschen haben mit dem Konflikt wenig bis gar nichts zu tun und können dafür dann auch nicht verantwortlich gemacht werden. Sippenhaft gab es schon einmal, ich kann darauf verzichten, egal gegen wen sie sich richtet.

    Für mich gibt es nur eine Lösung, die scheinbar ausgerechnet von dem Mann kommt, den insbesondere unsere Politik und Mainstream-Medien quasi bei jeder Gelegenheit versucht haben zu diffamieren. In der Grafik als Trump-Lösung angegeben.

    Beide Parteien, Israelis und Palästinenser müssen sich an einen Tisch setzen und endlich Frieden schließen. So wie es sich übrigens die Mehrheit der Palästinenser und Israelis wünscht.

    • Klaus Kelle Antworten

      Lieber Wolfgang,

      Ihr Gedanke “Beide Parteien, Israelis und Palästinenser müssen sich an einen Tisch setzen und endlich Frieden schließen.” ist ja nicht ganz neu. Die UN, die Amis, die EU und die Israelis haben immer wieder Vorschläge dazu vorgelegt, und immer wieder scheitert es daran, dass die Palästinenser ablehnen, das Existenzrecht Israels anzuerkennen. Israel hat nichts gegen einen souveränen Staat Palästina. Es scheitert an der Hamas. Auch dieses Mal haben die begonnen, aus Gaza Raketen abzufeuern und Israelis zu töten. Und wenn Israel dann militärisch zurückschlägt, sollen sie der Aggressor sein? Komische Sicht, finde ich.

      Klaus Kelle

      • Wolfgang Antworten

        Lehnen die Palästinenser ein Existenzrecht Israels denn nicht zu Recht ab?
        Und nein, es liegt offenbar nicht nur an den Palästinensern bzw. der Hamas.

        Wer nimmt sich denn selbst heutzutage, im Jahr 2021 noch das Recht heraus, einfach Land der Palästinenser in Beschlag zu nehmen und zu besiedeln? Und wehren die Palästinenser sich dagegen dann nicht auch mit jedem Recht der Welt – und in Ermangelung von Justiz und Hilfe (von außerhalb) dann leider auch mit Gewalt?
        Wie würdest du denn reagieren, wenn ich einfach mal so zu dir nach Hause kommen würde und es mir in deiner Wohnung oder deinem Haus häuslich einrichten würde?
        Sogar hier gäbe es zumindest theoretisch die Möglichkeit, sich mit Gewalt gegen eine Inbesitznahme zu wehren (Rechtfertigender Notstand §34 StGB). Und dieses Recht sollen wir den Palästinensern, in dem Fall der Hamas nicht zugestehen?

        Zu behaupten, der Terror ginge nur von der Hamas aus, ist imho ohnehin sehr kurzsichtig.
        Vor zig Jahren schon prangerte Amnesty International an, dass Israel Palästina quasi wortwörtlich das Wasser abgräbt. https://www.amnesty.de/2009/10/27/israel-verweigert-palaestinensern-zugang-zu-wasser

        Dass (Trink)Wasser unstrittig lebensnotwendig, wird wohl niemand abstreiten können, ebenso dass Israel damit nicht ganz unbegründet den Zorn Palästinas geweckt hat. Aktueller ist die Doku “Gaza – Leben an der Grenze” von Arte, die leider nicht mehr online verfügbar ist. Wurde natürlich u.a. von Pro Das christliche Medienmagazin als israelfeindlicher Hochglanz-Propagandafilm verschrien.

        Wie sagt man so schön? Zum Streiten gehören immer zwei. Meistens auf jeden Fall. Und wenn Israel sich wie der letzte Dreck aufführt, dann muss und darf das auch so benannt werden.

        PS: Ich schreibe übrigens absichtlich von “Israel” und “Palästina”. Hier leiden nämlich Menschen auf beiden Seiten unter einem völlig sinnlosen Krieg, der sich ganz leicht beenden lassen würde, wenn insbesondere Israel sich mal zurücknehmen würde und nicht ständig neuen Ärger heraufbeschwören würde. Afaik hätten die meisten Israelis und Palästinenser lieber endlich Frieden und eine friedliche Koexistenz.

        Ein Ansatzpunkt, übrigens nicht nur für den Nahost-Konflikt, wäre vielleicht, endlich mal weniger Geld für Waffen gegen Menschen in die Hand zu nehmen, als für Geld für Menschen.
        Zufriedene und glückliche Menschen streiten und kämpfen nicht.

          • Wolfgang

            Zu Pfingsten sollte man es eigentlich etwas gemächlicher angehen lassen.
            Meine Antwort kann allerdings auch relativ kurz ausfallen, weil eigentlich nur ein Satz alles Wesentliche zu der von dir vertretenen Haltung notwendig ist.

            “Die Eigentumsrechte der vertriebenen Juden erloschen durch die Besatzung nicht.”

            Die Juden hatten niemals ein Eigentumsrecht in Palästina/Israel, weil sie das Land widerrechtlich annektiert haben. Das blendet dieser Martin D. Wind vollkommen aus.

            So sehr die Gewalt durch die Hamas auch zu verurteilen ist, es gibt einfach keinen “Persilschein” für Israel.

            Und um auf das Ursprungsthema zurückzukommen, denn es ging ja eigentlich um die Judenfeindlichkeit und ggf. gegen Zensur hier in Deutschland.

            Kritik an Israel ist berechtigt und muss auch hierzulande möglich sein, auch durch Muslime. Genau so muss natürlich auch Kritik an der Gewalt der Hamas erlaubt sein – oder gegen die Auswüchse von Hass und Hetze gegen Juden/Isrealis, die hier gerade aufkommen.
            Entscheidend ist dabei ein FRIEDLICHER und GEWALTFREIER Dialog.

            PS: Lass uns auf den Begriff “Haltung” verzichten. Nach dem Menschen wie Georg Restle von “monitor” für “Haltungs-Journalismus” stehen, hat Haltung für mich einen unangenehmen Beigeschmack. Ich will diskutieren, nicht von Bessermenschen zu einer Haltung erzogen werden. 😉

  18. KJBKrefeld Antworten

    Sehr geehrter Herr Kelle,
    Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich auch namens meiner Frau ein harmonisches und besinnbliches Pfingsten.
    Daß Sie den Namen der Zeitung verschweigen, ehrt Sie. Dabei kann es sich nur um die Postille handeln, in der ich einige Jahre lang Ihre Freitagskolumne mit großem Spaß gelesen habe. Auch damals sprachen Sie von einer Trennung im Einvernehmen. Auch ich mache bei dieser Zeitung immer die Erfahrung, daß meine Leserbriefe grundsätzlich nicht veröffentlicht werden Aus selbigem Grunde hatte ich mein Abonnement der WZ (Westdeutschen Zeitung) nach 36 Jahren gekündigt. Ob ich mir die besagte Zeitung noch lange antun werde, weiß ich nicht. Ich halte sie eigentlich nur noch wegen des Lokalteils, aber den kann man heutzutage auch bequem im Internet finden.

  19. Bernd Ulrich Antworten

    Lieber Herr Kelle,

    die Zeitung,von der Sie sprechen, dürfte für den kundigen Leser nicht schwer zu erraten sein. Ich erinnere mich noch gut an Ihre Kolumne “Politisch inkorrekt”. Es dürfte ein schwacher Trost sein, daß auch meine Pressemitteilungen dort seit geraumer Zeit kein Echo mehr finden. Das Blatt befindet sich bereits jetzt im Wahlkampfmodus.

    Herzliche Grüße, Ihr Bernd Ulrich

  20. Christoph Antworten

    Guten Herr Kelle,

    Wie immer schreiben Sie ausgezeichnet und zeigen präzise die Probleme in unserem Land auf. Allerdings ärgert mich sehr, daß Sie den Namen der Zeitung nicht nennen.
    Da ist sie wieder , die Furcht vor den Fakten . Das die Rheinische Post Sie damals nicht mehr wollte, weil Sie nicht in deren primitiven Mainstream passen ( ich lese die RP jeden Tag wegen des Lokalteils, der Hauptteil hat schon lange die alte RP Tradition verlassen und trieft nur so von Falschinfos) . Deshalb ist es wichtig für alle zu wissen , welche Zeitung gehört noch zu den Demokratiefeinden und ist Gegner der freien Meinung . Dann wäre es möglich , disese Redaktion mal anzuschreiben und , genauso wichtig , dieses Blättschen nicht mehr zu kaufen und zu lesen .
    Ich wünsche Ihnen und allen ein schönes Pfingstfest .

  21. BRD Justizopfer Antworten

    Warum hat denn die Hamas Israel mit Raketen angegriffen?
    Worum versucht man immer wieder zu unterbauen, dass das Ganze doch begonnen hat, weil Israelis versucht haben, Palästininer aus ihren Wohnungen zu vertreiben. Also den Landraub immer wieder fortsetzen.
    Der Aggressor in diesem Fall war eindeutig Israel und nicht die Palästinenser.

  22. Harold Antworten

    Sehr geehrtes Justizopfer,
    Sie scheinen auch ein Manipulationsopfer zu sein. “Israel” hat keinesfalls versucht, Palästinenser aus ihren Wohnungen zu vertreiben, sondern die Palästinenser haben ihre Mietzahlungen eingestellt. Warum eigentlich? Überall auf der Welt gibt es dann gerichtliche Räumungsprozesse, und Israel ist nun mal der einzige Rechtsstaat im Nahen Osten.

  23. HB Antworten

    “Am 16. April 1948 jedoch änderten sich die Dinge rasch. Nachdem die Engländer in einer bewegenden Feier den Arabern die Schlüssel zu allen Befestigungen, allen hochgelegenen und geschützten Punkten der Stadt übergeben hatten und unter Dudelsackmusik abmarschiert waren, konnte es keinen Zweifel mehr geben, dass der Kampf um Safad an der Treppe beginnen musste. Wenn die Juden hier standhalten konnten, hatten sie eine Chance, die Stadt zu nehmen… Die abziehenden Engländer hatten nach London gemeldet, innerhalb von drei Tagen würden alle Juden hingeschlachtet sein… Der arabische Kommandant, überzeugt, dass es für die Juden einen schweren Schock… gab den Befehl “Itbah il Jahud”! – Schlachtet die Juden, schrien die Syrer, Iraker, Libanesen. Im nächsten Moment tauchten überall junge Juden und Jüdinnen auf… 173 bewaffnete Juden gegen 6.000 arabische Soldaten…”
    Die Quelle, Band 2, ab Seite 916, James Michener

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