Der Moderator auf N 24 sagt gerade, dass die Ermittler in Manchester „ergebnisoffen“ ihrer Arbeit nachgehen. Das ist in Ordnung so, die Polizei muss immer in alle Richtungen ermitteln. Und dennoch wissen wir alle, was herauskommen wird. Jeder hier weiß, dass es keine technische Panne war, die zum Tod dieser Kinder in Manchester geführt hat. Jeder weiß, dass spätestens heute Mittag die Weichspüler in Politik und Medien wieder ihre Arbeit aufnehmen werden.

Die Wahrheit ist, dass es eine große Zahl von Leuten in Europa gibt, die Krieg gegen uns führen. Sie führen Krieg gegen jeden von uns, der in diesen offenen und freien Gesellschaften lebt und auch leben will. Jeder weiß, was der gemeinsame Nenner bei diesen Leuten ist. Jeder weiß, warum sie unsere Kinder töten. Aber wann beginnen diejenigen, die uns regieren, die wir gewählt haben, endlich, konsequent vorzugehen, damit dieser Wansinn endet?

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Dieser Artikel wurde 10 mal kommentiert

  1. Ruth Antworten

    Sehr geehrter Herr Kelle,
    was passiert denn mit Politikern, die konsequent gegen diesen Wahnsinn vorgehen möchten?

    Sie werden beschimpft, man nennt sie rechtspopulistisch, „rechts“ – böse. Die meisten Medien weigern sich auch nur einen sachlichen Bericht über diese Politiker und Parteien zu veröffentlichen. Kommentare im Spiegel und Focus zu diesen Themen, und sind sie noch so sachlich und wenn sie sich nur auf Fakten beziehen, werden zu 90% wegen dem angeblichen Verstoß gegen die Netiquette abgelehnt, zensiert.
    Zu Talkshows werden zwar die Politiker*innen eingeladen, die dafür sind, dass Deutschland verrecke, aber nicht die, die dafür sind das z.B. Opferschutz vor Täterschutz stehen sollte.
    Schlimmer noch, die „regierenden“ schauen weg, wenn Mitgliedern dieser Partei die Autos zerschlagen werden oder junge Schnösel, die noch nie einen Cent in ihrem Leben selbst erarbeitet haben, mit Baseballschlägern auf Parteimitglieder losgehen. Alles ganz normal in usnerem ach so demokratischen Land. Und wenn das nicht reicht, vergisst man halt die Zweitstimmen bei der NRW Wahl auszuzählen. Wenn das Ergebnis einem nicht passt, wird es halt passend gemacht.

    Aber wie sieht es in anderen Ländern aus?
    Herr Trump tönt lautstark, er möchte nicht, dass gewisse Personen aus bestimmten Ländern in die USA einreisen. Oh wie böse.
    Frau Le Pen, Herr Hofer, Herr de Wilders – alle haben erkannt, dass es falsch ist zu behaupten, nichts habe mit nichts zu tun, sondern haben die Probleme beim Namen genannt. Und erleben eine unbeschreibliche Hetze von seiten der Medien und von unseren vorbildlichen Politikern, die genau diese Zustände in Europa mit verursacht haben.

    Jetzt vor der Wahl tönt die CDU und will sich um die innere Sicherheit bemühen, jetzt schon, nach wievielen Jahren Amtszeit? Alles nur leere Phrasen. Denn was will sie machen? Alle, die sich in unserem Land nicht anständig zu benehmen wissen – wie die Männer die die Frau zusammen schlugen, die zur falschen Zeit am falschen Ort war – sofort aus Deutschland rausschaffen? Wir wissen selbst, dass dies nie geschehen wird.
    Solche Personen, Großfamilien, Clans oder wie man sie auch nennen mag, sitzen schon seit Jahrzehnten fest im Sattel. Ganz entsprechend den Vorgaben im Koran hat man sich ausgebreitet, in den USA, im UK, in Europa. Sie haben Zeit, Geduld und vor allem es sind viele und werden immer mehr.

    Ich befürchte, dass diese Entwicklung nicht mehr zu stoppen sein wird.

    Wir werden unser Land nicht wieder bekommen, wir werden unser Europa nicht wieder bekommen.

    • Hildegard Königs-Albrecht Antworten

      In der Kölner Kirchenzeitung vom 19.Mai richteten die katholischen Laien (Zentralkomitee der deutschen Katholiken ZdK) einen einstimmigen (!) Appell an die Wähler, „die Grundlagen der freiheitlichen Gesellschaft zu verteidigen“. „Mit großer Sorge“ wurde festgestellt, daß Populisten auch in den Kirchen Widerhall fänden.
      Zitat KiZ: Manche Christen sähen in ihnen „Verbündete beim Einsatz für den Lebensschutz, in ihrem Eintreten für ein Familienbild mit klaren Geschlechterrollen und in ihrer Ablehnung der Pluralität von moralischen Überzeugungen und Lebensweisen. Dabei ignorierten diese Populisten, „daß der Preis für diese Allianz die Preisgabe der christlichen Überzeugungen von Nächstenliebe, Solidarität und der gleichen Würde aller Menschen als Geschöpfe Gottes ist“. Zitatende
      Bei dieser „Kampfansage an den Populismus“ – so war der Artikel überschrieben – war klar, welche Partei ausschließlich gemeint war.
      Noch Fragen?

  2. colorado 07 Antworten

    Nach jedem Terroranschlag setzt die Strategie der Gewöhnung und Beschwichtigung ein. Man soll sich bitteschön an solche Anschläge langsam gewöhnen, so wie man sich an die täglichen Gewaltorgien im Fernsehprogramm auch gewöhnt hat. Die Welt ist halt gefährlicher geworden und irgendwie sind wir alle selbst daran schuld ( Aus-
    beutung durch den Kolonialismus, Fremdenhass usw…..). Und die Terroristen selbst sind Opfer der sogenannten strukturellen Gewalt, so dass es irgendwie verständlich ist, wenn sie durchdrehen.
    So geht die jedesmal intensiver heruntergeleierte Erzählung der Erklärungselite in den Medien, der Politprominenz und dem allwissenden Heer der sogenannten Experten.

  3. Klaus Beck Antworten

    Auch wenn es zensiert wird: Zu meiner Jugendzeit habe ich in der Tagesschau“ und in „heute“ im Zusammenhang mit Isreal-/Palästinakonflikten immer wieder gehört, dass die Antwort auf die Taten solcher gewaltbereiter, tieffrustierter, im Mittelater stehengeblieber „Loser“ (Zitat nach Trump) nicht Diskussionen, Verständnisversuche, Erkennen eigener Schuld, Lichterketten, Arbeits- und Stuhlkreise oder die Suchen nach der schweren Kindheit oder den begünstigenden Kontektfaktoren, sondern ein sofortig und konseqent durchgeführter „Vergeltungsschlag“ ist – ein Wort, da heute natürlich weit jenseits von „rechts“ und „N…“ anzusiedeln und als Tat aber so was von undenkbar ist.
    *grübel*
    Vielleicht gibt es Israel deshalb auch heute noch? Gar nicht auszumalen …

  4. S v B Antworten

    Eine erneute Gelegenheit, im Verein tiefste Abscheu und Betroffenheit zu zeigen (mimen schien mir dann doch eine Spur zu hart), um gleich im Anschluss heroisch Angstfreiheit und Solidarität heraufzubeschwören. O nein, auch in Zukunft wollen wir hier in Europa uns keinesfalls einschüchtern lassen. Wo kämen wir denn da hin?

    Ganz ehrlich: ich mag und kann das alles allmählich nicht mehr hören; bin inzwischen wirklich „sick and tired“ (wie man im Englischen sagt) von den unerträglich bigotten Bekundungen, den Kerzen- und Blumenmeeren, den sich oft anschließenden Trauer-Events. Was sollen die gebetsmühlenartig wiederholten Mitleidsbezeugungen den armen Opfern und ihren trauernden Angehörigen überhaupt noch nutzen? Aber, wir Christenmenschen sind schließlich Meister der Vergebung. Eine weitere Gelegenheit, den Anspruch auf diese Meisterschaft zu untermauern. Dazu wird ein ganz allmählich einsetzender Gewöhnungseffekt dafür sorgen, dass die Schmerzen nicht mehr ganz so unerträglich scheinen. Soll es so weit kommen? Wollen wir das wirklich zulassen?

    Es steht zu vermuten, dass auch auf Manchester ein Weiter-so folgen wird. Bisweilen beschleicht mich ein bedrückender Verdacht: dass sich – so zynisch dies jetzt auch klingen mag – in den westlichen Wohlstandsgesellschaften inzwischen eine gewisse Sehnsucht nach gemeinschaftlichem Leid entwickelt, ja bereits etabliert, hat. In dieser rasanten, überdrehten Zeit scheint man das gemeinsam erlebte Trauma nachgerade zu brauchen, um endlich innezuhalten und sich selbst sowie all das, was real passiert, wenigstens eine Zeitlang wahrzunehmen, bzw. zu spüren. Allerdings, bitte schön, stets unter dem bekannten Busch’schen Vorbehalt „Ist fatal, bemerkte Schlich, hehe, aber nicht für mich“. Über diesen schrecklichen Umweg wird es anscheinend möglich, in die Realität zurückzufinden und – ganz real – wenigstens ein bisschen näher zusammen zu rücken. Traurig, dass es diesen Umweg braucht.

  5. Werner Meier Antworten

    Bei islamistischen Terroropfern im Ausland fällt es der deutschen Politik und medialen Öffentlichkeit sichtlich leichter, „Betroffenheit und Solidarität“ auszudrücken als bei Terroropfern im eigenen Land, siehe Würzburg, Ansbach oder am Berliner Weihnachtsmarkt. In Deutschland trifft dies offensichtlich nur für Opfer „rechter Gewalt“ zu, um auf keinen Fall die Merkelsche Flüchtlingspolitik in Frage zu stellen. Während beispielsweise die NSU-Opfer alle namentlich bekannt gemacht, mit Gedenktafeln, Denkmalen, Ausstellungen, Theaterstücken, Hörspielen usw. „geehrt“ oder sollte man besser sagen „instrumentalisiert“ (?) wurden und werden, gab es für die vielen Opfer am Breitscheidplatz nicht einmal einen Staatsakt und die Namen dürfen angeblich aus Gründen des „Personenschutzes“ nicht veröffentlicht werden. Der einzige Name, der im Zusammenhang mit diesem Terroranschlag nach wie vor auftaucht, ist der des Mörders Amri. Was für eine Demütigung für die Hinterbliebenen, die offenbar durch dessen kaltblütige Tat und die massiven Fehler der Sicherheitsbehörden ihre Angehörigen verloren haben.

    • Helga Antworten

      Deutsche Opfer sind halt keine Opfer, sondern irgendwie ewige „Täter“, die es erwischt hat, wird uns eindringlich vermittelt.

      Wir leben in einem Land, indem man politische Karriere macht und sich Hell-Deutschland zurechnen darf, wenn man „Deutschland verrecke“, „Do it again Bomber Harris“ oder „Deutschland, Du mieses Stück Scheiße“ sich auf die Fahne schreibt.

  6. Walter Lerche Antworten

    Denken wir doch mal voraus in die Zukunft, z.B. 20 Jahre weiter: Die Anzahl der Lebensuhren derer, die noch „normale“ Lebensverhältnisse erlebten, wird stetig kleiner. Die Anzahl der Gender-Aufgeklärten wächst. Die Anzahl Kopftücher und Burkas wächst. Die Anzahl bei Arbeit und privat belastbarer Menschen sinkt. Die Anzahl gleichgeschlechtlicher „Ehen“ steigt. Die Anzahl muslimischer Geburten steigt überproportional. Wichtige Entscheidungen werden kaum noch getroffen, unbequeme schon heute nicht mehr. Unwichtiges bekommt oberste Priorität.
    Bürgerliche „Gesinnung“ existiert nur noch privat zu Hause in Räumen, die nicht durch Amazon, Facebook, Google abgehört werden.
    Irgendwohin wird die gegenwärtige Entwicklung führen. Wenn man die Punkt von Ereignissen der letzten 2 Jahre mit einem Lineal verbindet und die Linie weiterzieht, bekommt man einen Anhaltspunkt.
    Ich kann mir vorstellen, dass dann die Gender-Aktivisten und Gutmenschen von „religiösen“ Organisationen gejagt werden und sich folglich unter Burkas verstecken werden.
    Was meinen Kommentar betrifft gibt es 2 Möglichkeiten:
    1. Ich überziehe und sehe total schwarz, denn das wird und kann nicht passieren.
    2. Das ist so klar zu erkennen, doch unsere Eliten und Heerscharen von Lobyisten sind zu dooooof dafür.
    oder c) Ich bin senil und stapfe in die Fußstapfen der Alten und ewig Gestrigen die sagen „Nach mir die Sintflut“.

  7. H. Urbahn Antworten

    Sehr geehrter Herr Kelle,
    urlaubsbedingt verspätet. Sie haben Recht, was wir erleben ist Krieg. Die Frage allerdings, die sich daraus ergibt, ist: heißt dies nicht in aller Konsequenz weil wir ja nicht in die Köpfe der Leute schauen können und weil die große Mehrheit, die zu meist illegal in unser Land strömen,genaus so denkt wie diese Täter aber nur nicht noch den Mut hat so zu handeln, daß wir diese Menschen einfach dahin zurückschicken, wo sie her gekommen sind? Denn welches Land oder Volk läßt den Feind, der gegen es Krieg führen will und führt einfach zu Millionen ins eigene Land kommen läßt und dann auch noch von WillkommensKultur faselt.

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