„Layla“ nicht gleich erkannt: Jetzt mal 100 Liegestütze zur Strafe, Genosse!

Die SPD ist eine lustige Partei, wenngleich in meinen Augen gleichzeitig auch die derzeit überflüssigste in Deutschland. Man sieht an den aktuelllen Umfragen, dass ich mit meiner Einschätzung nicht allein bin und man fragt sich unwillkürlich, wieso diese Traditionspartei  mit den Genossen Scholz, Lambrecht und Kühnert eigentlich die deutsche Bundesrgierung führen dürfen.

Immer am Puls der Volkes, da wo die Leute sind – das war das Erfolgsgeheimnis der Sozis in früheren Zeiten, eben, als sie noch Erfolg hatten. Heute kümmern sie sich nicht um das, was da draußen in der realen Welt los ist, sondern um Belanglosigkeiten und kleine Minderheiten.

In Stuttgart war gerade Christopher Street Day (CSD), eine große und laute Party derjenigen, die sich diskriminiert fühlen. Ich habe subjektiv den Eindruck, dass da nichts mehr diskriminiert wird, sondern Homosexualität von 95 Prozent der Bevölkerung akzeptiert ist. Und beim Umzugswagen der SPD mit Lautsprecherboxen wummerte irgendwann auch Deutschlands Sommerhit Nr. 1 „Layla“ nach draußen.

«Stellt euch vor, es ist CSD und irgendwelchen alten Männer der SPDqueer machen erstmal ein unfassbar frauenverachtendes Lied an», kritisierte ein Juso aus Nordrhein-Westfalen auf Twitter. Ja, unfassbar, alte Männer haben auch noch Spaß, und ich persönlich bin dankbar dafür. Beim ZDF lief „Layla“ gestern sogar im „Fernsehgarten“ und zwei Millionen Menschen schauten zu.

Aber bei den Genossen, da ist die Stimmung düster. Vor allem gegenüber dem baden-württembergischen SPD-Partei- und Fraktionschef Andreas Stoch. Denn der – und jetzt Achtung! – habe auf dem Umzugswagen  zu dem Lied fröhlich mit dem Kopf gewippt.

Schlimm, oder? Ein echter Politskandal, der die Republik erschüttert. Aber das Beste kommt noch:

Der von den Genossen gescholtene Stoch knickte sofort ein. Er habe das Lied „nicht so im Blut, dass er es bereits nach drei Takten erkenne,“ erklärte der Spitzengenosse gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Und weiter: Er habe kurz mitgewippt, aber zehn Sekunden nach der ersten Textzeile sei das Lied ausgemacht worden.

Na gut, dann wird er nicht öffentlich ausgepeitscht. Aber 100 Liegestütze sollte er schon machen.

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Dieser Artikel wurde 23 mal kommentiert

  1. Querdenker Antworten

    Wenn man am Stadtrand lebt, dann kann man mit seinem Hund zu einer richtigen gestandenen Landtierärztin gehen. Jene Tierärztin, 1,80 groß, fortgeschrittenes Alter und kräftige Statur, die auf einem ehemaligen Bauernhof selber viele Tiere hält und pflegt, erzählte einmal beim Small Talk, bei mir kommen nur männliche Tiere auf den Hof, wenn sie ihre Eier im Spiritusglas mitbringen. Den Rest müsst ihr euch jetzt selber denken.

    • Martin Ludwig Antworten

      Das wahre Problem besteht im Namen „Leyla“, der muslimischer Herkunft ist. Wer jetzt noch nicht versteht was hier gespielt wird, dem ist nicht mehr zu helfen.

        • Martin Ludwig Antworten

          Dann ganz einfach und sehr deutlich, werte Frau Hansen: Die muslimische Kultur war noch nie für ihre Weltoffenheit oder Kunstfreiheit bekannt. Man lebt das Gesetz der Scharia, welches teilweise drakonische Strafen bis hin zum Tod für so genanntes „gesellschaftliches Fehlverhalten“ vorsieht.
          Wir sind hier im katholisch geprägten Rechtsstaat „Deutschland“ aber offensichtlich gleichen wir uns auch hinsichtlich der Kunst- und Meinungsfreiheit stetig unseren Gästen an. Bei den so genannten „Mohammed Karikaturen“ verkündete die deutsche Presse und Politik noch fröhlich „Je suis Charli“, heute, sieben Jahre nach dem Skandal kuschen wir lieber selbst vor der Übermacht an islamisten in Europa. Ein weiteres Beispiel für den fast vollendeten Werteverfall in der Bundesrepublik.

          • H.K.

            Ich darf ergänzen:

            Wir haben seit ca. 7 Jahren vermehrt Messerattentate, Vergewaltigungen und Morde durch „Männer“ in diesem Land.
            Tote Frau hier, toter Mann da, vergewaltigtes oder / und getötetes Mädchen dort.

            Merkwürdigerweise sind all diese Täter „psychisch gestört“.

            Wenn es einen Aufschrei und Maßnahmen gibt, dann im „Kampf gegen Rääächts“, den sich speziell unsere Bundesinnenministerin auf die Fahne geschrieben hat.

            Bin ich der einzige, der einen Aufschrei wegen dieser Taten durch „Männer“, die als „Goldstücke“, traumatisiert und Schutz suchend, in dieses Land gekommen sind, vermisst und sich über zweierlei Maß in der Justiz wundert ?

            Was die Clans in diesem Land nicht schaffen, holen wir sehenden Auges zu Hunderttausenden aus kulturfremden Ländern hierher, inzwischen kaum mehr beachtet, da „legal als Familiennachzug“ einreisend, und kapitulieren dann vor unserer eigenen „Weltoffenheit und Toleranz“.

            Wir holen die „jungen Männer“ in unsere Polizei, bewaffnen sie und bilden sie im Schießen aus, ebenso bei der Bundeswehr. Wir holen sie in unsere Parlamente, in Regierungen und in den Öffentlich Rechtlichen Rundfunk und wundern uns irgendwann, daß wir dieses Land nicht wiedererkennen, weil u.a. „Layla“ zu singen als sexistisch, rassistisch und „überhaupt bäääh“ gilt.

            Wir benennen Plätze, Straßen und sonstwas um, diskutieren über die Berechtigung von Denkmälern, über „kulturelle Aneignung“ und „korrekte“ Denk-, Sprech- und Schreibweise.

            Wir nehmen die deutsche Fahne von unseren Regierungsgebäuden und hängen statt dessen – zumindest zeitweise – die Regenbogenlappen auf. Und irgendwann, da sie „jetzt ja nun mal da sind“, können wir sie auch ganz dort hängen lassen.

            Und vor lauter Korrektheit duschen wir kürzer und sitzen im Winter in kalten Wohnzimmern, in denen fröhlich Kerzen vor sich hin brennen.

            Wer glaubt, daß in Unterkünften von „Traumatisierten und Geflüchteten“ die Heizung oder das Licht ausgeht, soll das bitte weiterhin glauben …

            Irgendwann wird es auch für den Letzten ein böses Erwachen geben – ich fürchte, schneller, als wir es uns vorstellen …

          • Tina Hansen

            Volle Zustimmung zu Ihren Ausführungen wie auch zu dem folgenden Beitrag des geschätzten H.K.!
            Nur …. soweit hatte ich bei dem Ballermann-Song wirklich nicht gedacht… Ich freue mich einfach, dass sich die Bürger dieses Landes doch nicht alles verbieten lassen und vor dem zu erwartenden harten Herbst und Winter noch mal richtig feiern.

          • Tina Hansen

            „Irgendwann wird es auch für den Letzten ein böses Erwachen geben – ich fürchte, schneller, als wir es uns vorstellen …“

            Ein merkwürdiges Bauchgefühl sagt auch mir, dass es jetzt schnell gehen könnte.

          • H.K.

            „Wehret den Anfängen !“ ist für viele in diesem Land noch immer etwas „Muffiges“, „zutiefst Konservatives“, „irgendwie räääächts“, einfach nur „bääh“ und „fremdenfeindlich“.

            Und wenn der Letzte gemerkt hat, daß es vielleicht DOCH richtig gewesen wäre, danach zu handeln:

            Es ist zu spät.

            Das war es mit diesem Land.

  2. Tina Hansen Antworten

    „Die SPD ist eine lustige Partei, wenngleich in meinen Augen gleichzeitig auch die derzeit überflüssigste in Deutschland.“

    Das sind diese Sätze, für die ich diesen Blog einfach liebe 😀

  3. Gerd Rau Antworten

    Wirklich ein gutes Beispiel warum Politik in Deutschland nicht mehr funktioniert. Die drehen sich um sich selbst ohne irgendeinen Sinn in Ihrem dasein. Dabei wäre es so einfach, man müsste nur den Job machen wofür man gewählt wurde und nicht jedem nach dem Mund reden der gerade mal einen Anfall hat!

    • H.K. Antworten

      WER sollte dieser Politiker sein ?

      Der ehemalige Berlin-Neuköllner Bürgermeister Buschkowski siehr das Ende der SPD nahen, weil man sich dort mit Layla als offenbar wichtigstes Problem dieses Landes beschäftigt ( und lächerlich macht ).

      Der republikanische Senator Lindsey Graham, in den USA anscheinend ein wichtiger Mann, will sich nicht mit Friedrich Merz treffen, weil der offenbar vor den Grün*/-/:/_/•/Innen kuscht.
      Due CDU unter Merz ist eine ziemliche Enttäuschung – nicht nur im Ausland.

      Die FDP hat, wenn sie so weitermacht, insbesondere mit ihrem links-grün-orientierten Justizminister, wohl mit der 5%-Hürde bei der nächsten Bundestagswahl zu kämpfen, genau wie die Mauerschützenpartei mit ihren ( grapschenden ) Altkommunist*/-/:/_/•/Innen

      Die AfD ist immer noch damit beschäftigt, sich selbst zu zerlegen.

      Bleiben CSU und Grüne.

      CSU nur in Bayern ( und unter „dem Makkus“ auch auf dem absteigenden Ast ) und Grüne: deren Schicksal wird sich erweisen, wenn es in 2 bis 3 Monaten kalt und dunkel in Deutschland wird.

      Und dann ? Wer soll es richten ?

      • S v B Antworten

        „WER sollte dieser Politiker sein?“

        Nun, Friedrich Merz hat doch gerade jüngst noch ein ein hoffnungsschimmerndes SOS-Signal ausgesendet; wenigstens einige Aspekte des riesigen Themenkomplexes (man könnte statt dessen auch Problem-Komplexes sagen) betreffend. Beispielsweise ging es Merz um die sich – seiner Ansicht nach! – jüngst(!) rasant verbreitende Wokeness, welche uns gerade letztens, aus USA einfallend, so machtvoll zu verändern trachtet. Auch beklagte er den Genderismus und die damit einhergehende Verunstaltung der deutschen Sprache. Und so weiter im Text. Fast möchte man seine kritischen Auslassungen als dem „Oppositions-Mainstream“ zugehörig bezeichnen. Wow, hat dieser Mann Mut! Allerdings dürfte es mittlerweile wohl kaum noch jemanden geben, der Friedrich Merz solch offenkundig populistische Kapriolen wie diese noch abzukaufen bereit ist. – War also auch wieder nix, lieber H.K.

      • Gerd Rau Antworten

        Sie haben ja Recht, im Moment sehe ich auch keinen, der Sinn macht.
        Mir geht es ja darum das diese Politikerkaste endlich begreift, das Sie dazu da ist dieses Land gut zu führen. Seit Kohl haben wir in diesem Land nur Politiker denen es darum geht sich die Taschen zu füllen, allerdings führt das ja dazu, das das Land(die Steuerzahler) das irgendwann nicht mehr bezahlen kann. Es gibt ja genug Beispiele für Staatspleiten. Es würde ja reichen wenn die Ihren Auftrag ernst nehmen, das beste für dieses Land zu erreichen und nicht nur eigene Ideologien vorantreiben zu wollen, egal wie hirnverbrannt die sind!

  4. Achim Koester Antworten

    Es heißt, wem Gott vergibt ein Amt,
    dem gibt er dafür auch Verstand.
    Im Kanzleramt muss man erleben,
    Ist wohl nichts von Gott gegeben.

    • H.K. Antworten

      Gilt das nur für diesen wunderprächtigen, phantastischen Bau, der sich „Kanzleramt“ nennt ?

      • S v B Antworten

        Durchaus berechtigte Frage. Wer weiß – vielleicht können ja auch Baustahl und Isolierglas mit Verstand aufwarten? Ebenso wie Putz, Farbe, Granitbeläge und/oder Sanitär-Objekte, Rohre und noch so manches andere mehr. Schließlich heißt es nicht ohne Grund, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt…
        Von Angela Merkel oder gar Olaf Scholz ist in Achim Koesters göttlichem, sorry köstlichem, Vierzeiler jedenfalls keine Rede.

        • H.K. Antworten

          Ich kann mich irgendwie des Eindrucks nicht erwehren, daß dieser Zustand auch in anderen Behörden bzw. Ministerien immer stärker wird …

  5. Tina Hansen Antworten

    Fundstück heute auf Facebook:

    Rosi ist im Moment nicht erreichbar! Wir haben eine Rufumleitung eingerichtet: Unter 32 16 8 erreichen Sie jetzt Layla 🙂

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