Nicht mehr die richtige Frau am richtigen Platz

Manchmal, wenn etwas passiert, setze ich mich an den PC und schreibe einfach runter, was ich denke. Heute war es schwieriger, denn den Auftritt der Bundeskanzlerin vor der Bundespressekonferenz in Berlin musste ich erst einmal sacken lassen. Ihr Agieren war höchst professionell, sie sagte das, was man als Regierungschfin in einer solchen Pressekonferenz sagen muss. Und zwischendurch ertappte ich mich auch kurz bei dem Gedanken, diese Frau ist schon tough. Dabei hatte ich mir vor der Pressekonferenz vorgenommen, hinterher einfach abzurechnen mit diesem von einem großen Teil der Deutschen abgelehnten Land der offenen Türen. Offene Türen für diejenigen, die vor bitterer Not und Krieg Zuflucht und Schutz suchen, aber eben auch offene Türen für diejenigen, die Straftaten begehen, Frauen begrapschen und vergewaltigen und, ja, das hat Frau Merkel endlich eingeräumt, auch diejenigen, die im Auftrag des IS in Deutschland einsickern, um den Terror zu uns zu tragen, um es zurückhaltend zu formulieren.

Die schrecklichen Anschläge der vergangenen Tage, verübt von Flüchtlingen in Deutschland und bei unseren französischen Nachbarn, haben schon jetzt unser Land verändert. Die Unbeschwertheit einer freien Wohlstandsgesellschaft, in den Sommerferien sind, ist weg. Mehrfach haben in den vergangenen Tagen Freunde und Nachbarn meine Frau und mich angesprochen, wie wir das jetzt mit unseren Kindern so halten. Lassen wir sie allein ins Freibad fahren? Dürfen sie abends zu einem Konzert, etwa spät noch mit der Straßenbahn durchs Ruhrgebiet zurückfahren? Täuschen wir uns nicht: es sind nicht einige Überängstliche, die sich solche Fragen stellen. Es sind die Tischgespräche der Familien in diesen Tagen in Deutschland.

In so einem Land will ich nicht auf Dauer leben. Und so, ja wirklich, fieberte ich der Bundeskanzlerin und ihrem Auftritt heute Mittag geradezu entgegen. Würde sie endlich einen Befreiungsschlag führen und ihrem Volk, uns, eine Stimme geben? Die Angst vieler Menschen in Worte fassen? Endlich ehrliche Empathie zeigen? Noch heute bin ich wütend, dass sie nicht direkt an die Orte des Terrors fuhr, wo am Vortag Menschen starben oder schwere Verletzungen erlitten. Warum kann Frankreichs Präsident Hollande das, aber nicht meine Regierungschefin? Warum spricht US-Präsident Barack Obama nach Würzburg den Deutschen eher sein Beileid aus und bietet Hilfe an als Frau Merkel? Und wenn jemand jetzt damit ankommt, die Kanzlerin habe doch erstmal einen Überblick über die Lage gewinnen müssen, dann ist das hanebüchener Unsinn. Ich will keine Kanzlerin, die Ermittlungssergebnisse vorträgt. Ich will eine politische Führung, eine Kapitänin auf der Kommandobrücke unseres Landes, eine, die mitfühlt, die in einer schlimmen Krise fähig ist, Mitgefühl zum Ausdruck zu bringen.

Aber sie kann es nicht. Vielleicht will sie es auch nicht, weil es nicht zu ihr passen würde. Ich weiß es nicht. Ich habe Angela Merkel 1989 in Ost-Berlin kurz kennengelernt. Sie war stellvertretende Pressesprecherin des Demokratischen Aufbruchs und ich Reporter eines privaten Radiosenders. Drei oder vier Sätze wechselten wir damals, und hätte mir jemand auf die Schulter getippt und gesagt: „Du, Klaus, das wird mal eine der mächtigsten Frauen der Welt!“, ich hätte gelacht. Ich habe mich geirrt. Angela Merkel hat einen beeindruckenden Lebensweg hingelegt. Auf internationaler Bühne hat sie teilweise brillant agiert. Die Kerndaten unseres Landes sind mehr als gut, es herrscht Wohlstand und ein hohes Maß an sozialer Sicherheit.

Doch dies lakonische „Wir schaffen das“, was Frau Merkel heute wiederholt hat, klingt für mich wie ein Hohn, wie ein Schlag ins Gesicht all der Toten und Verletzten von Würzburg, Reutlingen und Ansbach. Wie ein Schlag ins Gesicht der Frauen aus der Silvesternacht vom Kölner Hauptbahnhof, wie ein Schlag ins Gesicht der minderjährigen Kinder, die in Freibädern landauf, landab in diessen Wochen begrapscht werden. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass wir denen helfen müssen, die unseren Schutz und unsere Hilfe suchen. Und diese Hilfe müssen wir auch Menschen gewähren, die einen anderen Glauben haben, als die Mehrheitsgesellschaft hierzulande. Die meisten politisch Verantwortlichen in Deutschland bemühen sich um Lösungen, die Lage in den Griff zu bekommen. Auch davon bin ich überzeugt. Aber die jetzige Situation ist unhaltbar, und sie führt direkt zu Bundeskanzlerin Merkel und ihrer Politik der unkontrollierten Masseneinwanderung. Ich habe sie zwei Mal gewählt. Doch seit ein paar Tagen ist meine Überzeugung gewachsen, dass sie jetzt nicht mehr die richtige Frau an der richtigen Stelle ist. Selbst wenn ich auch keine Idee habe, wer den Job jetzt übernehmen sollte….

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Dieser Artikel wurde 123 mal kommentiert

  1. Wolfgang Antworten

    Vielleicht sollte man erst mal anfangen Frau Merkel etwas fairer zu behandeln. Das „wir schaffen das“ war ein Satz, der Frau Merkel stellvertretend für damals etwa 54% der deutschen Bevölkerung sagte, die ihr gegenüber genau das zugesagt hatte. „Wir schaffen das“ war eine Erklärung der verschiedene Hilfsorganisationen und Menschen, die bereit waren sich in dieser Frage zu engagieren. Bei uns im Ort gibt es den Verein „Menschen helfen Menschen“ und die haben eine Richtlinie „Wir sprechen über alles, nur nicht über Politik“. Diese haben sich mit viel Herzblut in die Aufgabe gestürzt und zu Beginn waren die alle realitätsresistent.

    Die „Wir schaffen das“-Truppen sind inzwischen geschafft. Sie sind mit der Realität konfrontiert worden, wurden ernüchtert und haben sich zunehmend von dem Engagement zurückgezogen.

    Eine Bundeskanzlerin kann in der Regel wenig selbst machen. Sie kann weichen Stellen, damit andere machen können. Das ist ihre Aufgabe und das hat sie eigentlich auch sehr gut getan. Denn dass die Flüchtlingspolitik gescheitert ist, dass liegt nicht an ihr, das liegt auch nicht an der „Wir schaffen dass“-Community, das liegt schlicht und einfach am realen Islam und an den Weltmachtsansprüchen der beiden Mahdis – dem der Sunniten und dem er Schiiten.

    Für uns zählt nur eine Realität. Es ist Krieg und wir werden angegriffen und hier müssten dann die anderen 46% auch einmal ein paar „Wir schaffen das“-Vorschläge machen. Auch für uns gilt: Eine Bundeskanzlerin kann auf Grund der eigenen Arbeit kaum selbst etwas tun. Sie kann nur Türen öffnen, Weichen stellen und Voraussetzungen dafür schaffen, dass andere etwas schaffen können. Wir brauchen keine andere Bundeskanzlerin, die Bundeskanzlerin braucht andere Vorschläge.

    • Andreas Schneider Antworten

      Sind Sie sicher, dass tatsächlich 54 % der Bevölkerung anfangs hinter dem „Wir schaffen das!“ gestanden haben sollen? Mein beruflicher Alltag hat mir da etwas gänzlich Anderes aufgezeigt.

      Aber sei’s drum: ich gehörte seit jeher zu den „46 %“. Aus rein sachlichen Gründen und aus entsprechender Erfahrung heraus. Aber wenn ich Vorschläge zu machen wagte, wurde ich prompt als „Rechter“, „Ausländerhasser“ , gar als „Pegadist“ diffamiert. Ob dieses freundliche Publikum auch die Umfrage mit den 54 % erstellt haben mag?

      Mir unverständlich ist Ihr letzter Satz. Wer bestimmt den die „Richtlinien der Politik“? Weder bei der idiotischen“Energiewende“ noch beim „Wir schaffen das!“ scheint die Kanzlerin auf andere Vorschläge gehört zu haben. Wieso dann gerade jetzt, da sie sich im Netz ihrer Alternativlosigkeiten heillos verheddert hat?

        • Andreas Schneider Antworten

          In den Zeitungen steht so Einiges in diesen großartigen Zeiten…

          So stürzen sich die Blätter aktuell ja auf den möglichen rechtsradikalen Aspekt bei der Bluttat von München. Den Hinterbliebenen der Opfer wird es gewiss zum Troste gereichen, wenn ihre Lieben nicht etwa einem „Islamisten“ zum Opfer fielen.

          Und wiederholt herrschte in der Vergangenheit eisiges Schweigen im Rauschen des Blätterwaldes, wenn sich denn letztlich herausstellte, dass es eben nicht die „bösen Rechten“ waren, die ein Flüchlingsheim in Brand setzten etc.

          Es ist heutzutage leider nicht mehr möglich, sich eine unbefangene Meinung einzig aus den Meldungen der großen Zeitungen dieses Landes zu bilden. Auch dies eine Enwicklung, die in der Ära Merkel ihren (vorläufigen) Höhepunkt erreicht hat.

          Um die Kanzlerin heranzuziehen: ich empfinde dies Tag für Tag weniger als „mein Land“. Und das nicht etwa der „Flüchtlinge“ wegen.

          • Wolfgang

            Nunja, „mein Land“ ist das im Grunde schon lange nicht mehr. Jeder von uns hat ca. 25.000 Euro Schulden bezogen auf den Bund und haftet für 4.000 Euro der Griechen.

            Aber wirklich „verkauft“ wurde unser Land während der Ölkrise durch Helmut Schmidt. Einfach mal googlen nach „Bat Ye’or : Der Geist von Eurabia (Auszüge)“. Frau Merkel setzt nur vorhandene Vereinbarungen um.

            Das „sich lösen“ aus diesem Vertrag bedeutet: Wir müssten ohne Öl klarkommen, das ist ja wohl hoffentlich klar, oder?

    • Andreas Schneider Antworten

      Das Öl dürfte heute kein Thema mehr darstellen. Nicht einmal mehr 10 % der deutschen Ölimporte stammen aus Libyen, ein etwa gleich großer Anteil kommt aus Nigeria (http://et-energie-online.de/Portals/0/Bilder/Ausgabe2015-05/frondel_abb6_gross.jpg). Zu Helmut Schmidt’s Zeiten war die fast ausschließliche Abhängigkeit von arabischem Öl dagegen tatsächlich noch Standard.

      Aber mit diesem Einwand schließt sich auch wieder der Kreis zu Merkel: wie auch immer man persönlich zur wirtschaftlichen Nutzung der Kernenergie steht – Merkel’s „Energiewende“ belastet uns letztendlich mit Summen, gegen die die 4.000 Griechenlandeuros tatsächlich „Peanuts“ sein werden, von den Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort ganz zu schweigen.

      • Wolfgang Antworten

        Das kann alles sein, aber damals sind Verträge unterschrieben worden, die heute noch gelten. Wer also etwas ändern willl, der muss diese Verträge inhaltlich neu verhandeln.

        • Walter Lerche Antworten

          Ich finde es unglaublich faszinierend, wie Sie unsere heutigen Probleme – und wir haben wirklich reichlich existenzielle davon – Helmut Schmidt in die Schuhe zu schieben versuchen. Wenn vor allem seine Genossen damals besser auf ihn gehört hätten – gilt bis heute, dann sähe unsere Welt sehr wahrscheinlich geordneter und sicherer aus.
          Derzeit überwuchern uns Blasen auf allen Gebieten. „Deutschland 4.0“, Rekordsteuereinnahzmen über Jahre! Und dennoch überall gespart, Polizei abgebaut, Infrastruktur nicht instand gehalten, … Ihnen fällt gewiss dazu mehr ein. Und jetzt der Kramp mit dem Euro, Zinsen, Renten, private Altersvororge wird abgegriffen – Wortbruch SPD + Grüne 2004! Ich weiß ja nicht mal mehr, welches Auto ich mir kaufen soll für meine gewerblichen längeren Fahrten: Diesel, Benzin oder was? Der Diesel wird schlecht geredet, auch ohne blaube Plakette. Ich kann es mir nicht leisten, nach 3 Jahren meinen Kram vom Gesetzgeber schon wieder entwertet bekommen. – Wir haben nur noch einen einzigen Rhetorik-Zirkus, jeder versucht, so oft wie möglich in den Medien genannt zu werden. Vorschläge, wie weiter zu regieren ist, soll Ihrer Meinung nach aus dem Volk kommen? Na dann bitte direkte Volksabstimmung zu konkreten Fragen. Dann wird Frau Merkel die Richtung von uns bekommen.

          • Wolfgang

            Es geht nicht um „Schuld in die Schuhe schieben“, es geht um die zeitliche Einordnung.

    • Hans-Peter Antworten

      Ich bezweifle, dass Frau M. die Zustimmung von 54% unserer Bevölkerung hatte (wie denn? gabs eine Volksbefragung?), als sie sich zu diesem unbedachten Satz hinreißen ließ – was ja zugegebener Maßen sonst nicht ihre Art ist. Zeitungen sind für solche unbelegten Zahlen sicher eine „gute“ Quelle. Ganz abgesehen davon halte ich es für bedenklich, wenn die Bundeskanzlerin in so einer wichtigen Sache Politik gegen 46% der Bevölkerung macht – immerhin geht es um ein völlig neues Deutschland- (oder Vaterland-) Verständnis, das sie mit ihrer großkotzigen „Wir schaffen das“-Politik vertritt. Ich stimme Klaus Kelle (wie den meisten Menschen, die ich kenne) vollkommen zu, dass Frau M. nicht mehr die richtige Frau am richtigen Ort ist; ich jedenfalls fühle mich von ihr nicht mehr vertreten.

    • Hans-Peter Antworten

      Nachsatz zu Ihrem Satz „Eine Bundeskanzlerin kann in der Regel wenig selbst machen. Sie kann weichen Stellen … “ (interessante Schreibweise, by the way): Wenn das stimmt, wäre die vollmundige Parole „Wir schaffen das“ ja noch eine noch größere Frechheit!

    • Peter Benger Antworten

      Der Kardinalfehler von Frau Merkel besteht darin das sie eine Masseninvasion von Flüchtlingen zugelassen hat. Es war ihre Entscheidung diese Menschen alle unkontrolliert ins Land zu lassen.

      Peter Benger:
      Zur Bundespressekonferenz von Frau Merkel

      Auf die Frage eines Journalisten – „Können Sie ausschließen, dass es eine Zuwanderung, auch unkontrollierte Zuwanderung wie seit September 2015, in Deutschland nicht mehr geben wird?“

      – antwortete die Kanzlerin:
      Die Zuwanderung des letzten Jahres war allein durch Illegalität – Schmuggler und Schlepper – gesteuert.

      Aus meiner Sicht völlig falsch – Ich sehe das wie Seehofer
      Die Massenzuwanderung der letzten Jahres hat ausschließlich Frau Merkel zu verantworten, sie sprach immer davon das Grenzen sich nicht schützen lassen und hat 100tausende Flüchtlinge u kontrolliert in unser Land gelassen.

      Der Zustrom an Flüchtlingen wird nicht durch das Türkeiabkommen sondern durch die Sperrung der Balkanroute verhindert.
      Die Politik in Österreich hat erkannt das Merkels Weg der falsche ist.

      Einige Folgen:
      – in Polen regieren jetzt die Rechten – Wahlkampf mit Merkels moralischen Imperativ gewonnen
      – 2 der Paris Attentäter kamen mit den Flüchtlingen nach Europa
      – Brexit

      Frau Merkel hat Europa und Deutschland gespalten – sieht aber keine Schuld bei sich

      Der 9 Punkteplan sind alles alte Kamellen die von Seehofer etc schon vor 11 Monaten gebracht wurden

      Fakt ist:
      Wirtschaftsflüchtlinge aus Nordafrika etc lassen sich kaum abschieben
      – warum fliegt hier die Bundeswehr die Leute nicht aus – Österreich macht das schon
      1 Mio Flüchtlinge mit geringer Qualifikation lassen sich nicht in den Arbeitsmarkt integrieren
      Mit Industrie 4.0 werden in den nächsten Jahren bei uns in der Industrie Millionen von Arbeitsplätzen entfallen.
      Industrie 4.0 kann den Wegfall der Babyboomers am Arbeitsmarkt auffangen

      Hier muss weiter gedacht werden

      Nicht vergessen:
      Die Klimakanzlerin hat 1 Mio Elektroautos bis 2020 versprochen
      Alleine hieran erkennt man das Frau Merkel eine Utopisten ist, die ausschließlich darauf setzt das Probleme sich von alleine lösen.

      https://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Themen/Energiewende/Mobilitaet/podcast/_node.html

      • Tina Hansen Antworten

        Die Bundeswehr ist ausgelastet. Diese Armee ist sträflich klein gespart worden, und die Aussetzung der Wehrpflicht kommt noch hinzu. Konkret ist die Bundeswehr seit letztem Herbst aber auch mit der Flüchtlingsfrage befasst – sie trägt, wie es hier mal jemand vor vielen Monaten ausgedrückt hat, „denen die Koffer“. Auf Befehl von oben.
        Übrigens sind auch BW-Turnhallen z.T. seit vielen Monaten zweckentfremdet, obwohl Sport für jeden Soldaten und jede Soldatin zur Dienstpflicht zählt.

      • Walter Lerche Antworten

        Ein Ergebnis von Industrie 4.0 wird sein, dass sehr viel Arbeitsplätze entfallen. Wird sich die Frage stellen, wohin der Vorteil fließen wird. Ich gehöre zur Mittelschicht, funktioniere noch ganz gut, habe seit 20 Jahren mit jedem Projekt unseres Gesetzgebers und der EU verloren. Ich empfinde ausschließlich stetig zunehmende Abzockerei und Penetrierung durch Bürokratie und grüne kommunale Querdenker. Manchmal möchte ich mich radikalisieren und mit dieser angeschwollen öffentlichen Unvernunft aufräumen. Es scheint eine Generation am Drücker zu sein, die nicht mehr weiß, was wichtig ist und deshalb keine Prioritäten setzen kann, auf denen man aufbauen kann.

    • Carlo Antworten

      Natürlich braucht Deutschland nichts dringender, als eine(n) anderen Bundeskanzler(in). Diese Frau hat völlig abgewirtschaftet und Deutschland Probleme verschafft, die uns noch in Jahren beschäftigen werden. Diese Frau hat sich total in ihr „wir schaffen das“ verrannt und ist nicht mehr in der Lage, Konsequenzen zu ziehen. Im Gegenteil: Sie war wohl der Ansicht, mit ihrem „Türkei-Deal“ das von ihr selbst verursachte Chaos irgendwie in den Griff zu bekommen. Das hat natürlich einem cleveren Verhandlungspartner wie Erdogan nicht funktioniert. Stattdessen hat sich die Bundesrepublik nun von der Türkei abhängig gemacht und ist schlicht und ergreifend erpressbar. Als wären nun nicht schon genügend Türken und andere Moslems im Land, soll nun auch noch der Visa-Damm gegenüber der Türkei geschliffen werden. Merkel hat also versucht ein Loch zu stopfen, indem an anderer Stelle zwei neue Löcher aufgerissen werden. In jedem anderen Land wäre diese Dame schon längst von einem Sturm der Entrüstung weggeschwemmt worden.

  2. Peter Ganick Antworten

    Ein wunderbarer Artikel. Auch ich habe diese Frau gewählt. Heute, und zurückblickend, muss ich sagen, es war ein großer Fehler. Diese Frau hat schon jetzt die Bundesrepublik verändert. Angst erfasst unsere Menschen. Ich bin auch überzeugt, dass wir noch weitere, im Ausmaß viel größere Anschläge, erleben werden. Die Worte „Wir schaffen das“ in der heutigen (28.07.16) wieder in den Mund zu nehmen, ist die Frechheit schlechthin und die reinste Verarschung.

    • Axel R Göhring Antworten

      Ein Taxifahrer sagte zu mir: „Ich bin um meine Stimme betrogen worden.“

  3. Wolfgang Schriddels Antworten

    Guten Abend Herr Kelle,
    von 1979 bis zum 31.12.2012 war ich selbständiger Kaufmann und na klar habe ich immer aus Überzeugung CDU gewählt. Sie schreiben „Sie kann es nicht, oder vielleicht will sie auch nicht, weil es nicht zu ihr passen würde“ Leider kann sie es zu gut und es passt zu ihr, denn unsere Kanzlerin ist MACHTBESESSEN.

    Ich bin ratlos und weiß nicht mehr welche Partei ich wählen soll. Aber das spielt auch keine Rolle, denn als Alternative bleibt dieser GUMMI – FRAU ja immer noch Schwarz-Rot-Rot-Grün……..

  4. heribert joppich Antworten

    erstmals kann ich Ihnen nicht folgen, lieber Herr Kelle. Richtig ist, dass Merkel Kanzlerin ist und Entscheidungen treffen muss, richtig ist aber auch, dass viele Entscheidungen in dieser Situation nicht von Merkel getroffen werden können, da es nicht Bundes- sondern Ländersache ist. Wer verhindert etliche sicherheitsrelevante Aktionen? Nehmen wir nur mal die Grünnen oder Die Linke, die jede vernünftige Kontrolle verhindern möchten und in den Ländern und über den Bundesrat auch verhindern. Ich ahbe den Eindruck, dass ihnen Täterschutz wichtiger ist als Opferschutz. Kritik wird in dieser Reüpublik schnell verbreitet, konstruktive Vorschläge sind Mangelware.
    Nun zu den gewünschten Besuchen unserer Kanzlerin an den Tatorten. Ich bin froh, dass Frau Merkel diese Besuche nicht vornimmt, Warum? Wieviele Polizisten werden durch einen solchen >Besuch zur Sicherheit der Kanzlerin benötigt und eingestezt?! Dies Polizisten sind besser bei dem Schutz der Bevölkerung und den Ermittlungen aufgehoben. Es reicht, dass viele Schaulustige und zuviele Pressevertreter am Ort sind und fragwürdige Informationen gelegentlich verbreiten.
    Mir ist die ruhige Hnad von Frau Merkel da lieber. Was ich von der Pressekonferenz im Fernsehen gesehen habe, habe ich nicht als negativ empfunden. Ich bin gespannt, was morgen die Zeitungen schreiben.

    • Wolfgang Schriddels Antworten

      Sehr geehrter Herr Joppich,
      ich kann alles geschriebene in Ihrem Kommentar nachvollziehen, aber das der Präsident der USA mehr Empathie für das Grauen dieser Anschläge zeigt als unsere Kanzlerin kann ich nicht verstehen. Aber überhaupt nicht kann ich Ihr folgendes Argument verstehen.

      „Wieviele Polizisten werden durch einen solchen >Besuch zur Sicherheit der Kanzlerin benötigt und eingestezt?! Dies Polizisten sind besser bei dem Schutz der Bevölkerung und den Ermittlungen aufgehoben.“

      Für den Schutz unserer Kanzlerin wären viel weniger Polizisten nötig als bei jedem Bundesligaspiel anwesend sind. Aber ein solches Zeichen wäre so viel wichtiger als jedes Sportereignis und hätte vielen Menschen in diesem Land bei der Bewältigung der Anschläge sehr geholfen.

    • Maria kaissling Antworten

      Danke, Herr Joppich, sehe ich auch so.
      Die aufgeregte Emotionalität bringt gar nichts, ausser der Show.

    • Walter Lerche Antworten

      Politisch führen heißt auch, die anderen Entscheidungsträger hinter sich zu bringen.
      Dazu gibt es keine Alternative! Das ist alternativlos.

  5. Michael Fietz Antworten

    Lieber Herr Kelle,
    so langsam werden Sie mir zu radikal.
    Sicher macht Fr. Merkel nicht alles richtig u. ist wohl auch nicht immer gut beraten, aber deshalb alles zu verteufeln (Afd) scheint mir nicht das Richtige zu sein.
    Gemeinsam nach Lösungen zu suchen, wäre doch eine Option.
    Mfg
    M. Fietz

    • Wolfgang Schriddels Antworten

      Sehr geehrter Herr Fietz,
      wenn dieser Artikel von Herrn Kelle radikal ist und Sie Herrn Kelle in eine Ecke mit der AFD stellen, dann haben Sie sich wohl mit den linksradikalen Ausschreitungen am 09. Juli in Berlin wohlgefühlt.

    • Uwe Monheimius Antworten

      Nein Herr Fietz!

      Alles was Klaus Kelle dargelegt und festgestellt hat, spricht mir aus der Seele.

      Was uns fehlt heuer, ist, eine glasklare kluge Persoenlichkeit a.la.
      Bayern:
      Ich denke da an F.J.S.!!

      Der Dinge beim Namen nennt u. dort hingeht, wos brennt.

      Merkel verweigert sich dem Volk u.
      wird …von diesen Volk gewaehlt.
      Welche ein ..typisch deutscher Schwachsinn?!

      Auch ich habe mal Merkel gewaehlt.
      Notabene: habe.

      • Walter Lerche Antworten

        Ja, Strauß wehrte sich seinerzeit wehement gegen die Bildung eines Parteienrates (oder Medienrates), der Einfluss auf die Chefredakteursposten und die Programminhalte nimmt. Er sagte: Wenn das kommt, dann ist es mit der Pressefreiheit vorbei (o.s.ä.).

    • S v B Antworten

      Was haben die Verantwortlichen denn die ganze Zeit über anderes gemacht? Nennen Sie in diesem Zusammenhang doch bitte nachhaltige Resultate, wobei die Betonung explizit auf nachhaltig liegt. Bin gespannt.

      Die unübersehbare, bedauerliche Spaltung der Gesellschaft, die vor Freunden und Familien nicht Halt macht, hat nun offenbar auch diesen Blog erreicht.

  6. PeWi Antworten

    Nur ein kleiner Einwurf. Sie war nie die mächtigste Frau der Welt. Sie wurde dazu geschrieben. Man hat sie einfach machen lassen. Das zeigte sich, als es in Europa drauf ankam. Man mag in Europa keine deutsche Rechthaberei und Helmut Kohl hat schon vor Jahren gesagt, dass sie die EU kaputt machen würde. Geniale Einfälle hatte sie ebenso wenig. Sie hatte eigentlich überhaupt keinen Gedanken, mal das, mal das, mal das, je nach Umfrageergebnissen (bestes Beispiel Energiewende) oder Lobbyist. Und tough ist sie auch nicht, nur völlig fantasielos, das wirkt dann so, als ob sie tough wäre. Die Wirtschaftsdaten unseres Landes scheinen gut, aber das bringt Tausenden von Menschen hier nicht allzuviel und hat die EU ins Wanken gebracht. Das es uns allen gut gehe, dass wurde auch nur hochgeschrieben, mehr nicht. Brillianter Lebenslauf? Naja, wenn man meint, dass eine Agit-Prop-FDJ-Sekretärin Kanzlerin des Landes werden konnte … Da steckt eine Menge Wendehals, Lügen UND Opportunismus drinnen. Eine Sozialismus-Linientreue (und das musste sie bei ihrem DDR-Lebenslauf gewesen sein), Stasispitzel und dann Quotenossi (ich bin selbst aus dem Osten), die aus mir unerfindlichen Gründen an die Hebel der Macht gekommen ist. Wahrscheinlich, weil sie die Leichen im Keller der anderen kannte. Ich vermute stark, dass sie für beide Seiten gespitzelt hat. Was wollte man heute von ihr erwarten? Sie hat das abgeliefert, was sie ist, nicht mehr und nicht weniger. Sie war nie eine Führungspersönlichkeit, höchstens für schönes Wetter.

  7. Fritz-Diederich Plette Antworten

    Hallo Herr Kelle,
    ich bin im Moment in meinem zweiten Wohnsitz in Bayern in über 1000 m Höhe und freue mich nicht nur über eine herrliche Natur sondern auch darüber, schon heute am Donnerstag Ihre Freitag – Mail lesen zu können.
    Wie fast immer stimme ich Ihren Kolumnen zu, so auch hier Ihren Gedanken und Empfindungen nach dem heutigen Auftritt von Frau Merkel.
    Auch ich habe spätestens seit heute das sichere Gefühl, dass diese Frau so schnell wie möglich aus dem Kanzleramt durch das Votum des Volkes entfernt werden sollte. Die Frau stellt eine Gefahr für Deutschlands Zukunft dar.
    Je mehr die Tatsachen in Deutschland und Europa die Richtigkeit ihrer Politik widerlegen, desto verbohrter reagiert sie. Diese Frau ist absolut resistent gegenüber besseren und richtigen Einsichten.
    Mein erster Gedanke – nicht zum ersten Mal – war heute, dass Frau Merkel von sich aus niemals den Schreibtisch im Kanzleramt räumen wird. Was also muss geschehen, dass man sie mit demokratischen Mitteln dazu zwingt ?
    Nur durch desaströse Wahlergebnisse der drei Einheits- (Block-)parteien CDU/ CSU , SPD und GRÜNE – besonders der CDU.
    Bis zur Bundestagswahl wird in fünf Ländern Deutschland gewählt:
    04. September 2016 Mecklenburg-Vorpommern
    18. September 2016 Berlin
    26. März 2017 Saarland
    07. Mai 2017 Schleswig-Holstein
    14. Mai 2017 Nordrhein-Westfalen
    Die Wahlergebnisse müssen für die Blockparteien, insbesondere für die CDU, ein Desaster werden. Die Revolution gegen diese untragbare Politikerin muss aus ihrer eigenen Partei heraus kommen. Wenn ich mir den schwachen Kader der CDU zwar ansehe, dann bin ich mir nicht so sicher. Die CDU hat keine Köpfe von Format, eine Palastrevolution vom Zahn zu brechen.
    Die CSU ist dagegen anders mit dem zukünftigen bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder, Herrn Friedrich, Herrn Steuer u. a. aufgestellt. Diese Leute müssen fürchten, im September 2018 bei der Landtagswahl in Bayern ihre liebgewonnene absolute Mehrheit wegen Merkels Politik und des zu erwartenden großen Wahlerfolges der AfD zu verlieren.
    Die gegenwärtigen leeren Drohgebärden von Herrn Seehofer werden spätestens dann – zum Glück – der Vergangenheit angehören, denn es wird Schluss mit Lustig sein in der CSU – Zentrale in München. Unter den jetzigen Bedingungen wird es zum offenen Bruch zwischen den beiden Schwesterparteien kommen.
    Kurzum, ich hoffe, dass Merkel aufgrund erdrückender Entwicklungen nicht mehr als Kanzlerkandidatin der CDU/CSU bei der Bundestagswahl im September 2017 antritt/ antreten darf.
    Wer möchte schon gerne in der CDU bzw. CSU mit einer erklärten Verliererin in die Bundestagswahl gehen.
    Ich bin zwar kein Freund von primitiven skandierten Sprüchen wie „Merkel muss weg“ bei Parteiveranstaltungen, aber recht haben die Leute.
    Merkels Demission wäre der erste Schritt, aber wer kommt danach? Wenn ich mir die CDU – Gilde ansehe, die in Frage käme, dann kommt mir das große
    Grausen.
    Aber es kann nur besser werden. Und wenn nicht, dann geht die CDU den gleichen Weg wie die Democratia Cristina (CD) in Italien.
    Das wäre nicht gut für Deutschland, aber die Verantwortlichen der CDU haben es nicht anders verdient. Verantwortungslosigkeit und Dummheit muss bestraft werden.
    Sollte übrigens die Kanzlerin erst spätestens 2021 abtreten, dann bin ich mir absolut sicher, dass dann der Sturz der Volkspartei CDU in die Bedeutungslosigkeit endgültig kommt.
    Fazit:
    Das deutsche Wahlvolk hat es in der Hand, diese untragbare Kanzlerin
    loszuwerden.
    Wenn die Wähler jedoch nicht mitziehen sollten, dann gilt eben die alte Weisheit: das Volk ist so gut wie die Politiker, die es wählt.

    • Wolfgang Schriddels Antworten

      Sehr geehrter Herr Plette,
      ich stimme Ihrem Kommentar uneingeschränkt zu, nur machen wir alle einen Fehler, wir unterschätzen den Machtwillen und das Durchsetzungsvermögen dieser Frau. Wie Sie so nett geschrieben haben ist diese Frau wendefähig. Wer es schafft als FDJ-Sekretärin für Agitation zur Gesamtdeutschen Kanzlerin aufzusteigen von dem ist noch viel zu erwarten auch eine Schwarz-Rot-Rot-Grüne Regierung? Für Frau Merkel sicherlich eine denkbare Alternative.

      • heribert joppich Antworten

        wer mit Raketen im VW durch Deutschland fahren kann und in Frankfurt Steine wird darf in Deutschland Außenminister werden! Wo blieb da die Kritik. Ich lese nur Kritik am heutigen Tag. Wo bleiben konstruktive Vorschläge, wie es besser gemacht werden kann?!

        • Gehtsnoch Antworten

          Sie kann Türen aufmachen aber sie auch wieder zum Teil oder ganz schließen. Wozu haben wir eine Kanzlerin, wenn sie nicht mal dazu mehr bereit ist? Selbst Frau Wagenknecht hat mittlerweile erkannt, dass die unbegrenzte Zuwanderung zu massiven Problemen führen wird und wurde bezeichnenderweise von der „Bundestagsvizepräsidentin“ Claudia Roth in einer dermaßen polemischen und lächerlichen Weise angegriffen, dass man sich ernsthaft fragt, ob Frau Roth überhaupt eines demokratischen Diskurses fähig und damit ihrem Amt gewachsen ist. http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-07/sahra-wagenknecht-die-linke-fluechtlinge. Dass Muslime großenteils ein sehr rassistisches oder zumindest antisemitisches Weltbild haben, wußte man doch schon lange vorher! Fragen sie doch mal Israelis, wie „gut“ das Zusammenleben mit arabischen Fundamentalisten funktioniert. Auch warnende Stimmen aus dem arabischen Kulturkreis wie Bassam Tibi wurden überhört. http://bazonline.ch/ausland/europa/Diese-Maenner-denken-Deutsche-Frauen-sind-Schlampen/story/22916308 Ich finde die Naivität gegenüber diesen Aspekten völlig unbegreiflich. Erst gestern hat Frau Reschke in ARD Panorama wieder ihre übliche Verharmlosungs-Propaganda verbreitet. Natürlich war der Bombenattentäter von Ansbach nach ihrer Darstellung nur ein bemitleidenswerter Flüchtling, der in Syrien verletzt wurde und Frau und Kind verloren hat. Er hat immerhin in Bulgarien 2013 Asyl bekommen und wurde angeblich dort von Behörden „misshandelt“, was nicht belegt ist. Es wäre doch interessant, welchen Eindruck die Bulgaren von ihm hatten. Ich habe z.B. im Netz gelesen, dass er sich der Registrierung widersetzt haben soll. Vermutlich war er deswegen dann obdachlos. Auf jeden Fall hat ihm dann ein „Unbekannter“ einen Flug nach Österreich bezahlt, wo er Asylantrag gestellt hat, der ihm wegen der bulgarischen Asylgenehmigung abgelehnt wurde. Dann ging er weiter nach Deutschland und hat noch mal Asylantrag gestellt, der aus gleichem Grund abgelehnt wurde. Wegen angeblicher „Suizidgefahr“ wurde er leider in Deutschland geduldet, bis er das Attentat verübte. Dass ein depressiver Mensch ein Bombenattentat verübt, ist äußerst ungewöhnlich, weil diese Menschen normalerweise antriebsgehemmt sind und ihre Aggressionen allenfalls gegen sich selbst richten. Für mich war er ein Schwerverbrecher, der mit hoher krimineller Energie den Tod vieler unschuldiger Menschen in Kauf nahm. Die Heimatvertriebenen nach 1945 hatten doch auch schlimme Kriegserlebnisse und nahe Angehörige verloren oder selbst schwere Verletzungen erlitten, aber dass die deswegen „aus Rache“ massenweise Bombenattentate verübt hätten, ist mir nicht bekannt.

    • Elena B. Antworten

      Sehr geehrter Herr Plette,
      zu Ihrer Aussage
      “ Diese Leute müssen fürchten, im September 2018 bei der Landtagswahl in Bayern ihre liebgewonnene absolute Mehrheit wegen Merkels Politik und des zu erwartenden großen Wahlerfolges der AfD zu verlieren“

      Ich wohne in Bayern und kann es bestätigen, dass CSU nur dann meine Stimme bekommt, wenn sie die Koalition mit Merkel-Partei auflöst. Hoffentlich gibt es hier jemand aus CSU und kann dies an Herrn Söder weiter leiten.
      MfG

    • S v B Antworten

      Wie wäre es mit einem Kanzler-Mandat auf Lebenszeit? Wenn’s doch auch in Zimbabwe klappt. Herr Mugabe könnte wertvolle Tipps geben. Schließlich weiß er, wie man’s macht. – Sorry, aber es wird täglich schwieriger, als politisch interessierter Bürger gänzlich ohne Sarkasmus auszukommen. Mit sanfter Ironie (Ironie off, wie es mal hieß) hat’s irgendwann mal angefangen, und nun kommt eben Sarkasmus zum Zuge. Bedauernswert, dass man inzwischen oft nur noch auf diese Weise kommentieren und ein bisschen Politfrust abbauen kann. Dies sollte eigentlich nicht nötig sein.

      Übrigens:

      Herrn Kelles Ansichten als radikal (unsinnigerweise sogar als „ZU“ radikal) einzuordnen, finde ich völlig daneben. Der Kommentator geht, wie es heute allenthalben zu beobachten ist, allzu leichtfertig mit diesem inzwischen ziemlich abgenutzten, im eigentlichen Sinne jedoch sehr ernsten, Vorwurf um. Aber das kennen wir ja gerade auch aus den Mainstream-Medien zur Genüge.
      „Gähn“ (siehe oben)!

  8. Marco Gallina Antworten

    „Auf internationaler Bühne hat sie teilweise brillant agiert.“

    Reden wir hier von derselben Frau? Isoliert in Europa, die Briten raus, das Verhältnis zu Russland in Scherben, aufs falsche türkische Pferd gesetzt – eine letztendlich katastrophale Außenpolitik, obwohl Vorsteherin des mächtigsten Landes auf dem Kontinent?

    Also nein, Herr Kelle, sieht man mal von den Beziehungen zu den USA ab, so ist die außenpolitische Leistung Merkels eine Liste vergebener Chancen, verzögerter Probleme und wird von späteren Historikern wohl ein Rätstsel bleiben. So viel verschenktes Potential. Brillieren sehe ich da gar nichts.

    Ich weiß ja nicht, wann die verehrten Herrschaften mal mit dem französischen, spanischen, griechischen, britischen oder italienischen Pöbel zu tun hatten, aber da bewertet man Merkels Außenpolitik noch weit negativer, als ich es hier in Worten ausdrücken könnte.

  9. Dr. Rumyana Nedkova-Baetz Antworten

    Was ist MERKELISMUS ?

    Leider Gottes, eine Erscheinung im politischen Leben nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa.

    Man fragt mich ab und zu und dann antworte ich:
    – Der Merkelismus ist eine politische Kurzsichtigkeit.
    – Der Merkelismus verletzt geltendes Recht
    – Der Merkelismus bedient sich Medienlügen
    – Der Merkelismus versucht jede Kritik mit allen Mitteln zu ersticken
    – Der Merkelismus ist rechthaberisch und ist nicht willens, seine Fehler zu korrigieren
    – Der Merkelismus verletzt sträflich die Interessen der europaischen – und insbesondere der deutschen – Bevölkerung und ist folglich ANTIBÜRGERLICH.

    //
    Frank Müller :
    „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

    Frau Merkel & deutschlandfeindlichste Clique (Bundeskabinett) seit 1945, bitte klären Sie mich auf,
    WELCHES GOTTVERDAMMTE WORT AUS DIESEM AMTSEID SIE NICHT VERSTANDEN HABEN!!!
    //

  10. Rainer Dederichs Antworten

    Sehr geehrter Herr Kelle,
    Es ist sehr schade, dass auch Sie sich dem gebahren der Hetzer im Netz ergeben. Wir sollten gemeinsam unsere Freiheit und Demokratie verteidigen und nicht uns auseinander dividieren lassen. Es sind schwere Zeiten, aber wir müssen zusammenhalten, gerade jetzt. Der Rechte und der Linke Mob darf keine Chance haben. Unsere Werte sind nicht verhandelbar.

    Mit freundlichen Grüssen
    R. Dederichs

    • Walter Lerche Antworten

      Welches sind Ihre Werte?
      Islamisierung, Planungsunsicherheit, Wortbruch, Abgriff privater Altersvorsorge, Euro-Entwertung, Zinspolitik, Haftung für Schulden anderer Länder, Natoerweiterung, Embargo- und Risiko-Politik gegenüber Russland, Entwertung unserer Lebensleistung aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Islamisierung?
      Was wollen Sie verteidigen, eventuell Ihre nicht davon betroffene Position?

  11. Andreas Schneider Antworten

    Ein ungewöhnlicher „Kelle“, wie er für mich so gar nicht den Mann widerspiegelt, der noch vor einigen Monaten betonte, ein im Grunde optimistischer Mensch zu sein. Aus diesem Beitrag lese ich Enttäuschung, Frustration, vielleicht sogar ein Stück Resignation heraus.

    Verständlich, aus meiner Sicht. Mein Optimismus hat sich schließlich seit geraumer Zeit verflüchtigt. Die Person Merkel im Kanzleramt war zwar nicht meine Wahl, dennoch habe ich ihr anfangs die Chance eingeräumt, sich zu beweisen. Aber spätestens mit ihrem „alternativlos“ hatte sich diese Frau bei mir aus der Riege ernst zu nehmender Politiker verabschiedet. Was, wenn nicht die permanente Suche nach dem Besseren, Alternativen eben, macht schlussendlich die Richtlinienkompetenz des Kanzleramtes aus?

    Stattdessen erlebte ich – wenn auch erfolgreich betriebene – reine Machtpolitik. Für mich ist keine Linie erkennbar, wo bedächtiges Handeln vonnöten war (Griechenland, „Fukushima“, Migrationskrise), zeigte sich ein unstetes, von wenig Sachlichkeit getragenes und unberechenbares Hin und Her, jetzt, da sofort klare Worte ans Volk gefordert gewesen wären, kam verspätet eine inhalts- und blutleere Pressekonferenz.

    Die Frau ist schon längere Zeit untragbar – ihre sprunghaften Entscheidungen waren in einiger Hinsicht rechtlich fragwürdig, und damit, dass sie einen inkompetenten Justizminister eine steuerfinanzierte Stiftung (überdies fragwürdigen Finanzgebarens) mit hoheitlichen Aufgaben betrauen lässt, die de facto an übelste Praktiken zu NS- und DDR-Zeiten erinnern, ohne dem einen Riegel vorzuschieben, muss man auch ihr Verhältnis zum Rechtsstaat langsam in Zweifel ziehen.

    Ja, Herr Kelle – aber wer soll in diese Fußstapfen treten? Wie schon zu Zeiten Helmut Kohls, wurde unter Frau Merkel die CDU personell weiter ausgedörrt. Das Ende Kohls ist bekannt, wer ihn letztlich beerbte, ebenso. Und heute sehen wir, was daraus wurde. Und nun?

    Angela Merkel ist gewiss die schwächste Besetzung des Kanzlerstuhls in der Geschichte der Bundesrepublik – aber spricht es nicht Bände über den Zustand des Systems und der CDU, dass es überhaupt zu dieser Personaille kommen konnte – und dass man sie nun kaum mehr loszuwerden vermag?

    Wo bleibt eine wirkliche Wahlalternative für das bürgerlich-liberale Spektrum, der die konservative „schweigende Mehrheit“ wieder an die Wahlurnen bringt? Die ausgehöhlte CDU hat dazu keine Kraft und kein Personal mehr.

    • Friedrich Albrecht Antworten

      Sehr geehrter Herr Schneider,
      Ihrer Aussage, der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl hätte – ebenso wie Frau Merkel – fähige Nachwuchspolitiker flächendeckend beseitigt, muß ich widersprechen, denn sie ist einfach falsch. Kohl hat sowohl fähige Nachwuchspolitiker etwas werden lassen (z.B. Schäuble, Seiters, Rüttgers u.a.), als auch qualifizierte Leute (z.B. Frau Süßmuth, Herren von Weizsäcker, Herzog u.a.) von außen geholt, die ihm das zum Teil mit Illoyalität dankten. In dieser Beziehung Kohl mit Merkel gleichzusetzen, halte ich für Geschichtsklitterung.

      • Andreas Schneider Antworten

        Das lasse ich natürlich gelten, Herr Albrecht. Wie kamen dann aber 5 Legislaturperioden unter seiner Ägide zusammen?

        Wer von den genannten Personen hatte je Ambitionen angemeldet, ganz nach oben zu kommen? Und Illoyalität mag man – je nach persönlicher Sicht der Dinge – durchaus auch als nicht „alternativlose“ Nibelungentreue deuten.

  12. Tina Hansen Antworten

    Die Kernfrage, die ich mir stelle, ist: Was wäre denn die Alternative zu Merkel? Ich stimme Ihrer Einschätzung, Herr Kelle, zu: Sie ist eine toughe Frau mit einem beeindruckenden Lebensweg, die sich in einer entscheidenden Frage völlig verrannt hat und nun den Weg zurück nicht mehr findet. Das ist hochgefährlich für unser Land. Aber – was sollte nach ihr kommen?
    Meine persönliche Horrorvision ist, dass die CDU bei der nächsten Bundestagswahl soviele Stimmen an die AFD abgeben muss, dass sie nur mehr bei guten 30 Prozent landet, und dass zugleich die SPD den Kurs in Richtung Rot-Rot-Grün setzt. Das könnte, wenn auch sehr, sehr knapp, rein rechnerisch am Ende vielleicht ausreichen, um die Regierung zu stellen. Sollte es dazu kommen, dann Gnade uns wirklich Gott. Dann kann man nur noch beten.

    Zugleich kann ich aber auch nicht mehr aus Überzeugung mein Kreuz für die CDU machen. Ich bin wirklich ratlos.

    • Hans-Peter Antworten

      Das sehe ich genau so. Komischer Weise hört man von bemerkenswerten CDU-Nachwuchspolitikern wie Herrn Spahn auch nichts mehr. Ich wünsche Frau M., wenn sie es nochmal ins Kanzleramt schafft, eine starke AfD zur Kontrolle.

      • S v B Antworten

        Und dafür, dass dies – hoffentlich! – auch genau so eintrifft, werde ich meine Stimme einsetzen. Auch wenn ich im Freundes- und Bekanntenkreis für die offene Darlegung meines Vorhabens das eine oder andere Mal verbal gelyncht wurde. Im Ernst: Hyänen gleich(!) stürzte man sich gegen Ende eines ansonsten sehr harmonischen, freundschaftlichen Beisammenseins auf mich – bildlich gesprochen -, freilich ohne mit konkreten Gegenargumenten aufzuwarten. Und das in einem Kreis hochgebildeter und ansonsten sehr netter und vernünftiger Leute. Eine völlig überraschende und geradezu beängstigende Erfahrung, die mich in meiner Resistenz freilich nur bestärkten konnte.

        Wenn doch bloß mehr Wähler einsähen, dass es allerhöchste Zeit ist für einen „Tritt in die Kniekehlen“ der planlos und inkonsequent agierenden Berliner Politkaste. Für die Ausführung eines solchen, notwendigerweise inzwischen schon etwas kräftigeren, Trittes ist die AfD der perfekte Kandidat. Kritische Stimmen der Bürger sind doch in der Vergangenheit wohl gehört, aber überhaupt nicht wahrgenommen worden! Und wenn doch, so wurden die Dissidenten ohne jedwede Unterscheidung in die rechte Ecke gepöbelt. Das sollten, nein dürfen, sich konservativ ausgerichtete Wähler nun wirklich nicht mehr länger bieten lassen. Andernfalls machen auch sie sich schuldig am Untergang der Demokratie in unserem Land.

        • Tina Hansen Antworten

          Liebe(r) SvB,

          im Gegensatz zu Ihnen bin ich noch unentschieden, was ich nun wählen soll… vielleicht wird es am Ende auf ein wachsweiches Stimmen-Splitting herauslaufen: Erststimme an den örtlichen CDU-Kandidaten aus Vernunft, Zweitstimme an die AFD. Ich weiß es wirklich noch nicht. Ich habe nie etwas erlebt, was mich politisch so sehr verzweifeln ließ wie diese Allparteien-Koalition in Sachen Flüchtlingsfrage und die ihr ergebenenen Medien. Inzwischen kann sogar eine namhafte Politikerin der LINKEN als „rechts“ abgewatscht werden, wenn sie zaghafte Kritik am Kurs der Bundesregierung wagt…
          Einen anderen Punkt möchte ich aber gerne aufgreifen, den Sie mehrfach in Kommentaren ansprachen, und das ist der Riss, der durch dieses Land geht, der Freunde auseinandertreibt und Familien spaltet. Ich erlebe es auch so. Schon vor einigen Monaten war ich Zeugin, wie meine Mutter und mein jüngster Bruder (die sich normalerweise sehr, sehr nahestehen) sich buchstäblich so lange anbrüllten, bis sie heiser waren, und dann erschöpft in die Gartenstühle sanken. DAS hatte ich noch nie erlebt. Ich reagiere in solchen Situationen mit Schweigen und hatte auch auf das „Nun sag Du doch auch mal was!“ nicht mehr zu erwidern, als dass ich ja bereits mehrfach gesagt hätte, was ich denke.

          Hier in diesem Blog ist das Niveau immer noch vergleichsweise sehr hoch, von Ausnahmen mal abgesehen. Aber die Gesamtsituation ist in vielerlei Hinsicht beängstigend.

          • S v B

            Liebe Tina Hansen,

            vorab zur Info: ich bin eine Sie. Im Anfang schrieb ich übrigens unter vollem Namen, aber als der, zusammen mit meinen Kommentaren, plötzlich auf Google erschien, entschied ich mich, etwas feige, für ein
            Kürzel.

            Die Spaltung der Gesellschaft ist enorm tragisch. Sogar die innige Verbundenheit zwischen meinen beiden älteren Schwestern, Zwillinge, die seit frühesten Kindertagen immer aufs engste miteinander verbunden waren, ist – erstmalig in über 70 Jahren – aufgrund konträrer Ansichten zur Flüchtlingspolitik einer sehr harten Belastungsprobe ausgesetzt.

            Die Leidenschaft der Debatte bezeugt doch, dass die massenhafte, bis heute meist illegale, Zuwanderung von uns völlig Mentalitäts-, Kultur-, und Religionsfremden (von denen die überwältigende(!) Mehrheit zudem junge, kräftige Männer sind), von den Menschen hierzulande zunehmend als das wahrgenommen wird, was sich – über kurz oder lang – daraus zu entwickeln droht: ein existenzielles Problem für uns und, noch viel mehr, für unsere Nachkommen. Wer hätte noch vor wenigen Jahren mit einer solchen Entwicklung überhaupt gerechnet?

            Vor einiger Zeit entdeckte ich ein Foto, welches junge Demonstranten zeigte, die ein Plakat trugen, aus dessen Aufschrift eine abgrundtiefe Verachtung der fragwürdigen, schwarz gekleideten Gruppierung (Antifa?) für gesunde, traditionelle Familienstrukturen zum Ausdruck kam. Es stand geschrieben, mit Verlaub, „Ihr und Eure Scheiß-Familie“. Man darf sicher sein, dass die tiefen Risse, die sich nun quer durch viele Familien ziehen, diesen chaotischen Gesellen eine tiefe Genugtuung bereiten. Furchtbar.

    • Walter Lerche Antworten

      Merkel reitet einen Tiger und weiß nicht, wie sie von ihm herunterkommt, ohne von ihm erwischt zu werden. Solange sie auf ihm sitzt, ist sie vor ihm sicher.

      • S v B Antworten

        Diese Metapher gefällt mir. Ich kann mich förmlich in die den Tiger Reitende hineinversetzen. Kein gutes Gefühl.

  13. Alexander Droste Antworten

    Wir sollten Putin oder Erdogan wählen, die sind stark. (Satire) Nein die Herren sind ja schon anderweitig ausgelastet. Wählen wir Volker Pispers, der wusste ja schon immer, was bessere Politik ist. (Satire)
    Als Alternative bietet sich der erklärte Merkelfeind Christoph Hörstel mit seiner Partei der Deutschen Mitte an.

    Ich halte Merkels Politik nicht für schwach oder konzeptlos. Auch halte ich sie nicht für wankelmütig oder zögerlich, sondern sie ist berechnend und populistisch. Es ist eine Klientelpolitik für (ausländische) Wirtschaftslobbies. Das größte Fragezeichen setzen wir mal an die Flüchtlingspolitik, die sie als humanitär verkauft. Da steckt sicherlich noch etwas anderes dahinter, das ich nicht zu benennen vermag. Vielleicht die Philosophie, dass wenn alle Völker gleichmäßig durchmischt sind, es keinen Grund mehr für nationale Grenzen oder ethnische Auseinandersetzungen gibt. Wenn das mal kein Irrtum ist.

    Islamistische Attentäter haben es vor allem auf Frankreich abgesehen. Das liegt aber an der Schwäche Frankreichs mit selbstgerechten Problemen fertig zu werden. Bei uns gab es drei Vorkommnisse mit islamistischen Motiven, verübt aber von Versagern. Der Eine war Schüler und frustriert, der andere sollte abgeschoben werden und hatte bereits eine Frist. Was soll man noch mehr tun? Das dritte war nicht einmal islamistisch sondern lediglich pöbelhaft. Vor deutschem Pöbel macht man weniger Wind als von vermeintlich nordafrikanischem Pöbel. Nun wird aus diesen Taten etwas panisch hysterisch hochstilisiert. Die islamistischen Terroristen sind zwar eine Gefahr, aber nicht von Merkel verschuldet oder gefördert (abgesehen davon, dass sie sich militärisch am Krieg gegen den Desh beteiligt).

    Abgesehen vom Gackern und Flügelschlagen in Deutschland sehe ich allerdings auch die Tage von Merkel gezählt. Vor allem wegen der Hysterie aber auch von einer Weltpolitik, die sich gerade dramatisch verändert und zuspitzt. Allen voran nenne ich die gesuchte Konfrontation mit Russland, der sich Merkel uneingeschränkt anschließt. Der drohende Zerfall der EU ist auch nicht Merkels Werk, sondern das Werk einer zentralistischen Politik, gegen die auch Deutschland versucht hat anzugehen. Ich wurde einmal von einer Schweizerin darauf aufmerksam gemacht, dass Deutschland bei jedem Problem involviert ist und zahlt. Das hat die Person gewundert. Ist das Merkels Politik oder die Erwartung der EU an das potenteste Land im Verbund?

    Nichts desto trotz brauch Deutschland mal frischen Wind und daher sollte Merkel mal abgelöst werden. Steinmeier wäre für mich keine schlechte Wahl, er kennt sich in den Krisenregionen bestens aus. Er ist nicht der Stangenhalter für die USA und lässt auch Putin seine Existenzberechtigung. Er verkörpert für mich am meisten die Vermittlerrolle in der Außenpolitik und die ruhige Besonnenheit im Innern, die unser Hühnerhaufen gut gebrauchen kann.

    • Gehtsnoch Antworten

      Bezüglich der islamistischen Bedrohung kann ich ihre Einschätzung nicht teilen.
      Der Würzburger Attentäter, dessen „afghanische“ Herkunft aufgrund seines pakistanischen Akzents zweifelhaft ist (und dessen Alter möglicherweise höher lag als angegeben), war doch kein „frustrierter Schüler“. Er galt, im Gegenteil, als „Musterbeispiel“ für gelungene Integration, wohnte bei einer Pflegefamilie, hatte einen Praktikumsplatz in einer Bäckerei und eine Lehrstelle Aussicht, spielte im Fußballverein und feierte, obwohl Moslem, sogar Fasching mit. Und hatte trotzdem einen „Haß auf alle Deutschen“. Das ist doch das Erschreckende, dass selbst diese äußerlich „vorbildliche Integration“ eine rassistische Einstellung nicht verhindern oder beseitigen kann. Und der Ansbacher Bombenattentäter sollte ja nicht nach Syrien sondern nach Bulgarien abgeschoben werden, weil dort seinem Asylantrag bereits stattgegeben wurde. Herrscht in Bulgarien etwa auch Krieg? Klar, wenn man „unbedingt Deutsche umbringen“ will, findet man die eher in Deutschland. An seinem Fall gibt es auch viele merkwürdige Details. Angeblich wurde er in Bulgarien arrestiert und nach eigenen Angaben „gefoltert“. Lag es vielleicht daran, dass er sich der Registrierung verweigert hat und man ihn für einen potentiellen Terroristen hielt? Wäre interessant zu wissen, ebenso, wer ihm den Flug nach Österreich bezahlt hat. Bestimmt kein mittelloser Flüchtling. Und nach Deutschland muss er ja auch irgendwie gekommen sein, oder ist der angeblich „depressive“ Mann von Wien nach Ansbach zu Fuß gegangen? Ebenso merkwürdig ist die grausame Ermordung einer polnischen Frau in Reutlingen durch einen jungen Syrer. Angeblich eine Beziehungstat, aber die beiden sollen sich nicht gekannt haben. Außerdem hat der Syrer weitere, völlig unbeteiligte Menschen, angegriffen. Das ist doch für eine „Beziehungstat“ sehr fragwürdig! Dass in Deutschland tausende junger Männer aus dem Nahen Osten und Nordafrika unregistriert „eingereist“ sind oder als angeblich „unbegleitete Jugendliche“ in Betreuungsheime aufgenommen wurden und mittlerweile „unauffindbar“ verschwunden sind, finde ich durchaus beunruhigend. Es sollen Tausende sein, genaue Zahlen existieren nicht. Neben möglichen Terrorangriffen geht es hier auch um ein großes Verbrechens- und Gewaltpotential. Viele leben vom Drogenhandel.

      • S v B Antworten

        Nur zur Info: Afghanistan, Pakistan? Der Attentäter war mit hoher Wahrscheinlichkeit Paschtune. Diese besondere Ethnie, aus welcher sich übrigens auch die Taliban rekrutierten, bewohnt seit Alters her ein Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan. Die im Grunde willkürlich gezogene Staatsgrenze hat diese Menschen, wie leider in vielen Teilen der Welt auch, ohne Rücksicht auf ethnische Zugehörigkeiten in Bürger mit verschiedenen Staatsbürgerschaften aufgeteilt. Darüber zu spekulieren, ob er Afghane oder Pakistaner war, mag für uns Westler von Bedeutung sein. Für ihn selbst war es dies vermutlich nie.

        • Gehtsnoch Antworten

          Was heißt „nur für Westler“ von Bedeutung? Wenn er als Pakistani einen Asylantrag gestellt hätte, wären seine Anerkennungschancen wesentlich geringer gewesen. Wollen sie Deutschland das Recht absprechen, hier eine Auswahl zu treffen, weil die Kolonialmächte Grenzen willkürlich gezogen haben? Ein Sachbearbeiter im Jobcenter kann doch auch nicht seine Entscheidung, ob einem Hartz IV-Empfänger eine Leistung zusteht oder nicht, von dessen innerer Einstellung, seiner Meinung oder „schwierigen Kindheit“ abhängig machen. Er hat doch nicht nur gegenüber dem Leistungsempfänger sondern auch gegenüber dem Leistungserbringer, der diese Leistung bezahlen muß, nämlich dem Steuerzahler, eine Sorgfaltspflicht bzw. Verantwortung.

          • S v B

            Sie haben ja so recht. Aber es fällt uns Mitteleuropäern naturgemäß sehr schwer, uns in die Denkmuster uns völlig fremder Völker hineinzuversetzen (gilt übrigens auch via-versa). Ein solches Verständnis aufzubringen, ja dieses sehr mühsam zu erlernen, braucht Jahrzehnte. Vor Ort. Und pro Ethnie. Das können Sie mir glauben.

            Allerdings heißt das nicht, dass ich die schrecklichen Taten der jüngsten Vergangenheit in irgendeiner Weise klein reden oder gar entschuldigen möchte. Ganz im Gegenteil. Aber, es gibt eben ethnische Mentalitäten und fremdartige Bräuche, die mit den – im weitesten Sinne – europäischen nichts gemein haben und demzufolge nicht wirklich kompatibel sind. Daraus ergeben sich dann manche, für den Landesunkundigen völlig überraschende, Probleme. Der Fall des jungen Afghanen/Pakistaners = vermutlich Paschtunen mag vielleicht ein Beispiel dafür sein.

  14. Steffen K. Antworten

    Der Kommentar der SZ ist schon ganz treffend:
    „Merkel würde vermutlich auch den Untergang der ‚Titanic‘ oder eine Rückkehr John Lennons von den Toten als „Bewährungsprobe“ oder „einen interessanten Vorgang“ bezeichnen.

    Empathieloses Gesülze –

    Seit 1998 sind über 17.000 Polizisten und Polizistinnen in Bund und Ländern gekürzt worden.“ … Das Meldegesetz in Deutschland ist nur noch ein Papiertiger, russisch-serbische Mafia ist weiter auf dem Vormarsch in unseren Städten, flächendeckende industriell betriebene Wohnungseinbrüche und großkalibriger Landmaschinenklau im Grenzgebieten an der Tagesordnung, diffundiert türkische Innenpolitik auf die Straßen unseres Landes, ist Abschiebung von abgelehnten Asylsuchenden ein seltene Ausnahme, harren Millionen Flüchtlinge mehr oder weniger beschäftigungslos weil ein tiefgreifender Plan zur Integration bis heute nicht erkennbar ist, geschweige denn ein Masterplan dazu jemals proklamiert wurde.

    Stattdessen prügeln sich Bund und Länder wie zerstrittene kleine Krauter auf dem Wochenmarkt um die Kosten in monatelangen Nein Du, nein Du – Debatten (ein Hoch auf den sinnfreien Föderalismus für so ein kleines Land) … Beschäftigen sich Landesparlamente lediglich mit Dingen, wie sie noch mehr Geld völlig sinnfrei den Orkus hinunterschütten können

    Wenn die EU vielen als Inbegriff der Hölle selbstzufriedener interessenloser kleinkrämerischer Selbstversorgermentalität ergrauterer, längst abgeschriebener Politiker gilt, dann sollte nun klar erkennbar sein, dass dieses Land zum Vorhof dieser Hölle mutiert …

    Ein Land und eine Regierung der selbstzufriedenen lethargischem Wurschtelpragmatismus und im Endstadium der Muttifikation.

    Letztlich bleibt also nur die Frage:
    Hat Merkel Deutschland schon ihr Vertrauen ausgesprochen?

  15. heribert joppich Antworten

    all diesen hier vorhanden Kritikern sei der Kommentar in „Die Welt“ vom 29.7.16 von Jacques Schuster „Ruhige Willenskraft“ empfohlen. Schönes Wochenende allen, auch wenn wir unterschiedlicher Meinung sind.

  16. H. Haverkamp Antworten

    Merkel ist an allem Schuld, wie einfach.
    Wer (wollte) will denn das Steuer übernehmen?

    Es ist schon bezeichnend, dass Frauen immer dann politisch Karriere machen, wenn die „Karre“ verfahren ist.

    • Wolfgang Antworten

      Naja, das finde ich ein wenig übertrieben. Ich glaube nicht, dass zu Zeiten von Katharina der Großen das russische Zarenreich bereits zu Grunde gegangen war. Und Queen Victoria hat nun auch nicht gerade den Commonwealth ruiniert, oder?

        • Wolfgang Antworten

          Außerdem: Bei gutem Wetter kann jeder ein Schiff führen – oder ein Flugzeug. Nur gute Kapitäne und Piloten bekommen das auch bei schlechtem Wetter hin.

          • S v B

            Richtig, aber dennoch kommt es darauf an, wohin sie das Schiff führen. Selbst ein guter Kapitän hat die Ausmaße eines Eisbergs schon mal unterschätzt.

    • Gehtsnoch Antworten

      In ihrer eigenen Partei ist das schon mal schwierig, weil sie alle potentiellen Nachfolger entmachtet oder entsorgt hat. Julia Klöckner hat wohl noch zu wenig Erfahrung und Profil und der „Allzweckwaffe“ Ursula von der Leyen fehlt es vermutlich an „Volksnähe“. Bei ihrem Koalitionspartner fragt man sich, wofür der eigentlich noch steht. Und das nicht nur, weil es kaum noch den klassischen „Arbeiter“ gibt. Sigmar Gabriel gelang es bisher zwar, die Partei zusammenzu-halten, aber Begeisterung für einen Parteivorsitzenden sieht anders aus. Und Steinmeier ist zu sehr der freundlich-farblose Diplomat, um im Wahlkampf zu punkten, obwohl er sich unnötigerweise legitimiert fühlt, den Spitzenkandidaten der US-Republikaner, Donald Trump, zu kritisieren. Immerhin wurde er von seiner Partei demokratisch gewählt, das muß man akzeptieren, auch wenn man anderer Meinung ist. Nein, Herr Haverkamp, Frau Merkel ist natürlich nicht an „Allem“ schuld, aber sie hat viele Bedenken bezüglich ihrer Flüchtlingspolitik ignoriert, und ist auch nach den zunehmenden Problemen nicht bereit, ihre anfängliche Einschätzung zu modifizieren oder gar Fehler einzugestehen. Ihre 9 Punkte sind ein wenig aussichtsreicher Versuch, auf die Ängste der Bevölkerung zu reagieren. Ihre Reaktionen auf die schrecklichen Taten zeugen nicht gerade von großer Empathie.

  17. S v B Antworten

    Diese Frau ist eine knallharte Machtpolitikerin; offenbar ohne jegliche emotionale Intelligenz. Ja, auch diese braucht’s, nicht nur im Leben jenseits von Politik. Wenn ihr morgen etwas zustoßen sollte, hat sie nicht einmal einen designierten Nachfolger, da sie neben sich keinerlei Konkurrenz duldet. Wie verantwortungslos, kurzsichtig und dumm ist eine solche Haltung! Im Laufe der Zeit hat sie unterm Strich sicher mehr falsch gemacht als richtig. Die Wirtschaft, sie läuft wohl auch ohne ihr Zutun. Sie muss allerdings über das verfügen, was Gustave le Bon in seinem Klassiker Die Psychologie der Massen mit Nimbus bezeichnet.

    Thorsten Hinz hat in seinem Buch Weltflucht und Massenwahn die Politik der Kanzlerin brillant analysiert. Er betitelt seinen Versuch über die Politik Angela Merkels mit Frau ohne Schatten. Da wird vieles klar herausgearbeitet, was man schon länger gespürt, bzw. vermutet hatte. Erschreckend, aber gerade deshalb unbedingt lesenswert!

  18. Dorothea Hohner Antworten

    Betrachtungen
    Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen allen geht, ich jedenfalls bin es leid und müde. In diesem Land werden wir von besoffenen, verblödeten, bekifften oder ehr-, gewissen- und charakterlosen Dilettanten in der Politik, geldgierigen Bangstern und ebensolchen Wirtschaftsbossen voll gegen die Wand geknallt. Links/rot/Grün/Innen-versaute, sogenannte Gegendemonstranten gehören auch noch in diesen „illustren“ Kreis, die nämlich werden von diesen mafiös-strukturierten Polidiotenverein noch mit Steuergeldern unterstützt, obwohl sie uns nur schaden. Sagt mir, mit wem Ihr umgeht und ich sage Euch, wer Ihr seid….das aber darf ich nicht, wenn ich nämlich diese Polidioten als das bezeich’ne, was sie sind, werde ich bestraft, weil es ein „Haßpost“ sein könnte.
    Recht, Gesetz, Verträge und Ordnung werden von diesen Verbrechern täglich, ja fast stündlich gebrochen und die vermeintliche Justiz ist keinen Deut besser. Da wird Unrecht zu Recht gemacht und umgekehrt. Die Verbrecher einer bestimmten Kultur, egal, was sie tun, werden mit lächerlichen Urteilen bedacht. Ein Kopftreter wird mit Sozialstunden abgegolten, Vergewaltigung mit nachfolgendem Mord, unter Hinweis auf den kulturellen Hintergrund der Verbrecher auch. Diese Urteile werden in unserem Namen gesprochen, also im Namen des Volkes. Welchen Volkes eigentlich, des Deutschen? Sicher nicht!
    Dafür werden sogenannte „Haßposter“ von dieser dreckigen Justiz schlimmer bestraft, als die wirklichen Gewalttäter, Mörder, Prügler, Diebe, Einbrecher und Vergewaltiger. Worte bestraft man also mehr, als Gewalttaten! Die Deutschen werden gelöscht und bestraft, nicht so Antifanten und Kulturbereicherer. Indymedia links unten, das Presseorgan der Antifantenmischpocke ruft seit Jahr und Tag zur Vergewaltigung von deutschen Frauen und Mädchen auf, auch zum Massenmord an deutschen Männern…da wird nix gelöscht……bestraft wird auch keiner, es sind ja die „Aktivisten“. Kulturbereicherer dürfen auch schreiben, was ihnen so in den Sinn kommt, also: isch ficke Eusch alle, wir töten Eusch alle, das ist unser Land usw. Recht wird also ins Gegenteil verdreht ….. Unrecht auch.
    Da haben wir also viele Gewalttäter und Psychopaten aus einem ganz bestimmten Kulturkreis unter uns, und was den „Eliten“ einfällt, ist wieder mit dem Finger auf uns zu deuten. Wir sind schuld, daß sie derlei Dinge tun, weil: ….sie sind nicht genug integriert….wir sind schuld; sie sprechen kein Deutsch….wir sind schuld; sie vergewaltigen unsere Kinder….wir sind schuld; sie prügeln unsere Kinder in den Tod….wir sind schuld; sie mobben unsere Kinder auf dem Schulhof….wir sind schuld; sie beleidigen und beschimpfen uns in unserem Land….wir sind schuld; sie bepöbeln rechtschaffene Bürger mit Bezeichnungen wie Nazi, Rassist usw. (sie sprechen zwar kein Deutsch, können weder lesen, noch, schreiben, oder rechnen, aber das können sie)….wir sind schuld; sie bringen nichts auf die Reihe….wir sind schuld! Ich habe dieses ewige mea culpa der Deutschen so über! Sie haben unser Steuergeld………sie sind schuld….unsere Politmafiosi nämlich…Wann hört das auf?
    Ich habe da eine Frage, Herr Maas und Konsorten: warum dürfen die das mit uns, in unserem Land, warum aber dürfen wir diesen menschlichen Unrat nicht als das bezeichnen, was sie sind? Da wird, verdammt nochmal, mit zweierlei Maas gemessen. In 1. Linie von einem idiotischen Justizobervollzeug’l Maas, er ist der große Zampano, von eigenen Gnaden, gegen Haßposts, das Gericht mißt neuerdings nach Maaseinheiten, Meinungsfreiheit interessiert diesen ….. nicht, obwohl sie im Grundgesetz steht. Wo er wohl sein juristisches Examen abgelegt hat, das würde mich interessieren. Autsch, wir haben ja gerade in der SPD wieder eine Volljuristin, die nichts ist…..
    Die nächste Seuche sind links-versiffte Antifanten und das sonstige G’schwerl, aber auch Schulkinder, ungebildet, frech, ungezogen, respektlos, absolut verblödet und in der Schule von Grün/Innenlehrern versaut mit System. Wo die Eltern von diesem G’schmeiß sind, damit meine ich die deutschen Schüler, Herr Maas, das ist die Frage, die ich hier in den Raum stellen möchte. Ausgehalten und geradezu gesponsert mit unseren Steuergeldern von absolut unverantwortlichem Poligesindel, stecken sie Autos in Brand, verletzen unsere Polizisten, aber auch Bürger, die friedlich gegen die Zustände in diesem Land protestieren. Gesinnungfaschistische Meinungsdiktatoren, die SA der Jetztzeit, treibt ihr Unwesen, mit dem Placet unserer links/rot/Grün/Innen-Polideppen, diese stehen noch dabei, und brechen damit schon wieder Recht, Ordnung und Gesetz.
    Es gibt aber noch eine Pest im Lande, die sogenannten Promis, egal welcher Couleur, also von A über B und C bis Z, vermeinen ja auch stündlich und ständig ihren geistigen Müll absondern zu müssen. Gutmenschliches Geseire von Leuten, die keine Ahnung haben, weil sie ihre Kinder, so sie überhaupt welche haben, in Privatschulen stecken. Leute, die in die menschlichen Niederungen, von welchen sie so glorios reden, gar nicht hinabsteigen, außer medienspektakelmäßig mal in Afrika oder so. Sie reden viel…und tun wenig…bis gar nichts. Worte sind wohlfeil, wenn man keine Angst haben muß, mit diesem Pöbel in Verbindung treten zu müssen. Ihre Häuser sind ausgebaute Burgen, Kameras, Bodyguards, alles ist vorhanden, dann kann man schon gutmenschlich Abfall quatschen. Auch wird schon mal medientechnisch ein Kind’l auf den Arm genommen von „Unicefgesandten“ oder sonstigem Künstlergraff’l. Vielleicht gibt es auch ein Wohltätigkeitskonzert oder eine Wohltätigkeitsveranstaltung, aber die Preise, die da einbezahlt werden, gehen drauf für den Fraß, den sie verdrücken….no, umsonst ist der Tod, und der kostet’s Leben, gell Ihr Promis!
    Und dann haben wir da noch das Genderkonzept, ein Plan, wie er teuflischer und menschenverachtender nicht sein kann. Mann und Frau sind gleich…Toll! Ich brauche da keine Brille, so sehe ich, daß dies nicht so ist. Jetzt kommt aber der Nachsatz….es gibt inzwischen, glaube ich, 50+x andere Geschlechter auch noch…Hääää? Ich denke, alles ist gleich….oder nur Mann und Frau, und das andere „Geschlechtergetümmel“ nicht? Spätestens jetzt merkt man, wie verblödet dieses Konzept ist. Ausgedacht von Dr. Frankensteins, die sich fühlen wie Götter in Weiß und von militanten Feministinnen und ebensolchen Lesben, aber auch Schwulen, sogenannten Professx, ist dieser Irrsinn entstanden. Biologie, eine jahrtausendalte Naturwissenschaft, wird von diesen militanten Blödschwätzern einfach ignoriert….und dieser Staat macht Milliarden von Steuergeldern für diesen Dreck locker. Norwegen hat alle Gelder gestrichen, sie haben erkannt, welcher Irrsinn das ist. Wie lange lassen wir noch zu, daß unser sauer verdientes Geld, über Steuern immer wieder für solchen Wahnsinn verschwendet wird? Was noch dazu gehört zu diesem Scheißplan, das ist die Frühsexualisierung der Kinder im Kindergarten und den Schulen. Und da reicht es jetzt aber wirklich!!! Kinderloses Gesocks und Pofessx oder „ich weiß nicht, was ich bin“, also Unisextoilettenbenutzer, wollen uns erklären, wie wir unsere Kinder zu erziehen haben? Nein, das nicht, sie strecken nur ihre Griffel nach unseren Kindern aus, Pädophilie und Inzucht sollen straffrei gestellt werden…ja, wo sind wir denn? Wo ist dieser Justizobervolldings Maas?? Da hört und sieht man nichts von diesem „Herrn“!
    Deutschverachtung, Gewalt, Dummheit, Exzesse und Unmoral greifen um sich, auch wird Ethos nicht mehr gebraucht. Vorreiter dieser Geschichten sind unsere eigenen Politverbrecher, diese richten Deutschland zugrunde. Im Nachgang gelingt es ihnen auch Europa zu vernichten. WOLLEN WIR DAS ZULASSEN???? Wo nicht, sollten wir uns wehren, es ist schon 5 nach 12… AUF DIE STRAßEN!!!!

    • Emma Mathieu Antworten

      Brillianter Kommentar ! Ich stimme jeder Aussage voll zu ! Danke und viele Grüsse.

    • Alexander Droste Antworten

      War das jetzt selektive Wahrnehmung? Ich könnte jetzt auch mal das Gegenteil davon verfassen.

      Hühner…

      • IW Antworten

        Herr Droste…..tun Sie das bitte nicht (schon wieder). Frau Hohner hat vermutlich recht.

  19. S v B Antworten

    Ein beachtlicher Rundumschlag. Der unsägliche Frust und die daraus zwangsläufig resultierende Wut, die sich inzwischen bei vielen (sehr vielen!) Menschen angestaut hat, ist deutlich zu spüren. Es wurde nichts ausgelassen.

  20. Axel R Göhring Antworten

    „Die Kerndaten unseres Landes sind mehr als gut,…“
    Ja, aber ist das TROTZ oder WEGEN Merkel?
    Energiewende, Eurorettung, Bildungsabbau (Genderisierung etc.), Kinderarmut durch feministische Familienpolitik, das geht alles auf Merkel& Co.s Konto.

    Es ist gut, daß der Kanzler keine absolute Macht hat. Deswegen läuft noch vieles im Land rund. Könnten Merkel und ihre Paladine alles bestimmen, wäre die Wirtschaft u.a. auch noch ruiniert.

  21. Johanna Essig Antworten

    Liebe Dorothea Hohner,
    ich bedanke mich herzlich für Ihren Kommentar. Sie haben ja so recht.
    Wie und wo leisten Sie Widerstand? Ich möchte mich anschließen.

  22. IW Antworten

    Ich teile Ihren Zorn und Ihre Wut. Bleibt zu fragen, was kann man tun?
    Sehr geehrter Herr Kelle, Sie haben doch im Januar 2016 an einer Diskussion im
    e-cafe teilgenommen, in der Ihr journalistische Kollege Herr Mattusek eine sehr interessante Zahl genannt hat: 75 % der Journalisten würden grün wählen.
    Das ist wirklich nachdenkenswert.
    Welches Weltbild präsentiert man uns?
    Wäre es nicht klüger, dem eigenen gesunden Menschenverstand zu vertrauen?

  23. Karin Dahl Antworten

    Welch aufgeregte und unübersichtliche Form der einst so sachlichen Beiträge nehmen die Kommentare im Kelle-Blog inzwischen an… Man kann die Wandlung der gemäßigten analytischen zu Wut-Kommentaren erleben und nachvollziehen. Mit Recht!
    Nur was macht man???
    Frau Merkel wollen viele nich mehr ( ich gehöre auch dazu), Frau Göring-Eckhardt wünscht sich eine bunte Republik mit möglichst wenig Deutschen. Sie möchten ihr Gutmenschentum ausleben (warum macht sie das nicht in der Kirche?) Diese anderen Frösche können Sie genauso vergessen – sie quaken – sie verhindern im Bundesrat, dass die Magreb Staaten zu sicheren Herkunftsländern erklärt werden. Die Linken können Sie einfach abhaken mit ihren immer unhaltbaren staatspolitischen Meinungen. . Sie haben schon einen Staat ruiniert. Bleibt die SPD, die wohl auch keiner Diskussion wert ist. Wo bleibt die FDP???? Gibt es die noch? Wenn Sie zu den zZ das Volk umtreibenden Themen nichts zu sagen hat, ( oder bekomme ich das nicht mit?) , dann bleibt keine Partei mehr, die man wählen kann…. Noch selten war Deutschland politisch so arm aufgestellt. Aber „wir schaffen auch das“, nämlich uns ab…. Herr Kelle, diese Angst beschleicht mich auf politischer, wirtschaftlicher, besonders geldpolitischer, moralischer und religiöser moralischer Ebene .
    Wir schaffen das ??????

    • S v B Antworten

      Um den untätigen Blockparteien einen Denkzettel zu verpassen, sollten sich auch die gemäßigten Konservativen (zu welchen ich mich zähle) davor hüten, ihre geschlossene Widerstandsbereitschaft gegen die Polit-Chaoten – von der ich annehmen will, dass sie auch wirklich existiert – nicht auf alle möglichen „rechtsorientierten“ Parteien (FDP, Alpha, AfD, etc.) aufzudröseln. Das wäre ein unverzeihlicher Fehler, weil dann keine der o. g. Parteien auch nur ansatzweise stark genug wäre, um den dann Regierenden zumindest in der Opposition ordentlich einzuheizen. Splitterparteien können rein gar nichts ausrichten, genauso wenig wie die Verweigerung, zur Wahl zu gehen. Vermutlich werden uns allen nach der Bundestagswahl 2017 die Haare zu Berge stehen, wenn es zu ungeahnten – und völlig unsinnigen – exotischen Koalitionen kommt, damit bloß keine Regierungsbeteiligung des konservativen „Lagers“ ermöglicht wird. Die langen, bedröppelten Gesichter all derer, die sich schon seit geraumer Zeit in Berlin politisch nicht mehr vertreten fühlen, möchte ich dann sehen.

  24. Klaus Beck Antworten

    Ach, du liebe Zeit, Herr Kelle …

    zu viel, viel zu viel der Ehre für eine durch und durch prinzipienlose, charakterlose, empathieunfähige und machtbesessen-opportunistische Frau, die mit ihren überaus bescheidenen Anlagen und ihrer Treffsicherheit für Fehlentscheidungen nur deshalb die „mächtige Frau“ geben konnte, weil sich „ihr“ Volk freiwillig verdummt, infantilisiert, entsolidarisiert, entmoralisiert und entmannt hat.

    Waum sollte also Ihr Lachen über diese Frau im Jahre 1989 nicht den richtigen Eindruck widergespiegelt haben?

    Noch nie passte der Spruch besser: „Wenn die Sonne nur tief genug steht, bekommen selbst Zwerge einen langen Schatten.“

    • Alexander Schnorfeil Antworten

      Super Kommentar ! Das Merkel wurde ab 1989 unter die Fittiche von US – Diensten genommen , und fit für höhere Aufgaben gemacht . Mein Eindruck ist, das die erst zurücktritt, wenn sie den Befehl aus den USA bekommt . Das heisst, wenn Deutschland völlig destabilisiert ist . Kaputte Staaten lassen sich bestens beherrschen ! Das Europa den Bach runter rauscht – in welchem Interresse kann das liegen ? Nur so ein paar Gedanken .

      Alexander Schnorfeil ( auf Facebook )

      • S v B Antworten

        Eine gewagte „Verschwörungstheorie“, werden viele sagen. Aber spätestens seit Snowden bin ich geneigt, auch solche nicht zwingend ins Reich der Fantasie zu verdammen. Scheint heute doch selbst das Unmögliche möglich zu sein.
        Verunsicherung allenthalben, eine Strapaze für sensible Nerven.

  25. M. Stanneck Antworten

    Als Angela Merkel im Jahr 2003 Bush wissen ließ, nicht alle Deutschen seien gegen seinen mittlerweile nachweislich erlogenen Irakkrieg, stand für mich fest, diese Frau ist unwählbar.

    In den letzten Jahren las ich einige Artikel
    (- http://www.welt.de/politik/deutschland/article116086112/Die-fruehen-Jahre-der-Angela-Merkel.html
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article136529460/Die-Frau-ohne-die-Merkel-nicht-Kanzlerin-waere.html
    http://www.n-tv.de/panorama/Merkels-Opa-kaempfte-gegen-Deutsche-Die-Wurzeln-der-Aniola-Kazmierczak-article10353776.html), die mein Misstrauen gegen diese Angela Dorothea Kazmierczak Kasner Merkel Sauer noch steigerten.

    Unvergesslich bleibt mir Ihr Wegwerfen der deutschen Fahne. Nicht einmal für die kurze Dauer einer lächerlichen Wahlveranstaltung kann sie ein schwarz-rot-goldenes Fähnchen neben sich ertragen. Sie kam und kommt Deutschland teuer zu stehen.

  26. Wolfgang Antworten

    > Das Europa den Bach runter rauscht – in welchem Interresse kann das liegen?

    Naja da fallen mir so einige ein:
    a) Russland – Dieses Land regiert seine Nachbarn teilweise mit „Teile und Herrsche“. Immerhin streben einige Länder der ehemaligen Sowietunion in die Nato hinein.
    b) Türkei – Einige tükische Nationalisten träumen von der Eroberung Europas, insbesondere Deutschlands. Da ist es schon hilfreich, wenn wir uns hier gegenseitig zerlegen.

    Die Liste ist nicht vollständig und enthält zur Zeit jedenfalls nicht die USA.

  27. Ex-CDU ... Antworten

    Wer nach diesen Erfahrungen – insbesondere der Ereignisse der letzten Tage und Wochen – eine Partei und deren Vorsitzende, die nicht nur schon vor Wochen sagte, die würde bei einer erneuten Flüchtlingswelle wieder genauso handeln, wie im September 2015 ( also wiederum Hunderttausende völlig unkontrolliert ins Land lassen und wissentlich Terroristen geradezu „einladen“ ) und die nun in der BPK ihr unsägliches „Wir schaffen das“ beratungsresistent und realitätsverweigernd wiederholt, unterstützt oder wiederum wählen will, dem ist nicht mehr zu helfen.

    Diese Frau, einmal als „Hoffnungsträgerin“ der Union gestartet, gefährdet Sicherheit, Wohlstand und die Zukunft unseres Landes und erweist sich mittlerweile als das zweitgrößte personelle Unglück Deutschlands der letzten 100 Jahre – und ja, auch ich hatte sie gewählt – sogar mehrmals …

  28. Marion Antworten

    Hat schon mal jemand darüber nachgedacht dass Angie als Stasi IM Deutschland nun so kaputt bekommt?

    • Tina Hansen Antworten

      Liebe Marion,
      hier bewegen wir uns im Bereich der Spekulationen. MEINE Spekulation: Angela Merkel ist ein höchst ehrgeiziger Mensch. Sie wird auch zu DDR -Zeiten alles getan haben, um aus ihren Anlagen und Talenten das Beste zu machen. Sollte man sie dafür verurteilen? Wie hätte man sich selber verhalten? Das sind doch offene Fragen… ICH persönlich widerspreche dem im Internet immer öfter geäußerten Gerücht, sie hätte als ehemalige FDJ-Funktionärin bei der…. nun ja… Destabilisierung unseres Landes geradezu im Auftrag gehandelt. Aber ich denke andererseits, dass ihre FDJ-Sozialisation nicht spurlos an ihr vorbei gegangen sein kann.
      Übrigens gibt es auch von linker und ultralinker Seite „Verschwörungstheorien“ gegen Merkel. Gerade eben habe ich die Lektüre des Buches „Post aus Chile“ von Frank Schumann beendet. Schumann, zu DDR-Zeit Stasi-IM „Karl“, heute Journalist und Verleger, veröffentlicht hier in seine letzte Korrespondenz mit Margot Honecker. Ich hoffe, dass dies nicht als Schleichwerbung zählt… Der weiterhin DDR-gläubige, ultralinke und gut vernetzte Herr Schumann formuliert in wohlgewählten Worten den Verdacht, dass da wohl eher der KGB im Spiel gewesen sei…
      Ich persönlich glaube einfach an eine Prägung. Wie wir alle eine Prägung haben und Frau Merkel auch.

      Lieber Herr Kelle: Sollte keine Werbung für das Buch sein. Wenn Sie es als solche empfinden – Kommentar einfach rausnehmen.

  29. Britt Ritzerfeld Antworten

    Sehr guter Kommentar, Herr Kelle, aber ein noch größeres Lob verdient Frau Dorothea Hohner, die die umfangreichste Problematik klar zu Worte bringt und das verursacht bei mir eine noch größere Besorgnis und Erkenntnis was aus unserem Land bereits geworden ist!!! Kann man das Ruder überhaupt noch rumreißen??? Ist nicht schon alles zu spät? Ich spiele bereits mit dem Gedanken das Land zu verlassen und möchte ich in Europa bleiben, so sehe ich nur zwei Länder, die ich in Erwägung ziehen kann, die Schweiz und vielleicht noch Österreich. Herr Kurz ist der einzige Politiker, der einen klaren Kopf hat und die Probleme offen ausspricht.

  30. L. Wolf Antworten

    Ein Toller Kommentar Herr Kelle!

    Wir alle hier sind doch nur Schreibtischrevolutionäre. Draußen geht die Post ab (Morgen werden 30000 Türken in Köln erwartet) und wir schauen live zu, bei Kuchen und Torte mit NTV!
    Ich bin zwar keine PEGIDA Fan, aber wenn man ganz ehrlich ist…Alles das was die anmahnen in ihren Kundgebungen, hat bis jetzt gestimmt….
    Morgen sind es 30000 Türken bei einer Demo, in 5 Jahren 60000…
    Vielleicht haben wir verdient was wir bekommen werden….

    • Tina Hansen Antworten

      Stichwort: Türken-Demos. Ich bin im vergangenen September hier in meiner Stadt Hannover mal in eine reingeraten. Zwei rivalisierende Gruppierungen, jede etliche hundert Personen stark, knallten vor dem Hauptbahnhof aufeinander. Ich (Berufspendlerin) wollte das Gebäude gerade verlassen, was nicht möglich war. In der unübersichtlichen Situation nahm ich nur zwei Dinge wahr: a) auf der einen Seite demonstrierten auch Frauen mit (unverschleiert), auf der anderen nur Männer, b) es flogen Glasflaschen durch die Luft, und zwar nicht zu knapp. Die Polizei hat ein hervorragendes Bild abgegeben, dennoch dauerte es rund 20 Minuten, bis ich aus dem Knäuel rauskam und mich in das gegenüber liegende Kaufhaus flüchten konnte. Am Rande dieser Veranstaltung führte ich zwei kurze Gespräche, eines mit einem älteren Herrn, den man heute wohl als „Bio-Deutschen“ zu bezeichnen pflegt. Er war genauso eingekeilt wie ich. Ich: „Und, was wählen wir nun nächstes Mal?“ Er, resigniert: „Nix mehr.“ Das zweite Gespräch fand einer Türkin statt, die sich an jener Demo beteiligt hatte, die offenbar auch Frauen anzog. Ich: „Entschuldigen Sie bitte, um was geht es hier eigentlich?“ Sie, etwas abfällig: „Um den Islam.“ Ich: „Natürlich. Danke.“

    • S v B Antworten

      Immerhin können die Pegida-Demonstranten für sich in Anspruch nehmen, die ersten gewesen zu sein, die diese Themen – sehr mutig und unter beträchtlichem persönlichen Einsatz – überhaupt ins öffentliche Bewusstsein gerückt zu haben. Erinnert sich noch jemand an das „berüchtigte“ und allseits geschmähte 19-Punkte-Programm? Meine Güte, wie wurde dieses in Bausch und Bogen verteufelt. Alles Pegida, voll Nazi eben. Ein Argument wie dieses genügte sowohl den politischen Gegnern als auch weiten Teilen der Bevölkerung. Und heute? Die meisten der Programmpunkte hört man inzwischen wie selbstverständlich sogar aus dem Mund einiger Linksgrüner Politiker. Konservativere politische Kreise (ja, die soll es auch noch geben) haben sich etliche der Punkte inzwischen auf die Fahnen geschrieben. Welch erstaunliche Kehrtwende. Man kann nur hoffen, dass diese überraschende „neue Vernunft“ den ehemaligen Verteuflern und Wendehälsen nicht noch zum Vorteil gereicht. Auch eine Sahra Wagenknecht hat kürzlich erfahren müssen, wie es sich anfühlt, urplötzlich ein Opfer der Political Correctness zu werden. Für ihre kritischen Äußerungen bezüglich der Merkelschen Flüchtlingspolitik wurde sie postwendend zum Klassenfeind erklärt. Worauf sie reumütig eine Spur zurück ruderte.

      Dieses Land spielt verrückt.

  31. Tina Hansen Antworten

    Hannoveraner Impressionen

    Vor einigen Tagen wurde ich hier stark kritisiert, weil ich beschrieben hatte, dass auf dem Hannoveraner Bahnhofsvorplatz, auf dem ich mich sehr regelmäßig befinde, nicht immer nur Krawall und Türken-Demos stattfinden, sondern manchmal auch der Eindruck von buntem Multi-Kulti wie aus dem Bilderbuch herrscht — und dass mich diese Stimmung an einem warmen Sommerabend einmal tatsächlich erfasst hatte, bevor die Nachrichten mich auf den Boden der Tatsachen zurückholten. Aus meiner Rubrik „Hannoveraner Impressionen“ nun das Neueste:
    Stehe in meinem Zeitungsladen, der auch Zigaretten, Zigarren und Tabak verkauft und nehme erstmals bewusst die „Schock-Bilder“ auf den neuen Schachteln wahr. Es kommt zu einem kurzen Gespräch mit dem Verkäufer, in dem wir uns gegenseitig in der Meinung bestärken, dass die EU andere vordringliche Aufgaben hätte, als erwachsene Menschen von dem – zweifellos höchst schädlichen – Tabakkonsum abzuhalten. In diesem Zusammenhang erfahre ich dann von diesem Mann ganz nebenbei, dass in meinem gutbürgerlichen mittelständischen Wohnviertel (1 Kirche, 6 Kitas, 2 Grundschulen, 1 Flüchtlingsheim) in der Nacht zuvor ein messerschwingender Mensch herumgelaufen sei, der allen Deutschen und Russen (?) den Tod gewünscht habe. Passiert sei nichts, die Polizei sei ganz schnell da gewesen. Ich, vorsichtig: „War das ein…“ Der Verkäufer: „Können Se wohl von ausgehen. Wurden keine Angaben zur Nationalität gemacht, also war er das.“ Ich: „Ja…“

  32. Ex-CDU Antworten

    denken erwünscht ?

    Nun ist es also raus:

    Der Focus online meldet heute um 16:38, der türkische Außenminister habe der EU ein Ultimatum gestellt: Entweder die Türken dürfen bis spätestens Oktober visumfrei in die EU einreisen, oder die Türkei kündigt den Flüchtlingsdeal auf.

    Und da sage nocheinmal jemand ( Elmar Brok, EU-Abgeordneter der CDU z.B. ), die EU und Deutschland würden sich nicht erpressbar machen …

    Frau Merkel IST definitiv die falsche Frau auf dem Posten des Kanzlers.
    o
    Horst Seehofer schließt im Sommerinterview des ZDF seine Spitzenkandidatur für die Bundestagswahl 2017 nicht aus.

    Ich fürchte, für Deutschland kann nur noch ein Bundeskanzler Seehofer, ein bayrischer Ministerpräsident Herrmann und ein Bundesinnenminister Bosbach etwas bewirken …

    • Tina Hansen Antworten

      Es war völlig klar, dass die Türkei den Flüchtlingsdeal früher oder später als Druckmittel einsetzen würde, trotzdem spüre ich gerade den Anflug eines Panikanfalls… Tief durchatmen… und noch einmal…
      Horst Seehofer – das wäre MEIN Kanzler!!!

      • Ex-CDU Antworten

        Sehr geehrte Frau Hansen,

        das war IHNEN klar – aber leider nicht unserer ( ??? ) „Kapitänin“ und ihren ebenso irregeleiteten Parteigenossen, der allen voran der wortgewaltige ( „1. …“, „2. … „, „3. … “ ) Kanzleramtsminister, der wirklich ALLES schön redet.
        Und daß auf dem CDU-Parteitag in Karlsruhe im Dezember 2015 999 von 1000 Delegierten „ihrer“ Kanzlerin 9 Minuten lang standing ovatins bescherte ( der einzige, der nicht geklatscht haben soll, war angeblich Wolfgang Bosbach ), haben viele der Claqueure wohl inzwischen schon fast vergessen.

        DAS ist schon seit Monaten nicht mehr „meine“ CDU und schon gar nicht „meine Kanzlerin“ …

        Noch einmal: Wenn es einer aus der Union richten kann, dann Horst Seehofer …

        • Tina Hansen Antworten

          Als Strafe für sein unbotmäßiges Verhalten durfte Bosbach dann von Teilen der sogenannten Leitmedien verspottet werden, als er während seines Urlaubs in einen Gullyschacht stürzte. Es war mal wieder einer dieser kleinen Momente, die einem den Atem stocken ließen: Hat man uns nicht allen als Kindern beigebracht, dass man nicht lacht, wenn jemand stürzt oder sich sonstwie weh tut?? Selbst so simple zwischenmenschliche Dinge zählen inzwischen nicht mehr. Ich weiß nicht, ob es BILD oder SPON war,wo ews süffisant hieß, Bosbach habe gerettet werden können – „seine Schlappen auch“.

          • Ex-CDU

            Sehr geehrte Frau Hansen,

            Wolfgang Bosbach ist für mich einer der – leider – extrem wenigen Politiker, denen ich glaube, was sie sagen. ( „Karriere“ – zumindest in finanzieller Hinsicht – machen zwar die Pofalleras dieser Welt – aber lesen Sie mal die Nachrichten über solche Herrschaften … ).

            Und: was erwarten Sie denn ? Wenn Sie heute jemandem sagen „Das tut man nicht“ oder „Das gehört sich nicht“, so werden Sie angeschielt wie das 13. Weltwunder oder jemand vom anderen Stern.

            Und wie wollen Sie von manchen Journalisten halbwegs Manieren erwarten, wenn es Ihnen von manchen Staatsvertretern anders vorgelebt wird ? Als Helmut Kohl vor Jahren mit Eiern beworfen wurde, hat Gerhard Schröder persönlich dem Eierwerfer die SPD-Mitgliedschaft angetragen. Als dann irgendwann der BK Schröder beworfen wurde, beschwerte er sich, SO dürfe man(n) wohl nicht mit einem deutschen Bundeskanzler umgehen.

            Noch Fragen ?
            Mitdenken erwünscht …

        • S v B Antworten

          Seehofer wäre natürlich auch mein Wunschkandidat. Leider WÄRE er dies nur, weil ich meine, dass er für den Kanzlerposten, auf dem es nach Merkels Abwahl vorrangig darum gehen wird, das Land in mancher Hinsicht neu zu erfinden, inzwischen zu alt und zudem leider auch gesundheitlich angeschlagen ist. Denn wer immer Merkels undankbares Erbe antreten wird, muss topfit und extrem belastbar sein. Darüber hinaus sollte zumindest mein Wunschkandidat eine natürliche Autorität ausstrahlen sowie über Durchsetzungsvermögen und ein besonders starkes Nervenkostüm verfügen; neben anderen Attributen freilich, die hier jedoch nicht weiter genannt werden müssen. Die Merkel-Nachfolge wird – für wen auch immer – alles andere als „a walk in the park“. Soviel ist sicher. Eine Frau muss es für mich übrigens auch nicht mehr sein (obwohl ich seinerzeit die Wahl der ersten KanzlerIN der BRD sehr begrüßt habe. Sogar ein indisch-stämmiger mauritianischer Geschäftsmann hat mir damals (quasi stellvertretend für alle Deutschen) zur Wahl einer Frau als Regierungschefin beglückwünscht. Er begründete dies mit der Überzeugung, dass Frauen viel weniger anfällig für Korruption seien als Männer. Vermutlich hatte er gar nicht mal unrecht.

          Leider befürchte ich, dass dieses Land zukünftig immer „unregierbarer“ wird. Fast schon aus Prinzip werden immer und immer wieder Einwände vorgebracht; seitens verschiedenster Interessengruppen wird gemäkelt, attackiert und unterlaufen. Dabei werden alle Hebel in Bewegung gesetzt und alle verfügbaren Register gezogen, um mühsam errungene Kompromisse zu kippen. Mir scheint, dass solches Verhalten früher weitaus seltener der Fall war. Viele wichtige und/oder pressierende Entscheidungen werden auf diese Weise unnötig hinausgezögert oder sogar gänzlich verhindert, mit entsprechend negativen Auswirkungen.

  33. Steffen K. Antworten

    Angesichts der Tatsache, dass 55 Jahren nach dem die ersten türkischen „Gastarbeiter“ nach Deutschland kamen, zehntausende türkischstämmige Mitbürger, zumeist mit deutschem Pass, in Deutschland für oder gegen eine Regierungen in der Türkei demonstrieren kann man sich schon fragen, ob es überhaupt jemals eine gelungene Integration in Deutschland gab und eine solche überhaupt möglich ist. Wie anders sollte man es verstehen, wenn also diese Mitbürger sich die Innenpolitik der Türkei derart zu eigen machen, dass man ahnt, dass sie offensichtlich die Bundesrepublik eher als eine Art pragmatischen Zweitwohnsitz betrachten.
    „Wir schaffen das“ scheint vor diesem historischen Hintergrund eine geradezu ohnmächtige Negierung dessen zu sein, was an Integrationsleistung in den letzten 61 Jahren real möglich war…

    • Ex-CDU Antworten

      ALLE über einen Kamm zu scheren ist m.E. selten richtig.

      Es gibt überall Beispiele gelungener und sogar absolut bereichernder Integration.

      Leider gewinnt man jedoch zunehmend den Eindruck, den Sie in Ihrem Post schildern.

      Viele – so SCHEINT es zumindest – WOLLEN sich gar nicht integrieren.
      Wer z.T. 20 Jahre und länger in diesem Kand ist und kaum ein Wort Deutsch soricht, wird kaum den Anspruch erheben, auch nur andeutungsweise „integriert“ zu sein.

      Von daher ist der Vorschlag, der von Jens Spahn am Wochenende in die Medien kam, die doppelte Staatsbürgerschaft in Frage zu stellen und den jungen Ausländern mit ( z.B. ) 23 die Entscheidung abzuverlangen, WELCHEN Pass sie zukünftig haben möchten – mit ALLEN Rechten und Pflichten.

      Und eine Burka gehört da sicherlich weder zum einen noch zum anderen.

      Ein „Vermummungsverbot“ sollte klipp und klar für ALLE in diesem Land gelten – ebenso wie bei einem Bleiberecht nicht nur die Rechte, sondern auch die damit verbundenen Pflichten zu übernehmen.

      • S v B Antworten

        Die doppelte Staatsbürgerschaft sollte höchstens für denjenigen möglich sein, dessen Eltern selbst unterschiedliche Nationalitäten aufweisen (z. B. Vater Franzose, Mutter Deutsche, Kind also deutsch und französisch, so es dies will). Kein Mensch kann auf zwei Hochzeiten tanzen, bzw. Diener zweier Herren sein. Zwei Nationalitäten zu haben, trägt nachgerade einen Widerspruch in sich. Auch für den betroffenen Bürger selbst, wird das Leben mit all den dann fälligen, diesbezüglichen Entscheidungen u. U. erheblich erschwert. Ein sensibler Mensch könnte darüber vielleicht sogar in echte Seelennöte geraten. Das meine ich durchaus ernst.

        Selbst wenn man viele Jahre seines Lebens in einem anderen Land verbracht hat, führt dies nicht selten zu einer inneren Zerrissenheit, die man nur nachempfinden kann, wenn man sie quasi an Leib und Seele erfahren hat. Der damit verbundene mental-emotionale Spagat ist schwieriger zu vollziehen als mancher glauben mag.

        Ich bin überzeugt, dass auch ein Bundestagsabgeordneter hin- und hergerissen ist, wenn es um wichtige Abstimmungen geht, die beide Nationen, denen er angehört, tangieren. Den „Zuschlag“ wird wahrscheinlich das Land erhalten, an dem er in seinem Inneren am meisten hängt. Und das muss nicht unbedingt Deutschland sein.

  34. Andreas Schneider Antworten

    Ein kurzes Resümee: am 5. Tage seiner Veröffentlichung erreicht dieser Beitrag die Zahl von 100 Kommentaren.

    Die Inhalte sind teils recht kontrovers und berühren (Stichworte z. B. „IM“, „Verschwörungstheorien“ etc.) Punkte, die aus heutiger Sicht für uns nicht verifizierbar sind.

    Dennoch, Herr Kelle: wir sind etwa gleichaltrig. Können Sie sich an eine dermaßen umstrittene Kanzlerschaft erinnern, die auch nur ansatzweise der Angela Merkels nahe kommt? Ja, im Einzelnen wird man mit Sicherheit Positionen herausfiltern können, die auch bei den Vorgängern durchaus kritikwürdig waren. Welcher Kanzler hat aber je eine solche Performance im Gesamtbild gezeigt?

    Der Riss, der durch die Gesellschaft geht, spiegelt sich m. E. auch in der Zustimmung bzw. Ablehnung der Person wider (oder wird er davon sogar entscheiden mitgeprägt?) – gibt es noch eine Grauzone? Ist nicht schon dieses „Gesamtbild“ geeignet, die jetzige Besetzung des Kanzlerstuhls in Frage zu stellen – unabhängig davon, dass eine personelle Alternative in weiter Ferne scheint?

  35. Ex-CDU Antworten

    Es ist schon merkwürdig:

    Kaum wurde bekannt, daß der türkische Außenminister die EU ( und gemeint ist wesentlich wohl D ) ultimativ drängt, die Visumfreiheit für die Türken bis spätestens Oktober zu gewährleisten, andernfalls würde der Flüchtlingspakt aufgekündigt, da kommt so langsam einer nach dem anderen ( auch aus der Union ) aus der Deckung:

    Herr Roderich Kiesewetter, ( Ex-) Oberst und CDU-MdB, verkündet sinngemäß im Fernsehen, daß es ja wohl klar war, daß die Türkei den Flüchtlingsdeal auf Sicht nicht wirklich einhalten würde.

    Herr Gabriel verkündet vollmundig, die EU und D dürften sich nicht erpressen lassen und würden die „schwierige Situation“ ( gemeint ist ein Flüchtlingsstrom ) „schon meistern“.

    Schauen wir mal, was die Herrschaften zu sagen haben, wenn die ersten 200.000 Ende dieser Woche vor der Tür stehen …

    Und warten wir mal ab, was der „Sultan“ tut, wenn er die genannten Interviews sieht.
    ( Wahrscheinlich wird wieder der deutsche Gesandte einbestellt – mit dem Botschafter redet in Ankara ja seit mindestens 2 Monaten niemand mehr … ).

    Was will sich unser Land eigentlich NOCH an Unverschämtheiten bieten lassen ?

    Von der dauerempörten, mit permanent dicken Backen herumlaufenden Bundestagsvizepräsidentin ( ja, die mit „Deutschland, du kleines Stück Scheiße …“) ist derzeit auch nichts ( Vernünftiges ? ) zu vernehmen. Vielleicht hat sie ja etwas von ihrer Kollegin gelernt ( die, die der Polizei vorwarf, nicht erst einen grünen Tee aufgesetzt und mit dem Würzburger Axt-Attentäter seine Tat basisdemokratisch ausdiskutiert zu haben ): „Wenn man(n) keine Ahnung hat, einfach mal …“.

    Wohltuend …

  36. S v B Antworten

    Erdogan ist ein veritabler Fuchs, dessen Schläue unsere eher schlicht gestrickten und deshalb oft einfältig agierenden Politiker ganz offensichtlich nicht gewachsen sind. So sind diese nun in der Falle gelandet, die von aufmerksamen, in logischem Denken geschulten, Beobachtern schon vor längerer Zeit erkannt wurde. Wie diese unseligen, ja sogar gefährlichen, Verquickungen allerdings für beide Seiten zufriedenstellend aufgelöst werden sollen, weiß zur Zeit wohl niemand. Erdogan jedenfalls wird alles dafür tun, um sein Gesicht zu wahren. Es bleibt also spannend.

    • Ex-CDU Antworten

      Es gehören immer ZWEI zum „Spiel“:

      EINER, der MACHT – und der zweite, der MACHEN LÄSST.

      Und wenn Frau Merkel kotau-mäßig nach Ankara reist und Deutschland sich eine Unverschämtheit aus der Türkei nach der anderen gefallen lässst, testet der Sultan die Grenzen aus – und dehnt hier ein bißchen und da ein bißchen mehr.

      Selbstverständlich haben wir eine Geschichte, die wir nie vergessen sollten – aber das heißt sicher nicht, daß wir uns ALLES bieten lassen müssen.

      „Wehret den Anfängen“ – Frau Merkel scheint diesen Satz nie gehört zu haben. Führungsmäßig ist sie eine komplette Fehlbesetzung.

      Im Kabinett macht jeder, was er will ( Herr Maas, Frau Hendricks, Herr Gabriel etc. etc. ), in Europa erleben wir einen Brexit, der sich noch gewaschen haben wird; EU-Länder, die „ja aber“ sagen, werden unter Strafandrohung gemaßregelt – auch hier spielt Frau Merkel eine sicher nicht unwichtige Rolle.

      Die Türkei spielt mit uns „Kolonialstaat“ und was die USA mit uns treiben ( Stichwort: TTIP ) findet Frau Merkel „gut und hilfreich“.

      Bei der Türkei redet man(n) von „Todesstrafe geht gar nicht“ – bei Amerika sagt kein deutsches Regierungsmitglied auch nur einen Ton.

      Wir werden von Frau Merkel für dumm verkauft – und wir lassen es uns gefallen …

      „Die dümmsten Kälber wählen sich ihren Metzger selber“ – DENKEN erwünscht !

      • S v B Antworten

        „Zwei zum Spiel“ oder auch „It takes two to tango“. Wie wahr! Merkel geriert sich, nicht nur im Umgang mit ihrem türkischen Partner – oder sollte man inzwischen schon von einem Kontrahenten sprechen? – wachsweich. Überhaupt scheint mir ihre Amtsführung zunehmend durch Schwäche, Lethargie, ja Indolenz gekennzeichnet. Nicht nur, aber gerade auch in politisch turbulenten, hochbrisanten Zeiten – wie wir sie gerade durchleben – ein gravierendes Manko.

        Wie Forbes diese Frau zweimal in Folge zur mächtigsten Frau der Welt küren konnte, erschließt sich mir absolut nicht. Aber, wer weiß, vielleicht wird damit ja – wie auch mit den unermüdlichen Lobhuldigungen Merkels durch den amerikanischen Präsidenten – eine Absicht verfolgt, die sich unsereinem (noch) nicht deutlich offenbart.

  37. St.Ex Antworten

    Frau Dr. Merkel hat sich verrannt. Und sie kann offensichtlich ihren Fehler nicht zugeben – warum auch immer. Sie wird die Welt nicht retten können, sie ist schließlich nicht James Bond. Dem steht die humanistische Pflicht des Helfens für Schutzbedürftige nicht entgegen. Nur diejenigen aufnehmen und staatliche Wohlfahrt zu gewähren, die es dank einiger 1000 Euro bis ins gelobte Land geschafft haben sind nicht die Schutzbedürftigen die ich meine. Die wirklich Armen besitzen keine 1000 Euro sondern zwei Ziegen, einen Kochtopf einen Löffel mit Konservendose und das ist schon viel. Diesen Leuten hilft so gut wie niemand, weil wir damit beschäftigt sind unser Gewissen zu beruhigen indem wir den Leuten mit den tausenden Euro im Gepäck Willkommensphrasen skandieren.
    Das eine nicht zu knappe Anzahl der Leute die es bis hierhin schaffen nicht bange sind zeigt nicht nur die Tatsache das sie Geschäfte mit Schleppern machen (mußten) und gefahrvolle Wege gegangen sind, sondern auch ihr Verhalten hier bei uns im gelobten Land. Das Gastrecht, sonst im Orient ein hohes Gut, scheint ihnen jetzt wo sie hier sind nichts mehr zu bedeuten. Mir scheint, das zumindest die oben erwähnte „knappe Anzahl“ der Flüchtlinge/Migranten oder was weis ich auch immer, unserer Hilfe tatsächlich überhaupt nicht bedarf, denn wenn ich ihr Verhalten richtig bewerte nehmen sie sich das was sie haben wollen oder was sie nach ihrer Meinung bedürfen. Kurz gesagt, wir helfen den Falschen.
    Und mit der Integration der „Unwilligen“ wird es auch nicht klappen. Selbst bei unseren türkischstämmigen Nachbarn tun sich in dieser Hinsicht, jetzt auch zugegeben bei der hohen Politik und der Presse, Abgründe auf. Es macht mir keiner weis, das Leute, die dem Chaos entronnen und sich bei uns in Obhut begeben haben, das die wenn sie ihre behördlichen Ersatzpapiere zerreißen und morgen neue holen oder „im heelige Kölle“ an Sylvester die Anarchie ausrufen, dass die mal ordentliche Staatsbürger werden. Ich vermute eher, dass der Bürgermeister des Ortes von dem sie geflüchtet sind froh ist, dass sie weg sind.
    Ich schätze es wird sich über kurz oder lang was ändern. Bei unseren Wohlstandsbürgern scheint es mir es dauert eher länger. Aber es wird kommen, wobei ich hoffe, dass wir dann nicht vom Regen in die Traufe kommen.

  38. Walter Lerche Antworten

    Kinderlosigkeit + Zukunft:
    Unsere letzten beiden Bundeskanzler/in haben keine Kinder. Welche persönliche Zukunft und welche persönliche Verantwortung für sich selbst und die Zukunft mag jemand haben, der selbst keine Kinder hat? Die Gründe dafür mal beiseite gelassen, nur den Fakt betrachtend. Wenn Merkel unser Land so nachhaltig negativ verändert und unsere Kultur, Lebensweisen und Leben in Gefahr bringt, so fragen sich viele, was in ihr vorgeht, was sie eigentlich will, welchen Plan verfolgt sie, welche Ziele hat sie. Wenn ich an Zukunft denke, kommt mir sofort meine Tochter und die junge Generation in den Sinn. Was mag jemand wohl dabei in den Sinn kommen, der keine Kinder hat?
    Deshalb meine wagemutige These: Merkel hat kein Verantwortungsgefühl für Zukunft.
    Aus ihren Interviews höre ich, dass sie in ihren Antworten zu Fragen von Angst und Sorgen und die gestiegene Gefahr uns Deutschen die Schuld gibt. Beispiel: Wir beklagen uns über den Koran und kennen die Bibel nicht, uns gefallen die Moscheen nicht und gehen nicht in die Kirche u. dgl. Sie schiebt die von ihr zu verantwortenden Probleme unserer Bevölkerung in die Schuhe, die angeblich nicht in der Lage sei, mit dem Islam in Dialog zu treten und ihn anzunehmen wie er ist. Zugespitzt könnte man meinen, sie wolle Deutschland für seine Untaten der Vergangenheit bestrafen oder gar abschaffen oder die Bevölkerung austauschen.
    Sollte es stimmen, dass die Bundesregierung für jeden emigrierten Moslem den Faktor 3,5 an Vermehrung rechnet, Sarazzin nennt Faktor 5, dann werden wir demnächst eine islamische Mehrheitsgesellschaft in Deutschland haben. (Sarazzin hat bisher mit all seinen Thesen Recht behalten!) Merkel weiß das also! Und da es auf der Welt nur 2 Länder mit islamischer Mehrheitsgesellschaft gibt, die andersdenkende Minderheiten anderer Religionen respektiert, sollte sie wohl hoffen, dass es mit Deutschland dann 3 Länder sein werden. Ich glaube das nicht!
    Ihre Zuweisung von Schuld an Deutschland könnte aber auch mit ihrer Biographie zusammenhängen. Ihr Vater wechselte damals aus Hamburg in die junge DDR. Ihm und einigen mehr damals bis heute war und ist die ungeheure Schuld der Nazis eine Last. Mag sein, dass seine Tochter geprägt davon diesen Hintergrund jetzt auslebt. Ich weiß es nicht.
    Wenn wir noch etwas von dem retten wollen, bzw. wenn wir die Islamisierung Deutschlands verhindern wollen, dann muss JETZT gehandelt werden. Das kann nur ein frischer, kluger, tatkräftiger Kopf oder ein solches Team. Vermutlich liegt der Schlüssel in den USA.

    • Ex-CDU Antworten

      Sehr geehrter Herr Lerche,

      es liegt mir absolut fern und steht mir ganz sicher auch nicht zu, einen anderen „Denker“ oder seine Meinung hier zu kritisieren.

      Aber ich muß schon sagen, Ihre These, wer keine Konder hat, ist nicht in der Lage, Verantwortung für die Zukunft ( dieses Landes ) zu übernehmen, halte ich für mehr als gewagt.

      Einmal ganz abgesehen davon, daß es durchaus Eltern geben soll, deren Nachwuchs – sagen wir – „wenig wohlgeraten“ ist und eher dazu taugen, den Eltern graue Haare u.ä. zu bereiten, soll es auch Menschen geben, die leider vergeblich alle möglichen Versuche unternommen haben, das deutsche Rentensystem zu bereichern.
      Denen vorzuwerfen, sie seien unfähig, Vetantwortung zu übernehmen – vielleicht denken Sie noch einmal darüber nach. Daß auch die größte „personelle Fehlentscheidung der letzten 100 Jahre Deutschlands“ keine Kinder hatte, mag da eher zufällig sein. Es soll auch genügend historische Gegenbeispiele geben.

      Im Unkehrschluß würde der Schluß impliziert, der Sultan sei geradezu prädestiniert, die Zukunft zu „gestalten“. Und das ist sicher kaum sieh Ernst.

      Abgesehen davon liegen Sie mit Ihrer Einschätzung, die letzten beiden deutschen Regierungschefs hätten keine Kinder, nach meiner Kenntnis ebenfalls daneben. Der „Gazprom“-Aufsichtsrat hat zumindest auch in relativ hohem Alter noch ein Kind aus Russland ( geht nur, wenn man(n) mit einem „lupenreinen Demokraten“ herzinnigst verbunden ist ) adoptiert.

      Ob ihn das allerdings „zukunftsfähig“ und „verantwortungsbewußt“ gemacht hat ?

      ( Mit- ) Denken erwünscht …

      • Walter Lerche Antworten

        Ich grenzte zur Kinderlosigkeit ab: „Die Gründe dafür mal beiseite gelassen, nur den Fakt betrachtend. “ – Das haben Sie wohl überlesen oder ignoriert, denn mir geht es nicht um die Gründe für Kinderlosigkeit. Das wäre dann ein anderes Thema, um das es bei meinem Denk-Komentar nicht geht. Natürlich dürfen Sie meine Gedanken kritisieren und ich freue mich darüber, insoweit es das von mir vorgetragene Thema betrifft und nicht daran vorbei geht.
        Dem „Schröder“, den ich mit Ausnahme „Hartz4“ nicht wertschätze, rechne ich „menschlich“ gut bis sympathisch an, dass er ein russisches Kind adoptiert hat. Das Drum- und Dran-Gemäkel ändert nichts an dieser Tatsache. Soweit ich mich erinnere, tat er das NACH seiner Amtszeit. Mit diesem Kind änderte sich gewiss sein Verhältnis zur Zukunft. Oder meinen Sie nicht?

        Im Übrigen kann man alles zerreden. So geschieht es ja auch in Berlin, den Landeshauptstädten und vielen Kommunen.
        Und wenn Sie möchten, das Merkel mit „weiter so“ weitere Jahre regiert, dann geben Sie ihr Ihre Stimme. Das ist Ihr gutes Recht. Meine bekommt sie nicht mehr.

  39. Ex-CDU Antworten

    Sehr geehrter Herr Lerche,

    wenn Sie schreiben „Und wenn Sie möchten, das Merkel mit „weiter so“ weitere Jahre regiert, dann geben Sie ihr Ihre Stimme. Das ist Ihr gutes Recht. Meine bekommt sie nicht mehr.“ muß ich dem entnehmen, daß Sie leider weder meinen „Nick“ richtig interpretieren noch meine ( ohnehin wenigen ) Posts in diesem Thread gelesen bzw. verstanden haben.

    Bei jeder Diskussion – die ich sehr gern führe – ist m.E. eine gewisse Grundkenntnis der Sachlage hilfreich.

  40. Jule Antworten

    Interessanter Artikel :

    https://morgenwacht.wordpress.com/2016/08/03/merkel-verletzt-den-nato-vertrag/

    Alles in Allem – mal wieder – alles sehr vertrackt.
    Das Merkels “ Karriere“ ein einziges Rätsel war, ist und wohl bleibt ist dabei wohl nur ein kleines Rädchen im sich schon so lange drehenden großen politischen/ religiösen Getriebe.
    Ich frage mich schon lange wieso zwei Leute in D an der Spitze sind die a) beide aus der ehemaligen DDR kommen und b) beide ( nicht nur, siehe „IM“) religiöse Hintergründe haben. Wobei Merkel ja nicht nur protestantische Wurzeln hat.
    Das kann zufällig so sein … aber nehmen wir dann noch einen Maizière dazu wird es auffällig, dazu noch eine Kahane ( wobei es bei der UNCHR noch eine Kahane gibt …) wirds schon schwer noch an Zufall zu glauben.

    Das die “ Grünen“ mit “ Deutschland verecke “ usw. gleichzeitig “ groß“ wurden ( einen Außenminister stellen durften, der eine Vita hat die man getrost als Staatsfeindlich einstufen kann) die Linken mittlerweile ganz offen im wahrsten Sinne des Wortes Brand- gefährlich agieren … und jedwede – und sei sie noch so umsichtig/vorsichtig vorgebracht – Kritik oder gar Ablehnung sogleich mit der N-Keule nieder geprügelt wird – das und noch mehr zeigt auf das D /EU und Europa wieder verstärkt im Focus von wem/ was auch immer steht – göttlich – im Sinne von gutwilligem/ gutmütigen Schöpfungsgeist – ist es gewiss nicht …

    Unter “ Zusammenfassung “ ist unter “ Bartholomäus-Nacht“ bei Wikipedia etwas zu lesen was mit wenigen Änderungen … durchaus für 2016 einst im Buch der (Sieger) Geschichte stehen könnte :

    … “ Frankreich war zu einem Pulverfass geworden. Internationale, persönliche, nationale, politische und religiöse Interessen und Konflikte verursachten seit 1559 eine permanente Staatskrise. Europa selbst war auch im Wandel; die Ausbreitung des reformierten Glaubens nötigte alle Staaten, sich mit der Religionsfrage auseinanderzusetzen. Im Heiligen Römischen Reich konnte man mit cuius regio, eius religio nach dem Augsburger Religionsfrieden eine zufriedenstellende Lösung schaffen. Jedoch bedingte die zentralisierte Staatsstruktur in Frankreich schon von vornherein einen Konflikt mit der neuen Religion. Das spanische Hegemonialstreben, welches nicht nur politisch, sondern auch religiös auf die französische Staatsführung Einfluss ausübte, problematisierte diese Auseinandersetzung.“ …

  41. Ex-CDU Antworten

    Umfragewerte sind immer so eine Sache – je nachdem, wer sie in Auftrag gegeben hat.

    Wenn gestern gemeldet wurde, Merkel sei innerhalb eines Monats um 12 Punkte „abgestürzt“, mag das EIN Indiz sein.
    Aber wenn heute in verschiedenen Medien darüber berichtet wird, „Konservative in der Union“ probten einen „Aufstand“ gegen Merkels „Wir schaffen das “ und „weiter so“ ( außer natürlich dem vollschlanken, der Realität völlig entrückt scheinenden Kanzleramtslautsprecher, der selbst angesichts der Entwicklung in der Türkei nicht einmal an einen Plan B denken will ) und offen eine Spitzenkandidatur von Seehofer ins Spiel gebracht wird, finde ich das schon mehr als bemerkenswert.

    Daß es auch im EU-Parlament Phantasten wie Juncker und Brok gibt, die völlig abgehoben und geradezu „verklärt“ wirkend offenbar nichts begreifen wollen, schmerzt. Lernfähigkeit sieht anders aus ( man beachte die Aussagen z.B. des österreichischen Kanzlers Kern und seines exorbitanten Außenministers Kurz ).
    Dazu können dann noch die Meldungen des Bundesinnenministers bzw. des BAMF bezüglich der Registrierung der Flüchtlinge. WAS stimmt denn nun ?
    Und da passen die Meldungen über die deutlich gestiegenen Asylanträge aus der Türkei wie die Faust aufs Auge ins Bild.

    Germania – quo vadis ???

    Man mag über Sarrazin denken, was man will – die Realität holt uns ein – wahrscheinlich schneller als jemals befürchtet.

    HERR SEEHOFER ! ÜBERNEHMEN SIE !

  42. Ex-CDU Antworten

    Na, Herr Kelle, DA haben Sie ja etwas angerichtet …

    Kaum schreiben Sie am 28. Juli Ihren Artikel ( diesen hier ), da kommt dich heute schon die Meldung „FDP-Chef Lindner kritisiert Kanzlerin wegen Flüchtlingspolitik“.

    Wie könnten Sie denn einen Parteichef, der unbedingt wieder eine Rolle in der Bundespolitik spielen will, derart unsanft aus dem Winter- äääh: Sommerschlaf wecken ?

    Eine Partei, die man(n) zum Jagen tragen muß, brauchen wir wirklich dringend im Bundestag … Eine „echte Alternative“ eben …

    • Klaus Kelle Antworten

      Ich freue mich über jeden Politiker, der begreift, dass sich Deutschland derzeit auf einem falschen Weg befindet. Warum nicht Herrn Lindnder, den ich persönlich sehr schätze….

      • Ex-CDU Antworten

        Oh, ich schätze Herrn Lindner durchaus ebenfalls – sonst hätte ich ihn nie ( auch ) gewählt.
        Nur: als die mahnenden Stimmen ( und ich rede keinesfalls von den hirnlosen Glatzköpfen ) vor knapp einem Jahr erschollen, war von Herrn Lindner bzw seiner FDP wenig zu hören – außer, daß sie das kommunale Wahlrecht für Nicht-EU-Ausländer ( in der Konsequenz auch für Asylbewerber ) forderten. Und das war wohl tatsächlich ernst gemeint …

        • S v B Antworten

          Es sieht doch ganz danach aus, als ob sich mal wieder jemand, in offenkundigem Opportunismus, an einem langsam spürbar werdenden Trend anzuhängen gedenkt. So einfach ist die Sache dann doch nicht, lieber Herr Lindner. Ex-CDU mahnt zurecht an, dass sich die FDP sehr bedeckt hielt, als es darauf angekommen wäre, die Stimme deutlich zu erheben. Wieder einmal hat man seitens der FDP – vermeintlich schlau, doch ziemlich feige – abgewartet, in welche Richtung der Zug wohl fahren würde.

          Wie oft spielte die FDP in der Vergangenheit das Zünglein an der Waage, wie oft spielte sie ihre Macht bei der Bildung von Koalitionen auf eine Weise aus, die mir gründlich missfiel. Herr Lindner mag ja durchaus ein begabter und netter Zeitgenosse sein, Herr Kelle, aber für mich kommt seine FDP als echte Wahlalternative nicht mehr in Frage. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben, meinte – freilich in einem völlig anderen Kontext – schon „Gorbi“.

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