Peter Thiel: „Deutschland kann keine Unternehmen mehr aufbauen“

Gerade mit dem Axel Springer Award ausgezeichnet, nutzte der Multimilliardär Peter Thiel (58), ein gebürtiger Frankfurter und Mitgründer von PayPal und Palantir sowie Miteigentümer von Facebook und Spotify, die Gelegenheit, um die deutsche Medienlandschaft als zu linkslastig („linke Hassfabrik“) zu kritisieren. Auch die deutsche Wirtschaft bekam ihr Fett weg, als Thiel über die den Unterschied zwischen Amerikanern und Deutschen sagte:

„In den USA haben neun dieser zwölf Menschen ihr Vermögen selbst erwirtschaftet. In Deutschland haben alle 20 von 20 ihr Vermögen geerbt. Kein Einziger hat etwas Neues geschaffen, neues Vermögen erwirtschaftet oder ein großes neues Unternehmen aufgebaut, das sich entsprechend skalieren lässt.“

Eine bittere Wahrheit, die der dynamische Trump-Unterstützer aussprach: „Früher gab es in Deutschland diese Fähigkeit, bedeutende neue Unternehmen aufzubauen. Es gab den Mittelstand, aber auch sehr viel größere Unternehmen, die im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert entstanden – und selbst noch in der Zeit nach 1945. Doch seit 1995 ist diese Fähigkeit wirklich weitgehend verloren gegangen.“

 

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