Ich habe den Eindruck, so langsam drehen alle durch.

Die Neue Züricher Zeitung (NZZ), auch bekannt als das „neue Westfernsehen“, berichtet gerade – wie eigentlich alle wichtigen Medien weltweit – über das Thema Rassismus. Verständlich nach dem tragischen Tod von Herrn Floyd und den folgenden Straßenschlachten. Vor wenigen Tagen widmete sich die bürgerliche Qualitätszeitung aus der Scheiz der Frage:

Ist Liebe rassistisch?

Allen Ernstes. Nun bin ich ein alter, weißer Mann und obendrein noch ein Romantiker, der grundsätzlich an die große Liebe glaubt. Obwohl ich das Leben eigentlich kennen sollte. Aber mit dieser Frage nach dem Rassismus der Liebe hatte ich mich vorher noch nie beschäftigt.

Die NZZ will tatsächlich herausfinden: Wenn Du weiß bist und noch nie einen dunkelhäutigen Partner hattest – liegt das dann daran, dass Du in rassistischen Denkmustern gefangen bist? Darauf muss man erstmal kommen, oder?

Ich meine, es könnte auch daran liegen, dass – zumindest jetzt noch – die weitaus meisten Bürger in Deutschland helle Haut haben. Und – jetzt halten Sie sich fest – die meisten von ihnen haben Zeit ihres Lebens statistisch nur 5,7 Sexualpartner gehabt. Das fand das Marktforschungsinstitut GfK im vergangenen Jahr heraus. Und weil meine Leser hier nicht nur besonders liebenswert und intelligent sind, sondern auch über einen ausgeprägten Humor verfügen, will ich Ihnen – off topic – eine kleine Information nicht vorenthalten: Es gibt auch beim Geschlechtsverkehr in Deutschland regionale Unterschiede.

Die Hamburger sind dabei mit zehn Sexualpartnern klar die Nummer 1. Auf Platz 2, und das freut mich irgendwie, die Thüringer mit 7,6. Lustiges Völkchen da, nicht nur an der Wahlurne. Auf dem letzten Platz übrigens das Saarland (3,2), ganz schwach auch Brandenburg (4,8). Das tut eigentlich nichts zur Sache, aber ich musste ein wenig dabei schmunzeln, und warum, das sage ich Ihnen ganz sicher nicht. Denken Sie sich Ihren Teil selbst.

Aber zurück zum Rassismus. Wenn die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung weiß ist, warum soll ich dann als Weißer unbedingt eine Partnerin finden müssen, die eine dunkle Hautfarbe hat. Wenn es sich zufällig ergibt, schön. Aber ist das ein gesellschaftliches Thema? Muss man, wenn man zum Speed-Dating geht, demnächst ein Büchlein mit einer Farbpalette dabei haben, um abgleichen zu können, ob man im Trend liegt. Und was ist mit Sexualpraktiken? Gibt es da auch demnächst politisch korrekte Vorgaben? Nach dem Motto: Herr Kelle, Sie hatten in ihrem Leben – sagen wir jetzt mal X – Geschlechtspartner. War da auch ein Homosexueller dabei? Nicht? Dann sind Sie wohl homophob!

Wie zu Beginn erwähnt – dieses Land wird immer seltsamer. Haben wir eigentlich keine anderen Probleme als die Hautfarbe unserer Geschlechtspartner?

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Dieser Artikel wurde 39 mal kommentiert

  1. Hans-Joachim Leyh Antworten

    Hallo Herr Kelle,
    der Beitrag hat es in sich!
    Ich war mal bei einerLiebesdienerin,
    Wie soll ich jetzt korrekt schreiben?
    Ich bin Rentner und schreibe einfach wie mir der Schnabel gewachsen ist
    Es war eine Negerin!
    Frage Zählt das auch?

  2. gabriele bondzio Antworten

    Der Prinz aus Zamunda
    Nun bin ich eine alte, weißer Frau und obendrein noch ein Romantikerin…könnte ich anfangen.
    Aber es ist nicht so, dass die Gelegenheit nicht da war. Denn die FDJ an unserer Schule arrangierte ab und an, so genannte Freundschaftstreffen.
    Zu der auch Bürger aus den sozialistischen Länder in Afrika geladen waren. Überwiegend junge Männer.
    Als „junges, blondes Engelchen“ konnte ich mich da vor stürmischen Avancen kaum retten.
    Besaß aber damals schon die „Sturheit“, dass ich bestimme wann ich mich auf einen Mann näher einlasse.
    Einer, wollte mich im zarten Alter von 15Jahren vom Fleck weg heiraten. In dem er mir, über den Dolmetscher, klar zu machen versuchte. Das sein Vater ein bedeutender Häuptling im Kongo wäre.
    Wenn meine Ablehnung „ stürmischen Avancen“, die von 2 Sätzen ins Bett münden sollten oder die Ablehnung eines Heiratsangebotes aus dem Stegreif, rassistischer Natur waren.
    Muss ich mich wohl schuldig bekennen 🙂

    • Hans-Joachim Leyh Antworten

      Hallo Gabriele,
      an der 22.POS in Dresden gab es soetwas nicht!
      Wir durften uns nur mit Schülern aus der UdSSR schreiben.

  3. Labrador Antworten

    Da gab es auf kath.net vor einigen Tagen ein Interview mit einem Regensburger Pfarrer aus dem Kongo. Der sagte da unter anderem: “Kein gläubiger Mensch kann eine [Rasse, meine Ergänzung um den Sinn zu erhalten] bevorzugen und eine andere ablehnen!“.
    Da ich nicht annehme, das er für Poligamie eintritt, muß man bei der Partnerwahl zwangsweise jemanden bevorzugen, so oder so.

    Diese Aussage ist in ihrer Absolutheit (in group Präferenz ist etwas ganz anderes als Rassismus!), das führt in seiner Absolutheit zu genau dem “Schei. aus der Schweiz”

  4. Tina Hansen Antworten

    Ähm… äh… auf die Gefahr hin rassistisch zu wirken, möchte ich noch einwerfen, dass sehr viele Menschen einen „bestimmten Typ“ bevorzugen, und damit ist die ganz banale Optik gemeint. Boris Becker hat es vorgemacht und ist jetzt gegen alle Rassismus-Vorwürfe fein raus. Ich persönlich habe noch nie eine Frau in und aus Deutschland getroffen, die asisatische Männer ganz oben auf ihrer Hitliste führte: Die gelten zwar als höflich, sind aber doch eigentlich ein bisschen… zu klein und zu zart für den Durchschnittsgeschmack der Mitteleuropäerin. Wenn ein Mann nun auf blondes Haar und blaue Augen steht oder eine Frau auf den Typ „Prinz Harry“, also roter Schopf und Sommersprossen — muss er oder sie dann zwangsläufig auch Geschlechtspartner mit dunkler Hautfarbe und schwarzem Haar wählen, um nicht als rassistisch zu gelten? Und gilt das übrigens auch umgekehrt für Schwarze? Müssen die sich jetzt auch auf die Jagd nach weißen Geschlechtspartner*innen begeben oder gilt die Sache wieder mal nur in eine Richtung? Wir werden an dem Thema dranbleiben müssen. Es ist brandheiß.

    PS: Ich hab den Witz mit Brandenburg nicht verstanden, Herr Kelle 🙁

  5. Labrador Antworten

    Als zweiten Teil

    wo die Liebe hinfällt, OK. Man sollte sich aber auch der Konsequenzen bewusst sein, zB:

    1) Knochenmarkstransplantation bei Blutkrebs hängt von einem passenden Spender ab. Im Falle von Kindern mit unterschiedlichen Eltern findet sich ein passender Spender wesentlich seltener.

    2) Es gibt Berichte, das gemischte Kinder mehr Indentifikationsprobleme haben. Solange sie nicht blind sind, sehen sie, völlig unabhängig von der sie umgebenden Gesellschaft, immer einen Farbunterschied; den Kindern die Augen verbinden ist ja auch keine Lösung.
    Ich habe mal miterlebt, wie eine 4 Jährige, die ihren schwarzen Vater alle paar Monate kurz sieht, aus dem Nichts zu rappen begonnen hat … wir haben Alle nur so gestaunt.

    3) Vor allem ab 53:00 geht es um systemische Fragen, YouTube “TOMMY SOTOMAYOR and STEFAN MOLYNEUX: THE STATE OF THE USA!” Dem Mann sollte man zuhören, da geht es zur Sache:
    + Wie wächst man als vaterloser Junge auf,
    + die Auswirkungen von Missbrauch von Jungs durch Lehrerinnen und die öffentliche Darstellung

    + Ab 1:10:00 sagt Sotomayor: (ich übersetze es nicht, damit es nicht verfälscht wird) “I think white people are stupid for racially mixing with black people. Because … let me tell you why they are stupid, they are generating their own genocide, not black genocide, because every time you create a mixed kid, apparently the mixed kid is black and now when I’m looking at people like Jesse Williams [Father African American, mother from Sweden] and all of this mixed or biracial people that are out there saying “fuck white people”, then why would a white person create one, seriously, your offspring is gonna hate you. Look how many of the mixed people who are saying screw white people, …
    Stefan: “Colin Kaepernick [schwarzer Vater weg, von weißer junger Mutter zur Adoption freigegeben, von weißen Eltern adoptiert und mit deren Kindern aufgezogen] raised by a white family …”
    Sotomayor: “the People who saved him, they saved his live, so I don’t understand why any white person would mix with a black person, when the ..mixed child is gonna say they are black and to prove their blackness they are gonna go out of their way to say that I hate white people. There is no way I would do this, there is no way as a white man especially, that I create a kid, that does not identify with me at all. I’m black. Wait a minute, I didn’t have anything to do with this? No, I’m black, and I’m black and I hate ..white people, we need to get rid of white people, white people always suck.
    …..

    Jussie Smollett, … he is biracial [schwarze Mutter, jüdischer Vater] but the First thing in his mind was to blame whity for doing something to the black guy… just let that sink in …. a mixed guy, a biracial guy, who had good parents on both sides, he didn’t have a bad experience with his white parent, but he knew …

    Stefan Molyneux … he identifies as black, he is Jewish, he is gay. Let’s see where the real privilege is …

  6. HB Antworten

    Schön langsam wird´s lächerlich.
    Auf die Gefahr hin, mich mit allen Germanen anzulegen: Ich war 16 Jahre, 6 Monate und 3 Wochen mit einem germanischen Teutonen verheiratet. Und das als keltische Bayerin. Das war mir Antirassismus genug!

  7. Achim Koester Antworten

    Es hat eine (schlimme) Zeit gegeben, da wurde uns aufgezwungen, alle Andersartigen zu hassen, heute ist das Pendel in die andere Richtung geschlagen, man will uns aufzwingen, alle Andersartigen zu lieben, im Weigerungsfall droht Ausgrenzung aus dem Mainstream. Wie jedes Extrem, so halte ich beide für falsch. Aus meiner freiberuflichen Lehrtätigkeit in der Erwachsenen- und Berufsbildung habe ich mit Menschen aller Schattierungen (den Begriff darf man ruhig zweideutig im Sinne der Hautfarbe wie des Charakters auffassen) zu tun und einige von Ihnen schätzen gelernt, andere hingegen abgelehnt. Ein Beispiel: den schwarzen Drogendealer lehne ich kategorisch ab, nicht weil er schwarz ist, sondern weil er mit Drogen dealt. Nur völlig Verblendete vermögen darin rassistische Motive zu „erkennen“

  8. colorado 07 Antworten

    Ach, das ist doch lächerlich! Soll man darüber überhaupt diskutieren?

  9. Alexander Droste Antworten

    Rein biologisch betrachtet gibt es eine sexuelle Prägung und die orientiert sich an den wichtigsten Bezugspersonen im frühkindlichen Alter bis etwa 12 Jahre. Wenn die Bezugspersonen weiß waren, ist der Betroffene automatisch Rassist bei der Partnerwahl. Ich also auch. weiße Frauen finde ich einfach attraktiver. Ich gebe zu, dass ich auch Gefallen finde an manchen andersrassigen Frauen – aber nicht erotisch. Ich habe diesbezüglich nicht das geringste Problem damit „rassistisch“ zu sein.

    Übrigens wird in diesem Zusammenhang der Begriff „Rassismus“ missbraucht! Eine ideologische Keule um wiederum Menschen auszugrenzen, andere zu bevorzugen, demnach zutiefst rassistisch, mindestens aber chauvinistisch.

    • Klaus Kelle Antworten

      Lieber Alexander,

      postings wie dieser machen diesen Blog so einzigartig 🙂

      „Ich gebe zu, dass ich auch Gefallen finde an manchen andersrassigen Frauen – aber nicht erotisch. Ich habe diesbezüglich nicht das geringste Problem damit “rassistisch” zu sein.“

      Liebe Grüße, Klaus

  10. Hans-Joachim Leyh Antworten

    Hallo, ich kopiere jetz einen Text ein! Wenn ich das mit http mache braucht das Tage!
    Der Text war Kurz in der Bild.
    Hab in aber in der Welt gefunden.
    Welt

    Wirtschaft

    Rassismus-Debatte – Logo von Reismarke Uncle Ben’s soll geändert werden
    Stand: 15:18 Uhr | Lesedauer: 2 Minuten

    Eine Packung Uncle-Ben’s-Reis in einem US-Supermarkt. In den nächsten Monaten soll das Logo überarbeitet werden
    Quelle: AFP
    Auch die deutschen Kunden werden sich umgewöhnen müssen: Mehrere US-Lebensmittelkonzerne wollen ihre Verpackung ändern, um zum Teil jahrzehntealte rassistische Stereotype zu entfernen. Unter anderem betroffen: der Reis von Uncle Ben‘s.
    Angesichts der anhaltenden Anti-Rassismus-Proteste in den USA will die bekannte Reismarke Uncle Ben‘s ihr Logo ändern, das einen Schwarzen zeigt. Das Unternehmen wolle so seinen Beitrag zu einem Ende von „rassistischen Vorurteilen und Ungerechtigkeiten“ leisten, erklärte der Lebensmittelriese Mars, zu dem Uncle Ben‘s gehört.
    Deswegen sei jetzt der Zeitpunkt gekommen, das Markenlogo „weiterzuentwickeln“. Uncle-Ben‘s-Reis ist für das Bild eines weißhaarigen Afroamerikaners bekannt, der nach einem texanischen Reisbauern benannt ist.
    „Wir wissen noch nicht, wie die Änderungen genau aussehen werden, und haben noch keinen Zeitplan, aber wir prüfen alle Möglichkeiten“, heißt es in einer Pressemitteilung des Konzerns. Kritiker hatten zuvor darauf hingewiesen, dass es problematisch sei, das Gesicht eines schwarzen Mannes für eine weiße Firma zu benutzen. Darüber hinaus wurden schwarze Männer früher oft abwertend als „Junge“ oder „Onkel“ bezeichnet, um ihnen die bürgerliche Zuschreibung des „Mr“ zu verwehren, schreibt „NBC“-News.
    Es braucht stärkere Änderungen, sagt PepsiCo
    Einen Schritt weiter geht die Frühstücksmarke Aunt Jemima, deren Logo eine lachende Afroamerikanerin zeigt. Das Logo der seit mehr als 130 Jahren bestehenden Marke – es zeigt eine schwarze Frau als freundliche Bedienstete – wird ab Jahresende abgeschafft, wie das Mutterunternehmen Quaker Foods North America mitteilte, das wiederum zum Konzern PepsiCo gehört.
    Lesen Sie auch
    Auch die Firma B&G Foods gab bekannt, eine sofortige Überprüfung ihrer Marke Cream of Wheat einzuleiten, die einen schwarzen Mann in einer Kochmütze zeigt.
    In den USA demonstrieren seit Wochen zahlreiche Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt. Auslöser ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd, der am 25. Mai in Minneapolis bei einem brutalen Polizeieinsatz verstarb. Der Fall hat eine Protestwelle in den USA und weltweit und eine neue Diskussion über Rassismus und Diskriminierung ausgelöst.

    • Labrador Antworten

      Mein Vorschlag, alle Schwarzen durch Andersfarbige ersetzen, Dann kann BLM in 15 bis 20 Jahren wieder protestieren, dieses Mal für einen schwarzen Mr Ben auf dem Reis

    • S v B Antworten

      Seit vielen Jahren verwende und schätze ich die Produkte von Uncle Ben’s. Dass es nun am Abbild des äußerst sympathischen, vermutlich afroamerikanischen Herrn, der mir seit vielen Jahren so freundlich von der Packung entgegen lächelt, etwas auszusetzen geben soll, wäre mir niemals in den Sinn gekommen. Was bitte soll an dieser Darstellung nun schon wieder „rassistisch“ sein? Dreht man jetzt global völlig durch? Hat sich gar ein GROVID ausgebreitet? Man muss es fast fürchten, nach allem, was man in diesen Tagen hört und liest. Denn schön langsam wird die Angelegenheit wirklich grotesk. Doch Vorsicht, immer wenn man selbst einer guten Sache mit einem fanatischem, nicht nachvollziehbarem Aktionismus zum Erfolg zu verhelfen trachtet, laufen die Protagonisten Gefahr, dass sich das Ganze unvermittelt ins Gegenteil verkehrt und sich in eine unbeabsichtigte, ja höchst unwillkommene, Richtung entwickelt. Leider fehlt es eben bisweilen an der nötigen Lebensklugheit, welche es dem Individuum ermöglicht, die Grenzen der Verhältnismäßigkeit klar zu erkennen. Schade. – Falls der sympathische Herr von den Uncle Ben’s-Packungen wirklich verschwinden sollte, werde ich prompt auf Oryza umsteigen.

  11. Hans-Joachim Leyh Antworten

    Vorschlag: auf der Verpackung von Uncle-Ben’s-Reis einen Chinesen abbilden.

    Bei der Rangliste der größten Reisproduzenten besetzen die asiatischen Länder die vordersten Plätze. Ganz oben steht die Volksrepublik China, die 2014 mehr als 206 Millionen Tonnen Reis produzierte. An zweiter Stelle folgt Indien mit einer Produktion von gut 157 000 Tonnen.
    Woher stammt Reis ursprünglich?
    Seine Herkunft hat der Reis tatsächlich in Asien. In China wurde durch Untersuchungen festgestellt, dass dort zuerst die wilde Reissorte „Oryza rufipogon“ domestiziert wurde und später auch in anderen Ländern Anwendung fand. Inzwischen wird dieser Reis in über 100 Ländern angebaut.

  12. Hans-Joachim Leyh Antworten

    Schiller-Zitat:

    Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan,
    Der Mohr kann gehen.

    Aus/von: Die Verschwörung des Fiesco zu Genua III, 4 / Muley Hassan, Mohr von Tunis
    Zitatkategorie: Die Verschwörung des Fiesco zu Genua

  13. S v B Antworten

    Das Gefühl der hierzulande neuerdings anscheinend völlig unerklärlichen Befremdlichkeit zwischen den „Rassen“ (obwohl ich dieses Wort absolut nicht mag, konstatiere auch ich teils deutliche Unterschiede zwischen Menschen verschiedener Herkunft – auch und gerade was ihr Äußeres angeht) beruht durchaus auf Gegenseitigkeit. Potzblitz, wer hätte das gedacht? Allerdings weigert man sich recht beharrlich, dies zu erkennen, geschweige denn zu akzeptieren. Leute, die längere Phasen ihres Lebens in „anderen“ Gesellschaften verbracht haben, also auf entsprechende Erfahrungen verweisen können, dürften dies vermutlich bestätigen. Auch Chinesen, Inder, Afrikaner usw. fühlten sich zweifelsfrei am wohlsten, geborgensten und am besten verstanden in der Gesellschaft nicht nur gleich „tickender“, sondern auch möglichst ähnlich aussehender Zeitgenossen. Es ist dieses nicht unerklärliche Muster, welches in vielen Teilen der Welt zur Bildung von so genannten Parallelgesellschaften geführt hat (und dies bis heute immer noch tut). Dass irgendwann einmal ein Kraut wachsen könnte, welches diese kaum zu unterdrückende Vorliebe des Menschen, sich Seinesgleichen zuzugesellen, auszumerzen imstande ist, scheint mehr als fraglich. Wobei die eine oder andere Ausnahme auch hier die Regel bestätigt. Die vielen gänzlich Erfahrungslosen, die sich jetzt plötzlich so laut zu Wort melden und ausschließlich den „bösen Weißen“ einen strukturellen Hang zum Rassismus vorwerfen, dürfte besagte Erkenntnis ins Staunen versetzen. Im Grunde maßen sich diese Ankläger mit einer erstaunlichen Überheblichkeit an, dem Menschen, welcher Herkunft oder Hauttönung auch immer, etwas abzunötigen, das er entweder nicht zu leisten gewillt ist oder aber – einem natürlichen Diktat folgend – nicht einmal zu leisten vermag.

    • Alexander Droste Antworten

      Folgender Witz:
      Ein Weißer sagt zu einem Schwarzen: „Du schwarz.“
      Der Schwarze erwidert: „Ich weiß.“

    • Hans-Joachim Leyh Antworten

      Z.B. Sex nur noch mit der eigennen Art also änner mit Männern und Frauen mit Frauen und Nachwuchs aus dem Reagezglas.

    • Alexander Droste Antworten

      Noch’n Witz:
      Ein indischer Junge geht mit seinem Vater im Park spazieren, natürlich im Central Park in NY. Dort kommt ihm ein indianischer Junge mit seinem Vater entgegen. Beide Jungs rufen freudig überrascht: „Look Daddy, an Indian.“

      Der gilt nicht. Das ist nicht rassistisch, weil da keine Schwarzen drin vorkommen. 😀

      • Tina Hansen Antworten

        Kein Witz:
        Eine ehemalige Kollegin, die ich getrost im linksradikalen Lager verorten möchte, erklärte mir eines Tages in gewohnt strenger Manier, schon die freundlich gemeinte Frage „Und wo kommen Sie her?“ (z.B. an den offenbar nicht aus Deutschland gebürtigen Taxifahrer) sei ganz klar Ausdruck von Rassismus. Ich erwiderte, dass ich diese Frage seit meinen frühen Zwanzigern im Durchschnitt vier Mal pro Jahr beantworte, häufig begleitet durch die Nachfrage: „Sind Sie Russin?“ oder „Aus Osteuropa?“ Soweit mir bekannt ist, stammen meine Vorfahren sämtlich aus Westfalen und Holstein, was aber natürlich nicht abschließend zu überprüfen ist. Ich habe sogar schon gegoogelt, wie denn so `ne Osteuropäerin typischerweise aussieht. Als rassistisch hatte ich diese Frage allerdings bis dahin nie empfunden. Es handelte sich eigentlich immer um den schlichten Versuch einer Kontaktaufnahme.

        • Labrador Antworten

          Das hat jüngst auch jemand im User Teil auf kath.net behauptet, dazu muß man also gar nicht sehr links sein, liberaler Katholik genügt.

          Ich halte das für ausgemachten Schwachsinn einer durchgedrehten Sprachpolizei.

      • Labrador Antworten

        Man sagt doch jetzt ganz inklusive “People of Color, PoC”, also gilt der.

  14. GJ Antworten

    Ich versuche es nochmal: Wir sind alle Farbige. Ich habe noch nie einen Menschen gesehen, der schwarz oder weiß ist. Das ist mein antirassistischer Beitrag! Partnerwahl hat biologisch gesehen auch was mit Geruch und Geruchssinn zu tun. Da gibt’s eindeutig Unterschiede. Der Schweiß eines Afrikaners riecht anders als der eines Mitteleuropäers. Wenn man den potentiellen Partner nicht riechen kann, wird das nix. Vielleicht arbeiten durchgegenderte Ideologen schon an einem einheitlichen Duftstoff in irgendwelchen Laboren, um die Partnerwahl zu manipulieren, wer weiß? Den Brandenburger Witz habe ich übrigens auch nicht kapiert. Schröder, Fischer und Lafontaine haben mehr Ehen als der durchschnittliche Saarländer im ganzen Leben Geschlechtspartner, wobei das nicht bedeutet, dass diese Herren bislang nur je 4 Geschlechtspartnerinnen gehabt hätten. Und noch ein Outing zum sexuellen Reiz dunkelhäutiger Männer. Wer wie ich live dabei war, als SEAL vor zig Jahren bei Night of the Proms in der Frankfurter Festhalle über die Bühne fegte und dann mit seiner körperlichen Kraft und sexueller Ausstrahlung geschmeidig wie ein Panther von der Bühne in den vollen Innenraum sprang, den er dann im Sprint mit vollem Tempo und körperlichem Einsatz singend durchpflügte, sich dabei die Zuschauermenge gespenstisch teilte wie das Meer in der Bibel und hinter ihm wieder magisch schloss – also da kriege ich heute noch Gänsehaut und erotisches Kribbeln! Mein Mann war übrigens dabei.

  15. Bettina Antworten

    Seit 5 Jahren muss ich immer wieder an einen Artikel in der WELT aus dem Jahre 2006 +/-denken. Dieser hatte die Überschrift „warum die Europäer in 50 Jahren aussehen werden wie Beyonce – also hell kaffeebraune Hautfarbe. Ein Herr Soros, dessen Name mir damals nichts sagte, kam zu Wort. Ich habe das seinerzeit als utopischen Unsinn abgetan. Tatsächlich sind unsere Sozial Ingenieure (social Engineering) voll beschäftigt. Wird es irgendwann einen Zwang zur Mischehe geben? Oder nur Kindergeld für Mischlinge?

  16. Hans-Joachim Leyh Antworten

    Heute in der Bild!

    Pamela Anderson hatte
    12 Mal Sex pro Nacht!
    „Baywatch“-Nixe Pamela Anderson (52) hat in ihrem Leben schon viele Frösche geküsst, war mehrfach verheiratet und ist noch immer auf der Suche nach der großen Liebe.
    Einer der Männer, bei denen sie mal (kurz) dachte, er sei der Traumprinz, ist der französische Fußballer Adil Rami (34). Und dieser packt scheinbar ganz ungeniert über das Sexleben mit Pamela aus.
    Im Sommer 2019 trennte sie sich nach gut zwei Jahren von Adil Rami, warf ihm vor, sie mindestens mit einer anderen Frau betrogen zu haben. Auch von körperlicher und seelischer Gewalt war die Rede.
    Er erinnert sich da lieber an ganz andere Details der Beziehung. So soll er laut Fußball-Kollege Aleksandr Kokorin (29) ausgeplaudert haben, wie der Sex mit seiner Ex war.
    „Rami hat uns viele interessante Sachen über Pamela Anderson erzählt“, erklärte der Mann, der mit ihm beim FK Sochi spielte, laut der britischen „The Sun“ in einem Youtube-Chat mit dem ukrainischen Fußballer Oleksandr Alijev (35).

    „Natürlich war jeder daran interessiert, was bei den beiden im Bett ablief. Rami sagte uns, dass Pamela die beste Frau war, die er je in seinem Leben hatte, und dass sie zwölfmal pro Nacht Sex hatten.“

    Norm erfüllt!

      • Hans-Joachim Leyh Antworten

        Nein hier geht es nicht um Nymphomanin sondern um Sex mit anderen „Rassen“.
        Aber im Wort Rassismus steckt doch auch das Wort Rasse.
        Da das Wort aus dem Grundgesetz entfernt werden soll so müßte das Wort Rassismus auch aus dem Sprachgebrauch entfernt werden.

  17. Tina Hansen Antworten

    Ich habe noch nie einen Menschen gesehen, der schwarz oder weiß ist. Das ist mein antirassistischer Beitrag! Partnerwahl hat biologisch gesehen auch was mit Geruch und Geruchssinn zu tun. Da gibt’s eindeutig Unterschiede. Der Schweiß eines Afrikaners riecht anders als der eines Mitteleuropäers. Wenn man den potentiellen Partner nicht riechen kann, wird das nix.

    Liebe GJ, fühlen Sie sich für diesen Beitrag umarmt!

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