Warum so viele Syrer nicht abgeschoben werden können, aber in Urlaub nach Damaskus fliegen

Erst war es nur ein Raunen in einigen Netzwerken, inzwischen ist es auf dem offenen Markt und beliebt auch im Wahlkampf bei AfD-Kandidaten. Seit Sommer rollen auf den Start- und Landebahnen der Flughäfen in Düsseldorf und Berlin-Brandenburg wieder Passagiermaschinen, deren Ziel-Airports (Destination) noch vor zwei Jahren undenkbar schienen: Damaskus und Aleppo in Syrien.
Nach mehr als zehn Jahren politischer Eiszeit und dem Sturz des morderischen Assad-Regimes Ende 2024 fliegen plötzlich wieder Fluggesellschaften wie LEAV Aviation und Sundair diese syrischen Metropolen mehrmals wöchentlich direkt an. Und: Die Flugzeuge sind – wie zu hören ist – bis auf den letzten Platz ausgebucht. An Bord befinden sich dabei keine oder nur sehr wenige Touristen, sondern Syrer, die in den vergangenen Jahren in Deutschland Schutz vor dem Bürgerkrieg gesucht und gefunden haben.
Sie fliegen in ihre Heimat, um Verwandte zu besuchen, Gräber zu pflegen oder was auch immer – und kehren dann nach einigen Wochen wieder nach Deutschland zurück.
Und das empört viele Deutsche
Wie kann jemand, der in Deutschland den Status eines Schutzbedürftigen genießt, weil ihm in der Heimat der Tod oder schwere Menschenrechtsverletzungen drohen, dorthin in den Urlaub fliegen?
Wenn der Krieg vorbei ist, so die Lehre, sollten die Betroffenen baldmöglichst zurück in ihre Heimat übersiedeln und dort beim Wiederaufbau einer lebenswerten Gesellschaft mitwirken.
Die Wahrheit ist aber: Fast eine Million Syrer leben heute immer noch in Deutschland – Abschiebungen finden kaum statt.
Diese unbestreitbaren Realität führt zu einem deutlichen Vertrauensverlust in unseren Rechtsstaat.
Bilder von gut gelaunten Reisenden am Check-in-Schalter, die mit Geschenken für die Familie in Damaskus beladen sind, sind gleichzeitig politischer Sprengstoff par excellence. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) stehen unter erheblichem Erklärungsdruck, weil Urlaubsreisen den eigentlichen Sinn des Asylrechts geradezu konterkarieren. Wer in den Staat reist, der ihn angeblich verfolgt, mit Mord und Folter droht, dokumentiert nach dieser Logik selbst, dass der Schutzgrund für ihn entfallen ist.
Die Akzeptanz der Bevölkerung für Merkels Flüchtlingspolitik 2015 war enorm
Aber dass sich auch elf Jahre danach bis heute erkennbar wenig ändert bei Abschiebungen, sorgt für Wut und Verbitterung. Das deutsche Asylsystem werde missbraucht und sei dysfunktional, schimpfen die Kritiker. Und sie haben recht.
Eine „harte Kehrtwende“ in der Migrationspolitik hatten Friedrich Merz und die Union im Bundestagswahlkampf versprochen, und ja, an den Grenzen wird mehr kontrolliert, und es kommen weniger rein. Aber immer noch sind es viele, und abgeschoben werden immer noch lächerlich wenige von denen, die kein Recht haben, in Deutschland dauerhaft zu bleiben.
Warum also schiebt der Staat diese Menschen nicht einfach ab?
Da ist an erster Stelle unser Grundgesetz, auf das wir aus gutem Grund stolz sind. Es kann keine pauschalen Massenabschiebungen geben. Das Prinzip der Einzelfallprüfung ist wie in Stein gemeißelt. Selbst wenn die Bundesregierung politisch deklarieren würde, dass der syrische Bürgerkrieg formal beendet ist, darf das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) dann nicht per Dekret alle syrischen Aufenthaltstitel per Federstrich annullieren.
Jeder Fall muss individuell geprüft werden. Und das BAMF hat tatsächlich seine Kapazitäten im Jahr 2026 massiv hochgefahren, doch die deutsche Bürokratie ist (leider) einzigartig – und langsam.
Immerhin führte die verschärfte Prüfung im ersten Halbjahr 2026 bereits bei rund 23 Prozent der überprüften Fälle zu einem Widerruf des Schutzstatus – das ist tatsächlich deutlich mehr als in den Jahren vor der Merz-Regierung. Da lag die Quote bei nur 3 Prozent. Aber der annullierte Flüchtlingsstatus bedeutet in Deutschland eben nicht, dass dann sofort die Abschiebung vollstreckt werden kann.
Im Fall der Syrer ist es noch komplizierter
Denn viele der rund eine Million Menschen aus Syrien, die heute in Deutschland leben, sind eben keine temporären Gäste mehr, sondern Teil dieser Gesellschaft.
Wir lesen und hören viel über Kriminalität, über Messerangriffe und Vergewaltigungen, begangen von jungen Syrern, die sich einen der stabilen Spitzenplätze in der Kriminalitätsstatistik erarbeitet haben. Und wer würde daran zweifeln, dass das eben auch deutsche Realität ist und dass diese Leute gefasst, eingesperrt und nach der Haft sofort hier raus müssen?
Wer aber seit acht oder neun Jahren hier lebt, eine Ausbildung absolviert hat, fließend Deutsch spricht, arbeitet und für seinen Lebensunterhalt selbst aufkommt – der fällt unter den Schutz des regulären Aufenthaltsrechts.
Und – jeder erlebt das – der trägt dazu bei, dass unsere Gesellschaft weiter funktioniert. Wenn ich allein an die 7.000 syrischen Ärzte denke, die jeden Tag einen erheblichen Beitrag dazu leisten, dass unser Gesundheitssystem weiter funktioniert.
Aber verfolgen wir den Gedanken weiter!
Verliert ein Syrer seinen humanitären Schutzstatus, prüft die zuständige kommunale Ausländerbehörde erst einmal, ob andere Aufenthaltsgründe vorliegen. In Tausenden von Fällen wird der Aufenthaltstitel dann oft vom Asylstatus hin zu einem regulären Arbeitsvisum oder mit der Begründung der familiären Lebensgemeinschaft verändert.
Und dann kommt hinzu, dass rund 250.000 Syrer in den vergangenen Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen haben. Sie sind also jetzt deutsche Staatsbürger und können nicht mehr abgeschoben werden, völlig egal, wie oft sie nach Damaskus fliegen.
Als sei das alles nicht genug: Selbst wenn Syrien oder andere Staaten, die ihre Flüchtlinge wieder zurücknehmen sollen und müssten, kooperationswillig wären – das sind sie oft nicht –, kommt hinzu, dass diese Staaten ganz praktisch gar nicht in der Lage dazu sind.
Die syrische Übergangsregierung in Damaskus unter Ahmed al-Scharaa, die nach dem Zusammenbruch des mörderischen Assad-Regimes die Geschäfte führt, steckt in einem dramatischen Transformationsprozess. Das Land ist wirtschaftlich ruiniert, die Infrastruktur liegt in Trümmern. Wer füllt da ordnungsgemäß Formulare für das deutsche BAMF aus?
Die syrische Regierung hat gegenüber der Bundesregierung klargestellt, dass sie nicht bereit ist, Hunderttausende Rückkehrer unter Zwang aufzunehmen. Damaskus fordert stattdessen – natürlich – massive Finanzhilfen für den Wiederaufbau und setzt auf Freiwilligkeit der Personen. Das bedeutet dann, wie einst bei den Balkan-Flüchtlingen, finanzielle Starthilfen, Übernahme der Reisekosten und Eingliederungshilfen vor Ort für die Rückkehrwilligen.
Mehr als 14.000 Syrer sind in diesem Jahr immerhin dauerhaft und freiwillig in ihre Heimat zurückgekehrt. Die anderen fliegen halt immer mal für zwei Wochen in Urlaub und kommen dann zurück nach Deutschland …

45 Kommentare

  1. Ganz spontan fallen einem zumindest zwei ( oder mehr ? ) Punkte ein:

    1. Einer gewissen Angela Merkel ( der eine oder andere erinnert sich vielleicht: einst „Kohl Mädchen“ aus dem Osten, später unser aller alternativlose Dauerkanzlerin, heute Multimillionärin ) wurde nachgesagt „sie denkt alles vom Ende her“.
    Was sie sich wohl 2015 tatsächlich gedacht hat ?

    2. Abschiebung ist – angeblich – „Ländersache“.
    Wußte Friedrich Merz das nicht, als er – vor der Wahl – seine Versprechen zur Abschiebung gab ?

    3. An den Grenzen werden – angeblich – deutlich mehr Menschen zurückgewiesen.
    Aber – angeblich – „können wir unsere Grenzen nicht schützen“ – also kommen die, die das wollen, nicht da über die Grenze, wo „Grenzschützer“ stehen, sondern da, wo niemand steht und sie aufhält.
    Und da schon „Mutti“ keine „hässlichen Bilder“ wollte, würde auch heute ganz sicher kein einziger an der Grenze eingesetzter Beamte seine Waffe ziehen und auf „traumatisierte Schutzsuchende“ schießen.
    Also so oder so kein wirkliches Risiko für „Einreisewillige“.
    Notfalls haben 10 oder mehr Menschen ihr Smartphone in der Hand und zeigen live der Welt, was an deutschen Grenzen für „Brutalitäten“ geschehen.

    4. Es werden – angeblich – deutlich weniger Asylanträge gestellt. Bei der Berichterstattung darüber wird – gaaanz zufällig – nicht erwähnt, daß jährlich Menschen in Stadtstärke über den „Familiennachzug“ ins Land kommen, auch deutlich ältere als „junge Männer“, die so keine gefährlichen Reisewege mehr auf sich nehmen müssen, sondern auch die Oma und der alte Onkel können ganz locker und flockig in die deutschen Renten- und Sozialsysteme einwandern. Und sie bekommen selbstverständlich die deutsche Staatsbürgerschaft, auch, wenn sie für die staatlichen Glückwünsche einen Dolmetscher brauchen, weil sie nicht ein einziges Wort verstehen.

    5. Abschiebung ist Ländersache. Wie bekannt ist, schieben jedoch Länder wie z.B. Niedersachsen selbst Intensivstraftäter nicht ab. Und wie ebenfalls bekannt ist, sitzen an vielen staatlichen Stellen NGO- oder ProAsyl-affine „Beamt*/-/:/_/•/Innen“. Dazu kommt, daß „interessierte Kreise“ am liebsten noch wesentlich mehr Zuwanderung wollen.

    6. Wenn in diesem Land weiterhin Leistungen gekürzt und Steuern und Beiträge in aktuellem Maß erhöht werden, während „Bereicherungen“ wie Vergewaltigungen, Messerattacken, Schießereien und Morde tagtäglich mehrmals stattfinden, dürfen wir auf den großen Knall gespannt sein. Nicht umsonst hatte Rainer Wendt bereits vor geraumer Zeit „bürgerkriegsähnliche Zustände“ vorausgesagt.

    7. Mit Kriegsangst und Kriegsrhetorik lässt sich sehr gut von vielen, vielleicht den allermeisten Problemen ablenken.
    Notfalls müssen „die da“ herhalten, die schließlich auch „Deutschland zerstören“ wollen …

    8. Als Jörg Meuthen vor Jahren davon sprach, er sehe in seiner Heimatstadt nur noch „vereinzelt Deutsche“, wurde er mit Shitstorms ohne Ende überschüttet.
    Was glauben wir, wie unsere Straßen und Städte in fünf oder gar in zehn und erst in zwanzig Jahren aussehen ??

  2. In 10 Jahren sehen wir gar keine deutschen mehr im Land. Man kann es drehen wie man will, es ist nicht mehr rückgängig zu machen. Das sind unsere schei……Gesetze.

  3. @Herrn Kelle

    Sie schreiben: „Wenn ich allein an die 7.000 syrischen Ärzte denke, die jeden Tag einen erheblichen Beitrag dazu leisten, dass unser Gesundheitssystem weiter funktioniert.“

    Es wird bei dem Thema etwas schwierig; nicht allein die Berufsbezeichnung ist ein Qualitätsmerkmal, sondern die tatsächlichen Kenntnisse. Und hier scheint leider nicht „alles in Butter“ zu sein, wie einem tagesaktuellen Beitrag eines Arztes auf achgut zu entnehmen ist.

    „Unwohlsein mit den Drittstaat-Ärzten“ ist sachlich und aufschlussreich.

    Ansonsten finde ich, sollten alle Syrer [exklusive die mit deutschem (zweit)Pass] zeitnah in ihre Heimat zurückkehren. Und dort ihr Land wieder aufbauen, was durchaus zumutbar ist. Hier ist – finde ich – auch durchaus politischer Druck gegenüber der syrischen Regierung angebracht. Die, warum auch immer, ihre in Deutschland lebenden Landsleute als „strategische Reserve“ bezeichnet…

    Zum Thema Kriminalität ist schon vieles gesagt; die Statistiken sprechen für sich.

    Urlaub machende Syrer [exklusive mit deutschem (zweit)Pass] sind Wasser auf die politischen Mühlen der AfD.

    1. @Johannes,

      haben wir nicht alle immer gefordert, dass Deutschland sich die Zuwanderer aussuchen soll, die für unseren Gesellschaft und uns alle nützlich sind? Wenn hier Ärzte fehlen und es sind 7000 da, die offenbar gut ausgebildet sind und bleiben wollen Sozialbeiträge und Steuern bezahlen – warum zur Hölle sollen die „in ihre Heinat zurückkehren“?

      Ich finde, Kriminelle und Faule sollten schnell in ihre Heimat zurückgebracht weden, gern auch mit Druck auf deren Länder.

      Aber gute Leute? Es sind ja nicht nur Ärzte, es sind auch Pflegekräfte. Ich habe es schon erzählt nach meiner OP, für mich zuständig war eine Pflegerin aus Nordafrika, um mir den Bart zu rasieren kam eine aus Pakistan, meine Mahlzeiten brachten abwechselnd Pflegekräfte aus der Ukraine und Polen, und einer der beiden Operateure war Syrer. Alle machten ihren Job exzellent, alle sprachen fließend Deutsch. Was ist dagegen zu sagen, wenn Sie hier bei uns leben und arbeiten wollen?

      1. Ich habe leider mit einem arabischen Arzt ganz andere Erfahrungen im Krankenhaus gemacht.

        Und vielleicht sollten wir uns einmal fragen, warum allein 2024 knapp 2.200 deutsche Ärzte das Land verlassen haben.

        Abgesehen davon können wir nicht behaupten, für ein fremdes Land „das Beste“ zu wollen, wenn wir dort die Ärzte „abziehen“, um sie hier arbeiten zu lassen.

        1. @H.K.

          Interessant, ich auch. Und das sogar zwei-, nein eigentlich dreimal. In den beiden ersten Fällen wollte man mich unbedingt zu einem medizinisch nicht notwendigen Eingriff überreden, ja überreden. Auf eine aufdringliche Art und Weise, die ihresgleichen suchte. Man könnte sogar sagen, dass die Konversation, das Hin und Her der Abwägung mich irgendwie an Basar- Gepflogenheiten erinnerte. Was mir in diesem Zusammenhang nicht nur widerstrebte, sondern die mir von deutschen Ärzten nicht geläufig war. An eine gewisse Einfühlsamkeit und Verständnis für die Patientenseele war gar nicht zu denken. Die beiden Klinken werde ich in meinem Leben wohl nie wieder betreten. Als Patientin schon gar nicht. In einem der Fälle zeigte die ranghöhere deutsche Kollegin für meinen Widerstand volles Verständnis. Sie meinte, dass sie sich an meiner Stelle ebenfalls gegen einen weiteren Eingriff entscheiden würde, gerade auch weil die Durchtrennung eines wichtigen Nervs – mit schwerwiegenden Folgen – nicht auszuschließen wäre. Das Gespräch mit den beiden hartnäckigen Ärzten hatte irgendwie den Charakter eines orientalischen Handelsgeschäfts. Für Deutschland damals zumindest noch recht ungewöhnlich. – Beide Male war ich erleichtert, dankbar und stolz, dass als ich mich aus eigener Kraft aus einer so unangenehmen verbalen Schwitzkiste befreien konnte.

          Gar nicht erst zu reden vom langjährigen „vorderasiatischen“ Hausarzt einer Freundin. Der auf seine Patienten offenbar so herabschaute, dass er sich zu unpassenden Bemerkungen hinreißen ließ oder Patienten bzw. Patientinnen auch gerne mal grundlos und beleidigend anschrie, sodass sie auf der anderen Seite des Schreibtischs den Kopf einzogen und sich ganz klein machten. Regelrecht beängstigend, wie man mir mehrfach bestätigte. Der Grund, warum man dem Mann aus dem Morgenland die Treue hielt, war, dass er in einem Umkreis von etlichen Kilometern der einzige Arzt war. Gott sei Dank hat er schließlich die Praxis an einen jüngeren deutschen Kollegen abgegeben, an dem es nichts auszusetzen gibt. – Erstgenannter hat eine junge Frau in meiner Familie übrigens in die Bredouille gebracht, als er sie mit einem verdächtigen Wert im Blutbild einfach nach Hause schickte, ohne ihr ein Vergleichsblutbild nach einigen Wochen vorzuschlagen. Unverantwortlich, da sich zeigte, dass die Werte beim zweiten Bluttest – diesmal anderswo – bereits durch die Decke gegangen waren. Zwei Millionen Thrombozyten sind eben kein Pappenstiel. – All dies lediglich als Beweis, dass Ärzte aus dem orientalischen Kulturraum für die hiesige Bevölkerung nicht notwendigerweise eine Bereicherung darstellen müssen.

        2. Danke H.K.

          sie sprechen mir aus dem Herzen!

          Es ist so heuchlerisch aus der ganzen Welt Leute abzuwerben, um sie hier so billig wie möglich Arbeiten zu verrichten lassen und so zu tun als würde man den Menschen damit helfen.

          Ich kann nur noch Verachtung empfinden für diese wohlstandsverwahrloste westliche „Wertegesellschaft“ der sämtliche wirkliche Werte verloren gegangen sind.

          1. @Gert Friedrich,

            Ich kann nur noch Verachtung empfinden für diese wohlstandsverwahrloste westliche „Wertegesellschaft“ der sämtliche wirkliche Werte verloren gegangen sind.

            Das ist absolut legitim. Ich schlage vor, Sie packen Ihre Sachen und ziehen irgendwohin um, wo es besser ist als in Deutschand.

            Schicken Sie uns unbedingt mal eine Karte dann!

      2. @Herrn Kelle

        Ja, Deutschland soll sich seine Zuwanderer aussuchen – EXAKT dafür gibt es die Blue-Card.

        Von der Seite des Bamf:

        „Die Blaue Karte EU ist ein Aufenthaltstitel für Hochschulabsolventinnen und -absolventen und für Drittstaatsangehörige mit besonderer beruflicher Erfahrung, mit dem die dauerhafte Zuwanderung von Hochqualifizierten aus dem Nicht-EU-Ausland nach Deutschland erleichtert und gefördert werden soll.“

        Dieses Verfahren ist sinnvoll und hilfreich.

        Ich bin komplett bei Ihnen, was fachlich kompetente Ärzte und Pflegekräfte anbetrifft. KOMPETENZ, auf gewohntem fachlichen Niveau ist das Thema, dass in dem achgut Artikel kritisch beleuchtet wird. Und es geht ja nicht allein um Ärzte (und Pflegekräfte) aus Syrien. Es geht allgemein darum, das Berichte, wie auch die der beiden Mitforisten, nicht mehr nur anekdotisch, sondern systemisch sind. Und die beschriebenen fachlichen Defizite lebensgefährdend sein können. Von der häufigen kulturellen Inkompatibilität mal abgesehen, die von der ich in meiner Kreistagsarbeit mehr als einmal gehört habe. ABER, ich kenne sehr wohl auch, wie Sie, positive Beispiele. Und da habe ich persönlich keine Probleme, dass diese Menschen hier leben und arbeiten. Ein gute Bekannte meiner Frau z.B. ist aus Syrien geflüchtet, hat Friseurin gelernt, ihren Meister gemacht und nun mit ihrer Lebenspartnerin einen Salon eröffnet.

      3. Hallo Herr Kelle,

        „die für unseren Gesellschaft und uns alle nützlich sind? “

        Was für eine Steilvorlage.

        Das ist der tiefere Grund für „Wir schaffen das!“

        „warum zur Hölle sollen die „in ihre Heinat zurückkehren“?“

        „nach meiner OP, für mich zuständig war eine Pflegerin aus Nordafrika, um mir den Bart zu rasieren kam eine aus Pakistan, meine Mahlzeiten brachten abwechselnd Pflegekräfte aus der Ukraine und Polen, und einer der beiden Operateure war Syrer“

        Glauben sie wirklich, dies Menschen
        tun das alles gerne?
        Nee, niemand rasiert Ihnen 1000e km fern der Heimat gerne den Bart.

        Nach außen so tun als wollte man den armen Menschen helfen, doch in Wirklichkeit gehts nur darum billiges Personal zu bekommen.

        Wen interessiert es, dass die Leute ihre wirkliche Heimat und ihre Familien und Wurzeln verlasse.
        Hauptsache wir haben jemanden, der uns den Arsch putzet, so billig wie möglich.

        Was für eine traurige, heuchlerische, untergehende Gesellschaft, diese westliche „Wertegemeinschaft.

        1. Guten Morgen, @Gert Friedrich!

          Glauben sie wirklich, diese Menschen tun das alles gerne?

          Glauben Sie wirklich, die Mitarbeiter beim Aldi scheppen morgens um 3 Uhr die Kisten gerne und räumen die Regale für die Kunden ein?
          Glauben Sie wirklich, die Verkäuferinnen sitzen dort später gern an der Kasse und ziehen Tausende von Dosen, Verpackungen, Flaschen über den Scanner, wobei es jede Seknde piep“ macht?
          Glauben Sie wirklich, die Damen vom Zimmerservice in Hotels und Gasthäusern schwärmen am Vorittag aus, um die Klos und Waschbecken zu putzen, damit es die späteren Gäste nett haben?

          Was ist denn das für eine Argumentation. Es gibt zig Jobs, die nicht schön sind und erledigt werden müssen, damit dieses Land funktioniert. Und wenn die Leute nicht da sind, dann muss man halt welche von anderswo holen. Und mir ist egal, welche Hautfarbe sie haben und von wo sie kommen, wenn sie ihre Arbeit machen, sich an die Spielregeln halten und unsere Sprache sprechen.

          Nee, niemand rasiert Ihnen 1000e km fern der Heimat gerne den Bart.

          Tun sie doch, weil ich echt ein netter Kerl bin. Ich gehe übrigens immer mal in Barbershops und erlebe junge Iraker, die ihre Messer und Scheren sinnvoll benutzen…

          …doch in Wirklichkeit gehts nur darum billiges Personal zu bekommen.

          Und Sie meinen, der Unternehmesleiter, der nur volkstoitsche Mitarbeiter sucht, möchte kein „billiges Personal“?

  4. Es gibt in Deutschland 450000 praktizierende Ärzte.
    Die 7000 syrischen Ärzte machen 1,6% aus.
    Es leben ca. 1 Million Syrer in Deutschland. Die eingebürgerten nicht mitgerechnet. Das sind 1,2% der Bevölkerung.

    Wenn wir alle zurückschicken, würden wir den Verlust von 0,4% Ärztedichte nicht bemerken.

    1. @Teide,

      oberflächlich betrachtet klngt das gut, was Sie schreiben.

      Tatsächlich sinkt die Zahl der niedergelassenen Ärzet in Deutschland kontinuierlich, im Jahr 2025 um 1,3 Prozent.

      Hinzu kommt, dass Ärzte in Deutschland im Schnitt fast 3 Stunden pro Tag mit Verwaltungsaufgaben beschäftigt sind – sagen die Ärztekammern. Diese Zeit fehlt direkt bei der Patientenversorgung. Und: Fast ein Viertel der berufstätigen Ärzte in Deutschand ist bereits 60 Jahre oder älter. In den nächsten Jahren steht eine massive Pensionierungswelle bevor, während die Zahl der universitären Medizinstudienplätze seit Jahren als zu gering kritisiert wird.

      Ich hatte vor zwei Monaten eine größere OP, einer der beiden operierenden Ärzte war aus Syrien. Ich fand ganz gut, dass er da war…

      1. @Klaus Kelle
        „einer der beiden operierenden Ärzte war aus Syrien“

        Vor drei Jahren ohne Papiere eingereist. Sicher, so wird es sein.

        Natürlich gibt es gute syrische Ärzte. Die will doch keiner wegschicken. Aber wenn ich wegen einem Arzt, der Klaus Kelle operiert, 150 andere Syrer durchfinanzieren muß, dann sage ich „Alle raus“.

          1. Ich denke mal, dass persönliche Erfahrungen in der Debatte um die Nichtabschiebungen in unserem Land keinen oder nur einen geringen Wert haben.
            Fakt ist, dass wir seit 2015 einige Millionen Menschen aus völlig anderen Kulturkreisen wahllos in unser Land aufgenommen haben. Das ist so, als würde man einen Beduinen in die Kreisverwaltung einer Kleinstadt am Niederrhein integrieren wollen, der dann für die Städteplanung verantwortlich ist. Das funktioniert nicht. Ein syrischer Arzt, den ich persönlich kenne ist höflich, nett, einfühlsam, fachlich hervorragend….aber er spricht unsere Sprache nur rudimentär. Das hilft in einem Patientengespräch nicht wirklich weiter. Auch das ist Alltag in den Notaufnahmen unserer Kliniken.

          2. Ich denke mal, dass persönliche Erfahrungen in der Debatte um die Nichtabschiebungen in unserem Land keinen oder nur einen geringen Wert haben.

            Das denke ich grundsätzlich auch, aber wenn persönliche Erfahrungen bestätigen, was ich angenommen habe, ist das auch schön.

            Es geht in diesem konkreten Fall eben nicht um „wahllos“, sondern um ausgebildete und in Deutschland zugelassene Ärzte, die wir dringend brauchen.

          3. @KK

            War nicht der aus Arabien stammende Arzt/Psychiater, der total ausrastete und dabei zahlreiche arglose Besucher des Magdeburger Weihnachtsmarktes wahllos tötete oder verletzte, nicht auch ein „in Deutschland zugelassener Arzt“? Ich meine mich zu entsinnen, dass er dies war…
            Dass ein (bio)deutscher Arzt sich irgendwann einmal vergleichbar geriert hätte, ist mir in meinem schon etwas länger währenden Leben noch nicht zu Augen oder Ohren gekommen. – Doch lasse ich mich von Dir gerne eines Besseren belehren, lieber Klaus.

          4. Das ist eine gute Voraussetzung, liebe S v B, und es gibt zahlreiche Fälle von biodeutschen Ärzten, die Patienten getötet oder Patientinnen narkotisiert und vergewaltigt haben

            Und was hat das mit 7000 syrischen Ärzten zu tun, die hier jeden Tag dafür sorgen, dass es deutschen Patienten wieder gut geht, wenn ein irrer Islamist in Magdeburg in den Weihnachtsmarkt rauscht?

            Verbrecher aller Art findest Du in jeder Volksgruppe. Und wenn Du geschichtlich etwas zurückschaust: Josef Mengele war, glaube ich, auch kein Araber…

          5. „Verbrecher aller Art findest Du in jeder Volksgruppe.“

            @Klaus Kelle

            Mir ist kein Fall bekannt, wo ein deutscher Arzt, während des Ramadan in Mekka, mit einem Auto Pilger niedergemäht hat. Ihnen?

          6. Der eine mäht mit einem Auto Menschen nieder, andere bringen 100.000 ungeborene Kinder jedes Jahr in Deutschland um. Wussen Sie das gar nicht… Atheosten, Islamisten…viele ‚rzte tuen schlimme Dinge…

        1. Ich hatte vor einiger Zeit ein Gespräch mit einem Klinikchef.

          Der erzählte mir, es kämen „batterieweise“ Ärzte aus arabischen Ländern, um sich u.a. in seiner Klinik zu bewerben.

          Die allermeisten hätten Tätigkeitsnachweise oder Bescheinigungen, „da weiß keiner, was da drin steht – kann keiner lesen“.

          Und ich darf daran erinnern, daß der Amokfahrer von Magdeburg auch „Arzt“ war.

          Es gibt sicher gute Ärzte unter denen, die „aus fernen Ländern“ hierherkommen. Aber wir sollten nicht vergessen, daß sie z.T. aus Kulturen kommen, denen unsere Lebensweise ( und die Stellung von Frauen hierzulande ) nicht nur völlig fremd ist, sondern absolut konträr zu ihrem sozialisierten Stand ist.

          Kürzlich waren wir mit Freunden und deren Frauen in einem Restaurant, das frisch von einem Araber übernommen worden war.

          Ein sehr freundlicher Mann – bis auf die Tatsache, daß er die anwesenden Damen überhaupt nicht beachtete. Er sprach ausschließlich mit den Männern am Tisch.

          Bedient wurden die Frauen allerdings trotzdem …

          Das Essen war ausgezeichnet.

          All das bedeutet ohne Frage nicht, daß das Eine „gut“ und das Andere „schlecht“ ist, aber es ist nun einmal eine völlig andere Kultur – und dessen sollten wir uns bewußt sein. Das gilt auch für Krankenhäuser …

          1. @H.K.

            Ihre Ausführungen gelten in abgeschwächter Form selbst für den netten, langjährigen Ehemann einer ebenfalls langjährigen guten Freundin. Als blutjunger Muslim aus dem Iran nach Deutschland eingewandert, hier ein technisches Hochschul- studium absolviert, nun schon seit Jahrzehnten mit seiner Familie in den USA ansässig. Längst schon kein praktizierender Muslim mehr. Aber… wenn durch einen dummen Zufall die Sprache auf den Nahen Osten kommt, verhärtet sich die Diskussion zusehends. Auch für ihn, den lockeren, verwestlichten Iraner im Herzen, bleiben Israel und das Judentum der Grund allen Übels, Unruhestifter und Feind Nr. 1 in der Region, wenn nicht in der ganzen Welt. – Wie mag es dann erst in den vielen Tausenden junger muslimischer Männer aussehen, die seit Merkels Fehlentscheidung in unser Land geströmt sind? Die leidenschaftliche Verfechterin der „Freiheit“ ( so bekanntlich der Titel von Merkels Autobiografie) hat die von ihr so gefürchteten „unschönen Bilder“ weitestgehend verhindern können, aber wieviele „weitaus unschönere“, ja grauenvolle, Bilder sind der deutschen Gesellschaft bereits in den vergangenen elf Jahren durch Merkels Wunsch und Willen nicht erspart geblieben, sondern schonungslos zugemutet worden?

          2. Irgendwo schlummern sicher noch ein paar Orden, die man der Dame zusätzlich zu ihren bereits 17 vorhandenen noch an die Brust tackern kann – und wird.

            Irgendwie erinnert das an ( alte ) russische Offiziere, die auf ihrer Brust für ihre Batterien von Orden schon keinen Platz mehr haben. Aber auf dem Rücken ist meist noch etwas frei …

  5. „Und dann kommt hinzu, dass rund 250.000 Syrer in den vergangenen Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen haben. Sie sind also jetzt deutsche Staatsbürger und können nicht mehr abgeschoben werden, völlig egal, wie oft sie nach Damaskus fliegen.“

    Dann hat sich das Problem doch in spätestens fünf Jahren erledigt. Alle Ausländer von heute sind eingebürgert.
    Bevölkerungsaustausch ist natürlich nur eine rechte Verschwörungstheorie.

    1. @ Teide

      … dann ist jetzt auch die Zeitung ,Die Welt‘ einer rechten Verschwörungstheorie aufgesessen; die brachte erst kürzlich einen Artikel mit der Überschrift ,Der große Austausch des Wahlvolks‘.
      Keine Sorge: Sie sind allein mit Ihren Gedanken. Die sind inzwischen Mainstream‘ 😉

      1. Die Welt ist das einzige große Medium, bei dem man sich herausnimmt, auch mal Tacheles zu reden bzw. zu schreiben. Auch dem wunderbaren Henryk M. Broder gestattet man dort ab und an, nicht nur zu Wort zu kommen, sondern auch auszureden. Eine schwache Bilanz, aber immerhin…

  6. Wie zu erfahren ist, steht die Union in der neuesten Wahlumfrage noch bei sage und schreibe 17,5 %.

    „Die da“ stehen bei 30,5.

    Wie sagte doch ein gewisser Friedrich Merz ? „Wir ( oder sagte er: ICH ? ) werden die die AfD HALBIEREN !“

    Hat ja bestens geklappt bisher …

    Mal sehen, wie lange es dauert, bis er – à la „Mutti“ – die heutigen Wahlen in Sachsen-Anhalt „rückgängig“ machen will. Damit kennt sich die CDU ja aus …

      1. Wenn der „Rückwärtsgang“ bei der CDU wenigstens dazu genutzt würde, das Vor-die-Wand-fahren dieses Landes zu verhindern ….

        Aber es ist zu erwarten, daß die Union sich auch die gestrigen Provokationen der SPD in Berlin ohne auch nur ein einziges „Ja, aber“ gefallen lässt …

  7. – Die Asylgesetze sind nicht mehr zeitgemäß, sie müssten dringend überarbeitet werden. Warum wird das nicht in Angriff genommen? Stattdessen erarbeitet man neue Steuergesetze (Zuckersteuer, Plastiksteuer).
    – In einigen Bundesländern erfüllen die Behörden nicht ihren Auftrag. Sie verzögern ganz bewußt Abschiebungen. NIUS listet seit einigen Tagen genüßlich auf, wie Abschiebungen von Straftätern durch Behördenversagen verhindert wurden. Die mögliche Regierungspartei in Berlin, Die Linke, will jede Abschiebung verhindern.
    – Wenn der neue Machthaber Syriens Finanzhilfen für den Wiederaufbau fordert(!), sollte man im Gegenzug die Aufnahme ´von abgeschobenen Syrern und den Schutz von Minderheiten (Christen, Drusen usw.) fordern(!).
    – Allein die Abschiebung von Straftätern würde bereits Entlastung bringen. Das Einwandern von älteren Familienangehörigen in unser Sozialsystem sollte verhindert werden. Qualifizierte, unbescholtene Syrer können die Staatsangehörigkeit erwerben. Wo ist das Problem?

  8. 1. halte ich es fuer egoistisches cherry picking die (tollen) Ärzte behalten zu wollen, aber die Straftäter zurueck zu schicken.
    2. werden in dem Land (die ach so gut ausgebildeten) Ärzte sicher dringender gebraucht als hier.
    3. Jubeln sie hier ihrem Islamistenfuehrer zu wenn er bei uns auf dem roten Teppich flaniert. Das koennen sie auch zuhause machen.
    Die koennen gerne alle in die Heimat gehen und ihre Aerzte mitnehmen. Da werden sie fuer das anstehende Wirtschaftswunder gebraucht.

  9. Womit ich immer ein Problem habe ist, ist der Kolonialismus der hinter diesen Gedankengängen steckt. Natürlich brauchen wir Ärzte, aber warum bilden wir keine mehr aus?
    Unsere Jugend wird quasi, in den Sozialsystemen geparkt und wir schreien nach ausländischen Fachkräften?
    Wer nach ausländischen Ärzten schreit scheint zu denken das Syrer in Syrien keine Ärzte brauchen.
    Auf der einen Seite rede wir davon das Fluchtursachen bekämpft werden müssen und dann schaffen wir Fluchtursachen mit dem Geschrei nach ausländischen Fachkräften?

    1. „Natürlich brauchen wir Ärzte, aber warum bilden wir keine mehr aus?“

      Gegenfrage: Wieviele von den 100 000 Kindern die vor ihrer Geburt jährlich in unserem Land ermordet wären, könnten gute Ärzte sein? In Syrien sind Abtreibungen grundsätzlich verboten und stehen unter Strafe.

      1. Das ist jetzt aber ziemlich weit hergeholt. Keiner davon könnte ein guter Arzt sein, weil dieses Land ja kein Interesse an Ausbildung hat. Das Problem was ich angesprochen habe war fehlende Ausbildung, nicht Abtreibungen.

        1. Trotzdem bleibt er ein Problem, dieser „Fachkräftemangel“, in allen Berufen, sicher auch bei Ärzten und Pflegepersonal.

          Dieses Problem wäre ganz sicher – zumindest in diesem Ausmaß – nicht vorhanden, wenn es hierzulande pro Jahr 100.000 mehr Kinder gäbe.

          Von der Überalterung und dem demographischen Problem ( Rente & Co ) gar nicht zu reden.

          Und vielen Menschen hier wären vermutlich deutsche Kinder im Straßenbild ungleich lieber als Massen von schwarzhaarigen, vollbärtigen, grimmig dreinschauenden „jungen Männern“, die überall mit ihrem „Schneidwerkzeug“ herumlaufen.

        2. @gerd-rau

          Für jemand, der keinen Zusammenhang zwischen der massenhaften Tötung ungeborenen Lebens und dem Zustand unserer Gesellschaft sieht, ist das natürlich weit hergeholt. Ich sehe da einen eklatanten Zusammenhang.

          1. Ob sie es glauben oder nicht, bei dem Thema das es viel zu viele Abtreibungen gibt sind wir uns einig. Allerdings sind die Probleme dieses Landes nur in den wenigsten Fällen mit weniger Abtreibungen zu lösen. Deshalb wirkt ihre Argumentation auf mich als ob sie nicht über die eigentlichen Probleme reden wollen.

  10. “ Allerdings sind die Probleme dieses Landes nur in den wenigsten Fällen mit weniger Abtreibungen zu lösen.“

    Interessant. An welchen wenigen Fällen denken Sie da?

    1. Na, das ist doch ihr Thema, da hatte ich auf Antworten von Ihnen gehofft. Sie erwähnen doch bei vielen Themen das weniger Abtreibungen helfen würden.

      1. Da sind Sie falsch informiert, ich will, dass es gar keine Morde mehr gegen das ungeborene Leben gibt, nicht weniger. Ich argumentiere im übrigen, was Ihnen gegebenenfalls fremd erscheinen mag, aus christlich katholischer Sicht, die, um es auf den Punkt zu bringen, die Morde an ungeborenem Leben genauso abscheulich findet, wie das Prasseln von Raketen und Drohnen auf Zivilisten. Nun ist allerdings ein Zustand erreicht, wo eine nicht geringe Zahl von Zivilisten selbst zu Mördern an ihren eigenen Kindern geworden ist. Um es abschliessend auf den Punkt zu bringen: Eine Familie, die ihre Kinder umbringt, kann einer anderen Familie nicht vorleben, wie es die Kinder zu schützen hat. Ein Kanzler (katholisch) dem das Leben der ungeborenen Kindern am A….vorbei geht, soll mir nicht mit Hilfe für die Ukraine kommen.

  11. Ceterum censeo: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
    Es fehlt am Willen.
    Remigration ist ein gutes Konzept und wahrscheinlich das einzige, das unser Migrationsproblem lösen kann.
    Wenn angeblich so große (Grund-) gesetzliche Hürden einer Abschiebung entgegenstehen, bieten wir eben Anreize, negative (kein (Bar-)Geld mehr fürs Hierbleiben) wie positive (Geld fürs Ausreisen). Das ist auf die Dauer billiger, als Leute, die nicht hierher gehören, nichts beitragen und zum grösseren Teil schaden, statt nützen hier zu alimentieren.
    Und was die immer wieder gern erwähnten syrischen Ärzte betrifft: Selbst wenn wir alle Syrer inklusive der Ärzte pauschal abschieben würden (was niemand will, auch die AfD nicht) hätte das auf das Gesundheitsystem in Deutschland genau 0 Auswirkungen.
    Das Verhältnis von Ärzten pro Kopf, ist unter Syrern etwa so wie unter Deutschen: 1 zu 100.
    Die syrischen Ärzte decken also knapp die zusätzlichen syrischen Patienten in unserem Gesundheitssystem ab.

  12. Erstens, Herr Kelle, ist die Masseneinwanderung in unser Land nicht vorgesehen, steht auch nicht so im GG. Der Art. 1 GG verpflichtet uns keineswegs, für die ganze Welt aufzukommen, sobald die hier in Deurtschland angekommen sind. Die meisten sind auch nach der Asylgesetzeslage illegal hier, weil sie schon längst durch Länder gekommen sind, die sicher für sie gewesen wären.
    Und was das beliebte linke Argument der syrischen Ärzte angeht: mal von der zum Teil unter dem Standard deutscher Ärzte liegenden Qualifikation abgesehen:

    Wir haben inkl der von Ihnen angeführten 7.000 syrischen Ärzte derzeit 446.100 altiv tätige Ärzte in Deutschland. Die versorgen bei 84 Mio. Einwohnern statistisch gesehen 188 Patienten pro Arzt! Rechnet man die 7.000 syrischen Ärzte und die ca 1 Mio Syrer, die sich hier in Deutschland befinden, heraus, so kommen wir bei nunmehr 83 Mio Einwohnern auf einen Wert von 191 Patienten pro Arzt. Und von dieser Differenz von 3 Patienten pro Arzt wollen Sie einen Zusammenbruch unseres Gesundheitssystems ableiten?? Der kommt eher daher, dass von dieeser 1 Mio Syrer mindestens die Hälfte von unserem Krankenversicherungssystem alimentiert wrden, ohne jemals einen einzigen Cent einbezahlt zu haben!
    Die politisch forcierte Einwanderung von Moslems nach Deutschland hat bei den Linken nur einen Zweck: Ersatz des autochthonen Wahlvolks durch ausländische Wähler! Daher die Turbo-Einbürgerung, auch ohne Sprachkenntnisse und ohne Arbeitsplatz! Dass diese Zielsetzung wahr ist, zeigen internationale Beispiele wie UK oder aktuell Schweden, aber auch Berlin, wo Moslems wahlentscheidend für die Linken waren. Nur dass die Linken nicht begreifen, dass sie für die Islam-Anhänger nichts anderes als nützliche Idioten sind, bis die Gruppe der Moslems eine kritische Größe erreicht hat. Dann geht es den Linken an den Kragen, zuallererst! Haben wir im Iran gesehen, haben wir in Afghanistan gesehen. Da baumelten sie dann an Baukränen oder wurden von Hochhäusern gestürzt. Sollte sich jeder überlegen, der sich auf CSD-Paraden „sichtbar“ macht!

    Gesetze werden von Regierungen gemacht. Im Krisenfall muss mitunter drastisch reagiert werden. Masseneinwanderung des internationalen Prekariats IST ein Krisenfall! Doch die letzten 5 Regierungen haben sich geweigert, die notwendigen Gesetze zu erlassen oder steuerned Maßnahmen zu ergreifen oder diejenigen, die einer Lösung entgegenstehen, zu verändern. Ganz im Gegenteil haben sie nationales und internationales Recht missachtet und unsere indigene Bevölkerung zum Abschuss freigegeben!

    1. @Fridolin,

      ich widerspreche Ihnen doch gar nicht, sondern ich werbe um eine differenziertere Betrachtung des Themas.

      Deutschland braucht Fachkräfte von außerhalb, weil hier zu wenige Deutsche geboren werden – seit vielen Jahren. Und es gefeiert wird von einer Gesellschaft, die statt nach Selbstbehauptung nach individueller Selbstverwirklichung lechzt. Das gefällr mir genauso wenig wie Ihnen.

      Was machen wir aber mit den Fachkräften, die jetzt hier sind, und die wir benötigen?

      Ich habe die 7000 syrischen Ärzte nur als ein Beispiel erwähnt.

      Bei der Berliner Polizei arbeiten zahlreiche türkischstämmige Beamte, in Köln, Regensburg und Dortmund auch. Und sie machen ihren Job genau so gut wie die deutschen Kollegen, wie ich sowohl aus der eigenen Familie mit 2 Polizisten und von befreundeten Polizeibeamten weiß. Ich selbst habe früher in Redaktionen mit türkischstämmigen Kollegen zusammengearbeitet, denen Allah so egal ist, wie leider vielen unserer deutschen Mitbürgern Jesus Christus.

      Aber unser Grundgesetz gesteht jedem die Freiheit des Glaubens zu.

      Ist es mein Glauben? Nein!

      Hat man viel zu viele junge Männer aus dem islamischen Kulturkreis aufgenommen? Natürlich! Viel zu viele.

      Und das ist schlecht für unser Land. Es kotzt mich an, wenn ich heruntergekommene Straßenzüge im Dortmunder Norden, in Duisburg oder in Neukölln sehe, wo der Müll vom oberen Stockwerk auf die Straße geworfen wird, wo Araber Clans ihre eigenen Regeln und Schießereien pflegen. Ich will das nicht, ich will, dass es aufhört durch eine angegierte Politik.

      Aber, um im Beispiel zu bleiben: Der syrische Arzt, der mich vor drei Monaten operiert hat, hat das erfolgreich getan, und er hat mir auch nicht den Hals durchgeschnitten, als er gesehen hat, dass ich auf dem rechten Oberarm eine Tättowierung der christlichen Kreuzfahrer trage – mit Stolz übrigens. Viele Leute aus muslmischen Ländern kommen hierher, weil sie nicht unter Scharia und Mullahs leben wollen.

      Wer zu uns kommt, unsere Regeln und Gesetze einhält, seinen Lebensunterhalt selbst durch Arbeit verdient und unsere Traditionen achtet, ist mir herzlich willkommen.

      Klaus Kelle

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