Am Sonntag ist Schicksalstag für die FDP: Kommt Christian Lindner zurück?
Beginnen wir mit der guten Nachricht: Stand heute wird die bisher in Rheinland-Pfalz regierende Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP vom Wähler am Sonntag kein neues Mandat für die Bildung einer Landesregierung erhalten. Alle Umfragen deuten in dieser Woche auf einen Wahlsieg der CDU und eine dann folgende schwarz-grüne Regierung in Mainz hin. Das hängt damit zusammen, dass auch in Rheinland-Pfalz niemand mit der AfD kooperieren will und dass die FDP mit vier Prozent vermutlich den Wiedereinzug in den Landtag nicht schaffen wird. Aber: Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Gut möglich, dass sich mancher CDU-Wähler noch schnell umorientiert, um die einstmals liberale Kraft zu beatmen und am Leben zu erhalten.
Gut möglich aber auch, dass dann plötzlich die Sozis wieder knapp vorn liegen und vermutlich die CDU dann wie in Baden-Württemberg wieder nur zweiter Sieger würde, was im Adenauer-Haus zu Herzrhythmusstörungen führen dürfte.
Also, spannend wird es auf jeden Fall am kommenden Sonntag
Das liegt auch daran, dass der Pfälzer gern mal seine Stimmen bunt verstreut. Die Freien Wähler (FW) sind eine respektierte Kraft dort und liegen um die 5 Prozent. Die LINKE ist mit jetzt 6 Prozent keineswegs sicher drin, die Putin-Freunde vom BSW werden ebenso wie die FDP unter 5 Prozent gehandelt bei den Demoskopen.
Und machen wir uns doch bitte nichts vor: Wenn Spitzenkandidatin Daniela Schmitt am Sonntag unter 5 Prozent bleibt und die Partei von der Regierungsbank direkt aus dem Landtag fliegt, dann ist endgültig Feuer unter’m Dach. Bereits nach der für die FDP verlorenen Wahl in Baden-Württemberg vor zwei Wochen wurden Forderungen laut, dass Parteichef Christian Dürr seinen Hut nehmen und zurücktreten solle. Dürr, erkennbar der falsche Mann am Platz auf dem FDP-Oberdeck, formulierte komische Sachen nach dem Tiefschlag von Stuttgart und sagte was davon, dass er jetzt die „Erneuerung“ seiner Partei vorantreiben werde. Man fragt sich unwillkürlich: Was hat er denn dazu bisher geleistet?
Wenn ich Vorsitzender einer traditionsreichen Partei bin und öffentlich so gut wie gar nicht vorkomme und alle immer nur von Lindner, Kubicki und Strack-Zimmermann sprechen, dann mache ich etwas falsch.
Und wenn Dürr am Wahlsonntag in die Wüste geschickt wird, dann ist Generalsekretärin Nicole Büttner ebenso fällig. Die ist mir bisher nur einmal aufgefallen, als sie – durchaus medienwirksam – wettete, sich bei einem Scheitern der FDP in den Landtagswahlen eine Glatze scheren zu lassen.
Aber die bürgerlichen Wähler in Deutschland haben keine Lust mehr auf Kinkerlitzchen dieser Art
Es ist durchaus auch heute noch Platz im deutschen Politikbetrieb für eine bürgerlich-liberale Partei, aber leider ist die FDP das nicht mehr.
Sie ist ein links-wokes Anhängsel, die jeden Unfug in der Bundes-Ampel mitgemacht hat, nur um irgendwie noch dabei zu sein. Wirtschaftsfreundlich? Bürgerrechtspartei? Ableger von Milei in Argentinien gar? Nichts zu sehen von einer Freiheitspartei FDP. Und das war sie ja einst tatsächlich mal.
Ich weiß nicht, wie es mit der FDP weitergehen soll, wenn sie am Sonntag erneut scheitert. Dann gehen die Lichter aus, ob gelb oder magenta.
Die Sehnsucht nach einer Rückkehr von Christian Lindner an die Spitze ist überwältigend an der FDP-Basis, aber der hat bisher nicht erkennen lassen, wieder zurückkehren zu wollen auf die ganz große Bühne. Sie würden ihn frenetisch feiern dafür.



Wer aktuell an Christian denkt, der denkt nicht wirklich an Lindner und wohl auch nichts Positives.
Eine schwarz-grüne Regierung in Mainz wäre eine „gute Nachricht“ ?
Für WEN ??
Überall, wo Grün*/-/:/_/•/Innen ihre Finger im Spiel haben, ist Chaos und Untergang vorprogrammiert.
Leider ist das bei der CDU bereits seit Jahren nicht anders.
Die FDP braucht kein Mensch mehr.
Schon gar nicht mit einem wiederholten „Das kann ich Ihnen jetzt leider nicht sagen, Herr Lanz“, „Diese Zahlen habe ich leider gerade nicht parat, Herr Lanz“-Nichtswisser, der dann auch noch zum „blassesten Vorsitzenden der Lieberalen ever“ befördert wurde.
„Ist das wichtig oder kann das weg ?“
Wohl Letzteres.
Dieses Land ist Jahrzehnte gut damit gefahren, eine starke Union, eine starke SPD und eine wichtige, freiheitliche FDP zu haben, die in unterschiedlichen Koalitionen regiert haben.
Die CDU ist nicht mehr konservativ, die SPD keine Arbeiterpartei mehr und die FDP kennt kaum noch jemand.
Und da wundern wir uns über die Wahlergebnisse und glauben, die stärkste Oppositionspartei, die vornehmlich von Arbeitern ujd Angestellten gewählt wird, nicht, weil sie übers Wasser gehen könnte, aber weil sie als die einzige Möglichkeit des Protests gegen die Unfähigkeit der „demokratischen Parteien“ gewählt wird, verbieten zu können ?
Ujd wir glauben, damit die Demokratie retten zu müssen ?
Ernsthaft ?
Die EINZIGEN, die noch nicht BEWIESEN ahaben, daß sie es NICHT können, sind nun mal „die da“.
Ob es den „Demokrat*/-/:/_/•/Innen“ nun passt, oder nicht.
Wer sie mit allen Winkelzügen, mit Haken und Ösen von der „Macht“ versucht, fernzuhalten, beerdigt die Demokratie.
Und wer die Demokratie beerdigt, ist wohl eher kein Demokrat.
So einfach ist das.
( Wehe nur, wenn „die da“ regieren und genauso wortbrecherisch und arrogant daherkommen wie die „Altparteien“ – dann sind sie schneller weg, als sie gucken können. Aber erstmal sollten sie es ausprobieren.).
Wer bei den „Lieberalen“ ein „e“ zuviel findet, darf das behalten und bei passender Gelegenheit verwenden.
Es waren die Liberalisten in der FDP und die Sozialisten in der SPD, die vor 50 Jahren den heimlichen Völkermord gesetzlich ermöglicht haben, 15 Millionen Abgetriebene.