Anderes Label, gleiche Methoden: Politische Intrigen in Zeiten der bunten Vielfalt

Wirklich erschütternd ist im Grunde nur die Hilflosigkeit der linken Hilfstruppen, die versuchen, missliebige Stimmen im “bunten Deutschland der Vielfalt” zum Schweigen zu bringen.

Bei der AfD macht man das mit offenen Angriffen und dem Zurückdrängen der größten Oppositionspartei in Deutschland aus dem öffentlichen Raum. Räume mieten für AfD-Veranstaltungen, das ist in manchen Großstädten kaum noch möglich. Und wenn mal ein Wirt Rückgrat zeigt und selbst darüber entscheidet, wer bei ihm Bier trinken darf, dann kommen ein, zwei Nächte später die Sturmabteilungen, derjenigen, die unsereins gerne anbrüllen, wir sollen toleranter sein, und schlagen die Scheiben ein oder verwüsten ganze Gasträume. Nur sind die Sturmabteilungen dieses Mal nicht braun sondern rot. Anderes Label, gleiche Methoden.

Ich meine, man muss die AfD nicht mögen, man kann sie für zu Rechts halten oder was auch immer. Aber sechs Millionen Bürger haben sie bei der Bundestagswahl 2017 in einer freien, gleichen und geheimen Wahl gewählt. Diese Partei hat das Recht, Versammlungen in einem freien Staat durchzuführen. Genauso wie die Stasi- und Mauerschützenpartei das Recht dazu hat. Die nutzt das reichlich, aber die sind ja auch links. Also unproblematisch…

Bei großen etablierten Parteien läuft es – zumindest noch – ohne physische Übergriffe. Da wird es subtil gemacht. Die Mächtigen im Apparat setzen natürlich nicht auf Dialog mit Andersdenkenden in den eigenen Reihen, von dem sie immer in Sonntagsreden schwafeln. Auch hier wird auf Ausgrenzung und Karrierevernichtung gesetzt. Da telefonieren schon mal Ministerpräsidenten vor einem Bundesparteitag mit Kollegen in anderen Bundesländern, wen man aus den eigenen Reihen auf gar keinen Fall wählen soll. Da werden gute und fleißige Abgeordnete auf Listenplätze verbannt, die sich kurz vor dem Ende der Galaxis befinden.

Und wenn solche unliebsamen – weil konservativen – “Parteifreunde” (Feind, Todfeind, Parteifreund…Sie wissen schon) dann noch die Unverschämtheit besitzen, ihre Wahlkreise direkt zu gewinnen, dann zieht man die unterste Schublade auf.

Heute Morgen schickt mir ein Freund den Link zu einem lokalen Internetmedium in NRW, das ich bis zu diesem Moment nocht nicht kannte. Journalistisch fragwürdig wird da ein Zusammenhang zwischen der Düsseldorfer Bundestagsabgeordneten Sylvia Pantel und der AfD hergestellt. Hanebüchen, was da vorgetragen wird.

Ich fasse mal zusammen:

In einem Blogportal habe sich Pantel “schützend vor die umstrittene Biologin” Sigrid Herrmann-Marschall gestellt. Und die ist Islamismus-Expertin. Schlimm oder? Und sie sei “als Sachverständige für die AfD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag “nachgerückt”. Dann folgen viele Namen, wer mit wem mal gesprochen hat, wer wen kennt, wer wo gearbeitet hat und was man so redet. Beispiel aus dem Artikel:

“Seither wird im Netz diskutiert, dass sie tiefer in AfD-Netzwerken verankert sein könnte, als bisher angenommen.”

Toller Satz oder? Ssollte überall Teil der Journalistenausbildung werden. So geht Rufmord heute.

Das Schöne ist, dass die Zeiten inzwischen so sind, dass solchen Schmu kaum noch einer ernst nimmt. Man merkt die Absicht und ist verstimmt, sagt der Volksmund.

Keine Ahnung, wer hinter dem Schmierenstück in diesem Onlinemedium steckt. Man denkt sofort an CDU-Parteifreunde aus dem Umfeld von Frau Pantel, die übrigens zu dem Text keine Stellung nehmen wollte, weil sie Abgeordnete ist, und sich um andere Dinge kümmern muss, wie sie mir am Telefon sagte.

Also diese Nummer: Der kennt einen, der früher mal das gelesen hat, wo auch der mal was geschrieben hat, der einen kennt, der gegen den Islam ist – und dann ist Frau Pantel eine “Rechte”…das ist so billig und durchsichtig, das man fast lachen möchte.

Halten wir fest:

1) Die Islam-Kritikerin Sigrid Herrmann-Marschall hat vergangenen Samstag in Berlin eine herausragende und absolut sachliche Rede über islamistische Netzwerke in Deutschland gehalten. Sie ist Mitglied der total rechtspopulistischen SPD und hat in einem Interview wörtlich klargestellt: “Mit der AfD will ich nichts zu tun haben.”

2) Die bemühte Schreiberin der albernen Anwürfe gegen Sylvia Pantel hätte allen Grund, sich zu schämen für das Schmierenstück, das sie abgeliefert hat. Der ein oder andere Parteifreund von Frau Pantel wird sich vielleicht heute Morgen freuen über den Angriff aus dem Hinterhalt. Aber glauben Sie mir, solche Intrigen fallen immer auf den Urheber zurück…

 

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Dieser Artikel wurde 18 mal kommentiert

  1. Christian K. Adleff Antworten

    Weitermachen!
    Den feigen Denunzianten Paroli bieten und auf Dauer keine Chance lassen.

  2. Christian K. Adleff Antworten

    Nur: Dient eine “Feststellung” von Gesprächsbereitschaft oder Positionsübereinstimmung mit ehemaligen Parteikollegen aus der CDU oder FDP, die jetzt in der AfD sind, zum Rufmord? Warum eigentlich? Damit redet man indirekt das Wort der Autoren.

    Gelassenheit zeigen und Weitermachen sollte die Devise sein.

  3. Gunnar WITZMANN AfD Köln Antworten

    Neben dem Mut, unbequeme Wahrheiten auszusprechen, politisch inkorrekt zu sein und beharrlich weiter zu arbeiten, braucht es eine große Portion Resilienz.
    Der Erfolg gibt der AfD recht. Die Zeit der Dinos ist zum zweiten Mal vorbei.

  4. HB Antworten

    Wir haben in unserer Stadt und im Nachbarort ca. 250 AfD-Plakate aufgehängt, so hoch, dass man sie händisch nicht abreißen kann. Sofort hat eine Sachbearbeiterin unserer Stadt, nicht die Chefin, eine Verordnung erlassen, dass die Plakate nur 1,5 m hoch aufgehängt sein dürfen. Keines davon hängt mehr. Kommende Woche hängen wir wieder auf, 1,5 m maximal hoch natürlich. Es können Wetten angenommen werden, wie lange die hängen.

    • Bettina Antworten

      Menschen mit Verstand brauchen keine Plakate, die gehen mit offenen Augen durchs Leben und haben das selbständige Denken noch nicht verlernt. Bezeichnenderweise werden Plakate der NPD oder Der 3. Weg nicht zerstört. Es geht bei der AfD darum, dass sie den etablierten zu gefährlich werden. Im übrigen bewundere ich den Mut der AfD. Danke

      • S v B Antworten

        Hilflose Aktionen wie die mutwillige Zerstörung von Wahlplakaten dürfte wohl zu den infantilsten Arten der Meinungsbekundung zählen. Arm, wer solches nötig hat. – Mein Stimmzettel mit dem Herz, sorry, Kreuz natürlich, am rechten Fleck liegt übrigens schon längst beim Amt…Schönes Wochenende!

  5. gerd Antworten

    Werter HB,

    1,5 Meter. Na ja, die Argumente der EU-Befürworter sollte man auch nicht höher plazieren. Die AFD braucht keine Plakate, da soll der gesunde Menschenverstand entscheiden.

  6. S v B Antworten

    Es scheint also doch so, dass Politik den Charakter verdirbt. Und das wohl am ehesten, wenn dieser vorab schon den einen oder anderen Webfehler aufgewiesen haben mag. – Was in Deutschland heute abgeht, was möglich und oft sogar erlaubt ist, erinnert auf beklemmende Weise sowohl an den Vorlauf zur national-sozialistischen Schreckensherrschaft wie auch an die perfiden Methoden, derer sich die Staatssicherheit im Osten Deutschlands seinerzeit bediente. Selbst Parallelen zur Inquisition drängen sich auf. Denunziation ist in diesem Land mittlerweile tatsächlich zu einem Mittel der Wahl avanciert, um sich Andersdenkender zu entledigen. So kann einem Abgleich von Argumenten im offenen Diskurs aufs gedeihlichste aus dem Wege gegangen werden. Meint man wohl. Vor einigen Jahren noch wäre solches wohl kaum denkbar gewesen. – Eine zutiefst bedenkliche Entwicklung wie diese kann mit der Zeit eine Dynamik entfalten, die Angst macht. Und die es gilt, umgehend zu unterbrechen. – Eine Gesellschaft, welche die Denunziation als politisches Machtinstrument entdeckt hat und glaubt, sie für ihre Zwecke beliebig einsetzen zu können, zeugt von gefährlicher Schwäche. Letztere wird schon bald zu einer fortschreitenden Auszehrung des Sozialkapitals führen und in deren Folge zum Verlust des gesellschaftlichen Zusammenhalts (sprich zum Kampf aller gegen alle). Schließlich mündet der Prozess im totalen Zusammenbruch der Gesellschaft samt aller sie vormals ordnenden Strukturen. – Soweit darf es in diesem Land nicht (wieder?) kommen.

  7. colorado 07 Antworten

    Noch einmal: “Alle Parteien bergen das Samenkorn des Totalitarismus “( Simone Weil ).
    Die einen machens brachial , die anderen subtil.
    Und dass eine Demokratie ohne Opposition auskommen will und sie wegzumobben versucht, spricht dem demokratischen Grundgedanken Hohn.

    • S v B Antworten

      Kann eine Partei Demokratie eigentlich wollen? Kann Demokratie für eine Partei überhaupt erstrebenswert sein? Ehrliche Antwort – sicher nicht. Erschwert Demokratie der Partei doch das Leben, sprich Regieren, ganz erheblich. Welche Partei kann sich solches wünschen? Viel leichter regiert sich’s ohne jeden Widerstand!

  8. Alexander Droste Antworten

    Denuntianten denunzieren! Warum werden Antidemokraten nicht öffentlich bekannt gemacht? Gleiches Recht für alle! Wer hier mit political correktness punkten will, ist selber schuld. Die Liste der Volkszersetzer ist schon lang. Ein Machtwort von ganz oben kann man ja leider nicht erwarten. Sie kommen auch auf die Liste ganz oben!

    Frank-Walter Steinmeier Bundespräsident empfiehlt anlässlich der Ermordung eines Chemnitzer Bürgers den Auftritt linksextremer Poppgruppen, die verfassungsfeindliche und menschenverachtende Texte brüllen.

    Dr. Angela Merkel, Bundeskanzlerin, begeht auf allen Ebenen Verrat und beteiligt sich an der Denuntiation Chemnitzer Bürger bei Insistieren auf Lügen.

    Ich mache mal an dieser Stelle schluss. Das gesamte Kabinett und der halbe Bundestag sind Teil des Regimes. Man sollte hier auch nur noch von Machthabern reden.

    Jetzt kommt noch die Presse unter den Dampfhammer. Alle außer die als rechte diffamierten Blätter beteiligen sich an den Denuntiationen und Zersetzungsintrigen, wenn sie die nicht sogar erfinden. Vorne weg die Rundfunkanstalten.

    Ich kann gar nicht so viel k….. wie ich sonstwas …

    Wann hört das endlich auf und wir bekommen wieder das Deutschland, das wir hatten? Humanistisch, liberal, sozial, national patriotisch, konservativ, effizient, korrekt, höflich, pünktlich, genau, weltoffen, …

  9. colorado 07 Antworten

    Liebe(r) SvB,

    “Kann eine Partei Demokratie eigentlich wollen?” – Sie muss sie wollen, wenn die Demokratie auf Dauer überleben soll.
    Allerdings habe ich an der Demokratiewilligkeit unserer Parteien so meine Zweifel, u. a. auch deshalb , weil sie mit innerparteilichen Widerständen so rigoros umgehen.

    • S v B Antworten

      Genau so ist es, lieber colorado 07. Eine der wichtigsten Aufgaben des Wählers besteht also darin, den notorischen, nachgerade parteiimmanent scheinenden Grund-Widerwillen gegen Demokratie – die Tendenz zur “Demokratie-Bockigkeit” bei Parteien sozusagen – zu brechen oder zumindest doch auf ein für eine Demokratie unabdingbares Maß zu reduzieren. Leider hat das Wählerbewusstsein für diese so wichtige Kontrollfunktion in den vergangenen Jahren spürbar abgenommen. Manch einem scheint es völlig abhanden gekommen zu sein, oder aber man hat das Bewusstsein nie gehabt. Ein echtes Problem.

  10. kdm Antworten

    Als ich noch Links war (ich war noch sehr jung & naiv …wie Kevin) hatte ich mich über eine Aussage eines damals berüchtigten Hetzers Heiner Geißler von der CDU aufgeregt. Der hatte öffentlich geäußert, dass die NSDAP ja eigentlich “Sozialisten” gewesen sind.
    Älter und klüger geworden, und in Kenntnis heutiger Taten & Sprüche der Rotgrünen weiß ich heute: der Mann hatte Recht.

    • U. Hoffmann Antworten

      Na, wer 25 ist und seinen 1. Abschluß noch nicht hat (ausser er hatte zwischenzeitlich bei der BW gedient) und noch immer links ist, schafft den Sprung zur Klugheit – und damit ist keine Ganovenschläue gemeint – nie mehr! Oder gibt es eine einziges Gegenbeispiel in der giftgrünen und rosaroten selbstvereliteten Halbwelt?

  11. AS Antworten

    Eine kurze Fahrt durch meine Heimatstadt Bad Breisig (Bonn Bad Godesberg ist schon nicht mehr begehbar) ist für mich Grund genug die AFD zu wählen! Da können die Linksfaschisten -jawohl Faschisten- so viele Plakate abreißen wie sie wollen. Das bestärkt mich nur umso mehr in meiner “Haltung”. Dadurch wähle ich sie erst recht. Trotzdem wird Deutschland, wird ganz Europa mehr oder weniger untergehen. Die jungen Wähler wurden die letzten zwanzig Jahre von der Kita bis zur Uni auf Grün*Innen gepolt. Die wählen mit Freuden ihren eigenen Untergang. Es kann diesen verwöhnten –nein nicht Schlaumeier, freitags schwänzen sie ja regelmäßig- überhaupt nicht schnell genug gehen, für den (angeblichen) Klimawandel die Automobilindustrie abzuschaffen und ganz (links)feministisch unter die Burka zu schlüpfen. BMW, Audi und Co. Kann das letztendlich egal sein, wenn es denen „zu bunt“ wird, bauen die ihre Autos eben nur noch im Ausland. Die Fridays for Future werden dann in „the Future“ aber lernen müssen, das Deutschland keine Bodenschätze hat und die Sozialhilfe irgendwann auch nicht mehr aus der Steckdose fließt wie der „im Netz gespeicherte“ Strom ihrer grünen Apologeten. Dann können diese Neunmalklugen wieder lernen wie es ist, wenn man trotz Studiums von „irgendwas mit Medien“ oder auch „Soziologie in 100 Semestern“ auf dem Felde Rüben anbauen muss. Mir wird es bis auf ewig schleierhaft bleiben, wie man trotz zweier linker Diktaturen auf deutschem Boden, trotz Erinnerung an die Sowjetunion oder die DDR –und gerade wieder in Venezuela- erneut auf diesen grünroten(=tiefbraun) Dreck reinfallen kann. Und durch die Anreicherung von Islamisierung wird Kommunismus auch nicht bekömmlicher. Die „Kevins“ werden die ersten sein die das ganz sicher schmerzhaft von ihren neuen islamischen Helden lernen werden.

    • S v B Antworten

      Tja, liebe/r AS, es liegt eben in der Natur des Menschen, dass jede Generation erst einmal im Geiste völlig blanko, also dumm, geboren wird. Logische Erkenntnisse, Erfahrungen sowie die Fähigkeit, diesen entsprechend zu handeln, sind leider nicht erblich. Noch nicht, jedenfalls. Aber, wer weiß…?

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