Auch Julian Reichelt ist dabei – der Schwarm 2022 hebt ab

Nur noch wenige Tage, am letzten Oktoberwochenende, dann trifft sich Deutschlands bürgerlich-konservative Avantgarde zu ihrem alljährlichen Stelldichein. Begonnen hat die „Vollversammlung der wahren Schwarmintelligenz“ 2016 als lockeres Lesertreffen rund um diesen Blog. 80 Leute kamen damals ins beschauliche Kleve am Niederrhein, in ein Landhaus, es gab Vorträge, Gespräche, Kaffee und Kuchen am Nachmittag und abends im benachbarten Gasthaus überteuertes Zigeunerschnitzel mit Pommes. Gute alte Zeit.

Unvergessen der Auftritt des Publizisten Matthias Matussek, per Skype aus Bali live aus einem Bett zugeschaltet. Er verbrachte dort mit seiner Frau den  Hochzeitstag, wenn ich mich richtig erinnere. Und im Jahr danach schauten wir mit 110 Besuchern u. a. das Video von der herausragenden Gender-Rede des damaligen AfD-Abgeordneten Steffen Königer im brandenburgischen Landtag. „Frau Präsidentin, wir lehnen den Antrag ab!“ Sternstunden des deutschen Parlamentarismus.

Mit der dritten Vollversammlung in Paderborn gewann unser Netzwerktreffen an Relevanz. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn von der CDU ging in die Bütt, erntete Beifall und Buh-Rufe von 250 Teilnehmern. Über eine Stunde überzog er seinen eng getackteten Terminplan, um sich mit uns über Merkels Flüchtlingspolitik zu streiten und zu schildern, wie es war, seinen Eltern im katholischen Münsterland das mit seinem Freund zu erklären.

Ja, wir reden offen beim Schwarm, Mainstreammedien sind nicht willkommen, weil sie ja nicht berichten wollen, was wirklich ist, sondern nur filmen wollen, was sie dann als vorher festgelegtes Zerrbild über unsereins verbreiten wollen.

In Berlin, Erfurt, Essen ging es auch immer mal darum, wie wir die politischen Verhältnisse in Deutschland drehen können. Gemeinsam, egal, ob man aus der liberalen oder konservativen Ecke kommt. Fast alle, die in unserer Szene den Mut haben, selbst zu denken und die Gedanken frei auszusprechen, waren ein- oder mehrmals bei Schwarmtreffen: Boris Reitschuster, Hans-Georg Maaßen, Birgit Kelle, Markus Krall, Kristina Schröder, Thilo Sarrazin, Gerhard Papke, Hubertus Knabe, Fritz Vahrenholt und, und, und…tolle Reden, kluge Gedanken. Und abends am richtigen Tisch sitzen beim Deutschland-Dinner und netzwerken, einander kennenlernen, gut essen und trinken, Pläne schmieden, Visitenkarten tauschen. Überparteilich und ohne Gesinnungsprüfung miteinander sprechen hinter verschlossenen Türen…das ist die Idee.

Und so kommen wir nächste Woche wieder zusammen in….sagen wir, Nordbayern. Ein paar Dutzend Plätze sind noch zu haben. Dieses Mal wird es um die Themenschwerpunkte Rechtsstaat und um die europäische Außen- und Sicherheitspolitik vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs gehen. Da wird es heiß hergehen auf dem Podium, das kann ich versprechen.

Ex-Geheimdienstchef Dr. Hans-Georg Maaßen und Prof. David Engels aus Belgien sind dabei, Dr. Claude Begle, früherer Nationalrat aus der Schweiz, ein weit gereister Außenexperte, und die großartige polnische Journalistin Olga Dolesniak-Harczuk. Und am Samstag kommt das juristische Ausnahmetalent Carlos A. Gebauer und der frühere Präsident des Deutschen Richterbunds, Jens Gnisa. Urich Vosgerau ist dabei, Prof. Gerd Habermann von der Hayek-Gesellschaft, Sylvia Pantel von der Stiftung Familienwerte, Karin Broszat, Landesvorsitzende des Realschullehrerverbandes in Baden-Württemberg, Ludgar K. und Thilo Schneider sorgen für gute Laune, es gibt Live-Musik und am Sonntagmorgen natürlich einen Gottesdienst. In dieser Woche hat noch jemand zugesagt, der gar nicht oft rausgeht, um zu reden, aber dessen scharfzüngigen Videos allwöchentlich Hunderttausende Deutsche  anschauen. Der Ausnahmejournalist und frühere BILD-Chefredakteur Julian Reichelt. Sein Thema: „Die Grünen und ihr Traum von der Alleinherrschaft“.Und die State of the Union-Rede beim Deutschland-Dinner hält in diesem Jahr der Staatsrechtler und frühere Bundesverteidigungsminister Prof. Rupert Scholz.

Wir hören zu, wir diskutieren und wir widersprechen.

Wenn Sie noch eine der letzten Karten ergattern wollen, einfach JETZT eine Mail mit Namen, Vornamen und Ihrem Wohnort an kelle@denken-erwuenscht.com schicken!

Ich freue mich auf Sie!

Klaus Kelle

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Dieser Artikel wurde 11 mal kommentiert

  1. Achim Koester Antworten

    Leider kann ich nicht dabei sein, auch wenn ich es sehr gern wäre, aber ich wünsche dem Schwarm und seinen illustren Gästen, vor allem Ihnen, Herr Kelle, ein gutes Gelingen und keine ungebetenen Besuche.
    Bin natürlich sehr gespannt auf den Bericht demnächst in Ihrem Blog.

  2. Johannes Antworten

    Auch ich wäre gern dabei – es geht terminlich leider nicht.

    Viel Erfolg Ihnen Herr Kelle & allen viel Freude!

  3. Nordlicht Antworten

    Hört sich sehr gut an.

    Ich wünsche viel Erfolg und auch viel Spaß miteinander.

    Freundliche Grüsse aus dem Norden unseres freundlichen nördlichen Nachbarlandes, das für meine restlichen Rentenjahre ein ruhiges, zuverlässiges Refugium sein wird. Nochmals: Viel Erfolg!

    Motto: https://www.youtube.com/watch?v=2HuiH-0R6a0

  4. Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

    Zum „Schwarmtreffen“ wünsche ich einen munteren Meinungsaustausch und viele gute Ideen, die wir dringend brauchen, um gut durch den Winter zu kommen.

  5. GJ Antworten

    Auch ich wünsche allen Schwärmern einen angenehmen und angeregten Verlauf. Vielleicht oder vermutlich spielt auch die Migrationspolitik und deren verheerenden Nebenwirkungen eine Rolle. Das Thema geht aufgrund anderer dominierender Themen ziemlich unter. Herr Reichelt hat es jüngst wiederholt deutlich und realistisch aufgegriffen. Vielen Dank dafür. Ich werde derweil mit meinen Kollegen an der Exekutivfront weiterkämpfen. Die rechtsstaatlichen Verhältnisse werden täglich schlimmer. Zuversicht sehe ich keine.

    • H.K. Antworten

      Es heißt „Schwärmer*/-/:/_/•/Innen“ und „Kolleg*/-/:/_/•/Innen“, verdammt nochmal …

      Und „ich wünsche …“ ist sicher AUCH nicht politisch korrekt gegendert …

      😉

      • GJ Antworten

        Bei mir hat sich ein Protesthebel umgelegt, lieber H.K. Wer mich mit * anschreibt, kriegt das generische Maskulinum zurück. Ich bin gerade in der Testphase und dachte, ich übe mal hier zwecks Reaktionstest. Hat geklappt.

      • GJ Antworten

        Und mit dem Wünschen ist es scheinbar ähnlich. Wer heutzutage nicht „fordert“, fällt auf.

        • H.K. Antworten

          Es soll inzwischen Zeitgenoss*/-/:/_/•/Innen geben, die, wenn sie in diesem „Neudeutsch“ angeschrieben werden, den Wisch wieder zurückschicken.

          Auch auf der Homepage unseres Rathauses ( CDU-geführt ! ) wird getschändert, was das Zeug hält …

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