Die Kluft zwischen Arm und Reich wird tiefer – aber Sozialismus ist niemals die Lösung

«Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten». Das stand auf dem Banner an einem Kleintransporter, der heute bei einer Demo gegen „die Reichen“ auf der Promi-Enklave Sylt zu sehen war.  Ja, gute Sprüche klopfen, das liegt der linken Blase im Blut. Den „Fußkranken des Weltsozialismus“, wie Helmut Kohl das mal formuliert hat. Den Leuten, „die alles bestreiten, nur nicht ihrem eigenen Lebensunterhalt“.

Leider ist es heute nicht mehr so einfach wie damals, die Kritik „am Systen“ mit einem Handstreich vom Tisch zu wischen. Denn die Kluft zwischen Reich und Arm öffnet sich in unserer Gesellschaft seit Jahren immer weiter. Und in Zeiten schwerer Krisen verwischen die Grenzen zwischen Schwarz und Weiß.

Immer mehr Menschen geht es (auch) in Deutschland immer schlechter, darüber täuscht auch der Andrang auf Billigflieger nach Malle in diesen Tagen nicht hinweg. Die Inflation, die Preise für Benzin und Heizen, explodieren, die Entlastungsbemühungen der Bundesregierung wirken wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Viele Menschen kommen mit ihrem Einkommen trotz Staatshilfen nicht mehr klar am Ende des Monats.

Im Zuge der Corona-Maßnahmen wurden berufliche Existenzen zerstört, und es ist wahrscheinlich, dass es sich bei vielen dieser Maßnahmen um überflüssigen Politik-Aktionismus gehandelt hat. Und gleichzeitig steigt aber das gesamte Volksvermögen weiter an, nimmt die Zahl der Millionäre zu, können Politiker und Prominente auch in Zeiten der Krise üppige und damit teure Sausen feiern, so wie jüngst bei der Hochzeit des Bundesfinanzministers Christian Linder (FDP). Da war Champagner keine Mangeware. Und CDU-Chef Friedrich Merz flog mit dem eigenen Flugzeug ein, dazu ein im blauen gut geschnittenen Anzug und James Bond-Sonnenbrille.

Verstehen Sie mich nicht falsch: Wenn Lindner seine Party mit seinem Geld bezahlt, wenn Merz so erfolgreich ist, dass er sich von seinem eigenen Geld ein Flugzeug leisten kann, dann geht uns das nichts an. Dies ist ein freises Land, in dem man durchstarten kann oder auch scheitern, ober beides in Intervallen, aber davon erzähle ich ein anderes Mal.

Wer reich ist und das Geld auf ehrliche Art erworben hat, der kann sich meinetwegen mit einem Hubschrauber auf einem Hochhaus-Dach in Hongkong absetzen und dort im Whirlpool mit Champus überschütten lassen. Neid ist mir fremd, und ich bin ein überzeugter Anhänger des kapitalistischen Lebensmodells, in der Erscheinungsform der sozialen Marktwirtschaft. Übrigens eine Erfindung der CDU Ludwig Erhards, für alle, die nicht wissen, dass es da auch mal andere gab als Angela Merkel.

Aber wie wirkt die Zuschaustellung überfließenden Reichtstums auf diejenigen, die als Paar mit zwei Kindern in einer Vier-Zimmer-Wohnung am Stadtrand wohnen, und am 20. des Monats kein Geld mehr haben?

Die sich verschulden müssen, erst bei Banken, und wenn nichts mehr zum Absichern da ist, bei Familie und Freunden. Ohne Aussicht, aus dieser Spirale wieder herauszufinden. Und wenn auf Sylt Party ist, melden sie Privatinsolvenz an, ihr Gehalt wird gepfändet und einen Mietvertrag bekommen sie nirgendwo mehr ohne Hilfe von außen.

Ich werbe Zeit meines Lebens dafür, anzuerkennen, wenn andere erfolgreicher sind als man selbst. Sich auch zu freuen, wenn sich der Nachbar ein größeres Auto leistet, statt ihm nachts den Lack zu zerkratzen. Aber wenn einem ohne eigenes Verschulden die Lebensgrundlage unter den Füßen weggezogen wird, dann ist klar, dass linke Rattenfänger aufmarschieren und das Hohelied des Sozialismus singen.

Diese überall auf der Welt gescheiterte, menschenverachtende Ideologie, von der Sowjetunion über Kuba bis zu Venezuela – Sozialismus ist unmöglich, kann nicht funktionieren, weil er gegen die Natur des Menschen gerichtet ist. Jeder leistet für die Gesellschaft alles, was er einbringen kann, nimmt aber gleichzeitig nur das aus dem großen Topf heraus, was er zum Leben braucht. Ich bitte Sie, wer macht denn das? Sozialismus ist immer Mangelwirtschaft, und – noch schlimmer – geht immer einher mit Unterdrückung. Denn, was macht denn ein solches System mit denen, die etwas mehr für sich haben möchten? Wegsperren? Ja, üblicherweise.

Der Sozialismus/Kommunismus ist schon 1917 gescheitert, als das Politbüro in Moskau beschloss, das tägliche Mittagessen nicht mehr mit den anderen Genossen einzunehmen, sondern – ich glaube, es waren 13 Leute damals – in einem getrennten Raum zu essen. Als dieser Beschluss fiel, hätte man den ganzen Laden sofort dichtmachen sollen.

Erfolg und Wohlstand – das kann nur ein kapitalistisches System leisten. Aber zu einer Martwirtschaft gehört, dass keiner zurückgelassen wird. Eine menschenwürdige Unterkunft, ein Dach über dem Kopf, eine Heizung, genug im Kühlschrank, ein Bankkonto auf Guthaben-Basis, Mobilität, all das garantieren wir auch den Menschen, die – aus welchen Gründen auch immer – nach Deutschland kommen. Und, wenn sich das Land das leisten kann, können die von uns gewählten Abgeordneten entscheiden, ob das so gemacht werden soll oder nicht. Aber wenn immer mehr eigene Leute in Not geraten, ist es an der Zeit, dass der Staat nicht nur Almosen in Form von „Stütze“ verteilt, sondern schnell eine Lebensperspektive für diese Landsleute entwickelt und Rahmenbedingungen anbietet, die diese Menschen wieder zurück in die Spur führen.

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Dieser Artikel wurde 94 mal kommentiert

  1. Angelika Antworten

    Sollten die ernsthaft dauerhaft auf Sylt Demonstrationen abhalten (was sie niemals schaffen werden), schaden sie nur Sylt, sonst nichts. Die Leute, die dort Urlaub machen, gehen halt woanders hin. Wahlweise außerhalb von Europa. Dorthin schaffen es die linken Punks auf gar keinen Fall.
    Gleiches gilt für eine „sozialistische Gesetzgebung“ in der BRD oder der EU. Die Reichen, die Unternehmer, … können auch woanders hingehen. Und speziell Europa ist in der Welt nicht mehr von all zu großer Bedeutung. Bei der USA sieht es anders aus. Eine sozialistische/kommunistische USA würde die Weltwirtschaft stark erschüttern.

    • S v B Antworten

      Sie haben völlig recht, liebe Angelika. Die so genannten „Anywheres“ sind in der beneidenswerten Lage, dass sie quasi von jetzt auf gleich ihre Siebensachen zusammenpacken und stattdessen ihre Zelte an vielen anderen Orten der Welt aufschlagen können. Selbstredend auch an ausgesprochen attraktiven und warmen. Den meisten Leuten hierzulande ist dies nicht einmal wirklich bewusst. Was immer auch geschehen mag, ausbaden müssen es stets die anderen, also die nicht so Freien. Sie werden auch gerne „die Somewheres“ genannt.

      • Angelika Antworten

        Komischerweise ist es so, dass sich westliche Riesenkonzerne der woken Bewegung unterwerfen müssen. Siehe Siemens den Klimahüpfern. Oder alle westlichen Konzernen müssen zeigen, dass sie auf Seiten der BLM-Bewegung sind, dass sie für den Klimaschutz sind, müssen mit Regenbogenfarben werben, etc.
        Andererseits dürfen diese Konzerne sehr wohl dagegen sein, dass es bei ihnen Gewerkschaften gibt. Gewerkschaften gehören also nicht zur woken Bewegung.
        Und linke Punks auf Sylt gehören scheinbar auch nicht zur woken Bewegung, wie z.B. eine Luisa Neubauer.
        Für mich ergibt sich daraus: Wenn man im Westen die veröffentlichte Meinung auf seiner Seite haben will und damit entsprechende Macht, muss man es schaffen, dass sein Anliegen als Teil der woken Bewegung gilt. Das könnte z.B. der Grund für den Erfolg der Transbewegung sein (obwohl sie von vielen Linken wie Lesben oder Feministinnen bekämpft wird).

        • S v B Antworten

          Ich las vor Kurzem, dass große Firmen für ihre Mitarbeiter längst schon entsprechende In-house-Seminare, will heißen Seminare mit ausschließlich woken Inhalten, anbieten. Ich weiß allerdings nicht, ob diese von den Unternehmen noch auf freiwilliger Basis durchgeführt oder bereits „von oben“ vorgeschrieben werden. Auch nicht, ob die Teilnahme für die Mitarbeiter verpflichtend ist oder nicht. Na ja, auf ganz freiwilliger Basis dürfte sich demnächst wohl immer weniger abspielen, was auch nur im Entferntesten in einen Zusammenhang mit der angepeilten Großen Transformation nebst all ihren Facetten gebracht werden kann. Man könnte gar behaupten, dass man es zumindest als Bürger der westlichen Welt inzwischen mit einer stets weiter ausholenden, einer auf immer mehr Aspekte des menschlichen Daseins zugreifenden, letztlich also einer alles umfassenden und beherrschenden Religion neuer Ausprägung zu tun hat. Ein Zustand, der für die zu transformierenden Gesellschaften ganz erhebliche Risiken beinhaltet. Ohnehin dürfte sich erst in ferner Zukunft herausstellen, ob die Menschheit, gar der Erdball als Ganzes durch eine Politik der vielfältigen, oft enorm rigiden Direktiven, durch die der teils harschen Maßnahmen sowie der exorbitant hohen finanziellen Aufwendungen letztlich überhaupt einen nennenswerten, exakt zu beschreibenden, also strikt beweisbaren, Gewinn erzielen konnten. Und das angesichts der Tatsche, dass man andernorts die als unverzichtbar erklärten Anstrengungen nicht einmal mittragen wollte. Ach, wenn man das Resultat doch noch irgendwann erfahren könnte! Schließlich will man allzu gerne hoffen, dass die unendlich vielen Mühen und Kosten nicht ganz umsonst gewesen sind. – Vom Wokeness-Seminar bis zur fraglichen Rettung unseres Planeten. Wenn DAS mal kein Mega-Bogen ist…

          • Angelika

            Ich weiß nicht, ob es eine große Transformation gibt. Ich weiß auch nicht, ob es einen großen Plan gibt. Ich denke, dass Einzelne wie Klaus Schwab, Soros, Gates, … so einen haben. Aber Kohl hatte auch den Plan, dass der Euro die europäische Einigung unumkehrbar macht. Mal abwarten, ob der Plan aufgeht?
            Jedenfalls verhalten sich die einzelnen Akteure (auch große Konzerne) absolut opportunistisch.
            In diesem Zusammenhang fand ich witzig, dass VW bei woken Angriffen auf sein Werk im Gebiet der Uiguren nicht eingeknickt ist. Vermutlich ist dieses Werk zu wichtig. Ohne den Absatzmarkt China könnte VW vermutlich sowieso zusperren.

          • S v B

            „Woke Angriffe“. Gut gewählte Formulierung auch für den erst kürzlich gestarteten Versuch, VW einen „Knüppel zwischen seine chinesischen Beine“ zu werfen. Handelt es sich bei derlei Aspirationen doch um veritable Angriffe seitens woker Organisationen auf Unternehmen, Institutionen, Gesellschaftskreise u. a. m., welche in vollem Bewusstsein, ja mit der Absicht verübt werden, sich in die Angelegenheiten anderer Länder (im genannten Fall Chinas) einmischt, ja riskant zündelt und Unfrieden stiftet. Dies wiederum könnte, bzw. würde sich wohl ziemlich nachteilig auswirken – nicht nur auf die wirtschaftliche Lage des deutschen Automobil-Herstellers in China, sondern ebenso – wenn nicht noch erheblich dramatischer – auf dessen (uigurisch)-chinesische Mitarbeiter. Ob die „woke Brigade“ DAS riskieren will? Anders gefragt, bedenkt sie bei der Planung ihrer woken Angriffe auch die Implikationen der jeweiligen Vorhabens? Auch hier gilt die Devise: erst denken, dann handeln. Oder es sein lassen.

  2. Hermann Martin Antworten

    Als Kind der DDR weiß ich aus Erfahrung exakt, wovon der Autor spricht. Die gedankliche Klarheit kam aber erst durch das Lesen von „Der Streik“ von Ayn Rand. Die 1200 Seiten des Romans waren mir keinen Augenblick langweilig!
    Das Problem der Hilfe für Bedürftige, das einen als Christen auch bewegt, ist dort zwar leider nicht im Blick, aber auch nicht Thema des Buches.
    Den Stachel des Nachdenkens hatte vorher schon, während der Pflegeausbildung, ein älterer lebenserfahrenen Christ gesetzt, Leiter einer Behindertenhilfe. Der prägte uns in Sozialkunde den Satz ein: „Wenn es den Reichen gut geht, dann geht es auch den Armen gut. Wenn es den Reichen schlecht geht, geht es den Armen besch…“
    Der Ansatz von Gottes Wort besteht in der Freiwilligkeit der Hilfe, resultierend aus der Herzensveränderung des einzelnen Menschen, auch wenn klar ist, dass das nie perfekt gelingen wird. Der kommunistische Ansatz sieht die Lösung darin, den Armen ein Recht auf Versorgung zu schaffen. Das nur hat zur Folge, dass die Leistungsbringer damit zu Sklaven der Bedürftigen werden. Und wie entwickeln sich Initiative und Arbeitsmoral, wenn derjenige nichts mehr davon hat?

  3. Leyh Antworten

    Hallo!
    Gefunden auf GMX:
    CSU-Chef Markus Söder geht mit der rot-grün-gelben Bundesregierung hart ins Gericht. „Die einzige wahre Gemeinsamkeit der Ampel-Koalition ist doch ihr Wunsch nach einer Umerziehung der deutschen Bevölkerung“, sagte Söder der „Bild am Sonntag“.

    „Die gesellschaftliche Zeitenwende der Ampel richtet sich gegen die Mehrheit der Normalbürger. Es geht immer um Zwang statt um Freiheit.“ Er hielt der FDP vor, „linke Politik“ mitzutragen. „Im Grunde besteht zwischen Grünen und FDP kein Unterschied mehr“, sagte Söder, der auch bayerischer Ministerpräsident ist.

    Der CSU-Vorsitzende kritisierte unter anderem: „Es ist falsch, Gendern zwanghaft zu verordnen. Es ist falsch, staatliche Vorgaben zur Ernährung zu machen. Es ist falsch, Drogen wie Cannabisfreizugeben – die Linke fordert das sogar für harte Drogen wie Crystal Meth.“

    • S v B Antworten

      Wow, was ist denn in den Söder gefahren? Meint er das alles jetzt ernst, oder handelt es sich wieder mal um eine seiner populistischen Anwandlungen (die man schon öfter in der jüngeren Vergangenheit erleben konnte). Rein vom Inhalt her betrachtet, gebe ich ihm natürlich zu 100 Prozent recht. Aber wie heißt es noch: „Die Kunde hör‘ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“. So oder so ähnlich jedenfalls. Warten wir also mal ab, was daraus wird. Nur ungern würde ich mich dazu hinreißen lassen, Söder für seine (im Grunde mehr als berechtigte) Regierungskritik vorzeitig und vor allem vorbehaltlos über den grünen Klee zu loben. Wie gesagt, entsprechende Erfahrungen haben mich gelehrt, ein solch plötzliches und unerwartetes Vorpreschen Söders mit der gebotenen Vorsicht einzuordnen.

        • S v B Antworten

          Meine Güte, sind dann etwa schon wieder vier Jahre um? Werde bis dahin auf jeden Fall Augen und Ohren offen halten. Ganz, ganz weit. Wer meine Stimme haben will, muss sich echt anstrengen. Vor allem muss er seinen Worten Taten folgen lassen. Und zwar getreu allen Ankündigungen und Zusagen. Ich lege nach wie vor eben allergrößten Wert auf politische Nachhaltigkeit. Dass ich mit diesem Anspruch alleine dastehen könnte, glaube ich nicht.

          • H.K.

            Dann sollten Sie wohl besser zuhause bleiben am Wahltag.

            Und: NEIN, auch keine Briefwahl !

    • Angelika Antworten

      Wenn Söder etwas sagt, weiß man, dass er einem neuen heißen Trend auf der Spur ist, der ihm Wähler zutreiben könnte. Ob seine Schlenker ihm nutzen? Man wird sehen.

  4. H.K. Antworten

    In diesem Land schwört die Regierung, der Kanzler, jeder einzelne Minister:

    „Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, Verfassung und Recht wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

    „So wahr mir Gott helfe“ wird inzwischen wohl von der Mehrheit der „Schwörenden“ einfach weggelassen.

    Und den Rest scheint auch seit Jahren keiner so wirklich verstanden zu haben.

    Gestern war zu lesen, auf der Welt seien über 100 Millionen Menschen auf der Flucht.

    „Deutschland will helfen“.

    Dieses Land bzw. seine „Regierenden“ helfen der ganzen Welt – nur seinen eigenen Bürgern nicht.

    Wir haben Geld für alles und jedes, für alle und jeden – aber nicht für „die, die schon länger hier leben“.

    Wir reden über das „bedingungslose Grundeinkommen“, das offenbar vom Himmel fällt, ähnlich dem Hirn, das der liebe Gott wohl irgendwann einmal hat regnen lassen. Wobei dummerweise so mancher offenbar unter einem Schirm stand.

    Wir zahlen Clanfamilien hunderttausende € „Sozialhilfe“, obwohl die in Millionen-Villen wohnen und Luxuslimousinen fahren.

    Wir holen die halbe Welt hierher ins Land, alimentieren selbst hirnlose Nichtsnutze und Intensivstraftäter, zumindest in überfüllten Knästen und Psychiarien.

    Wir zahlen Ländern wie China Millionen an „Entwicklungshilfe“.

    Wir zahlen in die EU-Töpfe Abermilliarden und bedanken uns artig, daß sie unser Geld nehmen.

    Wir zahlen „Geflüchteten“ und den zig Angehörigen die „Erneuerung ihres Speisezimmers“, übernehmen gern auch teure Arzt- und Krankenhauskosten.

    Wir fahren sie für hunderte € per Taxi zum zig km entfernten „Amt“ und lassen die Taxis mit laufendem Taxameter stundenlang warten, bis „man“ wieder nach Hause kutschiert werden möchte, mit kurzem Schlenker zum Großeinkauf – wenn man ja schon ein Taxi zur Verfügung hat, das man nicht zahlen muß.

    Wir kündigen schon mal die Übernahme eines Großteils der Kosten für den Wiederaufbau der Ukraine an.

    Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

    Und wenn die 80-jährige Omi mit ihrem wehen Fuß zum Arzt muß, zahlt die Kasse – genau: nichts. „Nicht erstattungsfähig“ heißt es dann.

    Der 50-jährige Familienvater, der sich die Finger wundschreibt an Bewerbungen, weil er seine drei Kinder und die ebenfalls arbeitslose Frau durchbringen muß, bekommt nicht nur keine Antwort – ist schließlich „schon 50“ – er wird demnächst mit nicht mehr bezahlbaren Nebenkostenabrechnungen beglückt und selbst Supermarktpreisen, die so hoch sind, daß so mancher an der Kasse beschämt und mit hochrotem Kopf das eine oder andere aus dem Einkaufswagen wieder zurückgeben muß, weil das Kleingeld doch nicht reicht.
    ( Daß manche Omi aus lauter Verzweiflung angeblich schon eine Dose Katzenfutter warmgemacht hat, ist ganz sicher nur ein Gerücht ).

    Auch hier lässt sich die Liste endlos fortsetzen.

    Aber bei allem Elend: wir haben – Gott sei Dank – eine links-grüne Regierung, die uns mit ihrem unideologischen Pragmatismus und schlauen Tipps bzgl. Duschzeiten, Essgewohnheiten, Tempolimit, günstigen Bahntickets, genderkorrekter Denk-, Schreib- und Redeweise sowie wählbaren Geschlechtern und passenden Vornamen tatkräftig unterstützt.

    „Das Land, in dem wir gut und gerne leben“ – „das beste Deutschland, das wir jemals hatten“.

    Wie nah uns doch – gerade in diesen Zeiten – unsere Politiker sind …

    • H.K. Antworten

      Auch interessant:

      Bin soeben erst darüber gestolpert, daß der zitierte Amtseid ( s.o. ) von „Dr Google“ nicht vollständig ist.

      Richtig muß es heißen

      „ Der Amtseid in Artikel 56 des Grundgesetzes lautet: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

      ( Quelle: Deutscher Bundestag )

      Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, daß das „deutsche Volk“ im erstgenannten Zitat zum „Volk“ wird …

      • Achim Koester Antworten

        Lieber H.K.
        Wie immer haben Sie die Probleme treffsicher auf den Punkt gebracht, Chapeau.
        Mit dem (noch versehentlich) geänderten Amtseid nehmen Sie höchstwahrscheinlich die nächste Grundgesetzänderung vorweg, die unsere Politiker, allesamt 68er Epigonen, anstreben.

        • H.K. Antworten

          Lieber Herr Koester,

          vielen Dank für die Blumen. Ich hoffe jedoch, Sie behalten nicht recht mit Ihrer Annahme.

          Vielleicht interessant zu dem Themenbereich: der heute in der ( Sie ahnen es ) „Zeitung mit den vier Buchstaben“ erschienene Kommentar von Ralf Schuler ( VOR der Bezahlschranke )

          „Wo sind die DDR-Bürgerrechtler bei den Grünen geblieben ?“

          Daß laut eben diesem Medium die Union bei der Sonntagsfrage 2 % verliert, sei nur nebenbei erwähnt …

        • S v B Antworten

          Die Grundgesetzänderung, die Sie ansprechen, lieber Achim Koester, halte auch ich für durchaus realistisch. Ebenso, dass man eines vielleicht gar nicht mehr so fernen Tages einen Steinmetzbetrieb damit beauftragen könnte, den steinernen Schriftzug „Dem deutschen Volke“, welcher weithin sichtbar oben am Reichstagsgebäude prangt, entweder ersatzlos abzuklopfen oder durch einen anderen, völlig unverfänglichen, zu ersetzen. Schau’n wir mal, wie lange man sich noch zieren wird.

          • H.K.

            „Dem deutschen Volke“ – klingt ja auch schon irgendwie „Nazi“.

            Fast so wie die Hakenkreuze, die auch alle „entsorgt“ wurden.

            In dem Zusammenhang: Die Deutsche Fahne, die mehrfach am bzw. im Reichstagsgebäude prangt, sollte auch schleunigst durch den Regenbogenlappen ersetzt werden.

            Und wenn wir schon dabei sind: diese Nazi-Würstchen, diese „Deutschländer“, gehören auch abgeschafft – und braun sind sie auch noch …

          • S v B

            „Deutschländer“ – ja, ein unmöglicher Name für Würstchen. Sicher schützt sie gerade noch das sehr helle Braun ihrer Haut vor einem Totalverbot. Wäre diese hingegen schwarzbraun, in etwa wie eine Haselnuss, sähen wohl sämtliche „Fürirgendwas-Beauftragte“ im Lande feuerrot. Ich aber sähe tiefschwarz für dieses wirklich urdeutscheste aller Metzgereiprodukte. Wahrscheinlich gehören Würstchen auch einfach nur abgeschafft.
            PS: Stellen Sie sich vor, lieber H.K., ich kenne sogar Leute, die tragen just diesen fragwürdigen Familiennamen… Deutschländer! Nette Leute übrigens, obwohl doch etwas bleichgesichtig.

          • H.K.

            Ja, schon verrückt:

            Selbst Grün*/-/:/_/Innen fahren in den Urlaub und kommen brauner ( oder bräunerer ? ) wieder als sie losgefahren sind …

            ( Wobei: NEIN, ich möchte mir manche/n NICHT in der Badehose oder im Bikini vorstellen – erst recht nicht am FKK-Strand …).

          • GJ

            Braunwerden unter der Sonne? Ist das nicht eine unberechtigte kulturelle Aneignung ähnlich wie Dreadlocktragen durch Weißhäutige?

          • H.K.

            Absolut !

            Deshalb sollen ja in Filmen z.B. Schwarze nur von „echten“ Schwarzen und Schwule nur von „echten“ Schwulen gespielt werden.

            Ergo: Ein Mörder darf nur von einem „echten“ Mörder und ein Toter nur von einem „echten“ Toten gespielt werden.

            Oder sollte ich da etwas falsch verstanden haben ?

            Ach ja: Und wenn neuerdings jemand in einem Film erschossen oder in die Luft gesprengt wird, dann …

          • S v B

            Schon goldig, wie schnell und einfach man doch woke Verbohrtheit der Absurdität überführen kann. Danke an die beiden Mit-Foristen für die dem echten Leben entrissenen Beispiele. Warum sammelt eigentlich noch keiner woke Zusammenhänge in ihrer letzten Konsequenz als Schwachsinn entlarvende Beispiele und veröffentlicht diese – eventuell noch mit satirischen Anmerkungen oder Kurzkommentaren versehen – in Buchform? Sollte man vielleicht mal an Cora Stephan herantreten? Immerhin hat diese bereits ein Buch über das „Lob des Normalen“ geschrieben. Offenbar kennt sich die Frau in solchen Dingen aus…

          • H.K.

            Irgendwann wird auch der/ die Dümmst*/-/:/_/In begreifen, welcher geistige Überschwang da schwingt – schwängt – schwankt …

  5. Gerd Rau Antworten

    Ich habe im Urlaub mal jemand getroffen, der erzählte, das er auf der Insel wo er geboren wurde und aufgewachsen ist nicht mehr leben kann, weil es zu teuer geworden ist. Ich denke das ist keine Entwicklung die man gutheisen kann und die für einen Vormarsch linker Ideen sorgt. Deshalb, denke ich, das es falsch ist den Erfolgreichen alles zuzugestehen, am obengenannten Beispiel sieht man, wo das hinführt.

  6. GJ Antworten

    Habe gelesen, daß Griechenland deutschen Rentnern anbietet, den Winter im warmen Griechenland zu verbringen, wenn sie die in Deutschland anfallenden Heizkosten nicht mehr zahlen können. Da frage ich mich, warum unzählige in Griechenland (oder auch Italien u.a.) bereits anerkannte Flüchtlinge von z.B. Griechenland oder Italien als „Touristen“ nach Deutschland kommen, um dann hier unzulässige weitere Asylanträge zu stellen und danach auf Kosten hiesiger Steuerzahler untergebracht zu werden, Leistungen zu beziehen und weiterhin auf Amts- also Steuerzahlerkosten soviel sie wollen heizen und warm duschen zu können, während die hiesigen Steuerzahler und Rentner, die dieses Land aufgebaut haben, Gas sparen, weniger heizen und duschen sollen, letzteres dann aber bitte kalt. Und warum muß Italien oder Griechenland oder oder den dort anerkannten Flüchtlingen keine adäquate Wohnung oder „Hartz 4“ bezahlen, sondern darf sich beschränken auf Taschengeld und „geht arbeiten“, während bei uns sofort alles bezahlt wird, auch dem Integrationsunwilligsten? Da passt nichts mehr zusammen.
    Solange unsere politisch Verantwortlichen weiter meinen, Ausreisepflichtige und Menschen mit unzulässigen Asylanträgen bleiben auf unsere Kosten auf Vollpension hier, werde ich mit 10-stündigem Arbeitstag ganz sicher im Winter nicht kalt Duschen! Von wegen Reichstagsinschrift und Amtseid DEM DEUTSCHEN VOLK

    • H.K. Antworten

      Huch, sind das nicht schon „räääächtsextreme“ Äußerungen ?

      Frau Göring-Eckhard, Frau Roth, Frau Künast ( um nur drei grüne Koniferen zu nennen ) dürfte so etwas aber gar nicht gefallen !

      Liebe GJ,

      wie Sie ( genauso wie ich ) wissen, gelten seit spätestens 2015 im diesem Land ohnehin weder Recht noch Ordnung oder irgendwelche Gesetze – außer für die, „die schon länger hier leben“.

      Es fragt sich, was passiert, wenn es im Herbst/ Winter hier tatsächlich streckenweise kalt und auch länger als ein paar Minuten dunkel wird.

      Zum einen werden vermutlich weniger „traumatisierte junge Männer“ & Co von Italien oder Griechenland weiter ins gelobte Ger-Money reisen.

      Zum anderen bleibt die Frage, wie denn wohl „die, die schon länger hier leben“ reagieren werden, wenn sie nicht den Gürtel enger schnallen müssen, sondern wenn er ihnen enger geschnallt wird und gleichzeitig weiterhin das Füllhorn über die „Goldstücke“ ausgeschüttet wird.

      • GJ Antworten

        Das ist genau mein Punkt, lieber H.K. Diese Ausländerpolitik gepaart mit Niedergang des Mittelstandes, Energiekrise, Wohnungsnot, Inflation und steigender Armut ist der totale Sprengstoff für sozialen Frieden in diesem Land. Das hat mit rechts oder links nix zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand. Es ist mir unbegreiflich, daß Frau Faeser meint, das Wichtigste sei jetzt das Chancenaufenthaltsrecht für Ausreisepflichtige, natürlich aber erst hinter dem Kampf gegen RECHTS.

    • S v B Antworten

      „Da passt nichts mehr zusammen“? Nein, das alles schreit doch längst schon zum Himmel, liebe GJ. – Natürlich sollen gerade auch Sie Ihre tägliche (warme!) Dusche genießen dürfen. Nur, wenn wirklich kein Gas mehr nachströmen sollte, dürfte dies zunehmend schwieriger werden (falls Gas Ihr Energieträger sein sollte). Vorstellbar, dass dann von Amts wegen regelrechte Duschtage festgelegt werden. Eingeteilt z. B. nach Straßenzügen, geraden oder ungeraden Hausnummern, nach den ersten Buchstaben von Nachnamen usw., Der staatlichen Fantasie wären diesbezüglich kaum Grenzen gesetzt. Also bitte immer daran denken: nichts ist unmöglich – und das gewiss nicht nur bei… Toyotaaaaa!

      • H.K. Antworten

        Ich schaue gerade mit einem Auge bei Anne Will vorbei.

        Angesichts eines/ einer Teilnehmer*/./:/In fällt mir unwillkürlich ein, daß es doch auch ganz ohne Dusche geht.

        Für manche/n wäre es u.U. preiswerter, zu baden – weil nicht mehr soviel Wasser in die Wanne passt …

        • S v B Antworten

          Ich weiß zwar nicht, wer gemeint ist, kann mir aber lebhaft vorstellen, wie sowas aussehen würde. Danke für Anlass zum Lachen. In diesen Zeiten so wertvoll wie lange nicht mehr. Und ja, tatsächlich: wenn die Wanne mit anderem schon gut ausgefüllt ist, braucht’s wirklich kaum noch Wasser. Genial.

          • H.K.

            Ich meinte den/ die Teilnehmer*/:/./In, der/ die in der Sendung den Satz zustande brachte „Die Menschen drohen, das Gas abgeschalten zu bekommen“ und weitere ähnliche Schlauheiten …

            Herr im Himmel …

          • S v B

            Nee, echt jetzt, H.K. – wer redet denn solch eine Makulatur???

          • H.K.

            Jemand, der an der Spitze einer Partei steht, die „derzeit einen Lauf“ hat …

        • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

          Einfach köstlich. Wie gut, daß man bei solchen Bemerkungen von Herzen lachen kann.
          Ich habe die Sendung zwar nicht gesehen (kriege Magenbeschwerden und Herzflattern) aber ein Foto der Runde war bei CICERO abgedruckt. 👍

      • GJ Antworten

        Wir haben kein Gas. Anscheinend haben wir vor 10 Jahren ein präwoke Entscheidung getroffen, als wir die Ölheizung rausgeworfen haben. Wir haben Wärmepumpe und wasserführenden Kaminofen. Bin froh, daß wir im Dorf wohnen und von keiner Bank und keinem Vermieter abhängig sind.

        • S v B Antworten

          Gra-tu-lie-re!!! Ich als mit mutmaßlich Putinschem Gas sowohl Heizende als auch Kurz-Duschende müsste Sie ja nun eigentlich total beneiden, liebe GJ. Tu ich aber nicht. Schließlich haben Sie alles superrichtig gemacht. Und, weil ich Sie als Kommentatorin überaus schätze, freut mich dies natürlich auch. Fehlt zum perfekten Bild allerdings noch die – richtig! – Fotovoltaik auf Ihrem Dach. Ähm, welche Neigung hat Ihr Dach doch gleich noch? Und in welche Richtung die Dachfläche geneigt ist, habe ich auch schon wieder vergessen. Wie? So um die 30 Grad? Plusminus, versteht sich, und sogar mit südlicher Neigung? Dann gäbe es gewichtige Gründe für zusätzliche Öko-Maßnahmen. Ob’s allerdings zukünftig noch Zuschüsse von der KfW geben wird, weiß der Geier allein. Aber vielleicht auch noch der Klimaminister Habeck. Vielleicht fragen Sie ihn ja mal? Auch wegen eventueller Einspeisungsmöglichkeiten. Gibt es solche überhaupt noch? Wie auch immer, vielleicht ist man in Deutschland bald schon für jedes einzelne Kilowatt dankbar. 😉

          • Achim Koester

            Liebe S v B,
            Ob es noch Zuschüsse gibt, weiß ich nicht, aber wenn, dann werden die mit Sicherheit im Laufe des Betriebs über Steuern wieder mehr als aufgezehrt.

    • S v B Antworten

      Liebe GJ, die Winter-Einladung Griechenlands an die deutschen Rentner ist mir auch untergekommen. Ich fand die Geste unglaublich großzügig und total nett. Beweist man uns Deutschen mit dieser doch, dass in Griechenland bis heute eine echte Willkommenskultur gepflegt wird. Was man von Deutschland eher nicht mehr behaupten kann. 😉

      • H.K. Antworten

        Wir können ja mal mit drei Familien/ Paaren nach Griechenland ans Meer reisen und auf adäquate kostenlose Unterbringung und Verköstigung pochen – notfalls klagen.

        Denn was in der Zeitung steht, stimmt ja schließlich immer …

      • GJ Antworten

        Die Wintereinladung gilt natürlich nur für diejenigen, die ihr Geld nach Griechenland tragen. Allerdings stand das so nicht zu lesen. Ihn Dubai sind sie auch allerherzlichst willkommen, sofern eigenfinanziert. Wer in Dubai als Ausländer arbeitslos wird, fliegt sofort raus – also nicht nur, wie bei uns, auf dem Papier.

          • S v B

            Tant pis. – Soeben habe ich mich entschlossen, meine Wort-Neuschöpfung, also die der „Winter-Einladung“ oder auch „Wintereinladung“ bei dem Institut einzureichen, welches uns regelmäßig mit dem zum Wort des Jahres gekürten Begriff überrascht. Falls meine Neuschöpfung entgegen meinen Erwartungen in besagter Kategorie nicht reüssieren sollte, dann werde ich sie eben für die Wahl zum Unwort des Jahres einreichen. Eins von beiden wird’s schon werden. 😉

        • S v B Antworten

          Also ich finde Dubai nicht gerade erbaulich… Teils imposant, ja, aber erbaulich, nein. Schon gar nicht für die Ansprüche meiner Seele. Zudem wäre es mir für einen herbst-winterlichen Langzeit-Aufenthalt letztlich wohl doch zu langweilig. Die örtlichen Tourenveranstalter nehmen Leute ab dem noch recht zarten Alter von 60 Lenzen nicht einmal mehr mit in die Wüste! Ja du liebes bisschen- gerade dahin will man doch! Wo hätten wir Vergleichbares in Deutschland? Nein, sicher nicht in der Lüneburger Heide. Obwohl…? – Jedenfalls Ski laufen, auf Palminseln wandeln, mit dem Lift in schwindelerregende Höhen zu gondeln oder bis zum Umfallen shoppen muss ich in Dubai ganz sicher nicht. Falls allerdings die Unterwasserwelt Interessantes zu bieten hätte, würde ich mir die Sache nochmal überlegen. Mir schien dies jedoch eher nicht der Fall zu sein. Vielleicht weiß hier jemand darüber mehr. Aber nee, nee, am besten also wohl doch woanders hin.

          • H.K.

            Dubai ?

            Fand ich toll.

            Mag aber daran liegen, daß mich fremde Länder schon immer fasziniert haben und ich nie meine Neugier diesbezüglich verloren habe.
            Ob ich dort leben möchte, stünde sicher auf einem anderen Blatt.

          • S v B

            Was kann man an Dubai toll finden? Mit Ausnahme der (für den Tourismus) erhaltenen „Stadtbezirke“ gibt es für mich nichts wirklich „Authentisches, Sehenswertes“ in dieser Stadt. Vom alten, faszinierenden, authentischen Singapur ist ebenfalls nur noch wenig vorhanden. Beide Städte mögen durchaus imposant wirken, dennoch betrachte ich sie als „synthetisch“. Gerade in Singapur ist das typische „Kolorit“ längst verloren gegangen. Auch andere Städte und Regionen auf der Welt haben inzwischen von ihrem einst so typischen Charakter, von ihrem ursprünglichen Charme eine Menge eingebüßt. Ich find’s halt schade. Und bin dankbar, dass ich – obwohl auch schon fast zu spät – vielleicht doch gerade noch „rechtzeitig“ unterwegs war. Auch auf die Malediven z. B. würde mich nichts mehr zurückziehen. Ich war 1986 zum letzten Mal dort und möchte mir die herrlichen Erinnerungen nicht verderben lassen. Die seinerzeit noch vorhandene Ursprünglichkeit, der gut vierstündige Transfer zum Inselziel in einem jämmerlich lädierten Holzboot, das simple Inseldasein bei schlichtester Kost und Logis, die erratische, knarzende Funkverbindung der „Rezeption“ zur Hauptstadt Male – all das ist längst passé. Zwischenzeitlich hat eine völlig andere Klientel immer mehr Atolle und Inseln für sich erobert und diesen ihre Erwartungen an Komfort bzw. Luxus aufgezwungen. Ehemalige Trauminseln wurden auf diese Weise zu Traumainseln. Mit teils verheerenden Folgen, gerade auch für die Umwelt. Ein Jammer.

          • H.K.

            Ja, stimmt. Vieles ist inzwischen verloren gegangen.

            Als ich damals in Singapur im alten Raffles saß und auf meinen gekühlten Drink wartete, habe ich irgendwie vor meinem geistigen Auge auch Tarzan auf einem Elefanten vorbeireiten sehen.

            Ich war vor allem auch von der Sauberkeit und den damit verbundenen widrigenfalls drohenden Strafen für Kippe wegwerfen & Co beeindruckt.
            Ein einheimischer Kollege, darauf angesprochen, sagte schlicht „so what ?! We want a proper country !“

            Und Dubai ?

            Den Burj Khalifa gab es noch nicht, aber das Burj al Arab.
            Und dort einmal zu wohnen, in einer Suite mit Butler und atemberaubendem Blick aus dem ich weiß nicht mehr wievielten Stock, die Palmeninsel unter einem, das hatte schon etwas.

            Gottseidank mußte ich das alles nicht selbst bezahlen, sondern hatte es „verdient“.

            Und ich muß auch sagen: Irgendwie schön, es zu erleben. Aber meine Welt wäre es nicht, so zu leben. Mit nervendem Butler schon gar nicht.

            Die Wüstentour mit 4 Jeeps, von denen einer tatsächlich steckenblieb, und der Abend in einer „Oase“ mit Kamelen und Lagerfeuer waren da schon eher mein Ding.

            Ich war damals tatsächlich so kühn, ein kleines Tütchen mit Wüstensand zu füllen und nach Hause zu schleppen.
            ( Jaaa, ich weiß: Wenn DAS jeder machen würde, gäbe es keine Wüste mehr … ).

            Dafür kommen beim Blick auf das Schälchen mit dem Sand immer wieder Erinnerungen hoch. Genau wie beim Anblick des Stückchens vom Felsen von Gibraltar oder vom „Mount Fuji“ oder von der Berliner Mauer oder auf den Jade-Buddha aus ( damals noch ) Bombay oder die Seidenmalereien aus Delhi.

            Ich habe von nahezu überall etwas mitgebracht, was meine Chefin heute abstauben darf. „Man weiß nie, ob man nochmals wiederkommt“ …

            Das Leben ist schneller vorbei, als man manchmal glaubt.

  7. H.K. Antworten

    Ich habe nun weiß Gott nichts gegen Frauen ( würde mir bei meiner Chefin zuhause auch schlecht bekommen … ) und ich habe auch nichts gegen „meine Damen und Herren“, „liebe Zuschauer und Zuschauerinnen“ – oder umgekehrt.

    Aber ich habe durchaus etwas gegen „Minister*/-/:/_/Innen“ ( wie gestern abend wieder im „Wort zum Sonntag“ zu erleben ), vor allem, wenn die weiblichen Minister ( ja, ich weiß, völlig genderunkorrekt … ) von nichts eine Ahnung haben.

    Beispiele dafür haben wir nun dummerweise gleich mehrfach in unserer Bundesregierung – angesichts der Flutkatasrophe vom vergangenen Juli auch in Form von Ministerpräsident*/-/:/_/Innen in Rheinland-Pfalz.

    Frau Bundesinnenmister*/-/:/_/In mit ihrem ideologisch geprägten, einäugigen „Kampf gegen rääächts“ ist ebenso eine Idealbesetzung wie die Chefin unserer Soldat*/-/:/_/Innen, der Lehrgänge und Seminare über Geschlechtervielfalt und Sexuelle Selbstfindung wichtiger sind als die Verteidigungsfähigkeit unseres Landes.

    Gestern gab es zum wiederholten Mal Meldungen über „Straßenkämpfe“ in NRW, genauer gesagt wieder einmal in Essen, wo diesmal „nur“ 40 „Personen“ aufeinander eingedroschen haben.
    Beruhigend ist dann schon zu lesen, daß i.d.R. in solchen Fällen dann zig Streifenwagen aus „Nachbarstädten“ hinzugezogen wurden, als vor einigen Tagen ca. 100 „Männer“ mit Migrationshintergrund mindestens eine ganze Straße unsicher machten.

    Es bleibt die Frage, was passiert, wenn in einer Stadt nicht „nur“ 100 „Personen“ sich zur „Belebung eines Stadtviertels“ entschließen, sondern alle Mitglieder von zwei oder mehr Clans in 5-stelliger Zahl aufeinander losgehen.

    Als der G7-Gipfel in Hamburg zu Tumulten mit ein paar tausend Chaoten führte, waren rund 20.000 Polizisten aus nahezu allen Bundesländern sowie aus Österreich und ich weiß nicht wo noch angerückt. Sie alle waren nicht in der Lage, zu verhindern, daß Teile von Hamburg aussahen wie nach einem Bombenangriff.

    Aber: Zur Not hätten wir ja die Bundeswehr.
    Die würden wir dann kurzfristig aus Mali, Niger, Somalia & Co zur Hilfe holen …

    WILL das alles niemand sehen ?
    Es gab auch Zeiten, in denen wir „nur von Freunden umzingelt“ waren – leider ein Trugschluß, auf den inzwischen hektische Betriebsamkeit gefolgt ist.

    „Aus Fehlern lernen“ war aber wohl gestern …

    • Achim Koester Antworten

      Lieber H.K.,
      „…wenn die Clans in 5-stelliger Zahl aufeinander losgehen.“
      dann wird es so sein, wie die Engländer vom Fussball behaupten: „…und am Ende gewinnen die Deutschen“

  8. Alexander Droste Antworten

    „Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf.“ E. Honnecker

    Er wird kommen, er ist bereits da. Gewählt vom Volk, da abhängig von der staatlichen Wohlfahrt, die aber nicht kommt, weil zu langwierig wegen des Papierkrams …

    Und die Wohlständigen? Wählen grün, weil ist ja schick, die tun Gutes für die Umwelt. Sie zahlen fast alles und sind glücklich dabei. Sie sind bunt und tolerant, gastfreundlich zu alles und jedem, wollen keine Probleme …

    Ich war heute in einem Hotel an der Bergstraße. Schönes Hotel, alles neu während Corona und so. Kein Personal. Die Wirtin und ihre Familie sind verzweifelt. Wo sind sie denn, die armen und hungernden Arbeitslosen und Bedürftigen? Keine Lust? Genau. Es lohnt sich mehr, nichts zu tun.

    Das Heulen und Zähneklappern kommt gewiss.

    • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

      Das ist ein landesweites Problem.
      In Speyer sucht jede Gaststätte und jedes Hotel Personal. Manche Restaurants können nicht öffnen, weil es ihnen an Mitarbeitern fehlt. Säle werden nicht vermietet, Gaststätten schließen um 21 Uhr, weil … kein Personal…

      Die Lockdowns der letzten Jahre haben zu einer massiven Abwanderung in andere Bereiche geführt: Testzentren, Supermärkte, Paketzusteller usw., weil die Menschen mit den Hilfen nicht auskommen konnten.
      Manche haben festgestellt, daß sie mit allen staatlichen Hilfen auch ohne Arbeitsstelle zurecht kommen. Der Arbeitsminister wird diesen Trend mit seinem Bürgergeld sicher noch beschleunigen, wie eben in der Tagesschau zu sehen und hören war.
      Manche Mitmenschen sind krank, körperlich und seelisch, nicht Long-Covid sondern Long-Corona-Panik.
      Und andere sind ungeeignet für die angebotenen Arbeitsstellen. Sie können nicht leisten, was von ihnen erwartet wird.

      An dieser Situation wird sich auch vorerst nichts ändern, es sei denn, die Not wird so groß, daß sie zum Umdenken zwingt.

  9. S v B Antworten

    Lieber Alexander Droste, leider mache ich ähnliche Erfahrungen in meiner bayerischen Heimatstadt. Bäckereien sind wegen (Verkaufs-)Personalmangel geschlossen, ein beliebtes Café macht gut zwei Wochen Betriebsferien und belässt es auch danach bei einer erhöhten Zahl von Ruhetagen. Ein anderes beliebtes Caféhaus hat nur noch für wenige Stunden am Tag geöffnet. Einige Einzelhandelsgeschäfte haben für immer geschlossen, etliche andere haben nach Corona ihre Öffnungszeiten erst gar nicht wieder auf die ursprüngliche Stundenzahl erhöht. Und all dies mitten in der Hochsaison, also der bis Corona stets weitaus umsatzstärksten Zeit des Jahres. – Am deutschen Fiskus dürfte all dies nicht folgenlos vorüberziehen. Die Steuereinnahmen dürften alleine schon deshalb erheblich sinken. Ich gehe davon aus, dass man auch andernorts ähnlichen Szenarien beobachten kann. Auch unser Land hat sich ökonomisch von Corona noch nicht erholt und taumelt nun, inzwischen unter stramm links-grüner Führung, geradewegs in die nächste schwere Krisensituation hinein. Ein Drama in Endlosschleife, mit unabsehbaren, wahrscheinlich jedoch verheerenden wirtschaftlichen (und humanitären!) Folgen. Hier bei uns, aber durchaus auch in anderen Teilen der Welt. Spätestens jetzt ist nichts anderes gefragt als politische und wirtschaftliche Vernunft. Damit man vielleicht noch retten kann, was zu retten ist.

    • H.K. Antworten

      „Millionen Arbeitskräfte – einfach weg !“

      schreibt heute die „Zeitung mit den vier Buchstaben“.

      Es lohnt sich für viele einfach nicht mehr, zu arbeiten.

      Was glauben unsere Politiker*/-/:/_/Innen eigentlich, wie das weitergeht, wenn das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt wird ?

      Dann ist es das wohl gewesen mit dem „Lunch“ oder „Dinner“ bei Borchardts in Berlin …

      • gerd Antworten

        Die Politiker *und ähnliches*, fahren unser Land bewusst an die Wand. Wer will daran noch zweifeln? Sie gleichen einem Busfahrer, der sein vollbesetztes Gefährt mit Vollgas in das Ende eines Staus rasen lässt. Geht endlich auf die Strasse!

      • S v B Antworten

        Auf Borchardts wird man in der großen Politik wohl als Letztes verzichten wollen, lieber H.K. Vor einer gefühlten Ewigkeit bin ich einmal mit einer Berliner Freundin – einer leicht Schickimicki-haften, aber dennoch sehr netten, gebildeten und humorigen Frau – bei Borchardts eingekehrt. Damals war der Laden wohl noch relativ neu. Von den im Lokal Anwesenden kam mir einzig Berlins (gerade schon ehemaliger) Regierender Bürgermeister Momper bekannt vor. Wie meine Freundin und ich schienen mir auch die meisten anderen Anwesenden hauptsächlich aus Freude am Promi-Gaffen eingekehrt zu sein. Anders als der Preis hinterließ die Qualität des Essens seinerzeit keinen besonders nachhaltigen Eindruck. Ansonsten wird die Küche ja immer hoch gelobt. – PS: Habe gerade festgestellt, dass ich etwa im Jahr 1992 oder 93 dort zu Mittag gegessen haben muss; erst- und letztmalig.

    • Alexander Droste Antworten

      Ich empfehle allerseits den Film „Das Wunder von Wörgl“ anzuschauen.
      Wir brauchen heute weder Zentralbanken noch Regierungen. Wir brauchen Kreativität und Optimismus sowie Aufrichtigkeit und Zusammenhalt.

      Ich habe im Zusammenhang mit den aktuellen Geschehnissen nicht gegen Pranger und Prügelstrafen für selbstherrliche, eigennützige und inkompetente Volksvertreter und Finanzeliten.

  10. gerd Antworten

    Der besondere Bruchpilot und Selbstmordbusfahrer ist Habeck, seines Zeichen Vizekanzler und Wirtschaftsministerdarsteller. Der auch hier auf dem Blog gelobte Geisterfahrer will gegen Russland „nochmal nachladen!“ (SZ, 6.7.22)
    Ganz im Gegensatz zu Putin allerdings feuert der Kinderbuchautor, der nach eigenen Angaben „mit Deutschland nix anfangen kann“, allerdings nur mit Platzpatronen. Baerbock, die ja eine gewisse Fangemeinde in den Kommentaren hier geniesst, findet Waffenstillstandsverhandlungen im völkerrechtswidrigen Angriffskrieg „naiv, verstörend und überheblich!“ Wenn Annalena von Naivität spricht hat das eine gewisse Note. Ja und die wissen genau was sie da tun. Geht endlich auf die Strasse……

    • H.K. Antworten

      Jetzt wird gekungelt.

      Die FDP gibt den Widerstand gegen das Tempolimit auf, selbstverständlich dauerhaft, dafür stimmen die Grün*/-/:/_/Innen der verlängerten AKW-Laufzeit zu – bis über den Winter.

      Finde den Fehler …

      • S v B Antworten

        Wären morgen Wahlen, wäre die FDP aber so was von weg. Unter diesem Gesichtspunkt ist es eigentlich ein Unding, dass diese Partei noch mehr als drei Jahre lang einen gewiss nicht unerheblichen Einfluss auf die Geschicke Deutschlands und seiner Menschen nehmen darf. Von Buschmann bin ich nicht nur enttäuscht, sondern er entsetzt mich geradezu mit seinen teils mehr als links-grünen Ansichten, Initiativen und Entscheidungen. Was bitte ist an diesem Mann überhaupt noch FDP? Nichts, gar nichts.

        • H.K. Antworten

          Der „Kuhhandel“ der FDP mit den Grünen von wegen ( dauerhaftes ) Tempolimit gegen ( tempoäre, kurze ) Laufzeitverlängerung der AKWs wurde wohl vom liberalen Fraktionschef schon einkassiert.

          Statt dessen prescht nun Herr Spahn, unser glorreicher ehemaliger CDU-Gesundheits-Karl, vor und ist plötzlich FÜR ein Tempolimit. Angeblich sieht er wohl Spaltpotential für die Ampel ( gelb ./. grün ).

          • S v B

            Mich fasziniert, dass Spahn erst Gesundheit konnte und nicht viel später schon Wirtschaft kann. Und dies selbst in schwierigsten Zeiten. Die geradezu unfassbare fachliche Elastizität, welche unsere Spitzenpolitiker auszeichnet und einen fachlich erfolgreichen Einsatz in den unterschiedlichsten Ressorts zu sichern scheint, überrascht mich immer wieder aufs Neue.

          • H.K.

            Ach, solche Koniferen hatten wir doch schon öfters, nicht nur in der CDU.

            Peter Altmaier konnte nicht nur Kanzleramt, er konnte danach Umwelt und später Wirtschaft.

            Wobei man(n) bei letzterem eher den Eindruck hatte, seine Kompetenzen in Sachen Wirtschaft bestanden darin, früher, als junger Kerl, ab und zu mal in einer Kneipe gesessen zu haben …

            Nun also Herr Spahn. Der kann Finanzen, Gesundheit, nun Wirtschaft und – in seiner Ansicht der Zukunft – auch „Kanzler*/-/:/_/In“ …

    • H.E. Antworten

      Gerd: Gerne stimme ich zu und ergänze:
      Gerade hat die beste Außenministerin seit 1945 wohl im Handelsblatt konkretisiert:
      „Der Krieg ist der beste Booster für die erneuerbaren Energien“ nachdem Sie ja bereits „Keine fossile Energien mehr aus Russland. Nie mehr“ gefordert hat. Da wäre ja jeder Versuch, Verhandlungsmöglichkeiten auszuloten, regelrecht kontraproduktiv.

      Ich wünsche den Habeck und Baerbock Fans trotzdem viel Wind und Sonne im Winter für ihre eigenen WEA und PV Module auf dem Dach. Ansonsten könnte es ungemütlich werden.
      Wäre aber auch nicht so schlimm, Hauptsache Herr Selensky verhindert noch im letzten Augenblick, dass die Turbine zum Russen kommt. 😎

      • S v B Antworten

        Nachdem ich Baerbock für kurze Zeit doch eine gewisse Befähigung für ihr Amt glaubte zuerkennen zu müssen, rutscht die Verfechterin feministischer Außenpolitik in meiner Gunst nun wieder kontinuierlich abwärts. In das von mir abgelehnte Muster passen demzufolge auch Baerbocks jüngste Äußerungen auf der Energie-Konferenz (oder ist’s gar doch wieder ein Gipfel?) in Brüssel. Dabei wird der aufmerksame Leser des Kommentars vielleicht feststellen, dass ich dem Nomen „Äußerungen“ lediglich das wertneutrale, völlig unverfängliche Adjektiv „jüngsten“ vorangestellt habe. Auch auf einen entsprechenden Nachsatz habe ich bewusst verzichtet.

      • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

        Wenn man das Gerede der letzten Wochen über russisches Gas und die Pipeline hört, bei dem immer wieder beschworen wird, daß Putin den Hahn nicht mehr aufdrehen könnte, beschleicht mich die Vermutung, daß die Akteure genau das wollen, um ihre hirnlose Energiewende durchziehen zu können, koste es, was es wolle.

        Eigentlich kann Putin nach diesem unklugen Vorgehen gar nicht mehr anders, als den Gasfluß dauerhaft abzudrehen.

        Ein ähnliches Gefühl hatte ich im Vorfeld des Ukraine-Überfalls, als Politiker nach Moskau strömten, um mit Putin zu verhandeln.
        Der Zug war längst abgefahren und verhandelt wurde gar nichts. Es wurden nur die gegenseitigen Standpunkte immer und immer wieder gegenüber gestellt.
        Verhandeln heißt, Kompromisse schließen und Politik ist die Kunst des Möglichen.
        Bei unseren Politikern, die unbeleckt von jeglicher Sachkenntnis agieren, sind diese Worte wie dem Ochsen ins Horn gefetzt.

        Und ja, gerd, wir sollten auf die Straße gehen und einen Generalstreik veranstalten. Aber wir sind nur eine Minderheit, die Mehrheit trottet weiter hinter der Politelite her, wählt weiter die Vertreter von Parteien, die die Bürger verachten und das Land vor die Wand fahren.

  11. Alexander Droste Antworten

    Eingangsthema „Kluft zwischen arm und reich wird größer“ bedeutet: Hurra, wir nähern uns amerikanischen UND russischen Verhältnissen an! Die Plutokratie lebe hoch! Ist ja auch völlig demokratisch. Wenn nämlich alle das Gleiche haben nämlich nichts, ist das ganz demokratisch. Und manche sind halt gleicher. Diese unterstützen dann die Gleichen mit höheren Steuerforderungen und Inflation bei deren Überlebenskampf. Um das Zappeln und letzten Zuckungen noch etwas in die Länge zu ziehen gibt es ein wenig Grundeinkommen. Hier in Deutschland käme noch der Bonus der Idiokratie hinzu, weil nützliche Idioten braucht man ja um gleicher sein zu können.

    (Satyre)

    • Alexander Droste Antworten

      Zum Thema gleich und gleicher, sowie Klüfte zwischen irgendwie alles und jeden empfehle ich hier einmal wieder über Grün zu gehen. Ich weiß nicht, was dran ist an dem Artikel von „WochenBlick“, ist eine schöne Gruselgeschichte. Ganz ausschließen kann ich es angesichts des fortschreitenden Irrsinns nicht (Fortschritt). Vielleicht mag das jemand hier entkräften.
      Da geht es um Enteignung, Heterogenisierung, Entwurzelung und absoluter Kontrolle der Bevölkerung. So wird also gedacht die Welt zu retten? Fragt sich nur, wessen.

    • S v B Antworten

      „Die Plutokraten lebe hoch!“ – Also – wenn mit Plutokratie eine Regierung unter dem drolligen Disneyschen Wauzi zu verstehen ist, freu‘ ich mich drauf! Riesig! . 😉

      • S v B Antworten

        „Die Plutokratie(!) lebe hoch!“ natürlich. Hach, immer das blöde Korrekturprogramm…

  12. H.K. Antworten

    Nicht nur „die Kluft zwischen Arm und Reich“ wird tiefer.

    Auch die Kluft zwischen gaga, obergaga und oberst-gaga scheint zu klüften, klüftiger geht es kaum noch.

    Auf der Suche nach einer Information stieß ich heute abend auf der Homepage eines Krankenhauses auf Dinge, die gibt es gar nicht.

    Und deshalb möchte ich sie den „Mitkommentator*/-/:/_/Innen“ sowie den „Mitglieder*/-/:/_/Innen“ dieses Blogs hier auch nicht vorenthalten.

    ( Ich hoffe, es klappt mit copy & paste sowie mit meinen eingefügten Unterstreichungen zum leichteren Auffinden )

    „COVID-19: Wichtige Informationen für unsere Patient*innen und deren Angehörige

    1. Besuchsregelungen
    Unsere stationär liegenden Patient*innen dürfen eingeschränkt besucht werden. Da diese Besuche nicht risikofrei sind, bitten wir Sie nachdrücklich, uns dabei zu unterstützen, die Infektionsgefahr für die Besucher*innen, die Patient*innen und unsere Mitarbeiter*innen so gering wie möglich zu halten und folgende Punkte zu berücksichtigen:

    Alle Personen, die Patient*innen … besuchen wollen, müssen negativ getestet sein. Dies gilt auch für Besuchende, die vollständig geimpft sind oder als genesen gelten. Ausnahmen gelten etwa für Eltern minderjähriger PatientInnen.

    * Besuche sind im Zeitraum von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr möglich
    * diese Besuche dürfen nicht länger als 2 Stunde andauern
    * pro Tag kann pro Patient*in ein*e Besucher*in eingelassen werden
    * Besuchende müssen immer eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen.

    Von dieser strikten Regelung sind Besuche bei schwerstkranken Patient*innen, bei Patient*innen auf den Intensivstationen sowie bei Patient*innen unter 16 Jahren ausgenommen.

    2. Informationen für Patientinnen und Patienten
    Coronatests bei allen stationären Patient*innen um mögliche infizierte Covid-19 Patient*innen gleich bei der Aufnahme zu erkennen, werden … seit Mitte Mai 2020 alle Patient*innen bei der stationären Aufnahme auf Sars-CoV-2 getestet.

    3. Verhalten bei Verdacht einer SARS-CoV-2-Infektion
    Patientinnen und Patienten
    * kontaktieren Sie zunächst telefonisch Ihren Hausarzt
    * rufen Sie außerhalb der Öffnungszeiten Ihres Hausarztes den bundesweiten Arztruf der Kassenärztlichen Vereinigungen unter 116117 an
    * melden Sie sich bei einer der COVID-19-Praxen“

    Und dann erfährt der aufmerksame Leser der Homepage noch „Internes“:

    „Die Sänger*Innen des Mitarbeiterchores … haben ein neues Video mit dem Titel „…“ produziert. Ein eigens, durch Chormitglieder*Innen geschaffener Text, wurde einzeln eingesungen. …“

    Ich hoffe, niemand*/-/:/_/In gelangweilt oder gar um die Nachtruhe gebracht zu haben …

    • H.K. Antworten

      Tja, denkste.

      Die Unterstreichungen klappen nicht.

      Aber „jede*r Interessiert*/-/:/_/In“ wird schon selbst finden, was ich meine …

    • S v B Antworten

      Für mich liest sich das, als handele es sich um die noch nicht überarbeiteten, sprich den gegenwärtigen Gegebenheiten noch nicht angepassten, Direktiven aus den Jahren 2020 oder 21. Könnte sein, oder? Wo herrscht heute kein Personalmangel? Darunter leidet unter Umständen dann eben auch die Pflege von Internet-Auftritten.

      • Tina Hansen Antworten

        Nee, nee, das ist aktuell. Hat mir heute eine Kollegin ganz genauso auch geschildert.

        • S v B Antworten

          Das kann vermutlich ohnehin so stehen bleiben, liebe Tina. Geht eh bald alles wieder von vorne los. Freue mich schon heute ganz doll auf die herbst-/winterliche Maskenpflicht. Komme mir, vornehmlich beim Einkaufen, sowieso oft schrecklich nackig vor.

          Dabei haben sich meine Nasennebenhöhlen von der letzten Vermaskungszeit noch immer nicht wirklich erholt. Ich bin überzeugt, dass gerade das Tragen von FFP2-Masken dem Respirationstrakt mehr schadet als nützt. Zumindest dessen oberen Teilen (wie eben die Nebenhöhlen).

          Übrigens werden nun schon Stimmen laut, die insbesondere älteren Herrschaften eine dritte(!) Auffrischung-Impfung (also sage und schreibe die 5. Impfung in maximal anderthalb Jahren!) ans Herz legen. Und es gibt tatsächlich Leute, die diesem Rat umgehend Folge leisten. Ganz schwierig, nein, aussichtslos, mit solchen Leuten zu diskutieren. Konnte gerade neulich noch mit Müh‘ und Not ein telefonisches Aneinanderkrachen mit einer langjährigen Freundin (über 80) verhindern. Nach einem versöhnlichen „Du, diesbezüglich kommen wir wohl nie zusammen“ meinerseits beruhigte sich die zeitweise doch recht „angespannte“ Stimmung wieder. Als die Freundin dann noch auf Putin zu sprechen kam, zog ich es vor, das Gespräch unter Zuhilfenahme einer etwas fadenscheinigen Ausrede zu beenden. Ich wollte unsere Freundschaft dann doch nicht aufs Spiel setzen.

          Immer mehr Themen sind geeignet, die Bevölkerung unseres Landes zu spalten, und zwar erschreckend tief. Eine ebenso tragische wie brandgefährliche Entwicklung. Ob und wie wir aus diesem zutiefst bedauerlichen Zustand wohl wieder herausfinden könnten? Eine Gesellschaft, die auf Dauer gespalten ist, ist nicht heil. Sie wird dadurch letztlich sowohl ihrer Fähigkeit als auch ihrer Bereitschaft zur Solidarität beraubt. Absolut nicht wünschenswert. Tragisch.

    • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

      Zu den umfangreichen Schutzregelungen des Krankenhauses, die man wohl flächendeckend angeordnet hat, möchte ich nur einen Wert liefern:

      Bezugnehmend auf RKI-Daten liegt die Corona-Sterberate laut Stefan Homburg inzwischen bei 0,02 %!
      Ich denke, wir sollten überlegen, ob wir nicht einen neuen Lockdown verlangen sollten!!!
      Homburg vermutet, daß die Pandemie-Akteure wegen dieser geringen Sterberate jetzt auf Influenza umschwenken werden!
      Schließlich gibt es noch reichlich Impfstoff und Masken liegen auch noch auf Lager.

      • Achim Koester Antworten

        Liebe Frau Dr. Königs-Albrecht,
        leider irren Sie, wenn Sie Influenza vermuten, die neue Sau, die seit heute durch’s Dorf getrieben wird, heißt „Affenpocken“, so die WHO. Da wird es bestimmt nicht lange dauern, bis Kassandra-Karle auf diesen Zug aufspringen wird.

        • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

          Damit die neue Sau „Affenpocken“ auch den nötigen Wirbel verursacht, haben wir jetzt ganz viele CSD-Veranstaltungen, denn unter den Teilnehmern der sexuellen Vielfalt fühlt sich das neue Virus am wohlsten. Und bei diesen Gruppen sind Einschränkungen obsolet, da diskriminierend.

          Immerhin haben wir in 60 Ländern mehr als 16.000 Fälle der sog. Affenpocken, in Afrika 240 und in Deutschland fast 2300 „nachgewiesene Infektionen“. Bei diesen alarmierenden Zahlen(!) ruft der vorsichtige Herr Tedros mal lieber gleich eine „Notlage von internationaler Tragweite“ aus, und das für eine Krankheit, die nicht schwer verläuft und keine Todesfälle verzeichnet. Man weiß ja nie.

          Daß Millionen Menschen auf der Welt hungern, daß jährlich eine halbe Million an Malaria stirbt, ist kein Thema. Von Corona zu den Pocken, von den Fledermäusen zu den Affen.

          Ich bin gespannt, was Bill Gates demnächst aus dem Hut zaubert. Angekündigt hat er ja schon eine gefährlichere Pandemie. Und seine willigen Helfershelfer Fauci und Lauterbach tauschen sich gerade in Washington darüber aus, wie sie wieder die ganze Welt in Quarantäne schicken können und hoffen auf weitere genetische Experimente, die der Herr Sahin u.a. für uns kreieren werden.

  13. Tina Hansen Antworten

    Wer es weniger lustig mag, der mache den Feldversuch und fahre bei 38 Grad in Niedersachsen mal ein Stündchen S-Bahn. FFP-2 ist weiterhin obligatorisch, was auch alle paar Minuten durchgesagt wird. Die Hälfte der Besatzung hängt wie tot in ihren Sitzen, während zeitgleich (!) das Fahrgastfernsehen gute Tipps gegen die Wärme gibt, z.B. leichte Bekleidung, Luft zufächeln, ausreichend trinken…
    Ich bin jedenfalls groggy für heute.

    • H.K. Antworten

      Ich finde es nicht lustig, sondern eher beschämend, ja erschreckend, wie gaga dieses Land in relativ kurzer Zeit geworden ist – und wir machen all diesen geistigen Dünnsch… mit …

    • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

      Auch FFP2-Masken können Viren nicht zurückhalten und sind somit sinnlos gegen diese Plagegeister.
      Masken sind schädlich, sie schalten das Immunsystem aus, sie führen zu einer erhöhten CO2-Konzentration und reduzieren die Sauerstoffaufnahme, sie verursachen Beklemmungen, verhindern die Kommunikation, machen Hautirritationen.
      Das wissen die Pandemie-Betreiber und haben deshalb zu Beginn von Masken abgeraten. Dann hat man erkannt, wie gut man die Angst vor dem Corona-Virus durch den Lappen aufrecht erhalten kann. Die Gehirnwäsche hat inzwischen so gut funktioniert, daß die Mehrheit der Bevölkerung auf Masken schwört und sich spätestens im Herbst nur noch maskiert unter Menschen wagt.

  14. H.K. Antworten

    Die o.a. „Besuchendenverordnung“ stammt von der Homepage des Bundeswehrkrankenhauses Berlin, das heute von der Frau besucht wurde, der unser Bundeskanzler die Sicherheit unseres Landes in die ( wohl manikürten und mit langen roten Fingernägeln ausgestatteten ) Hände gelegt hat.

    Und, wie kam die „IBUK*/-/:/_/In“ an ?

    Selbstverständlich ohne Maske, ohne Abstand, händchenschüttelnd.

    • Achim Koester Antworten

      Lieber H.K.,
      heißt das wirklich „Besuchendenverordnung“? Das klingt ja fast so bescheuert, wie in den neuen FIFA-Regeln für „schiedsrichtende Personen“ (nein, kein Witz)

      • H.K. Antworten

        Lieber Herr Koester,

        Sie haben – wieder einmal – recht.

        Ich habe zur Sicherheit nochmals nachgesehen.
        Tatsächlich heißt es dort „Besuchsreglungen“ und mehrfach „Besuchende“.

        Die „Besuchendenverordnung“ ist daraus resultierend meine persönliche Schlußfolgerung.

        Dort liest man(n) dann geistige Ergüsse wie „ Für Besuchende entfällt bei Vorlage einer Bescheinigung des Krankenhauses diese Gebühr. Besuchende erhalten diese Bescheinigung auf der Station des PatientInnen.“

        Aber Sie können sich den sinnhaften Schmarrn selbstverständlich selbst anschauen.

        „Bundeswehrkrankenhaus Berlin“.

        Andererseits: wenn die Medien schon von einer „Legendin wie Donna Summer“ oder von „Teenagerinnen“ berichten, …

        • Achim Koester Antworten

          Lieber H.K.,
          endlich kann ich mich auch mal bei Ihnen bedanken für die netten Worte.😀
          So abwegig ist Ihre Wortschöpfung „Besuchendenregelung“ gar nicht, wobei man natürlich unterscheiden muss zwischen Besucher*innen und Besucher*außen (Letztere sind die Ungeimpften, die nicht hereingelassen werden.)

          • H.K.

            „ Besucher*innen und Besucher*außen“

            Lieber Herr Koester,

            also wirklich – SOOOO geht es nicht !

            Sie vergraulen damit all die, die das „Binnen-I“ oder den „:“ oder den „_“ oder den „/“ für gendergagakorrekt halten.

            Wie ich inzwischen gelernt habe, gibt es auch noch die Variation „•“.

            In diesem Land fällt irgendjemand*/-/:/_/In bestimmt noch etwas Sinnvolleres ein …

  15. Wolfgang Andreas Antworten

    Irgendwo las ich einmal:

    ALLE VERSUCHE AUF ERDEN DEN HIMMEL ZU ERRICHTEN,
    HABEN MIT DER HÖLLE GENDET!

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