Die Pazifisten-Ampel entdeckt die Bundeswehr

Bundeskanzler Olaf Scholz besucht die Bundeswehr und ruft zum anhaltenden Kampf gegen IS und Al Kaida in Niger. Außenministerin Annalena Baerbock will schnell schwere Waffen aus Deutschland an die ukrainischen Streitkräfte liefern. Und Verteidigungsministerin Christine Lambrecht besucht schnell noch eine Bundeswehr-Einheit auf dem Weg mit ihrem Sohn nach Sylt.

Man hat den Eindruck, unsere Pazifisten-Koalition hat die deutschen Streitkräfte für sich entdeckt.

Wenn er jetzt «die Motivation unserer Soldatinnen und Soldaten sehe», habe er das Gefühl, dass sie sich auf ein gutes Anschlussmandat freuten. Der bisherige Einsatz sei «sehr erfolgreich und mit großem Herzblut» vorangetrieben worden, sagte Scholz heute bei der Truppe auf dem Wüstenstützpunkt Tillia. Und man muss diesen Satz drei Mal lesen, um zu verstehen, dass da ein unterkühlter Hanseat von der SPD spricht.

Ich finde das gut, denn unsere Soldaten sollten die Rückendeckung aller staatstragenden Parteien haben. Die Bundeswehr eignet sich nicht für innerparteilichen Streit.

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Dieser Artikel wurde 45 mal kommentiert

  1. S v B Antworten

    Nur wenn der plötzliche Sinneswandel als echt und nachhaltig, sprich als glaubhaft, angesehen werden kann, ist er zu begrüßen. Bekanntlich tut man sich mit „Sinneswandeleien“ in der Politik wesentlich leichter als im gemeinen Volk. Vor vielleicht 2, 3 Jahren traf ich auf eine Gruppe (diesmal deutscher) „junger Männer“, die sich in einem Park neben ihrer Schule von einer Abi-Prüfungsarbeit erholten. Ich sprach die etwa 8 bis 10 Abiturienten an und fragte sie, ob sie schon eine Vorstellung davon hätten, was sie beruflich machen wollten. Worauf nichts wirklich Ergiebiges geäußert wurde. Ja, ob denn der eine oder andere von ihnen vielleicht in Betracht zöge, zur Bundeswehr zu gehen. Diese Frage mir wurde unisono mit einem fast schon entrüsteten Nein beantwortet. Auf mein Nachhaken, warum dies nicht in Frage käme, meinten sie, dass sich bei der Bundeswehr hauptsächlich Nazis herumtreiben würden. Wortwörtlich, unfassbar. Ob dieser Antwort fiel ich fast in Schockstarre, murmelte was von „das stimmt doch gar nicht“ und ging meines Weges. Allerdings beschlich mich der Verdacht, dass diese hanebüchene Meinung von einer Indoktrination im schulischen Bereich, sprich durch Lehrer, herrührt und nicht durch Einflussnahme im häuslichen Umfeld. Mit anderen Worten, links- bzw. grüngestrickte Lehrkräfte könnten auf die Schüler entsprechend eingewirkt haben. Was wahrhaftig eine Schande wäre.

    Während einer Zugfahrt entwickelte sich ein sehr nettes und interessantes Gespräch zwischen mir und einem Bundeswehr-Soldaten auf Wochenend-Urlaub. Dieser erzählte mir, dass man als Soldat in Deutschland tunlichst in Zivil reisen sollte. Selbst ein BW-Rucksack würde allzu leicht als Erkennungsmerkmal dienen und könnte somit zum Problem werden. Er selbst, aber auch einige seiner Kameraden seien, wenn sie in Uniform unterwegs waren, schon mehrfach verbal angegangen und gar bespuckt worden. Wenn derlei radikales Gedankengut in Deutschland herumgeistert, wird selbst die großzügigste finanzielle Zuwendung an die Bundeswehr nicht viel nützen. Selbst die beste wehrtechnische Aufstellung kann soldatischen „Spirit“ nicht ersetzen. Es braucht eben immer beides. Auf Deutschland und seine politisch Verantwortlichen wartet also noch eine ganze Menge Arbeit. Auch Überzeugungsarbeit. Viel zu lange dauerten offenbar die – erschreckend erfolgreichen – Versuche, die Bundeswehr der Zivilgesellschaft madig zu machen, sie nach Gutdünken in der Bevölkerung zu diskreditieren. Hier besteht also noch viel Überzeugungs- und Handlungsbedarf. Sonst wird das nie nix mit den 100 Milliarden Sondervermögen und den 2 Prozent.

    • H.K. Antworten

      Solange in diesem Land öffentlich und ohne jegliche ( juristische ) Konsequenten jeder sagen/ schreiben/ sonstwie äußern darf „Soldaten sind Mörder“, was auch noch höchstrichterlich ERLAUBT ist, wird für Soldaten auch ein kostenloses Ticket in den Wochenendurlaub nicht unbedingt ein Anreiz sein.

      Vor einiger Zeit wurde berichtet, ein Trupp Rekruten war – voll ausgerüstet, mit G36 – im Rahmen der Ausbildung auf einem nächtlichen Orientierungsmarsch.

      Dabei wurden sie von einer Gruppe „junger Männer“ beleidigt und angegangen.

      Konsequenzen ? Keine.

      Man stelle sich vor, die Soldaten hätten sich lebhaft zur Wehr gesetzt. Die Schlagzeilen und Videos bei youtube hätte ich sehen mögen …

      Und daß alle Soldaten Nazis sind, ist doch allerseits bekannt und deutlich sichtbar !

      Die Bundeswehr grüßt mit RÄÄÄÄÄCHTS !

      Und TROTZDEM sind Tobias Lindner und Cem Özdemir in der „Zeitung mit den vier Buchstaben“ vor einiger Zeit in Bw-Flecktarn mit Barett gezeigt worden …

    • Tina Hansen Antworten

      „Mit anderen Worten, links- bzw. grüngestrickte Lehrkräfte könnten auf die Schüler entsprechend eingewirkt haben.“

      Davon können wir getrost ausgehen!
      Ich erinnere mich noch an meinen weit zurückliegenden Politik-Unterricht (also, das Fach hieß damals Politik, woanders wohl als Sozialkunde o.ä. bekannt) im schönen NRW. Uns wurde u.a. beigebracht, dass wir niemals-nie die Abkürzung DDR in Anführungszeichen setzen dürften, dies würden nur die Rechten von der Springer-Presse so machen. Die DDR – man merke auf – habe ein anderes Verständnis von Menschen- und Grundrechten als die BRD. Während die BRD Grundwerte wie Freiheit im Hinblick z.B. auf Berufswahl, Wohnort etc. hochhalte, definiere die DDR Grundwerte über die menschliche Sicherheit im Hinblick auf Arbeitsplatz, Wohnung etc. Dies sei zwar unterschiedlich, aber doch gänzlich gleichwertig.
      Zu den Friedensdemonstrationen gegen den Irak-Krieg trat die Schulgemeinschaft nahezu geschlossen an; ausgenommen nur ein paar Widerspenstige, die unter der Aufsicht eines als besonders reaktionär bekannten Mathe-Lehrers im Aufenthaltsraum in Stillarbeit Hausaufgaben machen durften.
      Und das ist nunmehr dreißig Jahre her…. in der guten alten Zeit, in der die Menschen entweder männlich oder weiblich waren und in der „BRD“ noch die Grundrechte galten.

  2. gerd Antworten

    Wenn jemand von Soldatinnen und Soldaten labert kann getrost weggehört werden. Die Totengräber unserer Bundeswehr graben eine Leiche (wo nur noch ein paar Knochen vorhanden sind) aus, die sie selbst ins die Grube geschleudert haben. Von Deutschland sollte ja nie mehr Krieg ausgehen nur noch Liebelei und Blümchensträusse. Der wahre Krieg wird derweil gegen das eigene Volk geführt. Da wird z.B. fleissig Steuergeld in Unmengen an neuen Impfstoffen verbrannt, während 100 000 000 Millionen bestellter Plörre dem Verfallsdatum entgegen schimmeln. Die Bürger müssen den Gürtel enger schnallen, damit Putin zum Aufgeben gezwungen wird.
    „Wirtschaftlich sieht das so aus, daß deutsche Politiker der deutschen Wirtschaft maximalen Schaden zufügen, damit es Putin schmerzt. Sie gleichen damit dem Familienvater, der den eigenen Kindern ein Glied nach dem Anderen abschneidet, damit der böse Nachbar auszieht. Der Nachbar sieht das mit Schaudern und denkt sich seinen Teil.“ (Karl Eduards Kanal)

    • gerd Antworten

      Es muss natürlich 100 000 000 tausend heissen. Bei diesen gigantischen Zahlen kann man kaum den Überblick behalten, geschweige denn die Nullen….

  3. H.E. Antworten

    Ernsthaft: Pazifisten-Ampel mit den Grünen?
    1. War es nicht der damalige Außenminister der Grünen Joschka Fischer, der vor dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der NATO im Kosovo mit dem m.E. infamen Verweis auf Auschwitz zu den größten Kriegsfreunden gehört hat?
    2. War es die Grünen oder nicht etwa Guido Westerwelle, der versucht hat, den völkerrechtswidrigen Krieg in Libyen zu verhindern? Und haben die Grünen etwa nicht dessen Position kritisiert? Hätte sich Frau Baerbock, der neue Liebling der liberal-konservativen Medien wie Guido Westerwelle verhalten? Da habe ich doch so meine Zweifel.
    3. Ich stimme den Ausführungen von Gerd zu und ergänze, die Grünen sind m.E. die bellizistische Partei schlechthin und das leider auch in Bezug zur eigenen Bevölkerung, sofern diese den woke-Irrsinn nicht teilt oder das Pech hat, nicht zum oberen 5% der Einkommensbezieher zu gehören.
    4. Der Meinung von H.K. und SvB zur BW in der innerdeutschen Diskussion kann ich nichts hinzufügen. Sie ist aber leider kein Widerspruch zur Kriegstreiberei der grünen Außenministerin.

    • gerd Antworten

      Allein die Tatsache, dass Personen wie Baerbock und Habeck auch nur in die Nähe eines Ministeramtes kommen konnten, egal ob grün oder rot angestrichen, spricht nicht für einen gesunden Geisteszustand unserer Republik. Von Scholz mal ganz zu schweigen. Das kulminiert sich im Wahlverhalten des deutschen Michels, der wie in Trance oder unter Drogen ihr Kreuz bei dieser Partei machen. Das größte Verbrechen dieser Bande ist der Krieg gegen das ungeborene Leben. Da wird gewissenlos die Werbung für Abtreibung durch das Parlament gepeitscht und Waffen in die Ukraine geliefert….was daran pazifistisch sein soll erschliesst sich mir nicht. An beiden Fronten sterben unschuldige Menschen und ein Ende ist nicht in Sicht. Schuld daran ist momentan nur und ausschliesslich nur Putin. Wer dieses Schauspiel nicht durchschaut dem ist nicht zu helfen.

    • Tina Hansen Antworten

      „Sie ist aber leider kein Widerspruch zur Kriegstreiberei der grünen Außenministerin.“

      Plakat auf einer Demonstration, gesehen bei Facebook auf der Seite eines lieben Freundes, Oberstleutnant a.D.:

      „Lasst uns Annalena Baerbock mit GEFANZERTEN PAHRFEUGEN in die KOKAINE bringen und dort ihre Kriegstreiberei gemeinsam VERENDEN.“

        • gerd Antworten

          Das Gegenteil ist der Fall: Man könnte glatt meinen, dass Baerbock und Co. irgendeine Ahnung von Diplomatie und Deeskalation haben. Das entspricht im übrigen der Realität ziemlich genau. Eine sog. Aussenministerin gegen Putin in Stellung zu bringen ist so, als würde man von einen Erstklässler eine Abiturarbeit verlangen. Putin geht über Leichen, er ist ein Kriegsverbrecher und hat einen völkerrechtswidrigen Krieg in der Ukraine begonnen. Nun schickt man aus der EU und Deutschland das Signal man würde einen Schwarm von Schmetterlingen in die Ukraine schicken um einen Despoten zu stürzen. Helme(!!!) und Panzer die nicht einsatzbereit sind. Was soll der Sch….? Was Napoleon und Millionen von deutschen Soldaten nicht geschafft haben, das soll ein zahnloser Tiger nun vollbringen. Russland besiegen. Soviel Realitätsverweigerung gibt es nur bei den Grünen und dem machtbesoffenen Politikern, die mit 10 000 Euro Grundversorgung die eigenen Bevölkerung knechten und aussaugen.

          • H.B.

            Lieber gerd,

            bis vor einem halben Jahr hätte Frau Baerbock bei mir nur Spott geerntet. Jetzt denke ich über sie anders und bin dabei in guter Gesellschaft. Henryk Broder aber auch Joachim Steinhöfel haben sich sehr anerkennend über ihre Leistung als Außenministerin geäußert. Letzterer meinte sogar, sie habe die Grünen wählbar gemacht.
            Interessant!

          • H.K.

            Ich fürchte, wir werden uns noch verwundert die Augen reiben, was in diesem Land unter dieser Regierung, vor allem den Grünen, noch auf uns zukommt …

          • gerd

            „Henryk Broder aber auch Joachim Steinhöfel haben sich sehr anerkennend über ihre Leistung als Außenministerin geäußert.“

            Ja wenn das so ist…..Auch Broder und Steinhöfel können daneben liegen.

          • S v B

            @H.B.
            Wer Frau Baerbock oder auch sonst wen wie auch immer einschätzen mag, nehme ich einzig als Randnotiz zur Kenntnis. In solchen und anderen Zusammenhängen verlasse ich mich ausschließlich auf mein eigenes Urteilsvermögen. Dieses hat mich bisher noch selten oder nie im Stich gelassen. Wie könnte und wollte ich den Eindruck, den ich mir selbst von einer anderen Person „erarbeiten“ will, je von dem eines oder auch mehrerer Dritter abhängig machen?

  4. gerd Antworten

    Baerbock: „Natürlich will ich, dass Russland nie wieder einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg führt“, sagte die Grünen-Politikerin am Sonntagabend in der ARD. „Durch die Sanktionen sorgen wir dafür, dass ein weiteres militärisches Vorgehen in anderen Regionen aus russischer Kraft allein in den nächsten Jahren nicht möglich ist.“ (1.5.22 bei Anne Will)

    Soviel Hybris und Dummheit bringt nur eine A. Baerbock in zwei Sätze unter.

    • S v B Antworten

      Wenn man die außenpolitische Unerfahrenheit Baerbocks bedenkt, klingen solche vollmundigen Statements in der Tat erschreckend unüberlegt, ums ein bisschen anders auszudrücken, werter gerd.

  5. H.E. Antworten

    Vielen Dank Gerd. Eine kleine Anmerkung:
    Die systematische Verbreitung bestimmter Auffassungen (gemeinhin auch Propaganda genannt) wirkt dann besonders gut, wenn die Menschen glauben, es wäre die Wahrheit. Von ARD/ZDF über BILD/Welt bis zu diesem Blog werden wegen der UA Herr Habeck/Frau Baerbock aktuell fast 24/7 hochgejazzt (jedenfalls erkennbar wenig kritisiert). Mit vereinten Kräften gegen das Böse.
    Dabei wäre es nicht schwer, die Nichtsnutze zu entlarven.
    Jeder VWL-Student im 2. Semester versteht mehr von Wirtschaft als der derzeitige Minister. Eine Außenministerin, die auf Dauer jeglichen Energieimport aus Russland ausschließt, schadet nachhaltig dem eigenen Land und verantwortet unmittelbar weiter steigende Energiepreise.
    Trotzdem sind sie die beliebtesten Minister.
    Warum?
    Wohl auch, weil die sog. 4. Gewalt ihre Funktion heutzutage anders interpretiert.
    Sie sehen sich leider nicht mehr unbedingt als Aufpasser von Regierung und Staat, sondern eher als Aktivisten, die einer guten Sache dienen wollen.

  6. H.K. Antworten

    Bemerkenswert finde ich ein Video, das ich gerade bei youtube zufällig entdeckt habe.

    „Der Mann blufft nicht !“

    Hans-Georg Maaßen äußert sich zu Putin.

    Ich hoffe, das sehen auch die Grün*/-/:/_/Innen …

  7. H.E. Antworten

    Ich schon wieder …
    … mit einem Nachtrag zum Thema „Fortschrittliche Grüne Wirtschaftspolitik“
    (Hungern für den Kampf gegen das Böse)

    … zitiert aus der SZ

    Habeck: „Und wir sind natürlich auch gehalten, um unseren eigenen, manchmal etwas überschwänglichen Verbrauch von Lebensmitteln zu reduzieren“, sagt er. Statt sich nur noch auf sich selbst zu besinnen, müsse eine neue globale Handelsordnung her: „Daran festhalten, dass wir global miteinander interagieren, das solidarisch tun, fair und gerecht und zum Wohle der Menschen und nicht nur zum Wohle des Gewinns von einigen Unternehmen.“

    • Tina Hansen Antworten

      Vielleicht sollte sich Herr Habeck mal am 29./30. des Monats an der Kasse bei Aldi oder Penny anstellen und zuschauen, wie die 80jährige Rentnerin vor ihm mit zittrigen Fingern ihre letzten paar Kröten zählt, um eine Billig-Brötchen, etwas Teewurst und einen kleinen Becher Joghurt für insgesamt 1,49 Euro zu bezahlen.
      Diese Polit-Elite, die da beim Edel-Italiener zwischen getrüffelter Pasta und Espresso / Grappa Pläne schmiedet, wie man die Welt neu ordnen kann, ist einfach nur abscheulich.

    • S v B Antworten

      Zum Ihrem Habeck-Zitat, werte/r H.E.

      Ich hoffe, Robert Habeck hatte, als er dies von sich gab, vornehmlich seine eigenen Parteigenossinnen und -genossen im Visier. Mir würde spontan so manche/r in den Sinn kommen, der/die „einen etwas überschwänglichen Verbrauch von Lebensmitteln“ zu haben scheint. Sollte es sich dabei offiziell um grüne Denke handeln, empfehle ich Herrn Habeck dringend, sich zwecks Wahrung seiner Glaubwürdigkeit zu allererst einmal die eigenen Leute vorzuknöpfen. Zu offensichtlich und billig wird wieder einmal grünes Wasser gepredigt. Man kann es allmählich nicht mehr hören, das peinlich bigotte Geschwurbel.

  8. H.K. Antworten

    Hm …

    Soeben wird gemeldet, Victor Orban habe „ab Mitternacht“ den Ausnahmezustand für sein Land verhängt.

    Grund sei der Krieg in der Ukraine …

    „Gut“ klingt anders …

    • S v B Antworten

      Au weit, mal schauen, was da los ist. Ob „man“(?) Ungarn am Ende den Öl- bzw. Gashahn zugedreht hat? Täte mir wirklich leid.

  9. H.K. Antworten

    Der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Alfons Mais, sagte kürzlich in einem aufsehenerregenden Interview, die Truppe sei „blank“.

    Wer den Artikel bei der „Zeitung mit den vier Buchstaben

    „Suche nach Partnern

    Trans-Soldatin wegen Tinder-Profil vor Gericht“

    gelesen hat, weiß spätestens jetzt, was der höchste General des deutschen Heeres gemeint hat.

    ( Ob Herr Putin auch Bild-Zeitung liest ? … )

    • Tina Hansen Antworten

      „Die Bundeswehr nutzt Biefang regelmäßig für ihre Queer-Kampagnen und um zu zeigen, wie offen und modern sie doch mittlerweile geworden ist.“

      Die „Trans-Soldatin“ Biefang lässt sich auch gerne „in Darkrooms vögeln“. Wie sie der Öffentlichkeit mitteilte.

      • H.K. Antworten

        „Modern“ wäre, wenn die Verteidigungsministerin im Baströckchen zusammen mit dem Generalinspekteur im Stringtanga und Regenbogenfahne schwenkend zur Pressekonferenz erscheinen würde …

        DAS wäre mal „offen nach allen Seiten“ …

      • S v B Antworten

        Auch ich hatte mir auf einen Tipp hin das unsägliche Interview im TV angeschaut. Vor der Schlagkraft unserer Bundeswehr braucht sich mittlerweile wohl niemand mehr besonders zu fürchten. Man darf davon ausgehen, dass die Kunde von derlei – ja, wie soll man’s eigentlich nennen…? – durchaus auch anderswo auf der Welt, sprich z. B. in Moskau registriert wird. In einem früheren Kommentar hatte ich bereits Erstaunen darüber geäußert, dass man bei der Bundeswehr die so peinliche verbale Exhibition eines im Rang nicht eben niederen BW-Angehörigen duldet, ja diese offenbar sogar begrüßt, wie Sie, liebe Tina, ausführen. Irgendwie fängt man an, zu bezweifeln, dass die Investition von 100 Milliarden (Schulden) in die Truppe sonderlich gut angelegt sein wird. Schon seit längerem besteht die Gefahr, dass das Bild unzähliger sich ihrer menschlichen Würde, ihrer Verantwortung und ihrer Pflichten gegenüber Deutschland und seiner Gesellschaft bewussten Soldaten nicht nur von einigen Queerschlägern, sondern auch von größeren Teilen der Zivilgesellschaft selbst nachhaltig geschädigt wird. Und das Bedauerlichste dabei ist, dass es kaum einen stört. – God save the Bundeswehr!

        • H.K. Antworten

          Meine Güte, DAS müssen wir aber noch üben !!

          Es heißt „Queerschläger*/-/:/_/Innen“ – verdammt noch mal …

          Außerdem reden wir über eine hoffnungsvolle General*/-/:/_/In !!!

          • S v B

            Hach, nun seien Sie doch nicht GAR so schulmeisterlich, lieber H.K. Nach wie vor bin ich Verfechter – soll ich jetzt vielleicht ausnahmsweise doch mal VerfechterIN sagen? – des generischen Maskulinums. Und DAS lasse ich mir von nie(!)-man(!)-dem(!) mopsen. Auch nicht von Ihnen!!!

          • S v B

            Natürlich nicht! Das Verb fand ich aber um so viel netter als klauen, stehlen, entwenden udgl. mehr. – Als Hundefreundin und große Verehrerin des unvergessenen Meisters der Karikatur, Loriot, hätte ich gegen den Mops als solchen ohnehin niemals etwas einzuwenden. Allerdings tut er mir wegen seiner ihm von egoistischen „Tierfreunden“ angezüchteten, tierquälerisch verkürzten Nase unsäglich leid.

            PS: Wussten Sie übrigens, dass der Mops in direkter Linie vom Elch abstammt? Den Beweis dafür hat Loriot seinerzeit unwiderlegbar erbrecht.

          • H.K.

            😂😂

            So manches Auto würde heute sicherlich keinen Mops-Test bestehen …

  10. Achim Koester Antworten

    Warum wird eigentlich immer von „Ampel“ gesprochen, wenn die Regierung gemeint ist, wäre es nicht richtiger, von „Blockparteien“ zu sprechen?

    • S v B Antworten

      Also ich finde die Bezeichnung „Ampel“ richtig gut. Wie man weiß, leuchtet das Licht von Ampeln meist nicht besonders helle. Das würde schon mal passen, oder? Wenn Sie wirklich noch ein übriges tun möchten, könnten Sie sich ja einfach ein „H“ vor die Ampel setzen. Vielleicht hätten Sie damit wenigstens eine Bezeichnung für unsere Regierenden(!) gefunden, welche Ihnen dabei hilft, die Zeit bis zur nächsten BT-Wahl eine Spur gelassener zu verleben. Mehr ist wohl nicht möglich.

      • H.K. Antworten

        Ich finde „Ampel“ auch passend.

        Rot – gelb – grün.

        Und wieder umgekehrt.

        Zwischendrin mal dauergelb blinkend.

        Ab und zu viiiiiel zu lange ROT.

        Mitunter auch Komplettausfall.

        Man(n) kann auf sie zählen – aber man(n) muß auch jederzeit mit allem rechnen …

        • H.K. Antworten

          Ach ja:

          bei Komplettausfall
          _________|_________
          | |
          Chaos alles viel besser

          • H.K.

            Schade.
            Bei Organigram streikt das System.

            Sollte die zwei Möglichkeiten bei Komplettausfall darstellen …

            Also:

            1. Entweder Chaos

            oder

            2. alles läuft viel besser.

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