Melania Trump, Gattin des 45 Präsidenten der Vereinigten Staaten, ist eine beeindruckende Frau. Zuerst machte mich meine eigene Frau vor Wochen darauf aufmerksam. Alle diese Lieblinge des medialen Mainstreams wie Michelle Obama und Hillary Clinton hätten oft aufmüpfige Reden gehalten, für die bei den Old-School-Feministinen Beifall zu erheischen war. Doch letztlich hätten sie sich als angeblich so emanzipierte demokratische First Ladies brav den öffentlichen Erwartungen gebeugt. Die konservative republikanische Gattin Nancy Reagan war da schon von ganz anderem Kaliber.

Und nun Melania Trump, früher ein slowenisch-amerikanisches Model. Mein Mann ist jetzt Präsident? Na und! Deshalb ziehe ich doch nicht nach Washington. Mein Sohn geht in New York zur Schule und soll sein Umfeld behalten. So geht selbstbewusste Frau heute!

Nun ist sie auf Reisen in Saudi-Arabien mit ihrem mächtigen Mann, der politisch schwierige Zeiten erlebt, und mit Tochter Ivanka, ebenfalls eine beeindruckende Frau. Das Haupt bedecken? Kein Gedanke daran. Und natürlich schüttelt man einem saudischen Prinzen die Hand. Wer sind wir denn?

Ich finde das wirklich ganz phantastisch, wie die Trump-Damen im Zentrum des Islam aufgetreten sind. Moderne, selbstbewusste Frauen – das Gegenmodell zu denjenigen, die verschleichert aus dem Haus gehen müssen und nicht Auto fahren dürfen.

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Dieser Artikel wurde 4 mal kommentiert

  1. colorado 07 Antworten

    …..und auch ein Gegenmodell zu denen, die ihre sonst zur Schau getragenen Prinzipien verleugnen, vorauseilenden Gehorsam üben , indem sie Kopftücher aufziehen, Kreuze ablegen und Ähnliches tun, um ja nicht anzuecken.

  2. S v B Antworten

    Man könnte den Ausdruck „modern“ in der Überschrift zu Herrn Kelles Artikel durchaus gegen das Attribut „wahrhaft emanzipiert“ austauschen. Auch dieses würde den Nagel auf den Kopf treffen. Der gendervernarrte, schier unerträglich verbissene, links-grüne Feminismus wird sich irgendwann von selbst erledigen. Anzeichen für eine Entwicklung in diese Richtung gibt es schon.

  3. Tina Hansen Antworten

    Keine Frage: die Trump-Damen sind Persönlichkeiten! Nur kann ich Donald Trump beim besten Willen nicht als Konservativen empfinden.

  4. Gassenreh Antworten

    Allerdings ist bei weiterer gender-ideologischer Gleichmacherei zu erwarten, dass die Hauptleidtragenden die angepassten Frauen sein werden. Die Wandlung der Grünen von der Umwelt- zur Sexualitätspartei wird den Frauen besonders auffallen, wenn die Zahl der „Männer“ in den Unisex-Toiletten zunimmt. Auch nehmen andere Gefahren durch diese Ideologie zu: Frau wird zur Ware (Leihmutter, Eizellenlieferantin, Prostitution usw.) und – wie in einem kürzlich mit Mehrheit akzeptierten EU-Zwischenbericht (NOICHL-Bericht) betont – zu „Humankapital“, dessen „umfassende Nutzung“ geboten sei. Ohne aus medizinischer Sicht auf gravierende Probleme und Gefahren näher einzugehen, wird sogar mit einer erschreckenden ökonomisch , feministischen Denkweise neuerdings von einer Fortpflanzungsindustrie gesprochen mit Eizellabgabe, Eizellenarbeiterinnen, Uterusverleih und Reproduktionstourismus.
    (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Logos-Verlag, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4)

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