“Hilfen müssen auch an Maßnahmen zur Geschlechtergerechtigkeit geknüpft werden. Wer Geld vom Staat bekommt, sollte im Gegenzug etwas dafür tun, die Lohnlücke zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu reduzieren, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken oder Frauen in Führungspositionen zu bringen. Wenn ein Unternehmen dafür nichts tun will, dann müssen wir eben sagen: So geht das nicht, dafür gibt es keine Staatshilfe.”
Wenn man sich dieses aktuelle Zitat von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) in Ruhe durch den Kopf gehen lässt, muss man allen Ernstes gleich auch die Frage aufwerfen, was eigentlich die Qualifikation für solche Leute ist, unserer Bundesregierung anzugehören.
In der Corona-Krise hat die Regierung – Bundes- wie Landesregierungen – einen Lockdown durchgesetzt, der die deutsche Wirtschaft weitgehend an die Wand gefahren hat. Vielleicht war das unvermeidlich, kann sein, wenn das Virus so aggressiv ist, wie behauptet wird. Aber dann muss auch JEDES UNTERNEHMEN, das notleidend ist, staatliche Hilfe bekommen, einfach weil es in Not ist.
Was diese kaum noch zu ertragende Ministerin da sagt, ist etwa so, als wenn sie fordern würde: Wenn Ihre Wohnung brennt, rückt die Feuerwehr nur aus, wenn jeder Löschzug aus drei Männern, drei Frauen und einem Transgender besteht. Oder Sie werden zukünftig im Krankenhaus bei einem Notfall nur behandelt, wenn die Klinikleitung vorher sicherstellt, dass die medizinische Behandlung von einer Lesbe mit Migrationshintergrund übernommen wird.
Unser Land hat wirklich ernste Probleme, derzeit größere als sowieso schon. Aber diese linksgrünen Spinnereien sind ein Schlag ins Gesicht all der Unternehmer und Freiberufler, die für sich und ihre Angestellten ums nackte Überleben kämpfen.
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Dieser Artikel wurde 10 mal kommentiert

  1. Tina Hansen Antworten

    Immer, wenn man denkt, verrrückter könne es nun nicht mehr kommen, kommt von irgendwo her ein*e deutsche*e Politiker*in und macht es noch verrückter. Manchmal denke ich, wir bräuchten vielleicht tatsächlich eine ernste gesellschaftliche Krise, damit sich die Augen wieder auf das Wesentliche richten. Und manchmal denke ich: Sie kommt schon auf uns zu – diese Krise.

    • S v B Antworten

      Man möchte doch annehmen, dass selbst die links-grünsten Polit-Akteure durch die Corona-Krise zumindest ein wenig geläutert worden sind, was ihre teils kruden wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Vorstellungen angeht. Umso erstaunter stellt man jetzt fest, dass selbst ein so unsäglich enges gesamtwirtschaftliches und gesamtgesellschaftliches Nadelöhr wie es die besagte Krise nun einmal darstellt (wenn man den Begriff GAU in diesem Zusammenhang für überzogen hält) nicht einmal auszureichen scheint, um die anscheinend gänzlich Erkenntnisresistenten – in diesem Falle Familienministerin Giffey – endlich den nötigen Durchblick zu verschaffen, ja abzuverlangen. Diese fiel in der Vergangenheit ja schon des öfteren durch recht… ähm, eigenwillige Einlassungen auf. Gerade jüngst argwöhnte die Dame im Zusammenhang mit dem bundesweiten Lockdown, dass Deutschlands Frauen zur Zeit Gefahr liefen, durch ihr unfreiwilliges Daheimbleiben und die damit verbundene Aufgabe der häuslichen Kinderbetreuung geradewegs zurück in die 50er-Jahre katapultiert zu werden. Welch aberwitzige Behauptung. – Bei einigen kann man sich deren Aufstieg in den politischen Olymp unserer Republik wirklich nicht mehr erklären.

  2. Siegfried Kieselbach Antworten

    Bei einigen Politikern und Politikerinnen habe ich das Gefühl, der einzige Befähigungsnachweis ist das Parteibuch.

  3. Achim Koester Antworten

    Lieber Herr Kelle,
    vielen Dank für diesen Artikel, der die Absurdität des Genderwahns so deutlich aufzeigt, und wünsche Ihnen viel Erfolg. Der Umfragewert von 52 bzw. 56% aber scheint mir gefühlt viel zu niedrig zu sein, in meinem Umfeld kenne ich nicht einen Einzigen (keine Einzige), der das befürwortet. Meine Vermutung gründet sich auf folgende Beobachtung: vor ca. einem Jahr erschien im Internet eine Petition gegen das Gendern in der deutschen Sprache, die von vielen, teils hochangesehenen Publizisten, Literaten und Germanisten unterzeichnet wurde. Im Gegensatz zu den “grünen” Volksabstimmungs-Aktivitäten, wie z.B. für Bienen, die einen von tausenden Plakaten regelrecht anbrüllten, musste man die erwähnte Internetadresse intensiv suchen, da fast keine Medien darauf hinwiesen. Folgerichtig versandete dieser Aufruf dann auch bei etwas mehr als 30.000 Unterschriften (immerhin). Dass eine solche Benachteiligung sich in Umfragewerten niederschlägt, ist zu erwarten, auch so kann Meinung manipuliert werden. Ich gehe von einer weit höheren Dunkelziffer an “Gendergegnern” aus, die von den Statistiken nicht erfasst werden.

  4. Stean Schmidt Antworten

    Vollkommen richtige Forderung. Erst die ganze Wirtschaft in die Knie zwingen und dann Hilfen an Bedingungen knüpfen. Erpressung nenne ich sowas.

    “Wer Geld vom Staat bekommt,[…]”
    Ich muss bei sowas immer lachen, als ob der Staat über eigenes Geld verfügt. 😀
    Nein, Steuergeld ist es das hier verteilt wird.
    Zusammengetragen von Millionen von Menschen in diesem Land, auch von Unternehmen die jetzt keine Hilfe bekommen sollen. Ihr Geld nimmt man gerne…

  5. John Brunswick Antworten

    Das Beispiel mit der Feuerwehr gefällt mir sehr gut, weil ich selbst in der Freiwilligen Feuerwehr tätig bin. Bezeichnend finde ich es immer wieder, dass unsere Einsatzkräfte sich zum großen Teil aus Mitgliedern der “Arbeiterklasse ” rekrutieren. Das liegt meines Erachtens daran, dass in der Feuerwehr halt noch richtig “gearbeitet “wird; mit nem Masterabschluss in “Geschwätzwissenschaften ” kommt man bei uns nicht weit. Entgegen der landläufigen Meinung gibt es auch eine Menge Frauen in den Wehren, wo sie durchaus verantwortungsvolle Posten besetzen. Aber dafür braucht man halt Mumm, und das ist etwas, was diesen politisch- korrekten Lifestyle- Hühnern abgeht. Bei der Feuerwehr brauchen wir keine Frauenquote; wer was kann und den Willen hat, ist uns hochwillkommen.

    • S v B Antworten

      In jeder “etwas” ernsteren Krise ist festzustellen, dass sich automatisch die Spreu vom Weizen trennt. Dann lautet die Devise regelmäßig “Back to the Roots”, will heißen, dass man ausschließlich (Fach-)Leute benötigt, deren Dienste für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens unabdingbar sind. Dazu gehört natürlich die Feuerwehr, weiters alle Zweige der medizinischen Versorgung und Betreuung, die Alten- und Behindertenpflege, der Lebenmittelhandel inklusive Produktion und Vertrieb (z. B. die Landwirtschaft), diverse Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Aufrechterhaltung der Infrastruktur, Reparaturbetriebe, usw. usf. Hier alle zu nennen, die den “Laden Deutschland” in einer Krisensituation wie der sich gerade verabschiedenden pflichtbewusst, bienenfleißig, und oft regelrecht selbstlos am Laufen halten, würde diesen Rahmen sprengen. Eines jedoch ist so sicher wie das oft zitierte Amen in der Kirche: Genderisten und andere “Orchideen-Händler” gehören ganz bestimmt nicht dazu. Die Ausübung des Metiers dieser Leute setzt völlig andere Gegebenheiten voraus. Gemütlichere, könnte man vielleicht sagen.

  6. Giovanni Antworten

    Kann es sein, dass bei Frau Dr? Giffey die Coronaviren bereits deren Hirn angegriffen haben?? Wenn ja, dann sollte man sie schnellst möglich isolieren!

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