Die Sportstudenten an der Uni Passau veranstalten alljährlich eine große Gaudi. Gesucht wird der „Fensterl-König“, also ein junger Mann, der überzeugend und alten bayerischen Traditionen folgend, einen Weg an der Hauswand hoch ins Kämmerlein der Liebsten bewältigt (natürlich mit derem Einverständnis). Ein großer Spaß – wenn man Humor hat. Der geht allerdings der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule offenbar völlig ab. Sie ließ die Veranstalter nun wissen, dass mit dieser Gaudi „Frauen zum Objekt“ degradiert würden. Deshalb musste die Veranstaltung abgesagt werden, weil sie nicht auf universitärem Grund und Boden stattfinden darf.

Diese neueste Posse des allgegenwärtigen Gender-Wachpersonals ist atemberaubend. Die Publizistin Birgit Kelle, wie Sie wissen, mit mir auch ohne Fensterln verheiratet, hat dazu eine überaus launige Betrachtung geschrieben, die ich Ihnen an dieser Stelle zur Lektüre empfehle.

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Dieser Artikel wurde 4 mal kommentiert

  1. Alexander Droste Antworten

    Kann man diese Gendermonster nicht wieder zurück ins All schießen?

  2. Felix Becker Antworten

    Kann man die Adresse der Gleichstellungsbeauftragten erfahren? Ich würde dann bei der nicht fensterln, aber per Leiter an deren Schlafzimmerfenster klettern, um ihr zur erklären, dass „Fensterln“ keine Objekterzeugung bedeutet, sondern dass es was mit Verehrung zu tun hat.

  3. Jobob Antworten

    Ist der Hunger auf der Welt besiegt worden? Hat Nordkorea seine Grenzen geöffnet? Sind wieder Flüchtlinge im Mittelmeer vor dem Ertrinken gerettet worden? Wurde endlich ein zuverlässiger Impfstoff gegen Ebola entdeckt? Hat der IS die Waffen niedergelegt? Ich behaupte: selbst wenn, könnte das mediale Echo nicht größer sein als über die Posse in Passau….

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