Die Wogen der Erregung schlugen gestern hoch. Der Auftritt eines – vorsichtig ausgedrückt – seltsamen Imams in der Gesprächsrunde bei Günther Jauch am Vortag führte allerorten zu hitzigen Diskussionen. Was mir vom Abend in Erinnerung bleiben wird, ist die ungewohnte Hilflosigkeit des Moderators und seiner Gäste gegen einen zackig auftretenden jungen Muslim, der von seinen Gesinnungsgenossen sicher viel Beifall für den Auftritt bekommen haben wird. Einzig der wackere CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach vermochte dem angriffslustigen Islamisten Paroli zu bieten. Einen ungewollt heiteren Moment erlebte die Talk-Runde, als Herr Abdul Adhim Kamouss seine Besorgnis über wachsende „Islamphobie“ in Deutschland zum Ausdruck brachte. Der Wirtschaftsjournalist und Blogger Roland Tichy spießte das mit den Worten „Islamophobie wirft der Schreimam den anderen vor, während er selbst eine Deutschenphobie im TV zu bester Sendezeit pflegt“ sehr schön auf. Und tatsächlich sollten wir Menschen, die sich wegen unbotmäßigem Selbstdenkens immer wieder als homophob, islamophob und ähnliches beleidigen lassen müssen, dazu übergehen, dem Ähnliches entgegenzusetzen. Deutschenphobie, Katholophobie oder Bildungsphobie wären meine ersten Vorschläge.

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Dieser Artikel wurde 9 mal kommentiert

  1. Michael Fietz Antworten

    Warum muß man denn so einem Clown eine öffentliche Plattform zur Verfügung stellen ???
    Auf der anderen Seite: Wäre Herr Jauch diesem selbstgefälligen „Prediger“ (wünschenswerter Weise) öfter energisch in die Parade gefahren, wollte ich mal die Linken und Grünen über die Meinungsfreiheit schwadronieren hören.
    Mit freundlichen Grüßen
    M. Fietz

  2. Helmut Schliebs Antworten

    Genau so ist es, wie Herr Fietz schreibt: Wir sollen doch permanent als Gutmenschen erzogen werden, und wenn man einmal etwas gegen diese Hetzer im Namen Allahs sagt, ist man doch sofort mindestens ein Neonazi. Herr Jauch scheint auch bereits Opfer dieser „Erziehung“ zu sein, auch ist er chronisch zurückhaltend in all seinen Kommentaren.
    Im übrigen sehe ich diesen Imam nicht als Clown, sondern als einen sehr gefährlichen Prediger mit zwei Gesichtern, das gute dabei für die Öffentlichkeit..
    Man lese einmal das Interview von Focus Online mit Herrn Buschkowski, Bürgermeister von Berlin-Neukölln, zu seinem neuen Buch. Der Mann hat doch den Durchblick, erworben im Alltag.
    Und Herr Bosbach liegt doch genau richtig: Null Toleranz, aber wirklich: NULL!

  3. Dirk von Ahlften Antworten

    Aufgrund meiner 12jaehrigen Auslandserfahrung, 3 Jahre Iran und 9 Jahre Indonesien, kann ich nur vor der schleichend stattfindenden islamischen Unterwanderung Deutschlands warnen. Leider gibt es zu wenig beherzte Stimmen wie Herr Bosbach die klare Worte dagegen finden. Es ist „Schick“, die Kirche zu kritisieren, speziell die katholische, verschliesst aber die Augen oder taeuscht Nichtwissen vor der von mir immer wieder vorgebrachten Islamisierung vor. Der Islam, der in der Regel aus Nichtdemokratischen Laendern zu uns kommt, stoesst hier in ein Vakuum von Gutmenschentum und Toleranzen und nutzt dies schamlos aus. Wohin fuehrt das? Wie kann man die kleiner werdende deutsche Bevoelkerung warnen? Welche Medien waeren dazu bereit? Das Fernsehen sicherlich nicht und auch die Printmedien ueben das mea culpa viel zu oft.

  4. Rudolf Jahns Antworten

    Mit großem inneren Entsetzen habe ich die Ausbrüche des fröhlichen Schrei-Imams und die Hilflosigkeit seiner „Gesprächs-Partner“ erlebt. Immer stärker habe ich das Gefühl, dass Europa nicht erkennt, was im Zuge der „Völkerwan-derung“ passiert. Wie der Frosch, der mit zunehmendem Temperaturanstieg nicht mehr aus dem Wasser springen kann, in dem er endlich zu Tode gesiedet wird, lassen wir das schleichende Wachstum des Islamismus zu. Manche bezeichnen diesen Wiedereinzug des Mittelalters auch noch als „kulturelle Bereicherung“. Meine in Brüssel lebende Verwandte protestierte letztes Jahr bei verschiedenen städtischen Behörden gegen das Abschaffen christlicher Symbolik in der Weihnachtszeit im öffentlichen Raum. So z. B. wurde der größte Weihnachtsbaum der Stadt vor dem Palais de Justice, dem Herzen Brüssels, nicht mehr aufgestellt, um Andersgläubige nicht zu provozieren. Ein Weihnachtsbaum!!! Auf ihre Protestschreiben antworten immer häufiger Politiker und Beamte arabischer Herkunft. Integriert? Mitnichten. Wann endlich schaffen es unsere Politiker, ein Einwanderungs-Gesetz zu formulieren und zu verabschieden, dass den Interessen Deutschlands gerecht wird? Stattdessen fordern „Gutmenschen“, die Barrieren tiefer zu hängen, damit noch mehr von denen Einlass finden, die weder Ausbildung noch Befähigung für ein Leben in unserer Gesellschaft mitbringen. Ein Fremder, der in den Vereinigten Arabischen Emiraten arbeitet, darf, wenn er keine Arbeit mehr hat noch vier Wochen im Land bleiben. Hat er dann noch immer nichts gefunden, muss er das Land wieder verlassen. Und alle, die dahin kommen, akzeptieren das. Warum verhalten wir Europäer und ganz besonders wir Deutsche uns so, wie Jauch und Co. es vorführten? Vor jeder neuen Frechheit wird ein Schritt mehr zurückgewichen. Vergleichbar ist das doch nur mit den Demokraten der Weimarer Republik, die vor den Frechheiten der Nazis einknickten, bis Sie der Minderheit(!) unterlagen. Wer passt denn auf, dass das -mit anderen Symbolen – nicht wieder passiert?

  5. Verena von Buch Antworten

    Was mich schon während der Schulzeit meiner Kinder sehr aufgeregt hat, war die Möglichkeit, dem Religionsunterrichht fern zu bleiben. Die Schüler hatten eine Freistunde mehr, aber viel weniger an Wissen. Religionsunterricht muss ja nicht bedeuten, dass man die ganze Stunde betet, sondern, daß man mit den anderen Religionsgemeinschaftn und Kulturen vertaut gemacht wird. Aus diesem „Unwissen“ heraus dieser Generation und der Kommenden, hat jeder neue „Prophet“ ein Leichtes, sich“ Jünger“ zu suchen. Wir verlangen Bildung von anderen und lassen zu, daß unsere Jugend diese nicht mehr bekommt.
    Mein besonderer Dank dieser Sendung geht an Herrn Bosbach

  6. Marlene Voß Antworten

    Ja, so ist es! Unser vorauseilender Gehorsam und die Gefallsucht vor nationalen und internationalen Beobachtern macht den Weg für Jedermann frei, der sich hier einen Tummelplatz für seine Ideen verspricht. Hier ist mittlerweile nicht nur die Organisationsplattform der Mafia aus aller Welt angesiedelt, sondern jeder Wolf kann unerkannt sein Schaftsfell überstreifen. Ich finde es auch erstaunlich welchen Interessensgruppen in den Medien eine Plattform geboten wird. Es lebe die Einschaltquote! Ich schlage vor, dass wir die Datenspeicherhaltung nicht weiter zeitraubend diskutieren, sondern ganz einstellen. Die offiziell erlaubten und verbliebenen Möglicheiten zum Austausch von Informationen der Behörden sind so gering, das der Zugang nur noch für Kriminelle möglich sein wird. Also, ich habe nichts zu verbergen und fühle mich nicht belästigt. Selbst wenn man meine Kommentare liest – noch nicht!

  7. Fritz - Ulrich Hein alias hein-irol Antworten

    Ich habe diese Sendung bei meinem Nachbarn auch gesehen. Mein Fazit: Irgendwo hat der Imam recht. Einige mögen jetzt verwirrt sein. Aber es ist doch so, dass ich einen Einfluss nur dann ausüben kann, wenn ich mich in die Höhle des Löwen begebe. Lassen Sie mich dafür ein Beispiel anführen: 1968 kam ich nach meiner Ausbildung nach Hamburg. Als Fremder (in Kiel gebürtig, aufgewachsen und gelernt) hatte ich schnell Anschluss. So lernte ich neben der Heilsarmee auch eine Gruppe Jugendlicher kennen, die sich mit Sozialfragen in der ev. Kirche beschäftigten. So kam ich in Kontakt mit der Hamburger Bewährungshilfe und einem Pastor, der sicherlich alten Hamburgern noch in Erinnerung ist: Der Rockerpastor von Horn, Pastor Weißbach. Die ehrenamtliche Bewährungshilfe, wie auch Pastor Weißbach begaben sich jeweils in die Höhle der Löwen. Und ich bin heute noch stolz darauf, bei diesen 2 Initiativen mitgewirkt haben zu dürfen. Leider musste ich dann 1975 mein Engagement einstellen, weil ich mich im Ausland beruflich weiter entwickeln wollte und hab. Dies führe ich nur deswegen an, weil dem Imam zum Vorwurf gemacht wurde, dass er in einer Moschee predigte, in der radikale Islame verkehrten oder verkehren. Aber wo hätte der Imam eventuell die radikalen Anhänger besser erreichen und vielleicht zur Umkehr bewegen können als dort? Wo hätte Pastor Weißbach die gewalttätigen Rocker besser zur Umkehr bewegen können, als bei den Rockern und seinem Rockertreff? Wo hätte die Bewährungshilfe effektiver arbeiten können, als bei den, zur Bewährung entlassenen Gefangenen, um diesen schon einmal in der Vorbereitung vor der Haftentlassung einen Weg zu bereiten, dass sie eventuell weiterhin ein straffreies Leben führen können? Und wenn man nur einen erreicht, kann unter Umständen schon viel Unheil verhütet worden sein.

  8. Christian Nübling Antworten

    Die Hilflosigkeit der Teilnehmer ist ein Ausdruck der Glaubensschwäche und der Vergessenheit der christlichen abendländischen Kultur geschultert.

  9. Hans-Jürgen Merten Antworten

    Meine über zehnjährige Erfahrung aus Arbeit in der deutschen Sozialverwaltung hat mich vor allem eines gelehrt:

    Der Deutsche Staat wird in seiner jetztigen Ausprägung vom größten Teil der mir bekannten Muslime nicht anerkannt und für seine Schwäche im Umgang mit radikalen Kräften verspottet und verachtet.

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