Nächster Halt: Demokratisch regierte Großstädte

Die republikanischen Gouverneure von Texas und Arizona, die mit dem Zustrom von Migranten aus Mexiko immer mehr zu kämpfen haben, haben  sich etwas einfallen lassen. Im Frühjahr haben sie begonnen, Busse bereitzustellen, und die Neubürger aus dem Nachbarland direkt weiter in demokratisch geführte Großstädte wie New York, Chicago und Washington zu bringen, damit diejenigen, die den wachsenden Zustrom zu verantworten haben, auch die Folgen kennenlernen. Allein in Washington sind seitdem 9000 Migranten auf diese Weise angekommen.

 

 

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Dieser Artikel wurde 7 mal kommentiert

  1. Zorn Dieter Antworten

    Tja, der Kampf zwischen Globalisten und Partikularisten treibt manchmal seltsame Blüten. Beide beharren auf ihren Standpunkten. Die Vernunft hat keine Chance mehr. Erstere sagen: Jeder Mensch ist ein Fremder! Letztere sagen: Wer Kalkutta zu sich holt wird zu Kalkutta! Beide fuchteln mit gezogenem Revolver. Augenmaß, Vernunft…? Pustekuchen!

    • gerd Antworten

      Mit der Vernunft ist das so eine Sache. Die Migranten sehen die Fleischtöpfe in dem Nachbarland und den leeren Suppentopf im eigenen. Mexiko ist eine Wahldemokratie, also eigentlich alles in bester Ordnung. Warum sollte ein vernünftiger Mensch aus einer Demokratie weg wollen? 😉

  2. Achim Koester Antworten

    Bei uns funktioniert dieser Mechanismus ohne Zutun der „Rechten“, es zieht die Neuankömmlinge automatisch in die rot/grün regierten Großstädte (leider sehr viele), einerseits, weil da schon viele Landsleute sind, andererseits, weil die Bevorzugung dort größer ist.

    • Zorn Dieter Antworten

      Deshalb werden auch unsere Grosstädte den Weg der anderen gehen: Segregation und Verslummung. Heißt einige retten sich in ihre gehobenen Viertel mit Bewachung 7/24, alle anderen flüchten aufs Land. Der Pöbel übernimmt die Stadt.

      • Günther M. Antworten

        @Zorn Dieter

        2018 hat der Bürgermeister des italienischen Städtchens Inzago von Refugees-Welcomern gefordert, wenn sie denn Migranten unbedingt hier haben wollen, dann sollten sie sie auch selber bei sich aufnehmen.
        Was daraus geworden ist…?

        In Schweden wurde vor einigen Jahren eine Straßenbefragung durchgeführt, Migranten aufnehmen – ja/nein (YouTube Video);
        die durchgängige Antwort lautete: „ABSOLUT“ (wörtlich).
        Anschließend wurde den weiblichen bzw. männlichen Befürwortern ein junger Mann mit „indischem“ Aussehen vorgestellt, der eine Unterkunft suche…
        Die Verrenkungen waren entzückend – das YouTube Video ist verschwunden…!

        Zu „gehobene“ Viertel: wenn sich das Feuer aus den „Elendsvierteln“ der Unterstadt hügelaufwärts frisst, werden auch diese Refugien bittere Kost serviert bekommen,
        denn die normative Kraft des Faktischen lautet – ist die kritische Masse überschritten, wird der Machtanspruch gestellt!

        Die „Libanisierung“ Westeuropas ist im vollen Gange – und – wer hat’s erfunden?

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