Eine Million Euro Belohnung – schauen wir mal, ob linke Terroristen käuflich sind
Für Hinweise zur Ergreifung der Linksterroristen, die vor einigen Wochen den Berliner Südwesten tagelang von der Stromversorgung abgeschnitten hatten – 45.000 Haushalte kalt und dunkel – wird heute eine Belohnung in Höhe von einer Million Euro ausgesetzt. „Kopfgeld“, werden sie nachher in Antifa-Kreisen wieder jaulen. Gut so!
Ich bin nicht sicher, ob das wirklich funktioniert
Aber es ist ein Gedankenspiel, das mich fasziniert.
Denn so verstrahlt politische Extremisten auch sind: Eine Million Euro ist für jemanden, der in einer linksautonomen Asi-WG lebt und sich vom Staat das Nötigste finanzieren lässt und abends Spaghetti kocht, die man morgens beim Kapitalisten im Netto-Markt revolutionär vergesellschaftet hat, eine Menge Kohle.
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Nie wieder Sorgen, leben, wo und wie man will, selbstbestimmt – da kann der revolutionäre Kampf schnell mal zur Nebensache werden. Vor allem, wenn man dafür nur mal ein paar „kämpfende Genossen“ ans Messer liefern muss.
Als ich heute Morgen von der ungewöhnlichen Aktion erfuhr, musste ich sofort an Friedrich Dürrenmatts Tragikomödie „Der Besuch der alten Dame“ aus dem Jahr 1956 denken. Ich habe immer mal meinen Kindern, als sie noch Schüler waren, gesagt, dass sie dieses Buch und „1984“ von George Orwell unbedingt aufmerksam lesen und verstehen müssen. Weil sie dann die Grundlage verinnerlichen, wie unsere Welt funktioniert.
Also, falls Sie es – bedauerlicherweise – nicht kennen: In dem Stück geht es um die Käuflichkeit von Moral und Gerechtigkeit.
Schnell erzählt:
Die Milliardärin Claire Zachanassian kehrt in ihre verarmte Heimatstadt Güllen zurück und bietet den Bürgern des Ortes, die sie einst schlecht behandelt hatten, an, der Stadt eine Milliarde Schweizer Franken zu schenken. Nie wieder Sorgen, Reichtum – aber es gibt eine Bedingung: Für ihre Großzügigkeit müssen sie ihre Jugendliebe Alfred Ill umbringen. Der hatte sie einst geschwängert und die Vaterschaft vor Gericht geleugnet, woraufhin Claire die Stadt als ausgestoßene Prostituierte verlassen musste. Also, was soll ich sagen: Claire war echt sauer danach – zu Recht, wie ich finde.
Die Bürger von Güllen lehnen ihr Angebot natürlich reflexhaftig und entrüstet ab, doch dann bröckelt die allgemeine Empörung zusehends. Ich will das Ende nicht vorwegnehmen, nur so viel: Die Menschlichkeit siegt nicht.
Ist Gerechtigkeit käuflich?
„Man kann alles kaufen“, sagt „Claire“ in dem Drama von Dürrenmatt. Und das ist im Grunde auch das Motiv im Hollywood-Streifen „Ein unmoralisches Angebot“. Darin bietet der Milliardär John Gage (Robert Redford) einem finanziell ruinierten Ehepaar (Demi Moore und Woody Harrelson) eine Million Dollar für eine einzige Nacht mit der Ehefrau an. Auch das Paar ist empört – zu Beginn. Und auch sie lassen sich darauf ein, weil es ihr ganzes verkorkstes Leben mit einer – unmoralischen – Handlung in eine vermeintlich bessere Bahn lenkt. Ich habe es nicht so mit Liebesschnulzen, aber den habe ich über die Jahre drei Mal angeschaut.
Ist wirklich jeder käuflich, alles eine Frage des Preises? Das werden wir jetzt erleben – eine Million Euro dafür, ein paar linksextreme Vollidioten ans Messer zu liefern. Ein spannendes Experiment, oder? Die linke Antifa-Szene in Berlin wird das zurückweisen, sie werden sich lustig machen über das Angebot. Aber in irgendeinem Kopf wächst nachher ein kleiner Gedanke, bei einem, der keine Lust mehr darauf hat, in seiner verranzten Bude von der Revolution zu schwafeln, sondern dem eigenen trostlosen Dasein eine sonnige Wende geben will.
Eigentlich müsste man wetten, ob das funktioniert …



1 Millionen Euro dafür, dass der Staatsschutz und die Polizei ihre Arbeit nicht richtig machen. Deutsches Steuergeld für Terroristen – mal wieder.
Ich sollte mir vielleicht ein paar „Freunde“ in der Linken Szene suchen und selbige zum begehen ähnlicher Taten motivieren. Im Anschluss daran warte ich bis das Angebot stimmt und verkaufe meine falschen Freunde an die Staatsanwaltschaft. So schnell und einfach habe ich noch nie Geld verdient… und schon garnicht solche Summen.
Was würden wir denn mit den Tätern machen? Ich wette, es gibt eine milde Bewährungsstrafe und ein paar Auflagen und das war’s dann. Dafür würde ich sogar drüber nachdenken eine solche Aktion selbst zu begehen und mich anschließen für ne Millionen selbst bei der Polizei zu stellen.
Das Angebot ist die Bankrotterklärung der deutschen Strafverfolgungsbehörden. Aber andererseits kennen wir dieses Vorgehen ja von Angriffen auf die deutsche Infrastruktur bereits. Bis heute gibt’s weder eine Verurteilung noch eine Millionen für die Sprengung der NORDSTREAM II Leitung. Dabei waren die Konsequenzen dieser Aktion sogar noch viel weitreichender.
Ein Land, dass sich vor Angriffen von Innen und Außen nicht schützen kann, ist per definition kein Staat. Dieser Besteht nämlich aus Staatgebiet, Staatsvolk und Staatsgewalt . Letztere haben wir allerdings nicht.
„Das Angebot ist die Bankrotterklärung der deutschen Strafverfolgungsbehörden.“
So in etwa würde ich die Überschrift zu diesem Artikel formulieren. Denn genau DAS ist dieses Angebot: die Bankrotterklärung schlechthin.
Und wenn schon Geld inˋs Spiel kommen soll: Ich würde das Prinzip des texanischen „Bounty Hunters“ für viel besser angelegtes Geld halten. Kopfgeldjäger in Texas sind keine Strafverfolgungsbeamten, sondern Angestellte von Sicherheitsdiensten oder privaten Ermittlungsfirmen, die ein Erfolgshonorar bekommen.
Viel besser wäre aber Berlin (u.a.) bekämen ihre Probleme mit den Strafvollzugsbehörden in den Griff. Und anfangen könnte sie damit, dass die dort Tätigen der deutschen Sprache vollumfänglich mächtig sind; was nämlich in immer mehr Fällen nicht mehr der Fall sein soll, wie heute in der Presse zu lesen war.
Früher ( ja, ich weiß … ) hat Deutschland „Scheckbuchdiplomatie“ betrieben. Man hat sich aus vielen Konflikten in der Welt herausgehalten und lieber „eine kleine Spende“ gegeben – aus Steuergeldern, versteht sich.
Heute bezahlt Deutschland nicht nur ausreisepflichtige Verbrecher mit einem „Handgeld“, damit sie im Heimatland bloß nicht verarmt dastehen, sondern es zahlt auch Geld an terroristische NGO‘, und wenn die dann Kapitalverbrechen begehen, bekommen sie nochmals Kohle – eine „Belohnung“ – im Gegensatz zu „früher“ aber von „SteuerInnenzahlern“ …