AfD bärenstark bei Bürgermeisterwahl

Der ehemalige CDU-Abgeordnete in Berlin und dann Gründer der Partei „Die Freiheit“, René Stadtkewitz, ist seit heute erster direkt gewählter hauptamtlicher Bürgermeister der AfD im Land Brandenburg. Bei einer Neuwahl in Zehdenick (nördlich von Berlin) setzte er sich mit 58,4 Prozent der Stimmen durch.

FDP-Kandidat Stephan von Hundelshausen kam auf 28,6 Prozent, der parteilose Einzelbewerber Wolf-Gernot Richardt auf 7,8 und Dennis Latzke der „Partei des Fortschritts“ auf 5,2 Prozent.

In Brandenburg gab es zwar mit Arne Raue schon einen hauptamtlichen Bürgermeister mit AfD-Parteibuch in Jüterbog, allerdings war er zunächst als Parteiloser gewählt worden und trat erst später in die AfD ein.

 

 

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Dieser Artikel wurde 16 mal kommentiert

  1. Gerd Franken Antworten

    Als AfD Fanboy freue ich mich natürlich. Mal eine hypothetische Frage: Wieviel Prozent hätte der gute Mann den geholt wenn er für die CDU angetreten wäre?

    • Harald Antworten

      „Als AfD Fanboy…“

      Also doch! Antworteten Sie nicht jüngst auf meinen Kommentar „Allein schon die Begriffe Anhimmeln oder Herbeisehnen haben nichts mit der Realität zu tun. Das ist genauso falsch wie aus Verzweiflung zu wählen.“?

      Ich kenne René Stadtkewitz nicht, weiß nicht, wofür er steht, kann mich also weder freuen noch enttäuscht sein, zumal es mir relativ wurscht ist, wer in einem 600km entfernten 13.000-Seelenstädtchen, das ich bis gestern gar nicht kannte, Bürgermeister ist. Das ging mir übrigens genauso mit Robert Sesselmann von der AfD, als er vor 3 Jahren zum ersten Landrat Deutschlands in Sonneberg gewählt wurde. Von den einen gefeiert, von den anderen verschmäht, dabei kannten die meisten ihn gar nicht.

      Alleine schon der AfD-tag führt bei den einen bundesweit zur Schnappatmung, bei den anderen zu Freudensprüngen, egal, ob man die Kandidaten überhaupt kennt.

      • Gerd Franken Antworten

        @Harald

        Der Begriff „AfD Fanboy“ wurde mir von Klaus Kelle verliehen 😉 War vor Ihrer Zeit…..

  2. Franz R. Antworten

    Ich sehe da jetzt nicht wirklich einen arikelwürdigen „Aufreger“. Im Kern ist die AfD Fleisch vom Fleisch der CDU/CSU, wie wir dem politischen Curriculum vitae mancher AfD-Politiker entnehmen können (etwa Herrn Gauland). Es ist gut, dass die AfD Verantwortung zu übernehmen hat. Erst kommunal (was übrigens für die meisten Bürger durchaus am wichtigsten ist), demnächst auf Landesebene (Herr Siegmund in Sachsen-Anhalt hat da ja nun beste Chancen MP in Sachsen-Anhalt zu werden) und dann auch im Bund. Was spricht gegen eine BK Alice Weidel mit einem CDU Vize?

      • Sobiech Christoph Antworten

        Klaus Kelle
        11. Mai 2026 Antworten
        Dass Sie keine Mehrheit dafür hat

        Noch, zur Zeit. Kommt noch oder halt ohne die Union wenn genug 70+ weggestorben sind.

        • Klaus Kelle Antworten

          Danke, dass Sie mir den baldigen Tod wünschen. Sie sollten allerdings nicht unterschätzen, dass letztlich jeder älter wird und mit Lebenserfahrung auch nicht mehr auf alle Sprücheklopfer reinfallen muss…

  3. Hans-Jürgen Pöschl Antworten

    Mein Tipp: schauen Sie einmal auf die Kommentarspalten von RBB24.
    Aber Vorsicht; lassen Sie sich nicht den schönen Tag vermiesen.
    Für die einen steht 1933 vor der Tür, tägliche Kontrollen der Regionalbahn nach Zehdenick zur Vermeidung rechten Terrors bis hin zum Appell, dem Ort die staatliche Finanzierung zu verwehren.
    Mein Gott; Zehdenick ist eine Kleinstadt und diese Person wird nun Bürgermeister und nicht Bundeskanzler.
    Ist das Bildungsniveau in Deutschland schon so heruntergewirtschaftet?
    Mir wird angst und bange, wenn die AfD, wie zu erwarten ist, nach der Wahl in Sachsen-Anhalt als strahlender Sieger hervorgeht.
    Die von uns allen finanzierte rote Front scharrt schon mit den Füßen.

    • Johannes Antworten

      Ja, dieser Furor gegen die AfD macht mir auch inzwischen sehr große Sorgen. Bei manchem politisch Verantwortlichen scheint inzwischen die Vernunft, blindem Hass gewichen zu sein, dem der Zweck bekanntermaßen immer schon die Mittel geheiligt hat.

    • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

      Die All-Parteien-Union wird den Mob auf die Straße schicken. Möglicherweise wird dann auch die Koalition platzen und der Wahlkampf beginnen.
      Man muß sich auf einen bösen Tanz einstellen.

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