In Paris (und damit Frankreich) zerbröselt gerade die „Brandmauer“
Nach dem politischen Paukenschlag am gestrigen Sonntags blickt ganz Frankreich jetzt gebannt auf seine Hauptstadt. Nachdem der rechte Rassemblement National (RN) bei den Kommunalwahlen in der Provinz abgeräumt und so starke Ergebnisse wie nie zuvor eingefahren hat, zeichnet sich in Paris ein ganz anderes, ebenso historisches Szenario ab: Die Zersplitterung der Rechten wird dem Sozialisten Emmanuel Grégoire vermutlich den Weg an die Spitze des Rathauses ebnen.
Gleichzeitig zwingt die Situation – was kluge Köpfe der deutschen AfD aufmerksam beobachten werden – aber die bürgerlich-konservativen Les Républicains (LR) wahrscheinlich zu einem strategischen Tabubruch, der die Parteienlandschaft bei unseren Nachbarn für immer verändern könnte: den konsequenten Abriss der „Brandmauer“ nach rechts.
Das Dilemma in Paris: Drei Listen, ein Sieger
Mit 37,98 Prozent der Stimmen ist Emmanuel Grégoire (PS) der klare Favorit für die Stichwahl am kommenden Sonntag. Er hat es geschafft, das Erbe von Anne Hidalgo zu sichern und das linke Lager in der Metropole weitgehend hinter sich zu vereinen. Doch sein Erfolg ist nicht nur eigener Stärke geschuldet, sondern vor allem der Unfähigkeit seiner Gegner, den rechten und bürgerlichen Wählern eine gemeinsame Alternative anzubieten.
Auf der rechten Seite herrscht nämlich große Unruhe. Rachida Dati, die für ein Bündnis aus konservativen LR und Macrons Renaissance-Partei antrat, kam lediglich auf 25,46 Prozent der Stimmen. Ihr im Nacken sitzt die Überraschung des Wahlabends: Sarah Knafo von der rechten „Reconquête!“. Mit exakt 10 Prozent löste die 31-Jährige das Ticket für den Sprung über die Hürde zur Teilnahme am zweiten Wahlgang.
„Wir sind gekommen, um zu bleiben. Paris ist nicht länger die exklusive Spielwiese der Linkskaviar-Elite“, rief Knafo ihren Anhängern am Wahlabend zu. Ihr knapper Erfolg ist Datis Albtraum. Bleibt Knafo nämlich im Rennen der Stichwahl am Sonntag, teilt sich das rechte Wählerpotenzial auf zwei Listen auf. Das wäre der sichere Sieg der geeinten Linken in Paris.
Die Brandmauer wankt
Und so ist – Konservative kennen das aus Deutschland nur zu gut – eine heftige Diskussion über die auch in Frankreich existierende Brandmauer nach rechts (cordon sanitaire) entflammt.
Und erstmals droht sie jetzt zu fallen. „Man kann nicht ewig eine Mauer gegen Millionen Franzosen bauen, während die Linke mit den Extremisten von LFI paktiert. Wer Paris retten will, darf keine Berührungsängste mehr haben“, sagt Éric Ciotti, eine der zentralen Figuren des französischen Mitte-rechts-Lagers. Der römisch-katholische Familienvater aus Nizza hat bereits vor zwei Jahren begonnen, einen vorsichtigen Kurs der Annäherung zum Rassemblement National einzuschlagen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung in Paris hat die Debatte über „technische Wahlbündnisse“ nun mächtig an Fahrt aufgenommen.
Doch der Preis für diesen Kurs wäre hoch
Sollte sich Ciotti innerhalb der Republikaner durchsetzen, droht eine finale Spaltung der traditionsreichen bürgerlichen Partei. Der gemäßigte Flügel warnt eindringlich vor dem Verlust der eigenen Seele. Prominente Republikaner wie Xavier Bertrand und Laurent Wauquiez mahnen:
„Wer die Brandmauer einreißt, um ein Rathaus zu gewinnen, wird am Ende feststellen, dass er sein eigenes Haus angezündet hat. Wir werden zur bloßen Hilfstruppe der Le Pens degradiert.“
In den kommenden 48 Stunden müssen die Listen für die Stichwahl in Paris eingereicht werden. Rachida Dati steht vor der schwersten Entscheidung ihrer Karriere: Sucht sie den Schulterschluss mit Sarah Knafo und riskiert den Bruch mit den liberalen Macronisten, die sie im ersten Wahlgang teilweise gewählt haben, oder bleibt sie standhaft und sieht dabei zu, wie Emmanuel Grégoire triumphierend den Balkon des Hôtel de Ville betritt?
Sollte die Brandmauer in Paris fallen, wäre dies allerdings auch das Signal für die Präsidentschaftswahlen 2027: Die Ära der „Republikanischen Front“ gegen Rechtsaußen wäre damit offiziell Geschichte, die Karten für ganz Frankreich würden neu gemischt.



„Wer die Brandmauer einreißt, um ein Rathaus zu gewinnen, wird am Ende feststellen, dass er sein eigenes Haus angezündet hat…“
Als das Pariser Wahrzeichen Notre-Dame, eine römisch-katholische Kathedrale und eines der bedeutendsten wahrzeichen Frankreichs in Flammen gestanden war, wurden in gewissen Bezirken in Paris ausschweifende Partys gefeiert und lautstark „Allahu Akbar“ skandiert!
Das Haus wurde nicht von den rechten angezündet – Nein, im Gegenteil! Das waren die Linken, die jetzt noch die Frechheit besitzen, die „Feuerwehr“ von den Löscharbeiten abzuhalten und gleichzeitig behaupten, es wären die Helfer selbst gewesen, die den Brand gelegt haben.
Frankreich lebt seit jeher Demokratie. Die ganze Macht geht hier tatsächlich noch vom Volk aus und die Politiker fürchten den Zorn der Massen. Die Deutschen könnten von den Franzosen noch so einiges lernen, wenn es darum geht, den Wählerwillen durchzusetzen.
Bis heute gibt es in Frankreich beispielsweise kein Punktesystem bei Verkehrsdelikten, wie in nahezu allen anderen Ländern Europas. Als die Politik dies nämlich gegen den Willen der Wähler beschlossen hatte, haben einfach alle Franzosen ihre Autos auf die nächste Hauptstraße, Schnellstraße oder Autobahn gefahren und dort abgestellt.
Die Fahrzeuge blieben dort so lange stehen, bis die Politiker ihren Beschluss revidiert und den Willen des Volkes berücksichtigt haben.
Éric Ciotti hat entsprechend recht, wenn er sagt, dass der Wille von Millionen von Wählern nicht auf Dauer unberücksichtigt bleiben kann. Die Franzosen werden nämlich eines schönen Tages mit Mistgabeln und brennenden Fackeln durch Paris ziehen und dabei eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Traurig ist daran nur, dass diese Mittel nötig sind, um der Politiker-Elite klar zu machen, dass sie von uns dafür gewählt und bezahlt wurden, den Willen des Volkes umzusetzen.
Brandmauern sind zutiefst Anti-Demokratisch und lassen sich auf Dauer nicht aufrecht erhalten. Auf Kommunalebene und im Europaparlament sind die Brandmauern insgeheim längst gefallen, weil sonst keine Realpolitik mehr möglich wäre.
Im Brandschutz gibt es für Brandmauern zurecht bezeichnungen wie F30, F90 etc. Die Zahl hinter dem Buchstaben gibt hierbei nämlich nur an, wie viele Minuten das Bauteil einem Brand widerstehen kann.
Eine Mauer, die auf Ewig gegen ein dahinter loderndes Feuer besteht, gibt es nicht! Aus diesem Grund gibt es übrigens auch Sprinkleranlagen oder die Feuerwehr.
Frankreich wird hoffentlich den Weg der Vernunft einschlagen und seine Städte damit wieder etwas sicherer und das Leben der arbeitenden Bevölkerung etwas angenehmer machen.
Ich habe Hoffnung, dass die Welle der Vernunft so langsam über Alle hereinbricht – und mit ihr, ein reinigender Effekt einher geht.
Ähnliches scheint sich in GB 🇬🇧 anzubahnen, Auf TE zu lesen ist:
„ Restore Britain schickt sich an, mehr als eine neue Partei zu werden. Rupert Lowe formt aus Zorn über Islamismus, kulturfremde Migration und Grooming Gangs eine Phalanx gegen das britische Establishment und gegen eine Rechte, die vielen Briten längst zu schwach geworden ist.“
Der Front Nationale & die AfD wirken gegen „restore Britain“ wie ein laues Lüftchen.
Und mit dieser Postion spricht er vielen Briten aus der Seele:
„ Besonders scharf ist Lowes Linie beim Islam. Er erklärt inzwischen unmissverständlich, der Islam dürfe in Großbritannien keinerlei Sonderrechte erhalten. In einem veröffentlichten Post formulierte er, jede Religion dürfe verspottet, beleidigt und angegriffen werden, ausdrücklich auch der Islam; unter einer Regierung von Restore Britain werde das Gesetz keine Gefühle schützen. Schon im Mai 2025 unterzeichnete Lowe im Parlament einen Antrag gegen jede Rückkehr von Blasphemiegesetzen und für das Recht, auch den Islam zu kritisieren, zu verspotten oder zurückzuweisen. Das ist der Kern seines kulturkämpferischen Angebots: keine Schutzzone mehr für islamische Empfindlichkeiten, keine weichgespülte Islamophobie-Definition, keine Sonderbehandlung.“
Der lange von m.E. gewissen Kreisen innerhalb der islamischen Community geführte kulturelle Krieg gegen westliche Werte und Überzeugen wird in GB 🇬🇧 demnächst politisch offen ausgetragen werden und „RB“ wird dazu das Visier hochklappen.
Und das spielt sich nicht ohne Unterstützung aus den USA ab:
„ Prominente Verstärkung hat er dabei durchaus. Bloomberg hält fest, dass Elon Musk Restore beziehungsweise Lowe öffentlich unterstützt.“
Der Artikel lautet:
„ Rupert Lowe: „Restore Britain hat jetzt mehr Mitglieder als die Konservative Partei“
Die „Brandmauer“ wird fallen, in Frankreich, GB und zuletzt auch in Deutschland.
Der Islam ist eine Religon des Hasses und der Spaltung. Menschen, die nicht dem islamischen Glauben angehören, bezeichnen Islamisten als „minderwertig“ und nicht „lebenswürdig“.
Islamisten haben kein Interesse an einem friedlichen Zusammenleben und sind zu diesem Zweck auch nicht in den Westen „geflüchtet“. Das erklärte Ziel ist die Übernahme und Alleinherrschaft und für die Zielerreichung sind alle Mittel recht.
Wenn wir uns nicht frühzeitig und entschieden gegen diese Invasoren stellen und geeint zusammenstehen, wird der Westen, seine Menschen und seine Kultur in wenigen Jahrzehnten in dieser Form nichtmehr existieren.
In Geschichtsbüchern wird kein Wort des Bedauerns dazu zu finden sein, denn Geschichte schreiben dann diejenigen, die den Kulturkampf für sich entschieden haben.
Wir müssen verhindern, dass eine Religion und ihre Anhänger uns alles nehmen, wofür unsere Vorfahren gekämpft haben und gestorben sind. Wer das bis heute nicht verstanden hat und weiterhin die Wölfe in der Schafherde willkommen heißt, der möchte den Untergang dieser Herde ganz offensichtlich ebensosehr, wie die Wölfe selbst.
Ich frage mich jedoch, ob diejenigen meinen, dass sie zum Dank am Ende verschont werden… das wird nämlich nicht der Fall sein.
Es ist schon paradox, dass ausgerechnet die Kämpfer für eine freie, weltoffene Gesellschaft, sich am stärksten dafür einsetzen, dass die Kämpfer für einen islamistischen Staat der unterdrückung und Scharia sich hier breitmachen können.
Hier würde ich persönlich differenzieren und DEN Islam nicht pauschal als „Religion des Hasses“ umschreiben. Es kommt m.E. auf das HANDELN des einzelnen Menschen an, der dieser Religion sein Vertrauen schenkt. Beim HANDELN gibt es eine große Spannbreite.
Gleichwohl zeigt die gesellschaftliche Entwicklung in Europa, dass es SO mit dieser Religion nicht weitergehen darf. Der „Welpenstatus“ dieser Religion gehört weg und die maßgeblichen Vertreter und Verbände dieser Religion müssen sich verbindlich und glaubhaft den Werten der europäischen Aufklärung verpflichten oder gehen.
Weiteres Appeasement und Aufgabe europäischer Kernwerte werden die europäischen Gesellschaften auf kurze Dauer m.E. nicht mehr dulden. schalten die europäischen Vertreter des Islam hier auf Stur, wird es zu den gewalttätigen Auseinandersetzen kommen die Huntington prognostiziert hat.
@Johannes
Man darf den Islam doch kritisieren, das ist wie mit der Meinungsfreiheit bei uns:
Man darf alles sagen, muss lediglich die Konsequenzen tragen, im Falle Islam sind das halt Mordaufrufe.
In Frankreich gehen die Menschen nicht „auf die Straße“, sondern „auf die Barrikaden“.
In Deutschland zucken wir mit den Achseln und sagen uns „ach, da kann man ja eh nichts machen“.
In Frankreich heißt es „VIVE LA FRANCE !!“
In Deutschland ist „Nazi“, wer ein schwarz-rot-goldenes „Winkelement“ auch nur in der Hosentasche bei sich trägt.