Dazugelernt: Grüner Abgeordneter kein Wehrdienstverweigerer mehr

Der gesundheitspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Janosch Dahmen, war einst Wehrdienstverweigerer. „Meine Überzeugung war und ist: Ich will keinen Menschen töten. Doch ich muss anerkennen, die Zeiten und Rahmenbedingungen, vor denen ich diese Gewissensentscheidung verantworten muss, haben sich geändert“, sagte der 44-Jährige nun in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin  „Spiegel“.

Der Unfall- und Notmediziner absolvierte im Juni eine mehrtägige Übung im Sanitätslehrregiment im bayerischen Feldkirchen und legte in Straubing öffentlich das Gelöbnis ab.

Durch den Angriffskrieg Russlands seit Februar 2022 auf die Ukraine sei ihm klar geworden: „Es kann nicht nur die Aufgabe der anderen sein, unser schützenswertes Land und unsere freie, liberale Gesellschaft zu verteidigen, wenn sie von ihren Feinden angegriffen wird.“

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Dieser Artikel wurde 13 mal kommentiert

  1. Gerd Franken Antworten

    „unsere freie, liberale Gesellschaft“

    Ich kann es nicht mehr hören…..

      • Gerd Franken Antworten

        Keine wie sich die Grünen das so gerne vorstellen. Besonders nicht von einem Janosch Dahmen der während der Coronaplandemie flächendecken für Deutschland die 2G-Regeln gefordert hat und eine Impfpflicht für Bürger ab 18 Jahren. Also ich vergesse das nicht. Wenn das seine Vorstellung einer freien liberalen Gesellschaft ist….Gnade uns Gott.

        • Harald Antworten

          @ Gerd Franken

          In Russland gab es eine Impfpflicht, die weit über das hinaus ging als hierzulande 😉

        • gerd_rau Antworten

          Das war keine Antwort auf meine Frage. Mir ging es nicht um Grün und Janosch Dahmen, sie habe geäußert

          „unsere freie, liberale Gesellschaft“
          Ich kann es nicht mehr hören…..

          Und da wollte ich nur wissen, wie hätten Sie es denn gern?

          • Gerd Franken

            @gerd_rau

            Keine wie sich die Grünen das so vorstellen. Schrieb ich bereits. Aber um es Ihnen nicht allzu schwer zu machen: Unsere „freie und liberale Gesellschaft“ in grünen Hirnen kann mir den Puckel runter rutschen.

          • H.K.

            Vielleicht ist es mit „unsere freie, liberale Gesellschaft“ ähnlich wie mit „unsere Demokratie“.

            Wir haben niemandem, absolut NIEMANDEM, der warum auch immer in unser Land geflüchtet ist, erklärt, was wir von ihm erwarten, was wir erlauben und was nicht.

            Und wer sich nicht benehmen kann oder will, hat keinerlei Konsequenzen zu befürchten – im dümmsten Fall kommt von irgend einer Richterin, die als Frau von „jungen Männern“ ohnehin nicht für vollgenommen, sondern eher verachtet wird, ein „Du du !“ und die Herren verlassen mit Victory-Griffeln und Gejohle den Gerichtssaal.

            Das passt zu den Aussagen mancher „Experten“ „hört auf, eure Kinder zu erziehen, die müssen sich entfalten dürfen“.

            Wozu das geführt hat und immer noch führt, kann wohl jede „Lehrperson“ ausführlich darlegen.

            Wir haben für ALLES und JEDES „Verständnis“, wir sind ja soooo „tolerant“, wir betrachten auch „Messerkultur“ als „Bereicherung“, Massenvergewaltigungen & Co werden totgeschwiegen oder auf ein Minimum heruntergespielt.

            Wir wollen noch nicht einmal begreifen, daß dieses Land in seinem Gaga-, Gender-, „Toleranz“-Verständnis in naher Zukunft komplett übernommen wird.

            Daß sich in manche Straßen, ja ganze Stadtteile die Polizei wenn, dann nur in Hundertschaftsstärke hineintraut, übersehen wir in unserem grenzenlosen, nach allen Seiten offenen „Verständnis“.

            Und wer das anders sieht und wagt, „ja aber“ zu sagen, sieht sich mit der Nazi-Keule und dem „Antifaschismus“ konfrontiert.

            Wir wollen es nicht anders – wir laufen wie die Lämmchen unserer „Führung“ hinterher.

            Es wird ein böses, ein sehr böses Erwachen geben.

  2. Harald Antworten

    Das nenne ich konsequent, Chapeau. Und das gleich in dreifacher Hinsicht.

    1. Als Grüner…
    2. …eine eigene frühere Entscheidung revidieren und…
    3. …dann noch mit Mitte 40 nachschulen.

  3. H.K. Antworten

    Es ist schon bemerkenswert, daß sich immer die positiv zum „Dienst an der Waffe“ äußern, die mit absoluter Sicherheit niemals an irgend eine Front geschickt werden.

  4. gerd_rau Antworten

    An Gerd Franken
    Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich habe nicht gefragt was Sie nicht wollen sondern was Sie wollen. Ob Sie es glauben oder nicht, das Sie nicht das wollen was die Grünen wollen, war mir vorher klar und geht mir ,ehrlich gesagt, genauso. Aber es lohnt sich schon, sich ab und an mal Gedanken zu machen wie es gehen soll.

    • Gerd Franken Antworten

      „Ob Sie es glauben oder nicht, das Sie nicht das wollen was die Grünen wollen, war mir vorher klar und geht mir ,ehrlich gesagt, genauso.“

      Schön dass Sie ehrlich sind. Dann können Sie Ihre Frage ja auch selbst beantworten. Oder soll ich Sie fragen was Sie für eine Gesellschaft wollen?

      😉

  5. H.K. Antworten

    Ich zitiere mal aus der soeben versandten Mitteilung des Bundespresseamtes

    „ Rede von Bundeskanzler Merz anlässlich der Eröffnung der Adenauer School of Government

    Unser Land ist das Ergebnis von vielen guten Entscheidungen“:

    „ „Unser Land, wie es sich heute darstellt – auch daran erinnert uns die Person von Konrad Adenauer –, das viele Gute in unserem Land, ist das Ergebnis von vielen guten Entscheidungen, von vielen gemeinsamen Kraftanstrengungen. Wenn wir in diesem Sinn den Weg weitergehen, dann liegen die besten Jahre nicht hinter uns; dann liegen sehr gute Jahre vor uns,“ so der Kanzler.

    Na dann ist ja alles bestens !!

    • Gerd Franken Antworten

      Eins muss man dem Kanzler lassen, er ist ein Meister in der Produktion von Plattitüden. Da liefert er regelmäßig ab.

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