„Kloppo“ mächtig sauer über Trump und Infantino
Riesenskandal bei der Fußball-Weltmeisterschaft: Nach Medienberichten soll US-Präsident Donald Trump im Anschluss an das Sechzehntelfinale der Amerikaner gegen Bosnien-Herzegowinna den Fifa-Präsidenten Gianni Infantino angerufen und um eine „Überprüfung“ der Sperre für US-Torjäger Folarin Balogun gebeten haben. Der war nach einem unabsichtlichen Tritt auf den Knöchel von Tarik Muharemovic und nach VAR-Check des Feldes verwiesen worden.
Die FIFA überprüfte – und entschied, dass Balogun im Achtelfinalspiel gegen Belgien spielen darf – eigentlich wäre er für ein Spiel gesperrt gewesen.
Der designierte deutsche Nationaltrainer und gerade MagentaTV-Kommentator Jürgen Klopp ist außer sich über die Entscheidung. Am Rande des Achtelfinals zwischen Norwegen und Brasilien nannte Klopp den Vorgang „verrückt“ Und setzte nach: „Das ist unser Spiel, nicht deren Spiel!“ Klopp heftig weiter: „Diese beiden Menschen, die beide keine Ahnung von Fußball haben, sollten gar nichts damit zu tun haben.“
Der Platzverweis des Amerikaners sei eine Tatsachenetscheidung gewesen, die gelten müsse. Klopp: „Da gibt es keine zwei Meinungen. Das ist eine Rote Karte.“



Vielleicht könnte Merz mal bei Infantilo vorstellig werden…wegen des aberkannten Treffers der Mannschaft gegen Paraguay….
Sarkasmus off: Das ist ein offensichtlicher Skandal und erinnert ganz stark an Südafrika und Merkel….besonders wenn die Republikaner in den V.S. einen möglichen Wahlbetrug immer als Monstranz vor sich her tragen.
Die Belgier sollten auf dem Platz antworten……
Was halten Sie werter Herr Kelle von den Ruderern aus dem hohen Norden gegen die Sambatänzer aus Brasilien? Momentan bin ich ein Norweger…..
@Gerd Franken,
ich bin definitiv jetzt Norweger, aber ein bisschen auch Engländer und Belgier…wie ich immer gern sage: Europa ist wieder da
RO !
Also Kerr Kelle; jetzt klingen sie so ein bisschen wie der FIFA-Chef::
Heute bin ich schwul, morgen bi, übermorgen trans, dann queer, …..
Sie haben doch sicher eine Meinung, oder.
@joly,
habe ich immer. Auf welche Frage konkret?
Eine Unverschämtheit, was sich Trump und Infantino da geleistet haben. Gut, dass Belgien die Antwort auf dem Platz gegeben hat gegen die Amis…
KLaus Kelle
Wenn die Teilnehmer der WM nur einen Funken Anstand oder Moral hätten, würden einfach alle Länder ihre weitere Teilnahme an dem Turnier beenden. Im Anschluss daran aus der FIFA austreten und diesen korrupten Sauhaufen sich selbst überlassen.
Die Mannschaft der USA könnte hingegen auch Sportsgeist zeigen und öffentlich bekannt geben, dass sie den betreffenden Spieler trotz rückname der Karte für die Dauer seiner Sperrer nichtmehr einsetzen… (Das wird vermutlich am Ende auch passieren, damit Trump sein Gesicht wahren kann)
Es geht seit Jahren nichtmehr um den Sport und die Entscheidung des Verbandes sind ganz offensichtlich davon abhängig, wie viele Millionen von A nach B fließen. Das Turnier in Katar 2022 war eigentlich schon eine Unverschämtheit, besonders dann, wenn die Arbeitsbedigungen und tödlichen Unfälle für den Bau der Stadien berücksichtigt werden.
Die „Hydration Break“ hingegen ist ein direkter Angriff auf den Spielfluss und dient doch in Wahrheit nur dem Zweck, Werbepausen zu schaffen und für exorbitante Summen zu verkaufen.
Beginnend bei Infantino gehört dieser gesamte Saustall ausgemistet – oder permanent geschlossen. Einen Verband, der Geld ganz offen über Fußball setzt, braucht die Welt nicht.
Abgesehen davon – auch die unsäglichen Videobeweise und die gesamte Technik drum herum gehört abgeschafft. Der Schiedsrichter soll genau das tun, was der zweite Teil seines Namens bereits erahnen lässt. Ein Urteil muss an Ort und Stelle getroffen werden. Dieses Urteil muss Bestand haben und bedarf keiner weiteren Überprüfung.
Ob es richtig oder falsch war – geschenkt! Wir haben seit Anbeginn des Fußballs mit dieser Regelung leben müssen und es wurde Fußballgeschichte geschrieben, mit Entscheidungen wie der „Hand Gottes“.
Es ist wie so oft… früher war leider alles besser.
Für mich wäre die WM erträglicher, wenn Béla Réthy und C. Neumann einfach mal 10 Min. nicht kommentieren würden oder es ganz lassen. Da muss immer irgendwas belavert werden und sei es die Wohnzimmereinrichtung von L. Messi!
Ich kann mich den Vorkommentatoren nur anschließen. Was muss noch alles passieren, dass die weltweit großen 20-30 Fußballverbände Nägel mit Köpfen machen und die Reißleine bei dieser korrupten Infantino-FIFA ziehen?
Erst Katar, dann eine WM über 6 Länder in 3 (!) Kontinenten (WM 2030) gefolgt von einer weiteren in einem Wüstenstaat, Saudi-Arabien, die wohl wieder im Winter stattfindet und wegen Ramadan wahrscheinlich auf Anfang 2035 verschoben werden muss. Und dann noch der „FIFA-Friedenspreis“ an Trump.
Und jetzt das: Trump interveniert und der Speichellecker Infantino knickt ein. Selbst der ja nun alles andere als unbescholtene FIFA Ex-Chef Blatter schüttelt nur noch den Kopf.
Infantino zementiert seine Macht als uneingeschränkter FIFA-Herrscher über das „ein Verband – eine Stimme“-Stimmrecht, bei der die 150 kleinsten Fußballverbände zusammen noch nicht einmal so viele Mitglieder aufweisen wie der DFB.
Ein Reset mit eigenem, neuem Fußballweltverband dürfte am Widerstand auch großer Fußballnationen wie Brasilien, Italien, Deutschland oder Argentinien scheitern. Die über hundert Jahre gesammelten Sternchen wären futsch. Darum hilft nur Revolte von innen: Boykott der WM 2034 aller großen Fußballnationen.
Die Sponsoren erledigten dann den Rest. Eine WM mit Kap Verde gegen Burkina Faso als Highlight interessiert niemanden.
Ich habe bei dieser WM noch nicht ein einziges Spiel komplett geschaut.
Und spätestens seit Trumps Anruf bei Infant-ino und der Rücknahme der roten Karte, allerspätestens aber seit der Bestätigung der Fifa weiß ich auch, warum.
Es geht NUR noch um Kohle.
Und mit „elf Freunde müßt ihr sein“ hat das Ganze schon lange nichts mehr zu tun.
Von Nationalhymne singen & Co ganz zu schweigen.
Wenn dann auch noch die deutsche Fahne anstößig ist, fragt man ( frau auch, es sowieso ) sich, wann denn von Kampfanzügen der Bundeswehr das beidseitig angebrachte Nazionalitätskennzeichen entfernt wird.
Wie schön – das Top-Management des Welt-Fußballs und der mächtigste Mann der westlichen Hemisphäre, der gewichtige Führer Westens – scheinen aufs Perfekteste miteinander zu harmonieren. – Der „sportliche Abgrund“, in den die beiden Größen uns nur einen kurzen Blick haben werfen lassen. dürfte sich wohl als bodenlos erweisen. Unwillkürlich fragt man sich dann doch, was vielleicht sonst noch alles gekungelt oder es noch wird. Sorry, aber ich finde den Deal zwischen Trump und Infantino einfach nur… dreckig, ja dreckig. Die Begriffe unanständig oder infam wären in diesem Zusammenhang viel zu gelinde. Pfui! Man ruft den beiden Männern zu: schämt euch! und ahnt doch schon länger, dass dies niemals passieren würde. Das Holz, aus dem Trump und Infantino geschnitzt sind, wurde zweifellos aus ein und dem selben Stamm entnommen. Echt schlimm, das Ganze. Wie die Sache wohl in Spielerzirkeln diskutiert wird? Die beiden „Saubermänner“ haben soeben einen weiteren, dicken, Nagel in den Sarg des internationalen Spitzenfußballs geschlagen. Na toll.
Und das Schlimme ist: Diese beiden machtgeilen Gestalten haben keinerlei Scham, ein derartig dreckiges Spiel offen durchzuziehen.
Und kamen damit durch.
Bis zum Anpfiff.
Dann haben ihnen die Belgier die Rechnung präsentiert. Und die USA sich selbst. Es war deren schlechtestes Spiel.
What goes around, comes around.
@Harald,
und wer noch daran zweifelt, dass es Gott gibt, und dass er Humor hat, der sollte beim Ergebnis USA – Belgien nachschauen….
kk
@ Klaus Kelle
Für wahr! Erst war ich geneigt zu schreiben, „Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort.“, kam dann aber ins Zweifeln, weil eine kleine Sünde war das nicht mehr, sondern eine große, dreckige.
Und dann fiel mir das Obige ein.
Passt auch sprachlich 😉
Inzwischen kann man den Eindruck bekommen, die WM ist nicht mehr weit vom ESC entfernt, was die politische Korrektheit bzw. das gewünschte Ergebnis angeht.
„Transparenz“ ? Was war das doch gleich ?