Bedingt abwehrbereit: In der Köpfen der Deutschen ist die „Zeitenwende“ noch Lichtjahre entfernt

Ehrlich gesagt, ich hätte niemals für möglich gehalten, dass ich noch einmal so viel über Rüstung, Militär und Verteidigungsbereitschaft schreiben müsste, wie es seit 2022 passiert. Wir alle hatten ja nach 1990 und dem Zusammenbruch der Sowjetunion und des Warschauer Paktes gedacht, nun sei „das Ende der Geschichte“ mit einem positiven Ausgang erreicht. Der amerikanische Politikwissenschaftler Francis Fukuyama prägte den Begriff in einem Aufsatz 1989, der sogar noch vor dem Fall der Berliner Mauer in der Zeitschrift „The National Interest“ erschien.

Mit dem unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch des Ostblocks stellte er die These auf, dass der jahrzehntelange Kampf der Ideologien endgültig beendet sei. Die liberale Demokratie westlicher Prägung und die Marktwirtschaft hätten sich nun als „die endgültige Form der menschlichen Regierung durchgesetzt“, behauptete er voller Kühnheit.

Wir alle sind heute schlauer

Der Kampf der Systeme tobt heute wilder als noch zu Zeiten der Sowjetunion und des Kalten Krieges. In ihrer Siegesbesoffenheit haben sich insbesondere in Europa und dann noch einmal schlimmer in Deutschland und Italien die Koordinaten verschoben.

Man vernachlässigte die nationale Sicherheit Deutschlands komplett, rüstete die Bundeswehr zu einer zahnlosen Operettenarmee herunter. Waffen und Kampfsysteme, Panzer und Flugzeuge – das war alles nicht mehr wichtig. Verteidigungsministerinnen schritten mit roten Pumps die Truppenparade ab, „Kampfanzüge“ für schwangere Soldatinnen wurden beschafft und Seminare für „sexuelle Vielfalt“ in der Truppe für die Rekruten veranstaltet. Alles nur noch ein großer Spaß, weil es kann ja nichts mehr passieren. Weil Deutschland und Europa – wir hatten ja angeblich nur noch Freunde überall.

Ministerinnen mit Regenbogenbinde über dem Jackett, Erdgas kaufen aus Russland und Autos verkaufen in China – darauf konzentrierte man sich. Wladimir Putin hat uns mit seinem brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine in die raue Realität dieser Welt zurückgerissen.

Der offenkundige Psychopath mit Minderwertigkeitskomplexen zeigt gleichzeitig, dass auch seine Möglichkeiten mehr als limitiert sind. Aber Moskau arbeitet daran und füllt seine Depots trotz des laufenden Krieges weiter auf. Für was?

Natürlich ist da etwas dran, wenn deutsche Talkshow-Helden spöttisch fragen, was Putin denn mit uns wolle, das sich hier zu erobern lohne.

Aber ich spreche nicht von einem physischen Angriff, von Panzern und Raketen, sondern von einem Europa, das von den Amerikanern verlassen und von der Russischen Föderation dominiert wird. Und das kann niemand wollen, der noch alle Tassen im Schrank hat. Tino Chrupalla wäre also raus.

Die NATO stellt sich seit zwei Jahren effektiv auf, pumpt Milliarden um Milliarden in die Rüstung und Modernisierung ihrer Streitkräfte. Und militärstrategisch ist die NATO stark – mit den USA oder ohne die USA. Für Russland reicht es konventionell immer. Aber Russland hat eben nicht nur alte Panzer und gute Hacker, sie haben auch ein paar Tausend nukleare Sprengköpfe. Ohne die Amis wäre Status heute dann Feierabend für uns.

Ich bin überzeugt, das wird nicht passieren

Denn die Amis sind ja nicht raus, sie blasen mit ihrem Präsidenten bloß gerade die Backen auf. Und sie haben mit ihrer Kritik an der Pussyfizierung der europäischen Streitkräfte ja auch recht. Aber: Nach Trump ist ohne Trump. Niemand weiß, wer in zwei Jahren US-Präsident wäre. Marco Rubio wäre mein Favorit, weil er weiß, dass die Zukunft im Westen liegt und nicht in Deals mit zweifelhaften Gestalten in Moskau, Teheran oder Peking. Außerdem könnte ich dann mein „Rubio 2016“-T-Shirt wieder häufiger öffentlich tragen. Vielleicht wird es ja aber auch wieder ein Demokrat, die ja den Gedanken vom alten Westen noch eher in der politischen DNA haben als die MAGA-Freunde.

Schauen wir mal, auf jeden Fall müssen Deutschland und Europa stark und auf alles vorbereitet sein. „Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit“, hieß vor Jahren mal ein Slogan der NATO. Den hatte ich in meinem Büro hängen mit einem NATO-Wimpel auf dem Schreibtisch. Denn das trifft es 100-prozentig.

Erst als wir Deutschen begannen, die äußere und innere Sicherheit nicht mehr ernst zu nehmen, haben uns die damals verantwortlichen Politiker in diese gefährliche Lage gebracht. Das betrifft übrigens auch unsere drei Nachrichtendienste, die von FDP – manche erinnern sich – und Grünen komplett entkernt wurden mit sogenannter Transparenz und übertriebenem Datenschutz und ätzender Bürokratisierung.

All das ändert sich gerade, und es ist auf einem guten Weg, nach allem, was ich von aktiven Soldaten der Bundeswehr höre.

Und Schweden und Finnland sind ein Riesengewinn für uns Europäer in Fragen der Sicherheit. Natürlich liegt es auch im deutschen Interesse, die Ukraine wirtschaftlich und militärisch zu unterstützen, um als Bollwerk gegen die imperialistischen Gelüste Putins zu bestehen. Niemals wieder darf Russland in eine Situation kommen, wo sie glauben, sie könnten gegen den Westen gewinnen.

Aber es gibt leider eine Kehrseite der Medaille

In der Debatte um die Sicherheit Europas reden wir fast ausschließlich über Panzerzahlen, Munitionsdepots und das Fünf-Prozent-Ziel der NATO. Aber was ist eigentlich mit unserer mentalen Bereitschaft, unsere Freiheit und unseren Wohlstand, unser Rechtssystem und unsere Familien im Ernstfall mit der Waffe in der Hand zu verteidigen?

Ich bin so erzogen worden, dass das eine Selbstverständlichkeit ist für jeden Patrioten.

Aber schauen Sie sich die deutsche Gesellschaft von heute an! Welche Unterwürflinge da unterwegs sind und behaupten, sie seien deutsche Patrioten, das ist atemberaubend.

Eine aktuelle, großangelegte Untersuchung des US-amerikanischen Foreign Policy Research Institute (FPRI) hat mehr als 31.000 Bürger aus den europäischen Mitgliedsstaaten der NATO zu ihrer persönlichen Motivation für einen Verteidigungskampf befragt.

„Would You Fight For Your Country? The Most and Least Willing Among NATO Allies“, ist das Papier überschrieben, das die psychologische und gesellschaftliche Basis der kollektiven Verteidigung analysiert.

Die Ergebnisse sind erschütternd

Methodisch unterscheidet die Studie zwischen der abstrakten Unterstützung für das NATO-Bündnis und der persönlichen Bereitschaft, „im Falle eines Krieges für das eigene Land zu kämpfen“. Die Forscher gehen davon aus, dass moderne Abschreckung nicht nur aus Hardware besteht, sondern aus der Glaubwürdigkeit, diese auch unter dem Risiko des eigenen Lebens einzusetzen.

Die Daten offenbaren eine tiefe geografische und kulturelle Kluft innerhalb der NATO. An der Spitze der Verteidigungsbereitschaft stehen Länder, die entweder eine unmittelbare Bedrohungswahrnehmung teilen oder eine tief verwurzelte Tradition des wehrhaften Patriotismus pflegen.

Die Türkei führt das Feld mit einer Kampfbereitschaft von 88 % einsam an. Dahinter folgen die neuen nordischen Mitglieder Schweden (66 %) und Finnland (64 %) sowie Griechenland (63 %). In diesen Staaten wird die Verteidigung des Territoriums als kollektive Bürgerpflicht verstanden, die eng mit der nationalen Identität verknüpft ist.

Am anderen Ende des Spektrums findet sich der „pazifistische Kern“ Westeuropas. Italien und die Slowakei bilden mit jeweils nur 25 % das Schlusslicht. Deutschland liegt mit 27 % nur knapp darüber. Dass weniger als jeder dritte Deutsche bereit wäre, das eigene Land mit der Waffe zu verteidigen, markiert einen historischen Tiefpunkt und steht in scharfem Kontrast zur proklamierten „Zeitenwende“.

Überraschend sind auch die Werte aus Nordamerika: In den USA (37 %) und Kanada (39 %) ist die Bereitschaft zum persönlichen Kampfeinsatz deutlich geringer, als es das weltpolitische Engagement dieser Mächte vermuten ließe.

Schlussfolgerungen für Deutschland: Die unvollendete Zeitenwende

Die Ergebnisse dieser Studie belegt, dass die von der Bundesregierung ausgerufene „Zeitenwende“ bisher ein rein fiskalisches und materielles Projekt geblieben ist. Zwar werden Sondervermögen für die Bundeswehr bereitgestellt, doch die gesellschaftliche Mentalität der Deutschen ist im „Post-Heroismus“ der vergangenen Jahrzehnte erstarrt.

Die Forscher des FPRI identifizieren das historische Erbe des Zweiten Weltkriegs als Hauptgrund für die deutsche Zurückhaltung.

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Die jahrzehntelange Erziehung zum Pazifismus und das Misstrauen gegenüber dem Militärischen haben eine Gesellschaft geformt, die Sicherheit als Dienstleistung betrachtet, die vom Staat (oder den USA) garantiert werden soll, ohne dass der Einzelne dafür ein persönliches Risiko eingeht. Ihr macht das schon…

Für die deutsche Politik bedeutet: Wenn die Bundeswehr wieder „kriegstüchtig“ werden soll, reicht es nicht aus, Panzer zu bestellen. Es bedarf einer gesellschaftlichen Debatte über den Wert der Freiheit und die Notwendigkeit, diese im Ernstfall aktiv zu schützen. Ohne eine Steigerung der Verteidigungsbereitschaft bleibt zumindest die deutsche Sicherheitspolitik ein Kartenhaus ohne Fundament.

Und es gibt noch einen Aspekt: Die Erosion des Artikels 5

Die NATO basiert auf dem Versprechen: „Einer für alle, alle für einen.“ Doch wenn die Bürger der finanzstärksten Mitgliedstaaten wie Deutschland oder Italien nicht bereit sind, ihr eigenes Land zu verteidigen, wie glaubwürdig ist dann das Versprechen, für die Freiheit Lettlands oder Polens zu kämpfen?

Wenn aber ein Aggressor wie Russland davon ausgeht, dass die westlichen Gesellschaften bei den ersten nennenswerten Verlusten den politischen Druck auf ihre Regierungen zum Rückzug erhöhen, verliert das Bündnis sein stärkstes Schwert.

Außerdem droht die NATO dann zu einer Zweiklassengesellschaft zu mutieren: Auf der einen Seite die „Frontstaaten“ im Osten und Norden, die hochgradig mobilisiert und wehrhaft sind, und auf der anderen Seite die bräsigen „Sicherheitskonsumenten“ im Westen, die sich auf ihrer geografischen Lage ausruhen. Dieses Ungleichgewicht gefährdet den Zusammenhalt des Bündnisses langfristig mehr als jede Pöbelei von jenseits des Atlantiks.

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Dieser Artikel wurde 85 mal kommentiert

  1. gerd Antworten

    Die NATO von 1949 ist nicht mehr die NAT’O von 2026. Die globalen Veränderungen sind einfach zu brutal.

  2. H.K. Antworten

    Wenn die USA sich aus der NATO ( und dem Ukraine-Krieg ! ) zurückziehen aufgrund hilfreicher Äußerungen von Merz & Co., können wir uns anerkennend gegenseitig auf die Schulter klopfen.

    Verteidigung wird dann sicher „billiger“ …

  3. Harald Antworten

    Eine treffende Analyse!

    Interessant hierbei der Blick darauf, welche Parteien die Jüngeren favorisieren: Linke und AfD.

    Von Linken war noch nie Verteidigungswilligkeit zu erwarten. Von Kriegstüchtigkeit ganz zu schweigen. Ihr Pazifismus fußt schon seit jeher auf einem Kuschelkurs mit Moskau. Das war schon zu Sowjetzeiten so.

    Da reicht sie sich heuer die Hände mit der AfD. Autokratie, ein vermeintlich starker Führer, Anti-Wokeness und billiges russisches Gas waren einfach zu verlockend für den Wählerfang. Bisher hat die AfD auch den Spagat hinbekommen, dabei auch noch Trump anzuhimmeln. Sein Schmusekurs mit Putin erleichterte dies. Jetzt, wo Trump die Weltwirtschaft in die Krise bombt, das Aufräumen aber anderen überlassen will sowie Staaten auffordert, dann halt Öl bei den USA zu kaufen, dämmert so einigen in der AfD, dass sie da einem veritablen Narzissten und weltpolitischen Hasardeur auf den Leim gegangen sind, der das Zurücklassen verbrannter Erde auch noch als persönlichen Erfolg verkauft. Bei manchen ist der Schlauch halt länger oder die eigene politische Ideologie zu schwer. Auch heute noch. Die Wiedereinsetzung der Wehrpflicht steht zwar im AfD-Parteiprogramm, aber nicht solange noch Krieg in der Ukraine herrscht oder – alternativ – dass dieses Deutschland ja gar nicht verteidigungswürdig ist. Für jeden hält man ein Grund parat, aktuell gegen Wehrpflicht und Verteidigungsfähigkeit zu sein.

    Bei Jungen kommt sowas an. Ein entscheidender Grund für sie, Links oder AfD zu wählen. Etwas für das Land tun, egal ob beim Militär oder im Zivildienst: Neee! Mein Leben. Meine Freiheit.

    Wobei: Das ist kein Alleinstellungsmerkmal der Jungen. Auch die Älteren verfahren nach dem gleichen Motto. Alle rufen nach Reformen, aber bitte nicht jene, die einen selber treffen. Stichwort Gesundheits- oder Rentenreform. Wehe, es träfe einen selber. Dann ist das Geschrei groß. Typisches St. Florians-Prinzip. Wasch mich, aber mach mich nicht nass.

    So ist kein Staat zu machen, denn der sind wir alle. Vielleicht die bitterste Erkenntnis dieser Tage. Sich mit Deutschland identifizieren und etwas für dieses Land tun, dazu ist keiner mehr bereit.

    • S v B Antworten

      Wirklich nur Trump? Wenn ich zurückdenke, fallen mir noch andere US-amerikanische Präsidenten ein, die es ebenfalls geschafft haben, andernorts verbrannte Erde und politische Instabilität zu hinterlassen. Scheint fast, als läge dies in der in der DNA amerikanischer Präsidenten. 😉 Ob das Zurücklassen „aufgewühlter Staaten“ den gerade an der Macht befindlichen Präsidenten seinerzeit auch als Erfolg galt, erinnere ich nicht mehr. Vorstellbar wär’s. Halt, Barak Obama meinte später doch tatsächlich, dass die Nachkriegsplanung im Anschluss an den Libyeneinsatz gefehlt hätte. Nicht zu vergessen, mit bis heute andauernden, massiven Auswirkungen auf Europa, insbesondere aber auf Deutschland. Also dumm gelaufen, irgendwie. Selbst bei höchstproblematischen Einsätzen scheint mitunter die allzu oft befolgte Devise zu lauten: erst handeln, dann denken! Auch in inneren Angelegenheiten folgt man hierzulande gar nicht so selten diesem probaten Motto. Also – noch(!) – in ganz anderen Zusammenhängen, dem Himmel sei Dank.

      • Harald Antworten

        Aktuell ist es nun mal Trump. Mit unmittelbaren Konsequenzen. Wir sehen sie tagtäglich an der Zapfsäule.

        Und demnächst im Supermarkt. Mit einer Inflation, die sich gewaschen haben wird.

        Das Zynische: Trump verkauft es anders als seine Vorgänger auch noch als Erfolg und schlägt unverhohlen vor, man solle doch Öl bei den USA kaufen.

        So dreist war bisher noch kein US-Präsident.

        • H.K. Antworten

          Was hätte Trump tun sollen ?

          Warten, bis aus Teheran die ersten Raketen Europa erreichen, insbesondere Deutschland als „Israel-Freund“ und -Verteidiger ?

          Wären uns ein paar Raketeneinschläge in Berlin, München, Hamburg lieber ?

          Hätte er warten sollen, bis die Mullahs ein Atomwaffenarsenal haben ?

          Aber wie sagte unser einzigartiger, unvergleichlicher Kanzler ? „WIR gaben mit dem Krieg NICHTS zu tun !“

          Wirklich weise, vorausschauend und absolut hilfreich.

          • Harald

            @ H.K.

            Ich bitte Sie! Als ob es Trump um Europa gegangen wäre! Und sich Teheran trauen würde, einen NATO-Land anzugreifen. Vor allem: Tönte Trump nicht lautstark letzten Sommer, das Iranische Atomprogramm mit dem US-Angriffs ausgeschaltet zu haben? Wie langen wollen Sie diesem loose cannon eigentlich noch glauben?

            Trump hat dort eine Eskalation betrieben, zunächst um einen regime change herbeizuführen. Davon ist keine Rede mehr. Dann hat sich Iran stärker gewehrt, als Trump das auf dem Schirm hatte und genau das getan, vor dem viele seiner eigenen Militärs ihn warnten: Die Straße von Hormus blockiert. Und mehr noch: Die Ölinfrastruktur in Golf-Nachbarstaaten ausgeschaltet. Für die gesamte Weltwirtschaft ist das weitaus bedrohlicher als 1000 Bomben.

            Und jetzt, wo er den Schaden angerichtet hat, sollen ihm andere helfen, die Suppe auszulöffeln. Oder halt Öl bei den USA kaufen.

            Wo bitte kann und soll Deutschland militärisch helfen, was das US-Militär nicht selber besser kann?

            Wachen Sie doch endlich auf! Trumps Ruf nach Hilfe ist eine innenpolitische PR, um die große Mehrheit auch seiner Anhänger, die gegen den Krieg waren und sind, wieder hinter sich zu kriegen. Funktioniert nur nicht.

          • H.K.

            Ich habe nie behauptet, daß Trump in erster Linie an Europa, gar an Deutschland und seinen Freund „Friderisch“ gedacht hat.

            Aber profitieren wir nicht davon, wenn den Mullahs die Möglichkeit genommen wird, u.a. uns zu bombardieren bzw. mit Raketen zu beschießen ?

            Wir picken uns immer gern die Rosinen heraus und sind gleichzeitig darauf bedacht, nur ja nie und bei niemandem anzuecken.

            Kein Wunder, daß wir uns isolieren und von niemandem mehr ernst genommen werden.

            Sollten die USA unter Trump aus def NATO aussteigen, ich wiederhole mich, können wir uns gratulieren und gegenseitig auf die Schulter klopfen.

            Man kann die USA und The Donald auch kritisieren, ohne das vor laufenden Kameras großkotzig in jedes erreichbare Mikrofon zu posaunen und sich dann über das Echo zu wundern.

            Das, was an „Hass und Hetze“ seit längerem von deutschen Medien, insbesondere den Öffentlich Rechtlichen kommt, wird uns noch gewaltig auf die Füße fallen.

          • Steve Acker

            HK
            „Aber profitieren wir nicht davon, wenn den Mullahs die Möglichkeit genommen wird, u.a. uns zu bombardieren bzw. mit Raketen zu beschießen ?“

            nein, denn diese Gefahr bestand nicht.
            aber wir werden durch diesen Krieg viel Schaden nehmen,
            aktuell durch die enorm gestiegenen Ölpreise,
            und wenn künftig dort ein Bürgerkrieg ausbrechen sollte , bekommen noch viele viele Flüchtlinge

            All diese regime changes der amis haben die Situation immer nur schlechter gemacht als vorher

          • Harald

            @ H.K.

            Nochmal: Von den Mullahs ging und geht hierzulande keine Gefahr aus. Sie kämen nie auf die Idee, ein NATO-Land anzugreifen. Die größere Gefahr für Europa wäre eine durch den Krieg ausgelöste neue Flüchtlingswelle.

            Im übrigen finde ich es interessant, dass Sie es als Beleidigung empfinden, wenn Merz sehr richtig sagt, dass das nicht unser Krieg ist, Europa vorher noch nicht einmal informiert wurde. Umgekehrt beleidigt Trump die Europäer und andere fortlaufend in übelstem Ton, bewusst vor laufenden Kameras. Ich empfand die Bücklinge, die wir stets machten, bloß um Trump nicht zu brüskieren, peinlich. Das ist auch nicht das, was Trump schätzt. Er will klare Worte, und dann sollte man die auch benutzten.

            Wenn Trump tatsächlich aus der NATO austreten will, dann werden ihn auch freundliche Worte nicht davon abbringen. Zumal er das als Präsident gar nicht kann. Und dass ihm der Kongress mit Zweidrittel-Mehrheit folgen wird, ist wohl ausgeschlossen.

          • H.K.

            Es ist schon bemerkenswert, was mir hier so alles in den Mund gelegt wird.

            „ Im übrigen finde ich es interessant, dass Sie es als Beleidigung empfinden, wenn Merz sehr richtig sagt, dass das nicht unser Krieg ist, Europa vorher noch nicht einmal informiert wurde.“

            Ersteres habe ich bitte WO und WANN gesagt, geschrieben oder sonstwie geäußert ?
            Daß Europa nicht informiert wurde, wird wohl niemand ernsthaft bestreiten.

            Bitte genau beim Wortlaut bleiben und nicht etwas hineinterpretieren und das dann als meine Aussage verkaufen !

    • gerd_rau Antworten

      Wenn es denn Reformen gäbe hätte ich nichts dagegen! Aber was wird denn in Deutschland als Reform verkauft, man zieht denen die noch arbeiten noch mehr Geld aus der Tasche und sowas ist keine Reform, sondern höchstens Raubrittertum! Eine Reform wäre aus 95 Krankenkassen 2 zu machen, die haben eh fast identische Leistungen. Man könnte auch mal den aufgeblähten Staat verkleinern und das Beamtentum abschaffen, würde viele Kosten senken, mit den vielen Beamten jetzt funktioniert der Staat ja auch nicht! Für 1,4 Millionen Beamtenpensionen wendet dieses Land genauso viel Geld auf wie für 20 Millionen Renten! Auch ein schönes Beispiel dafür das sich arbeiten in diesem Land nicht lohnt, man muss es ins Büro schaffen!
      Das musste ich mal losswerden, dieses ewige die Leute wollen nicht und jammern nur geht mir wirklich auf den Zeiger, weil das extrem oberflächlich ist.

      • Harald Antworten

        Ihre Antwort ist typisch für das, was ich beschrieben habe. Reformen nur bei den anderen wie Beamten, nicht aber bei einem selber. Um Ihre beiden Beispiele mal durchzudeklinieren.

        Ich bin auch für Staatsverschlankung, aber sind alle bereit, auch die Konsequenzen zu tragen? Weniger Öffnungszeiten und längere Wartezeiten auf Ämtern, eingeschränkte Einspruchs- und Rechtsmittelverfahren, höhere Hürden für Klagen vor Gericht, weniger Leistung (Bibliotheken, Schwimmbäder), weniger Kontrolle und Aufsicht (Bauaufsicht, Umweltkontrollen, Gesundheitsämter) und mehr Automatisierung über Digitalisierung bei Antragstellung und -genehmigung? Corona hat uns doch gezeigt, wie „unbürokratisch“, als ohne größere Prüfung, Testcenter aus dem Boden gestampft oder Staatshilfen vergeben wurden und viele schwarze Schafe sich eine goldene Nase damit verdienten. Das aufzuarbeiten wird die Gerichte noch Jahre beschäftigen, bis es wegen Verjährung zu spät und das Steuergeld für immer weg ist.

        Bei den Krankenkassen 95 -> 2 (besser runter auf eine, und damit auch weg mit der PKV sondern eine gemeinsame Krankenversicherung für alle) bin ich bei Ihnen, man darf aber nicht vergessen, dass eine damit umso größere Krankenkasse eben auch sehr viel mehr Mitarbeiter braucht. Das Einsparpotential ist also limitiert und es gab ja schon unzählige Fusionierungen von Krankenkassen.

        Die dicken Brocken bei der Gesundheitsversorgung liegen auf der Ausgabenseite. Und das hat einen simplen Grund: Wir werden alle Gott sei Dank immer älter. Das sieht man ja auch bei der PKV. Entweder, wir akzeptieren deswegen steigende Beiträge zur Krankenversicherung oder wir müssen ein paar unangenehme Kröten schlucken.

        • H.K. Antworten

          1. Weg mit der Privaten Krankenversicherung ??

          Das ist sicher möglich – allerdings wohl erst für zukünftige Generationen.

          Was bitte machen Sie mit den von privat Versicherten in Jahrzehnten gebildeten „Altersrückstellungen“ ?

          Einkassieren ? Unter den Tisch fallen lassen ?

          Aus informierter Quelle weiß ich, daß die privaten Kassen die Verfassungsklage fertig in der Schublade haben.

          Vieles an Forschung und teuren Geräten wäre ohne die höheren Zahlungen durch privat Versicherte gar nicht möglich.

          Wenn auf der Autobahn statt zwei Fahrstreifen nur noch einer vorhanden ist, geht es sicher eher nicht schneller vorwärts.

          2. „ Die dicken Brocken bei der Gesundheitsversorgung liegen auf der Ausgabenseite. Und das hat einen simplen Grund: Wir werden alle Gott sei Dank immer älter.“

          Stimmt.

          Das war allerdings bereits im letzten Jahrhundert so.

          Der wesentliche und exorbitante Ausgabenfaktor wurde vom Chef der Gesetzlichen Kassen, Gassen, „plötzlich und unerwartet“ genannt. Bis dahin traute sich niemand zu sagen, daß die Ursache für die immensen Kostensteigerungen in der kostenlosen Versicherung der nie eingezahlt habenden „Neubürger“ sowie der Bürgergeldempfänger liegt.

          Völlig unlogisch und absolut inkonsequent ist die derzeit diskutierte und geplante wegfallende Mitversicherung von Ehepartnern und Kindern unter 6 bzw. 7 Jahre.
          Der nächste Schritt wäre vorprogrammiert: der komplette Wegfall der Kindermitversicherung.

          Sehr familienfreundlich und zukunftsweisend !

          Wenn wir das alles wollen: Bitte sehr !

          • Harald

            @H.K.

            1. PKV Rückstellungen können entweder ausgezahlt werden oder man entscheidet per Stichtag, ab dem es nur noch eine Versicherung für alle gibt. Alles machbar, wenn man nur will.

            2. Die Krankenversicherung von Asylbewerbern wird vom Staat (Kommunen und Ländern bezahlt), nicht von der GKV. Erst wenn sie als Flüchtlinge anerkannt worden sind und Bürgergeld erhalten, trägt das die GKV, die der Staat wie bei allen Bürgergeldempfängern aber nicht vollumfänglich ausgleicht. Genau das hat die Gesundheitskommission aber vorgeschlagen.

            Der Anstieg der Ausgaben liegt ganz klar an den Boomern, die jetzt in das gesundheitskostenintensive Alter kommen. Das mag plötzlich geschehen sein, unvorhersehbar war es nicht.

            Die kostenfreie Mitversicherung des Ehepartners ist aus familienpolitischer Sicht richtig, zumindest dann, wenn wirklich Kinder da sind. Dennoch ist es Familienpolitik und damit eine versicherungsfremde Leistung und gehört aus der GKV gestrichen und per Steuern bezahlt. Ist zwar linke in die rechte Tasche aber wenigstens ehrlich. Gleiches gilt auch für die kostenfreie Mitversicherung für Kinder.

          • H.K.

            Ja, Andreas Gassen hat einfach keine Ahnung …

            Und der „sensible Lars“ hat selbstverständlich recht mit der Aussage, die Migration seit 2015 stabilisiert die Sozialsysteme.

            Der Mann kennt sich aus !

            „Deutschland schafft sich ab“ – und die große, alte Arbeiterpartei schafft es schon noch bis 4,9 % …

          • Harald

            @ H.K.

            Nennen Sie doch bitte mal die Referenz, wo Gassen als Grund für die „wesentlichen und exorbitanten“ Steigerungen der GKV-Ausgaben die „plötzlichen und unerwarteten…Neubürger“ nannte.

            Falls er dies wirklich sagte hätte ich ihn gefragt, wie er sich die ebenso gestiegenen Kosten bei der PKV erklärt.

          • H.K.

            INTERVIEW
            «Von den Bürgergeldempfängern hat rund die Hälfte keinen deutschen Pass, aber sofort Zugang zum Gesundheitssystem», sagt der Kassenärzte-Chef Andreas Gassen
            Die Kosten steigen, Praxen und Patienten ächzen, Reformen lassen auf sich warten: Andreas Gassen, Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, rechnet mit der Gesundheitspolitik ab – und findet trotzdem Lob für das System.

            Beatrice Achterberg, Berlin
            NZZ 22.03.2026, 05.30 Uhr
            7 Leseminuten

          • Harald

            @ H.K.

            Danke für die Referenz. Das hilft, das alles mal einzuordnen.

            Die Deckungslücke der GKV für rd. 5.5 Mio Bürgergeld beläuft sich also im Jahr auf rd. 10Mrd €. Knapp die Hälfte davon haben keinen deutschen Pass; die meisten von ihnen (rd. 700.000) Ukrainer, vorwiegend Frauen und Kinder. Aber lassen wir diese mal in der Rechnung.

            Das heißt wir reden über maximal 5Mrd.

            Die Gesamtausgaben der GKVs lagen 2025 bei ca. 340Mrd. Sprich: Die obigen 5Mrd machen gerade mal 1,5% dieser Kosten aus. Nur um das mal in Relation zu setzen, wobei die Gesundheitskommission ja zurecht vorgeschlagen hat, diese Deckungslücke durch Steuern zu schließen anstatt diese alleine den GKV-Versicherten aufzubürden.

          • H.K.

            Es geht nicht in erster Linie ums Geld !

            Es geht um den „sozialen Frieden“, um ein ausgeprägtes Ungerechtigkeitsgefühl !

            Es kann nicht sein, daß Hunderttausende, Millionen Menschen in ihrem Leben keinen einzigen Cent in das Sozialsystem eingezahlt haben, nicht arbeiten, obwohl sie könnten, und denen, die teils Jahrzehnte eingezahlt haben, streicht man Leistungen oder/ und erhöht zusätzlich deren ohnehin hohen Beiträge.

            Ob der Polizistenmörder von Völkingen nun verurteilt wird wegen Mordes oder nicht, davon geht es niemandem in diesem Land besser oder schlechter – subjektiv gesehen.

            Niemand hat einen Cent mehr oder weniger in der Tasche, die Sonne scheint dadurch nicht eine Sekunde länger oder weniger.

            Aber das „Gerechtigskeitsgefühl“ bleibt auf der Strecke. Nachhaltig.

            Das Vertrauen inn „den Staat“ erodiert massiv.

            Von der Vorstellung, daß dieser Nichtsnutz über kurz oder lang wieder lustig auf der Straße herumläuft, mutmaßlich nicht arbeitet, sondern obendrein auf unsere Kosten lebt, von dem Signal, das von diesem Urteil nicht nur für die Polizisten in unserem Land ausgeht, gar nicht zu reden.

            Wie die Familie des ermordeten Polizisten damit umgeht, will ich mir gar nicht vorstellen.

            Selbstverständlich kann man über die Abschaffung der „Zweiklassenmedizin“ reden. Selbstverständlich kann man über die Abschaffung des Ehegattensplittings und der Ehepartnermitversicherung sowie über die der Kinder reden.

            Aber bitte dann, wenn tatsächlich und ohne Denkverbote IN ALLE RICHTUNGEN GEDACHT wird – und wenn das Verschleudern von unzähligen Steuermilliarden in alle Welt für jeden nur vorstellbaren Unfug beendet wird.

          • Harald

            @ H.K.

            In Ihren bisherigen Auslassungen ging es ums Geld, genauer gesagt der Gesundheitskosten. Darum habe ich das mal aufgeschlüsselt.

            Was Ihr Gerechtigkeitsgefühl anbelangt, bin ich bei Ihnen respektive geht mir da auch so einiges gegen Strich. Das betrifft Migranten wie Deutsche gleichermaßen, die unsere teils vom Grundgesetz und Bundesverfassungsgericht festgeklopften Sozialsysteme (auch in ihrer „Höhe“) ausnutzen. Inwieweit man hier weiter kürzen kann, ohne vom BVerfG wieder in die Grenzen gewiesen zu werden, weiß ich nicht. Schon die jetzt beschlossenen Kürzungen bei der neuen Grundsicherung dürften vor dem höchsten Gericht landen. Dass die Regierung es dennoch versucht, ist richtig.

            Und auch sonst sollte es keine Denkverbote geben. Was mich nur stört ist, dass alle nach Reformen rufen und kaum dass Vorschläge auf dem Tisch liegen, die verschiedensten Interessensgruppen anfangen, ihre eigenen Pfründe zu sichern und „nein“ sagen, sobald es sie selber betrifft. Und ja: Dazu gehört auch die kostenfreie Krankenmitversicherung des Ehepartners. Wenn wirklich eine Frau (weit seltener Mann) wegen Kindererziehung nicht selbst arbeiten geht, kann man das aus familienpolitischen Gründen machen, dann aber steuerfinanziert und nicht den GKV-Versicherten alleine auferlegt. Und spätestens, wenn die Kinder volljährig sind, hat das zu enden.

            Der Kernansatz muss aber ein anderer sein: Wer Reformen will, der muss auch akzeptieren, wenn diese einen selber treffen. Wenn alle stattdessen stets auf andere zeigen, führt das zu nichts.

          • H.K.

            @ Harald

            Seit gestern nachmittag sollte hier eigentlich ein von mir eingestellter Link Ihre Forderung nach einem Beweis befriedigen.

            Da auch dieser Link nicht freigeschaltet wurde, bitte einmal selbst bei youtube suchen:

            „ Migration sprengt unser Gesundheitssystem – trotz Rekordeinnahmen!“

          • Harald

            @ H.K.

            Den Bericht hatte ich schon vorher gefunden, auch die Aussagen von Gassen. Die habe ich oben aufgeschlüsselt (Bürgergeldempfänger mit Migrationshintergrund machen max. 1,5% der Gesamtausgaben der GKVs aus).

            Daneben enthält der Bericht eine grobe Falschaussage. Wer als Asylbewerber nach Deutschland kommt, erhält nicht sofort vollen Zugang zum Gesundheitssystem sondern nur eine Notgesundheitsversorgung, die voll vom Staat finanziert wird. Erst wenn sie anerkannt und länger hier sind, haben sie Anspruch auf Bürgergeld. Und wie gesagt: Diese generelle Deckungslücke bei Bürgergeldempfängern soll laut Kommission ja geschlossen werden.

          • H.K.

            Ob die Kosten für Bürgergeldempfänger oder/ und Asylbewerber nun durch die GKV-Mitglieder oder durch SteuerInnenzahlergelder beglichen werden, ist linke Tasche, rechte Tasche.

            Ob dem Bürger das Geld durch GKV-Beiträge oder höhere Steuern genommen wird, spielt nicht wirklich eine Rolle.

          • Harald

            @ H.K.

            Dass am Ende des Tages jemand die Kosten zu tragen hat ist richtig, aber es ging hier um hier um die Frage, ob Flüchtlinge und Migranten für die Kostenexplosion bei der GKV verantwortlich sind, und das stimmt so nicht wie an mehreren Beispielen belegt.

          • H.K.

            Wenn in Ihrem Haushalt bisher 4 „Esser*/-/:/_/•/Innen“ am Tisch sitzen, kostet der wöchentliche Familieneinkauf € 100.

            Wenn Sie dazu 3 „Gäste“ dauerhaft einladen, dann bleibt es bei wöchentlich € 100.

            Logisch – irgendwie …

            Glauben Sie‘s gern weiter.

          • Harald

            @ H.K.

            Ich wusste gar nicht, dass die GKV mein Essen zu Hause zahlt 🤔😉

          • H.K.

            Tja, hier in diesem Blog lernt man ( frau auch, es sowieso ) jeden Tag etwas Neues dazu …

            🤗

      • Achim Koester Antworten

        @gerd-rau
        Es würde keine Kosten sparen, die KK auf 2 zu reduzieren. Denn die größtenteils verbeamteten Mit“Arbeiter“ wollen ja weiter bezahlt werden. Und ich möchte mir nicht ausmalen, wieviel Schaden sie auf anderen Pöstchen anrichten können.

  4. Querdenker Antworten

    Ich sage es gleich vorweg, ich bin nicht bereit für diese Gesellschaft zu kämpfen.

    Vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion und des Warschauer Paktes war die BRD ein anderes Land, in dem ich damals auch meinen Wehrdienst nicht verweigert habe. Der Westen und die BRD verfolgten eine demokratisch-marktwirtschaftliche Ideologie und der Ostblock die kommunistisch-planwirtschaftliche Ideologie. Mit dem Zusammenbruch des Ostblocks wurde der jahrzehntelange Kampf der Ideologien nicht beendet, sondern er hat sich in unsere Gesellschaft verlagert. Die Ideologien spalten heute die Gesellschaft der BRD in zwei Lager, so wie es damals der Westen und der Ostblock waren. Nur sehr wenige wären damals im Westen bereit gewesen die DDR oder den Warschauer Pakt zu verteidigen. Also warum sollte ich heute eine Gesellschaft verteidigen in der ein grün/kommunistisches Lager die Ostblock-Ideologie verfolgt und mir unversöhnlich gegenüber steht.

    Nur einige gesellschaftliche Auswüchse als Beispiel, vor einigen Tagen wurde eine schmutzige Kampagne gegen „toxische Männlichkeit“ gefahren. Sollte ich etwa für die Feminist*innen die alle weißen Männer in dieser Kampagne zum Feind erklärt haben, im Ernstfall verteidigen? Warum sollte ich für Antifa-Aktivisten, „Omas gegen Rechts“ und allen anderen linken NGOs und Medienvertreter, die mich wahlweise als Nazi, Rechtspopulist oder Faschisten bezeichnen und mit allen Mitteln bekämpfen, im Ernstfall verteidigen? Warum sollte ich einen dysfunktionalen Staat verteidigen, an den ich einen ständig wachsenden Anteil meines Einkommens abtreten muss, aber im Gegenzug immer weniger zurückbekomme? Warum sollte ich eine Gesellschaft verteidigen, die noch nicht einmal in der Lage ist eine vernünftige Leitkultur mit gemeinsamem Wertekonsens und kulturellem Rahmen für das Zusammenleben in der BRD zu formulieren? Sollte ich etwa auch Parallelgesellschaften verteidigen, die ein Kalifat fordert und den unsäglichen Hass auf alles Jüdische wiederbeleben?

    Lieber Herr Kelle, ich könnte noch viele „warum-Fragen“ formulieren, was an der heutigen Gesellschaft ist für Sie neben Freunde und Familie so wertvoll, das wir im Ernstfall unsere Gesundheit und Leben dafür opfern?

    • Klaus Kelle Antworten

      Also warum sollte ich heute eine Gesellschaft verteidigen in der ein grün/kommunistisches Lager die Ostblock-Ideologie verfolgt und mir unversöhnlich gegenüber steht.

      Lieber @Querdenker,

      aus reinem Selbsterhaltungstrieb.

      Denn niemand wird Sie nach Rot-Grün fragen, wenn Raketen auf deutsche Städte prasseln oder feindliche Panzer durch die Straßen rollen. Ihr Argument ist eins für Friedenszeiten und Wohlstand. Wenn es dann doch passiert, bleibt niemandem von uns eine Wahl… Oder fragt irgendjemand die Menschen in den Luftschutzkellern von Kiew, ob sie jetzt lieber Selenskyj oder Poroschenko haben wollen? In der Not gilt nur eins: Zusammenhalten.

      Und wenn mir die Munition ausgeht, und im Schützengraben neben mir liegt Toni Hofreiter und hat noch drei volle Magazine, dann ist mir scheißegal, ob er ein Grüner ist…

      Gesegnte Ostern!

      Klaus Kelle

      • Querdenker Antworten

        Lieber Herr Kelle, es ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich Menschen auf dasselbe Wort reagieren können. Als ich „Selbsterhaltungstrieb“ las, kam mir sofort der Gedanke „ich mach‘ mich mit meiner Familie vom Acker“. Viele wehrpflichtige ukrainische Männer haben das genauso wahrgenommen und leben im Ausland.

        Frohe Ostern! Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie viele schöne Momente und ein prall gefülltes Osternest.

      • Achim Koester Antworten

        @KK
        Nehmen Sie ernsthaft an, der Panzer-Toni würde
        A) jemals in einem Schützengraben liegen?
        B) mit seiner Munition Andere verteidigen?
        Würde ich im umgekehrten Fall aber auch nicht tun.

      • S v B Antworten

        Also wenn ich ehrlich sein soll… kann ich mir weder KK noch Anton Hofreiter im kalten Schlamm eines Schützengrabens vorstellen. Eigentlich niemanden aus den Reihen derer, die sich in Friedenszeiten mit vollmundigen Ankündigungen akrobatisch aus dem Fenster lehnen. Wetten? Sowie sich eine Möglichkeit auftun sollte, das Weite zu suchen, dürften sie diese mit höchstmöglicher Wahrscheinlichkeit nutzen. Aber nicht einmal dafür könnte ich sie verfluchen. Krieg ist und bleibt nun mal, Pardon, Sch…

        • Klaus Kelle Antworten

          Liebe @S v B,

          ich kenne den Toni nicht persönlich, aber wenn ich an seine Bundestagsreden zur Wirkungsstärke der Panzerhaubitze 2000 denke – vielleicht hat er mehr drauf, als wir alle dnken.

          Bei mir musst Du keine Sorgen haben. Ich würde ohne zu zögern auch in meinem Alter jederzeit zur Waffe greifen, um mein Land zu verteidigen. Ich halte das für etwas Selbstverständliches als Patriot.

          • H.K.

            Die Freiwilligenannahmestelle der Bundeswehr ist hier zu erreichen:

            Karrierecenter der Bundeswehr (KarrC Bw):
            kostenlose Hotline 0800 980 08 80

            Viel Erfolg !

          • S v B

            „Ich würde ohne zu zögern auch in meinem Alter jederzeit zur Waffe greifen, um mein Land zu verteidigen.“ …während ich es eben ein paar Nummern kleiner versuch‘ – mit dem wirkmächtigen Pfefferspray in der Manteltasche! Wer von uns beiden wohl zuerst zum Einsatz gelangen könnte? Einen solchen wünsche ich übrigens weder Dir noch mir. 😉

          • Klaus Kelle

            @S v B,

            …mit dem wirkmächtigen Pfefferspray in der Manteltasche!

            Ach, übrigens, Du wolltest uns noch verraten, wie oft Du das wirkmächtige Spray schon benutzt hast! Und, falls – wie ich annehme – noch nie, woher weißt Du dann, dass es „wirkmächtig“ ist?

          • gerd

            Der Begriff „Karfreitagsgefecht“ löst bei mir als Christ befremdliche Gefühle aus. Karfreitag beginnt mit der Feststellung, dass jeder der zum Schwert greift durch das Schwert umkommen wird. Im weiteren Verlauf verzichtet Jesus auf seine Verteidigung und schweigt zu allen Vorwürfen die an ihn gerichtet sind. Von einem Gefecht im millitärischen Sinn kann hier nicht die Rede sein. Der Krieg ist eine rein menschliche, vom Teufel beförderte Angelegenheit, die nichts mit Jesus und seinem Karfreitag zu tun hat.

          • H.K.

            „Karfreitagsgefecht“ bezeichnet das Gefecht einer Bundeswehr-Fallschirmjägereinheit mit den Taliban in Afghanistan am 02.04.2010.

            Dabei waren zum ersten Mal seit dem II. Weltkrieg deutsche Soldaten an einem längeren Gefecht mit eigenen Verlusten, drei Getöteten, beteiligt.

          • H.K.

            Hach, der Opa Günther …

            Immer gern einen Scherz auf den Lippen …

      • Holger Wölfel Antworten

        Nur werden Sie Herrn Hofreiter und Co niemals im Schützengraben antreffen!

    • H.K. Antworten

      Es ist zu befürchten, daß Sie nicht allein diese ( völlig berechtigt vorgetragenen ) Argumente ins Feld führen.

      Man ( frau auch, es sowieso ) beißt nicht due Hand, die einen füttert – hier: man beschimpft nicht den, der einen verteidigt, und zwar mit seinem Leben.

      Leider beschimpft dieses Land zunehmend und völlig unberechtigt die, die es in großem Stil beschützen bzw. das zumindest jahrzehntelang getan haben.

      Bis auf „BRD“ stimme ich Ihnen zu.

      • S v B Antworten

        Bundeswehr? Nein danke!!!

        Wie schon einmal kommentiert, vernahm ich bereits vor einigen Jahren aus dem Munde bayerischer Abiturienten die despektierliche Bemerkung, dass „bei der Bundeswahr eh nur Nazis beschäftigt „seien. ich war geschockt. Vielleicht sollte man die Lehrpläne, aber vielleicht ebenso die Lehrkräfte auf ihre Haltung gegenüber der Bundeswehr, sprich gegenüber einer Verteidigungsbereitschaft in Kriegszeiten abklopfen. Inwieweit auch die Elternhäuser in die Meinungsbildung der Jugendlichen involviert waren, inwieweit sie einen Beitrag zur strikt ablehnenden Haltung ihrer Söhne gegenüber der Bundeswehr geleistet haben mögen, ist wohl kaum, eher gar nicht, in Erfahrung zu bringen.

        • H.K. Antworten

          Vielleicht sollten wir, um den Ernst der Lage nicht nur zu nennen, sondern „greifbar“ zu machen, auch in Deutschland wie in anderen NATO-Ländern Waffen- und Schießunterricht einführen.

          Vielleicht begreifen sie es dann …

          Vielleicht sollten wir aber auch erst ein paar Arbeitsgruppen einsetzen, um das Problem zu analysieren, etwa bis Weihnachten 2028.

          Wenn dann das Ergebnis vorliegt, setzen wir einen Arbeitskreis ein, der Vorschläge zur Lösung bis Weihnachten 2030 macht …

          Und wenn dann Mitte oder Ende der nächsten Legislaturperiode der nächste Bundestag darüber debattiert, haben wir, nachdem das Ganze an den Vermittlungsausschuß weitergeleitet wurde, ganz sicher bis 2033 ein Ergebnis – falls nicht doch der alte Bundestag aufgrund von dann „mißlichen Mehrheitsverhältnissen“ noch einmal einberufen werden muß …

        • Günther M. Antworten

          „Vielleicht sollte man die Lehrpläne, aber vielleicht ebenso die Lehrkräfte auf ihre Haltung gegenüber der Bundeswehr, sprich gegenüber einer Verteidigungsbereitschaft in Kriegszeiten abklopfen.“
          Das wäre Gesinnungsschnüffelei und der „Denunziantenstadl“ in Sichtweite.

  5. gerd_rau Antworten

    Ich kann mich Querdenker nur anschließen. Ein Land verteidigen, wo die Politik seit vielen Jahren gezielt gegen die eigene Bevölkerung agiert, da brauch sich doch wirklich keiner zu wundern, das keiner für das Land in den Krieg ziehen will.
    Was man vielleicht auch noch nicht vergessen sollte, den Deutschen in Ost wie in West hat man den Patriotismus doch seit Jahrzehnten „ausgetrieben“, wo soll da eine grossartige Vaterlandsliebe herkommen?
    Wenn man in diesem Land eine funktionierende Verteidigung aufbauen will, wird das nur über die Berufsarmee gehen, wer unterschreibt sollte wissen was er tut und wenn nicht, kann man dem auch nicht helfen.

    • gerd Antworten

      Wenn jemand wirklich aktiv gegen uns Krieg führen würde, dann wären die ersten Ziele die Energieversorgung. Na ja, vorsorglich haben wir ja selber unsere Atomkraftwerke gesprengt. Strategisch wohl einmalig in der Kriegsführung.

      • H.K. Antworten

        Ja, Straßen und vor allem Brücken lässt man insbesondere deshalb verfallen, damit feindliche Panzer und sonstige Fahrzeuge nicht weiterkommen.

          • H.K.

            Bei weiteren Brücken und Straßen hilft einfaches Abwarten, bei anderen muß man vielleicht ein wenig nachhelfen …

    • Klaus Kelle Antworten

      @gerd_rau,

      Ein Land verteidigen, wo die Politik seit vielen Jahren gezielt gegen die eigene Bevölkerung agiert, da brauch sich doch wirklich keiner zu wundern, das keiner für das Land in den Krieg ziehen will.

      Sein Land verteidigt man nicht, wegen irgendwelcher unfähigen Politiker, sondern weil man es liebt und man seine Familie und Freunde mitvertidigt.

      • H.K. Antworten

        Ein Land, das man liebt, das aber von einer Regierung geführt und vor die Wand gefahren wird, die seine Bevölkerung nach Strich und Faden belügt und vera…t ??

      • gerd_rau Antworten

        Da vermengen Sie was, was nicht zusammengehört, für mich. Freunde und Verwandte würde ich versuchen zu verteidigen, im Rahmen meiner Möglichkeiten. Aber ein Land das kein Interesse an seinem Bürger hat würde ich nicht verteidigen. Aber mir ist schon klar, das je kleiner man ist, umso geringer sind die Chancen nicht in den Krieg zu müssen. Aber diese Stimmung kommt halt bei rum wenn Politik nur noch Selbstzweck ist und ihr Aufgaben nicht erfüllt. Was H.K. nach mir schreibt ergänzt meine Meinung gut.

    • H.K. Antworten

      Schwarz-rot-goldene Fähnchen sind selbst bei einer Fußball-WM oder EM verpönt.

      Und dann soll jeder ( junge ) Mann einen ( Kampf-)Anzug anziehen, auf den gleich zwei Deutschland-Fähnchen genäht sind ?

      Passt nicht wirklich zusammen.

      Und solange es immer noch vorkommt, daß Soldaten in Uniform angepöbelt ujd beschimpft werden, schon gleich gar nicht.

      • H.K. Antworten

        Nachtrag:

        Ein Land, in dem ein „junger Mann“ einen Polizisten mit sechs Schüssen hinrichten kann, diesen Mord gesteht, und ein deutsches Gericht spricht ihn vom Vorwurf des Mordes frei – DIESES Land sollen unsere „jungen Männer“ lieben und dafür in den Krieg ziehen ?

        Ich fürchte, an dem Tag, wenn es los geht, haben plötzlich und unerwartet Viele „Rücken“, „Knie“, „Kopf“ oder „schon etwas Anderes vor“ …

        Ich könnte es niemandem verdenken.

    • Achim Koester Antworten

      @gerd-rau
      Leuchtendes Vorbild in puncto Vaterlandsliebe war doch unser ehemaliger Wirtschaftsminister.🤮

      • S v B Antworten

        Ja herrlich, oder? Besagtes Mathegenie konnte, nach eigener Aussage, „mit Deutschland noch nie was anfangen“ und meinte dennoch, mit dieser kontraproduktiven Grundhaltung Anspruch auf die wohldotierte Position eines Wirtschafts- und Klimaschutz-Ministers sowie Vizekanzlers haben zu dürfen. Allein diese Tatsache, diese Ungeheuerlichkeit, verrät schon eine ganze Menge über die gegenwärtige Verfassung Deutschlands.

  6. Steve Acker Antworten

    Es geht ja nicht mehr um Verteidigung. Es wird immer wieder ausdrücklich betont, dass Deutschland kriegstüchtig werden muss.
    Es gibt also wohl andere Pläne

      • Steve Acker Antworten

        früher wurde ausdrücklich betont, dass wir uns nur verteidigen.
        Heute wird ausdrücklich betont, dass wir „kriegstüchtig“ werden sollen.
        Da ist schon ein Wandel.
        Und wenn ich das Gerede von manchen Politikern höre, scheinen die so richtig scharf drauf zu sein.

        • H.K. Antworten

          Was glauben wir, was in diesem Land alles ganz nebenbei unter den Teppich gekehrt werden könnte, hätten wir bloß endlich den von Manchen offenbar heiß ersehnten Kriegszustand …

          Da ließe sich Vieles ganz logisch und „alternativlos“ erklären.

          So wie derzeit das Tempolimit erörtert wird aufgrund der Benzinpreise. Also ob nicht jedes Bürgernde selbst darauf kommen könnte, daß langsamer zu fahren weniger Treibstoff kostet …

        • Klaus Kelle Antworten

          Sie wissen aber, dass ein Unterschied zwischen „Gerede“ und echtem Krieg ist? Echte Kriege führen Putin und Trump/Netanjahu gerade…

          • Steve Acker

            aus heutigem Gerede kann bald echter Krieg werden.

          • H.K.

            WER wollte ( und will immer noch ? ) „den Krieg nach Rußland tragen“ und dort „russische Militäreinrichtungen und Hauptquartiere zerstören“ ?

            Oder wurde diese Aussage zurückgenommen oder vom Kanzler einkassiert und ich habe es nur nicht mitbekommen ?

          • Klaus Kelle

            Ich glaub, es war Herr Kiesewetter. Fragen Sie ihn selbst oder den Kanzler oder schreiben Sie einen Brief an die NATO!

          • gerd

            Ich denke mal, dass H.K. die Frage rhetorisch gestellt hat. So in etwa wie: Was kostet heute die Betankung eines Leopard 2 oder Puma, wenn 1600 Liter Diesel in den Tank fliessen. (Aktuell sind es 4000 Euro)

          • Günther M.

            „Echte Kriege führen Putin und Trump/Netanjahu gerade…“

            Und wer von den Genannten führt einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen einen souveränen Staat?

          • H.K.

            @ Klaus Kelle

            „ Ich glaub, es war Herr Kiesewetter. Fragen Sie ihn selbst oder den Kanzler oder schreiben Sie einen Brief an die NATO!“

            Ich wußte doch, daß von Ihnen wie immer eine zielführende, hilfreiche und kluge Antwort kommt !

            👍👍

          • Klaus Kelle

            Ich bin nicht die Volkshochschule. Also erwarten Sie keine tiefgründigen Antworten auf Fragen, deren Antworten Sie selbst kennen

          • H.K.

            Da lobe ich Sie überschwänglich in nachösterlicher Freude – und auch das passt Ihnen nicht …

            Falls es an einem schlecht verdauten Osterei liegt: ein Underberg kann wahre Wunder wirken !

  7. H.K. Antworten

    Es verschlägt einem die Sprache:

    Nicht nur, daß Deutschland nach außen lediglich „bedingt abwehrbereit“ ist, wir sind nicht einmal innerhalb des Landes zu irgend einer Reaktion fähig:

    Der von einem 13 ( ! ) -jährigen „irakischen Intensivtäter“ in Leipzig zusammengeprügelte 62-jährige Busfahrer liegt mittlerweile im Koma.

    Dem Bürschchen, das den Busfahrer mit mehreren Kopfstößen traktiert haben soll, droht – nichts.

    13, damit schuldunfähig.

    Eine Unterbringung in einem Heim ist offenbar „sehr schwierig“.

    Wenn angesichts dieser Zustände jemand forderte : „schmeißt sie ALLE raus !“ – ich könnte es verstehen.

    • H.K. Antworten

      Alternativ könnte selbstverständlich auch jemand Frau Göring-Eckhard fragen, ob sie den armen, traumatisierten schutzsuchenden Minderjährigen nicht bei sich aufnehmen und sich um ihn kümmern möchte. Dann wäre es bei ihr zuhause auch etwas bunter.

      Ach ja: Hat „Mutti“ eigentlich inzwischen den europäischen Verdienstorden bekommen ?

      Leipzig verleiht ihr bestimmt auch gern einen Orden „für besondere Verdienste für die Stadt“.
      Vielleicht besucht die „Alternativlose“, die nach Ansicht von Carsten Linnemann „dieses Land gut regiert hat“, den Busfahrer ja mal im Krankenhaus – falls er die Attacke überlebt …

  8. Steve Acker Antworten

    Meine Familie zu verteidigen ist für mich grade ein Grund nicht zur Bundeswehr zu gehen.
    Denn dann wäre ich vielleicht weit weg und könnte nichts für sie tun, gegen die wirklichen Gefahren. diese drohen im Inland, nicht von aussen.

  9. Steve Acker Antworten

    auf focus gelesen : im neuen Wehrdienstgesetz ist festgelegt.
    Künftig müssen Männer zwischen 17 und 45 die für mehr als 3 monate ins Ausland wollen , dies genehmigen lassen.
    Immer weiter in den Überwachungsstaat.

    und dann ein weiteres Bürokratiemonster.

    • H.K. Antworten

      Dieser Punkt ist mittlerweile in verschiedenen Medien zu finden und wird wohl morgen bei „Nius“ ein größeres Thema sein.

      Schon bemerkenswert.

      Ebenso wie ein Artikel heute bei focus online. Darin wird thematisiert, daß die Bundeswehr wohl rund zwei MILLIARDEN für ihren neuen Digitalfunk azsgegeben hat.

      Dumm nur, daß der leider überhaupt nicht funktioniert.

      Aber Hauptsache, Boris Pistorius bleibt „beliebtester Politiker Deutschlands“ – schließlich kennt der sich da ja aus – als ehemaliger Obergefreiter und Cheffahrer …

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