Beunruhigendes aus der Schattenwelt: Organhandel, Leihmutterschaft und Kinder-Produktion

Auch heute ich wieder mal kein guter Morgen, zumindest wenn Sie unseren Aufmacher bei TheGermanZ gelesen haben. Es geht darin um das miese Geschäft mit dem Organhandel in China, also ein Thema, von dem man eigentlich gar nicht so genau wissen möchte, was auf dieser Welt tatsächlich passiert. Das sind keine „Urban Legends“. Da werden Menschen getötet, um junge Organe an gut zahlende Kunden auf dem globalen Schwarzmarkt zu verschachern. Gut belegt, unzweifelhaft. Das passiert wirklich.

Und wir in den Ländern des Westens lassen es geschehen. Was wollen Si auchg jemandem sagen, bei dem das Überleben des eigenen Kindes von einem Spenderorgan abhängt?

Es ist die dunkle Seite des Kapitalismus, die in instabilen und armen Gesellschaften Menschen in Not zu einer verfügbaren Ware macht.

Und dabei ist Organhandel nur ein Thema des Grauens. Auch Leihmutterschaft ist ein weiteres Feld, in dem alle ethischen Grenzen gerissen werden. Frauen in schlimmsten Lebensverhältnissen, bitterarm, verkaufen das, was sie noch haben: ihren eigenen Körper. Als Prostituierte, als lebender Brutkasten oder auch mal eine Niere. Für 1.000 oder vielleicht 2.000 US-Dollar. Das große Geschäft machen die staatlichen Hintermänner oder mafiöse Banden – global bestens vernetzt.

Soll ich aufhören? Oder wollen Sie noch mehr wissen?

Es beginnt oft in unscheinbaren Häusern in den Vororten nigerianischer Großstädte. Hinter hohen Mauern, die nach außen hin wie private Entbindungskliniken oder Waisenhäuser wirken. Dort verbirgt sich einer der grausamsten Auswüchse der globalen Ungleichheit: sogenannte „Baby-Fabriken“ (baby factories). Junge Frauen, die in extremer Armut leben, werden geködert oder entführt und geschwängert, um die „Ware Kind“ für den illegalen Markt zu produzieren. Ein Neugeborenes wird dann für einige tausend Dollar verkauft – ein Bruchteil dessen, was westliche Abnehmer am Ende der Kette bezahlen. Für was auch immer. Hier zeigt der Kapitalismus seine düsterste Fratze: Der menschliche Körper wird zum Produktionsmittel, Neugeborene zum Exportschlager.

Wer kümmert sich wirklich mit Nachdruck um das Thema? Ja, ein paar Menschenrechtsorganisationen, irgendein Ausschuss der Vereinten Nationen und Interpol natürlich. Aber auf mich wirkt das alles wie der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Gut gemeint, aber in sekundenschnelle verdampft.

Was in Nigeria als Babyhandel beginnt, setzt sich weltweit in anderen Formen der körperlichen Verwertung fort.

Die Landkarte des Grauens folgt dabei dem ökonomischen Gefälle. In den Elendsvierteln von Manila, den Flüchtlingslagern in Ägypten oder den ländlichen Regionen Nepals ist die Niere oft die letzte „Währung“, die einem Menschen bleibt, um Schulden zu begleichen oder das Überleben der Familie zu sichern. Globale Hotspots des Organhandels sind so etwas wie ein dunkler Spiegel der Weltordnung. Während im globalen Norden die medizinische Technik Leben verlängert, liefert der globale Süden die „Ersatzteile“.

In China wurde der Organraub über Jahre hinweg nahezu industriell in staatliche Strukturen integriert. Hier dienen in Straflagern besonders Mitglieder der Bewegung „Falun Gong“ oder anderer Minderheiten wie Uiguren, Tibeter, angeblich sogar Gläubige christlicher „Hauskirchen“ der Ausbeutung als menschliche Ersatzteillager. In Südamerika, Osteuropa oder Zentralasien agieren kriminelle Netzwerke als Organ-Dealer. Sie nutzen die Korruption in Privatkliniken und das Versagen staatlicher Aufsicht skrupellos aus.

Und Leihmutterschaft?


„Wir wollten doch so gerne ein Kind, konnten aber keins bekommen“
, hört man dann immer wieder.

Ethisch ist der Schritt vom Organhandel zur kommerziellen Leihmutterschaft kleiner, als viele wahrhaben wollen.

Auch hier wird eine biologische Funktion – die Austragung eines Kindes – käuflich und dient der Gewinnmaximierung. Während Befürworter von „Selbstbestimmung“ sprechen, zeigt die Realität in Ländern wie der Ukraine, Georgien oder Staaten Lateinamerikas, dass es meist Frauen in finanzieller Abhängigkeit sind, die ihren Uterus vermieten. Sobald eine Gebärmutter oder eine Niere einen Preiszettel trägt, wird die Integrität des Individuums aufgelöst. Der Mensch ist dann kein Subjekt mehr, sondern eine Summe verwertbarer Teile.

Als ich noch jung war, wusste ich von all dem nichts.

Mit dem Internet erschließt sich einem eine andere Welt, von der man gehofft hatte, dass es sie gar nicht gibt. Heute weiß ich, dass es sie gibt, und ich fürchte, das Tor zur Hölle ist längst weit offen.

Die biologische Unversehrtheit wird ein Privileg der Reichen. Und Armut bedeutet in wachsenden Regionen der Welt nicht mehr nur den Mangel an Geld, sondern den Verlust der körperlichen Substanz.

Wenn Gentherapien, Designerkinder und Organ-Printing marktreif werden, wird der Druck auf die Armen steigen, ihre „natürlichen“ Ressourcen zu verkaufen. Doch wo bleibt dann noch so etwas wie die Menschenwürde? Ist diese rote Linie erst einmal überschritten, gibt es kein Zurück mehr. Was für eine Welt hinterlassen wir unseren Kindern?

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Dieser Artikel wurde 9 mal kommentiert

  1. Johannes Antworten

    Die Schattenwelt und ihr immanent Böses ist allgegenwärtig.

    Eine zutiefst inhumane Sicht auf den Wert des menschlichen Lebens und die Unversehrtheit des Körpers greift immer mehr um sich.

    Ihre genannten Beispiele sind Ausdruck davon.

    Ich befürchte, dass wir erst am Anfang einer beispiellosen Entwicklung stehen, die den Menschen immer mehr zu einer handelbaren und verbesserbaren Ware macht.

    Lesen Sie einmal den Artikel „ New Paper-Thin Brain Implant Could Transform How Humans Connect With AI“ und Sie wissen, was demnächst kommt: Transhumanismus in seiner reinsten Form.

    Das ist keine Zukunftsfantasie (mehr).

    Das kommt. Sehr schnell.

    • Klaus Kelle Antworten

      @Johannes,

      ich teile Ihre Befürchtungen natürlich im Grundsatz, aaaber… als im Dezember 1835 die erste Dampf-Eisenbahn losfuhr und bei 30 km/h Geschwindigkeit sechs Kilometer Strecke zurücklegte, warnten viele Experten davor, dass bei einer solch hohen Geschwindigkeit die Luft aus dem Zug gesogen werde und die Passagiere ersticken… wir wissen, dass es anders gekommen ist.

      Bei einer Recherche an einer Hochschule im Ruhrgebiet vor 20 Jahren erzählte mir eine Professorin, dass es technisch bereits möglich sei, einen Chip im Kopf einzupflanzem, der bei Gesprächen mit anderssprachlichen Menschen simultan übrsetzte. Das fand ich hochspannend. Ich meine, die Frage ist doch bei technischen Innivationen, welche Grenzen wir ziehen, etwa bei der KI-Nutzung aktuell.

      Und der von Ihnen empfohlene Artikel über das Thin Brain Implant zählt ja durchaus auch auf, welch epositioven Effkte man medizinisch erzielen könnte bei der Therapie zu Epilepsie, Rückenmarksverletzungen, ALS, Schlaganfall und Blindheit. Das finde ich erstmal beindruckend.

      kk

      • H.K. Antworten

        „ Ich meine, die Frage ist doch bei technischen Innivationen, welche Grenzen wir ziehen…“

        Genau das ist der „Knackepunkt“:

        WER bestimmt denn, wo oder wann genau die Grenze zu ziehen ist ?

        Eingepflanzte Chips können ein Segen sein, z.B. für Behinderte/ Gelähmte.

        Aber Chips, womöglich zwangsweise eingepflanzt, können auch der absolute Horror sein.

        Stichwort „Pervitin“. Da wurde zwar nichts „eingepflanzt“, aber zumindest teilweise zwangsweise verabreicht.

        KI kann ein Segen sein, z.B. bei gefährlichen Tätigkeiten wie Minenräumen, Bombenentschärfungen etc etc etc.

        Aber wer legt wo eine Grenze fest und wer wacht darüber, daß kein Mißbrauch von irgendwelchen kranken Hirnen getrieben wird ?

        Es ist Unsinn, alles Neue zu verdammen, aber es ist Blauäugigkeit, alles Neue kritik- und bedenkenlos anzunehmen.

        „Hope for the best –

        and prepare for the worst“ …

      • Johannes Antworten

        @Herrn Kelle: Ja, die positiven medizinischen Erfolge sind bemerkenswert und werden die Leiden vieler Menschen lindern. Persönlich bin auch eher optimistisch, was die Nutzung neuer Technologie anbetrifft. Und beim Thema KI sowie; damit befasse ich mich inzwischen beruflich nahezu zu 100% .

        Ich warne allerdings davor – und so verstehe ich auch ihren Beitrag – dass die technologisch getriebene Ent-Menschlichung eine neue Qualitätebene erreicht. Wer sagt denn, dass Regierungen (z.b. China) nicht auf die Idee kommt, diese Technologie zwangsweise gegen Menschen einzusetzen? Z.b. um sie besser im Leben „ausrichten“ zu können?

        Anderes, recht wahrscheinliches Szenario: die KI – Schnittstelle zum Gehirn wird freudig als Upgrade betrachtet, dass einem enorme gesellschaftliche und berufliche Vorteile verschafft. Gegen Bezahlung natürlich- das wird gewiss keine Kassenleistung.

        Keine Technologie wurde bislang nicht missbraucht und zweckentfremdet. Bei diesem Thema (Schnittstelle KI/Gehirn) wird aber ein Quantensprung erreicht, einer der berühmten Kipppunkte.

        Und damit muss dann gelebt werden. Wie auch immer das gesellschaftlich dann aussieht.

  2. Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

    Zu diesem Themenkomplex fällt mir Klaus Schwabs „The Great Reset“ ein, mit dem sich die „politischen Eliten“ schon seit Jahren in Davos bekannt gemacht haben.

    Ich denke an Yuval Noah Harari, der die Menschheit in „die Superelite verbesserter Menschen und die Masse nutzloser Menschen“ gespalten sieht.

    Immer noch werden diese grauenhaften Phantasien und Pläne nicht ernst genommen und als Verschwörungstheorien abgetan.

    Auch in der EU und Deutschland versucht man, alle Hindernisse zur problemlosen Abtreibung aus dem Weg zu räumen. Und Schritt für Schritt kommen die Abtreibungsbefürworter ihrem Ziel näher.
    Auf dem 104. Katholikentag in Würzburg erhalten Vertreter der Lebensrechtsbewegung, die sich gegen Abtreibung einsetzen, aus fadenscheinigen Gründen voraussichtlich kein eigenes Podium.
    Aber Steinmeier, Merz (ungeachtet seines Ja im Bundestag zur Abtreibungsproblematik!) und weitere Spitzenpolitiker dürfen sich produzieren, obwohl sie einer Reihe von fragwürdigen Gesetzen zugestimmt haben.
    Vielleicht gibt es auch so etwas Apartes wie Vulvenmalerei?

    • H.K. Antworten

      „ Vielleicht gibt es auch so etwas Apartes wie Vulvenmalerei?“

      Ich sage jetzt NICHT, wer mir dabei als „Model“ durch den Kopf ging …

  3. S v B Antworten

    Vor etlichen Jahren las man Ähnliches über Indien. Dort „spendeten“ arme Leute – gegen einen gewissen Betrag – eine ihrer Nieren, welche dann einem schwer nierenkranken, wohlhabenden Patienten eingepflanzt wurde. – Nur noch selten hört man aus gewissen Gegenden Afrikas, dass einKind getötet wurde, um Teile seines Körpers als Muti, also als Heilmittel für schwerkranke Menschen zu verwenden. Auf welche Weise dies geschieht, habe ich nie in Erfahrung bringen können. Man möchte erst gar nicht wissen, was in der weiten Welt noch alles geschehen könnte, das uns ebenfalls Probleme verursacht, weil sie mit unserer christlich-westlichen Prägung unvereinbar sind. Die meisten von uns leben seit ihrer Kindheit wohl in materiell zumindest auskömmlichen, wenn nicht guten, oder gar hervorragenden Verhältnissen. Die meisten von uns dürfte es schon deshalb nicht gelingen, sich in arme, gar bitterarme Lebensverhältnisse hineinzudenken, schon gar nicht hineinzufühlen. Auch das Gros der Chinesen lebt in bitterarmen Verhältnissen. Allzu oft registrieren wir nur die Glitzerwelt Shanghais oder Hongkongs. Wir sind enorm beeindruckt vom „chinesischen Wirtschaftswunder“, sprich dem erstaunlichen wirtschaftlichen Aufschwung des Landes, vergessen dabei aber, dass das Gros aller Chinesen in armen, oft bitterarmen, teils extrem rückständigen Verhältnissen sein Leben fristet. Leute wie wir, die das Glück haben, in einem Land zu leben, welches für alle und jeden Sorge trägt, das ein Gesundheitssystem hat, um das es in aller Welt beneidet wird; in einem Land, wo Politik und Zivilgesellschaft tatsächlich meinen, sich um die Nöte des ganzen Globus kümmern zu müssen, fällt es gewiss umeiniges leichter, sich über Geschehnisse zu entrüsten, ja zu echauffieren, die weit entfernt vom eigenen Alltag ihren täglichen Gang nehmen, die vor Ort wohl kaum oder gar nicht als außergewöhnlich angesehen werden. Armut macht so vieles möglich. – Und wenn wir schon dabei sind… soweit mir bekannt, bildet gerade Deutschland, vermeintlich das „Kernland der Humanität und allen Mitgefühls“ zumindest in Europa das traurige Schlusslicht, was die Bereitschaft seiner Bürger zum Ausfüllen und Mit-sich-führen eines Organspende-Ausweises angeht. Beschämend. – Seit wenigenJahren ist es mir leider nicht mehr gestattet, einen Organspende-Ausweis bei mir zu tragen (nachdem ich einen solchen seit seiner Einführung über Jahrzehnte mit mir getragen hatte).

    Übrigens… auch Blutspender und Knochenmarkspender (männlich wie weiblich) werden ständig dringend gesucht!

    • H.K. Antworten

      Hm …

      Nur ein paar Gedanken dazu:

      • Warum meinen wir Westler, insbesondere wir Deutschen und Deutschinnen, der ganzen Welt vorschreiben zu können, wie man andernorts zu leben hat ?

      • Ich erinnere mich an meinen ersten geschäftlichen Besuch in Istanbul vor vielen Jahren.
      Zusammen mit einem älteren, weit erfahreneren Kollegen liefen wir zu Fuß zu einem nahe gelegenen Geschäftstermin.

      Auf dem Weg zurück kamen wir an einem älteren, auf einem kleinen Schemel sitzenden Mann, der mein Großvater hätte sein können, vorbei.
      Dieser Mann saß auf der Straße putzte den Vorbeikommenden für kleines Geld die Schuhe.

      Mein älterer Kollege zögerte keine Sekunde und sich sich seine Treter fachkundig auf Hochglanz bringen.
      Als ich verkündete „ich lasse mir von einem alten Mann, der mein Großvater sein könnte, nicht die Schuhe putzen !“ fragte mich mein Kollege, ob ich wolle, daß der Mann kein Abendessen bekäme.

      Als ich Anstalten machte, ihm ein paar Münzen zuzustecken, ohne mir die Schuhe putzen zu lassen, fragte mein Kollege, ob ich den Mann beleidigen wolle, da er das Gefühl bekommen mußte, gebettelt zu haben.

      Wie das Ganze ausging, dürfte klar sein.

      • Einige Zeit später, zum ersten Mal in Indien, mokierte ich mich – ganz moralischer „Gutmensch“ – darüber, daß Halbwüchsige in einer Fabrik arbeiteten, statt in der Schule zu lernen oder zu spielen.

      Wir sehen die Dinge immer nur mit unseren Augen und glauben, WIR seien im Recht und alle anderen eben nicht.

      Daß viele Kinder in vielen Ländern arbeiten, damit die Familie etwas zu essen hat, übersehen wir gerne dabei, wenn wir uns entrüsten.

      • Mir gegen auch nicht die Bilder von spielenden Kindern in armen Gegenden anderer Länder aus dem Kopf.
      Alles sieht nach Armut und Elend aus – die Menschen haben kaum etwas. Aber die Kinder spielen mit einem halbwegs als „Ball“ zu bezeichnenden runden Etwas, lachen und sind – irgendwie – glücklich.

      Und hierzulande ?

      • Zum Thema „Organspende“ habe ich mich schon an anderer Stelle früher geäußert.
      Vielleicht erinnert sich der Eine oder Andere an den von mir dazu angeführten deutschen Spielfilm „Fleisch“, ich glaube aus Mitte der 70er Jahre.
      Sicher ein Grund, warum nicht nur ich keinen Spenderausweis habe.

      Und die aktuell wieder angestoßene „Widerspruchsregelung“ verstärkt meine Meinung.

      Wer garantiert denn dem, der einen Zettel mit „Widerspruch !“ bei sich trägt, daß dieser Zettel bei Auffinden nicht ganz zufällig „verschwunden wird“ ?

      Wer garantiert denn, daß der, dem gerade benötigte Organe entnommen werden sollen, tatsächlich „hirntot“ und auf keinen Fall mehr zu retten ist ?

      Eine Regierung, die uns schon zu unseren Lebzeiten, wenn wir auch noch selbst denken und entscheiden können, belügt, daß die Schwarte kracht – was macht man ( oder frau ) da erst mit denen, die sich nicht ( mehr ) ernsthaft wehren können ?

      Eine Regierung, die uns zu Coronazeiten drangsaliert und maßregelt, die nicht tut, was der auf Millionen Stimmzetteln ausgedrückte Wählerwille ist, sollte sch im Zweifel ernsthaft wegen eines Stück Papiers, auf dem „Widerspruch !“ steht, zurückhalten ?

      Ernsthaft ?

      Was das Thema Organhandel in China betrifft, so müssen wir gar nicht so weit blicken. M.W. war das auch in der „DDR“ üblich.

      In China werden wohl auch wesentlich Organe von Hingerichteten verkauft.

      Ich möchte gar nicht wissen, was wir in diesem Zusammenhang alles nicht wissen …

      En abendfüllendes Thema.

    • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

      Das Thema „Organspende“ sehe ich anders. Hier wird seit Jahren nicht wirklich transparent aufgeklärt. Der „hirntote“ Spender lebt. Er wird nicht betäubt, obwohl niemand weiß, ob er Schmerzen empfindet. Er stirbt erst bei der Organentnahme.
      Eine Widerspruchslösung halte ich für übergriffig.

      Nach den Erfahrungen der Corona-Zeit besteht bei mir kein Grundvertrauen in mir unbekannte Ärzte. Die schlimmsten Akteure waren damals Mediziner: Lauterbach, Buyx, Dahmen usw.

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