In den nordrhein-westfälischen Gefängnissen sitzen derzeit rund 5.500 ausländische Häftlinge ein, sozusagen mit „Migrationshintergrund“. Das berichtet die „Rheinische Post“. Und sie informiert uns über die neuen Pläne des famosen NRW-Justizministers Thomas Kutschaty von der SPD. Der will nämlich jetzt 26 Lehrer einstellen, die den Strafgefangenen Deutsch beibringen, damit diese den Anweisungen des Justizpersonals folgen können. Das ist keine schlechte Idee, denn besonders Häftlinge aus den sogenannten Maghreb-Staaten (Marokko, Tunesien, Algerien) seien, nun ja, wohl ein wenig gewalttätig hinter Gittern und möglicherweise auch, wenn sie mal wieder draußen sind. Und deshalb schlägt Justizminister Kutschaty, der damit an Klasse fast schon zu Bundesjustizminister Maas aufschließt, vor: „Wenn diese Leute nun etwas Deutsch lernen, könnte dies helfen, ihnen unsere Regeln beizubringen.“ Ja, wenn sie unsere Regeln kennenlernen möchten oder an den Kursen überhaupt teilnehmen, möchte man hinzufügen. Ich habe großen Respekt vor dem Beruf eines Politikers. Wirklich. Aber wenn ich mir das aktuelle Führungspersonal unseres Landes so anschaue, überkommt mich ein leichtes Grausen. Ich bin kein Politiker, nur ein einfacher Bürger und nicht einmal ein besorgter. Aber, lieber Herr Minister: Wäre es nicht mal eine schöne Idee, ausländische Straftäter abzuschieben? Denn wer in unser Land kommt, um Straftaten zu vergehen, der sollte rausfliegen, im wahrstein Sinne des Wortes. Und wenn diese genannten Staaten keine ihrer Kriminellen zurücknehmen wollen, dann muss man die Mahgreb-Staaten eben zu sicheren Herkunftsländern erklären und deren Staatsbürger gar nicht mehr einreisen lassen. In anderen Ländern funktioniert das.

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Dieser Artikel wurde 21 mal kommentiert

      • Andreas Schneider Antworten

        Wenn ich das präzis wüsste, Herr Kelle!

        Aber ist die Überlegung abwegig, dass die Verlockungen Europas, insbesondere Deutschlands mit seinem pervertierten „Sozial“system, Ihr fiktives Pendant Aufrufe zur Reise ins Gelobte Land verfassen lassen würde?

  1. Rudolf Jahns Antworten

    Lieber Klaus Kelle,
    bitte passen Sie gut auf, was Sie schreiben. Sonst bekommen Sie schneller Polizei-Besuch als Sie sich vorstellen können. Stasi-IM Kahane meldet so was flink als Hass und Insubordination nach oben. (Ironie Ende). Abschieben geht ja noch nicht mal bei dem Flüchtlings-Feuerteufel, der die Düsseldorfer Messehalle abfackelte und 10 Millionen Schaden verursachte. Der Rotkreuz-Chef, der das forderte muss in der RP und anderen Medien fast täglich lesen, dass die Forderung nach Abschiebung dieses Verbrechers unangemessen sei. Und da nun die Krawall-Macher aus Berlin nach einem Richterspruch wieder in die besetzten Häuser der Rigaer Straße zurück dürfen, sollten auch Sie aufhören, an Recht und Ordnung zu glauben. Nehmen Sie für unsere Republik Chaos und Beliebigkeit als Maßstab, dann ist alles wieder bestens im Lot! ?

    • Walter Lerche Antworten

      Super kommentiert! Einfach Klasse! Ich denke ebenso.
      Im Rechtsstaat Deutschland gibt es keine Planungssicherheit mehr. Politik scheint kopflos, ist beliebig, Gesetze nach ideologischer Tagesform, heute so morgen anders. Nicht mal die versprochene Steuer- und Beitragsfreiheit für die private Altersvorsorge gilt. Angefangen hat das alles mit Schröder und dem Steinewerfer ohne Berufsausbildung. Jetzt haben diese die Schaltstellen im Besitz und uns hilft kein Kopfeinziehen, denn die Digitalisierung findet uns überall.

  2. Andreas Antworten

    Der Warnhinweis scheint mir nach dem Studium der Artikel in Welt und Faz zur Interrazzia wohl begrūndet, wäre aber auch noch mal fūr Herrn Jahns selbst wichtig, da bereits „diffamierende Äusserungen“ verfolgt werden sollen. Also vorsicht.

  3. labrador12 Antworten

    Habe nicht gedacht, dass wir schon wieder in der Zeit von Karl Valentin und seinem Schwein Hermann leben.

  4. Wolfgang Antworten

    Naja, er möchte halt 26 seiner Kampfgenossen irgendwo im öffentlichen Dienst platzieren.

  5. Walter Lerche Antworten

    Lieber Herr Kelle, die NRW-Landesregierung und -Volksvertreter – Da sagen Sie was. Auf welches Bundesland (ggf. außer Bayern) lässt sich das nicht übertragen? Wie sieht’s im Bund damit aus? Mal ganz im Ernst: Wer oder was bietet sich denn als Alternative an, gibt es überhaupt eine? WER vertritt denn noch bürgerliche Interessen? Oder sind die Bürger abgeschafft und es gibt nur noch Königinnen und Könige (so viel Gender muss sein)?
    (Die Proletarier strebten zum Bürgertum, das wiederum adlig sein wollte und selbiger dann königlich.)
    Können Sie mir raten, wer in Deutschland im Sinne der Gedanken Ihres Blogs wählbar ist?

  6. Alexander Droste Antworten

    Friedrich Dürrenmatt lässt grüßen. Herr Biedermann möchte seine Gäste nicht vergraulen. Er ist auch so klug, dass er seinen Gästen nach Kräften hilft. Die Geschichte ging da aber ungut aus.

    • Wolfgang Antworten

      Leider sehen die Gutmenschen die „Brandstifter“ im Stück „Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch politisch-korrekt nur als Faschisten und sind vermutlich, dank eingeschränkten Blickwinkels, nicht in der Lage, die Konstellation auf andere Situaationen in der Gegenwart zu übertragen. Alles, was ihre kunterbunte Pippi-Langstrumpf-Idylle bedroht, wird ausgeblendet. Und natürlich können alle Menschen, die ihre „tollen“ Ansichten (z.B. alle Grenzen einfach öffnen und keine „bösen“ Waffen mehr liefern) anzweifeln oder ablehnen, nur Nazis sein. Aber natürlich haben Sie recht mit der Analogie zu diesem Klassiker, der hervorragend anbahnende Gefahren schildert. Selbstverständlich werden seit einiger Zeit in Deutschland emsig radikale „Benzinfässer“ in unseren „Dachboden“ transportiert und Politik und Sicherheitsbehörden schauen „großzügig“ weg, verlassen sich auf den „lupenreinen Demokraten“ Erdogan und kümmern sich lieber darum, ob der Attentäter von Nizza tatsächlich ein „Einzeltäter“ war (ein Beifahrer soll ja nicht mitgefahren sein 😉 und ob das Tat-Bekenntnis des IS echt ist oder nicht. Ist das beruhigend?

  7. Felix Becker Antworten

    Wenn ich ins Ausland fahre, befasse ich mich mit den dortigen Regeln vorher z.B. durch lesen in handelsüblichen Reiseführen. Solche Reiseführer gibt es in deutscher Sprache, so dass ich die Sprache meines Reisezieles nicht kennen muss. Reiseführer für Deutschland dürfte es in nahezu allen Sprachen geben. Dass jetzt Kriminellen auf Kosten deutscher Steuerzahlern deutsche Sprache beigebracht werden soll, ist für mich gelinde gesagt komisch!

  8. ALP Antworten

    Ich stimme Ihnen voll und ganz zu, und möchte straffällige, ausländische Menschen wieder dahin zurückschicken wo diese hergekommen sind. Aber die Herkunftsländer wollen diese Verbrecher nicht wiederhaben. Welches Land will schon Diebe und Mörder aufnehmen? Und ich befürchte, dass auch der allerbeste Deutschunterricht diese Menschen nicht erreicht. Das ist vergebliche Liebesmüh auf meine Steuerkosten. Da soll der Herr Minister lieber dafür sorgen, dass in unseren Schulen nicht so viel Unterricht ausfällt.
    Wenn diese Personen etwas verstehen wollen, da bin ich mir sehr sicher, dann verstehen die jede erdenkliche Sprache.

  9. Leyh Antworten

    Da habe ich ein schönes Pamphlet nicht von Luther sondern aus der Christusbruderschaft in Selbitz vom Bruder Matthäus.
    Eine nachdenkliche Aussage
    Wenn Menschen gottlos werden, sind:
    Regierungen ratlos!
    Lügen grenzenlos!
    Schulden zahllos!
    Besprechungen ergebnislos!
    Aufklärungen hirnlos!
    Politik charakterlos!
    Christen gebetslos!
    Kirchen kraftlos!
    Völker friedlos!
    Sitten zügellos!
    Mode schamlos!
    Verbrechen maßlos!
    Konferenzen endlos!
    Aussichten trostlos!

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