„Deutschlandtrend“ von Infratest dimap: Union jetzt 5 Prozent vor der AfD

CDU/CSU erholen sich leicht, AfD schwächt sich leicht ab. Keine tektonischen Verschiebungen, aber beim Blick auf die vergangenen Wochen leicht zu analysiern.

Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen CDU/CSU auf 28 Prozent, wie der neue ARD-„Deutschlandtrend“ von Infratest dimap ergab. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als Anfang Februar. Die von einer Vetternwirtschaftsaffäre gebeutelte AfD büßt derweil einen Punkt ein und erreicht jetzt 23 Prozent. Der Abstand zwischen Union und AfD wächst somit von 2 auf 5 Prozentpunkte an und ist so hoch wie zuletzt im Sommer vergangenen Jahres.

Die SPD verschlechtert sich danach um einen Punkt und würde nun von 14 Prozent gewählt. Die Grünen legen einen Punkt auf 13 Prozent zu. Die Linke verliert einen Punkt auf 9 Prozent. Alle übrigen Parteien bleiben unterhalb der Fünfprozenthürde. Rechnerisch möglich wäre damit in erster Linie eine Dreier-Koalition aus Union, SPD und Grünen.

 

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Dieser Artikel wurde 63 mal kommentiert

  1. gerd Antworten

    „Rechnerisch möglich wäre damit in erster Linie eine Dreier-Koalition aus Union, SPD und Grünen.“

    Na denn….

      • S v B Antworten

        Den beiden Erstkommentatoren, die den Inhalt des Artikels kurz und prägnant „für uns eingeordnet“ haben, stimme ich vollumfänglich zu. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird der eigentliche Wählerwillen wieder einmal völlig unberücksichtigt bleiben. Nur weiter so!

        • Klaus Kelle Antworten

          Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird der eigentliche Wählerwillen wieder einmal völlig unberücksichtigt bleiben.

          Der Wählerwille? Der will erstmal, dass die AfD nichts zu melden hat. Die einen denken, die AfD werde bald die absolute Mehrheit erringen. Viel Spraß denen! Ihr schafft das schon…irgendwann ab 2167… Und die anderen sind die mit dem Rechenschieber, die denken Union und AfD haben doch eine Mehrheit, jetzt Brandmauer niederreißen und dann geht es los.

          Das ist eine völlig Fehleinschätzung, das darf ich Dir versichern. Vor wenigen Jahren gab es noch viele in CDU und CSU, die das auch so gesehen haben – so wie mich auch. Das ist vorbei.

          • Dr. Hildegard Königs-Albrecht

            Der Wählerwille ist eindeutig konservativ ausgerichtet. Durch die Brandmauer-Manipulation wird dieser Wille ignoriert.

            Die CDU ist sich nicht zu schade, mit Grünen und Linken trotz Unvereinbarkeitsbeschluss zu kungeln.
            Mit der Wahl der Mittel ist man nicht zimperlich, die Ex-Innenministerin schaltete den Verfassungsschutz ein, Merz lässt den abgewählten Bundestag abstimmen, in Sachsen-Anhalt verfälscht man eine Reihe von Regularien, und das alles um den Wählerwillen zu ignorieren.

            Das alles wird der Politik eines Tages auf die Füße fallen. Von Vertrauen in die Politik und ihre Vertreter kann bei der mehrzahl der Bevölkerung keine Rede mehr sein!

          • gerd_rau

            Der Wählerwille will vor allem das die schwachsinnige und gegen Deutschland gerichtete Politik beendet wird! Und das traut man halt denen, die das verzapft haben nicht mehr zu!
            Die einzigen die noch nicht bewiesen haben das Sie es nicht können, ist nun mal die AfD und ich bin wirklich kein Fan.
            Zur Erklärung passt dieses Zitat ganz gut(ich glaube das ist von Einstein)
            „Die reinste Form des Wahnsinns ist es auf Veränderung zu hoffen und alles beim Alten zu lassen“

          • Achim Koester

            @KK
            „Der will erstmal, dass die AfD nichts zu melden hat.“
            Bitte dabei nicht vergessen, dass die SPD noch weniger Stimmen hat als die AfD, aber trotzdem quasi den Kanzler stellt. Von den Grünen ganz zu schweigen, knapp 12% bestimmen über unsere Wirtschafts- und Finanzpolitik, und zwar über ihre Dominanz in der Judikative und Verwaltung.
            Das nennen Sie Wählerwille?

          • Klaus Kelle

            Lieber @Achim Koester,

            mich müssen Sie doch nicht überzeugen! Ich bezog mich auf die Aussage einer geschätzten Foristin hier, die beschrieb, was aus ihrer Sicht „der Wählerwille“ sei, indem sie einfach Union und AfD zusammenrechnete. Und genau das kann man nicht mehr, seit wir wissen, dass die AfD in weiten Teilen ganz andere Ziele verfolgt als die Union.

            Ich habe mich doch mehrere Jahre aktiv darum gekümmert, CDU und AfD zumindest informell ins Gespräch zu bringen. Weil ich bei Kernthemen wie Migration, Sicherheit und Familie natürlich die größten Schnittmengen zwischen Union und AfD sehe.

            Aber was ich Ihnen aus Unions-Perspektive wirklich sicher sagen kann: die Bereitschaft, mit der AfD irgendwas zu machen, ist seit etwa zwei Jahren gleich Null. Nicht weniger geworden, sondern NULL.

            Und der entscheidende Punkt ist das Russland-Thema. Das wollen viele von ihnen hier nicht hören, aber die Unterwerfungsphantasien gegenüber dem Kreml, die Pilgerreisen auf die Krim, die verdächtigen sehr detaillierten Anfragen zu Sicherheitsthemen in einigen Landtagen – das ist einfach nur ekelhaft, in meinen Augen grenzt das an Landesverrat. Die AfD ist für die CDU heute eindeutig politischer Gegner.

            So, das muss auch Ihnen nicht gefallen und einige hier werden jetzt wieder schreiben, dass ich ja gar keine Ahnung hätte. Geschenkt…

            In Wahrheit ist es traurig, aber leider genau so…

            Trotzdem schönes Wochenende!

            Klaus Kelle

          • Nobby

            Lieber Herr Kelle,

            wenn es um Machterhalt geht, ist es der CDU doch inzwischen völlig egal, mit wem sie „arbeiten“ muss, wenn es nur dem Machterhalt dient. Der Wählerwille spielt da doch gar keine Rolle mehr. Meiner unbedeutenden Meinung nach hat sich unser politisches System – und noch mehr unsere Politikdarsteller – von so etwas lästigem wie „Wählerwillen“ weitgehend entkoppelt. Die Menschen wählen CDU („schon am ersten Tag nach der Wahl gibt es eine andere Politik“ -sagte sinngemäß der Kanzler der zweiten Wahl – um dann noch vor seiner Wahl zum Kanzler seine komplette Wählerschaft in nie dagewesener Dreistigkeit zu betrüben)… und bekommen links grüne Politik in Reinkultur und eine Regierung, in der sich der Regierungschef wie ein Hammel von linken Parteien vorführen (und im Zweifel auch tolerieren lässt). In Ostdeutschland kennt die CDU keine Scham, mit dem BSW zusammenzuarbeiten oder sich von der Linken tolerieren zu lassen (wenn`s denn „unserer“ Demokratie dient und „die da“ von politischer Einflußnahme fernhält, dann ist jedes Mittel recht).
            Aus meines Sicht gibt es nur zwei Möglichkeiten:
            Die CDU schafft aus eigener Kraft wieder Wahlergebnisse deutlich jenseits der 40% (das wird diese ergrünte Links-CDU niemals schaffen) oder sie wagt das Risiko einer Minderheitsregierung oder gar die Koalition mit der AFD. Zu beidem fehlt Fritze der Mut.
            Damit sind wir wieder bei Ihrer AFD Generalschelte (die ich angesichts des Verhaltens der CDU doch ein wenig einseitig finde):
            Die AFD ist alleine keinesfalls regierungsfähig. Dazu fehlt (noch) die Expertise und das Personal. In der AFD tummeln sich zweifelsfrei eine Menge Idioten (in den anderen Parteien aber nicht weniger). Nur denken sie mal zurück… in der CDU gab es die auch… da gab es sogar ECHTE Nazis (hatten wir nicht sogar mit Herrn Carstens mal einen Bundespräsidenten, der SS Mitglied war??). Das alles hat die bundesdeutsche Demokratie ausgehalten. Wie lange es noch glückt, ein Viertel der Wahlberechtigten mit (teilweise infantilen Methoden) von der politischen Willensbildung auszuschließen, das weiß ich nicht. Ich bin mir aber sicher, das wird nicht mehr ewig so weitergehen. Es kocht bereits mächtig im Topf! Was passiert, wenn dann das Fass überläuft und sich genug Menschen lange genug nachhaltig betrogen fühlen, dazu fehlt mir die Phantasie bzw. darüber mag ich gar nicht nachdenken!
            Die „Brandmauer“ wird jedenfalls nicht der Weg sein.

            Beste Grüße aus dem Rheinland

          • Dr. Hildegard Königs-Albrecht

            @ Klaus Kelle

            Ihr Hauptargument gegen die AfD ist inzwischen die Haltung zum Ukraine-Krieg und Rußland/Putin.

            Es wäre interessant, einmal festzustellen, welchen Stellenwert dieser Krieg und sein Aggressor in der deutschen Bevölkerung hat und wie sie die Politik der Regierung dazu beurteilt.

            Mir scheint, daß es längst keine Mehrheit für eine unbegrenzte Unterstützung der Ukraine und Ausgrenzung Rußlands mehr gibt. Was dann?

          • Klaus Kelle

            @Dr. Königs-Albrecht,

            ich bin auch gegen eine unbegrenzte Unterstützung der Ukraine.

            Ich war von Anfang an dafür, den russischen Angreifern deutlich aufs Maul zu hauen, aber Deutschland glänzte ja mit gebrauchten Schutzhelmen statt Taurus-Marschflugkörpern. Ein schlimmer Fehler.

            Genau genommen wäre ich schon 2014 bei der Annexion der Krim dafür gewesen, Russland seine Grenzen aufzuzeigen. Aber es sind halt keine Helden in Berlin. Bloß nix falschmachen, man will ja in den Geschichtsbüchern gut dastehen. Wenn andere die Drecksarbeit machen, dann können wir ja anschließend den Amis, Briten und Polen erklären, was sie alles falsch gemacht haben. Wie immer…

            Klaus Kelle

      • S v B Antworten

        @H.K.

        „Das wäre ja eine echte 360-Grad Wende!“ (hab‘ die kleine Grad-Null nicht gefunden!)

        Sie sprechen von einer Baerbock-Wende?

        • gerd Antworten

          @ S v B

          Das könnten auch den Rotationsumpfang von Helmut Kohl in seiner Grabstätte bezeichnen.

          • H.K.

            Helmut Kohl hätte angesichts dieser CDU keine ruhige Minute in seinem Grab …

            Gut, daß der Mann das alles nicht mehr erleben muß …

    • gerd Antworten

      @gerd_rau

      Infratest dimap wird von der ARD beauftragt und bezahlt. Wenn Sie mich fragen…..

    • Klaus Kelle Antworten

      Das ist keine Frage des Glaubens, sondern der Empirik. Die Umfragen der vergangenen Jahre lagen bis auf ganz wenige Ausnahmen immer ganz nah dran bei der „Sonntagsfrage“ und dem tatsächlichen Ergebnis. Aber jetzt am Sonntag wird ja wieder durchgezählt… schauen wir einfach mal, wie Rheinland-Pfalz und BaWü sbstimmen…

      • Johannes Antworten

        Es ist v.a. eine Frage, mathematischer Gewichtungen, Setzung von Konfidenzintervallen und Vielzahl weiterer à priori Hypothesen, die in die Wahlprognosen einfließen.

        Kurzum: Empirik spielt eine Rolle; aber wer die Empirik anhand der vorstehend genannten Faktoren kalibriert und damit auch definiert, entscheidet über das Prognoseergebnis 😉

        Gut, dass (noch) Wahlen stattfinden; denn die sind nach Überlegungen eines Regierungsnahen Think-tank in Zukunft eher überflüssig. Denn man würde ja im Voraus wissen, was der Wählerwille sei. So in etwa vor knapp 4-5 Jahren in einem Zukunftsszenario im Kontext der „Smart-City“ Agenda publiziert.

        • gerd Antworten

          „Empirik spielt eine Rolle; aber wer die Empirik anhand der vorstehend genannten Faktoren kalibriert und damit auch definiert, entscheidet über das Prognoseergebnis.“

          @Johannes

          Hätte ich nicht besser ausdrücken können. Die Empirik weiß seid mehreren tausend Jahren, dass der Mensch in zwei Geschlechter aufgeteilt ist…..

        • Klaus Kelle Antworten

          @Johannes,

          ich bin auch sehr für freie Wahlen… und irgendwie freue ich mich dieses Mal besonders auf kommenden Sonntag….

          kk

          • Johannes

            @Herrn Kelle:

            Bin ganz bei Ihnen 🙂 und am unterhaltsamsten werden die hochtrabenden Analysen im Nachgang.

            Mein Tipp: der Cem macht (noch) das Rennen.

          • Klaus Kelle

            @Johannes,

            der Cem macht (noch) das Rennen.

            Kann sein, er hat einen ganz starken Wahlkampf gmacht, ich habe das ein bisschen verfolgt aus professioneller Neugier.

            Aber grundsätzlich tippe ich im Südwesten für Sonntag 2 x auf CDU

          • H.K.

            Könnte sein.

            Manche lernen’s nie.

            Die Dummen sterben nicht aus …

          • Dr. Hildegard Königs-Albrecht

            In den Prognosen für die Wahl in Baden-Württemberg am kommenden Sonntag liegen die Grünen und die CDU jetzt gleich auf. Die CDU hat dank ihres katastrophalen Wahlkampfs seit dessen Beginn mehrere Prozente verloren. Man kommt aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus.

          • Klaus Kelle

            @Dr. Hildegard Königs-Albrecht,

            das ist wahr. Allerdings gehört zur Wahrheit auch, dass es andere keineswegs besser machen. Wenn zum Beispiel in BaWü der Spitzenkandidat der AfD in der letzten Wahlkampfwoche in die USA fliegt, um sich wichtig zu machen, dort aber kaum politische Termine bekommen hat, dann finde ich das erstaunlich als jemand, der sich seit Jahrzehnten mit politischen Kampagnen beschäftigt. Frau Weidel und Herr Chrupalla haben gestern in Rottweil eine Wahlveranstaltung in dr Stadthalle abgehalten. Keiner der beiden hat in ihren Reden den Namen Münzenmaier auch nur einmal erwähnt. Dar hatte schon was für politische Beobachter. Da scheint man not amused zu sein….

            Klaus Kelle

          • Johannes

            @Herrn Kelle

            Münzenaier ist Rheinland-Pfalz und im Bundestag.

            Rottweil ist Baden-Württemberg.

            Sie meinten sicher Frohnmeier 😉

          • H.K.

            @ Johannes

            Kommen Sie doch dem Hausherrn nicht mit solchen Kleinigkeiten !

            Völlig egal – Hauptsache gegen „die da“ !

            So Mancher findet wahrscheinlich auch noch toll und weltoffen, wenn, wie im CDU-regierten NRW Schüler die Order bekommen, ihr Pausenbrot von fastenden muslimischen Kindern abgewandt zu essen, um diese „nicht zu provozieren“, die aber „Würg- und Kotzgeräusche“ in Richtung von „Kartoffel-Kindern“ ausstoßen …

            CDU – „Wir schaffen das !“ …

          • Achim Koester

            @KK
            Sie kennen aber sicher die Aussage Ihres berühmte Kollegen Kurt Tucholsky: „Wenn Wahlen wirklich etwas verändern könnten, wären sie längst verboten.“

  2. H.K. Antworten

    Wer heute am frühen Abend z.B. die Debatte über Jugendoffiziere in den Schulen und später über Clankriminalität im Bundesrag verfolgt und gesehen hat, wer dort wie und was argumentiert, muß kein Pädagoge sein, um diverse Reden mit „setzen, 6, Thema verfehlt“ zu bewerten.

    DAS sind „unsere“ Volksvertreter ??

    SO werden die wirklichen Probleme dieses Landes „gelöst“ ??

    Man könnte verstehen, wenn jemand sagen würde „ich bin irritiert“ …

    Die Wahlen werden es zeigen – sofern sie nicht „rückgängig gemacht“ werden …

    • S v B Antworten

      @H.K.

      Dachte im ersten Moment doch tatsächlich, dass die Clankriminaltät bereits ihren Weg ins Hohe Haus gefunden hätte – und war entsprechend schockiert… 😉

      • H.K. Antworten

        Haben Sie die Rede von Lamya Kaddor gehört ?

        Dann wären Sie nicht schockiert …

          • H.K.

            Ich zumindest war nicht schockiert.

            Ich war sprachlos angesichts der Chuzpe dieser Dame.

            Passt alles zum Artikel bei „Nius“ über ihre Forderung, den Islam in Deutschland gesetzlich zu verankern …

            Und „das deutsche Volk“ schlummert selig vor sich hin …

          • Dr. Hildegard Königs-Albrecht

            Wo finde ich diese Rede? Oder soll ich mir das ersparen?

          • H.K.

            „ 62. Sitzung vom 05.03.2026. TOP 7: Organisierte Kriminalität“ bei youtube.

            Die besagte Rede beginnt um 18:51.

          • Dr. Hildegard Königs-Albrecht

            @ H.K.
            Danke für den Hinweis. Lamya Kaddor beginnt bei 8.50 und redet nur Quark. Ich würde sagen „Thema verfehlt, setzen, sechs!“

        • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

          Lamya Kaddor habe ich schon vor Jahren bei einer Tagung in der Wolfsburg zum Syrienkonflikt erlebt. Keine gute Adresse.

          • H.K.

            Wir wachen hierzulande erst dann auf, wenn es zu spät ist.

            Und dann kommt mit großen, ( im wahrsten Sinne ) „ungläubigen Augen“ die Frage „NEIN, wie konnte DAS denn passieren ?!“

    • S v B Antworten

      @H.K.

      Hab‘ mir die Debatte über Clan-Kriminalität am 6. März auf Ihre Empfehlung hin angeschaut. Das Thema war gar nicht Thema, wurde im Grunde nicht behandelt. Demnach hätte man sich die für die Debatte anberaumte halbe Stunde wahrlich sparen können. Über den Bodenbelag im Rezeptionsbereich oder den Anstrich der Toilettenwände im Kanzler-Neubau zu debattieren wäre weitaus spannender und aufschlussreicher gewesen. Warum hat Omid Nouripour den total verfehlten Inhalt der Debattenbeiträge nicht gerügt? Gehört sowas nicht auch zu den Obliegenheiten eines-BT-Vizepräsidenten? Falls nicht, würde mich das sehr wundern.

      • H.K. Antworten

        Omid Nouripour ?

        Gehört zur grünen „demokratischen Partei“.

        Und Lamya Kaddor ?

  3. gerd Antworten

    „Autos verbieten verboten.“

    Hübscher Spruch, der momentan an den Zapfsäulen der Republik zerbröselt.

  4. H.K. Antworten

    Da die Öffentlich Rechtlichen nichts darüber berichten, sei jedem Interessierten die heutige „Nius“-Sendung empfohlen, in der u.a. die Machenschaften von CDU bis Mauerschütz*/-/:/_/•/Innenpartei im Landtag von Sachsen-Anhalt beleuchtet werden.

    Es bleibt zu hoffen, daß möglichst viele Wähler dort begreifen, wie sie von den „demokratischen Parteien“ geradezu vera…..t werden …

    • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

      Es ist unerträglich, den Rednern der „Kartellparteien“ zuzuhören, wie sie mit ihren Machenschaften die Demokratie retten wollen.

      • H.K. Antworten

        Und ?

        Wer sagt etwas dagegen ? Die „vierte Gewalt“ ?

        Und wenn „das Volk“ wählt, bekommt es eh nicht, was gewollt ist.

        Bin gespannt, wann der Deckel vom Topf fliegt …

      • Achim Koester Antworten

        Liebe Frau Dr. Königs-Albrecht,
        Die wollen ja auch nicht „die“ Demokratie retten, sondern ihre, die sie sich angeeignet haben und als „unsere“ bezeichnen.

        • H.K. Antworten

          Warum nur will kaum jemand dieses Land im Ernstfall verteidigen ?

          „Grübel, grübel …“

  5. S v B Antworten

    @KK

    Viel(!) weiter oben meintest Du, die Kernthemen der CDU seien Migration, Sicherheit und Familie. Das war sträflich zu kurz gegriffen, lieber Klaus. Welchen Stellenwert mögen für Dich die superwichtigen Kernthemen Wirtschaft und Finanzen wohl haben? Sei froh und zufrieden, ja vielleicht glücklich(?), dass Du Deinen Wunschkanzler bekommen hast. Ob dieser jedoch gleich viel oder gar mehr Ahnung von Wirtschaft und Finanzen eines Staatswesens haben könnte (wie Du in den Wochen vor der Wahl mindestens einmal erwähntest) als Frau Dr. Weidel (sowie noch der eine oder andere mehr in ihrer Partei) lässt immer wieder starke Zweifel aufkommen. Alleine die Besetzung des Finanzministeriums durch Lars Klingbeil… ähm.. da schweigt des Sängers, sorry, des Kommentators, Höflichkeit. Deutschland steht wirtschaftlich – und finanziell – das Wasser bis zum Hals, teils bereits bis „Oberkante Unterlippe,“ und Du beharrst noch immer auf der Mär, dass die Merz-Partei den Karren – irgendwie und irgendwann – aus dem Morast befreien könnte. – Auf Herrn Merz habe ich nie meine Hoffnung gesetzt, und es deutet sich immer wieder an, dass ich letzten Endes recht behalten könnte. Gewünscht hätte ich es mir wahrlich anders, für das Land und seine Menschen. Bürgerliche Bedenken, ja fast schon Verzweiflung durchziehen quasi den gesamten Thread. Das sollte auch Dir zu denken geben. – Dass Du offenbar nicht wahrhaben willst, dass Deutschland unter Merz links-grün regiert wird, ist unfassbar. Whitewashing nützt hier schon länger nichts mehr. Okay, man kann, wenn einem danach zumute ist, in alles und jedes seine gutgläubigen, fantasievollen, aber unrealistischen Wünsche hineininterpretieren. Dies bleibt jedem unbenommen. Mit gesundem Menschenverstand jedoch ist es schlicht nicht mehr vorstellbar, dass die Politik sich tatsächlich getraut, der eindeutig konservativ geprägten Wählermehrheit immer wieder einen unbekömmlichen, rot-grünen Eintopf vorzusetzen. Die Anzahl der Konservativen, die ihn ein weiteres Mal bereit sein könnten, diesen – trotz inneresWiderwillen – zu schlucken und hinunter zu würgen bereit ist, wird jedoch immer geringer. Wen kann es noch wundern? – Dass die CDU stramm linke, ja sogar ultralinke(!) für ihre politischen Manöver einzuspannen gewillt ist, verschlägt einem die Sprache. Der Wählerwille scheint den Schwarzen inzwischen vollends gleichgültig zu sein. Vor jeder Wahl wird mal kurz und heftig „gerödelt“, werden große Töne gespuckt, um den Wähler still und hoffnungsfroh „bei Stimme“ für die Schwarzen zu halten. Aber dann, wie schon nach (und auch seit) der letzten BT-Wahl erlebt, wird letztlich wohl zu vieles wieder ins Gegenteil verkehrt. Ein Wunder, dass eine nicht eben geringe Anzahl Konservativer sich doch noch bereit zeigte, der Neuen CDU nochmals ihre Stimme zu schenken. Was sie nach der Wahl erwartete, war ein unbekömmlicher schwarz-tiefroter Eintopf mit grüner Garnitur. Noch eine, höchstens zwei Legislaturen dieser Art, und viele frustrierte konservative Wähler könnten in politische Abstumpfung gleiten, welche letztendlich in kategorische Wahlverweigerung münden dürfte. – Eine Entwicklung, die allen Verantwortlichen in der Politik – insbesondere aber dem Kanzler selbst – große Sorgen bereiten sollte.

    • Klaus Kelle Antworten

      @S v B,

      eindeutig konservativ geprägten Wählermehrheit

      Wer genau soll denn diese Mehrheit sein, wo doch die CDU und ihre Partispitze durch und durch rot-grün versifft sind? Da kannst du die Union ja nicht meinen. Und die AfD ist keine „Wählermehrheit“, wie Du morgen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sehen wirst.

      Noch eine, höchstens zwei Legislaturen dieser Art, und viele frustrierte konservative Wähler könnten in politische Abstumpfung gleiten, welche letztendlich in kategorische Wahlverweigerung münden dürfte.

      Und warum wählen die dann nicht die AfD? Darüber solltest Du mal nachdenken….

    • gerd Antworten

      @ S v B

      Man könne diese Diskussion schnell beenden, wenn Einigkeit darüber herrschen würde, dass die Deutschen von „Idioten“ (Peter Hahne) regiert werden WOLLEN. Niemand in unserem Land wird gezwungen, die CDU oder die Grünen zu wählen. Das tun die ganz freiwillig. Diesen Wählern ist es egal ob Merz oder Klingbeil das Blaue vom Himmel lügen. Fragen Sie mal jemanden auf der Strasse warum man die AfD nicht wählen darf……die haben null Ahnung und plappern höchstens die vorgestanzten Sätze der Mainstreams in Mikro.

    • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

      Das Ende vom Lied könnte eine rein links-grüne Regierung sein, weil die CDU einfach nicht erkennen will, mit welcher Partei sie die meisten Übereinstimmungen findet.
      Wir werden das möglicherweise demnächst bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus erleben.
      Irgendwann verliert auch der Letzte die Geduld mit der Union und dann gnade uns Gott.
      Die Schuld für eine solche Katastrophe sehe ich bei der Union selbst.

      • H.K. Antworten

        The Donald hat unserem Bundeskanzler diese Woche höchstpersönlich im Oval Office erklärt, wie toll der ist und wie großartig er seine Arbeit macht …

        Also, alles bestens im Konrad-Adenauer-Haus …

  6. Achim Koester Antworten

    Die CDU im Koalitionsvertrag auf den Unvereinbarkeitsbeschluss mit der AfD, sprich die Brandmauer, war eine Meisterleistung von Klingbeil &Co. Da sitzt Merz voll in der Sch… äh Zwickmühle.

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