Konsequent das Richtige tun, auch wenn es kompliziert ist
Die Bundesregierung hat sich an Tag 2 des Angriffs der USA und Israels auf den Iran und das Mullah-Regime erstmals zu Wort gemeldet.
Der Bundeskanzler staatstragend und wie meistens außenpolitisch in guter Form. Deutschland steht in diesen Stunden klar auf Seiten seiner  Verbündeten.
„Wir teilen die Freude, dass das Regime jetzt an sein Ende kommt“, so Merz unter Bezug auf die Freudenfeiern im Iran und überall auf der Welt, so auch heute am Brandenburger Tor in Berlin. Man habe jahrelang die Bemühungen unterstützt, das Terrorregime in Teheran zu stürzen. Der Angriff gegen den Iran sei völkerrechtlich gerechtfertigt. Merz bezeichnete es als ‚Dilemma‘, dass in den vergangenen Jahrzehnten mit Sanktionen nichts gegen die Führung in Teheran erreicht worden sei.
Der Bundeskanzler verwies darauf, dass es in den vergangenen zehn Jahren wiederholt Anschläge in Deutschland und Europa gegen Iraner im Exil gegeben habe. „Wir wissen, dass iranische Nachrichtendienste in Europa und in Deutschland tätig sind.“
So weit, so gut. Doch dann kündigt die Bundesregierung am Abend „defensive Gegenmaßnahmen“ an – ein Begriff, den ich zumindest vorher noch nicht gehört habe. Entweder ist man defensiv, oder man leitet Gegenmaßnahmen ein.
Und Verteidigungsminister Johann Wadephul erklärt den Iran auch zu „einer Gefahr für Europa“. Tausende Urlauber aus der ganzen Welt sitzen im Nahen Osten fest. Und dann sagt Wadephul, man werde aber deutsche Staatsbürger nicht evakuieren, weil „die Lufträume insgesamt geschlossen“ seien.
Und da ist wieder der Punkt, der mich nervt
Unsere westlichen Verbündeten erwarten von Deutschland, Verantwortung zu übernehmen. Und das nicht nur mit wohlfeilen Reden. Wenn Bundesregierung und Bundestag der Meinung sind, wir müssten Gegenmaßnahmen ergreifen, dann sollen sie das tun. Und wenn Deutsche in Dubai und anderswo festsitzen, dann müssen wir diese Leute rausholen. Punkt. Unsere Streitkräfte müssen in der Lage dazu sein. Deutschland muss endlich begreifen, dass die gemütlichen Zeiten vorbei sind und dass bei kriegerischen Auseinandersetzungen weder gebrauchte Schutzhelme noch Überflugrechte Faktoren sind, um uns davon abzuhalten, das Richtige zu tun…“

 

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Dieser Artikel wurde 25 mal kommentiert

  1. H.K. Antworten

    „Und Verteidigungsminister Johann Wadephul erklärt den Iran auch zu „einer Gefahr für Europa“.“

    Da Friedrich Merz ja ohnehin als „Außenkanzler“ gesehen wird ( und sich in dieser Rolle ja auch durchaus gefällt ), ist es nur folgerichtig, daß Johann „Jo“ Wadephul das Verteidigungsministerium führt.

    Für Boris Pistorius findet sich sicherlich ein gut dotierter Posten, vielleicht bei Rheinmetall, Hensoldt oder Renk.

    🤫

    Friedrich Merz ließ gestern in einer Erklärung des Bundespresseamtes zusammen mit Macron und Starmer Richtung Iran verlauten „WIR waren es NICHT !“

    Die Presseerklärung im Wortlaut ( ich zitiere nur die deutsche „Höflichkeitsübersetzung“ ):

    E3 Joint Leaders’ Statement on Iran:

    by President Emmanuel Macron, Chancellor Friedrich Merz and Prime Minister Keir Starmer

    Pressemitteilung 36

    Samstag, 28. Februar 2026

    Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)

-

    Deutsche Höflichkeitsübersetzung

    Gemeinsame Erklärung der Staats- und Regierungschefs der E3

Frankreich,

    Deutschland und das Vereinigte Königreich haben wiederholt an das iranische Regime appelliert, ihr Nuklearprogramm einzustellen, das ballistische Raketenprogramm zu reduzieren, von destabilisierenden Aktivitäten in der Region und unseren Heimatländern abzusehen und die abstoßende Gewalt und Repression gegen die eigene Bevölkerung zu beenden.



    Wir waren nicht an den Militärschlägen beteiligt, stehen aber in engem Kontakt mit unseren internationalen Partnern, inklusive den Vereinigten Staaten, Israel und Partnern in der Region. Wir wiederholen unsere Verpflichtung zu regionaler Stabilität und dem Schutz von Zivilisten. 

Wir verurteilen die iranischen Angriffe auf Staaten in der Region auf das Schärfste. Iran muss seine willkürlichen Militärschläge unterlassen. Wir rufen zu einer Wiederaufnahme der Verhandlungen auf und fordern die iranische Führung, eine Verhandlungslösung zu finden. Letztendlich muss es dem iranischen Volk erlaubt sein, ihre eigene Zukunft zu gestalten.“

    • Martin Ludwig Antworten

      @H.K.
      hat unser Friedrich vll. Angst vor der gigantischen Menge junger, starker Männer arabischer Herkunft in diesem Land, bei denen Gewalt noch heute als legitimes Mittel zur Zielerreichung angesehen wird und Terrorismus teil der Religion ist (incl. 72 Jungfrauen im Paradies)?
      Ein Schelm, wer böses denkt…

      • H.K. Antworten

        Sie Schelm, Sie …

        Und ich Schelm …

        Aber unser Kanzler hat ja verkündet „wir tun ALLES, um die Sicherheit zu gewährleisten !“
        Er hat nur nicht gesagt, wessen Sicherheit er meint.
        Zumindest nicht die der Deutsch*/-/:/_/•/Innen, die in der Region festsitzen – und die man(n) auch nicht zu evakuieren gedenkt …

        „WIR waren es NICHT !“

        Unfassbar …

  2. Martin Ludwig Antworten

    Ich freue mich bereits jetzt auf die sofortige Aussetzung aller Abschiebungen in den nahen Osten, weil die Lage dort derzeit „unübersichtlich“ ist und die Menschen nicht in Sicherheit leben können.
    Ändert sich natürlich nichts zur Ist-Situation, weil die Antisemiten und Frauenhasser ohnehin nicht abgeschoben werden – aber zumindest hat die Regierung mal wieder einen Grund, ihr Nichtstun öffentlich zu rechtfertigen.

    Im 2. Schritt müssen wir natürlich so viele Menschen wie möglich in Deutschland aufnehmen. Diese armen, unbescholtenen Bürger fliehen vor Krieg, Hunger, Obdachlosigkeit und Not und brauchen einen „sicheren Hafen“. Ist natürlich nur vorübergehend, weil im Anschluss an die Befreiung des Staats vor dem Terrorregime der Wideraufbau einer neuen, besseren Heimat beginnt und dafür die Geflüchteten, die ohnehin wieder nach Hause wollen, dringend vor Ort gebraucht werden. Ein paar Milliarden Aufbauhilfe von Deutschland, ein paar Millionen vom Rest der Welt, dann läuft das vor Ort in geordneten Bahnen!
    Ist eines meiner liebsten Märchenbücher der Gebrüder Grimm und funktionert einfach auch 2026 noch genau wie damals.

    Übrigens:
    Ich saß 2010 auf Mallorca fest, als der Eyjafjallajökull in Island ausgebrochen und der Flugverkehr weltweit komplett eingestellt worden war.
    Die Fähren und Mitwägen sind am Tag des Ausbruchs um 500 % bis 1.000 % im Preis gestiegen, weil viele Touristen in Panik die Insel verlassen mussten, um rechtzeitig zurück an ihren Arbeitsplätzen oder in der Schule zu erscheinen.
    Es herrsche eine Massenpanik auf der Insel und der einzig entscheidende Faktor hieß Bargeld!
    Klaus, was meinst du, was die Deutsche Staatsregierung für die deutschen Familien vor Ort getan hat? Aussetzung der Schulpflicht? Unkündbarkeit für Zuspätkommen auf Arbeit? Heimflüge oder Fähren organisiert? FEHLANZEIGE!
    Der Staat hat stattdessen Polizisten an allen Flughäfen stationiert und die Zuspätkommer aus Schleswig-Holstein wegen Verstoß gegen die Schulpflicht sanktioniert, wenn sie es gewagt hatten, bis zur wiederaufnahme des Flugverkehrs zu warten!
    Ich habe die Situation vor Ort genossen. Wir hatten keine Eile, eine sichere Unterkunft und ein Fahrzeug. So leer und ruhig war die Insel (abgesehen von der Corona-Zeit) mitte April noch nie und von unserem Staat habe ich genau nichts anderes erwartet. Die Blaupause aus 2010 sollte jetzt auch für Dubai herangezogen werden. Da lässt sich ganz bestimmt hervorragend abkassieren!

    Halte das ganze im Fall der Emirate übrigens für völlig legitim. Wer in Terrorstaaten reist um sich zu vergnügen, sollte im Ernstfall nicht auf Staatskosten chauffiert werden. In Mexiko sind die Hotelpreise und Flüge gerade billig wie nie… wenn ich wüsste, dass der Staat im Ernstfall mein Lösegeld bezahlt, würde ich morgen buchen.

    • aha Antworten

      Warum sollen das Frauenhasser sein?

      Ich habe um unsere Asylantenunterkunft herum den Eindruck, dass die liebevoll mit ihren Frauen umgehen.

      Ich sehe eher Hass in den kirchgehenden Familien bei uns.

      • Martin Ludwig Antworten

        @aha:

        ich hoffe, dass die Frage nur für mich nicht als „Sarkasmus“ erkennbar ist.
        Der Islam, insbesondere in seiner Steinzeitausprägung wie im Iran, Afghanistan oder Syrien gelebt, ist zutiefst Frauenverachtend.
        Es gibt vermutlich keine zweite Kultur auf dieser Welt, die Frauen so dermaßen wenig wertschätzt, wie die genannte.
        Aber natürlich tragen die Damen dort freiwillig Kopftuch oder Burka. Interesse am Autofahren haben sie selbstverständlich auch nicht. Auf Bildung haben sie ohnehin keine Lust, weil sie lieber zuhause bleiben um ihre Männer zu bekochen, währen diese sich in Shisha-Bars aufhalten, zu denen Frauen leider keinen Zugang haben. Daneben stehen die Damen alle auf Frauen und finden gut, dass sie nur einen Mann haben dürfen, während ihr Mann mehrere Frauen heiraten darf – teilweise auch mit 13 Jahren, weil Reinheit das Gebot der Stunde ist.
        Wenn Frau das alles nicht gut findet, dann fällt sie gelegentlich die Treppe herunter oder läuft gegen den Türgriff. Anders lassen sich die Blutergüsse und das blaue Auge schließlich kaum erklären.

        Natürlich gebe ich Ihnen abschließend völlig recht. Von den Katholiken geht der Hass aus.

        • H.K. Antworten

          Da weiß man(n), was gut für Frauen ist – und was nicht !

          Wer zuhause bleibt und dazu kein Auto fährt, wird auch in keinen Verkehrsunfall verwickelt und womöglich verletzt.

          Und der „männliche Verwandte“, der die Dame zum Einkauf begleitet, ist ausschließlich zum Tragen der Einkaufstüten da.

          Verschleierung & Co dienen als Schutz vor der Sonne und verhindern Hautkrebs.

          Die Männer rauchen in den Shisa-Bars, damit das Zuhause angenehm rauchfrei bleibt und man(n) da nicht beim Putzen stört.

          Alles reine Fürsorge …

    • S v B Antworten

      Martin Ludwig

      Jeder, für den es im außereuropäischen Ausland mal „eng“ wurde, hat da wohl seine ganz eigenen Erfahrungen gemacht. – Mit einer Freundin geriet ich Mitte März 2020 in einen unbegrenzt gültigen, bekannt superstrengen südafrikanischen Logdown. Unseren gebuchten Flug konnten wir vergessen. Ebenso wie jegliche Art von Spaziergängen. Lediglich gezielte Fahrten zu Supermärkten und Apotheken waren gestattet. Masken zu eventuellem Schutz gab es nicht. Die letzen beiden Tage vor Inkrafttreten des Logdowns nutzten wir noch zu ausgiebigen Mahlzeiten in den wenigen noch offenen Restaurants, wo wir die letzten Gäste auf unbestimmte Zeit waren. Dem entsprechend erhöhten wir unsere Trinkgelder großzügigst auf Beträge, die das jeweilige Bedienungspersonal vielleicht und irgendwie über ein paar Tage hinweghelfen konnten. – Als meist auf lockere und ausgesprochen nonchalante Weise Reisende hatten wir in allerletzter Minute erst erfahren, dass sämtliche Flüge nach Europa auf unbestimmte Zeit annulliert wären. Ein Ehepaar, das, wie Tausende andere, ebenfalls gestrandet war, gab uns den Tipp, uns schnellstmöglich bei „ELEFAND“ registrieren zu lassen, um mit der deutschen Botschaft in Pretoria in Kontakt treten zu können. Lange Rede, kurzer Sinn: wir waren für zwei weitere Wochen an unsere – Gott sei Dank – sehr großzügige Ferienwohnung mit Riesen-Dachterrasse, ausschweifendem Blick auf den Indischen Ozean und gelegentlichen Affen-Besuchern gefangen. Während ich total cool blieb, hatte ich zunächst einige Mühe, meine Freundin zu beruhigen. Immer wieder waren wir in Kontakt mit der deutschen Botschaft, welche unablässig damit beschäftigt war, entsprechende Reparation Flights zu organisieren. – Alle damit Beschäftigten, aber insbesondere auch der deutsche Botschafter in Südafrika hat die für alle Beteiligten enorm stressige Situation ganz hervorragend gemeistert. Ihn, seinen Mitarbeitern sowie der Deutschen Schule in Pretoria (wo wir nach etlichen, extrem nervenaufreibenden Schwierigkeiten auf der Fahrt dorthin) sehr herzlich empfangen wurden, wo wir den Mietwagen einfach stehen lassen konnten, wo man sich um unser Gepäck kümmerte, wo wir großzügig bewirtet wurden und von wo alle Gestrandeten nach wenigen Stunden (in denen uns der selbst anwesende Botschafter beruhigend und aufmunternd zusprach) die blitzsauberen, mit Wasserflaschen ausgestatteten Busse zum ungewohnt dunklen und verwaisten Johannesburger Flughafen gebracht wurden. Der riesige Vollmond, der die tiefdunkle Logdown-Busfahrt zum Flughafen überstrahlte, wird mir immer in Erinnerung bleiben. Nach dem Sparflammen-Check-in und einem kurzen Gang über das tote Rollfeld stiegen die Passagiere in die Sondermaschine von SAA ein und auf ging’s Richtung München. Dass die Maschine bis zum letzten Platz besetzt war, versteht sich von selbst. – Für einige Zeit flog jede Woche je eine Maschine von Kapstadt bzw. von Johannesburg nach München oder aber nach Frankfurt? Die freundlichen, völlig in „Seuchen-Overalls gehüllten Stewards (nicht mal ihr Gesicht war zu sehen) verteilten Wasserflaschen und Snack-Packs zum Abendbrot. – Kurz vor der Landung auf dem ebenfalls nicht sehr belebten Flughafen München waren wohl alle Passagiere erleichtert, es nach Hause geschafft zu haben. Aus diesem Gefühl heraus rief es plötzlich laut aus mir heraus: „Thank you SAA and Crew for having taken uns home safely!“ Worauf wohl die meisten der Passagiere der Crew dankbar und erleichtert Beifall spendeten. – Nach einigen Wochen erhielt ich eine Rechnung von irgendeinem Amt in Berlin, in welcher mir – und wohl allen anderen erwachsenen Passagieren auch – der Rückflug mit durchaus angemessenen 500 Euro in Rechnung gestellt wurde. Es versteht sich von selbst, dass ich den Betrag umgehend überwiesen habe. – Auf das Personal der Deutschen Botschaft in Südafrika, insbesondere den seinerzeit dort tätigen Botschafter, Herrn Martin Schäfer, lasse ich nichts kommen. Die deutsche Vertretung or Ort hat, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Schule Pretoria, ganz Enormes für ihre – großteils nervlich extrem angespannten, ja regelrecht verzweifelten – Landsleute geleistet. Dafür heute nochmals ganz herzlichen Dank (für den unwahrscheinlichen Fall, dass jemand von dort mitlesen sollte“)!!!

      • S v B Antworten

        Ach, das eigenmächtige Korrektur-Programm mal wieder. Es muss natürlich Repatriation Flights heißen!

  3. Achim Koester Antworten

    Hat eigentlich unser Grüßaugust den Mullahs schon sein Mitleid ausgesprochen?

  4. Johannes Antworten

    Die iranische Regierung ist bislang einer der größte Finanziers des weltweit agierenden islamistischen Terrors.

    Aus der TAZ, die nun unverdächtig hinsichtlich Übertreibungen bei dem Thema ist.

    „So erklärte Ramez Al-Halabi vom Islamischen Dschihad 2021 im irakischen Fernsehen: „Ein wichtiger Teil unserer Tätigkeit steht unter der Aufsicht iranischer Experten. Ich bin stolz zu sagen, dass die Raketen, die wir auf Tel Aviv abfeuern, eine iranische Signatur tragen. Diejenigen, die diese Waffen einsetzen, wurden von unseren Brüdern bei den iranischen Revolutionsgarden ausgebildet.“

    Auch aus diesem Grund des Terrorexportes halte ich den Angriff für zielführend. Eine neue, eher westlich ausgerichtete Regierung ließe diese Finanzströme versiegen; auch die nach Deutschland und Europa.

    Die Schläferzellen und aktiven Terroristen verlören ihre unerlässlich finanzielle Basis und würden insolvent.

    Es war an der Zeit, dass diesem menschenverachtenden Regime, dass tausende Demonstranten niederschießen ließ, auch deswegen und hoffentlich endgültig der Stecker gezogen wurde.

    • Angelika Antworten

      Die allermeisten Mosleme hier sind Sunniten. Der Iran ist schiitisch. Saudi-Arabien unterstützt sunnitische Salafisten weltweit massiv. Katar unterstützt sunnitische Moslembrüder weltweit massiv.
      Saudi-Arabien und Katar sind dank der Geldströme meiner Meinung nach für unsere Gesellschaft tausend Mal schlimmer als der Iran.

      • Johannes Antworten

        Ja natürlich, wie konnte ich nur daran nicht denken; sicher in etwa so sicher, wie in den USA vor Nine-eleven…

  5. Angelika Antworten

    Das Gute: Europa spielt die gleiche Rolle in dem Konflikt wie der Kaninchenzüchterverein Herne-Ost.
    Ein weiteres Gute: Deutschland wird keine funktionsfähige Armee hinbekommen.
    Für die meisten arabischen Staaten (ganz besonders die Golfstaaten) gilt wie für die meisten Staaten Europas: Sie brauchen einen Beschützer, um zu überleben. Aktuell ist das die USA. Es könnte aber auch China oder eine andere Supermacht sein.
    Viele Staaten sind in der 2. und 3. Reihe und leben ganz gut damit. Natürlich muss man den Großmächten Honig ums Maul schmieren. Und ab und zu muss man etwas machen, was man nicht will. Aber wenn ich mir dafür kein moralisches Gequatsche von europäischen Politikern mehr anhören muss, ist es mir das wert.

  6. H.K. Antworten

    Der Nahostkrieg weitet sich aus.

    Nun schießt schon die kuwaitische Flugabwehr amerikanische F15-Jets ab.

    Wahrscheinlich hatte die Freund-Feind-Erkennung Arabisch-Amerikanisch, Amerikanisch-Arabisch, ein „Kommunikationsproblem“ …

    ( Wenigstens sind die Besatzungen heil herausgekommen … ).

  7. S v B Antworten

    Vielleicht bin ich naiv, aber… hätte man das alles wirklich nicht anders lösen können? Ich sorge mich auch um meine Freunde in Tehran, die heute offenbar zweimal versucht haben, mit mir zu telefonieren. Leider kam eine Verbindung nicht zustande. Kein Wunder. – Auch führte ich, gleich in der Früh, ein Gespräch mit einem netten iranischen Nachbarn, der schon seit etlichen Jahrzehnten in Deutschland lebt und längst zu einem überzeugten Christen geworden ist. In seiner Kirche ist er noch immer aktiv. Verheiratet ist er mit einer deutschen Frau. Er zeigte sich über das Geschehen im Iran nicht begeistert, war zudem der Meinung, dass die Mehrheit der Iraner nach wie vor hinter ihrer theokratischen Staatsform und deren strenger Führung stehe. Und dass Sachlagen wie auch Zahlen in den deutschen Medien nicht immer korrekt dargestellt würden. Es bliebe abzuwarten, welche Folgen sich aus den massiven Angriffen der USA und Israels auf iranische Ziele – Materie, aber auch Menschenleben – letztendlich ergeben könnten. Ein „gutes Gefühl“ hatte er bezüglich der Geschehnisse im Iran keineswegs. Man kann’s ihm nicht verdenken.

    Ein Lesetipp, „nur leicht off-topic“: Achse des Guten vom 01.03. 2026, Gastautor Tim Black, Titel: Essay: Das Märchen von „Völkerrecht“ und „regelbasierter Ordnung“.
    Nicht nur, aber auch in Verbindung mit den aktuellem Geschehnissen interessant.
    (Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob Tim Black vielleicht ein Nom de Plume sein könnte. Klingt für meine feingetunten Ohren schon ein bisschen danach… Falls ich diesbezüglich falsch liegen sollte, möge mir besagter Tim Black bitte gnädig verzeihen.

    • S v B Antworten

      PS: Sorry, Mr. Black, natürlich sind Sie ein „echter Autor“, u. a. Kolumnist bei Spiked, wo besagter Artikel zuerst erschien. Sein aktuelles Buch „Die sortierte Gesellschaft : Zur Kritik der Identitätspolitik“ werde ich mir eventuell kaufen. Der Titel klingt recht interessant…

    • Steve Acker Antworten

      Interessant die Ausführungen Ihres Nachbarn.

      Ich bin auch immer sehr skeptisch wenn hier Medien und Politiker dauernd erzählen dass es völlig klar ist, dass eine große Mehrheit der Iraner nichts sehnlicheres wünscht als den sturz der Mullahs.

  8. H.K. Antworten

    Vielleicht bin ich ja der Einzige, der es bemerkenswert findet, daß die Deutsch*/-/:/_/•/Innen, die in der Region festsetzen, laut unserem obersten Diplomaten und Baerbock-Nachfolger nicht evakuiert werden können und die Bundesregierung keine Rückholflüge plane, „weil die Lufträume gesperrt sind“.
    Eine Evakuierung schloß der deutsche Außenminister laut „Welt“ heute vormittag noch aus.

    Die italienische Regierung unter ihrer „faschistischen Regierungschefin“ hat ihre ersten Landsleute bereits zurückgeholt, wie berichtet wird.

    Und inzwischen hat Johann „Jo“ Wadephul seine Meinung offenbar geändert.
    „Wir fangen mit einem Flieger pro Destination an“ hat er gesagt.

    Man(n) kann sich schließlich von „Faschisten“ nicht zeigen lassen, wie so etwas funktioniert. ( Hat der „Jo“ nicht gesagt – aber – „mutmaßlich“ – gedacht … ).

  9. Günther M. Antworten

    Im Gegensatz zu dieser Bauchpinselei (die kräftigere Bezeichnung erspare ich mir):
    „Der Bundeskanzler staatstragend und wie meistens außenpolitisch in guter Form. Deutschland steht in diesen Stunden klar auf Seiten seiner  Verbündeten.“

    – Befindet ein Journalist der „Achse“:
    „Es ist wieder Krieg – beziehungsweise eine neue Kriegsphase eines lange schwelenden alten Krieges – und der deutsche Kanzler möchte darin selbstverständlich eine wichtige politische Rolle spielen.
    Er scheint zu glauben, er könne dem deutschen Publikum immer noch erfolgreich vorspielen, dass ihm mehr zustünde, als eine Nebenrolle.“

  10. Bernd Minzenmay Antworten

    Laut Merz ist das da mit dem Völkerrecht so eine Sache: eigentlich geht das gar nicht, was USA/Israel da veranstalten. Aber man wisse ja auch nicht so richtig, ob das „zu früh“ sei, was die da machen. Aber erst, wenn der Mullah mit der Atombombe auf den roten Knopf gedrückt habe, ja, dann sei es zu spät, sagt der Merz. Ein weiser Mann, dieser Merz. Leider ohne Rückgrat und ohne klare unmissverständliche Ansprache.
    Tatsache ist: Der Iran greift seit Jahrzehnten Israel an, nicht selber, aber durch seine von ihm bezahlten und aufgehetzten Söldner Huthis, Hamas, Hisbolla u.a.. Er erklärt jeden Tag, Israel vernichten zu wollen, entwickelt zu diesem Zweck Atomwaffen und baut dazu geeignete Raketen. Und Israel muss regungslos wie das Kaninchen auf die Giftschlange starren? – Und jeden Tag muss ich mir die dummen Erklärungen noch dümmerer Juristen im Deutschlandfunk anhören, dass die Amerikaner und Israelis mit ihrem Rettungsschlag das Völkerrecht brechen?? Was sind das für Leute? Wer nimmt diese noch ernst? Ach ja, ich hätte fast vergessen: zwei Juristen, drei Meinungen. Also: vergiss‘ es!
    Und ich erinnere mich: Die gleichen deutsch-überkorrekten Oberbescheidwisser haben zu Beginn des Deutschen Feldzuges zur Verteidigung unserer Demokratie am Hindukusch ja bereits in den ersten Wochen die Panzer und Bundeswehr-Lkw stillgelegt, weil vergessen worden war, vor deren Transport noch vorsorglich die Umweltplakette zu erneuern. Wegen Feinstaub und so. Und der Tüv war bei einigen der Fahrzeuge auch schneller abgelaufen, als der Einsatz selbst! –
    Was für ein Schwätzer- und Bananenstaat, diese Bundesrepublik!
    Vielleicht bin ich hier, in einem normal gebliebenen Land, aber auch nur verwöhnt. Hier haben die Anis Amrie’s pp. keine Chance, weil die Polizisten das „schnelle Ziehen“ geübt haben, während in Deutschland die „Freunde und Helfer“ erst einmal deeskalieren müssen und der Herr Ebertshofer vor Einschalten seiner Bodycam erstmal seinen Vorgesetzten anrufen muss.
    Das kann da nix mehr werden. Viel Spass noch beim Freien Fall in Deutschland!
    B. Minzenmay
    Massarosa (It.)

    • H.K. Antworten

      Tja, Herr Minzenmay …

      In DIESEM Land herrscht immer noch ORDNUNG !

      Wo kämen wir denn hin, wenn die Polizei jemanden festnehmen oder gar einsperren würde, nur weil der gesagt hat „DEN ( oder DIE ) bring ich um !“ oder „ich töte euch wie die Lämmer !“ ???

      Ginge ja mal gar nicht !

      Schließlich ist ja nichts passiert – und wer Molotowcocktails von einer Autobahnbrücke auf Autos wirft, darf mit „Victory-Fingerchen“ aus dem Gericht spazieren – er hat ja „niemanden getroffen“ .

      Und 13-Jährige, die einen ( schließlich „nutzlosen“ ) Obdachlosen anzünden und töten oder erstechen, werden „nach Aufnahme der Personalien“ hierzulande als besondere, geradezu drakonische Strafe „ihren Erziehungsberechtigten“ übergeben, und zwar „unverzüglich“ – schließlich würde es nicht dem „Schutz der Minderjährigen“ dienen, sie womöglich eine Nacht lang auf einer hartenmPritschemschlafenmzu lassen. Sie könnten ja über ihren „Freizeitspaß“ nachdenken …

      SO geht „Rechtsstaat“ – und nicht wie unter einer „faschistischen“ Regierung !

      ( Ääää: ist in Bella Italia noch der eine oder andere Platz frei ? Ich frag nur für nen Freund … ).

  11. Luzi Ferase Antworten

    Also Moment mal bitte, Herr Kelle, an der Triebwerken der A400M fehlen Warnaufkleber:
    „Das Hineingreifen in laufende Propeller kann gesundheitsschädlich sein!“
    Der/die/das Luftwaffenministerin

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