Tage des Terrors in Deutschland

Nun also Ansbach. 40.000 Einwohner, beschauliche mittelfränkische Provinz. Kaum ein Tag vergeht derzeit, an dem in Deutschland Menschen, die wir in ihrer Not aufgenommen haben, Gewaltverbrechen begehen. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht? Jedesmal, wenn ich die Bilder im Fernsehen sehe von Blut auf einem Straßenpflaster, von einem Mörder, der vor einem Schnellrestaurant die Waffe zieht, von zugedeckten Leichen, denn steigt in mir Wut auf, und das ist sehr zurückhaltend formuliert. Und dann bricht sich das Zivilisatorische im Kolumnisten Bahn. Auch heute Morgen gehen tausende Asylbewerber zu ihren Deutschkursen. Seit 2015 haben 30.000 Flüchtlinge in unserem Land eine Arbeitsstelle gefunden, meldete das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Natürlich sind hier nicht alle Flüchtlinge potentielle Terroristen.

Und dennoch bleiben die Fakten: die Axt-Attacke eines afghanischen Islamisten im Regionalzug bei Würzburg, der Syrer, der in Reutlingen mit einer Machete eine Frau in den Kopf stach und fünf weitere verletzte, der „Deutsch-Iraner“, der 10 Menschen in München erschoss, und nun der abgelehnte syrische Asylbewerber, der sich am Rande eines Musikfestivals in die Luft sprengte und „nur“ – man fasst das schon als Erfolgsmeldung auf – Verletzte hinterlassen hat.

Und wieder in Bayern, gerade dieses Land, dass besonders herzlich und mit großem Einsatz Flüchtlinge aufgenommen hat. Ich muss sagen, ich kann derzeit keine Politiker-Statements mehr sehen. Egal wer, egal von welcher Partei. Ich kann diese Worthülsen nicht mehr hören, diese gestanzten Stellungnahmen. Und wenn mal einer etwas Konkretes sagt, wie zum Beispiel Innenminister de Maiziere, dann ist es „Bullshit“, wie man das in Amerika nennt. Sogenannte Killerspiele auf dem heimischen PC sollen schuld sein. Und wer bei Facebook und Twitter Falschmeldungen verbreitet soll jetzt bestraft werden. Und klar, Jäger und Sportschützen, sind auch ganz böse. Der einzige Politiker, dem ich derzeit zuhöre, und der in diesen Tagen einen exzellenten Job macht, ist Bayerns Innenminister Joachim Herrmann von der CSU. Den sehe ich jeden Tag im Fernsehen, abends spät im TV-Talk bei Plasberg, morgens früh auf N 24 bei der Pressekonferenz in Ansberg, mal schauen, was heute sonst noch so passiert. Ich denke, Joachim Herrmann schläft in diesen Tagen gar nicht. Und er nennt sachlich Fakten, spricht die Dinge an, zeigt seine ehrliche Betroffenheit. All das kann man wahrlich nicht von allen wichtigen Verantwortungsträgern in unserem Land sagen. Wennigstens halten Stegner, Maas und Göring-Eckard mal für ein paar Stunden das Maul. Auch was wert…

Bei „Hart aber fair“ gestern Abend kam auch Barbara Nalepa zu Wort, Mutter eines getöteten Mädchens, die bei einem Amoklauf an einer Schule in Winnenden vor sieben Jahren starb. Ob sie seither auch nur einen einzigen unbeschwerten Tag erlebt habe, fragte der Moderator Frank Plasberg. Sie würde gern den Eltern der Opfer von Würzburg und München etwas Mutmachendes sagen, antwortete Frau Nalepa, aber das könne sie nicht: „Ich kann keine einzige Nacht durchschlafen.“

Und das bringt mich zum Punkt: Ein Amokläufer ist etwas anderes als ein Terrorist. Ein psychisch kranker Mensch ist etwas anderes als ein Mörder aus einem archaisch dominierten Kulturkreis, vornehmlich aus islamischen Ländern. Aber all das ist sophisticated, wie der Brite sagen würde. Eine anspruchsvolle Diskussion unter klugen Menschen. Nur das eigentliche Thema umkreisen alle geräuschlos: Die wichtigste Aufgabe eines Staates ist es, für seine Bürger Sicherheit zu schaffen. Sollten wir nicht endlich mal intensiv darüber sprechen, wie wir das hinbekommen?

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Dieser Artikel wurde 70 mal kommentiert

  1. PeWi Antworten

    Was mich umtreibt, ist folgendes: Es gibt in Deutschland ca. 6 Mio Menschen, die an Depression leidet. Aus Schussligkeit, aus Gedankenlosigkeit, aus PC wird diesen Menschen indirekt damit unterstellt, tickende Zeitbomben zu sein. Das haben diese Menschen nicht verdient. Ein depressiver Mensch ist nicht in der Lage ein Jahr einen Anschlag zu planen. Ich hatte mal eng mit einer Arbeitskollegin zusammengearbeitet, die depressiv war. Man muss doch mal endlich das Kind beim richtigen Namen nennen.

    • Bettina Antworten

      Ja, das haben Sie sehr klar erkannt. Mein Sohn ist aus verschiedenen Gründen derzeit ausgebrannt und depressiv. Er ist 34 Jahre alt. Er hat seine Ethik und seine Menschlichkeit nicht im entferntesten verloren. Planungen, die er beruflich erledigen müsste, sind derzeit nicht möglich. Nach wie vor, könnte er keiner Fliege etwas zu leide tun.

  2. Wolfgang Schriddels Antworten

    Sehr geehrter Herr Kelle,
    und wieder, wie der Brite so sagen würde, ein sophisticated Kelle Blog. Die wichtigste Aufgabe eines Staates ist es, für seine Bürger Sicherheit zu schaffen. Sollten wir nicht endlich mal intensiv darüber sprechen, wie wir das hinbekommen? Nein, es ist schon genug diskutiert und gesprochen worden, so langsam sollte die Politik dazu übergehen sich endlich mal selber in Frage zu stellen. Die Politik der Bundesregierung muss sich ändern und zwar so schnell wie möglich, am besten sofort!

    • Dr. Dolhaine Antworten

      „Die Politik der Bundesregierung muss sich ändern und zwar so schnell wie möglich, am besten sofort!“

      Und was schlagen Sie konkret vor? Und hat das die Chance auf eine Mehrheit? Und ist das umsetzbar? Also – was tun? Bitte konkret.

      Alle diese Ereignisse sind schlimm. Aber neulich habe ich in einem dritten Programm (sehr spät) ein Interview mit einem Risikoexperten (oder Gefahrenwissenschaftler) gehört. Es ist schlimm, an einen Terroristen zu geraten, aber relativ selten. 9000 Menschen sterben jährlich im Haushalt, elektrischer Schlag, Sturz von der Leiter, 4000 Menschen im Strassenverkehr, x bei schiefgehenden Operationen etc. etc. (Zahlen ohne Gewähr). Trotzdem setzen wir uns unbedarft ins Auto, steigen auf Leitern, gehen ins Krankenhaus – und machen uns nicht die geringsten Gedanken. Das Fazit des Interviews: Gefährdungen werden völlig unrealistisch eingeschätzt. Nota bene, ich sage nicht, Anschläge seien nicht der Rede wert.

      Aber sind Anschläge diese (stundenlangen) Sondersendungen, Talkshows, Brennpunkte, Betroffenheitsrituale, ZDF (oder Ard) Spezials usw. wert?

      Ich finde, mit dieser Art der Berichterstattung wird das Süppchen des IS gekocht.

      Eine Meldung, ja. Von mir aus auch zwei oder drei – aber bitte nicht mehr stunden- oder, wie bei German Wings gefühlt wochenlang.

      Mit den besten Grüßen
      H. Dolhaine

      • Fritz Nomen Antworten

        Dolhaine: Es ist zwar richtig, durch diese bereite Berichterstattung unterstützt man das Ziel der Terroristen Angst und Unsicherheit zu verbreiten. ich bin mir aber sicher, dass diese Anschläge bald zum ganz normalen Alltag gehören und wir darauf dann in etwa so reagieren werden, wie derzeit auf Anschläge im Irak, Syrien oder Afghanistan.
        Ob sie durch das Weniger an Aufmerksamkeit dann wirklich abnehmen werden, wird sich aber wohl kaum bewahrheiten, wie man ja an der Entwicklung in den drei genannten Ländern sehen kann.

        Im Moment halte ich die breite Berichterstattung für politisch sinnvoll, weil dadurch das System Merkel unter Druck gerät.

        • Gehtsnoch Antworten

          Das sehe ich auch so. Etwas Besseres, als dass solche schlimmen Ereignisse auch in Deutschland zur Normalität werden, kann der Kanzlerin Merkel mit ihrer unsäglichen „Willkommenspolitik“ doch gar nicht passieren. Ich finde es bezeichnend, dass sie sich auf die Ereignisse so spät äußert. Man mag von Herrn Hollande und Herrn Seehofer halten, was man will. Aber sie zeigen wesentlich mehr Mitgefühl und Solidarität mit den Opfern, indem sie zeitnah Stellung nehmen und zumindest signalisieren, dass sie die Angst der Bevölkerung ernst nehmen. Anders Frau Merkel. Beim Zuganschlag von Würzburg sprach sie „zufällig“ erst an dem Tag ihre überflüssigen und angesichts ihrer verantwortungslosen Flüchtlingspolitik unglaubwürdigen Worte des Bedauerns an die Opfer aus, als das chinesische Konsulat die Opfer im Krankenhaus besuchte.

      • Hoppelpoppel Antworten

        Hallo

        schon mal daran gedacht das sich diese Regierung nicht ändern will,oder darf,ansonsten wäre schon längst was passiert oder sehe ich das anders???
        Ich sehe das so ,wir (Deutschland)sind der Flugzeugträger von Amerika um uns in einen Krieg mit den Russen zu ziehen.

        Lg

  3. Tina Hansen Antworten

    Gestern abend holte ich einen Bekannten vom Bahnhof ab, der auf der Durchreise in Hannover war; wir wollten essen gehen, ein Gläschen Wein trinken und Erinnerungen aus alten Zeiten austauschen. Sein Zug hatte 35 Minuten Verspätungen, also stand ich fast eine Stunde auf dem Bahnhofsvorplatz herum am Denkmal des Hannoveraner-Königs Ernst August, wo wir verabredet waren. Um mich herum tobte an diesem warmen Sommerabend die Bunte Republik Deutschland: Blonde Familien mit Baby im Tragesack, dunkle junge Männer aus anderen Teilen dieser Erde mit ihren Smartphones, ein händchenhaltendes Frauenpaar, eine Gruppe lachender, wunderschön farbig gekleideter Frauen aus Afrika, eine zierliche asiatische Rucksack-Touristin im leichten Sommerkleidchen, eine vollverschleierte Muslima, deren Ehemann den Kinderwagen schob und der kleinen Tochter liebevoll den eisverschmierten Mund abwischte… In den Cafés saßen Menschen, die ihre Cola oder ihr Bierchen tranken, Musik spielte. Es war friedlich, fröhlich, entspannt… und ich dachte plötzlich, vielleicht mache ich mir doch zu viele Gedanken um den Zustand dieser Republik. Das ist hier doch eigentlich schön, das ist doch Leben!
    Später, beim Wein, erzählte mir mein Bekannter erschüttert von seinem Erlebnis mit einem jugendlichen Flüchtling aus dem Irak, der bei Freunden seiner Familie aufgenommen worden sei. Der Junge habe mit ansehen müssen, wie seine Mutter und seine Schwester vom IS enthauptet worden seien. Unter seinem Bett versteckt habe er überlebt und sei anschließend mit seinem Vater geflohen, die übliche Route des letzten Jahres. In Griechenland sei er kurz inhaftiert worden, zusammen mit 30 Männern in einem engen Raum: „Was hat so ein Junge da für eine Chance…“ deutete mein Bekannter an. Nun ist er hier, lernt Deutsch, spricht wohl schon ganz gut, erzählt seine Geschichte mit Worten und Händen und Füßen. Ich wurde ganz still. Als ich spät nach Hause kam, dachte ich, voll guten Willens: Ich werde das gesamte Thema noch einmal neu überdenken. Vielleicht ist es doch nur human, was wir Deutschen hier tun, vielleicht ist es doch richtig und gut.
    Als ich heute aufwachte, waren die Nachrichten aus Ansbach und Reutlingen da. Im Moment fühle ich nur eins: tieftraurige Resignation.
    Aber das kann natürlich nicht die Antwort sein.

    • Wolfgang Antworten

      Frau Hansen nicht alle Schauergeschichten, die man so erzählt sind wahr. Vor allem ist das Enthaupten von Frau und Tochter sowie die Flucht von Vater und Sohn eher unglaubwürdig. Enthauptet werden in der Regel die Männer. Die Frauen werden vergewaltigt und totgeprügelt. Und wenn die Terroristen schon im Haus sind und alle töten, dann schauen die auf jeden Fall auch unterm Bett nach.

      • S v B Antworten

        Womit Sie absolut Recht haben. Es ist erstaunlich, wie leichtgläubig viele Leute hierzulande sind. Die Bereitschaft im Deutschland unserer Tage, wildfremden Menschen quasi bedingungslos Glauben zu schenken und zu vertrauen, dürfte wohl so naiv wie einmalig in der Welt sein (wir sind aber nur zu gerne einmalig, oder?). Andernorts lernt man als Erstes, dass man z. B. „never, never ever(!)“ einem völlig Unbekannten trauen soll. Die so sträflich Leichtgläubigen (oder sollte man lieber Leichtsinnigen sagen?) sollten sich bitte einmal darauf abklopfen lassen, ob sie ihnen total fremden, eigenen Landsleuten mit der gleichen Vertrauensseligkeit begegnen würden. Hand aufs Herz: der exotische touch scheint inzwischen ein stets angebrachtes, gesundes Misstrauen sowie überhaupt sämtliche Vorbehalte vom Tisch zu fegen.

        Im Übrigen ist schon interessant, wie auffallend oft gerade bei straffälligen Migranten psychiatrische Störungen diagnostiziert werden. Solches scheint im Falle von Menschen mit oft gänzlich anderer Mentalität etwas gewagt. Selbst ich habe, im freundschaftlichen Umgang mit Orientalen, schon Reaktionen erlebt, die, na sagen wir mal, etwas anders ausfielen als von mir antizipiert. Aus Unkenntnis wird allzu oft der falsche Maßstab angelegt.

        Meine Nichte (26) ist frischgebackener Master der Psychologie; sie spricht Englisch, Französisch und Spanisch. Solche zwar durchaus engagierten, doch völlig ungeeigneten „Greenhorns“ – da sowohl ohne Kenntnisse der arabischen Sprache als auch des arabischen Kulturraumes – beschäftigt man in einer deutschen Großstadt hauptberuflich in der Betreuung so genannter unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge. Wie kann man nur annehmen, dass solche Berufsbetreuer ihrer Aufgabe auch nur im Entferntesten gewachsen sind?

        Dass, wie allenthalben angenommen wird, orientalische Jugendliche eine „klassische deutsche“ Handwerkslehre anstreben, bezweifele ich stark. Angestrebte, da angesehene, Berufe sind der des Arztes, des Ingenieurs oder Anwalts. Der Hände Werk hat weitaus weniger Renommee und gilt folglich als kaum erstrebenswert. Wer eine akademische Laufbahn, aus welchen Gründen auch immer, nicht erreicht, entscheidet sich vorzugsweise für die Eröffnung eines Ladengeschäfts (besonders gerne werden Elektronikartikel und Gadgets vertrieben, die jedoch in Mitteleuropa allzu oft übers Internet gekauft werden), oder aber für die eines Gaststättenbetriebes (von der Shisha- bis zur Imbiss-Stube). Politik und Wirtschaft haben sich, vornehmlich wohl aufgrund ihrer Unkenntnis kultureller Gegebenheiten, einmal mehr verschätzt.

        Es könnte folglich noch einiges auf uns zukommen.

      • Tina Hansen Antworten

        Ich möchte bitte etwas sagen und hoffe, dass Sie mir zuhören!
        Ich bin missverstanden worden; jetzt wirklich. Ich habe die Flüchtlingspolitik hier keinen Tag begrüßt, im Gegenteil: Ich habe, wo ich konnte, dagegen geschrieben. Mein Beitrag war vielleicht zu privat… es waren ein paar Stunden in meinem Leben, in dem ich zu zweifeln begonnen hatte. Ich bin nicht naiv, nur vielleicht in die Intention, Gefühle mitzuteilen.
        Schönen Abend!

        • Tina Hansen Antworten

          Ich war gerade innerlich so aufgeregt, weil ich mich missverstanden fühlte, dass ich Tippfehler gemacht habe. In dem glücklichen Zeitalter, in dem wir uns noch mit Gender-Gaga beschäftigen durften, weil noch nicht die Bürgersteige im Blut flossen, hätte ich vor dem Abschicken Korrektur gelesen.

        • labrador12 Antworten

          Liebe Frau Hansen

          Ich schätze Ihre Beiträge, auch wegen ihrem Realismus.

          Daher vermute ich, dass Sie einfach ein Stichwort geliefert haben. Es ist ja wirklich erstaunlich, wenn es einerseits Wälzer über interkulturelle Psychologie gibt, man aber andererseits, wie SvB berichtet, Greenhorns in Positionen hievt, für die sie (noch) ungeeignet sind.

          • S v B

            Lieber labrador12,

            gewiss, es gibt Wälzer über interkulturelle Psychologie. Nur, zwischen Lesen (bzw. Studieren) und langjährigen(!) persönlichen Erfahrungen, gemacht mit den Ethnien der jeweiligen Herkunftsregionen, liegen in buchstäblich Welten. Es sollte für Psychologen, welche interkulturell arbeiten wollen, verpflichtend sein, solche – ich wiederhole: langjährigen – Erfahrungen vor Beginn ihrer Berufsausübung zu erwerben. Andernfalls muss ich ihre Beratungskompetenz in Zweifel ziehen.

            Schönen Abend noch, SvB

        • S v B Antworten

          Liebe Tina Hansen,

          Sie brauchen sich wahrlich nicht zu rechtfertigen. Unser Land und seine Bewohner gehen in der Tat durch äußerst turbulente Zeiten, in denen es nur den Hartgesottensten leichtfallen mag, immer Spur zu halten. Auch ich tue mich damit bisweilen schwer.

          Ich lese Ihre Kommentare stets mit großem Interesse und schätze sie – und Sie – sehr. Vielleicht ein willkommener Tipp: den vortrefflichsten Trost gegen Frust und Kummer finde ich stets unter freiem Himmel, bei ausgedehnten Spaziergängen in der Natur. Letztere verleiht mir die Kraft, die ich brauche, um angesichts des Wahnsinns, der uns umgibt, nicht zu verzweifeln.

          In diesem Sinne: schönen Abend noch!

          MfG SvB

          • Tina Hansen

            Danke schön! Habe Sie beim Wort genommen… 🙂

        • Fritz Nomen Antworten

          Frau Hansen: Man sollte aus einmaligen Erfahrungen nicht notwendigerweise Rückschlüsse auf das Allgemeine machen. In Presse und TV werden uns ständig gelungene Erzeugnisse der muslimischen Integration präsentiert. Es sind aber statistische Ausnahmen. Die Probleme mit den Parallelgesellschaften existieren dennoch weiter.

    • Kabri49 Antworten

      Frau Hansen, genau das sind auch meine Gefühle. Ich lese von in diesem Jahr bereits 3000 ertrunken Flüchtlingen, Menschen, die dem Grauen in ihrer Heimat entfliehen wollen, Einzelschicksale, die jeden mitfühlenden Menschen nicht kalt lassen können. Und ich bin wütend über diese Idioten, ob psychisch krank, religiös verblendet oder sonstwas, die alle anständigen Flüchtlinge, die hier in Frieden leben möchten, derart in Mißkredit bringen. Und was heißt das konkret, wenn gefordert wird, es soll sich was ändern? Deutschland Islam frei? Alle Flüchtlinge rauswerfen? Das Grundgesetz ändern? Es gibt keine einfachen Lösungen! Wir hatten Winnenden, wir hatten Erfurt, wir hatten Gladbeck, wir hatten schlimme Kindermörder, wir hatten den Anschlag auf dem Oktoberfest in München, das Massaker während der Olympiade 1972 in München, den Flugzeugabsturz in Frankreich, die Love-Parade in Mülheim …..es gibt keine absolute Sicherheit, nirgends. Es gibt tödliche Verkehrsunfälle, illegale Autorennen mit Todesfälle, es gibt jeden Tag tödliche Unfälle….und es gibt leider auch diese Idioten mit Migrationshintergrund, die sinnlos Menschen morden. Wer unser Leben sicherer machen möchte, sollte konkrete, machbare Vorschläge machen.

      • Klaus Kelle Antworten

        „Es gibt keine einfachen Lösungen.“ Das ist ein ganz zentraler Satz. Konkret würde es uns schon weiterbringen, wenn man alle abgelehnten Asylbewerber direkt abschiebt und die Maghreb-Staaten zu sicheren Herkunftsländern erklärt, damit gar keiner hier nach Deutschland kommt um einen solchen Antrag zu stellen. Ich bin unbedingt für das Asylrecht – aber wir sollten uns auf die konzentrieren, die hier wirklich Schutz und Hilfe suchen.

        • labrador12 Antworten

          Ja zum Asylrecht, aber nur insoweit, als es im ERSTEN sicheren Staat konsumiert wird.
          Ja dazu, dass bei uns liberale Muslime (solange sie liberal bleiben), Jesiden und Christen aus Syrien und dem Irak aufgenommen werden, den diesen Menschen wird es nach jedweder vorstellbaren Lösung in Syrien oder dem Irak dort wesentlich schlechter gehen als vor „2012“.

          Lösungen gibt es, einfach sind sie deshalb nicht, weil sich immer noch viel zuviele Bessermenschen dagegen sperren.
          1) sofortiges abschieben (keine Duldung) aller kleinkriminell Aufgefallenen (inkl. Aberkennung einer allenfalls bereits erhaltenen Staatsbürgerschaft, Asyl, etc.)
          2) klare Ansage an alle Erdogan-Fans, dass sie bei ihrem Idol besser aufgehoben sind.
          3) sofortiges abbrechen aller Verhandlungen der EU mit der Türkei.
          4) sofortiger Stopp weiterer Migration, mindestens bis wirklich ALLE Fälle aufgenommen und abgearbeitet sind.
          5) sollte der für Aachen in einem anderen Blog geleakte Verteilungsschlüssel für den Verfassungsschutz (16 Mitarbeiter gegen „rechts“, 1 gegen „Islamismus“, 0 gegen „links“) stimmen und allgemein gültig sein, sofortige und öffentlich bekanntgemachte Neuverteilung entsprechend der Bedrohungslage.

          Damit wäre schon viel gewonnen

        • S v B Antworten

          Lieber Herr Kelle,

          das Asylrecht, bzw. die Gründe, dieses zu gewähren, droht im Zeitalter der Globalisierung doch gänzlich aus dem Ruder zu laufen. Wenn man noch dazu hört, dass darüber spekuliert wird, zukünftig auch Klimaflüchtlingen Asyl zu gewähren, wird sicher vielen mulmig. Ist Ihnen bewusst, was alleine die kürzlich getroffene Feststellung von Amnesty International, dass in der Türkei von Staats wegen gefoltert wird, für uns letztlich bedeuteten könnte oder wird?

          Das vor fast 70 Jahren unter völlig anderen politischen und demographischen Bedingungen gesetzlich verankerte Recht auf Asyl gehört dringend überarbeitet. Ein Desaster, dass noch dazu das gegenwärtig gültige, den Entwicklungen unserer Zeit längst nicht mehr angepasste, Recht von der Politik ausgehebelt und somit in seinen notwendigen Konsequenzen außer Kraft gesetzt wurde. Daraus entstand doch erst das Chaos, an dessen schon unabsehbaren Auswirkungen vermutlich bis zum Sankt-Nimmerleinstag herumgedoktert werden muss. Mit all seinen nicht eben begrüßenswerten Folgen für unsere Gesellschaft, ums euphemistisch zu verbrämen.

          Wenn dieses Gesetz nicht schleunigst den jetzigen, bzw. zukünftig zu erwartenden, Gegebenheiten angepasst wird (und dann auch akribisch befolgt wird!!!), sehe ich – nicht nur für Deutschland, sondern für den ganzen Kontinent – schwarz. Auch die Ereignisse der vergangenen Wochen und Monate beweisen einmal mehr den dringenden Handlungsbedarf.

          Herzlichen Gruß, S. v. B.

    • Bettina Antworten

      Sehr geehrte Frau Hansen,
      ganz so idylisch aber nicht weniger bunt geht es in unserer Kleinstadt leider nicht zu. Und ja, ich schließe mich Wolfgang an – nicht alle Schauergeschichten sind wahr. Was sollen die Wirtschaftsflüchtlinge und sonstige Eingereisten sonst erzählen „ich bin vom IS geschickt, oder ich wollte fürs Nichtstun Kohle kassieren?“ Das ist beinahe so naiv, wie der Hinweis unserer Regierenden „die kommen nicht zu Fuß mit dem Flüchtlingsstrom“. Ja, wie denn sonst? Mit Islamic Airline? Wir müssen endlich die rosarote Brille abnehmen und genauer hinschauen? Das hilft auch den wirklich in Not Geratenen, aber die sind zumeist nicht in Europa. Ich bin bestimmt ein guter Mensch, aber ich bin nicht naiv

      • Tina Hansen Antworten

        Liebe Bettina,

        ich stehe der Flüchtlings-Politik der Bundesregierung, der entsprechenden Berichterstattung unserer Presse und jeglicher Naivität in Sachen Islam sehr, sehr kritisch bis ablehnend gegenüber und habe hier in diesem Blog auch oft schon entsprechend kommentiert. Es war nur ein kurzer Moment – ein paar Stunden, um genau zu sein -, in denen ich dachte: „Na, vielleicht solltest Du doch noch mal nachdenken…“
        Schon die nächsten Nachrichten holten mich auf den Erdboden zurück.

    • Ein Sachse Antworten

      Mir kommen gleich die Tränen. Sicher wird es solche Schicksale geben, doch die allermeisten, die hierher kommen sind doch Wirtschaftsflüchtlinge. Wir werden ungefragt und unter Verletzung von Gesetzen mit ungebildeten, nicht integrierbaren gewaltgewohnten Männerhorden(zumeist) geflutet und das mit Systematik. Hier ist jede Gefühlsduselei fehl am Platz. Das Deutsche Volk als solches soll ausgemerzt werden und dafür finden sich leider genügend willige verkommene Helfer. Solange das nicht die Mehrheit der Deutschen erkennt und etwas dagegen unternimmt, nimmt unser Schicksal seinen Lauf. Auch diejenigen,die im Mittelmeer diese Ivasoren vor der Küste einsammeln und nach Europa, sprich Deutschland, weiterleiten, sind in meinen Augen Verbrecher, die zu Gunsten Einiger, die sich an diesem Männerhordenzustrom dumm und dusselig verdienen, unser Volk in eine länger-oder kurzfristige Katastrophe manövrieren. Wachen sie doch endlich auf. Ich will in meiner Heimat Deutschland unter Deutschen leben und nicht in einem scheiß Multikultiland und ich will hier auf der Straße keine Kopftuchweiber und massenhaft schwarze sehen, die von meinen hart erarbeiteten Steuergeldern bis an ihr seliges Ende durchgeschleppt werden. Mir kommt nur noch das große Kotzen an.

    • Sophie Antworten

      Hast du die Afrikanerinnen gefragt, was sie arbeiten? Hast du den netten Araber gefragt, ob er seine eisverschmierte Tochter n 10 Jahren absticht, wenn sie einen Freund hat? Oder dich insgeheim verachtest, weil du armfrei herum läufst?
      Ich finde solche Bilder auch immer schön, aber ich bin nicht so naiv, dass ich glaube, dass eine hoch vernetzte Volkswirtschaft, ein hochtechnologie land (naja, noch, wandert ja alles stücl für stück ab) durch bunte lachende Leute aufrecht zu erhalten ist.

      • Tina Hansen Antworten

        Liebe Leute,

        Ihr habt mich missverstanden! Ich bin eine scharfe Kritirkerin dieser Zustände… und doch auch nur ein Mensch, der sich ab und zu selber hinterfragt. Das letzte, was ich wollte, sind Multi-Kulti-Träume an die Wand malen…

        Falls ich missverständlich war, so trifft mich das am härtesten.

        Viele Grüße

      • Hoppelpoppel Antworten

        Hallo Sachse,genau meine unsere Worte und unsere Presse hilft fleissig weiter die Trommel zu rühren das alles weitergeht,so lange bis diese auch merken was hier passiert dann ist es leider zu spät.

        FALLS DIE ES ÜBERHAUPT BEMERKEN WOLLEN

  4. Andreas Schneider Antworten

    PeWi’s Beobachtung seiner/ihrer depressiven Kollegin deckt sich inhaltlich mit einem Beitrag, den ich heute morgen las. Hier der betreffende Abschnitt:

    „Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Leipzig erklärte dazu am 24. Juli:

    “Mit großer Sicherheit kommt eine Depression des Täters als Ursache für den Amoklauf in München nicht in Frage. Selbst wenn der Amokläufer wegen einer Depression behandelt worden ist, so heißt dies nicht, dass diese bei der Tat eine Rolle gespielt hat. Etwa 4 Millionen Menschen leiden in Deutschland aktuell unter behandlungsbedürftigen Depressionen, und es gibt keine Hinweise, dass diese Menschen häufiger Gewalttaten als andere begehen. Eher sogar im Gegenteil: Depressiv erkrankte Menschen sind im gesunden Zustand meist besonders verantwortungsvolle, fürsorgliche Menschen. In der depressiven Krankheitsphase neigen sie zu übertriebenen Schuldgefühlen, und dies ist sogar ein zentrales Diagnosemerkmal. Sie geben immer sich selbst die Schuld, nicht anderen und würden deshalb nie auf den Gedanken kommen, fremde Menschen in einem Amoklauf zu töten. Den Amoklauf fälschlicherweise als Folge einer Depression darzustellen, verstärkt die Stigmatisierung depressiv Erkrankter. Dies erhöht für diese die Hürde, sich professionelle Hilfe zu holen. Nicht optimal behandelte Depressionen verursachen großes unnötiges Leid und sind die Hauptursache für die jährlich circa 10.000 Selbsttötungen (Suizide) in Deutschland. Eine Zunahme der Stigmatisierung wird zu einer Zunahme der Suizide führen.”

    Jedoch lese ich aus https://www.novo-argumente.com/artikel/was_steckt_hinter_der_angststoerungs_epidemie einen weiteren Aspekt heraus: in einer Welt, die für jeden (sorry!) Insektenfurz eine tönende Krankheitsbezeichnung bereit hält, ist irgendwann niemand mehr „gesund“ – und damit eröffnen sich treffliche Möglichkeiten der Relativierung auch schlimmster Verbrechen.

  5. Hans Wolfgang Schumacher Antworten

    Und täglich grüßt der Terror. Reaktion der Politik: „Flüchtlinge nicht unter Generalverdacht stellen“ “ Waffenrecht für legale Waffen verschärfen“ Die üblichen Dummpolitiker – Reflexe eben.

    Aber: Den Staatsbürger schön wehrlos halten. Und weiterhin akzeptieren, dass 77% der „Flüchtlinge“ ohne gültige Papiere und ohne geklärter Identität sich hier in Deutschland aufhalten. Das sind auf die 1,3 Millionen „Flüchtlinge“ bezogen also ca. 1 Million Menschen. Alle ausnahmslos wohl Menschen mit guten Absichten. Wenn es anders wäre, müsste der Staat ja anders handeln.

    Ein Staat , der nicht für die Sicherheit seiner Bürger sorgen kann oder will, ein Staat der nicht in der Lage oder nicht gewillt ist, seine Grenzen zu schützen, ein Staat, der eine Invasion von Menschen völlig fremder Kulturen hin nimmt….
    Ist Deutschland überhaupt noch ein Staat ?

    Ich kann und will es nicht verbergen: Ich bin stinksauer.

  6. Christian Adleff Antworten

    Bei aller Lebensfreude und Gutmütigkeit dürfen wir nicht leichtsinnig und naiv werden.
    Wir haben gezeigt, dass wir herzlich, nett und offen sein können (und auch noch sind!).

    Den Punkt, dass wir ausgenutzt oder gar (existentiell) bedroht werden, sollten wir erkennen. M.E. ist dieser Punkt ist dieser Tage (auch) in Deutschland deutlichst erreicht. Es muss seitens der Politik und Regierung etwas geschehen. Als Orientierung sei hier der Amtseid in Erinnerung gerufen.
    Sollte jener keinen Wert mehr haben, ist der Bürger selbst in der Pflicht lt. GG hier aktiv zu werden.
    Keine Verhältnisse, wie im Nahen Osten!
    Das ist man, das sind wir uns und unseren Kindern schuldig.

  7. Reinhold Wechsel Antworten

    Sehr geehrter Herr Kelle,
    so sehr ich in weiten Teilen mit Ihrer Sicht auf die Dinge einverstanden bin, so wenig kann ich in Ihr Hohelied auf Innenminister Herrmann mit einstimmen. Er hat jetzt auszubaden, was er und seine unfähigen Minister bis hinauf zur Kanzlerin durch die unsägliche Einwanderungspolitik angerichtet haben. Egal welcher Couleur sie angehörten, alle standen im Wettstreit, wer bei der Willkommenskultur den Platz an der Sonne einnehmen darf. Deren Eitelkeiten bekommen nun die Menschen zu spüren, welche nicht das Privileg einer gepanzerten Limousine und eine Armee von Leibwächtern haben. Sie sollten sich auch nochmal seine Worte auf der Zunge zergehen lassen, als er davon sprach, „dass es nur glücklichen Umständen zu verdanken war, dass nicht mehr Menschen zu Schaden kamen“. Man stelle sich vor: Es ist also inzwischen vom Glück abhängig, ob ich von Bomben, Äxten Macheten, Lastwagen oder einer Glock verschont werde. Schöne Aussichten!

    • Klaus Kelle Antworten

      Lieber Herr Wechsel, ich teile ihre Sicht der Dinge weitgehend. Und natürlich trägt auch die CSU ein gewisses Maß an Mitschuld an der aktuellen Lage – aber ich finde das, was sie tun und die Auftritte von Herrn Hermann um Längen besser, als das, was das gesamte politische Personal derzeit sonst so bietet. In Sachen Organisation, Mobilisierung von Einsatzkräften und Information der Öffentlichkeit haben Bayern und München zuletzt wirklich Maßstäbe gesetzt. Ich mag mir nicht vorstellen, wie so etwas z. B. in Köln gelaufen wäre….

      • Wolfgang Schriddels Antworten

        Sehr geehrter Herr Kelle,
        ich bin neidisch, ach wie gerne würde ich in Bayern wohnen. Aber noch lieber hätte ich eine CSU die endlich mal den großen Worten Taten folgen lässt und bei den Bundestagswahlen 2017 als Bundesweite Partei auftritt. Nun ja, da ich 63 Jahre bin werde ich das wohl nie erleben und so muss ich mich halt von der gefühlsgeleiteten Hippie – Regierung in Berlin regieren lassen, schade.

        • Klaus Kelle Antworten

          Lieber Herr Schriddels, ich würde nicht gern in Bayern wohnen, weil es da keinen sympathischen Fußballverein gibt 🙂

          Und eine bundesweite CSU wird es nicht geben, weil die Partei dann ihren einzigartigen Nimbus als DIE Partei der Bayern verlieren würde. Wenn die CDU in Bayern anträte und 15 Prozent holte, wäre die Zeit absoluter Mehrheiten dort für immer vorbei. Das werden sie nicht wagen.

          Und „gefühlsgeleitet“? Sie halten Frau Merkel echt für gefühlsgeleitet?

          • Wolfgang Schriddels

            Lieber Herr Kelle,
            oh wie Recht Sie haben, da gibt es in NRW viel sympathischere Fußballvereine aber leider in Düsseldorf auch eine……… Was die CSU betrifft, nun ja die Hoffnung stirbt zuletzt, Menschen sind halt so. Natürlich halte ich Frau Merkel nicht für gefühlsgeleitet, ich habe ja auch Regierung geschrieben und da ist auch eine SPD beteiligt.

        • S v B Antworten

          Auch ich hatte alle meine Hoffnungen auf die CSU gesetzt, damit ich sie dann 2017 als bundesweit aufgestellte Partei hätte wählen können. Herrn Seehofer verließ schließlich der Mumm. Ob’s nur um Franken ging? Eine herbe Enttäuschung jedenfalls für alle Konservativen im Lande. So muss ich mir nun leider eine Alternative suchen. Vielleicht habe ich sie schon gefunden? Dem „Hippie-Konsortium“ der Alternativlosigkeit werde ich meine Stimme keinesfalls schenken. Wie könnte ich, nach allem, was sich dieses, in trauter Einigkeit mit den Mainstream-Medien, Kirchen, usw. geleistet hat? Darüber hinaus gehören die unsäglichen Verunglimpfungen von absolut nicht radikalen „Dissidenten“ (warum werden diese eigentlich immer nur im Ausland so genannt?) durch die Machthaber auch und gerade in einer Demokratie abgestraft. Noch haben wir dazu die Möglichkeit.

      • Gehtsnoch Antworten

        Lieber Herr Kelle, dem kann ich mich als Münchner, der sich am Freitagabend über die plötzlichen vielen Rettungssirenen in der Stadt gewundert hat, nur anschließen.Für die organisatorische Leistung bei einem derartig überraschenden Ereignis kann ich nur ein dickes Lob aussprechen. Beeindruckend war auch die Arbeit des Polizei-Pressesprechers, der in jeder Situation glaubwürdig und überzeugend wirkte und selbst bei den überflüssigsten Reporter-Fragen, die sich bei besserem Zuhören erübrigt hätten, Haltung bewahrte.Ich möchte mir nicht ausmalen, wie so ein Ereignis in NRW, Bremen oder Berlin ausgegangen wäre, wo der Innensenator selbst mit radikalen Straftätern verhandeln soll.Auch Innenminister Herrmann macht bisher eine gute Figur, positiv fand ich z.B. beim Ansbacher Anschlag, dass er frühzeitig einen „islamistischen Hintergrund“ vermutete, was man kritisierte, sich aber als wahr herausstellte. Bei diesem Täter finde ich übrigens sehr merkwürdig, dass er sich in Bulgarien geweigert haben soll, dass Fingerabdrücke von ihm genommen werden, worauf er in Arrest kam und angeblich „mißhandelt“ worden sei.Warum registriert man trotzdem einen Flüchtling, der sich dagegen wehrt und gibt ihm noch 2012 Asyl, obwohl er sich dagegen wehrt? Stattdessen scheint er nach Österreich weiter“gereist“ zu sein, wo ihm 2014 ein dort gestellter Asylantrag wegen der Bulgarischen Asylgenehmigung abgelent wurde. Und danach hat er es gleich noch mal in Deutschland versucht und wurde, angeblich wegen „psychischer Probleme“ geduldet, statt nach Bulgarien abgeschoben zu werden. Klingt mir für einen angeblich „schwer depressiven Menschen“ sehr unglaublich. Ich habe schon solche armen Menschen erlebt, wovon sich leider einer das Leben genommen hat. Die haben andere Probleme, als in der Welt herumzureisen und Anderen etwas anzutun. Bei Depressionen sind aggressive Impulse normalerweise gegen die Patienten selbst gerichtet.

  8. Uwe_aus_DO Antworten

    Ich erlaube mir eine ganz persönliche SIcht. Einer unserer beiden Töchter war zum Auslandssemester in Brüssel, während dieser Tage mit höchster Terroralarmstufe und den verschiedenen Razzien, Festnahmen usw. Die andere war vor fünf Jahren in Norwegen, hatte Oslo wenige Stunden verlassen, bevor die Attentatserie begann. Nun möchte sie nächstes Wochenende nach München, ihr Freund hat ihr das Wochenende geschenkt.
    Und worüber denken wir nach? Dass die beiden ihr Studium gut bewältigen, Spaß am Leben haben, etwas von Deutschland, Europa und der Welt sehen? Nein, wir haben einfach nur Angst. Angst, dass sie kein drittes Mal Glück haben, obwohl sie einem Anschlagsort sehr nahe waren/sind.
    Ich habe meinen Onkel, der in Südafrika lebt, vor Jahren gefragt, wie er es dort noch aushält, angesichts der Kriminalitäts- und Mordrate dort. Er selbst wurde in seinem Haus überfallen und mit der Schusswaffe bedroht, um die Wertsachen herauszugeben. Einer seiner Freund ewurde mit einer Keule erschlagen, es gibt mehrere Erfahrungen von „car-napping“.
    Nun frage ich mich, wie wir es hier noch aushalten. Ich will kein Leben in Angst, nicht für mich, nicht für meine Liebsten.
    Darum muss sofort etwas passieren. Es muss ja gar nicht gleich der ganz große Wurf sein. Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt, und der könnte ganz leicht sein: Abgelehnte Asylbewerber abschieben, sofort, erst recht, wenn sie nur ein einziges Mal mit unserem Gesetz in Konflikt geraten sind.
    Hätte man dies konsequent getan, dann wären uns mehrere Taten der letzten Tage erspart geblieben…
    @politiker: Bitte aufhören zu reden. Handeln, bevor es am Ende eine Bewegung gibt, die wir dann am Ende nicht mehr aufhalten können. Wut ist inzwischen genug vorhanden.

  9. Andreas Schneider Antworten

    Nachtrag: soeben wurde mir https://www.youtube.com/watch?v=f6mxmLg9pMw zugetragen.

    Nun kenne ich Frau Höhler nicht, ebenso wenig ihr Buch (Wikipedia weiß natürlich einiges „Umstrittenes“ zu berichten…). Zudem: dieser Beitrag lief 2012 – VOR der letzten Bundestagswahl, VOR einer „AfD“, VOR einer „Flüchtlings“krise usw. usw. Mithin in gewisser Weise „off topic“.

    Dennoch: in vielerlei Hinsicht spricht mir die Dame aus der Seele. So stellt sich die Frage, wie man mit solchem Personal wie hier beschrieben an der Spitze eines Staates „Staat machen“ kann oder soll. Die rechtliche Beurteilung der Grenzöffnung für Jedermann ab September 2015 wird sich wohl nahtlos in die vernichtende Kritik einfügen, die schon vor 4 Jahren alle Alarmglocken schrillen lassen musste.

    Ist vom aktuellen Führungspersonal tatsächlich etwas Handfestes zu erwarten? Und schlimmer noch: wo ist eine bürgerlich/liberale Alternative, die ggf. geeignet wäre, die Millionenschar abgewandter Nichtwähler wieder anzusprechen, um einen Wandel herbeizuführen?

  10. Helmut Schliebs Antworten

    Sehr geehrter Herr Kelle,
    wieder einmal treffen Sie den Nagel auf den Kopf und sagen deutlich, dass von unsren Politikern immer nur Worthülsen abgegeben werden, wenn wieder ein schlimmes Attentat geschehen ist. Wann endlich werden diejenigen, die einen Eid abgelegt haben, dem Wohle des Volkes zu dienen, dieses auch mal tun? Bisher immer Fehlanzeige. Das Waffengesetz verschärfen, bringt gar nichts, weil man das Darknet nicht stilllegen kann; es wird immer Kanäle geben, die sich nach „Aktionen“ der Politik neu auftun werden.
    Ich finde es maßlos traurig, dass im Anblick der stark gewachsenen AfD die Politik immer noch nicht mit vernünftigen Maßnahmen reagiert außer mit Beschimpfungen!

  11. Tina Hansen Antworten

    Noch einmal Impressionen aus den Tagen des Terrors in Deutschland, wieder aus meiner Heimatstadt Hannover, geschehen vor etwa einer Stunde in einer U-Bahnstation:
    Die Bahn hält, hält ungewöhnlich lange. Nach etwa zwei Minuten werden die Fahrgäste unruhig. Eine Frau steht auf, wirkt panisch: „Was ist los?“ Dann hört man aus dem hinteren Teil des Wagens ein dumpf metallisches Geräusch – so etwas wie ein Pochen. Es dauert vielleicht eine Minute oder etwas länger. Ich schwöre, dass ich noch nie in meinem Leben in einem so stillen Waggon gesessen habe. Man hätte die sprichwörtliche Stecknadel fallen hören können. Bewegungslos sitzen und stehen alle, die Augen von Fremden suchen sich, alle scheinen das Gleiche zu denken und zu spüren. Dann geht die hintere Wagentür auf, der entnervte Fahrer hat es endlich geschafft, das beschädigte Ding manuell per Hand von außen zu öffnen. Er steigt ein, befestigt mit Klebeband das Schild: „Tür beschädigt -bitte anderen Ausgang nutzen!“ Kurz darauf setzen wir unsere Fahrt fort. Der Moment ist vorbei, die Menschen lockern sich, wenden sich wieder ihren Handys zu oder nehmen einen Schluck aus der Wasserflasche, bald ist der übliche normale Geräuschpegel wieder da.
    Deutschland im Sommer 2016.

  12. Andreas Antworten

    nun ich denke, dass die Analyse in einem wichtigen Punkt fehl geht. Die Politiker werden von Wählern gewählt, die in der Mehrzahl ein „weiter so wollen“.

    Und auch wenn es gewisse Verärgerung nach den letzten Landtagswahlen über die Äußerung gab, auch die Wähler anderer Parteien( außer die deren Namen nicht genant werden darf), hätten die Politik von Merkel unterstützt, so ist diese Analyse im Prinzip richtig – mag man es auch noch so ärgerlich finden.

    Und auch hier wird ja die Bunte Republik beschworen und natürlich funktioniert die wenn
    man Köln mal vergisst
    man Marxloh außer acht lässt
    selbst eben nicht schwimmen geht
    die Apelle libanesischer Mütter zur Eindämmung der Gewalt durch ihre männlichen Verwandten ignoriert
    bestimmten Fußballmannschaften in unterklassigen Ligen die Meisterschaft kampflos übergibt
    Kinderheirat durch die hiesige Justiz zum Normalfall erklärt
    all die getöteten jungen Männer einfach nicht mehr zur Kenntnis nimmt
    angesichts der durch außer Kontrolle geratenen PS Boliden verusachten Toten ruhig bleibt und sich durch das Feixen der Täter nicht weiter beeindurcken lässt
    Zwangsheiraten und sog. Ehrenmorde leugnet
    die Tatsache das bis zu 70% aller Flüchtlinge keinerlei Chance auf dem Arbeitsmarkt haben und jetzt schon über 300.000 als arbeitssuchend gemeldet sind nicht beunruhigend findet
    sich nicht fragt, wo denn wohl die weitere Million von Flüchtlingen untergebracht werden wird, die dieses Jahr kommt

    und vor allem:
    Wenn uns die Zukunft unserer eigenen Kinder in dem Land, dessen Umrisse wir langsam erkennen können vollkommen gleich ist

    Dann ist alles in Ordnung.
    Die Politiker sprechen die Worthülsen, gewählt werden sie aber trotzdem.

    • S v B Antworten

      @Andreas

      Spätestens seit September 2015 verpasse ich keine Gelegenheit, Leute (auch mir völlig fremde) in eine Diskussion zur Migrationsthematik zu verwickeln. Dabei stelle ich eine ständig wachsende Verunsicherung meiner Gesprächspartner (ich erspare mir …Innen) fest, die regelmäßig in eine rigide Ablehnung weiterer Zuwanderung mündet. Wenn ich mein Gegenüber dann allerdings frage, wie er/sie dazu beitragen könnte, dass der auf der Stelle tretenden Politik der Falscheinschätzung und Unentschlossenheit endlich Einhalt geboten werden könnte, erhalte ich misstrauische Blicke und, in den meisten Fällen, keine verbale Antwort. Die Menschen im Land sind allem Anschein nach bis zur Schockstarre hin verängstigt, erscheinen seltsam rat- und hilflos. Wenn ich dann nachhake, geben mir viele leicht zögerlich zu verstehen, dass sie 2017 wohl erneut „ihre“ jeweiligen Parteien zu wählen gedächten. Dies würde Ihre Aussage, nämlich dass die Mehrheit tatsächlich ein „Weiter so“ wünsche, eindeutig untermauern. Rational erschließt sich mir das alles jedoch nicht.

  13. Alexander Droste Antworten

    Justitia hat verbundene Augen, ein Schwert in der Rechten und eine Waage in der Linken. Ganz gleich, woher ein Attentäter, Mörder, Dieb, Einbrecher, Frauenschänder etc. herkommt: Wir haben alle Gesetze ausreichend, gerecht, fair und mit Wahrung der Menschenwürde definiert.

    MAN MÖGE SIE ANWENDEN!

    Ohne Geschwafel, ohne Aufregung, ohne Panik, ohne Hetze, ohne Pauschaldiffamierung, ohne Generalverdacht, ohne Gefühlsduselei
    Mit Entschlossenheit, mit Schnelligkeit, mit Effizienz, mit Eindeutigkeit, mit Klarheit, mit Ernsthaftigkeit, mit Kraft

    Ein Amokläufer ist ein Amokläufer. Er ist ein durch und durch frustrierter Mensch. Amokläufer kann man nur a priori verhindern. Wenn es ausbricht, ist es zu spät.
    Ein politisch motivierter Attentäter ist ein politisch motivierter Attentäter. Solche Menschen sind nur mit äußerster Mühe eines anderen zu belehren. Die Genaralfrage am Anfang wäre: „Was soll das und was bringt das? Kannst du mit Gewalt eine bessere Welt erschaffen?“ Diese Frage richtet sich auch an jeden von uns!
    Wenn sich politischer Terror mit Frust verbindet, wie in Frankreich, dann hilft gar nichts mehr außerm wenn möglich, den Anschlag verhindern.

    Lieber Herr Kelle,
    wir hier in Deutschland sind bei allen Opfern, die erbracht wurden und noch erbracht werden, eine Nation, die es verdient, bewundert zu werden für unsere Geduld und für unsere Hilfsbereitschaft. Leider müssen wir zusehen, wie diese bewunderungswürdige Errungenschaft nach unzähligen Kriegen und Gräueln in der Geschichte heute immer mehr verlustig geht. Wir beteiligen uns wieder an Kriegen und wir lassen uns immer weiter zu Pauschalurteilen hinreißen und hetzen gegen Fremde oder Andersgesinnte. Jawohl, es gibt viele Übeltäter. Aber es gibt umso mehr Menschen mit Achtung vor dem Andern und mit Moral. Egal, zu welchem Kulturkreis sie sich zählen.
    Wie werden wir der Bedrohungen Herr? Siehe oben. Ich zahle reichlich Steuern dafür, dass Judikative und Exekutive Staatsgewalt funktionieren. Der Staat hat das Gewaltmonopol. Dann muss er es auch wahrnehmen. Wenn es derzeit erforderlich ist, soll die Polizei aufgestockt und mit dem nötigen Rüstzeug ausgestattet werden. Wenn die Polizei eingreift, soll man zwar deren Maßnahmen überprüfen und Zukünftiges planen, aber man muss sie gut schulen und von Vorwürfen verschonen. Und man soll auch die Polizei schützen vor Angriffen von z.B. linken Ideologen. Wenn die Polizei gegen „harte Jungs“ vorgehen muss, dann kann das nur hart sein. Das muss man ihr zusichern.

    Aber: Sicher sind wir nie und nirgend. Das ist das allgemeine Lebensrisiko.

    Was gewesen ist und uns heute eine Last, ein Risiko, so ist das unsere Herausforderung, dieses zu meistern. Ohne klagen sondern mit der für uns Deutsche sprichwörtliche Disziplin und Effizienz. Als wir noch als Germanen bezeichnet wurden, sagte man uns nach, dass wir vor nichts und niemand eine Angst haben, als davor, dass uns der Himmel auf den Kopf fällt. So sei es. Schlagfertig und intelligent! Und fair!
    Dazu bedarf es auch einer anderen Politik. Denn das Zutrauen habe ich zur derzeitigen Regierung nicht mehr. Ich sehe auch keine Alternative. Dilemma. AfD? ALFA? Christoph Hörstel mit seiner kleinen Partei der „Deutschen Mitte“? Für mich alles zu chaotisch und zu vage.
    So bleibt uns nichts anderes, als einfach wachsam zu sein und nötigenfalls die Polizei zu „ergänzen“.

  14. Beate Juncker Antworten

    Hallo Herr Kelle,
    alles was Sie schreiben ist so richtig und ich kann nur beipflichten, es ist mir
    in meinem Leben noch nicht eine Regierung untergekommen, die so gegen
    ihr eigenes Volk ist und es kaputt macht. Sie kriegen nichts auf die Reihe und
    bringen Verordnungen, die keiner braucht und so unnötig sind.
    Ehrenamtliche müssen unterschreiben, dass sie nichts nach außen dringen
    lassen, was da in den Unterkünften abläuft. Das viele Asylanten uns hassen
    ist kein Geheimnis. Von Dankbarkeit keine Spur. Es fehlen einem die Worte
    und man kann nichts tun, denn man wird sofort in die rechte Ecke gestellt.
    Man ist nur stinksauer und muss mit seinen Steuern auch noch bezahlen.
    MfG. Juncker

  15. labrador12 Antworten

    1) Also Amoklauf und 1 Jahr Vorbereitung vertragen sich NICHT!!

    Auch wenn „Alle“ das Wort Amok falsch verwenden, wird es nicht richtiger.

    2) Es gibt Dinge, da ist es völlig unerheblich, wie sich die (große) Mehrheit verhält. Es kommt einzig darauf an was die (kleine) Minderheit tut. Darauf hat Henryk M. Broder bereits 2011 in Tutzing hingewiesen.
    Mal ein kleines Gedankenexperiment. Agenommen von Anfang 2015 bis jetzt sind 2.000.000 Menschen nach DE gekommen (ich vernachlässige mal die 4-5 Millionen Migranten der Zeit davor)
    – Wären 50% davon, also die Hälfte „antideutsch“ eingestellt, wären das 1.000.000 Menschen. Das ist mehr als 5 mal die Bundeswehr! Beim Militär spricht man ab einer Überlegenheit von 3 von guten Siegeschancen. Bei manchen Rechtsfragen (z.B Scharia/Verfassung) liegt man in diesem Bereich. Da kann man erstaunliche Antworten von ansonsten allerliebsten Menschen bekommen …
    – Wären 10% „antideutsch“ eingestellt, wären das 200.000 Menschen, also immer noch größer als die Bundeswehr mit 176.015 Soldaten.
    – Wären 1% „antideutsch“, wäre das eine kleine Minderheit, aber immer noch 20.000 Menschen.
    – Wären 1 Promille „antideutsch“, wären das immer noch 2.000 Menschen. Wenn jeder Zehnte davon zu einer „Einzeltat“ bereit ist, dann kommen da noch 200 Einzeltaten auf Deutschland zu. Bei einer „Einzeltat“ pro Woche, reicht das für die nächsten 4 Jahre, selbst bei einem sofortigen Stopp der Massenmigration. (Die Zeit titelt bereits im Dezember 2015: „Generalbundesanwalt führt 135 Verfahren gegen 200 Syrien-Kämpfer“ also scheinen die oben angenommenen 200 Einzeltäter im realistischen Bereich zu liegen)

    Nur als abschließender Hinweis: Die RAF hatte über einen Zeitraum von fast 30 Jahren 60-70 Mitglieder und vielleicht einige Tausend Sympathisanten.

    • Wolfgang Antworten

      Naja: „Vorbereitung“ und „Amoklauf“ vertragen sich sowieso nicht. Allerdings wäre es schon interessant, ob sich solche Amoklaufe im Verhalten eines Menschen wirklich vorankündigen, also ob ein guter Psychologe sowas im Vorfeld erkennen können soll.

      Allerdings bezweifle ich auch diese Aussage. Wäre die Psychologie sooo gut, dann wären unter den „geheilt Entlassenen“ nicht so viele Wiederholungstäter bei welchen Straftaten auch immer.

    • S v B Antworten

      Gegen Ende 2015 las ich (erinnere mich leider nicht mehr wo, bin mir jedoch sehr sicher, dass es sich um eine seriöse Quelle im Netz handelte), man gehe davon aus, dass ca. 5% der Zuwanderer eine kriminelle Vergangenheit haben könnten. Wenn man diese Annahme auf nur 1 Million hochrechnen würde, ergäben sich 50.000 (in Worten: fünfzigtausend!) Zugewanderte, die diesem Land, bzw. seinen Bürgern, potenziell gefährlich werden könnten. Dass eine akute Gefährdung nicht unbedingt „ab Stunde null“ eintreten würde, konnte man sich ja denken. Erst allmählich werden die Probleme dann sicht- bzw. schmerzlich spürbar.

  16. Wolfgang Antworten

    Ich bin nach wie vor – auch wenn der Beitrag mit dem Link gelöscht wurde – der Auffassung, dass der Bürger immer dort, wo der Staat nicht eingreift zur Selbsthilfe greifen muss. Ich habe daher mit einem Waffenhändler – also einem Händler für Jagd- und Sportwaffen – gesprochen und der hat mir was empfohlen, was ich auch ohne kleinen Waffenschein mitführen darf. Ich für mich jedenfalls habe nicht die Absicht einfach nur daneben zu stehen und zuzusehen.

    • labrador12 Antworten

      Lieber Wolfgang

      ja
      – gegen manche Bedrohung können Sie sich selbst verteidigen solange eine Mindestdistanz da ist (Messer, Hacke, … )
      – gegen andere Bedrohungen könnten Sie uU die Anzahl der Opfer reduzieren helfen (50 mit Pistolen bewaffnete Besucher hätten möglicherweise die Anzahl der Opfer im Bataclan verringert, das müsste man mit Experten simulieren)
      – gegen wieder andere Bedrohungen ist selbst die Polizei machtlos (LKW Nizza, Waffen der Polizei zu schwach um den LKW zu stoppen)

      • Wolfgang Antworten

        Natürlich kann man so nicht allen Bedrohungen entgegentreten. Aber man ist dann nicht zum Zuschauen verurteilt, so man zufällig in der Nähe ist.

  17. AR Göhring Antworten

    Ich bezweifle, daß Tausende zu ihren Deutschkursen gehen. Die Erfahrungen der Lehrer sind ernüchternd: Die Schüler in den Klassen wechseln laufend, weil die meisten schnell wieder abspringen. Und die Masse der jungen Männer kommt erstr gar nicht. Auch eigfene Erfahrung: 3 Syrer unterrichtet. Der erste hatte schon nach 1h keine Lust mehr. Die beiden anderen sattelten später auf Fußball um.

    Und die 30.000, die nun einen Job haben? Ca. 2%.

    • Klaus Kelle Antworten

      Gibt es bzgl. der Deutschkurse offizielle Zahlen? Bei uns in der Kirchengemeinde scheint es ganz gut zu laufen, ähnliches höre ich von Freunden aus Bayern.

      • S v B Antworten

        Apropos Deutschkurse etc.: ich gehe davon aus, dass auch ein gut Deutsch sprechender Terrorist ein Terrorist bleiben wird. Es gibt doch keinen Schalter, der bei einem Individuum, welches die prägende Phase seines Lebens (Kindheit und Jugend) längst hinter sich gelassen hat, auf z. B. „Jetzt-aber-schön-Deutsch-reden-und-gefälligst-westlich-aufgeklärt-und-grundgestzkonform-denken-und-handeln“ umgelegt werden kann. Wer annimmt, dass dies irgendwie schon hinhauen wird, ist den kühnen Versicherungen unserer Polit-Wurschtler auf den Leim gegangen und hat sich die gleiche naive Denke zu eigen gemacht. Wir haben ein gewaltiges Problem, dessen Auswirkungen allmählich zutage treten.

  18. Felix Becker Antworten

    Ja, ich finde das Verhältnis von „unseren Werten“ zu „unserer Sicherheit“ muss angesichts der doch deutlich erkennbaren Gefahren, die mit der massenhaften Zuwanderung in unser Land einhergehen dringend überprüft werden. Die Sicherheitsvorgaben müssen so konsequent wie etwa in Israel gestaltet werden.
    Was nützen unsere Werte, wenn der Grundwert „Sicherheit“ nicht wie technisch möglich gestaltet wird. Wie viele Terrorakte müssen noch erlitten werden bis unsere Gutmenschen und Multikultifreunde von Rot und vor allem GRÜN entlich ihren Verpflichtung nachkommen?

    • Hans Wolfgang Schumacher Antworten

      Sehr geehrter Herr Becker !

      Ergänzend zu Ihrem richtigen Hinweis auf Israel:
      In einem Interview mit der JF vom 22.7.16 empfahl der Militärhistoriker Prof. Dr. Martin van Creveld ( welcher auch schon an der Universität von Jerusalem gelehrt hatte ) u.a. folgende Maßnahmen:
      1.) Versiegeln Sie Ihre Grenzen und setzen Sie der unkontrollierten Einwanderung ein Ende.
      2.) Erlauben Sie Ihren Bürgern, sich zu bewaffnen – natürlich nach einer angemessenen Sicherheitsüberprüfung der Person.
      3.) Gründen Sie sogenannte „Neighbourhood watch“ – Initiativen.
      Schaffen Sie eine paneuropäische Aufklärungsbehörde.
      4.) Nutzen Sie die Methode des „Profiling“
      Und ich ergänze die vorgeschlagenen Maßnahmen noch: Das deutsche, individuell einklagbare Asylrecht muss abgeschafft werden und durch ein pragmatischeres Recht ähnlich dem anderer europäischer Länder ersetzt werden.
      Deutschland hat doch wohl das Recht, sich vor Unterwanderung und Invasion völlig fremder Kulturen zu schützen!
      Und kein „Flüchtling“ darf sich außerhalb geschlossener Lager / Unterkünfte aufhalten, solange seine Identität nicht zweifelsfrei geklärt ist. Bis dahin ist jeder „Flüchtling“ sehr wohl ein potentieller Terrorist. Das ist übrigens auch jeder Tourist oder Geschäftsreisende, der in unseren Flughäfen pingelig kontrolliert wird, sonst könnte man sich die Kontrollen ja sparen. Hat also nix mit Diskriminierung zu tun.
      Dem Ansbach – Killer hatte das Bundesamt für Flüchtlinge und Migration nie Fingerabdrücke abgenommen, es fand keine persönliche Anhörung statt und alle Angaben zur Identität des Killers beruhten auf dessen eigenen Angaben. Also war auch kein Abgleich mit der EURODAC – Datei möglich. Nach dem Attentat stellte sich dann heraus, dass vorher die ungarischen Behörden gewissenhafter als unsere Behörden gearbeitet hatten und die Fingerabdrücke registriert hatten.

  19. Gast Antworten

    Europa – eine hochgefährlichen Anstalt für „psychisch depressive Kranke“
    Diagnose: Islam ?

  20. Marcus Junge Antworten

    „Seit 2015 haben 30.000 Flüchtlinge in unserem Land eine Arbeitsstelle gefunden, meldete das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Natürlich sind hier nicht alle Flüchtlinge potentielle Terroristen.“

    HIHIHI – Wurde das als versteckter Witz eingebaut?

    Seit 01.01.2015 sind 1,5 bis 2 Millionen Invasoren eingefallen (inklusive der „bis zu 450000 unregistrierten in 2015“ nach Sigmar Gabriel (1 Mio + 450.000 + Jahr 2016 mit X-hunderttausend)). Also davon 30.000 haben „Arbeit“ (Bullshit“jobs“, auf Kosten der Steuerzahler geschaffen, inklusive)?! Wäre ja maximal 2% dann.

    Und ja, nicht ALLE sind POTENTIELLE Terroristen, nur alle Moslems unter ihnen (jenseits 80%) und alle Zigeuner_“Flüchtlinge“ vom Balkan sind „potentielle“ Diebe und Betrüger. Merkelhafte „Erfolge“ halt.

  21. Klaus Beck Antworten

    Ein Mensch mit einer schweren depressiven Episode ist in aller Regel antriebsgestört, mutlos, perspektivlos, gestört im sozialen Kontakt, häufig schlafgestört und tagesmüde, auf jeden Fall massiv beeinträchtigt in seiner Gestaltungsfähigkeit des Alltags – also mitnichten ein Mensch, der Anschläge minutiös planen, den Zugang ins Darknet recherchieren, im Internet mit nach einer speziellen Waffe suchen und mit Bitcoins bezahlen, den Bau einer Nagelbombe inklusive Besorgen der Teile leisten oder LKW-Frontscheiben gegen schußsicheres Glas austauschen kann. Insofern sind die dauernden Erklärungsversuche im Sinne eines „depressiven Einzeltäters“ Ausdruck der politischen Klasse im zunehmenden Rechtfertigungsnotstand, eine Ohrfeige für wirklich depressiv erkrankte Menschen und steter Anlass für Schenkelklopfer bei allen Psychiatern und Nervenärzten.

    Die Terroriosten der Neuzeit sind allerdings tatsächlich psychisch krank, gar kein Zweifel: Denn „Religiöser Wahn“ (ICD-10: F22.0) stellt oft eine schwere psychiatrische Erkrankung – teils eingebettet in den schizoidem Formenkreis – dar, die nur selten gut behandelbar ist. Früher wurden diese Kranken bei entsprechender Eigen- und/oder Fremdgefährdung auf den geschlossenen Stationen verwahrt, heute weilen sie unter dem politisch verstandes- und erfahrungsbefreit definierten Axiom der „Integration“ mitten unter uns.

    • Hans Wolfgang Schumacher Antworten

      Sehr geehrter Herr Beck !

      Danke. Punktgenau!
      Das Hervorheben angeblicher depressiver Hintergründe bei Killern mit Migrationshintergrund durch Politik und Presse soll doch nur davon ablenken, dass bei diesen Tätern sehr wohl deren Herkunft, deren durch entsprechende Interpretation des Korans anerzogener Hass auf die „Ungläubigen“ und deren archaische „Kultur“ eine Rolle spielen.

  22. G. Vavra Antworten

    Sehr geehrter Herr Kelle,
    Sie haben Recht! Auch die vielen Kommentare sind nachdenkenswert.
    Ich lebe in Bayern und muss leider sagen, dass eine große Salafistenszene sich 1x im Monat mit einem „Lies-Stand“ in Regensburg aufstellt. Dass es sich bei den Verantwortlichen des Islam-Informationsstands um eine politische, unsere Wertegemeinschaft, unsere Regierung und Demokratie ablehnende Vereinigung handelt. Das übergestülpte Mäntelchen Islam, das sich keinesfalls um spirituell religiöse Angelegenheiten kümmert, habe ich in einer mehr als 2-stündiger Diskussion erlebt.
    Die Menschen an dem Stand sind allesamt in Deutschland geboren, fühlen sich benachteiligt, diskriminiert, haben sexuelle Phantasien die nicht erfüllt werden und sehen alles Schlechte in der westlichen freiheitlichen Gesellschaft. Sie haben keine lebenden Vorbilder. Frauen werden als beschützenswerte Subjekte angesehen und wir Frauen der westlichen Welt sind allesamt Schlampen, Huren und wer weiß was sonst noch. Eine Frau als Kanzlerin in einem Land zu haben, da ist der ganze Staat abzulehnen, wo so etwas möglich ist. Auch eine Frau als Chefin geht gar nicht, das ist abzulehnen. Lehrerinnen ein Gräuel. Die dazugehörigen Männer sind allesamt für Schlappschwänze zu halten, weil sie sich das antun mit diesen Frauen.

    Die Verachtung geht so weit, dass ich fragte, warum um Himmels Willen sie hier leben und nicht woanders. Das ist mein Land, ich bin hier geboren und wir stehen hier um die Gesellschaft zu verändern. In 20 Jahren ist der Regensburger Dom eine Moschee, es geht ja sowieso keiner rein zum beten. Der Koran ist das Einzige was zählt. in diesem Buch steht alles. Wenn der Koran durchgesetzt wird, gibt es keine Ungerechtigkeit und die Frauen stehen wieder an ihrem angestammten Platz.

    Es kam dann auch noch das Thema islamische Kleidung. Wir Frauen würden nackt durch die Stadt gehen, das wäre eine Zumutung für sie, (nackt = sichtbare Beine und Arme). Einer der Meinungsführer meinte, er würde es den Schlampen schon besorgen. Kopftuch für Muslimas im Beruf, ein Muss! Diskriminierend sei das, wenn die türkische Putzfrau in der Schule ihr Kopftuch aufbehalten dürfte, seine Schwester mit dem Staatsexamen aber keine Stelle bekäme, weil sie das Kopftuch nicht absetzen will. Ja und rund um den Stand jede Menge Buben mit Migrationshintergrund.

    Ich habe seit den 1960er Jahren beruflich mit Muslimen zu tun. Es stimmt nicht, dass wir sie diskriminieren und ausgrenzen. Das Gegenteil ist der Fall. Das passiert seit der Anfangszeit der Gastarbeiter als der Familiennachzug anfing. Der muslimische Mann ist das Familien-Oberhaupt. Frauen unterliegen der Obrigkeit des Mannes. Die Lebensweise der westlichen Gesellschaft, die Emanzipation der westlichen Frau ist diesem Mann ein Dorn im Auge. Er fürchtet sich vor Auflehnung und Autoritätsverlust in der eigenen Familie. Da ist ein anderes Weltbild, das der zu beschützenden Frau, wo nur der Mann weiß, was für die Frau gut ist, sozialisiert. Gut ist nicht die westliche Lebensart! Denkprozesse, die für Vernunft stehen, für Toleranz, für Aufgeklärtheit sind in der Unterschicht nicht weit verbreitet und Frauen brauchen dies erst recht nicht anzustreben. Deshalb werden private Treffs zwischen muslimischen Frauen und der westlichen Gesellschaft ungern gesehen und in vielen Fällen verboten. Beispiele kann ich von 1960, 1974, 1978, 1985, 2002, 2005 beisteuern. Rein religiös begründet war das nie.

    Zusammenfassung: Der Islam ist, entgegen allgemeiner Ansicht, nicht alleinig ein spirituell erlebender Erfahrensschatz für Menschen, sondern durch die starren Vorgaben eine faschistische Ideologie.
    Wenn wir nicht aufpassen und diese Wölfe im Schafspelz nicht aufdecken, Ihnen quasi nicht das religiöse Mäntelchen ausziehen um auf die politische Einflussnahme aufmerksam zu machen, sind wir sehr naiv.

    Gefühlt in allen Staaten der Welt massakrieren, morden, terrorisieren Menschen im Namen des Islam gegen Regierungen, gegen Modernität, gegen Bildung, gegen Frauen. Das sind kleine, unbedeutende Männer die von Führern gelenkt sich groß vorkommen und endlich Macht haben und dies bis zum letzten auskosten.

    Wie schnell Menschen aufzustacheln sind, sieht man geradezu beispielhaft in der Türkei. Jetzt kommen sie aus den Löchern gekrochen, diese vermeintlich religiösen Faschisten und drangsalieren Alle, die modern, unabhängig und leben wollen. Es wird von Blut, Kopfab und ermorden geschrien, so schnell geht das, wenn der richtige Führer kommt. Auch das ist demokratisch, sagt der Führer und das Volk will auch die Todesstrafe. Pfui Teufel!

    Wir haben in unserer Gesellschaft nicht nur endlich die Scheuklappen abzulegen, sondern eine Brille aufzusetzen. Nur wo fangen wir an? Unsere Gesellschaft ist geprägt von Gewaltfreiheit, das wird den Kindern von klein auf beigebracht, es wird um Kompromisse im Namen des Friedens gerungen, Hauptsache es bleibt ruhig. Es gibt keine Streitkultur mehr, weil im Elternhaus lieber nachgegeben wird. Es wurde nicht gelernt zu streiten, sondern es wird gekuschelt. Wunderbar, wenn Alle so mitmachen, dann passt das, aber die Migrantengesellschaft oder die Asylbewerber aus Ländern mit einem Clan- Patriarchalischem-System verstehen diese Art von Kommunikation und Zusammenleben nicht. Da wird auf den Tisch gehauen, geprügelt und im Zweifelsfall Familienmitglieder verstoßen und gemordet. Diesen Schleier müssen wir abziehen.

    Lehrerinnen dürfen sich nicht bevormunden lassen, es muss ein Machtwort gesprochen werden. Diese kleinen Jungs die zuhause ihre Mama drangsalieren, werden, wenn sie keinen Respekt vor Frauen haben, Schulversager und jetzt schließt sich der Kreis, als Versager ist es ein Leichtes Andere für sein Versagen verantwortlich zu machen und radikalem Gedankengut zu folgen.

    Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen, Schulbehörden, alle Verantwortlichen in den Verwaltungen bis hinein in die Regierung MUSS endlich klar sein, dass falsch gesetzte Kompromisse schädlich für die Zukunft sind.

    Die alten Linken und 68er sind in der Verantwortung! Sie haben es zugelassen! Insgeheim klopfen sie sich wahrscheinlich auf die Schenkel, wie doch jetzt endlich ihr Traum, Deutschland aufzulösen, Wirklichkeit wird. Deutschland verrecke, schrie die Grünen-Politikerin Claudia Roth, eine Bayerin! Ich könnte dafür kotzen!

  23. S v B Antworten

    Brillant analysiert. Es ist genau so wie Sie es sagen. Wenn es jemals zu einer Integration der Zuwanderer in unser Land kommen wird (und nicht via-versa – durchaus möglich, falls es weitergeht wie bisher), so wird diese sehr anstrengende Integrationsarbeit, Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte, bzw. etliche Generationen in Anspruch nehmen. Jeder, der etwas anderes erwartet, ist blauäugig und/oder ignorant.

    PS: Frau 6.(!) Bundestagspräsident-Stellvertreterin von Steuerzahlers Gnaden wünschte nicht nur, dass Deutschland verrecken solle, sie marschierte ebenso entschlossen hinter einem Banner her, das die unsäglich verachtungsvolle Aufschrift trug „Deutschland, du mieses Stück Scheiße“. Und das gänzlich ohne Rücksicht auf den strengen Maas’schen Hate-Speech-Kodex. Ach ja, den gab es damals noch nicht. Schwein gehabt, Claudia Benedikta.

    Wir müssen uns endlich von dem ganzen 68er-Gedankenschrott lossagen. Er höhlt dieses Land von innen aus.

  24. Rx-CDU Antworten

    Irgendwie bin ich – sagen wir mal: leicht verwirrt.

    Die letzten beiden Posts in diesem Thread stammen vom 30. bzw. 31. Juli.

    „Man sollte …“, „man müßte …“, „wie kann sie denn … “ – so zumindest sinngemäß regen wir uns auf über eine Frau in einer der höchsten und höchstdotietzen Positionen, die dieser Staat zu vergeben hat.

    Und, was passiert ?

    Nichts.

    Warum zeigt niemand diese Frau an ?
    Warum wird der Justizminister, der sonst bei Hassparolen sehr eifrig ist, nicht tätig ?

    Warum wird der Bundedtsgsprädident nicht tätig und handelt endlich ?

    Warum äußert sich niemand aus der Regierung, z.B. der sonst stets vollmundige Kanzleramtslautsprecher und rüffelt derartiges, völlig inakzeptables Verhalten ? Aber der ist wahrscheinlich immer noch mit der Präsentation des Buches seines „lieben Freundes Anton“ ( der mit der Prinzessin-Eisenherz-Frisur ) beschäftigt.

    Wenn die „Dame“ schon nicht selbstreflexionsfähig ist, gibt es in diesem Land NIEMANDEN, der endlich einmal auf den Tisch haut ?

    Man stelle sich einmal vor, etwas derartiges wäre in UK oder USA passiert – ich möchte es mir nicht ausmalen.

    Aber anderen übers Maul zu fahren und selbst nichts auf die Reihe zu bringen, dafür war diese Partei schon immer gut.
    Die ( leider ) sehr wenigen denkenden Politiker sind hier bedauerlicherweise nicht in der Mehrheit.
    Und wer sich das Hirn mit CM verquarzt hat, dem ist das „Denken“ zwar zu wünschen, aber leider Illusion. Grüne – Vorbild für unsere Jugend …

    • Hoppelpoppel Antworten

      Hallöle,

      warum diese nicht angezeigt werden,das passiert,nur werden diese klagen unter den Tisch gekehrt,zurückgehalten oder abgeschmettert.

      Unser Justizminister ist doch auch dabei bei facebook fein mitzumischen damit dort Recht und Ordnung herrscht,fragt sich nur für wen???!!!!

      Wie wurde es von einigen Politikern gesagt,,niemand hat das Recht auf ewige Demokratie,na klingelts
      Das haben Deutsche Politiker gesagt noch nicht lange her.Auf öffentliche Reden.
      Ausserdem hat Herr Friedman von ,,Stratford,, bei einem Interwiev gesagt das Amerika keine Beziehung zu Europa hat.
      Klingelts

  25. Ex-CDU Antworten

    Hm …

    Ein wenig verwundert bin ich ehrlich gesagt schon:

    Fast eine Woche ist vergangen, und was passiert ?

    Nichts.

    Kein Widerspruch.
    Keine Zustimmung.

    Einfach nichts.

    Vielleicht ist uns das Thema mit den ersten „Aufregern“ dann ja auch wieder egal – genau wie bei „Nicht mehr die richtige Frau … „. auch da scheint es nichts ( mehr ) zu sagen zu geben …

  26. Ex-CDU Antworten

    Manchmal versteht man ( zumindest: ich ) die Welt nicht mehr:

    Im September 2007 fliegt die „Sauerlandgruppe“ auf, der Kopf der islamistischen Gruppe wird ( immerhin schon ) im März 2010 zu 12 Jahren Haft verurteilt.

    Inzwischen brennt es nicht nur in Deutschland.

    Und ?

    Heute wird gemeldet, daß dieser „Fritz G.“ vorzeitig freigelassen wird, weil 2 Gutachter „eine günstige Sozialprognose“ abgegeben hätten. Von ihm gehe „keine Gefahr mehr aus“ – und somit wurde gerichtlicherseits der Rest der Strafe „zur Bewährung“ ausgesetzt …

    Aber wehe, in diesem Land parkt einer falsch …

  27. Hoppelpoppel Antworten

    Ich stelle mir auch die Frage ,warum nicht die Parteimitglieder aufbegehren und wirklich Tacheles reden ,mir kann keiner erzählen das man die kommende Katastrohpe nicht erkennt oder erkannt hat,Innenminister keine Reaktion,Kanzlerin Hände im Schoß,Koalitionspartner hält Füsse still,frage mich nur warum.
    So hohe Persönlichkeiten übersehen dies ,nein Sie wollen und dürfen es nicht sehen.

    Diese Elite war auf der Bilder Berger in Dresden,,Kanzlerin,Innenminister und Herr Gabriel.
    Klingelts
    Wir werden Systematisch destabilisiert warum auch immer,aber wenn ich nach Osten blicke sehe ich schwarz.
    Und dies ist nicht nur der so böse böse Russe.

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