Thunberg will die „Änderung des Systems“ – und alle klatschen brav

Allein 50.000 waren es in Berlin, viele Tausend auch in Hamburg, Kön, Leipzig und Freiburg. Zwei Tage vor der Bundestagswahl, die auch ich inzwischen ernsthaft für eine Schicksalwahl halte, mobilisiert die Schulschwänzerorganisation „Fridays for Future“ für ihre ökosozialistische Agenda – und junge Leute folgen ihr in Scharen.

„Ihr müsst wählen gehen, aber das ist nicht genug“, rief die 18-jährige Gründerin und Ikone der Bewegung, Greta Thunberg aus Schweden, in Berlin vor dem Reichstagsgebäude aus: „Wir wollen Änderung, wir fordern Änderung, wir sind Änderung.“ Thunberg beklagte, Deutschland sei weltweit der viertgrößte CO2-Emittent. Die Schwedin weiter: „Mit 80 Millionen Menschen ist das schon eine Leistung.“ Deutschland sei „einer der größten Klima-Schurken“. Und die Kinder klatschen heftig.

Ein bisschen ging es mir vorhin wie einst Helmut Kohl, der kurz nach seinem Amtsantritt mit dem Hubschrauber über eine gewaltige Demonstration gegen den Nato-Doppelbeschluss in Bonn flog und dachte: Kann das wirklich sein, dass die alle irren und ich recht habe? Damals hatte Kohl recht. Der Nato-Doppelbeschluss war ein wesentlicher Faktor, der mit zum – anscheind nur vorübergehenden – Zusammenbruch des kommunistischen Machtbereichs führte.

Aber sie sind wieder da, die alten Gespenster, die den Sozialismus, den Kollektivismus, unter dem Banner mit der Aufschrift „Öko“ einführen sollen. Und weil heute Geschichtsunterricht nicht mehr so wichtig ist wie Klimapanik, begreifen Sie nicht, dass Sozialismus Verlust an individueller Freiheit und massiv an Wohlstand bedeuten wird.

Aber können die mehr als 100.000 jungen Leute, die heute an den Lippen von Frau Thunberg hingen, alle irren? Und haben wir alte weiße Männer und Frauen, die noch an ihren alten Normen und Werten hängen, vielleicht den Zug der Zeit verpasst?

Greta Thunberg forderte heute in Berlin unter lautem Applaus eine Veränderung des „Systems“. Und unsereins sitzt vor dem Fernseher und fragt sich: Warum wehren wir uns überhaupt noch? Warum schreiben wir gegen den Irrsinn an? Warum lassen wir uns überrennen von (unseren) Kindern, die Rezo-Videos in ihre Köpfe vordringen lassen und begeistert von dem Gedanken sind, unser System, in dem sie gut leben und mehr Wohlstand und Freiheit erfahren haben, als in jedem anderen vorher, zu überwinden, abzuschaffen?

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich bin sehr müde gerade. Wir sind zu wenige, wir haben zu wenig Zeit und zu wenig Geld, keine Strukturen. Diejenigen, die ein anderes System wollen, haben alle Freiheiten, ja sie lassen sich ihre Zerstörungsorgie von uns finanzieren, die arbeiten, um klarzukommen, die eine Familie haben, ein kleines alltägliches Glück anstreben, wie mein Lieblingsterminus der niederländischen Feministin Anja Meulenbelt über den eigentlichen Sinn des menschlichen Daseins lautet. Und diejenigen unter uns, die noch stark sind, die helfen könnten, kaufen sich lieber eine Immobilie in Ungarn oder Portugal, um hier schnell rauszukommen, wenn die mit den roten und grünen Fahnen aufs Kanzleramt zulaufen…

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Dieser Artikel wurde 42 mal kommentiert

  1. Ketzerlehrling Antworten

    Allein die Tatsache, dass diese Wohlstandsparasiten permanent fordern. Was bilden sich diese verzogenen, dekadenten und degenerierten Fratzen eigentlich sein? Dass die Welt bzw. die älteren Generationen ein Selbstbedienungsladen sind und sie ein Gottesgeschenk an die Menschen. Dass sie alles missachten, sich benehmen wie der Rotz am Ärmel, hetzen, schlagen, abkassieren.

  2. Luzi Ferase Antworten

    Das „Bremer Mädchenabitur für Alle“ zeigt Erfolge bei der leistungsfreien und im Wohlstand aufgewachsenen Nuller- und Nixer-Generation. Nur, die Merkelsöhne werden mittelfristig für fundamentale Änderungen sorgen, anfangs assistiert von LinksGrünGrauaussen.

    Danisch sagt immer so schön: „Geliefert wie bestellt!“

  3. Alexander Droste Antworten

    Wir alle sind System, jeder einzelne. Um das zu ändern, muss sich ein jeder zuerst selber ändern. Jeder von uns ist systemrelevant, weil jeder IST das System. Aber was wollen wir?

    Heute musste ich wieder ein wenig über die naiven Klimahüpfer schmunzeln. War es die süße Luisa? Ich weiß nicht mehr so genau. Die sagte, sie konnte ja wegen Corona nicht Klimastreik machen. Da hat sie dann ganz viel Online-Klimastreik gemacht. Ich rolle mich gerade wieder ab, vor lachen, verbraucht doch gerade ein einziges Rechenzentrum so viel Strom wie eine Kleinstadt. Klimakiller!

    Das süße Dummchen Greta bezichtigt Deutschland als den viertgrößten CO2-Emittent und vergisst all die desaströsen Kriege, die alle nicht deutsch sind, vergisst all die Elektroautos, die nunmal nicht mit Weihwasser fahren, deren Strom wir in Deutschland mittels Energiesparbirnen „bilanzieren“, es vergisst, dass all die Handys und Tablets so viel Strom konsumieren, wie die Elektroautos derzeit alle zusammen. Der benötigte Strom kommt niemals aus den Lüftern oder Sonnenspiegeln.

    Ich würde mal sagen, das ist Nötigung. Im Gegenzug werde ich mich mal auf einem Marktplatz postieren und verkünden, dass wir unbedingt wärmeres Klima brauchen. Denn die wachsende Weltbevölkerung hat zu wenig Ackerflächen. Die zukünftigen liegen unter den Permafrostböden, die nur aufgetaut zu werden brauchen.
    Die bisherigen Ackerflächen werden übrigens immer weniger, weil die Anbaumethoden so schlecht sind, dass die Böden degradieren durch Deflation und Erosion sowie durch Versalzung.

    Ein völlig vernachlässigter Grund für die Klimaerwärmung ist die Entwaldung der Landflächen. Man möge sich einmal mit und einmal ohne T-Shirt in die Sonne begeben. Vielleicht sogar noch ein leichtes feuchtes T-Shirt benutzen. Dann versteht man leicht, wovon ich rede. Die Beschattung des Bodens und die Verdunstung verschwinden und die Sonne erhitzt die Oberfläche auf bis zu 70°C, was des nachts kaum wieder abgestrahlt wird, jedoch die Atmosphäre aufheizt. Das CO2 spielt bei alledem nur eine untergeordnete Rolle, denn der Anteil ist marginal und der Anstieg um 0,002% kaum der Rede wert. Interessanter dagegen ist die Emission von Methan, das bspw. durch Fracking in erheblicher Menge freigesetzt wird und dabei zusätzlich Grund- und Oberflächenwasser und Böden verseucht. Ist aber alles nicht in Deutschland.

    Weil die Menschen trotz (oder wegen) der Schulpflicht nicht mehr zu denken fähig sind, bis auf einige wenige, die sich nicht trauen zu rebellieren, werden wir in ein Zeitalter zurück geworfen, das uns bemüßigt, unsere Neubürger zu fragen,“wie habt ihr das denn so in Afrika gemacht?“ Denn wir haben es technikverwöhnt verlernt zu improvisieren. Außerdem müssen wir uns auch wieder einem neuen Feudalsystem unterordnen, angeführt von Klimahüpfern und Gesundheits-„Experten“. Die neuen Feudalherren von Börse, Big Tech und Big Pharma sitzen irgendwo und feiern ihren Triumph über die tumbe Masse.

  4. H.K. Antworten

    „ … an den Lippen von Frau Thunberg …“

    Frau Thunberg !

    😂😂😂

    MENSCH, LEUTE, das heißt „DIE HEILIGE GRETA“ !!!

    • Ruth Antworten

      FRAU?

      Schaut Euch die Person genau an….

      Teenager, Gesichtszüge eines kleinen Mädchens, ja, aber Frau?

      Nur der Welpenschutz wird auch bei Greta irgendwann verblassen, wenn man sie wirklich wie eine Frau behandelt und mit ihrem Geschwätze konfrontiert, mit der Realität und Fakten.

  5. Reinhard H. Antworten

    Kurze Schnipsel von heute gehörten Reden von FFF und Wahlkämpfern geben mir den Eindruck: es wird zu viel an Schlagworten gesagt, aber zu wenig argumentiert und miteinander geredet, von allen Seiten. Ja ich weiß, das ist der Stil dieser Zeit; Design geht vor Funktion, Bilder gehen vor Text, optische Glätte geht vor inhaltlicher Tiefe. Na und? Inhaltlich tiefer gehende Diskussionen mit Argumenten, Zuhören und Prüfen von Zusammenhängen könnten junge wie alte Menschen von vereinfachtem Denken und dummen Meinungen abbringen. Wo fangen wir an?

  6. Bernd M. Antworten

    Die verlorene Generation,
    der Greta – Jünger begreift erst, wenn abends mal 4 Std.
    Der Strom abgeschaltet ist was
    Ihre irre grüne Zukunft bringt. Kein Handy, Fernsehen
    nur Ruhe bei Kerzenlicht.
    Co 2 ist für uns so wichtig in der Atemluft und vor allem für Bäume und Pflanzen.
    Haben die Kinder heute keinen Biologieuntericht mehr. Wir haben da noch Kiefern gepflanzt, die heute große Bäume sind.
    Mein Großvater war Landwirt und Waldarbeiter, das schlagen eines Baumes für Bauholz war ein heiliger Vorgang. Damals war das noch alles schwere Handarbeit! Warum tritt denen keiner unserer Politiker entgegen.

  7. A.S. Antworten

    Ich gönne der Asberger Greta ein stromloses, muslemisches Schweden. Mit allen Konsequenzen, gerda für „unvermummte“ Gretas. Die wird sich die zivilisierte CO2-Zei noch einmal zurückwünschen. Wetten?

    • A.S. Antworten

      „moslemisches“ Schweden………, „gerade“-…..“Co2-Zeit“ —–sorry für die Autokorrektur meines IPhone 🙁

  8. Wolfgang Heppelmann Antworten

    Die Kriegsüberlebenden waren schlank, sehr schlank, als sie die Trümmer beseitigten und anfingen, das zerstörte Land neu aufzubauen. Sie kannten die Nöte ihrer Nachbarn und halfen einander, wenn ‚mal nicht genug zu essen war. Ich kenne das noch, daß man sich gegenseitig am Monatsende Brot, Kartoffeln oder Zucker auslieh, um einigermaßen über die Runde zu kommen. Jeder hatte ein Lager nützlicher Dinge, um auch anderen zu helfen.

    Die folgende Generation erinnerte sich noch lebendig an diese Verhältnisse. Aber man konnte schon ‚mal wieder im Urlaub nach Italien fahren.

    Die nun folgende dritte Generation nahm nun Platz auf den Bänken der Hochschulen, unbeschwert von Krieg und Not, und begann, die Eltern und Großeltern zu beschuldigen, nicht gegen Hitler und Konsorten gekämpt zu haben. Entwöhnt von den Sorgen des Alltages, begannen sie,von einer wunderbaren und gerechten grünen Zukunft zu träumen, ohne darüber nachzudenken, wer das alles bezahlen soll, denn sie fanden ja alles, was sie brauchten schon vor. Diese Menschen beschweren sich nicht mit den Sorgen der „kleinen Leute“, mit deren Alltagsstress.

    Und diese dritte Nachkriegsgeneration von Menschen, die von der Wiege bis zur Bare, vom Kreissaal zum Hörsaal zum Plenarsaal, ihr Leben an der Wirklichkeit vorbei insziniert, dient den Gretas dieser Welt als Vorbild und Ideal. Keiner von denen muß Verantwortung tragen, oder sich für irgentetwas rechtfertigen. Sie werfen das Geld der anderen mit vollen Händen zum Fenster hinaus, als gäbe es kein Morgen.

    Das Reich der Ägüpter bestand fast 300, das der Römer etwa 1000 Jahre. Das Reich Karl des Großen … – Diese und andere gingen unter, weil vor allem deren Eliten, aber auch die Völker in Dekadenz und Übermut verfielen. diesen Zustand erreichen moderne Staaten bereits nach drei bis vier Generationen. Deutschland und auch Europa hat diesen Zustand ereicht. Unsere Länder werden zerfallen, weil der Wille zu verantwortlichem Handeln fehlt. Wir sitzen buchstäblich auf einem Vulkan, der jeden Mument ausbrechen kann. Dann schlägt die Stunde der Vernunft. dann kommen wieder die Trümmerfrauen (und – Männer), um den Schlamassel wieder in Ordnung zu bringen…

    Der Zerfall eines Dekadenten Staates läßt sich sicher nicht aufhalten. Erst, wenn alles am Boden liegt, kann man erneut von vorne beginnen. Wir werden das Glas bis zur Neige leeren müssen!

  9. gerd Antworten

    „Kann ein Blinder einen Blinden führen? Werden nicht beide in die Grube fallen?“

    Lehnen Sie sich zurück Herr Kelle und genießen sie……was wir heute erleben ist die Hermeneutik der Menschheitsgeschichte. Aufstieg und Fall.

    • S v B Antworten

      Ja, und die Erwachsenen selbst machen’s ihnen vor. Auch viele von ihnen wollen heute im Grunde nicht mehr erwachsen werden. Und das Tragen von Verantwortung ist eine Plackerei. Die westlichen Gesellschaften weisen eine zunehmende Infantilität auf. Wenn man sich etwas intensiver auf das Thema einlässt, sich öfter und dabei genauer umschaut, bekommt man ziemlich Erstaunliches zu sehen und zu hören. Das eine oder andere schlaue Buch wird den eigenen Eindruck noch verfestigen. Für die Zukunft einer Gesellschaft, vielleicht gar einer ganzen Zivilisation, ein wohl nicht ganz harmloses Phänomen. Die letztendliche Verantwortlichkeit, die großen Entscheidungen müssen unabdingbar bei gereiften Erwachsenen verbleiben. Andernfalls führt der Weg einer Gesellschaft eher über kurz denn über lang ins Chaos. Schnurstracks sozusagen.

  10. GJ Antworten

    Mich befremdet es sehr, daß solch ein ideologiepolitische Massenveranstaltung 2 Tage vor einer BT-Wahl und noch dazu VOR dem Reichstag erlaubt werden konnte. Bin ich ich hier die Einzige, die das bedenklich findet? Ich erinnere mich gut an viele Momente in der Kindheit unseres Sohnes, in denen ich bedrückt war, weil mein Mann ihn zu hart anging und er weinte. Hart im Sinne von -das kriegst du nicht, – das musst du dir durch Anstrengung verdienen. Heute bin ich dankbar, daß er disesen väterlichen Gegenwind hatte und sich durchzusetzen und arbeiten gelernt hat. Er wäre in Greta’s Alter nicht auf die Idee gekommen, für das Klima zu demonstrieren. Da war er nämlich schon in einer dualen handwerklichen Ausbildung. Wahrscheinlich bin ich einfach zu spießig, aber mir ist es lieber, daß mein Sohn technisch/körperlich/ handwerklich in der Lage und gewillt ist, sämtlichen Nachbarn und Freunden zur Hand gehen zu können, wenn dort irgendwas klemmt und nicht funktioniert als daß er Plakate im Vorgarten aufhängt mit FFF, samstags zu Demos rennt und andere theoretisch gelabert, was sie falsch machen.

    • H.K. Antworten

      Liebe GJ,

      Sie sind nicht die Einzige, die sich über diese Grünen-Demo, die als „FFF“ getarnt ist, mokiert.

      Bei youtube finden Sie das Video, in dem sich Claus Strunz gehörig aufregt:

      „ Greta Thunberg in Berlin: Claus Strunz kritisiert Demo von „Fridays for Future 2 Tage vor der Wahl“.

      Über 2.300 Kommentare dazu sprechen Bände …

    • S v B Antworten

      Eine solche Sichtweise galt noch bis in jüngere Zeit als Norm. In manchen Familien tut sie dies – gottlob – bis heute. So offenbar auch in Ihrer, liebe GJ. Ist es Ihnen und Ihrem Mann doch ausnehmend gut gelungen, Ihren Sohn zu einem ebenso anerkennenswerten wie anerkannten Mitglied der Gesellschaft zu erziehen. Und da er eine solide technisch-handwerkliche Ausbildung genossen hat, darf er sich nicht nur der Fähigkeit und des guten Willens rühmen, auch einem Nachbarn in Not behilflich zu sein, oh nein, er ist noch zudem mit höchster Wahrscheinlichkeit „systemrelevant“. Eine Bezeichnung, die erst unlängst im Zusammenhang mit den Corona-bedingten Lockdowns aufkam. Wie wichtig, oft lebenswichtig, Systemrelevanz im Vergleich zu vielen, notfalls gar völlig überflüssigen, Tätigkeiten ist, wurde uns allen gerade jüngst (erstmalig bzw. wieder nach etlichen Jahrzehnten) so richtig bewusst. Zu einem Sohn wie dem Ihren darf man Ihnen wirklich gratulieren, liebe GJ. Sie können stolz auf ihn sein.

  11. Querdenker Antworten

    Ich sehe nur eine Form der Lehrstunde, grüne Träumer und die Kids müssen die Konsequenzen ihrer Forderungen hautnah selber spüren. Das sind die Lektionen der heißen Herdplatte, alle zuvor ausgesprochen Ermahnen funktionieren nicht. Wir müssen aufhören, es immer noch mit allen Mitteln irgendwie hinzubekommen. Das beginnt in den Familien, anstelle Mama-Taxi bei Regenwetter ist Fahrrad angesagt, und im nächsten Urlaub geht es mit der Bahn in die Mittelgebirge. Das gilt auch für die Industrie, sie muss aufhören zu kuschen und es immer irgendwie noch hinbekommen. Sie muss lernen zu widersprechen, die Konflikte austragen und am Ende auch unschöne Bilder, einen Shitstorm und den großen Knall aushalten. Aber auch die Betreiber der Stromnetze können etwas machen, muss man unbedingt in allen Fällen und zu jedem Preis Atom- und Kohlenstrom aus dem Ausland hinzukaufen. Eine stundenweise Abschaltung wäre wie eine Herdplatte die knallharte Lektion. Der Strom kommt eben nicht nur aus der Steckdose und wenn die Bürger keinen Atom- und Kohlenstrom wollen, Wind und Sonne nicht zur Verfügung stehen, gibt es eben keinen Strom. Endspiel der Fußball WM und die Fernseher haben keinen Strom, wetten danach reden wir über neue Atomkraftwerke und eine sichere Stromversorgung.

    • H.K. Antworten

      „ Ich sehe nur eine Form der Lehrstunde, grüne Träumer und die Kids müssen die Konsequenzen ihrer Forderungen hautnah selber spüren.…“

      Lieber Querdenker,

      Sie haben sicherlich recht mit Ihren Aussagen.

      Leider vergessen Sie dabei nur, daß due große ( schweigende – warum eugentlich ? ) Mehrheit unter diesem Klimaterror einer absoluten, radikalen, realitätsfernen Minderheit zu leiden hat.

      Mittlerweile bestimmen in diesem Land nicht mehr Mehrheiten, sondern selbsternannte Minderheiten von teils verschwindend geringer Größe, was gesagt, wie gesprochen, was gedacht werden darf und wer in welche politische Ecke gestellt wird.

      Das nennt sich „Demokratie“.

      Finde den Fehler.

      • Querdenker Antworten

        Sehe ich auch so, in diesem Land entscheidet nicht mehr die Mehrheiten, sondern lautstarke grün-linke-woke Minderheiten, was gesagt, wie gesprochen, was gedacht werden darf und wer in welche politische Ecke gestellt wird. Nur in meiner Beobachtung ist die Mehrheit nicht immer schweigend, die Menschen um mich herum sagen im vertrauten Kreis genau was sie Denken. Wir haben leider alle verlernt, öffentlich und laut NEIN zu sagen und einen „Bis hierhin und nicht weiter Pflock“ einzurammen. So wie ich die Mehrheit sehe, scheut sie im sprichwörtlichen Sinn den Konflikt wie der Teufel das Weihwasser und nennt ihre Feigheit Toleranz. Wir brauchen Schulen, die das Schulschwänzen am Freitag wie das fehlen, an den letzten Tagen vor den Ferien behandelt. Firmen, die ihre Zigeunersauce nicht umbenennen. Politiker, die wie Kohl einen Nato-Doppelbeschluss durchsetzen. Parteien, die wie die FDP vor vier Jahren konsequent NEIN zu einer Koalition sagen. Das Land braucht dreierlei, die lautstarke grün-linke-woke Minderheit muss mit ihren Ideen scheitern, die „schweigende Mehrheit“ muss die Konsequenz ihrer Feigheit spüren und sie braucht als Vorbilder viele im Rampenlicht stehende Personen und Firmen, die öffentlich NEIN sagen.

        • H.K. Antworten

          D‘accord.

          Problem:

          Dazu gehört der berühmte „A…. in der Hose“.

          Es ist viel leichter, ÜBER jemanden zu reden, statt MIT ihm und ihm dabei in die Augen zu sehen und zu sagen „Mein Freund, wir haben ein Problem miteinander“, als hinter seinem Rücken über ihn herzuziehen oder anonym im Netz irgendwelche Wort-Diarrhö loszulassen.

          Grundsätzlich, so denke ich, fehlt in unserem Land, in unserer Gesellschaft, ein Mindestmaß an Anstand, Benehmen und gegenseitigem Respekt.

          All das muß nicht nur in der Schule stattfinden , sondern da, wo der Fisch zuerst zu stinken beginnt.

          Aber es hilft nichts, wenn wir mit dem Finger auf andere zeigen und uns selbst bedauern.

    • S v B Antworten

      Kein Strom? Damit kenne ich mich aus. Erst erratische Ausfälle, später dann ziemlich verlässlich gemäß regional gültigen Plänen, abrufbar im Netz. Obwohl man sich nolens-volens an solche Verhältnisse gewöhnt (gewöhnen muss), wird die Sache mit der Zeit dennoch recht lästig. Für Rentner vermutlich noch einigermaßen erträglich, aber für Berufstätige und für Familien mit Kindern wahrlich nicht angenehm. Die von immer wiederkehrenden Stromabschaltungen Betroffenen lassen sich zwar alles Mögliche einfallen, um der erzwungenen Stromlosigkeit ein Schnippchen zu schlagen (Kochen mit Gaskartusche oder, bestenfalls, auf einem Gasherd – mit den auszutauschenden Gasflaschen außerhalb des Hauses, versteht sich. Stadtgas – hä, was ist das denn? Körperpflege romantisch bei Kerzenschein oder unter dem grellen Licht von LED-Laternen, die von A nach B geschleppt werden können (aber Vorsicht, Haarewaschen nur wenn auch Strom da ist, von wegen Föhn und so). Zum Lesen wo auch immer gibt’s praktische biegsame und am Buch festzuklemmende LED-Leselämpchen mit Batterie, echt putzig. Und gemütlich, irgendwie. Ein wütend vor sich hin ratternder, dieselbetriebener Kompressor im Garten bietet sich an, wenn’s ein bisschen luxuriöser sein darf. Schließlich sichert nur dieser einen Abend vor laufendem Fernseher. Auch freut’s die Lebensmittel im Kühlschrank, den zu öffnen man sich bei Stromausfall so oft wie irgend möglich verkneifen sollte. Aber Vorsicht, Kompressoren sind extrem laut, und in der Nachbarschaft deshalb nicht sehr beliebt. Und, und, und… O ja, der Mensch ist erfinderisch. Aber nach meinen langjährigen Erfahrungen mit verordneten Stromabschaltungen kann ich allen, die es hören wollen, versichern, dass es wohl nur sehr wenige erleichterndere Gefühle beim modernen Menschen geben dürfte, welche mit demjenigen mithalten können, das man verspürt, wenn der Versorger den Strom endlich, endlich wieder eingeschaltet hat. Das Herz hüpft einem vor Freude. Vergleichbar nur mit den freudigen Klima-Hüpfern der FFF-Kinder. – Ach ja, auch wenn der Wasserhahn trocken fällt, so ist das zwar auch nicht schön, aber irgendwie doch anders unschön. Den meisten ist vermutlich nicht einmal bewusst, wie saugut sie’s hier diesbezüglich haben, sorry, noch haben.

  12. Lebensfreude Antworten

    Demokratie ist heute das Geschrei von verblödeten, manipulierten nicht fähig eigenständig denkender Menschen. Ja, ich kann verstehen, dass Sie etwas müde sind, denn ich bin es auch und ich frage mich immer öfter, warum ich (Kinderlos durch Tod) mir in meinem Alter darüber noch Gedanken mache. Ich denke, dass man mehr über seine Lebensqualität und seine Endlichkeit in Verbindung mit: „Bis 2030 seid ihr alle Arm aber glücklich!“ nachdenken sollte und wie man die Jahre bis dahin genießt. Der Spruch: Jeder ist seines Glückes Schmied, sollte in Verbindung mit VERSTAND gesehen werden. Heute jedoch erreicht man sein Lebensglück anscheinend nur mit Lobbying, schreiend und hüpfend Ideologien hinter herlaufen, Selbstherrlichkeit, Verantwortungs-losigkeit sich selbst und der Gesellschaft gegenüber, sozialer Inkompetenz, Konsumhörigkeit, Verehrung von offensichtlicher Psychopathen und blindem Gehorsam. DAS jedoch, ist nicht mehr meine meine Welt!

  13. GJ Antworten

    Ich habe seit 15 Jahren in Büro hängen: „Veröffentlichte Meinungsdichte ist nicht gleich Öffentliche Meinung!“ Darunter steht: „Wer laut und/ oder lange schreit, hat noch lange nicht RECHT“. Damals kannte man den Begriff „framing“ noch nicht, die Methoden der Linken, die heute leider zu viel verfangen, zeichneten sich aber damals schon ab und die bürgerlichen Parteien gaben dem stetigen linken Geplärre zunehmend nach. Ich sage seit Monaten gegenüber Kollegen und Vorgesetzten klar und deutlich: Gendersprache kann anwenden wer will – ich nicht! Von Einladungen oder Mails, die an Kolleg*innen gerichtet sind, fühle ich mich nicht angesprochen. In einer größeren Stadt in meinem Bundesland Hessen gibt es ab sofort in der Tiefgarage unter dem Rathaus 3 Regenbogenparkplätze mit besonderen Sicherheitsvorkehrungen, ausdrücklich auch gerne benutzbar von bisexuellen Mitmensch*innen. Na dann – heterosexuelle Frauen können dann ja woanders parken, wo es weiter und dunkler ist. Hetero ist jetzt Dunkeldeutschland.

    • H.K. Antworten

      „ Kollegen und Vorgesetzten“ ??

      „ Regenbogenparkplätze“ ??

      Also:
      Ersteres ( komisches Wort ) sollte selbstverständlich „Kolleg*/-/:/_/Innen und Vorgesetzt*/-/:/_/Innen“ heißen.

      Letzteres ( auch komisches Wort ) macht selbstverständlich Sinn.

      Bedauerlicherweise nur dann, wenn neben jeweils ( !! ) separater Ein- und Ausfahrt für die zwei reaktionär-traditionellen Geschlechter auch mindestens eine regenbogenfarbene solche für regenbogenfarbene Autos existiert !

      Ist doch wirklich nicht so schwer – oder ?!

      • GJ Antworten

        Werter H.K., die Geschlechter innerhalb des Kollegiums sind bei uns überwiegend weiblich, daß sind alles meine Kollegen. Bei der Führungsebene sind 5 über mit, davon 2 Frauen. Vorgesetzte, basta. Mich triggert das Gendergaga derart, daß ich schon gedanklich durchspiele, meinen Dienstgrad ändern zu lassen auf die früher allein übliche männliche Form. Aber das wäre dann zu extrem. Und was die Regenbogenparkplätze anbelangt, so sind natürlich nicht die Autos bunt, sondern ihre Fahrer*_-innen. Es wird dann wohl Regenbogenparkplatzberechtigungsausweise geben, denke ich. Dafür bedarf es sicher einer neuen hochdotierten Stabsstelle im Rathaus, bei deren Ausschreibung mutmaßlich Eignungsvoraussetzung sein dürfte, daß der Bewerbende divers sein muß, meinetwegen bi, aber keinesfalls hetero…

        • H.K. Antworten

          Liebe GJ,

          ich finde diesen Gender-Gaga-Stotter-Sternchen-Sprech inzwischen nur noch infantil.

          Sie haben sicher gemerkt, daß ich diesen Blödsinn inzwischen mehr oder weniger dermaßen übertreibe, daß selbst Pro-Gender-Deutsche und -Deutschinnen sich eigentlich nur noch dämlich ( das kommt NICHT von „Dame“ ! ) vorkommen müssen.

          Wenn selbst im ÖR niemand merkt, daß etwas nicht stimmen kann, wenn von „Ärztinnen und Pflegern“, „Lehrererinnen und Erziehern“, ja selbst von „Kanzlerkandiat*/-/:/_Innen“ gesprochen wird, kann selbst „Ratiopharm“ nicht mehr helfen.

          Es gibt offenbar mindestens ZWEI weibliche Bewerber für das Kanzleramt.
          Es gibt offenbar keine Ärzte und keine Pflegerinnen bzw. Krankenschwestern mehr.
          Ebenso sucht man offenbar nach Lehrern genauso vergeblich wie nach Erzieherinnen.

          „Die spinnen, die Römer“.

          Äääh – die DEUTSCHEN.

          Ach ja:

          Wie wäre es denn, wenn Sie Ihre gender-getriebenen Vorgesetzten einfach mit ihren eigenen „Waffen“ schlagen, statt sich ( wie ich anfangs ) über diesen Quatsch zu ärgern ?

    • S v B Antworten

      „Wer laut und/oder lange schreit, hat noch lange nicht RECHT“.

      Wie wahr! In einem Land, in dem völlig Irre wie Hitler und Goebbels viel zu oft laut und lange geschrien haben, sollte man sich prinzipiell eines gemäßigteren Tonfalls befleißigen. Und klar doch, auch viele, ja selbst und vielleicht gerade Massen, können irren. Und wie. So geschehen beim berüchtigten, unisono herausgebrüllten „Jaaaaa!!!“ – wohlgemerkt als Volkes Antwort auf die zynische Frage nach dem totalen Krieg. Unfassbar.

  14. .TS. Antworten

    Kaum fängt die Schule an wird fleißig demonstriert. In der Ferienzeit war das Thema hingegen wohl nicht so wichtig.

    Mehr muß ich dazu gar nicht wissen…

        • Alexander Droste Antworten

          Der/die/das Kandidat*/-/_:/x/In (m,w,d)

          Lassen wir die Irren spinnen, bis es auch ihnen zum Hals raushängt. 🙂

          • S v B

            Oooch, wäre es nicht ein ganz entzückender Anblick, wenn mir oder sonst wem unzählige kleine Sternchen zum Halse heraushängen würden? Man muss sich sowas nur vorstellen können!!! Ich jedenfalls fänd‘ es supergeil, wenn’s wirklich so käme. Und freu‘ mich schon jetzt ganz narrisch drauf.

  15. Wolfgang Heppelmann Antworten

    Zitat von SVB, weiter oben:
    … „gerade Massen, können irren. Und wie. So geschehen beim berüchtigten, unisono herausgebrüllten “Jaaaaa!!!” – wohlgemerkt als Volkes Antwort auf die zynische Frage nach dem totalen Krieg. Unfassbar.“

    Liebe SVB, von solchen Befragungen des Volkes sind wir garnicht soweit entfernt, denken Sie nur an die Coronaimpfkampanje, an den Atomausstieg, den Kohle und Gasausstieg usw. Ich sehe den Tag schon kommen, an dem gefragt werden wird: Wollt Ihr den totalen Krieg gegen CO 2 Emitenten? Wie Gretas Jünger und die voll Ergrünten brüllen würden, weiß ich jetzt schon: JAAAAAAAAAAAAAAAAA

    • S v B Antworten

      Populismus pur, und wie so oft gepaart mit der hohen Kunst der Verführung. Oder Verdummung, so man will.

    • H.K. Antworten

      Naja,

      einerseits beklagen wir das System der parlamentarischen Demokratie, in dem „das Volk“ nur einmal alle vier Jahre gefragt wird und schielen gern auf das Thema „Volksbefragung“.

      Andererseits halten wir die Frage „wollt ihr …“ für höchst gefährlich.

      In der ( konservativen ? )Schweiz, in der ja die Volksbefragung eine entscheidende Rolle spielt, hat „das Volk“ gerade entschieden, daß die „Ehe für Alle“ nun auch dirt eingeführt wird.

      Das „Volksbegehren“ in Berlin, das Land Bundesland, in dem wohl gestern katastrophale Verhältnisse bzgl. Wahlen geherrscht haben, hat ergeben, daß eine Mehrheit FÜR die Enteignung von Wohnungsbaugesellschaften gestimmt hat.

      Volksbegehren, Volksbefragungen, wie auch immer sue bezeichnet werden, sind unberechenbar und können sowohl in die eine als auch andere Richtung losgehen.

      Und: WO fängt es an, WO hört es auf ?

  16. Luzi Ferase Antworten

    Merkel/Laschet/Söder als herausgehobene Personen ihrer nachgeordneten Parteien haben für den Absturz des bürgerlichen Lagers (minus 9%) an einem gesellschaftlichen Kipp-Punkt gesorgt – durch Kultur-Marxismusdurchtränkung/Unfähigkeit/Machtgeilheit verbunden mit Haß und Hetze auch durch einen Teil der „vierten Macht“ und der NGO-Aktivisten.

    Es muß für eine Konzentration der bürgerlichen Kräfte gesorgt werden – die Freien Wähler, LKR und Verwandte sowie vielleicht die FDP und auch Teile der CDSU sollten die Überwindung der politischen Parzellierung zur Schaffung einer demokratischen, konservativen Volkspartei bedenken und anstreben! Und es muß eine klare politische Langfrist-Agenda formuliert werden, die den Leistungsträgern – den Werteproduzenten – in unserer Gesellschaft eine Zukunftsorientierung verschafft. Die Einhaltung der Verfassung muß ein unabdingbarer Handlungszwang für die auf begrenzte Zeit (!) gewählten Repräsentanten werden und sollte strafbewehrt werden. Die Durchdringung der „Gewalten“ sollte ebenso gesehen werden. Den Verwaltungs- und den Verfassungsgerichten kommt hierzu eine besondere Freistellung und Verantwortung zu.

    Egal wer derzeit von dem Berliner Parteienkartell das Kanzleramt besetzt, es ändert bestenfalls nur die Geschwindigkeit des „demographischen“ Wandels. Klima, Corona, Reiche erschießen, Enteignen, Umstieg auf Fahrräder, Luft- und Wärmesteuer, regenerative „Energien“, Beseitigung der bösen Wirtschaft wie auch Landwirtschaft, Nachhaltigkeit (siehe Begriffsdefinition!) bei Allem und Jedem, Gleichstellungs- statt Gleichberechtigungszielstellung, Implementierung der Unterwerfungsmerkmale, Verfolgung der politischen Kritik als Delegitimierung, Minderheitenbevorzugung, Verbildung der Kinder und Jugendlichen, Organisation von Kinderkreuzzügen usw. sind, d.h. die „Paradies-Auf-Erden-Versprechungen“, doch ausschließlich Sekundärprobleme. Sie gebären zwar schwerwiegende Verwerfungen, diese wären aber kurz- bis mittelfristig zu reparieren. Die PoCen-Politik ist die primäre Herausforderung, der man sich stellen muß, weil die vorgenannten Sekundärprobleme zukünftig zwangsläufig durch das Primärproblem annihiliert werden. Sofern diesbezüglich keine Änderungen erfolgen, landen wir spätestens in 20 Jahren zwangsläufig bei einem implodierten Sozialsystem, einem IQ 80 und dem Gesellschaftsniveau eines Drittweltstaates. Und, über die Errungenschaften der europäischen Kultur – und ich beziehe ausdrücklich die Jüdische Kultur mit ein – sowie Wissenschaft und Technik braucht dann nicht mehr nachgedacht werden.

    Ich empfehle einen Blick in Sansal „2084“, einem Mann mit hoher Bildung und persönlicher Kenntnis des tribalen Lebens, wenn leider (vielleicht war es der Übersetzer) seine Sprache nicht an Thomas Mann heranreicht!

  17. Wolfgang Heppelmann Antworten

    Zitat von Luzi Farese:
    „Es muß für eine Konzentration der bürgerlichen Kräfte gesorgt werden – die Freien Wähler, LKR und Verwandte sowie vielleicht die FDP und auch Teile der CDSU sollten die Überwindung der politischen Parzellierung zur Schaffung einer demokratischen, konservativen Volkspartei bedenken und anstreben…“

    Das, was sie bei den verbrauchten sog. bürgerlichen Pareteien hier suchen, könnten Sie bei der AFD finden, wenn, ja wenn diese sich nicht in in Lagerkämpfen und anderen Streitigkeiten verzehren würde. Was die AFD heuer abliefert, ist ein Trauerspiel. Den Verfall, den die Altparteien nach 70 Jahren Vergreisung erlangt haben, erreichte die AFD in weniger als 10 Jahren. Wenn sie sich weitehin als Alternative zum herrschenden Parteiensumpf etablieren will, sollte sie schleunigst mit innerparteilichen Machtkämpfen aufhören. Es geht um Deutschland, und nicht darum, ob Höcke oder Meuthen sich mögen. Ich bitte dringlichst, diesen Hahnenkampf zu beenden, sonst beenden wir Wähler der AFD diesen Scheiß. Kümmern Sie sich künftig nicht mehr um interne Streitigkeiten, sondern tun sie etwas für unser Land, oder verschwinden Sie von der Bildfläche. Das gilt vor allem auch für Herrn Hansen Im Wahlkreis Schleswig-Flensburg, der Hier einen Kleinkrieg gegen den gewählten Kreisvertreter der AFD im Kreis Schleswig- Flensburg führt. Soll er bleiben, wo er ist, Wir wollen in Ruhe hier unsere Arbeit für unser Land tun. Die Altparteienvertreter schachern schon wieder um Pfründe und Anwartschaften. wenn die Alternative so weitermacht wird sié automatich ihren Widersachern ähnlich, und wird genauso scheitern.

    • Luzi Ferase Antworten

      Ich stimme Ihnen zu. Es geht darum einerseits einen geeigneten Kristallisationspunkt zu finden, keinen werteorientierten Demokraten/Sammlungspunkt auszuschließen, geeignete und höchst belastungsfähige Personen zu finden, dem politischen Totalgegner die Ansatzpunkte des Hasses, der Hetze und Verleumdung zu nehmen, eine effektive und weitreichende Öffentlichkeitsarbeit (!!!) zu führen – dazu die notwendigen Medien zu finden oder zu schaffen sowie andererseits einen Aufgabenplan der (z.B. 20 bis 30) Grundziele auf einer A4-Seite aufzustellen, abfragbar in das Volk zu bringen und dann seriös zu realisieren. Und, es muß ein Mechanismus der innerparteilichen Hygiene geschaffen werden und öffentlich sein – was sich von den Altparteien deutlich abhebt.

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