Zynismus ist grün: Vom Unterschied zwischen Reichen und Reichsten

Damit dürfte er für große Teile der Bevölkerung bereits zu den Reichen gehören. Aber Audretsch mein mit dem Gürtel-enger-schnellen natürlich nicht sich selbst, denn er sagt „die Reichsten“ – und damit ist er selbst raus.

Die Lage, so der Grüne, sei “ verdammt ernst“ und „wir müssen handeln», so die Grüne Spitzenkraft weiter. Aber mit Handeln meint er eben nicht, selbst etwas abzugeben, sondern Beschlüsse im Bundestag durchzusetzen, dass die, die reicher sind als Herr Audretsch, etwas abgeben müssen. Weil es ja „verdammt ernst“ ist.

«Putin nutzt fossile Energien als Waffe, treibt Preise nach oben und will unsere Gesellschaft spalten», sagte er richtig weiter und legt dann aber Zynismus vom Allerfeinsten nach, wie es wohl nur die Klimareligiösen zustande bringen: «Sie werden etwas abgeben müssen, um etwas viel Größeres zu erhalten, den sozialen Frieden in unserem Land und unsere freiheitliche Demokratie.»

Sie wissen, dass ich durch alle Widrigkeiten und politischen Idiotien zu unserem Land stehe, in guten wie in schlechten Zeiten, wie man sich das bei der Eheschließung auch wünscht. Aber ich kann diese Umverteiler, diese Weltverbesserer, diese SUV-Sozialisten nicht mehr ertragen. Ich kann das nicht mehr hören, nicht mehr lesen, ich kann sie nicht einmal mehr anschauen.

Ja, Deutschland ist nach Corona in der nächsten schweren Krise. Ja, die Inflation und besonders die Energiekosten sind für viele Menschen nicht mehr zu stemmen. Und Sie wissen, was für finanzielle Einbrüche auch wir freien Medienmacher hinnehmen müssen gerade. Aber die vierköpfige Familie, Alleinverdiener mit 1700 netto – was sollen die denn sagen?

Die Bundestagsfraktion der Grünen erläutert das auf ihrer Homepage ganz ungeniert so:

„Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen zahlt an Fraktionsmitglieder für die Wahrnehmung besonderer Funktionen eine Zulage: Fraktionsvorsitzende, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin, die Parlamentarischen Geschäftsführerinnen und stellvertretende Fraktionsvorsitzenden erhalten eine Funktionszulage in Höhe von 50, 37,5, 25 und 20 Prozent einer monatlichen Diät. Im Jahr 2020 wurden insgesamt 377.995,64 Euro gezahlt.“

Damit kommt man klar, oder?

ZULAGE…ist hier das Zauberwort. ZULAGE…nicht etwa gesamte Entlohnung…

Ich bin gegen Sozialismus, keine Überraschung für Sie. Und ich bin für Zusammenhalt, für Solidarität. Eine Krise? O.k., das stehen wir zusammen durch! Jeder beansprucht nur das, was er gerade braucht, jeder gibt, was möglich ist – und danach machen wir wieder Marktwirtschaft. Aber mit diesem politischen Personal, das – nur mal zur Erinnerung – viele Millionen Deutsche in die Regierung gewählt haben, ist das nicht zu machen.

Kennen Sie „Animal Farm“ von George Orwell? „Alle Schweine sind gleich, aber manche sind gleicher….“?

Wenn man rund 200.000 Euro im Jahr kassiert und dann fordert, die mit 300.000 und mehr müssten jetzt aber etwas abgeben, dann ist das nur zynisch und verursacht bei mir extreme Übelkeit…

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Dieser Artikel wurde 86 mal kommentiert

  1. Tina Hansen Antworten

    1. Ja, ich kenne bzw. kannte den Menschen persönlich. Keine weiteren Stellungnahmen, auch übrigens nicht zu Richard David Precht, der auch mal in Lüneburg war oder immer noch ist.
    2. Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes erklärte vorgestern, dass wir – räusper – ohne Gas demnächst auch keine Milch, keine Butter und keinen Joghurt mehr haben.

    • S v B Antworten

      zu 2.
      Oooch, da dürfte aber noch ’ne ganze Menge mehr dazukommen, liebe Tina. Meinen Sie nicht auch?

      Dennoch, spätestens ab einen gewissen Zeitpunkt war die ganze Misere deutlich absehbar. Wer jetzt anderes behauptet, ist, bzw. war, blind, oder will sich einfach nur aus der Verantwortung herausreden.

      • Tina Hansen Antworten

        Wie schön, dass Sie zurück sind, liebe SvB! Ich hoffe, dass der Urlaub erholsam war und die medienfreie Zeit ebenso.
        Gestern, als wir hier im Blog so plauderten, fiel mir spontan Ihr Rezept für Bratsalat wieder ein. Das ist natürlich etwas problematisch, weil wir dafür Öl brauchen, soweit ich mich erinnere, aber vielleicht können wir es abwandeln. Brennesseln sind – derzeit noch – überall verfügbar und sollen sehr gesund und bei richtiger Zubereitung auch recht schmackhaft sein. Dieses schöne und klimaneutrale Gemüse kann außer als Spinat, gut bekannt aus den Erzählungen unserer Gro´ßmütter aus der Nachkriegszeit, auch als als Suppe gereicht oder zu Pesto verarbeitet werden. Wir sollten am Ball bleiben! Finde ich.

        • S v B Antworten

          Oh ja, Brennnesseln sind gerade auch im Alpenraum (besonders in Ost- und Südtirol) als Zutat für köstliche Knödel (ital. Canerderli – I just love this word!) gebräuchlich. Leider musste ich bei meinem jüngsten Aufenthalt jedoch feststellen, dass diese besondern Knödel nirgends mehr angeboten wurden. Nun vermut ich, dass die Nesseln aufgrund des frühen Sommers bereits in Blüte waren, als ich ankam. Ab dann, so sagt man, seien sie nicht mehr recht in der Küche zu gebrauchen. Halte dies allerdings für eine überholte Weisheit, alternativ für Geschmacksache. Bitte passen Sie aber auf, liebe Tina, dass sie bei der Suche nach dem gesunden Gemüse nicht gerade eine Hunde-Auslaufstrecke beernten. Auch bei der Ernte von Bärlauch kann sich dies immer wieder als problematisch erweisen.

          Apropos Gasmangel: nun wenden sich im Handelsblatt auch noch die deutschen Brauer an ihr Volk, und zwar mit der düsteren Prophezeiung, dass es ohne Gas auch kein Bier mehr gäbe. Für mich gewiss nicht schrecklicher als ein Mangel an Milchprodukten, für Millionen Bundesbürger dennoch wohl eine ausgemachte Katastrophe.

          Irgendwie tröstlich, dass man hier im Blog einander wenigstens ein klein wenig bei Laune halten kann… Lieben Gruß!

          • S v B

            PS: die durch Sie erfolgte, wissenschaftlich wohl letztlich nicht haltbare Attestierung der Klima-Neutralität an Brennnesseln lasse ich allerdings nur unter größten Vorbehalten gelten. Unabdingbar natürlich auch der Verzehr der Pflanze in rohem(!) Zustand. Sparen Sie gefälligst Strom!

          • H.K.

            Kann man(n) die Suppe auch ohne Wasser …

            Ich meine, weil wegen Blackout …

        • Klaus Kelle Antworten

          „Gestern, als wir hier im Blog so plauderten, fiel mir spontan Ihr Rezept für Bratsalat wieder ein. Das ist natürlich etwas problematisch, weil wir dafür Öl brauchen, soweit ich mich erinnere, aber vielleicht können wir es abwandeln. Brennesseln sind – derzeit noch – überall verfügbar und sollen sehr gesund und bei richtiger Zubereitung auch recht schmackhaft sein.“

          Das sind die Beiträge, die diesen Blog hier so einzigartig machen 🙂

          • Tina Hansen

            Man tut, was man kann 😀

            PS: Das mit der Klimaneutralität meiner Brennessel-Gerichte nehme ich natürlich wieder zurück. SvB und H.K. hatten recht; ich hatte die Sache nicht zu Ende gedacht. Ich hatte halt im Kopf, dass die gemeine Brennessel überall verfügbar herumwächst, regional und saisonal, und von mir per pedes oder auch mit Lastenfahrrad – je nach Menge – geerntet werden kann. ABER: Um mein Gericht genießbar zu machen, muss man es tatsächlich erwärmen und man braucht in jedem Fall auch Wasser dafür. Ist also auch von der Speisekarte gestrichen.
            Ich denke weiter über Alternativen nach.

  2. H.K. Antworten

    „Klima“ – DAS über allem stehende Thema !

    Die „Zeitung mit den vier Buchstaben“ befürchtet bereits Strafsteuern auf Benziner und Diesel-Fahrzeuge.

    Erneuerbare Energie – Windräder, allüberall – sind offenbar mit großer Mehrheit „vom Volk“ gewünscht, lernen wir aus Umfragen ( von wem auch immer ).

    Also, weg mit den Abständen zu Wohngebieten, rein mit einem Windrad in den ( Vor-)Garten, auf daß wir in naher Zukunft immer weniger Vögel und auch immer weniger Insekten haben. Und wenn der Wind nicht weht, müssen wir nicht weit laufen, um zu puuuuuusten.

    Autofreie Sonntage oder Tempo 80 auf Autobahnen braucht es gar nicht.
    Wenn Blackout, dann kein Benzin oder Diesel, aber auch kein Strom für E-Autos.
    Somit: Ziel erreicht !

    Gestern rief mich ein Freund an und erzählte, er sei auf dem Weg in den Baumarkt, um ein Notstromaggregat zu kaufen. Die Stadt Hamburg hatte ja bereits zum Kauf dieser Dinger aufgerufen.

    Unwillkürlich stellte ich mir vor, wie in einer Wohnsiedlung auf 180 Balkonen gleichzeitig ein Notstromaggregat mit Benzin oder Diesel betrieben wird – den ganzen Tag.

    Und da ich ganz und gar kein Elektriker bin, war die zweite Frage „WIE kommt der Strom dann vom Balkon an meinen Fernseher, an den Herd und an den Durchlauferhitzer ? Und was, wenn es immer noch kein Benzin gibt und der 15-Liter-Tank des Notstromaggregats leer ist ? Fahrrad danebenstellen und strampeln ?“ Gut, das könnte dann meine Gemahlsgattin übernehmen. Ich hätte selbstverständlich wichtigere Aufgaben …

    Ich glaube, ich rufe mal unseren Wirtschaftswunderhabeck an – der hat da sicher eine Lösung – oder er kommt mal zum Strampeln vorbei …

    • Alexander Droste Antworten

      Das mit den Windrädern und den PVs auf Balkonien ist gar nicht so abwegig. Es gibt diese Vertikalrotoren, die Beachtliches leisten und auch schon diese Balkonsolarpanele. Was dann noch fehlt, sind Speicher. Die Windturbinen sind leise und schreddern keine Flugobjekte. Ich denke über solch ein Minikraftwerk nach. Als Speicher könnte mir H2 gefallen, das dann ein Mini-BHK antreibt.
      (kleine Träumerei)

    • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

      An ein Notstromaggregat haben wir auch gedacht. Zuerst hieß es: lange Lieferzeiten, da aus China. Wir mußten in Vorkasse gehen!
      Dann war die Frage eines Anschlusses an das Stromnetz ziemlich diffizil. Der Elektriker war recht unsicher, wie er vorgehen sollte.
      Letztendlich stellte sich heraus, daß die Dinger nur einige Stunden laufen. Damit hatte sich die Sache erledigt. Das Geld haben wir zurück erhalten!

      • H.K. Antworten

        Wenn man sich überlegt, wie kompliziert es ist, die Solaranlage auf dem eigenen Dach anzuschließen und den Strom vorschriftsmäßig einzuspeisen, könnte man auf die Idee kommen, daß das Anschließen eines Notstromaggregates an das Stromnetz nicht ohne Weiteres möglich, sondern mit e8ner Reihe von Vorschriften verbunden ist.

  3. Alexander Droste Antworten

    «Putin nutzt fossile Energien als Waffe, treibt Preise nach oben und will unsere Gesellschaft spalten», sagte er richtig weiter …

    Das will ich mal ein wenig relativieren: Nicht Putin nutzt fossile Energien als Waffe und treibt die Preise nach oben. Es ist unser gloreicher Wertewesten, der auf keinen Fall noch irgendwelches fossiles Energiedingsda aus Russland haben will. Naja, Russland liefert brav weiter, derweil das gelieferte Gas nach Polen weitergepumpt wird. Mittlerweile muss für Nordstriem 1 irgenwelches Technikgedöns erneuert werden und das macht ausgerechnet Kanada. Die liefern aber die Ersatzteile nicht aus, weil Putin ist böse. Deswegen dürfen wir bald frieren. Und die Preisschraube dreht sich ganz ohne bösen Putin. Russland verkauft billigst Gas und Öl an Indien und wir kaufen es dann mit kräftigem Aufschlag von dort. Das ist aktive Entwicklungshilfe alla Tschörmäni.

    Und das mit dem Spalten der Gesellschaft kriegen wir auch prima ohne den bösen Putin hin. Für mich spaltet sie sich in die Gutgläubigen und denen, die noch ein wenig Hirn haben. Zweitere sind dann heute die Nazis, die auszurotten sind (sofern deutsch).

    Zum Thema: Es sind bereits die oberen 10%, die 95% des Staates tragen. Es kann ja nicht angehen, dass da irgendwer den Staat trägt, der nicht unmittelbar dazu gehört. Deswegen ja die derzeitige Deindustrialisierung des Landes und die angestrebte Verelendung des Staatsvolks.

    Die Schadenfreude ist auf meiner Seite, wenn jenen Quacksalbern ebenfalls der Allerwerteste auf Grundeis geht. Denn hungern und stinken tun die auch, wenn kein Saft mehr in den Leitungen ist. Putin oder besser seine Nachfolger wird es freuen, weil dieser verlendete Wertewesten ist dann leicht zu übernehmen.

    • S v B Antworten

      Aber… Herr Habeck hat uns doch glaubhaft zugesichert, dass er schon kürzer duscht als vordem – unreal, oder? Noch hätte man den Bürger offenbar für dämlich. Auch die banale Aufforderung Kanzler Scholz‘, wir mögen uns „alle unterhaken“, um durch die Krise zu kommen, lässt allmählich auch am Verstand dieses Mannes Zweifel aufkommen. Mit anderen Worten wieder einmal – wir schaffen das! Na klar, nur, dass die Lage jetzt noch um ein Vielfaches dramatischer ist. Ich denke, „die müssen im Grunde so bald als möglich raus aus der Nummer“. Man weiß nur noch nicht, wie. Schließlich drohen sowohl der Verlust der Glaubwürdigkeit als auch der totale des Gesichts. Und beides versucht man natürlich um alles im Land zu vermeiden. Es wird noch spannend.

      • H.K. Antworten

        Hm.

        „… die banale Aufforderung Kanzler Scholz‘, wir mögen uns „alle unterhaken“ “ habe ich eigentlich so verstanden, daß wir alle gemeinsam auf die Straße gehen, uns unterhaken und gegen all den Blödsinn protestieren sollen, den unsere Politelite da verzapft.

        • S v B Antworten

          Das hingegen glaube ich nun wirklich nicht. Und auch Sie nicht, lieber H.K. Wie gesagt, ich habe seine Worte eher als eine äußerst gewagte Neuauflage des Merkelschen Wir schaffen das! angesehen. Auch Scholz‘ Vergleich der gegenwärtigen Situation mit der Ölkrise Anfang der 70er-Jahre dürfte dermaßen hinken, dass sogar die Krücken jederzeit zu Bruch gehen könnten. Der neue Kanzler, offenbar ebenfalls ein Meister im Schönreden.

          • H.K.

            Naja, derzeit wäre ich fürs Demonstrieren eh nicht zu gebrauchen …

          • Tina Hansen

            Alles gut bei Ihnen, lieber H.K.? Alles gesund und wohlauf?

          • H.K.

            In den letzten vier Wochen habe ich gelernt, wie verletzlich und wie schnell man angeschlagen ist.

            Und manchmal braucht man auch kein abstürzendes Flugzeug, um kein Atheist zu sein ( was ich allerdings ohnehin nicht bin ).

            Aber so kann ich inzwischen wieder zuhause sitzen und jede Menge dumme Kommentare loslassen – wie sicherlich zu merken ist.

            😉

          • S v B

            Was immer das Problem war oder ist, meine guten Wünsche begleiten Sie, lieber H.K. Wird schon wieder werden.

          • H.K.

            Herzlichen Dank !

            Manchmal gibt es Dinge, mit denen rechnet man(n) im Leben nicht …

            Aber: wie war das noch mit diesem unnützen Grünzeugs ?!

            😉

      • Alexander Droste Antworten

        Gesichtsverlust garantiert und Glaubwürdigkeit von Medizin und Wissenschaft obendrein.

        Die Treiber sind eindeutig in Washington auszumachen und Selenskij ist deren Marionette.

        Jeffrey D. Sachs bringt es in einem Essay für die Berliner Zeitung auf den Punkt:

        „Die Deutschen wollen es nicht hören, doch es gehört zur Wahrheit: Die amerikanischen Neocons sind für den Ukraine-Krieg mitverantwortlich.“

        „Der Krieg in der Ukraine ist der Höhepunkt eines 30-jährigen Projekts der amerikanischen neokonservativen Bewegung (Neocons). In der Regierung Biden sitzen dieselben Neokonservativen, die sich für die Kriege der USA in Serbien (1999), Afghanistan (2001), Irak (2003), Syrien (2011) und Libyen (2011) starkgemacht und die den Einmarsch Russlands in die Ukraine erst provoziert haben.“

        • Alexander Droste Antworten

          Ähnlich lautendes spricht der konservative Politiker in den USA Richard Hayden Black. Die Nato habe den Angriff provoziert und Putin habe im Vorfeld Auswege gesucht um einen Krieg zu vermeiden. Der Krieg begann schon 2015 mit dem Putsch des Präsidenten Janukowitsch durch das CIA und dem Beschuss des Donbas durch die Ukrainische Armee. (Wir erinnern uns, es wurde auch ein ziviles Passagierflugzeug abgeschossen. Aus meiner Beurteilung erfolgte er durch die Ukrainische Luftwaffe. Augenzeugen berichteten dem freien Journalisten Billy Six).

        • Alexander Droste Antworten

          Original Wortlaut übersetzt:

          „Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 begann die NATO aggressiv nach Osten vorzurücken und erreichte schließlich die Ukraine. Im Jahr 2014 benötigte die Ukraine finanzielle Hilfe, und Russland und die Europäische Union unterbreiteten konkurrierende Finanzvorschläge. Die Ukraine entschied sich für das Russische Hilfspaket, was eine sofortige Reaktion auslöste. Die Central Agency und der britische MI6 organisierten einen gewaltsamen revolutionären Staatsstreich, durch den der rechtmäßig gewählte Präsident der Ukraine, Viktor Janukowitsch gestürzt wurde. Die beiden Donbass-Republiken erklärten ihre Unabhängigkeit, worauf die revolutionäre Regierung der Ukraine ihnen den Krieg erklärte. Mehr als 14.000 Menschen sind in diesem Krieg gestorben. Und das war noch vor den Aktionen Russlands in der Ukraine. Nach dem Putsch 2014 überschwemmten die USA und die NATO die Ukraine mit Waffen und Beratern, um sie auf einen Krieg gegen Russland vorzubereiten. Als die Spannungen zunahmen, rief Russland wiederholt zum Frieden auf. Doch die Falle wurde von der NATO gestellt. Ente 2021 hatte die Ukraine viele Tausende Truppen für einen Angriff auf den Donbass mobilisiert, der direkt an der der russischen Grenze liegt. Präsident Putin versuchte verzweifelt einen Krieg zu vermeiden. Im Dezember 2021 unterbreitete er der NATO konkrete schriftliche Vorschläge, aber die NATO war wild entschlossen, Krieg zu führen und wies seine Vorschläge zurück.“

          Richard Hayden Black, 26. Mai 2022

          In einem Interview für das International Schiller Institute gab er zu bedenken, dass die USA die Welt in einen Nuklearkrieg manövrieren.

        • Alexander Droste Antworten

          Beim Österreichischen „Wochenblick“ von 1. Juli kann man ferner solches lesen:

          “Ecclestone bringt Formel 1 in Verlegenheit”: Mit diesen Worten beschreibt der Staatsfunk eine zweifellos mutige Aussage von Bernie Ecclestone (91). Dieser äußerte Verständnis für die Position von Wladimir Putin und sieht dessen Widersacher Wolodymyr Selenski als Hauptverantwortlichen für die Eskalation des Konflikts in der Ukraine. Auch die Streichung des Russland-Grand Prix und die Ausbootung eines russischen Fahrers hält er für einen Fehler.

          Vom Teameigner zum von allen Seiten geachteten Alleinherrscher eines Sports: Der Engländer Ecclestone stand bis 2017 fast 40 Jahre lang an der Spitze der wichtigsten Motorsportserie und half diese zu professionalisieren. Auch nach seinem Ausscheiden meldet er sich regelmäßig zu aktuellen Themen zu Wort. Nun stellte Ecclestone klar, dass er Putin auch nach dem Angriff auf die Ukraine für eine “erstklassige Persönlichkeit” hält. Diese Entscheidung habe jener im Februar getroffen, weil er glaubte, es sei das Beste für Russland.

          Mittlerweile entpuppe sich das zwar als Fehler. Aber wie in der Wirtschaft müsse man den Menschen auch in der Politik zugestehen, einen Fehler zu machen: “Leider ist er wie viele Businessleute, auch wie ich. Wir machen hin und wieder Fehler und wenn du einen Fehler machst, musst du halt das Beste tun, um wieder rauszukommen.” Die Freundschaft sei unangetastet, er würde sich für Putin “immer noch in einen Schuss werfen”.

          Kein gutes Wort ließ Ecclestone indes an Selenski: “Die andere Person in der Ukraine – ich glaube, der war einmal Kabarettist und er will diesen Beruf gerade weiter ausüben. Denn ich glaube, wenn er nachgedacht hätte, dann hätte er sich mehr angestrengt, um mit Putin [am Verhandlungsweg] zu sprechen. Der ist nämlich eine vernünftige Person.” Er ist sich sicher: Der russische Präsident hätte dem Staatsoberhaupt seines Nachbarlandes zugehört und nach einem machbaren Weg gesucht. Damit steht Selenski nach Ansicht Ecclestones “absolut” in der Mitverantwortung für den Krieg.

          Auch brachte er das zweierlei Maß bei der Bewertung solcher Militäroperationen ins Spiel: “Schauen Sie sich an, wie oft hat Amerika andere Länder angegriffen, wo es nicht um Amerika ging. Die Amerikaner machen Geschäfte, die senden einen Haufen Waffen rein, also ist es gut für sie.” Hier zeigt sich übrigens die einseitige Berichterstattung vieler Mainstream-Medien. Denn während man die Putin-Kommentare reihum skandalisierte und sich sogar die neue Formel-1-Geschäftsführung davon distanzierte, wurde seine treffende Kritik an der geopolitischen Rolle der USA schlichtweg ausgespart.

          Ist Ecclestone in einer Blase?

          • H.K.

            Hm.

            Bernie Ecclestone will mit seinen 91 Jahren den Bodyguard für Herr Putin geben ?

            Mutig ist er !

            Vor allem, wenn man(n) bedenkt, daß zwar Herr Putin gerade mal 1,70 m mißt und damit sicher leichter zu schützen ist als ein Helmut Kohl seinerzeit mit 1,93.
            Aber wahrscheinlich könnte Mr Ecclestone – so er denn rechtzeitig aus seinem Sessel hochgekommen ist – wohl im dümmsten Fall mit seinen 1,59 m unter der Kugel auf Herrn Putin herlaufen, ohne einen Hauch abzubekommen.

            Ich schreibe das Ganze mal seinen 91 Lenzen zu.

            Genau wie die Aussage dieses Sängers da, dessen Name mir entfallen ist, der mit 59 nun sagte, er würde heute den Wehrdienst nicht mehr verweigern.

            Sagt sich leicht, wenn man weiß, daß heute wohl kaum jemand mit 59 eingezogen würde.

            Aber irgendwie gibt es immer einen Weg, mal wieder medial aufzutauchen.

        • Alexander Droste Antworten

          Jetzt meine Frage:

          Wollen wir für diese Lügen und Intrigen den Krieg gegen Russland riskieren und unser Land ins Elend stürzen?

          Ich bin dagegen. Unsere Regierung muss das Ruder um 180 grad herumreißen.

          • S v B

            „Unsere Regierung muss das Ruder um 180 Grad herumreißen.“

            Keine Sorge, lieber Alexander Droste, man wird es müssen. Also abwarten und Tee trinken. Noch ziert man sich.

    • H.E. Antworten

      Auch unser 90jähriger Onkel sieht in Putinisten, Covidioten und
      AfD Verharmlosern die größten Probleme der Jetztzeit. Natürlich neben der Erderhitzung, Verbrennern und dem strukturellen Rassismus der Deutschen

  4. S v B Antworten

    Zu alledem meldet sich bereits das arme Argentinien, dem bezüglich notwendiger, bzw. bereits geforderter, Klimaschutz-Maßnahmen unter die Arme gegriffen werden will. Weitere Länder werden garantiert mit ähnlichen Anliegen folgen.

    Obendrein noch die vermutlich astronomischen Kosten für den schon jetzt verhandelten Wiederaufbau der Ukraine (wobei Selensky anlässlich der Geberkonferenz wohl schon hat durchblicken lassen, dass er sich diesbezüglich eher einen totalen Neuaufbau denn bloße Reparaturmaßnahmen verspricht. Wenn schon, denn schon, oder?). Es scheint also, als könnten in naher Zukunft noch jede Menge weiterer Kosten auf die EU, also hauptsächlich Deutschland zukommen.

    PS: interessant übrigens ein Gespräch mit zwei waschechten Südtirolern, beide in den 60ern. Auf meine Befragung hin meinten diese, dass der Anschluss Südtirols an Italien mittlerweile eher nicht mehr abzulehnen sei, sondern vielmehr als Vorteil betrachtet werde. Als Grund dafür nannten sie, dass Italien sich eben doch besonders geschickt darauf verstünde, EU-Gelder für sich zu requirieren. Und diese kämen natürlich auch ihrem Landesteil zugute. Tatsächlich wundert man sich (nach einer Südtirol-Pause von 6 Jahren) nicht nur über die unglaublich vielen privaten, gewerblichen und öffentlichen Investitionen bei Neubau und Erhalt von Gebäuden, sondern auch die flächendeckend hervorragende Infrastruktur Südtirols sticht wohl jedem Besucher ins Auge (allenthalben neue oder perfekt sanierte Straßen, Brücken, Tunnels, etc.); alles vom Feinsten. Dagegen fallen viele, ja die meisten Regionen Deutschlands leider in ganz erheblichem Maße ab. Da fragt man sich unwillkürlich Warum nur?

    • H.K. Antworten

      Nachdem EU-Manfred Weber nun verkündet hat, „ „Deutschland und die EU sind nicht Kriegspartei. Aber wir sind Kriegsziel, das sollten sich alle bewusst machen. Putin will eine Eurasische Union von Lissabon bis Wladiwostok. Und Putin tut bisher, was er sagt. Ab wann wir Kriegspartei wären, definiert Putin selbst. Er hasst unsere Art zu leben. Es ist ihm zuwider. Die Freiheit, die Demokratie, der Rechtsstaat. Um nichts weniger als das geht es, und das muss man mit aller Klarheit beschreiben.“

      wundert mich nichts mehr.

      Alles beruhigend …

      Was die Ukraine anbetrifft:

      Wenn ich mir die ( veröffentlichten ) Bilder so ansehe: Da ist m.E. wirklich nicht viel von dem, was getroffen wurde, zu reparieren.

      Für mich bleibt aber immer noch ein Rätsel, warum in Kiew Regierungsgebäude nahezu völlig unbeschadet geblieben sind.

      • S v B Antworten

        Irgendwie kommt’s mir so vor, als dass Herr Weber, seit er mit seinem – nach der bitteren Enttäuschung, eben nicht Kommissionspräsident geworden zu sein – mit einem neu zugelegten Vollbart imponieren möchte, der ihn vor Männlichkeit nur so strotzen lässt. Das wiederum könnte zumindest ein Auslöser dafür sein, dass er den Mund mitunter etwas voll nimmt. Aber – irgendeiner muss diesem russischen Despoten doch schließlich mal zeigen wo der Frosch die Locken hat, verdammt und zugenäht.

        PS: Die generelle „Barteritis“ in Deutschland hat übrigens 2015/15 ihren Anfang genommen, und zwar sehr auffällig mit und nach der massenhaften Einwanderung junger Bartträger aus dem arabischen Raum. Man konnte quasi zuschauen, wie sich ein Bleichgesicht nach dem anderen in einen männlich-rassigen Zeitgenossen zu verwandeln suchte. In manchen Fällen gelang dies auch recht ansehnlich, in vielen anderen hingegen blieb des bei dem Versuch. Der Natur gelingt es eben doch immer wieder, die Menschheit zu überraschen. Großartig!

        • H.K. Antworten

          Wie bereits einmal an anderer Stelle hier erwähnt:

          Ich hatte mal einen Chef, der sagte klar und unmißverständlich:

          „Männer mit Bart sind alles Querulanten !“

          ( Womit er wesentlich den ungezähmten und wild wuchernden Vollbart meinte ).

          Nach Herrn Kubicki, unserem wortgewaltigen, manchmal schneller sprechenden als denkenden Bundestagsvize, mußte dann auch der Fraktionschef und jetztige Finanzminister und schließlich auch der Bundesjustizminister mit Vollbart aufwarten.

          Besonders bei unserem obersten Juristen empfinde ich persönlich das Erscheinungsbild wenig erfreulich und genausowenig freundlich.
          Irgendwie haben diese Vollbärte, zumal spätestens seit 2015 meist mit grimmigem, bösem Blick verbunden, zumindest für mein Empfinden immer etwas Bedrohliches, Unsympathisches.

          Ob Ingo Zamperoni von den Tagesthemen oder unser überaus erfolgreicher ehemalige Katastrophenpräsident, Armin Schuster von der CDU, sie alle wirken beeindruckend mit ihrem Vollbart.

          Fehlen noch Olaf I., Friedrich der Große und insbesondere unser Bundes-Frank-Walter

          Zumindest bei Bärbel Bas ist Gott sei Dank zumindest vorläufig nicht mit Vollbart zu rechnen – es sei denn, sie fühlt sich übermorgen als „Mann“ …

          Es scheint darüberhinaus zumindest im deutschen Öffentlich Rechtlichen Mode zu sein, zwar ein Sakko, aber kein Hemd, sondern höchstens ein T-Shirt dazu zu tragen.
          Ich frage mich immer, ob das tatsächlich Mode und „in“ ist, oder ob der jeweilige Träger einfach nur verschlafen und keine Zeit mehr hatte, sich ordentlich anzuziehen.

          • GJ

            Och, ein Bart kann durchaus sehr kleidsam und gepflegt aussehen. Wer allerdings zottelig daherkommt und/ oder Wuchslücken produziert, der sollte es lieber lassen. Das Modell Thierse ist so ein Negativbeispiel für mich. Furchtbar auch welche Bartfrisuren rauskommen, wenn Mann ihn durch Maskentragen ins Lächerliche verformt. Maske gepaart mit längerem Vollbart ist ein GAU. Unschön auch, wenn es einen fließenden Übergang gibt von unter-Kinn-Hals-Zone bis zur Brustbehaarung. Da ist dann auch die regionale Herkunft Wurscht. Ich möchte auch die letzten Mahlzeiten nicht am Bart ablesen können… Und meinem zwischenzeitlich verstorbenen ehemaligem Amtsleiter sagte ich schon vor 35 Jahren: barba non facit philosophum.

          • S v B

            @ H.K. Also Ingo Zamperoni hat durch den Bart doch sehr verloren. Sicher sieht seine Liebste (wenn’s denn eine geben sollte) den Fall ganz anders. Gut so.

            @Gj „Barba non facit philosophum“ – ein starker Spruch. Allerdings sei mir die Frage gestattet, liebe GJ, ob Ihr – früherer – Amtsleiter zum Zeitpunkt Ihrer weisen Anmerkung selbst Bartträger war oder nicht.

          • H.K.

            Ach, ab und zu, d.h. am Wochenende oder im Urlaub, laufe ich durchaus auch mal mit „DTB“ ( Dreitagebart ) herum.

            Aber bereits am 3. Tag, spätestens, fehlt mir dann doch das Gefühl von Rasierschaum, Pinsel und scharfer Klinge.

            Wenn ich dann Glück habe, überstehe ich das Ganze halbwegs unfallfrei …

          • GJ

            @Liebe SvB, mein ehemaliger Volljuristenchef war Vollbartträger, in der Tat. Wir haben mache Klinge gekreuzt. Meinerseits gab es dann auch mal eine schriftliche Remonstration, als ausgerechnet er, der Jurist, mir ein gesetzliches „ist“ als „kommt darauf an“ verkaufen wollte. Dann hatten ich – und eine trotzige Handvoll unwillige Kolleginnenweiber – das Etikett „Amazonen“ von ihm abbekommen. Das haben wir mit Stolz getragen. Später hat er den altersweise erklärt, daß das geschriebene Gesetz und der zuweilen vorhandene politische Wille zwei völlig unterschiedliche Welten seien. Man müsse über (gesetzliche) Schatten springen können, wenn man was werden wolle. Ich wollte da lieber am Boden bleiben.

          • S v B

            Liebe GJ, vor mutigen, aufrechten, unbequemen und, wenn’s drauf ankommt, auch unbeugsamen Menschen wie Ihnen ziehe ich meinen Hut. Leider hat es den Anschein, dass „Exemplare Ihrer Art“ jüngst immer seltener geworden sind, bzw. werden. Dabei hätte unser Land solche derzeit so nötig wie selten zuvor.

            Ihnen alles erdenklich Gute, und sagen Sie ruhig auch mal „nein“ (in Bezug auf die veritable Vertretungsflut, der Sie offensichtlich ausgesetzt sind).

          • H.K.

            Wahrscheinlich gelten glatt rasierte Männer inzwischen insgeheim auch schon als „rääächts“, ähnlich wie Töchter mit Zöpfen, deren Eltern genauso unter Rechtsextremismusverdacht gestellt wurden wie die sportlicher, womöglich noch „blonder Junx“ ( s. Antonio Amadeu Stiftung ).

            Merkwürdigerweise unterstellt man das Flüchtlingen aus der Ukraine, deren Töchter Zöpfe tragen, mitnichten.

          • S v B

            @H.K.
            Da sagen Sie was! Mir ist die teils geradezu an die damaligen „Hitler-Mädchen“ (so nannten sie sich doch, oder?) erinnernde Erscheinung mancher ukrainischer Flüchtlingsmädchen auch schon aufgefallen. Zugeben muss ich allerdings, dass mich der Anblick dieser Mädels – wie ehemals übrigens auch der Julia Timoschenkos mit ihrem dicken, blonden, so apart ums Haupt gelegten Zopf – von Herzen erfreut. Es sind Mädchen, die sich offenbar auch als solche fühlen und sich folglich mit großer Selbstsicherheit, ja Selbstverständlichkeit in der der Öffentlichkeit auch ihres Gastlandes bewegen. Toll! In der Ukraine scheint der hiesige Geschlechter-Wahnsinn, dem Himmel sei Dank, ohnehin noch nicht angekommen zu sein. Aber warten Sie’s nur ab, lieber H.K., mit der geplanten Annäherung des Landes an den Westen, bzw. an die EU, wird man, von hier ausgehend, alles daran setzen, dass sich dies bald und grundlegend ändert. Wir sollten uns also an dem erfreulichen Anblick der ukrainischen Mädels wenigstens noch solange erfreuen, wie sie 1. noch in unserem Lande weilen und 2. noch nicht vom woken westlichen Gender-Wahnsinn mit Haupt und Haar aufgefressen worden sind; und dies am Ende gar auf Nimmerwiedersehen. Übrigens, auch in diesem Falle sähe ich es nicht ungerne, dass sich der irgendwann sicher folgende „kulturelle Befruchtungsvorgang“ endlich einmal entgegengesetzt zur sonst üblichen Richtung, also anders als eigentlich zu erwarten war, vollziehen möge. Dann wären auch hier blonde Zöpfe plötzlich in und vielerorts in Deutschland auszumachen (ob die dann weit verbreitete ukrainische Haarmode die AA-Stiftung letztlich versöhnlicher gegenüber blonden Zöpfen stimmen würde oder nicht, wäre allen dann hoffentlich total Wurscht). – Allerdings könnte es hier im Westen leicht passieren, dass sich auch andere Geschlechter für just diese Haartracht erwärmen und so… das Ganze dann doch auf den Kopf stellen – irgendwie. Warten wir’s einfach ab.

          • H.K.

            Als hanseatischer Karnevalsvollhonk darf ich das fragen:

            Gibt es nicht zumindest beim Kölner Dreigestirn einen Mann mit blonden Zöpfen ?

            Oder ist der von den Gutmensch*/-/:/_/Innen der Antonio Amadeu-Stiftung auch bereits weggeekelt worden ?

        • S v B Antworten

          Sicher meinen Sie die Jungfrau? Nehm‘ schwer an, dass es die noch gibt. Passt sie doch geradezu genial ins Wunschbild der Genderisten. Falls es mit dem Dreigestirn aus Prinz, Bauer und Jungfrau dennoch einmal den Bach runter gehen sollte, wird die Jungfrau wohl als Letzte von der Strömung mitgerissen. Als Allerletzte. Ich gebe zu bedenken, dass die Kölner kulturell ihrer Zeit – und ganz bestimmt Rest-Germanien – bereits vor zwei Jahrtausenden weit voraus waren. Und daran hat sich bis heute nichts geändert.

  5. Bettina Antworten

    «Putin nutzt fossile Energien als Waffe, treibt Preise nach oben und will unsere Gesellschaft spalten», sagte er richtig weiter…(Zitat)
    Warum wird hier dieses Narrativ auch noch bestätigt? Pflichtgemäß weise ich darauf hin, weder ein Putinist, noch ein Putin-Versteher, Russenliebchen oder sonst was bin (🤦‍♂️) aber man kann Putin alles mögliche vorwerfen, aber den Gashahn haben uns die Grünen abgedreht. Nie wieder irgendetwas aus Russland, tönen die Rot-Grünen und es entspricht ja haargenau der Agenda des „Great Reset“, der Großen Transformation, auf fossile Rohstoffe zu verzichten.

    • H.K. Antworten

      Spätestens im Herbst/ Winter, also schon in Kürze, wenn es kalt und dunkel wird in Deutschland, wird es schnell vorbei sein mit den tollen Umfragewerten der Grünen …

      • Tina Hansen Antworten

        … dann ist es nur leider zu spät. Dann ist es bereits kalt und dunkel.

        Anne Will musste man übrigens gar nicht gucken, die Zusammenfassungen stehen heute überall. Herr Lauterbach möchte uns demnach nicht unbedingt in den nächsten Locki schicken und plant zumindest noch nicht konkret mit Schulschließungen.
        Interessanter ist freilich ein Beitrag auf Reitschuster, in dem gewisse zeitliche Parallelen zwischen der Übersterblichkeit des Jahres 2021 und den Schlumpfkampagnen unserer famosen Bundesregierung aufgezeigt werden. Noch nicht beantwortet wurde hier wie auch anderswo die naheliegende Frage unserer SvB, wie denn die mit dem sehr ansteckenden Virus infizierten Personen sämtlicher Geschlechter im Herbst und Winter wieder genesen sollen, wenn sie ihre Räumlichkeiten nicht mehr auf eine einigermaßen angenehme Temperatur bringen können.
        Man fraacht ja nur…

        • Bettina Antworten

          Tina Hansen. Für die, am Virus infizierten Patienten ist bestens gesorgt. So wurden von der allwissenden Politik die Anschaffung von Notstromaggregaten empfohlen. Wo kommt der Diesel her?? Da fällt mir dieses Liedchen ein „Ein Loch ist im Eimer..“

          • H.K.

            Es st alles Flickwerk, was unsere Regierungselite da von sich gibt.

            So viele Notstromaggregate, die tatsächlich gebraucht würden, müssen erst einmal zur Verfügung stehen.

            Und die Omi im 12. Stock, der ein netter Nachbar so ein Ding besorgt hat, weiß sicherlich, wie sie ihren E-Herd und den Durchlauferhitzer an das Gerät abschließt oder wie der Strom da raus kommt …

            „Als der liebe Gott Hirn regnen ließ, stand die Regierung unterm Schirm“.

          • Tina Hansen

            „… womit soll ich stopfen, liebe Lise, liebe Lise, womit soll ich stopfen, liebe Lise, WOMIT?“

          • S v B

            Von wegen, unterm Schirm. Dann wäre ja vielleicht noch das eine oder andere Tröpfchen auf das eine oder andere Haupt niedergefallen. Aber nicht doch, lieber H.K. Man meinte, nicht mal nach draußen rennen zu müssen, als es anfing, end- und gnädiglich Hirn zu regnen.

            Und was den Einsatz von – vermutlich längst auch schon ausverkauften – Notstromaggregaten angeht, ein Wort der Warnung. Die Dinger sind so hässlich laut, dass auch in Deutschland alsbald ein Krieg ausbräche. Einer zwischen Nachbarn nämlich, denen das nervige Dauergeräusch zu oft noch dazu unpässlichen Tages- oder Nachtzeiten gehörig auf den Zeiger ginge. Mein Nachbar in Südafrika, ein lieber Freund, hatte in seinem Garten ein riesiges und tiefes Loch gebuddelt, um seinen Generator dort wenigstens einigermaßen geräuscharm unterzubringen. Schließlich wollte er sich auch uns gegenüber als rücksichtsvoll erweisen. Hut ab. Allerdings hat sich selbst seine liebe Frau an dem Geräusch, welches letztlich der Preis dafür war, dass sie u. a. bei Leutenlicht duschen, die Zähne putzen oder ohne Unterbrechung TV zu schauen konnte. Zudem – ganz wichtig – konnte sie einigermaßen sicher sein, dass die verderblichen Lebensmittel bis zur hoffentlich baldigen Rückkehr der Stromversorgung gut aufgehoben waren. Deutschland ist in dieser Hinsicht ein Land von Greenhorns, also völlig unerfahren. Entsprechend blauäugig fallen natürlich nun die diversen Vor- und Ratschläge aus. Alles ist eben doch nicht so unkompliziert wie manch einer uns glauben machen will. Mit jedem Tag wird es wohl wahrscheinlicher, dass wir demnächst eine ganze Menge dazu lernen müssen. Meine Güte!

          • H.K.

            Wenn wir ehrlich sind, so kriegen wir doch gar nichts ( mehr ) auf die Reihe.

            Es geht doch bereits damit los, daß man in vorauseilendem Gehorsam sämtliche Batterien für Taschenlampen & Co durch umweltfreundliche Akkus ersetzt hat.

            👍

            Bloß: WAS macht man, wenn die Dinger leer sind und kein Strom zum Aufladen aus der Steckdose kommt ?

            Und selbst, wenn man bzgl. Kochen etwas weiter gedacht hat und noch weiß, wo der vor Jahren angeschaffte Spirituskocher im Keller hinter welchem Stapel alter Zeitungen sein könnte – wo war nochmal die halbleere Flasche mit Spiritus ?

            Ach ja: WIE kurbelt man doch noch das Rolltor der Tiefgarage hoch, wenn kein Saft auf der Leitung ist ?

            Und an all die Klugmüllers, die den Kauf von Notstromaggregaten empfehlen: Was passiert bei einem Blackout, wenn der Tank dieses Gerätes leer ist ?
            Und wieviele Nachbarn hat man vergrault, wenn das Teil auf dem Balkon den ganzen Tag läuft und lärmt und stinkt ?

            Selbst, wenn das alles geklärt ist: WIE zum Plunder kriegt man den erzeugten Strom aus dem Notstromaggregat in den E-Herd und den Boiler ?

            Was macht man(n), selbst im 2. Stock ( vom 12. gar nicht zu reden ), um die Klospülung am Laufen zu halten ? Wasser wird ohne Strom und ohne Pumpe wohl kaum freiwillig nach oben laufen …

            Wir müssen hier und da wohl noch etwas dazulernen, sehr richtig …

          • S v B

            Also, wie ein elektrisch betriebenes Garagentor manuell aufzukriegen ist, weiß ich. Aus meinem geliebten Südafrika natürlich. Ja, woher denn sonst? Allerdings kann das Tor danach von jedem Passanten nach Belieben auf- und zugeschoben werden. Solange, bis man’s wieder entsprechend „einhängt“.

            Und per Handkurbel aufladbare Taschenlampen z. B. halte ich „dort unten“ natürlich auch vor. Ebenso wie eine ansehnliche Auswahl an gleißend hell strahlenden, laternengleich tragbaren LED-Leuchten. Nur, was nützen mir all meine Helferlein dort, wenn es hier einmal zum Blackout kommen sollte? Vorsichtshalber habe ich schon mal im Internet nach solch tollen (mit Batterie- und/oder per Netz aufladbaren) Leuchten gesucht. Und war entsprechend entsetzt, als ich feststellen musste, dass derlei hierzulande überhaupt nicht angeboten wird. Jedenfalls nichts in der Art, die ich gewohnt bin und für absolut optimal erachte. Nicht einmal, wenn man bereit dazu wäre, solche Produkte „in bulk“ direkt ab China zu bestellen. Dabei importiert auch SA derartigen Leuchten samt und sonders aus dem Reich der Mitte. Hier findet man sie einfach nicht. Da wird sich aber wohl schon bald etwas gewaltig ändern müssen. Na ja, wäre in vergangenen Zeiten ja eher nicht nötig gewesen. Aber vielleicht schon sehr bald, mutmaße sicher nicht nur ich.

            Wie schon kommentiert, das Riesenheer der „normalen Bürger“ wäre auf eine dramatische Notsituation wie sie ein über Stunden oder gar Tage andauernder Blackout bedeuten würde, nicht die Bohne vorbereitet, es wäre einer solchen Situation demnach völlig hilflos ausgeliefert. Eingedenk dessen agieren Deutschlands Entscheidungsträger verdammt kühn. Alternativ könnte man deren Vorgehen in der Sache auch als abgrundtief verantwortungslos und die Macher selbst als ausgemachte Hasardeure bezeichnen. Nur zu!

        • H.K. Antworten

          Liebe SvB,

          Sie kennen unsere Garagentore nicht.
          Zwei, ein Ein- und ein Ausfahrttor, jeweils ca 3 m breit, aus dickem „Stahlnetz“ ( ich weiß nicht, wie man das sonst beschreiben soll ), bei denen gelegentlich schon mal der eine oder andere Motor versagte.

          Vielleicht würde man zu zweit oder dritt diese Dinger hochkurbeln können, aber wenn man denn wüßte, wo der Hausmeister die Kurbel versteckt hat, wäre danach wohl erst einmal eine Dusche fällig.

          Und einmal oben, würde kaum jemand die Tore wieder herunterkurbeln, denn es fährt gefühlt alle 3 Minuten ein Auto rein oder raus.

          Lange Rede, gar kein Sinn: Es wäre Chaos – allein schon beim Ein- und Ausfahren aus der Garage.
          Aber da im Falle eines Blackout auch Tankstellen, sowohl die Zapfsäulen als auch die – selbstverständlich elektrisch betriebene – Tür nicht funktionieren würden, bliebe sicher so manches Auto irgendwo stehen, bloß nicht da wo es soll.
          Herrliche Stille, wenn der gesamte Verkehr ruht …

          Dummerweise ruht dann auch irgendwann die Feuerwehr, der Notarztwagen, die Müllabfuhr, die Lieferdienste, die Polizei etc etc etc.

          • S v B

            Hach, man muss die Probleme aber auch nicht unentwegt herbeireden. Bei meiner Doppelgarage ging’s jedenfalls. Und das war mir, wie Sie sich leicht denken können, stets das Hauptanliegen. Vielleicht ein willkommener Tip für Sie: unmittelbar nach Ankündigung des Blackouts (hahahahaha) in die (Tief-)Garage eilen, den PKW herausfahren (die Torautomatik dürfte zu diesem Zeitpunkt ja wohl noch funktionieren) und irgendwo im – möglichst im nahegelegenen – Außenbereich abstellen. Eine, möglichst jedoch zwei stabile Lenkradsperren sicher fixieren, aussteigen und erst dann den PKW wie gewohnt abschließen. Es geht alles, wie Sie sehen. Mit ein bisschen guten Willens und entsprechendem Einfallsreichtum. Zudem stellen sich bei der Befolgung meines Vorschlags die von Ihnen so anschaulich geschilderten technischen Schwierigkeiten doch erst gar nicht ein. 😉

          • H.K.

            Ja, auf diese schlaue Idee sind auch ein paar Nachbarn schon vor Jahren gekommen und sparen sich die Kosten für die Tiefgarage, indem sie grundsätzlich auf der Straße parken.

            Leider ist ihnen erst im Nachhinein, als alle Garagenplätze „weg“ waren, aufgefallen, daß sich in den hiesigen Bäumen ( ich weiß gar nicht, wie viele -zig Bäume, die bereits 100 und mehr Jahre alt und entsprechend groß sind ) offenbar zahlreiche Elefantenvögel niedergelassen haben, die offenbar einen Heidenspaß daran haben, sich mit entsprechend überdimensionierten Hinterlassenschaften nachhaltig auf Autodächern, Motor- und Kofferraumhauben bemerkbar zu machen.

            Immer wieder eine Freude, besonders manche Nachbarn, denen man nicht so wohlgesinnt ist, zu beobachten, wie sie mit Schwamm und Wassereimer fluchend versuchen, ihr Auto halbwegs „stadtfein“ zu bekommen.

            Insbesondere, wenn just diese wenig freundlichen Herrschaften dann zwei Wochen im Urlaub waren und nach ihrer Rückkehr ein Auto vorfinden, das nicht wirklich als ihres zu erkennen ist …

            Eigentlich bin ich nicht schadenfroh – aber manchmal doch, und das dann gerne …

            😂

          • S v B

            Was bitte hat man unter einem Elefanten-Vogel zu verstehen? Ich kenne sowohl Vögel als auch Elefanten aus eigener Anschauung, teils sogar ausnehmend ut; nur ein Exemplar der von Ihnen zitierten Gattung ist mir in meinem an Jahren und Erfahrungen reichen Leben noch nicht untergekommen. Würden Sie mir diesbezüglich vielleicht einen Besuch des Hagenbekschen Tierparks anraten? Würde mir ein solcher entsprechende Erkenntnis verschaffen? – Na, eins ausgesprochener Vogelfreund sind Sie anscheinend nicht, lieber H.K. Und ein Menschenfreund wohl schon gar nicht. 😉

          • H.K.

            Nein, ich war schon immer ein mieser Typ …

      • Bettina Antworten

        H.K. Da haben Sie recht. Vor kurzem habe ich gelesen „in einem abstürzenden Flugzeug sitzen keine Atheisten“….Und im Winter hat Deutschland/Europa nicht nur einen Haltungsschaden sondern auch noch (Klima)Blaseninfektion.

        • H.K. Antworten

          Ich will sicher nicht unken.

          Aber ich fürchte, genau so, wie es – leider, leider – einen Krieg vor der Haustür Europas brauchte, benötigen wir im kommenden Herbst/ Winter einen ordentlichen Blackout und kalte Wohnstuben, um wach zu werden und die ( grüne Klima-) Realität zu erkennen.

          Bleibt nur zu hoffen, daß letzteres nicht auch noch mit zahlreichen unschuldigen Opfern verbunden ist wie der Krieg in der Ukraine.

          Die Einrichtungen, die per se über große Notstromaggregate verfügen, haben auch einen entsprechend großen Tank, um das Ding zu betreiben. Aber mehrere Tage, gar Wochen, können auch Krankenhäuser & Co nicht überbrücken.

          Mir schwant nichts Gutes – insbesondere, wenn die dann gewonnenen Erkenntnisse zeigen, daß manche Dinge unumkehrbar waren …

          • S v B

            Davon, dass alleine vom Körper unzähliger Menschen im Land (Alter, noch Älterer, aber auch ganz Junger, Jüngerer und noch Junger, sowie auch der „derer zwischendrin“; insbesondere jedoch vom Körper der ohnehin Geschwächten, der „normal“ Kranken, Schwer- und Schwerstkranken) länger anhaltende, ungewohnt niedrige Temperaturen im Innenraum schlicht nicht toleriert würden, und davon, dass der Körper dieser Menschen dermaßen ungewohnte, widrige Umstände sehr oft nicht oder nur schwer geschädigt überleben würde, darf wohl ausgegangen werden. Kälte in Räumen ständigen Aufenthalts könnte sich vergleichbar schädlich – wenn nicht noch erheblich schädlicher – auf den menschlichen Organismus auswirken als Hitze (vor welcher ja an besonders heißen Sommern immer wieder offiziell gewarnt wird). Wobei ich annehme, dass sogar die menschliche Psyche durch physische Kälte außerordentlich belastet wird; mit entsprechend negativen Auswirkungen letztlich auf beide, Geist (bzw. Seele) und Körper. Das alles und noch vieles mehr müssen die Regierenden bei jedem einzelnen ihrer Entschlüsse ins Kalkül ziehen. Zwingend, ohne Wenn und Aber. Eingedenk der verheerenden Folgen, welche häusliches Frieren in unseren Breiten nach sich ziehen würden, sollten Deutschlands Bürger der Politik gerade jetzt genauestens auf die Finger schauen, sprich, sie sollten die Entwicklung der energiepolitischen Vorhaben der Regierung so informiert, so aufmerksam und so kritisch wie nie zuvor verfolgen. Dieses Land hat wahrhaft Besseres verdient, als eine Führung, die sich am Ende gar schon bald der letzten Skrupel entledigen könnte, welche sie zur Zeit noch davon abhalten, der Bevölkerung für den kommenden Herbst und Winter eine kalte Heimstatt zu verordnen, sprich die Menschen zumindest phasenweise frieren zu lassen. – Vielleicht wäre es schon nach nicht einmal einem Jahr Regierungszeit angeraten, den Kanzler nebst Ministerriege mit entsprechendem Nachdruck an den von ihnen geleisteten Amtseid zu erinnern.

      • Nobby Antworten

        Sie glauben gar nicht, wie ich mich darauf freue! …wenn mir der Gedanke auch ein bisschen Angst macht. Ich bin das dumme Gerede der Politik so leid!!

      • Nobby Antworten

        Sie glauben gar nicht, wie ich mich darauf freue! …wenn mir der Gedanke auch ein bisschen Angst macht. Aber ich kann des ganze dummer Gerede unserer „Elite“ nicht mehr hören!

        • H.K. Antworten

          Ich würde mich nicht zu laut freuen.

          Im dümmsten Fall läuft es wie bei den Sanktionen gegen Rußland.

          Der größte Schuß geht in den eigenen Ofen – im wahrsten Sinne …

          • S v B

            Dass dies so kommen würde, wurde eigentlich recht zügig klar. Nur den Experten in Berlin und Brüssel wohl weniger – oder auch gar nicht. Und eines Tages will’s dann wieder mal keiner gewesen sein. Das Murmeltier gähnt diesmal ganz besonders herzhaft.

          • Nobby

            „Ich würde mich nicht zu laut freuen.“
            Das tue ich nicht. Ich befürchte auch eher, dass der Schuss in den Ofen geht und uns ein sehr unangenehmer Winter bevorsteht… trotzdem habe ich die Hoffnung, dass das dann den letzten Verwirrten die Augen öffnet und sich dann unsere „Elite“ auf einen heißen Winter gefasst machen kann. Sie wissen doch… die Hoffnung stirbt zuletzt!

  6. Querdenker Antworten

    Ist es für den Satz: „Und ich bin für Zusammenhalt, für Solidarität. Eine Krise? O.k., das stehen wir zusammen durch!“ nicht schon viel zu spät. Ich finde die beste Beschreibung für Zusammenhalt und Solidarität ist das Motto: „Einer für alle – alle für einen!“. Im besten Deutschland aller Zeiten gilt das Geben für alle, jedoch ist das Empfangen auf woke, grüne, linke und Systemkonforme begrenzt. Solange mit steigender Intensität die Cancel Culture und Unterdrückung unbequemer Meinungen zunimmt, sollen wir uns gut überlegen, ob und was wir dem grün/linken Mainstream geben. Ich persönlich neige immer mehr zur Verweigerung meiner Solidarität. Es ist ja nicht nur das oben beschriebene egoistische Verständnis des politischen Personals. Im Gesamtbild stürzen die vielen politischen Kartenhäuser der vergangenen Jahre ein. Putin hat im Grunde nur eine untere Karte aus dem Haus der antimilitärischen Sicherheitspolitik gezogen. Durch den Dominoeffekt stürzt als zweites das Kartenhaus der Energieversorgung ein. Dadurch wird das Kartenhaus der deutschen Klimapolitik instabil. Über die Inflation beginnt auch schon das Kartenhaus des EUROs zu wanken. Die verkorkste Einwanderungspolitik hat seit 2016 zu einem Exodus auf dem Arbeitsmarkt geführt. Seit 2016 ist die Zahl der deutschen und ausländischen Auswanderer aus Deutschland sprunghaft gestiegen. Zwischen 2016 und 2021 haben jedes Jahr rund 250.000 deutsche und 750.000 ausländische Mitbürger das Land verlassen. Wenn man zu diesen 6 Millionen Menschen noch die Pensionierungen zählt, ist der heutige Fachkräftemangel kein Wunder. Womit das Kartenhaus der Integrations- und Migrationspolitik sehr am schwanken ist. Bei einem grundlegenden Neuanfang, bei dem auch kritische Stimmen geschätzt werden, würde ich mit Begeisterung mitmachen. Wenn allerdings nur mit stümperhaftem Murks die schwankenden Kartenhäuser stabilisiert werden und jeder kritische Einwand nicht als wertvoller Beitrag verstanden wird, kann es klüger sein, sich zu verweigern und seine Scherflein ins Trockene zu bringen.

  7. Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

    Es läuft doch alles so, wie die Akteure sich das wünschen.

    Klaus Schwab hat seine Bücher „The Great Reset“ und „Die Vierte Industrielle Revolution“ als Drehbuch für die Neuordnung der Welt geschrieben, so wie Hitler in seinem Buch „Mein Kampf“ seine Ziele offen legte.

    Auch der selbsternannte Welterklärer Yuval Noah Harari, „Muse“ des Alten von Davos, lässt uns nicht im Unklaren, was er anstrebt: „HomoDeus“, aber nur für die kleine Führungselite nicht für die „unnützen“ Massen.

    Bill Gates war nicht der Erste, der meinte, wir müssten die Weltbevölkerung reduzieren. Der sagenhafte „Club of Rome“ hat schon vor mehr als einem halben Jahrhundert davon gefaselt.

    Jetzt wird versucht, diese Ideen umzusetzen, mit gesteuerten Pandemien, mit willkürlicher Zerstörung der Weltwirtschaft, mit Hungersnöten, mit Kriegen und Unruhen in vielen Teilen der Welt.
    Nur über das Chaos wird dieser „Reset“ gelingen, in dem die Eliten den Rest der Bevölkerung kontrollieren.
    Wie das aussieht kann man bei Orwell oder Huxley nachlesen.

    • Alexander Droste Antworten

      Naja, ich weiß nicht, ob es im Sinne der Akteure ist, aber das symbolträchtige Monument „Georgia Guidestones“ wurde mit einer Sprengung gestern und mittels Bagger heute eingerissen. Dieses Monument gilt als ein Symbol einer neuen Weltordnung.

      • Tina Hansen Antworten

        Lieber Alexander Droste,

        von dem Monument „Georgia Guidestones“ hatte ich noch nie zuvor gehört. Nachdem ich es gerade gegoogelt habe, ist mir etwas unheimlich zumute… weiß aber weiterhin nicht so recht, was ich davon halten soll. Sie?

    • Tina Hansen Antworten

      Liebe Frau Dr. Königs-Albrecht,

      ich glaube nicht mehr, dass der „Reset“ gelingt. Rational begründen kann ich das (noch) nicht wirklich, jedenfalls nicht schlüssig… aber mir scheint ein bestimmter Umschlagpunkt erreicht bzw. überschritten zu sein.
      Dass auf uns alle schwere Zeiten zukommen, steht auf einem anderen Blatt.

      • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

        Liebe Tina Hansen,
        da stimme ich Ihnen zu. Die Ideen der selbsternannten Weltverbesserer werden scheitern. Keine Künstliche Intelligenz kann die geistige Potenz des Menschen auch nur annähernd ersetzen.
        Die Menschen werden gegen die geplante totale Überwachung aufstehen und ihre Freiheit verteidigen.
        Aber der Weg dorthin wird lang und steinig sein.
        Ich sehe in Blogs wie diesem eine Möglichkeit, unsere Mitmenschen wachsam und aufmerksam zu machen, damit sie mit uns den Kampf gegen die Fehlentwicklungen unserer Zeit aufnehmen.

        • S v B Antworten

          Dass ich selbst den letztendlichen Übergang in den Transhumanismus aller Voraussicht nach nicht mehr miterleben werde, erachte ich für mich persönlich als Gnade. Allerdings weist vieles, sehr vieles darauf hin, dass die Entwicklung genau in diese Richtung gehen könnte, ja wohl auch unaufhaltsam gehen wird. Die ersten Schritte sind doch längst schon gemacht. Und gegen diese zur Wehr gesetzt hat sich bislang keiner. Im Gegenteil, sie fallen unter die Rubrik fortschrittliche Segnungen unserer Zeit. Man wird sich noch wundern, wozu Algorithmen und generell KI schon heute „gut“ sind, aber noch viel mehr, wozu in Zukunft noch fähig sein werden. Für die meisten „Normalbürger“ (die „normalen Ottoverbraucher“, wie es ein guter italienischer Freund einmal ausdrückte) stellen die zu erwartenden Möglichkeiten der KI meist noch Bücher mit siegen Siegeln. Wenn man sich mit all dem aber auch nur etwas näher beschäftigt, stellt sich durchaus eine gewisse Beklemmung ein. Allerdings wird die Menschheit so allmählich und widerstandslos in das neue Zeitalter, den des Transhumanismus hineingleiten, dass von Ablehnung , geschweige denn aktivem Aufstand so gut wie nichts zu spüren sein wird. Sämtliche Transformationen im Laufe der Menschheitsgeschichte haben sich schließlich auf ähnliche Weise vollzogen, wenig dramatisch, ja fast unmerklich für deren jeweilige Zeitzeugen. Dass dies genau so weiter gehen wird, ist sicher. Und wenn uns heute vielleicht auch so manch erschreckender Gedanke an die Zukunft Kopfzerbrechen bereiten mag, so wird dies dereinst garantiert niemanden mehr interessieren.

  8. Achim Koester Antworten

    Für eine Umkehr ist es längst zu spät. Selbst wenn die westlichen Staaten, allen voran Deutschland, die Sanktionen gegen Russland aufheben würden, und NS2 in Betrieb nähmen, wäre die Inflation nicht aufzuhalten, denn die ist zum größten Teil durch die Geldpolitik der EZB und die überzogenen grünen Forderungen entstanden, die nicht nur die Erzeugerpreise in astronomische Höhen treiben, sondern auch die Transportkosten. Unverständlicherweise sind auch die Stromkosten explodiert, auch die der angeblich „100% erneuerbaren“, auf die Russland ja wohl keinen Einfluss hat.

    • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

      Es gibt Experten, die in den gepushten Krisen das Mittel sehen, um den kommenden Zusammenbruch unseres Wirtschaftssystems zu erklären und von ihrer eigenen Verantwortung abzulenken (Ernst Wolf). Wahrscheinlich werden wir erst durch das Tal der Tränen gehen müssen, um dann eine hoffentlich gerechte Weltordnung aufbauen zu können.

    • S v B Antworten

      Genauso ist das. Die Inflation geht zu nahezu 100 Prozent auf das Konto der wundersamen Geldvermehrung, sprich der EZB. Als diese gegen Ende letzten Jahres begann, sich immer deutlicher abzuzeichnen, musste sich er Bürger das unsägliche Geschwätz der Chefin anhören. Von wegen die Inflation sei eine Sache von maximal wenigen Monaten. Schon bald gehöre sie wieder der Vergangenheit an. Ja um Himmels willen, wer hat der Frau das damals überhaupt abgenommen? Wie man weiß, beherrscht man die Kunst der wundersamen Geldvermehrung in der deutschen Politik ebenso perfekt wie bei der EZB – Simsalabim, dreimal schwarzer Kater. Eine Kunst, deren Beherrschung mich oft gelb vor Neid werden lässt. – Zunehmend jagt einem der Blick in die Zukunft Schauer des Grusels über den Rücken. Ganz sicher auch, aber beileibe nicht alleine hervorgerufen durch die im Kontext mit dem Ukraine-Krieg entstandenen, massiven Probleme.

  9. H.K. Antworten

    Was „grün“ wirklich bedeutet, werden wir demnächst feststellen, wenn diese heute tatsächlich vom Bundestag gewählte „Kartoffel-Diskriminierungsbeauftrage“ ( o.s.ä. ) ihr Werk beginnt …

    • Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

      Wieder eine politische Entscheidung, bei der man sich an den Kopf fasst. Wie kann man eine solche Person, die sich selbst disqualifiziert hat, auf diesen Posten wählen?Was sind das für „Kartoffeln“, die nur um des Machterhalts willen, jede Fehlbesetzung durchwinken?
      Ich fasse es nicht!

      • H.K. Antworten

        Für mich ist es inzwischen logisch, daß, wenn eine bestimmte Partei sich GEGEN etwas oder jemanden ausspricht, die anderen „demokratischen“ Parteien selbstverständlich DAFÜR sind.

        Umgekehrt gilt das entsprechend.

        Hätten sich „die da“ FÜR diese „Dame“ ausgesprochen, wäre sie nicht mit Mehrheit gewählt worden.

        Im Prinzip müßten „die da“ also immer genau das Gegenteil von dem fordern, was sie wirklich wollen.

        • S v B Antworten

          Vermutlich liegen Sie nicht einmal daneben, lieber H.K. Schlimm nur, dass man inzwischen über solche Kinderspielchen nachzudenken beginnt.

          Übrigens1 – haben auch Sie das amüsante Gezerre um die NS1-Turbine aus, bzw. in Kanada verfolgt?

          Übrigens2 – dass sich Lawrow kurz nach seinem Auftritt in Nusa Dua auf dem Absatz umdrehen würde, hatte ich eigentlich erwartet. Ich halte den Mann ohnehin nicht für einen Anhänger Feministischer Außenpolitik (könnte mir durchaus vorstellen, dass sich unsere Außenministerin diesen Begriff samt Inhalt inzwischen hat urheberrechtlich schützen lassen). Las zudem irgendwo, dass Baerbock morgen Abend schon in der Promi-Location Sansibar zu Lindners Hochzeitsfeier erwartet wird. Na dann, viel Spaß!

          • H.K.

            „ … lieber H.K.“ ??

            Püh …

            Ich schmolle noch …

          • S v B

            Ach herrje, was muss, kann, darf ich nur tun, um wieder in den Kreis der erlauchten lucky few Aufnahme zu finden, auf welche der hochwohlgeborene H.K. die ewig wärmenden Strahlen seiner unendlichen Güte und Gnade herab scheinen lässt? Gütiger Himmel, sehen Sie denn nicht – ich re-inaktiere Canossa, und zwar ziemlich beeindruckend, wie ich glaube – nähere mich Ihnen unterwürfig auf Knien (in meinem Alter keine allzu eichte Übung mehr, das können Sie mir abnehmen). Mea culpa, mea maxima… Jetzt aber, geben Sie Ihrem Herzen einen Stoß!

          • H.K.

            „Canossa“ ??

            Ist das die Abkürzung für Cabanossi ??

            Na, ich will mal Links vor Rechts (er)gehen lassen …

            ( Sie wissen schon, daß Sie jetzt 2 Punkte in Flensburg haben, gelle ?! )

            So, und nun kommen Sie endlich wieder hoch !
            ( Moment, ich reiche meinen Arm … )

      • S v B Antworten

        Sie sind wahrlich nicht die einzige, die sich diesbezüglich um Fassung bemüht, werte Frau Dr. Königs-Albrecht. Dabei darf man davon ausgehen, dass eine solche Entscheidung in keinem, aber auch nicht einem anderen Land der Welt so getroffen worden wäre. Was will man sich in diesem Land eigentlich noch bieten lassen?

      • H.K. Antworten

        Heute ist in der Boulevard-Presse zu lesen, daß es dabei wohl um einen Deal der FDP mit den Grünen gegangen sei.

        Angeblich liebäugelt Herr Stamp aus NRW mit dem Posten eines „Migrationsbeauftragten“.
        Und der wäre wohl aussichtslos für ihn, wenn die FDP diese „Dame da“ nicht gewählt hätte.

        Somit wird auch verständlich, warum dieser „liberale“ Herr sich öffentlich für die Kartoffel-Liebhaberin eingesetzt hat.
        Und dabei hat er wohl gleichzeitig seiner Parteifeindin – ääh: -freundin Linda Teuteberg, die sich gegen die Wahl dieser Diskriminierungsbeauftragten ausgesprochen hat, noch kräftig eins mitgegeben.

        Ein weiterer Grund, bei der nächsten Wahl sein Kreuz bei den „Freien Demokraten“ zu machen …

        • S v B Antworten

          Ich habe gute Freunde, die inzwischen wirklich überkochen, weil sie nun endlich erkennen, dass nach der Wahl eben doch nicht vor der Wahl ist. Bei der FDP auch, bzw. schon gar nicht, wie sich immer mehr herausstellt. Na ja, wenigstens der Chef ist an diesem Wochenende mal so richtig happy.

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