Deutschland komplett irre: Eine Zusammenfassung…

„Relativ ruhige Lage am Flughafen Hamburg.“

So ist eine dpa-Meldung überschrieben, die soeben unsere Redaktion (TheGermanZ) erreichte. Und, liebe Leserinnen und Leser, das müssen Sie sich auf der Zunge zergehen lassen!

Die wichtigste Nachrichtenagentur Deutschlands meldet allen Ernstes, dass es heute mal RUHIG am Hamburger Flughafen ist und fügt hinzu, aber nur RELATIV. Ist das nicht irre? In was für Zeiten leben wir in Deutschland, wo es eine Nachricht ist, wenn mal etwas relativ ruhig ist? Was kommt als Nächstes? In der Ulrichstraße in Hamburg hat die Stromversorgung zwischen 14 und 16 Uhr relativ stabil funktioniert? Meistens? Also…quasi?

Sie denken vielleicht, ich übertreibe? Mitnichten!

Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) hat gestern erklärt, er schließe für den Fall eines Gas-Notstandes in der Hansestadt eine Begrenzung des Warmwassers für private Haushalte nicht aus.

Auch das lesen Sie bitte ein zweites Mal ganz in Ruhe durch und setzen dann einen frischen Kaffee auf!

Eine Begrenzung des Warmwassers in Hamburg… spontan fällt mir Nordkorea ein, wo bei Einbruch der Dunkelheit bis zum Sonnenaufgang der Strom in weiten Teilen des Landes abgestellt wird – außer im Privatkino von Kim Jong Un und bei den Atomraketen, versteht sich.

Energie ist knapp und wird bald zum Luxusgut. Baden – wie früher – nur noch samstags, und dann die ganze Familie hintereinander mit demselben Wasser. Im besten Deutschland aller Zeiten, Im Jahr 2022. Ernsthaft?

Nun könnten Sie sagen: Ja, da ist aber dieser Krieg und Russland liefert nicht mehr. Aber das ist nur ein vergleichsweise kleiner Teil der Wahrheit. Und deshalb hier noch einmal das ganze Bild:

1.Wir hätten uns bei der Energieversorgung unseres Landes niemals so umfassend auf Lieferungen aus Russland verlassen dürfen. Und – für die, die jetzt kommen und behaupten, ich habe etwas gegen Putins Paradies – wir hätten auch niemals von irgendwem anders abhängig werden dürfen, nicht von den USA, nicht von Katar und nicht von Norwegen. Wir sollten überhaupt nicht von einem anderen Staat abhängig sein. Von keinem.

2. Wann wird eigentlich aufgearbeitet, wie es dazu kommen konnte? War es nur die ideologische Besoffenheit des grünen Juste Milieus, das das Klima durch den Ausstieg aus Kohle- und Kernkraft retten will? Oder war da Korruption im Spiel? Ein deutscher Bundeskanzler, der direkt nach Ausscheiden aus dem Amt einen Millionen-Job bei einem russischen Energieversorger übernimmt und dafür sorgt, dass Nord Stream 2 gegen massive Bedenken osteuropäischer Staaten aber auch kluger deutscher Politiker durchgeboxt wurde. Und Frau Kanzlerin höchstpersönlich zerstreute dann die letzten Widerstände beim Tee mit dem großen Bruder im Weißen Haus?

Und was ist eigentlich mit Manuela Schwesig, die mit ihrem Genossen Gerd die Strategie entwarf und mit Millionen von Gazprom eine „Umweltstiftung“ gründete, um Sanktionen der Vereinigten Staaten gegen Unternehmen zu unterlaufen, die an Nord Stream 2 mitbauten? Diese Frau hat  Mecklenburg-Vorpommern und unserem Land Schaden bereitet, persönlich verantwortlich. Sie hat unseren wichtigsten Verbündeten hintergangen und osteuropäische Länder vor den Kopf gestoßen. Und jetzt regiert sie einfach als Ministerpräsidentin so weiter? Dumm gelaufen? Reicht das?

Natürlich kann ich das nicht beweisen, aber ich bin sicher, dass in diesem ganzen Setting um Nord Stream 2 Korruption im Spiel gewesen ist. Da wird es Konten irgendwo auf den Welt geben, wo viel Geld – und nicht Rubel – liegt und nur eine Nummer draufsteht. Was macht eigentlich unser Bundesnachrichtendienst (BND) beruflich?

3. Und wie lösen wir nun das deutsche Energieproblem? Das ist vergleichsweise einfach, wenn man die ökoideologischen Scheuklappen absetzt. Im Boden Niedersachsens sind gigantische Erdgasvorräte, deren Förderung mittels Fracking in weniger als einem Jahr anlaufen könnte. In Schleswig-Holstein, Thüringen und Bayern steckt auch Gas in der Erde – insgesamt 32 Milliarden Kubikmeter. In Deutschland vorhanden, mittels sauberer Fracking-Verfahren zu fördern. Und wir machen es nicht, weil die Grünen sagen, das ist böse.

In Deutschland laufen bis Jahresende noch drei Atomkraftwerke, vor ein paar Monaten wurden drei abgeschaltet. In unseren europäischen Partnerländern ringsherum werden Atomkraftwerke gebaut, neu, sicher, die sauberen und bezahlbaren Strom erzeugen. Wenn bei uns der Wind nicht ausreichend bläst und die Sonne nicht durch die Wolken dringt, dann kaufen wir bei anderen Ländern Atomstrom – das ist doch alles nur noch irre.

Meine Idee als böser, böser Rechtspopulist:

Erdgas mittels Fracking selbst fördern!

Restlaufzeiten der drei aktuellen AKWs verlängern!

Die drei abgeschalteten AKWs aus dem vergangenen Jahr wieder hochfahren und betreiben!

Und damit beginnen, neue Atomkraftwerke zu planen und zu bauen in Deutschland. Das dauert ja bei uns immer ein bisschen länger als anderswo, also jetzt anfangen! Und wenn die anlaufen, schalten wir die alten einfach ab. Punkt.

Das einzige Problem: Was machen wir mit den Grünen? Die sind nämlich das größte Hemmnis für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung unseres Landes….

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Dieser Artikel wurde 49 mal kommentiert

  1. Tina Hansen Antworten

    Das einzige Problem: Was machen wir mit den Grünen?

    … und mit den Scharen ihrer Wähler*innen…

  2. Kasimir Kobielusz Antworten

    Was machen wir mit den Grünen und ihrer Wähler? Auf den Mars (Mond ist zu nah) abschieben.

  3. H.K. Antworten

    Wenn irgendwo in diesem Land auch nur der Gedanke ans „fracking“ konkretisiert werden sollte, wäre mit Sicherheit die von unseren Geldern ( natürlich gerne ) bezahlte „Deutsche Umwelthilfe“ an vorderster Front mit „Last Generation“ und „FFF“ auf den Straßen.

    Wenn irgendwo in diesem Land auch nur der Gedanke an „( neue oder alte ) böse Atomkraftwerke“ konkretisiert werden sollte, wäre mit Sicherheit die von unseren Geldern ( natürlich gerne ) bezahlte „Deutsche Umwelthilfe“ an vorderster Front mit „Last Generation“ und „FFF“ auf den Straßen.

    Wenn irgendwo in diesem Land auch nur der Gedanke an „Laufzeitverlängerung von Kohlekraftwerken“ konkretisiert werden sollte, wäre mit Sicherheit die von unseren Geldern ( natürlich gerne ) bezahlte „Deutsche Umwelthilfe“ an vorderster Front mit „Last Generation“ und „FFF“ auf den Straßen.

    Also, egal was und wie: Unsere „Klimaführer*/-/:/_/Innen“ wollen, daß es kalt und dunkel wird in diesem Land.

    Eine andere logische oder halbwegs vernünftige Erklärung fällt mir für diesen ideologischen Unsinn nicht ein.

    Und die „Freien“ Demokraten nicken alles ab.

    • Alexander Droste Antworten

      Wohl dem, der einen Garten hat und Regen in Tonnen sammeln kann. Mit einem Feuerchen, kann man schon mal Badewasser warm machen. Einmal im Monat versteht sich, weil es regnet ja kaum noch.

      Wohl dem, der einen Garten hat und ein wenig mehr als 400 qm. Der kann sich immerhin in den warmen 7 Monaten etwas Essbares anpflanzen, wie z.B. Brennnesseln und Löwenzahn. Aber er sollte das schützen mit Stacheldraht, man weiß ja nie.

      Wohl dem, der einen Garten hat und die dafür nützlichen (Hand-) Werkzeuge. Benzinbetriebene Geräte nützen da nichts, weil kein Benzin oder höchsten in Gold aufgewogen. Damit kann man dann nach Berlin pilgern, natürlich zu Fuß oder maximal zu Ross. Da verbünden wir uns mit den Russen. Die haben immerhin noch Benzin und Diesel. Dann treiben wir dieses güllegrüne Volk, das sich so wichtig und klug findet, in den von ihnen geplanten Wassergraben um den Reichstag und schütten ihn zu, mit dem Müll von Coronakult.

      Haha! Ich kann Hassrede! Alles Satire, von der Kunstfreiheit gedeckt.

      Jetzt ganz ehrlich: Es ist doch so wunderbar! Zurück zur Natur! In Tipis leben und im Park nach Wurzeln graben. Geheizt wird mit Kuscheln. Weil Feuer machen produziert zu viel Feinstaub. Gewaschen und gebadet wird dann nur im Sommer. Und Karl Lauterbach gibt Masken aus gegen die Ansteckungsgefahr von möglicherweise auftretenden Krankheiten.

      • H.K. Antworten

        Mir fällt im Zusammenhang mit Blackout u.a. immer die Omi im 12. Stock des Hochhauses ein …

        • Konrad Kugler Antworten

          Als Ganzheitlich Denkender habe ich mir die Situation während eines Blackouts für Hochhausbewohner schon einmal vorgestellt. Das allerschlimmste ist die zusammenbrechende Wasserversorgung. Keine Klospülung.

          • H.K.

            Und meine legendäre Omi aus dem 12. Stock hat ihren Wasserkasten und den Apfelsaft im Keller stehen – und abends Durst …

            Die Leute haben gar keine Ahnung, was da auf uns zukommt …

  4. GJ Antworten

    Und während wir auf kalt, dunkel und Nudelknappheit und Co eingeschworen werden, geht die irreguläre Migrationspolitik munter weiter, gepaart mit immer mehr Abschiebungsverhinderungspolitik. Die Grünen können ja gerne in den Asylunterkünften und bitte ohne Personenschutz täglich aushandeln, daß es nur noch manchmal und zudem nur kaltes Wasser gibt und nur noch billigstmögliche dünne Suppen, am besten kalt, weil das ihrer grünen Agenda für die gesamte Bevölkerung entspricht. Vielleicht schmälert das dann indirekt die massenhafte Sekundärmigration aus anderen EU-Ländern von Menschen, die dort bereits internationalen Schutz haben aber keinen Zugang zu einem Sozialsystem wie hier. Erst wenn es hier klamm genug ist, urteilt so mancher Richter vielleicht wieder, daß eine Ausreise zurück nach Griechenland oder Italien zumutbar erscheine. Vielleicht käme dann auch der politische Wille, Ausreisepflichtige nicht mehr zu alimentieren? Könnte ja sein?

  5. Angelika Antworten

    Ich habe keine Ahnung. Aber ich vermute, am einfachsten wäre es einfach die Kraftwerke, die bisher liefen, wieder hochzufahren, wenn sie noch nicht abgerissen wurden. Egal, ob nun Atom- oder Kohlekraftwerke.
    Aber das Hauptproblem ist das Klima-Narrativ. Klimarettung ist eine jahrelange Besessenheit geworden, die nicht abgelegt werden kann.
    Putin hat sich in den Krieg gestürzt und kann ihn nicht beenden. Sie erzählen seit Jahren/Jahrzehnten in jeder Sendung, wie wichtig das Klimaretten ist. Da können sie nicht aufhören, bevor das Land am Boden liegt.
    Und das absolut Witzige ist: Selbst wenn die BRD irgendwann so fertig ist, dass man klammheimlich mit der Klimaerzählung aufhört, weil jeder andere Probleme hat, wird man irgendein anderes Thema finden, das absolut absolut wichtig ist. Und alle werden sich in dieses „Problem“ reinsteigern.
    Politik ist Trash. Medien sind Trash.

    • H.K. Antworten

      Früher sagte man „und jeden Tag wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben“ …

      Solange es jeden Tag einen neuen Aufreger gibt, egal was, redet keiner mehr über die Sau von letzter Woche …

  6. Querdenker Antworten

    Nur durch Schaden werden fanatische Menschen klug. Wir müssen zuerst einen mindestens einwöchigen Blackout überstehen. Ohne Strom öffnen sich die Türen der Supermärkte nicht, es funktioniert keine Kasse und damit keine Lebensmittel. Ohne Strom funktioniert keine Pumpe im Wasserwerk oder an der Tankstelle. Ohne Strom funktioniert keine moderne Heizung. Ohne Strom gibt es kein Telefon, Handy, Facebook, Twitter und Co. Die Liste könnte ich noch seitenlang fortsetzen, das einzige was wir können, wäre uns gegenseitig auf den Wecker fallen und vor Langeweile in der Nase bohren. Wenn der Blackout in diese einen Woche mehr Leben als Corona gefordert hat, dann erst sind grün/linke Dogmatiker in Politik und Medien sowie deren Sympathisanten reif für Atomstrom und Fracking.

    • Alexander Droste Antworten

      Grün/linke Dogmatiker sind nie irgendetwas schuld.
      Ich bin schuld und Sie, weil wir Wasser und Strom verwenden. Putin ist schuld, weil wir sein Gas nicht wollen. Der Ami ist nicht schuld, irgend ein Migrant natürlich auch nicht. Dafür aber ich und Sie, weil wir weiß, hetero und vor allem deutsch sind. Egal, was wir dagegen einwenden, der Shitstorm inklusive Morddrohungen ist uns sicher (siehe Neverforgetniki). Weil das ja nicht rechts ist, ist das auch nicht schlimm.

  7. GJ Antworten

    In Berlin wurde ein Vortrag einer Biologie-Doktorandin an der Humboldt-Universität abgesagt wegen Sicherheitsbedenken. Thema : warum es nur 2 Geschlechter gibt. Wegen angekündigter Proteste linker terrorisierender Aktivist*/_Innen. Armes Deutschland

    • H.K. Antworten

      Nein, völlig richtig !

      Wir sollten in diesem Land ALLES vermeiden, absagen, verbieten, umbenennen etc, was IRGEND JEMANDEN in dieser Welt, also nicht nur auf diesem Planeten, evtl. vielleicht ggf, u.U. auch nur andeutungsweise diskriminieren könnte – und das sollten wir ERNST nehmen und nicht nur auf die Spezies Mensch beschränken – egal ob weiß, blau, grün, gelb, hellbraun, dunkelrot ( wie Engländer im Sommer ), mittellila, fast schwarz sowie ggf. getupft, gestreift, kariert ( auch klein- ), insbesondere auch LGBTQIRTWLKWAKW, trans, rücktrans, rückrücktrans – hab ich jemand*/-/:/_/In vergessen ?

      Ach ja: gilt natürlich alles nur für Geimpt*/-/:/_/Innen bzw. zumindest Impfwillig*/-/:/_/Innen…

      Egal.

      ES LEBE DIE DEIWERSITTI IM BESTEN DEUTSCHLAND, DAS WIR JEMALS HATTEN !

    • H.K. Antworten

      Übrigens:

      Sogar der „Zeitung mit den vier Buchstaben“ ist heute abend die Angelegenheit einen ausführlichen, eindeutigen Artikel wert:

      „Radikale Aktivisten verhindern, dass Biologin einen Vortrag hält

      Die Humboldts würden sich im Grabe umdrehen !“

      ( VOR der Bezahlschranke ).

    • H.K. Antworten

      Focus online berichtet heute

      „Humboldt-Universität sagt Geschlechter-Vortrag kurzerhand ab – Ministerin ist entsetzt“.

      „ Eine Biologin wollte an der Humboldt-Uni einen Vortrag über die Geschlechter halten. Doch weil der „Arbeitskreis kritischer Jurist*innen an der Humboldt Uni Berlin“ zu Protesten aufgerufen hatte, sagten die Veranstalter den Vortrag kurzfristig ab.
      Kein Platz für wissenschaftlichen Diskurs? Die Humboldt-Uni in Berlin hat vor der „Langen Nacht der Wissenschaften 2022“ den Vortrag einer Wissenschaftlerin kurzfristig abgesagt. Geplant gewesen war ein Vortrag der Biologin und Doktorandin an der Uni, Marie-Luise Vollbrecht, mit dem Titel: „Geschlecht ist nicht gleich Geschlecht. Sex, Gender und warum es in der Biologie nur zwei Geschlechter gibt.“

      Doch der Vortrag wurde am Samstagnachmittag von der Uni abgesagt – aus Sicherheitsgründen, wie die Veranstalter mitteilten. Das berichtet die „ BZ “.

      Denn: Der „Arbeitskreis kritischer Jurist*innen an der Humboldt Uni Berlin“ (AKJ) hatte für Samstagnachmittag spontan zu einer Demonstration vor dem Hauptgebäude der Humboldt-Universität aufgerufen. Sie werfen der Biologin Transfeindlichkeit vor. „Geschlossen gegen Trans*feindlichkeit – Keine Bühne für die Co-Autorin von Statements einer ‚Biologischen Realität der Zweigeschlechtlichkeit“ und ‚woker Trans-Ideologie'“, hieß es in dem Demo-Aufruf. Und weiter: „An unserer Uni gibt es keinen Platz für Queerfeindlichkeit. Wir sehen uns auf der Straße!“

      Zitat Ende.
      ( Quelle: Focus online 03.07.2022 14:38 )

      Das Brisante daran ist m.E., daß diese „Aktivist*/-/:/_/Innen“ demnächst alle Jurist*/-/:/_/Innen sind und demzufolge „Recht sprechen“ bzw. auslegen und damit erheblichen Einfluß auf die Juristerei in unserem Land haben.

      Ein Schelm, wer Böses dabei denkt …

      Aber zumindest ist unsere freidemokratische Bundesbildungsministerin ja wenigstens „entsetzt“ …

  8. Wolfgang Andreas Antworten

    Wenn hier über Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit diskutiert wird, dürfen wir die Kohle nicht vergessen. Da haben wir noch genug. Aus Kohle kann man schließlich fast alles machen und das Wasser wird man wohl aus den von profitgierigen Kohleimporteuren eingesumpften Zechen wieder herausbekommen! Glück auf! – Und was noch in diesem Zusammenhang des „irren Landes“ zu sagen wäre: Unseren technologischen Goldesel, den Transrapid haben wir an China verscherbelt, Müntefering ( „zu teuer“) und Herr Schröder machte das Geschäftliche und 2000 (?) die Jungfernfahrt in China mit. Wer sagt denn immer noch, daß Sarrazin ein Verschwörer ist…?

  9. H.K. Antworten

    „Blackout-Alarm in Deutschland

    Regierung rät zu Notstromaggregaten

    … und Hamburg plant schon Warmwasser-Rationierung“

    meldet die „Zeitung mit den vier Buchstaben“

    Ich zitiere – „mit Erlaubnis des Herrn Präsidenten“:

    „Deutschland bereitet sich auf einen Blackout vor.
    CSU-Gesundheitsexperte Stephan Pilsinger (35) fragte im Wirtschaftsministerium von Robert Habeck (52, Grüne) nach Notfall-Plänen.
    ► Im Antwort-Schreiben eines Staatssekretärs (liegt BILD vor) heißt es: „Im Falle einer Mangellage bei Gas oder Strom übernimmt die Bundesnetzagentur (…) die Funktion des Bundeslastverteilers. Ihr obliegt dann in enger Abstimmung mit den Netzbetreibern die Verteilung von Gas oder Strom.“
    Das seien „immer Einzelfallentscheidungen“. Heißt: Es gibt keine „Abschaltreihenfolge“, zum Beispiel zum Schutz des Gesundheitswesens.

    Das Habeck-Ministerium empfiehlt „die Ausstattung mit Notstrom-Aggregaten, insbesondere für Betreiber von kritischer Infrastruktur“. Überbrückungszeit: 72 Stunden.
    ► Pilsinger ist entsetzt: „Dass die Regierung die Anschaffung von Notstrom-Aggregaten empfiehlt, ist ein Offenbarungseid.“ In dieser Krisenzeit müssten umgehend die Akw-Laufzeiten verlängert werden.

    In Hamburg bereitet man sich auf einen Energie-Notstand vor
    Umweltsenator Jens Kerstan (56, Grüne) hat für den Fall eines Gas-Notstandes in der Hansestadt eine Begrenzung der Warmwasser-Mengen für private Haushalte angekündigt.
    „In einer akuten Gas-Mangellage könnte warmes Wasser in einem Notfall nur zu bestimmten Tageszeiten zur Verfügung gestellt werden“, sagte Kerstan der „Welt am Sonntag“.
    Auch eine „generelle Absenkung der maximalen Raumtemperatur im Fernwärmenetz“ käme in Betracht.

    Ofen-Bauer am Limit
    Auch Kamin- und Holzöfen sind wegen der Energie-Angst bundesweit Mangelware geworden.
    Ofen-Bauer und Installateure können sich vor Aufträgen besorgter Kunden kaum retten, die eine zusätzliche Heizmöglichkeit in Haus oder Wohnung einbauen wollen.
    „Mit Ausbruch des Krieges ist die Nachfrage explodiert“, sagte ein Sprecher des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK).“

    Zitat Ende.
    ( Quelle: BILD, 02.07.2022 17:40 )

  10. KJBKrefeld Antworten

    1076 habe ich mein Haus gebaut und mich für die Beheizung durch eine Wärmepumpe entschieden. Das war damals noch sensationell modern aber machbar, Das Haus mußte entsprechend isoliert werden und ich brauchte einen Entnahme- und enen Schluckbrunnen für Grundwasser, dem über einen Kompuessorkreislauf die Wärme für die Hausbeheizung entzogem witd. Das entsprechende Medium im Kompressor – das sog. Kühlmittel – beträgt 3 kg ! ! ! 1990 mußte ich die Ursprungsanlage durch eine modernje Amlage ersetzen, die bis heute einwandftrei läuft ! Leider muß das Kühlmittrel s.o. nachgefüllt werden. Das notwendige Kühlmitte wurde seitens der EU aus „Klimaschutzgründen“ verboten., Ein EU konformes Kühlmittel läßr sich leider in meiner Anlage nicht einsetzen ! D.h. ich muß meine Anlage durch eine neue ersetzen ! Ene Investition von mindestens 12000 € plus MWSt. Nur leider ist die Nachfrage nach Wärmepumpen derzeit so groß, daß ich mehrere Monate auf ein Angebot warten muß
    Ich müßte eigentlich die „Grünen“ wählen, aber diese „Traumtänzer“ sind für mich genauso unwählbar wie 1933 die Nazis. Beides sind oder waren Parteien, die auf einer selbsterzeugten Ideologie basieren. Ihre Wähler lassen sich blenden , da sie ihren Kopf nur zun Essen, aber keinesfalls zum Denken verwenden, Wenn sie den Staat dann an die Wand gefahren haben, fragen ihre Wähler dann ganz entsetzt: “ Wie konnte das nur passieren?“
    Mit anderen Worten: “ Wer heute grün wählt, hätte 1933 die Nazis gewählt !“

  11. S v B Antworten

    Aha, allmählich sickert die Kunde auch bei Deutschlands Bürgerschaft einigermaßen flächendeckend ein. Puh, das hat aber ganz schön lange gedauert. In Massen ist man den grünen Zukunftsvisionen auf den Leim gegangen. Und das wahrhaftig nicht nur in grünen Wählerkreisen. Man darf getrost davon ausgehen, dass auch viele Wähler anderer Parteien sich von den dramatischen grünen Weltuntergangs-Szenarien aufgrund des „menschengemachten Klimawandels“ haben beeindrucken und vereinnahmen lassen. Die Quittung ließ nicht lange auf sich warten.

    Gerade gestern musste ich mit Schrecken lesen, dass mein Plan, einen Holzofen aufzustellen, mit welchem ich Teile der Wohnung heizen und notfalls auch einen Topf Heißwasser (wahlweise für ein Süppchen oder für etwas Warmwasser zur Körperpflege) zubereiten könnte, hinfällig ist. Bereits Anfang des Jahres hatte ich mich mit dieser Idee getragen (ein entsprechender Kamin wäre vorhanden – gewesen), aber jetzt sind sowohl die Kaminöfen als auch das dafür benötigte Heizmaterial (Brennholz) nicht nur deutschland-, sondern gar europaweit, ausverkauft. Wer zuerst kommt, mahlt eben nach wie vor zuerst. Auch für die Anschaffung von Gaskartuschen dürfte es nun schon zu spät sein. Ohnehin keine besonders gute Idee, da eine gesetzliche Vorgabe bestimmt, dass nur eine sehr beschränkte Anzahl von Kartuschen von Privathaushalten vorgehalten werden darf. Dennoch wären bzw. sind Gaskartuschen wohl auch schon längst ausverkauft. Man kann wohl darauf zählen, dass in diesem Lande auch in Zeiten größter Not alle gesetzlichen Bestimmungen (ja, auch die die Umwelt betreffenden) von der Bevölkerung akribisch eingehalten werden.

    Ach ja, auch den Neu-Prepper, der zu spät kommt, betraft eben wieder einmal das Leben. Oder Habeck und Co. Allerdings hatte ich ohnehin von Anfang an die Befürchtung, dass die Freude an einem Kaminofen nicht lange währen könnte, da man grünerseits bekanntlich dazu neigt, immer strengere Abgaswerte für jegliche Form von Heizanlagen zu fordern. Demnach hatte ich gleich die Sorge, dass der Betrieb meines nun eben doch nicht gekauften Holzofens schon bald von Gesetzes wegen untersagt werden könnte. Und zwar strengstens. Von wegen Feinstaub und auch so.

    Die Befürchtung, dass es von offizieller Seite demnächst strenge Reglements, ja Eingriffe bzw. Kontrollen, bezüglich zulässiger Wohnungstemperaturen geben könnte, trieb mich schon vor Wochen um. Entsprechend hatte ich dies hier im Blog oder anderswo schon thematisiert. Nun scheint sich meine düstere Vorahnung leider zu bestätigen. Und wenn das alles so weiter geht, wird es dabei ganz sicher nicht bleiben. Bleibt abzuwarten, ob es zu dem von Björn Höcke schon vor etlichen Monaten schlimmstenfalls zu befürchtenden Zivilisationsbruch kommen könnte. Schließlich verändern Dunkelheit und Kälte die Menschen; dies vermutlich grundlegend, und gewiss nicht zum Besseren. Vor allem dann, wenn der völlig ungewohnte und schon bald als schier unerträglich empfundene Missstand als zu lange empfunden wird. Wobei das Zulange bereits nach nur einigen wenigen Tagen eintritt.

    Der allmähliche Niedergang Deutschlands wird bekanntlich auch in diesem Blog schon seit längerem diskutiert. Dass dieser sich nun aber regelrecht galoppierend vollzieht, hätte wohl selbst der Pessimistischste nicht für möglich gehalten. Zweifellos mehren sich die Zeichen dafür, dass das Land ins Chaos driftet. Dennoch bleibt mir ein Funken Hoffnung, dass ich Unrecht habe.

  12. H.K. Antworten

    Ein dunkles, kaltes Deutschland, in dem aufgrund eben dieser Umstände nicht nur totale Verunsicherung, sondern auch Chaos, Hilflosigkeit und Kriminalität herrschen, wäre ein gefundenes Fressen für Herrn Putin.

    Die Wohnungen kalt, die Wirtschaft danieder.

    Die „Leading Nation“ in Europa organisatorisch, moralisch und auch wehrhaft ( ha ha ) am Boden.

    Sein Schoßhündchen aus Belarus droht bereits nicht nur deutschen, sondern europäischen ( Haupt-) Städten mit Raketenangriffen.

    Unsere links-grüne Ideologie-Elite kapiert nichts.

    Hope for the best, but prepare for the worst …

    • S v B Antworten

      „Ein dunkles, kaltes Deutschland…“ – ist dies nicht just das Deutschland, sprich Germania, welches schon die römischen Legionen vor 2 Jahrtausenden so sehr fürchteten? Und weil sie in Germania bitterlich froren, haben die Römer wo immer sie konnten, nach Thermalwasser gebuddelt. Erfolgreich, wie man noch heute feststellen kann. Tja, vielleicht wäre eine Auswanderung nach, sagen wir, Süditalien tatsächlich eine Option?

      Ganz nebenbei: ich bin tatsächlich eine Befürworterin von Erdwärme. Meine Güte, die ganze Menschheit tummelt sich auf einer riesigen, schier irrsinnig heißen Masse herum. Nur 80 cm unter unseren Füßen beginnen in unseren Breiten die frostfreien Schichten. Weiter unten wird‘ es kontinuierlich wärmer. Da müsste doch bezüglich Wärmegewinnung „eine Unmenge „drin“ sein, oder? Ausgeschöpft wurden diese Möglichkeiten bisher nie. Eine unverzeihliche Unterlassung, gerade im Hinblick auf die gegenwärtige Situation. Photovoltaik plus Erdwärme, für mich eine erstrebenswerte Kombination. Wo möglich, versteht sich.

      • H.K. Antworten

        Süditalien – ach, da kommen viele Erinnerungen hervor.

        Die Gegend, die Leute, das Essen ( und Trinken ), die Lebensart – ich könnte mich dran gewöhnen – wäre da nicht „La Familia“ …

        Bei Erdwärme & Co kann ich gar nicht mitreden.

        ich denke aber, daß unsere energetische Zukunft wohl kaum in zigtausenden Vogel- und Insektenschreddermaschinen liegen kann.

        Übrigens genausowenig wie unsere Mobilität zukünftig nur aus E-Fahrzeugen besten kann. Wer will schon ein abgefackeltes Eigenheim wegen einer explodierten Batterie.
        Von brennenden Fahrzeugen auf der Autobahn gar nicht zu reden.

        Aber: Hauptsache grün und „Klima !!!“

        • S v B Antworten

          Welche klugen und vorausschauenden Lösungen erwarten Sie von einer (nun) Regierungspartei, die Spitzenpolitiker gebiert, welche u. a. Strom in den Netzen zu speichern gedenkt und in Afrika massenhaft Kobold für deutsche Autobatterien abbauen lassen will. Noch Fragen, Kienzle?

          • H.K.

            Hauser, Sie haben den Kopf wieder mal auf den Nagel getroffen.

            Das ist ja auch der Grund, warum unsere „Bachelorette“-, „Dschungelcamp“-, „Wer-weiß-denn-sowas“-Gesellschaft Borbaeck, Heback & Co so toll findet …

            🌈🌈🌈

  13. Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

    Inzwischen habe ich den Eindruck, daß gewisse Kreise mit dem sich ausbreitenden Chaos ganz zufrieden sind. In etlichen Publikationen werden die Ziele für eine „neue“ Welt und „verbesserte“ Menschen genannt (Klaus Schwab, Yuval Harari). Aber wer liest die schon. „Mein Kampf“ wurde auch nicht gelesen.

    Jahrelang wurde das Märchen vom menschengemachten Klimawandel erzählt und die „guten“ Politiker in Deutschland sorgen schon seit langem dafür, daß die Welt erkennt, wie wichtig die Vogelschreddermaschinen sind und daß man auf brachliegenden Feldern Strom anbauen kann.
    Zwar wird man vom Strom nicht satt, aber Bill Gates kauft in den USA große Flächen auf und wird uns dann statt mit „Impfseren“ mit Bio-Getreide erfreuen. In den Niederlanden wurden die Bauern von ihrer Ministerin für „Natur und Stickstoff (!)“ informiert, daß 30% der Höfe stillgelegt werden, um die Stickstoffbelastung zu verringern. Da können wir dann noch ein paar weitere Krokodilstränen vergiessen, weil die Kinder in Afrika an Hunger sterben.

    Dann entdeckte man, wie gut man durch Panikerzeugung wegen eines Virus eine ganze Bevölkerung bis auf einige Schwurbler, die man flugs in die rechte Ecke stellte, zu einem Volk von Untertanen machen konnte, das jede Lüge, jeden Unsinn und jeden Verstoß gegen die Grundrechte klaglos erträgt. Diese Geschichte war ebenfalls von langer Hand vorbereitet und bereits mit der Schweinegrippe erprobt. Sie hat dazu geführt, daß Milliarden Menschen mit experimentellen Substanzen gespritzt wurden, die unter anderen Umständen gerade von den „gesundheitsbewußten“ Grünen vehement abgelehnt worden wären. (Genveränderte Lebensmittel – ih bäh!). Bis heute weiß niemand zu welchen Auswirkungen dieses Zeug führen wird, und so soll es bleiben, denn vom „Impfen“ sollen wir nicht mehr loskommen.

    Den sich abzeichnenden Konflikt mit Rußland hat man sehenden Auges seit 2014 schwelen lassen und steht jetzt vor den Scherben der Politik. Ich hatte nicht den Eindruck, daß ernsthaft verhandelt wurde. Dafür wurden dann aber flugs ohne Sinn und Verstand Sanktionspakete geschnürt, die uns jetzt auf die Füße fallen. Wir können nur hoffen, daß die Lage nicht noch weiter eskaliert. Es wird ja schon von taktischen Atomwaffen geschwurbelt.

    Was für eine Katastrophe!
    Aber es sieht nicht nach einem Umdenken aus, eher nach „Gestern standen wir am Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter!“.

    • S v B Antworten

      Sie sagen es, werte Frau Dr. Königs-Albrecht. Aber wie Sie habe auch ich „meinen Schwab“ sowie die beiden dicken Wälzer Hararis (Sapiens und Homo Deus, sogar im Original) gelesen. Hararis Werke (sein drittes fand ich ziemlich flach) kamen mir damals eigentlich sehr vernünftig vor. Zu erfahren, dass der gute Mann nun ebenfalls dem Schwabschen Davoser Thinktank angehört, hat mich deshalb doch einigermaßen erstaunt, ja befremdet. So kann man. sich also irren. Man möchte annehmen, dass Harari der Riesen-Verlockung, sich auch zu den großen Impulsgebern, vielleicht Machern, in der Welt zählen zu dürfen, einfach nicht widerstehen konnte. – Angesichts der jüngsten Entwicklungen im Lande könnte das Werk eines – vielleicht nicht nur, aber hauptsächlich gewiss aufgrund seiner wahrhaftig inakzeptablen antisemitischen Äußerungen zu recht – auf breiter Front gecancelten Mannes wieder an Aktualität gewinnen. Der Titel: Der grüne Kommunismus – die Diktatur der Minderheiten. Der Autor: Wolfgang Gedeon. Obwohl dessen antisemitische Haltung selbstverständlich total abzulehnen ist, beschreibt er die Grünen, ihre An- und Absichten sowie ihr Tun schon 2012 erstaunlich zutreffend. Eben fast so, als hätte er’s geahnt…

      • H.K. Antworten

        Wie liest man(m) das Buch z.B. eines Herrn Schwab, ohne ihn durch den Kauf noch reicher zu machen ?

        • Tina Hansen Antworten

          SvB fragen. Wie sie hier mal schrieb, hat sie das Reset-Buch gekauft. Soll ziemlich schlecht sein. Ausleihen, kopieren, ggf. auch einscannen (lassen), sofern entsprechende Technik vorhanden ist.
          Ich schenke mir diese Davoser Jungs allerdings gänzlich. Selbst ICH – eine rechtsextreme Corona-Schwurblerin der ersten Stunde! – hatte die Transhumanismus-Geschichte lange ins Reich der Gruselmärchen und Verschwörungslegenden verwiesen, bis ich schockartig feststellen musste, dass sie wohl wahr sind.

          • H.K.

            Ich war lange, sehr lange, ein Gegner von Schwarzsehern und Verschwörungstheoretikern oder besser: ich habe sie nicht für voll genommen.

            Mittlerweile ändert sich meine Meinung …
            Auch daß Putin dieses Land und seine Lebensform verachtet, kann ich sogar ein bißchen nachvollziehen.

            Hätte ich auch nie gedacht …

            Alles ist nur noch obergaga, nichts funktioniert mehr, Recht und Ordnung liegen auf dem Müllhaufen der Geschichte, die Wirtschaft steht kurz vor dem Kollaps, die Privathaushalte vor einem dunklen, kalten Herbst/ Winter – aber Hauptsache, wir retten das Klima und die ganze Welt.

        • S v B Antworten

          Bin mit Riesenanlauf und einem gewaltigen Satz über meinen Schatten gesprungen, liebe H.K. Das können Sie mir glauben. Und irgendwie wollte ich mir selbst dann doch mal ein etwas fundierteres Urteil bilden können. Die Ausgabe fand ich deshalb unumgänglich, wert im eigentlichen Sinne war sie es nicht.

          • H.K.

            Inzwischen bin ich fast sicher, daß das Beklagen der „Überbevölkerung“ einerseits und die – zumindest in den meisten westlichen Ländern geforderte – Abtreibungsfreigabe sowie das geradezu mantra-artig gepredigte und gepriesene LGBTIQXYZ- und Regenbogenfahnen-Streben in direktem Zusammenhang miteinander stehen.

            Aber wahrscheinlich auch nur Verschwörungstheorie …

  14. .TS. Antworten

    Da ist er wieder, der ewige Traum (Selbstbetrug?) von der Zukunftsenergie aus der Kernkraft.

    Die bestehenden Kraftwerke im Rahmen ihrer technischen Tauglichkeit noch einige Zeit weiter zu nutzen ist sicher sinvoll, aber mittlerweile stand sogar schon in der Tageszeitung daß es von Seiten der Politik noch keinerlei Interesse gab überhaupt herauszufinden ob, wie lange und unter welchen Bedingungen das den Betreibern möglich sei.

    Längerfristig bräuchte man aber Ersatz- und Neubauten, und da ist die Frage wer diese liefert: Siemens fällt fast nur noch durch strategisches Geschacher als durch Fokus auf Ingenieurarbeit auf, Westinghouse ist im Zustand postinsolventer Resteverwertung, und aus Rußland will man sowieso nichts mehr kaufen. Die Franzosen sind zwar noch aktiv, aber schon jetzt für Projektverzögerungen irgendwo zwischen Elbphilharmonie und BER bekannt. Bleibt eigentlich nur noch China übrig, evtl. Indien.
    Japanische Hersteller hatten Kleinreaktoren angekündigt, da ist aber auch schon seit längerem nichts neues mehr zu hören.

    In Deutschland ist die Kernenergie ohnehin schon seit den späten 80ern trotz aller Lippenbekenntnisse effektiv erledigt gewesen:
    Nachdem man sich mit Wiederaufarbeitung und Brutreaktor verrannt hat wurden auch zukunftstauglichere Forschungsprojekte (z.B. HTR) nur noch stiefmütterlich verfolgt und finanziert, und eine solide Entsorgungslösung steht bis heute weiterhin aus.
    Den letzten Rest an Planbarkeit hat dann eine gewisse Physikerin aus der Uckermark mit ihrem unsäglichen Zick-Zack-Kurs vernichtet.

    • Achim Koester Antworten

      Als „Selbstbetrug“ sollte man besser die Windräder bezeichnen als die Kernkraftwerke. Jeder, der ein wenig Ahnung von Physik hat, weiß, dass diese sog. „erneuerbaren Energien“ (übrigens nach dem ersten thermodynamischen Hauptsatz ein Unding) nicht grundlastfähig sind. Darüber hinaus gibt es neue Technologien, wie z.B. den Thorium-Reaktor, oder den Dual-Fluid-Reaktor, der zwar in Deutschland erfunden, aber in Kanada gebaut wird (warum wohl?). Auch mit dem Fusionsreaktor, der mMn die Ultima Ratio darstellt, wäre man schon wesentlich weiter, hätte man die Unsummen für die Windmühlen in diese Forschung investiert.

      • H.K. Antworten

        Nicht nur, daß diese Dinger Vogel- und Insektenschreddermaschinen sind, wenn ihre endliche Lebensdauer abgelaufen ist, müssen die Flügel m.W. als Sondermüll entsorgt werden. Ich erinnere mich dunkel an einen TV-Bericht, daß dieser Punkt noch nicht endgültig geklärt ist.

        Ich sehe diese Dinger als ebensowenig zukunftsfähig wie das E-Auto. Sowohl Beschaffung/ Herstellung/ Aufbau als auch Entsorgung sind wohl eher Umweltunfreundlich.
        Von „Nebenwirkungen“ während der Laufzeit ganz abgesehen.

        Aber unsere Politelite will das Zeug ja mit Gewalt umsetzen, obwohl sie es eigentlich besser wissen müßten.

        Es ist wie bei Corona/ Regenbogenfahnen/ Trans-Gender-Gedöns/ Flüchtlingskrise: Wer auch nur „ja, aber“ sagt, ist ein Klimaleugner/ Covididiot/ Querdenker/ Ausländerhasser/ Rechtsradikaler.

        Andere Meinungen, selbst von Experten, werden mit Totschlagmethoden niedergeknüppelt – s. Vortrag der Biologin an der Berliner Humboldt-Uni, der von angehenden Juristen ( !!! ) mit Gewalt bedroht und „aus Sicherheitsgründen“ abgesagt wurde.

        Oder wenn Experten wie bei Corona ihr Gutachten an unseren Panikminister übergeben, wird trotz aller Argumente so weitergemacht wie bisher.

        • S v B Antworten

          Zukünftige Generationen werden ohnehin ungläubig zur Kenntnis nehmen, dass eine technisch(!) bereits recht hochentwickelte Zivilisation wie die unsere sich an geradezu archaisch anmutende Lösungen klammerte, um gewisse Ziele zu verfolgen. Erst diese Leute werden es auch einmal sein, die über Sinn und Unsinn, Erfolg oder Misserfolg, aller Maßnahmen zum Klimaschutz Konkreteres berichten und befinden können. Von den jetzt Lebenden jedenfalls (und seien jetzt selbst noch Säuglinge) wird keiner Zeugnis über selbst geringe „Verbesserungen“ des Weltklimas ablegen können. Soviel ist sicher. Und was ist, bitte, wenn sich die Atmosphäre trotz strengster Einhaltung, ja gar einer deutlichen Überbietung der gesteckten Ziele quasi wie von selbst weiter erwärmt haben sollte, ja regelrecht erhitzt hat? Werden sich Greta, die FFF-Gemeinde nebst den Jetztzeit-Grünen dann etwa in ihren Gräbern umdrehen?

          Übrigens ist auch die Erlaubnis zur Herstellung von Massen von Windrädern und Styropor-Dämmplatten einerseits, andererseits aber die Verteufelung von Kunststoffstrohhälmchen und Q-Tips so ein typisch grüner Gag. Dieser und noch etliche mehr sind typische Indizien für den grünen Hang zum Widersinnigen.

          • H.K.

            Naja, mit den links-grün gepriesenen Lastenfahrrädern sind wir ja schon irgendwie ( wieder ) auf dem Wegmin die Vergangenheit – ujd nicht zu sagen: Steinzeit.

            Und Windräder ( wobei mir der Begriff Vogel- und Insektenschreddermaschinen wesentlich ehrlicher zu sein scheint ) gehen in die gleiche Richtung.

            Dazu Zwangsimpfungen, Ausgangsbeschränkungen, Begrenzung der versammelten Personen, Redeverbote ( nicht nur in öffentlichen Verkehrsmitteln, auch in Humboldt-Universitären ), reglementierte Warmwasser- und Duschzeiten, Stromrationierungen – alles Zeichen einer freiheitlichen, fortschrittlichen, vor allem demokratischen Gesellschaft …

    • S v B Antworten

      Ist es nicht so, dass Deutschland inzwischen keine Leute mehr haben soll, welche in Sachen Atomkraft überhaupt noch die nötige Expertise aufweisen. Las vor einigen Jahren irgendwo einmal, dass Deutschland wohl gar nicht mehr imstande wäre, Atomkraftwerke zu planen, geschweige denn zu bauen. Der Zug sei sozusagen schon aus der Halle. Na, wundern würde es einen nicht, wenn man bedenkt, dass man sich in Deutschland schon mit der Planung und dem Bau von Flughäfen und Bahnhöfen so außerordentlich schwer tut. Wo man auch hinschaut – Murks. Bei Flughäfen und Bahnhöfen könnte dieser unter Umständen ja noch irgendwie hingenommen werden (wir müssen es doch ohnehin schon!), aber im Fall von Atomkraftwerken hört dann wirklich jeder Spaß auf, oder?

      • H.K. Antworten

        Lassen Sie uns lieber darüber reden, WAS in diesem Land klappt !

        Dann fällt die Aufzählung leichter und geht deutlich schneller …

        • Achim Koester Antworten

          Lieber H.K., dann versuche ich es doch mal.
          Als Erstes fällt mir die totale Kontrolle und das blühende Denunziantentum ein, Erich Mielke hätte seine Freude an der Perfektionierung seines Apparats. Und neben einigen anderen Texten kommt das Lied „Die Gedanken sind frei“ auf den Index.

          • H.K.

            Es wundert mich sehr, daß Heinz Rudolf Kunze mit seinem Lied „Willkommen liebe Mörder“ noch nicht indexiert ist.

            Das hätte „Mutti“ mit ihren guten Kontakten zum Bundesverfassungsgerichtspräsidenten doch noch „erledigen“ können …

          • H.K.

            Fällt aber wahrscheinlich auch unter „was in Deutschland alles nicht klappt“ …

          • S v B

            Na und? Dann singen wir dieses wunderbare Lied eben in Gedanken weiter! Aber Sie haben natürlich recht, die linksgrüne Schlinge der Totalkontrolle könnte, nein wird sich wohl zukünftig immer enger um unseren Hals ziehen. Zur Zeit deutet jedenfalls eine Menge darauf hin.

  15. Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

    Ein Kommentar in der NZZ:
    „Herr von Habeck auf Habeck im Schwafelland,
    ein Windrad in seinem Garten stand.
    Und kam die Herbst- und Winterzeit,
    Armut, Mangel und Not weit und breit.
    Da stopfte, wenn’s Mittag vom Turme scholl,
    sich täglich der Habeck die Backen voll.
    Kam ein hungriger Junge, mit frostigen Beulen,
    rief Habeck: „Frier weiter, so wird Putin heulen.“
    Und kam ein Mädel, so rief er: „Lütt Dirn, Hüpf für das Klima,
    dann wirste nicht friern.“
    Armut für Deutschland spendet täglich die Hand
    des von Habeck auf Habeck im Schwafelland.“

    • S v B Antworten

      Tolle Abwandlung, tolles Fundstück! Beim Lesen spielte sich nachgerade ein Film vor meinem inneren Auge ab. Dabei war das Bild von Herrn Habeck mit den vollgestopften Backen für mich besonders leicht abrufbar und auch entsprechend eindrücklich. Danke fürs Teilen (nein, nein, nicht an Herrn Habeck, an die liebe Kommentatorin natürlich!) .

    • H.K. Antworten

      Artikel wie in der NZZ würde man(n) sich auch in deutschen Gazetten und Nachrichten wünschen …

      Aber da ist man ( frau auch ) lieber mainstreamig …

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