Entsteht in Ceuta ein neuer Migranten-Hotspot?

Mehr als 1.500 Migranten, überwiegend junge Männer, sind innerhalb einer Woche schwimmend in der an Marokko grenzende spanische Exklave Ceuta angelandet.

Angesichts der dramatischen Bilder hat Regionalpräsident Juan Jesús Vivas die Zentralregierung in Madrid aufgefordert, aus „Gründen der nationalen Sicherheit“ den Notstand auszurufen und Einheiten der Streitkräfte an die Grenze zwischen Marokko und Ceuta zu verlegen.

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Dieser Artikel wurde 15 mal kommentiert

  1. Martin Ludwig Antworten

    Grenzen müssen geschützt werden. Hierzu ist in letzter Instanz auch Gewalt ein legitimes Mittel.
    Die Linken NGO’s können sich darüber zwar aufregen, aber am Ende verschließt jeder davon auch sein Haus oder seine Wohnung und verteidigt sich gegen Eindringlinge.

    Der aktuelle Fall ist meiner Meinung nach jedoch kein wirkliches Problem… die Herrschaften stehen geographisch gesehen noch immer in Afrika. Und genau dort würde ich sie bis zum St. Nimmerleinstag warten lassen.

    • S v B Antworten

      Auweia, da ist der woke Amerikaner im Vatikan aber ganz anderer Meinung. Gerade neulich noch ließ er uns wissen, dass alle Flüchtlinge zu retten und zu schützen seien. Na dann… Ich bezweifle übrigens schon länger, dass Europa als Kulturraum überhaupt noch zu retten sein wird.Der natürliche Selbsterhaltungstrieb scheint den Europäern weitgehend abhanden gekommen zu sein. Vermutlich eine Folge fortschreitender Dekadenz. Sorry, aber man kann sich’s kaum noch anders erklären.

    • GJ Antworten

      Ceuta ist spanisches Territorium, eine Exklave, von Marokko umgeben und Meerzugang. Ein einzelnes höchstinstanzliches spanisches Gerichtsurteil ist die Grundlage dafür, daß die Invasoren nicht ins Meer zurückgedrängt werden dürfen, sobald ihnen das Betreten des spanischen Bodens aus dem Meer kommend gelungen ist. Die schiere Menschenmasse erzeugt einen derartigen gewaltigen Druck, Plünderungen, desolaten Zustände auf engen Raum. Ähnlich den überfüllten Lagern auf griechischen Inseln oder auf Lampedusa oder oder. Sobald sich Spanien nicht anders zu helfen weiß, als die randalierenden Kerle aufs spanische Festland zu schippern, dann wiederholt sich der Herbst 2015. Ich frage mich, weshalb Spanien die Exklaven in Afrika nicht aufgibt. Die Hütte brennt lichterloh. Aber Hauptsache, in Hamburg ist Loveparade und Wacken rockt.

    • S. v B Antworten

      Es ist nicht von 15.000 Migranten die Rede, sondern von schlappen 50.000. Darum ja die helle Aufregung auf europäischem Boden. Spanien will Militär einsetzen, bzw. hat es vielleicht schon getan(?). Angeblich handele es sich bei der Massenaktion um eine Art „Handy-Aktion“. Donnerwetter, wenn dem wirklich so sein sollte, ist sie mehr als gelungen.

    • S v B Antworten

      Auf Dauer werden sich die Spanier mit dieser Regelung wohl kaum abfinden. Muss mal beim spanischen Teil meiner Familie nachfragen…

  2. Johannes Antworten

    Das sozialistische Staatsoberhaupt Spaniens ist das Problem. Aber wer weiß, vielleicht hat er sich mit den de facto vereinigten Sozialisten Deutschlands aus SPD, Grünen und Linken informell abgestimmt; um weitere schnell eingebürgerte „Spanier“ nach Deutschland durchziehen zu lassen.

    Meloni jedenfalls sieht Spanien inzwischen sehr kritisch:

      • Johannes Antworten

        @KK: ich kenne die Worte des Kanzlers. Nun muss er nur noch wie ein Kanzler zum Wohle Deutschlands handeln. Den Ankündigungen müssen entsprechende Taten folgen.

        • GJ Antworten

          Welche der vielen, sich ständig widersprechenden Worte des Kanzlers meinen Sie? Meiner psychischen Verfassung schulde ich, ihm nicht mehr zuzuhören.

        • Johannes Antworten

          @GJ:

          Zum Beispiel diese Worte (zu lesen in der Welt):

          „Spanien will und muss die Situation in Ceuta schnellstmöglich wieder in den Griff bekommen“, so Merz. Er begrüße die Absicht der spanischen Regierung, die illegalen Migranten nicht auf den europäischen Kontinent zu lassen. „Von Marokko erwarten wir, dass sie die illegalen Migranten unverzüglich wieder zurücknehmen“, sagte der Bundeskanzler. „Die im Juni verabschiedete Rückkehrverordnung muss nun unverzüglich und umfassend umgesetzt werden.“

          Wird Merz seine Forderungen mit Nachdruck versehen, wenn NICHT entsprechend von Spanien & Marokko gehandelt wird? Was TUT er konkret, wenn die beiden Länder ihm und den anderen Regierungen eine lange Nase dreht.

          Mindestens muss dann – als klare Reaktion – das Schengen Abkommen gegenüber Spanien ausgesetzt werden. Was m.E. sowieso bald fällig wird, da Spanien gerade im großen Stil (ca. 1,5 Mio. illegal dort lebende Menschen) mit der spanischen Staatsbürgerschaft (auch) zu Bürgern Europas macht.

          Die dann Niederlassungsfreiheit genießen und dreimal braucht keiner zu raten, wohin es diese Menschen ziehen wird…

          • Gerd Franken

            „Spanien will und muss die Situation in Ceuta schnellstmöglich wieder in den Griff bekommen“

            Würg…Was genau sollen die Spanier denn nun machen, nachdem sie die Migranten offensichtlich eingeladen haben? Soldaten in Stellung bringen und die Migranten ins Meer zurück treiben?
            Tun sie aber nicht…..und in Ceuta wird geplündert und marodiert.
            Warum fällt mir bei diesen Bildern immer häufiger der Begriff Umvolkung ein? Wacht auf, das kann alles kein Zufall sein. Diese Bilder sind genauso gewollt.

          • Klaus Kelle

            @Gerd Franken,

            Spanien ist nicht Europa. Die spanische Armee ist inzwischen auf Ceuta. Etwa 25.000 der 60.000 angekommenen Marokanner haben die Enklave nach offiziellen Angebane inzwischen wieder verlassen. Ist alles gut, natürloch nicht. Aber es ist auch nicht immer Weltuntergang.

            Die Frage ist, was tun sie jetzt, damit sich das nicht in ein paar Wochen wiederholt und die europäischen Außengrenzen dicht sind?

            Klaus Kelle

          • Gerd Franken

            @Klaus Kelle

            An kritischen Stellen einen Grenzzaun bauen vorzugsweise bis 9 Meter hoch, den schwarz anstreichen, damit er tagsüber zu heiß ist um drüber zu klettern. Dazu braucht es allerdings einen D. Trump (den sehe ich in Europa nicht) und endlich damit aufhören, jeden einzuladen der nicht bei drei auf den Bäumen ist. Es gibt im übrigen reichlich Bilder von Migranten die nach 4 Stunden schwimmen auf ihrem Smartphone daddeln. Kann man sich nicht ausdenken…..

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