GASTSPIEL JOSEF KRAUS: Das CD-U-Boot Angela Merkel: Mit der AfD darf man nicht sprechen, mit der SED aber koalieren?

Kann sie nicht einfach mal schweigen? Kann sie nicht wenigstens für eine gewisse Zeit auf stets neue Orden und Auszeichnungen verzichten? Von den ewig-gestrigen Merkelianern abgesehen, interessiert es eigentlich niemanden mehr, wie Alt-Kanzlerin Merkel im Moment tickt. Wo sie – in Begleitung von zwei gepanzerten Audi-A8 und von Bodyguards – ihre Brötchen fürs Frühstück kauft. Ob sie mit Herrn Sauer noch zusammen ist oder nicht. Ob sie noch einmal ein 700-Seiten-Buch mit dem unpassenden Titel „Freiheit“, diesmal vielleicht mit dem Titel „Freiheit – wie ICH sie meine“ schreibt und dafür erneut eine hohe Millionensumme kassiert. Wofür eigentlich ihr vom Steuerzahler finanziertes Büro mit acht Leuten da ist. Ob sie zum 70sten Geburtstag des Alt-Kommunisten Jürgen Trittin oder wen auch immer die Laudatio hält.

Nein, die Frau, über die von der subalternen Akklamationspresse über Jahrzehnte das Bild von der nüchternen, uneitlen Politikerin verbreitet wurde, ist auf dem Ego-Tripp.

Ein Eingeständnis von Fehlern gibt es bei ihr nicht

Selbstgerecht wie eh und je kann sie einfach nicht den Mund halten. Und immer wieder wird ihr der rote Teppich ausgelegt. Man behängt sie – zuletzt die Caritas (!) in Augsburg – mit Preisen. Man bittet sie zu Gesprächsrunden – zuletzt im Deutschlandfunk mit Schülern. Dort gibt sie von sich, dass die AfD quasi eine Schwefelpartei sei, die man unbedingt meiden muss. Dort meint sie aber auch, mit der „Linken“ (vormals: PDS, SED) solle man es schon können. Diese stehe ja im Gegensatz zur AfD auf dem Boden der Verfassung. Welcher Verfassung?

Dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland oder der Verfassung der DDR?

Das posaunt sie hinaus zu einem Zeitpunkt, zu dem sich in Berlin eine rot-grün-rote Stadt-Koalition bildet, die nichts von Eigentumsrechten hält, die schulische Ansprüche noch mehr schleifen und die Polizei schwächen will, die keine Berührungsängste hin zu Clans und Israelhassern hat.

Merkel – „Back to the Roots“? Natürlich ist nicht wahr, was in den Netzwerken gezwitschert wird, dass sie in Chile Honeckers Grab besucht und rapportiert habe: „Erich, Auftrag ausgeführt!“ Zurück zu ihren Wurzeln – auf diesem Retrotripp ist sie. Merkel war nie eine überzeugte Christdemokratin, auch wenn sie über 18 Jahre lang CDU-Vorsitzende war. Ihr Antrag auf Aufnahme in die CDU ist übrigens nicht zu finden. In die CDU kam sie 1989/90 aus reinem Kalkül, weil sie sich in der Kohl- und Wiedervereinigungspartei am ehesten Karriere erwarten konnte.

Ein naiver Kohl nahm sie als „sein Mädel“ an und übersah, dass ihm Merkel von zwei Stasi-Mitarbeitern anempfohlen wurde: von Wolfgang Schnur und Lothar de Maizière. Merkel war auch nie eine Demokratin. Parteitagsbeschlüsse, selbst 95-Prozent-Beschlüsse, wischte sie oft genug noch am gleichen Tag vor einer ARD/ZDF-Kamera vom Tisch. Die reguläre Wahl eines Thüringer Ministerpräsidenten vom 5. Februar 2020 erklärte sie – als Kanzlerin! – aus dem fernen Südafrika für „unverzeihlich“; sie müsse rückgängig gemacht werden. Was dann auch geschah. Das Bundesverfassungsgericht brauchte bis 15. Juni 2022, als Merkel schon nicht mehr im Kanzleramt war, um das zu rügen.

Merkel war auch nie eine Patriotin. Das Deutsche schien ihr zuwider. In Erinnerung bleibt, als sie am Abend der Bundestagswahl vom 22. September 2013 angewidert ein Deutschlandfähnchen entsorgte. Ihren Amtseid („meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden …“) hat sie de facto immer wieder vergessen: beim Atomausstieg, bei der Euro-Rettung, beim Aussetzen der Wehrpflicht und dem Herunterwirtschaften der Bundeswehr, vor allem aber bei der willkürlichen, rechtswidrigen Öffnung der Grenzen im Spätsommer 2015.

Deutschland hat sich bis heute nicht davon erholt

Der Preis, den Deutschland für das „Wir schaffen das!“ zahlen musste und nach wie vor muss, lässt sich kaum in dreistelligen Milliardenbeträgen beziffern und auch nicht exakt in der vermutlich vierstelligen Zahl an Tötungsdelikten mit Migrationshintergrund und der vermutlich fünfstelligen, „kulturell“ ähnlich gelagerten Zahl an Vergewaltigungen beziffern. Kollateralschäden eines blinden Humanitarismus?

Mit all dem wurde Merkel zur Ur-Mutter der AfD, die zu diesem Zeitpunkt eigentlich klinisch tot war, aber zwei Jahre später, 2017, erstmals in den Bundestag einzog und mittlerweile in mehreren deutschen Ländern die Wahlen und bundesweit die Sonntagsfrage anführt. Nun ist sie halt da, die AfD. Und die CDU hat die Mitte – dank Brandmauer – restlos freigegeben. Aber die ideelle Entkernung der CDU durch Merkel begann schon früher mit der „asymmetrischen Demobilisierung“, mit der sie zulasten originärer CDU-Programmatik rote und grüne Grundsätze kannibalisierte und aus der CDU einen Bauchladen der Beliebigkeiten machte.

Vergessen ist leider auch die wahrlich unterirdische Art, wie die Pastorentochter Merkel im Februar 2009 Papst Benedikt XVI. belehrte, als dieser die Exkommunikation von vier Bischöfen der Pius-Bruderschaft, darunter des Holocaust-Leugners Richard Williamson, zurückgenommen hatte. Merkel forderte eine Klarstellung vom Papst, dass es keine Leugnung des Holocausts geben dürfe und ein positiver Umgang mit dem Judentum notwendig sei. Und das drei Jahre, nachdem Benedikt in Auschwitz eine der eindrucksvollsten Reden gehalten hatte, die dort je gehalten wurden. Heute empfiehlt die Ex-Kanzlerin Kontakte mit einer Ex-SED, die in Teilen voller Islamo-Gauchismus, Antisemitismus und Israelhass ist.

Dieses Land Deutschland hat jedenfalls noch heute und darüber hinaus so manches Jahr, womöglich auf Dauer, mit den Folgen der Merkel-Politik zu tun. Der CDU droht gar das Ende, wenn sie weiter auf Merkel-Kurs bleibt. Merkel wird dann in die Geschichte eingehen als eine, die die CDU wie eine Art U-Boot mit Torpedos versenkt hat.

Was eine Angela Merkel aber tatsächlich angetrieben hat und wie es sein konnte, dass eine DDR-Aktivistin Regierungschefin in Deutschland werden konnte, bleibt ein rätselhaftes Geheimnis. Dieses wird sich vermutlich erst dann etwas lichten, wenn eines Tages doch die Stasi-Akte der Angela Merkel/Angela Kasner öffentlich wird. Bis dahin ist Merkel mit sich absolut im Reinen. Bislang wusste Merkel die Veröffentlichung ihrer „Akte“ ja zu verhindern.

Ein Kommentar

  1. All das Geschilderte hat doch – spätestens seit 2015 – jeder, der sehen und hören konnte, unweigerlich und unübersehbar mitbekommen.

    Trotzdem führte diese Frau gefühlt ein halbes Jahrhundert die Liste der „beliebtesten Politiker“ an. Unangefochten auf Platz EINS.

    All das Geschilderte haben WIR ALLE vielleicht nicht mitgetragen, aber zumindest ZUGELASSEN.

    Und WIR wagen es, unseren Eltern und Großeltern die Frage zu stellen „WIE kommtet ihr nur … ?!“

    DIE hatten weder „unabhängige Medien“, die Auswahl zwischen unzähligen Fernseh- und Radiosendern, geschweige denn ahnte damals irgend jemand, was denn so etwas wie „Internet“ sein könnte.

    WIR stellen die Frage „Wie konntet ihr nur ?!“ ???

    Was wohl unsere Kinder und Enkelkinder irgendwann für eine Frage an UNS richten werden ?

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