Die Innenminister der 16 Bundesländer seien besorgt über die Demonstrationen gegen den Islam, las ich heute gleich mehrfach in Qualitätsmedien. Als jemand, der weder in Dresden, noch Hannover oder Düsseldorf an diesen Demonstrationen teilgenommen hat, möchte ich aber einräumen, dass mein erster Gedanke war: Hättet Ihr, liebe Innenminister, die Sorgen vieler Menschen angesichts eines aggressiver auftretenden Islamismus in Deutschland früher ernstgenommen, gäbe es diese Demonstrationen wahrscheinlich gar nicht. Die etablierten Parteien verschlafen immer wieder Themen, die in der Bevölkerung hohen Stellenwert haben. Und anschließend sind sie dann „besorgt“….

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Dieser Artikel wurde 4 mal kommentiert

  1. Rudolf Jahns Antworten

    Die Rheinische Post schrieb am Freitag von „berechtigten Sorgen“ der Bürger, die sich „Rechte“ zunutze machten. Warum nehmen sich die gewählten Volksvertreter nicht dieser Sorgen an und schaffen endlich ein Einwanderungs-Gesetz, das unserem Land nützt? Um mehr geht es nicht. Aber auch nicht um weniger!

  2. Helmut Zilliken Antworten

    Ein Einwanderungsgesetz Herr Jahns ist absolut notwendig und richtig. Warum? Es würde automatisch die Spreu vom Weizen trennen. Der Autor dieser Zeilen kann als Lehrer tagtäglich erleben, wer sich ehrlichen Herzens integrieren möchte und alles daran setzt, seinen Kindern eine ebenbürtige Teilhabe an unserer Gesellschaftsordnung zu ermöglichen – für jetzt und auch für die Zukunft. Er erlebt aber auch tagtäglich, wie Integrationsunwillige sich einen feuchten Kehricht scheren um Teilhabe und tagtäglich ihre Kultur und Einstellung zu uns „transportieren“ und sich einen Deut darum bemühen, Dankbarkeit zu zeigen. Leider sind die Letztgenannten deutlich in der Überzahl.

  3. Hans Wolfgang Schumacher Antworten

    Punktgenau, Herr Kelle !
    Auch ich bin besorgt. Besorgt über die Ignoranz unsrer Politiker und die Ignoranz der Mehrzahl der Journalisten in Presse und TV. Unverdrossen wird von diesen ständig jeder Bürger in die rechte Schublade gesteckt, der auch nur im Ansatz für die abendländische oder – Gott bewahre – gar die deutsche Kultur eintritt.
    Das neueste Beispiel : Thomas de Maiziere , der natürlich wacker seine Berührungsängste mit der AfD und der PEGIDA kundtut, sich aber nicht wagt, die Vollvermummung islamistischer Frauen in Burka oder Nikab zu verbieten.
    Ich nenne das Verhalten solcher Politiker nicht tolerant, sondern : feige !

  4. Dieter Krüll Antworten

    Wäre es nicht schon sehr hilfreich, wenn das Personal der zur Entscheidung berufenen Stellen aufgestockt würde, damit Flüchtlinge aus sicheren Herkunftsländern schneller in ihre Heimat zurück geschickt werden können.
    Soll es so schwer sein, den echten Flüchtling vom Wohlstandsflüchtling zu unterscheiden.

    Übrigens: Auch für Flüchtlinge, die lieber in unserem reichen Land als in einer Stohhütte ohne Strom und Bildung leben möchten, habe ich jedes Verständnis.
    Aber leider passen schon rein räumlich nicht alle Armen dieser Welt in unser kleines Land. Nur solche „echten Flüchtlinge“ aufzunehmen, die gut ausgebildet sind und in unserer Wirtschaft gebraucht werden, halte ich für unmenschlich.

    Dieter Krüll, Neuss

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