Gehen wir die Dinge einmal grundsätzlich an!

Eine unserer „Foristen“ der ersten Stunde hat mich in eine Diskussion gezogen, die mich weiter intensiv beschäftigt. Das passiert übrigens oft, wenn hier kluge Menschen für Denkanstöße sorgen und wenigstens ein Mindestmaß an Differenzierungsfähigkeit ihr Eigen nennen. Das ist zweifellos bei den meisten von Ihnen so.

Deutschland hat große Probleme, wir stecken in einer dramatischen Krise. Aber anders als einige hier stehe ich ohne Wenn und Aber zu meinem Heimatland. Deutschland hat hohe Staatskredite, die aber bisher problemlos bedient werden können. Unsere Innere und Äußere Sicherheit sind mangelhaft, das vorrangige Problem der Massenmigration ist weiter ungelöst. Da sind wir uns wahrscheinlich einig.

Aber die Probleme liegen viel tiefer, sind viel gravierender als die Frage, wen oder was man wählen sollte. Das ist wichtig, aber bevor wir die Gegenmaßnahmen, die Therapie, angehen, sollten wir eine ausführliche Diagnose erstellen.

Wie ich unserer lieben „Foristin“ Frau Dr. Königs-Albrecht versprochen habe, beginnen wir heute damit und ziehen unsere Diskussion auf eine breitere Ebene, in der wir ein breiteres Publikum ansprechen und einladen… Nachfolgenden Beitrag habe ich eben als Titelstory bei TheGermanZ veröffentlicht:

Das „beste Deutschland aller Zeiten“ geht gerade vor die Hunde

Alles hat im Forum meines Blogs begonnen, wo vor einigen Tagen mit einer langjährigen Leserin aus Düsseldorf – die aktiven Leser im Blog nennen sich selbst „Foristen“ – eine Diskussion ausbrach, warum eigentlich Deutschland für andere Länder und offensichtlichen Unsinn (Fahrradwege in Peru) oder auch viele Millionen in Klima- und Antifa-Netzwerke stecken kann, aber die eigentlichen Kernaufgaben eines Staates nicht oder zumindest unzureichend sicherstellt.

Viele Deutsche sind auch heute stolz, dass wir zu den führenden Wirtschaftsnationen der Welt gehören. Doch hinter der glänzenden Fassade zeigen sich immer tiefere Risse im gesellschaftlichen Fundament. Das Grundgesetz verspricht uns allen, dass die Menschenwürde geschützt wird, dass wir sozial abgesichert sind, egal in welche Lebenslage wir rutschen, dass wir frei sind und keiner zurückgelassen wird.

Dann lassen Sie uns mal den Faktencheck machen!

Das wohl sichtbarste Zeichen für das Versagen unseres Staates ist die explodierende Zahl der Obdachlosen. Im November 2025 legte die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. (BAG W) ihren Bericht vor, der erschütternde Ergebnisse zu Tage brachte. Zum Jahreswechsel 2024/2025 gab es in Deutschland sage und schreibe eine Million Menschen ohne eigene Wohnung.

Während die amtliche Statistik des Bundesamtes zum Stichtag im Januar 2025 „nur“ rund 474.700 Personen in staatlichen Unterkünften erfasste, bleibt das Heer der „verdeckt Wohnungslosen“ weitgehend unsichtbar. Wir reden da über Menschen, die bei Bekannten auf dem Sofa schlafen, in Gartenlauben ausharren oder ganz offen auf der Straße und unter Brücken leben. Ich habe das in Potsdam selbst mal erlebt, als ich zur kalten Jahreszeit in die Sparkasse ging, um Kontoauszüge zu ziehen. Da lagen zwei Männer in Schlafsäcken und wünschten mir freundlich einen „Guten Abend“, froh, die Nacht (und wahrscheinlich weitere) im Warmen verbringen zu können.

Wie kann das sein im angeblich besten Deutschland aller Zeiten?

Am fehlenden Geld liegt es definitiv nicht. Deutschland legt „Sondervermögen“ für hunderte Milliarden Euro auf, und das ist nur möglich, weil wir kreditwürdig sind und Banken das Geld jederzeit bereitstellen, um die marode Infrastruktur Deutschlands aufzubretzeln und unsere Landesverteidigung endlich sicherzustellen. Gut so. Und für die geduldeten, aber eigentlich abgelehnten, Asylbewerber gibt die Bundesregierung im Jahr 28 Milliarden Euro aus. Das ist alles möglich.

Und gleichzeitig erledigt unser Staat seine Grundaufgabe nicht: Er schützt das Existenzminimum „Wohnen“ für die Menschen in Not nicht, obwohl er es könnte. Dazu muss man nicht den Sozialismus einführen, im Gegenteil. Aber in Berlin wählen die Leute ja so, dass keine ausreichenden Wohnungen gebaut werden können, und starten stattdessen Volksbegehren für die Verstaatlichung von Immobilienkonzernen. Berlin ist echt anders…

Doch die Wohnprobleme sind längst nicht alles, an dem unser Staat krankt

Zu den nicht eingelösten Kernversprechen unseres Staates gehört auch eine anständige Bildung für unsere Kinder und Enkel.

Auch da ist Deutschland im internationalen Vergleich, insbesondere bei den PISA-Studien, weit hinten. Aktuelle Daten aus dem Jahr 2024 und 2025 zeigen, dass die Schere zwischen Kindern aus bildungsnahen und prekären Verhältnissen so weit offen klafft wie nie zuvor. Rund 2,2 Millionen Kinder sind in Deutschland armutsgefährdet – das sind über 15 % der jungen Generation. Warum ist Deutschland hier so schlecht?

Auf jeden Fall leiden unsere Schulen an chronischem Lehrermangel und viele Schulen sind in einem – entschuldigen Sie! – saumäßigen Zustand. Wenn sich Kinder nicht mehr trauen, in ihrer Schule auf die Toilette zu gehen, dann ist Alarmstufe Rot.

Aber es ist auch müßig, alles dem Staat aufzubürden

Wenn Eltern ihren Kindern Bildung vorenthalten oder dies aufgrund eigener Überforderung nicht leisten, muss der Staat mehr unternehmen. Wer in einem baufälligen Container unterrichtet wird und dessen Grundschullehrer ständig wechselt, hat gegen Kinder aus wohlhabenden Bildungs-Haushalten keine Chance. Unser Staat lässt zu, dass das Potenzial einer ganzen Generation durch Vernachlässigung eines großen und für Deutschland wichtigen Themas verschwendet wird.

Doch es kommt noch ärger

Die Vermüllung und Verwahrlosung in unseren Großstädten ist mehr als ein ästhetisches Problem. Es ist der Verlust an Respekt. Ein Verlust, der sowohl mit dem Schicksal des Nächsten als auch mit seinem Eigentum einhergeht.
In manchen Straßenzügen im Berliner Wedding, in Gaarden-Ost in Kiel, wo es die höchste Kinderarmutsrate in Schleswig-Holstein gibt, oder in Duisburg-Marxloh mit der grassierenden Verwahrlosung und der um sich greifenden Clankriminalität finden Sie unser Deutschland nicht mehr, das wir alle kannten und die meisten liebten.

Hat das etwas mit der ungezügelten Massenmigration aus islamischen Ländern zu tun?

Natürlich hat es das, aber es ist nicht der alleinige Grund. Diejenigen, die ihre Fernseher und vollgeschissene Windeln aus oberen Stockwerken der Mietbunker aus dem Fenster auf die Straße werfen, sind nicht der türkische Ladenbetreiber oder der junge ITler aus Syrien.

In diesen Bezirken und Stadtteilen regiert die Gleichgültigkeit

Vor Jahren dokumentierte RTL das Leben und Sterben in einem Hochhaus im Duisburger Stadtteil Hochheide, das im Volksmund der „Weiße Riese“ genannt wurde. Im Juli vergangenen Jahres wurde es abgerissen.

In einer der RTL-Reportagen wurde ein alkoholkranker Bewohner über einen längeren Zeitraum begleitet, und die Voyeure vor den Fernsehbildschirmen konnten dem erbarmungswürdigen Mann beim psychischen und physischen Verfall ungefiltert zuschauen, wie er vor laufender Kamera exzessiv Alkohol konsumierte und seine Wohnung dabei verwahrloste. Schließlich starb er und Hunderttausende können sagen, sie waren teilnahmslos dabei. Warum hat RTL nichts unternommen damals, warum hat niemand vom Duisburger Sozialamt Alarm geschlagen? Wie kann es sein, dass so etwas in Deutschland offen passiert und niemand hilft?

Wohnkomplexe wie der „Weiße Riese“ mit hunderten Mietparteien bieten eine extreme Anonymität. Todesfälle wurden oft erst nach Wochen bemerkt, wenn Verwesungsgeruch durch die Flure zieht. Postbeamte weigern sich, in solchen Gebäuden noch Briefe zuzustellen.

Das beste Deutschland aller Zeiten?

Klar, wenn man ein eigenes Haus und ein Aktienpaket hat, dann kann man es sich schön machen hierzulande auch heute noch. Aber unser Staat muss sich endlich wieder vorrangig um seine Leute kümmern und sich statt Gender-Lehrstühlen und anderem Unsinn darum kümmern, dass unsere Kinder und dieses Land eine Zukunft haben.

Stimmen Sie mir zu? Dann schreiben Sie mir persönlich bitte an: k.kelle@the-germanz.de!

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Dieser Artikel wurde 98 mal kommentiert

  1. Tina.Hansen Antworten

    Wann ist Deutschland gekippt oder ins Rutschen geraten?
    Seit Jahren schreibe ich hier im Blog in unregelmässigen Abständen Berichte aus meinem Alltag als Mensch mit Job und Wohnung, aber ohne Auto in einer westdeutschen Grossstadt. Berichte aus dem öffentlichen Nahverkehr. Das mag man als Schrulle betrachten, aber ich möchte damit exemplarisch aufzeigen, wo es in Deutschland „klemmt“.

    Hannover City. Man hat sich daran gewöhnt, dass an den Haltestellen morgens um 7 Uhr Menschen auf dem Boden liegen. Niemand kann sich darum kümmern, weil es einfach ständig der Fall ist. Viele haben irgendwelche Decken, Schlafsäcke, Pappkartons. Man guckt kurz hin… ah… er bewegt sich… lebt also noch… und da kommt die Bahn..
    Und weiter geht es.
    Einmal (und ich werde es nie wieder tun!) habe ich über den Notrufschalter bei der zuständigen Sicherheitsfirma angerufen, weil ich mir wirklich nicht sicher war, ob der junge Mann unter dem Müllkübel vor dem Donuts-Laden noch atmete. Genervte Antwort der Dame am Telefon: Ich soll an ihm rütteln, dann weiss ich es.

    Vor wenigen Tagen verkündete das politisch immer korrekte Fahrgastfernsehen, dass es immer schwerer werde, den Menschen auf der Strasse professionell zu helfen, da sie immer öfter multiple psychische Störungen aufweisen würden. Sorry, vielleicht bin ich zur falschen Zeit am falschen Ort, aber ich sehe NIE, wirklich niemals, dass jemand zu helfen versucht. Ich lese nur zur Weihnachtszeit die rührseligen Berichte über irgendwelche Lokal-Promis, die beim einmaligen Servieren eines Weihnachtsessens für Obdachlose helfen.

    Es gibt nicht nur die Pfandsammler, die zu dritt loslaufen, wenn irgendwo eine Coladose liegt. Es gibt Menschen, die aus Mülltonnen ESSEN. Weggeworfene Brote, angebissene Burger, den Rest einer Pizza…

    Man kann das Elend kaum beschreiben.
    Aber Deutschland rettet die Ukraine, das Klima und sämtliche Flüchtlinge der Welt. Nee, ist klar.

    • Klaus Kelle Antworten

      @Tina.Hansen,

      wieder ein bewegender Beitrag von Ihnen, danke dafür. Leider meinen Sie, das Thema Ukraine damit in Verbindung bringen zu müssen. Da verrecken jeden Tag Menschen, Hunderttausende, weil sie von Krieg und Elend überzogen werden. Und Deutschland ist stark genug, sowohl im Inland als auch dort zu helfen, wenn wir es wollen. Lösen wir die 120 Gender-Lehrstühle in Deutschland auf, schaffen wir die mehr als 100 Millionen jährlich für den imaginären „Kampf gegen Rechts“ ab, lösen wir die Klimainstitute und all den Schwachsinn auf. Aber nein, die Ukraine muss es sein. Ist ja eegal, ob die Leute da verrecken, sind ja keine richtigen Menschen. Und wenn dann fahren alle SUV und kassieren Bürgergeld. Mich macht das wirklich zunehmend wütend, wie empathielos man gegenüber diesem geschundenen Land geworden ist…

      Klaus kelle

      • Tina.Hansen Antworten

        @ Klaus Kelle

        Der Krieg in der Ukraine findet seit fast vier Jahren statt. Und genauso lange sind wir beiden bei diesem Thema unterschiedlicher Meinung.

        Noch einmal:

        Ich wünsche den Menschen in diesem fernen Land, das ich nur aus den Medien kenne, Frieden. Warme Wohnungen im Winter. Ruhige Nächte ohne Luftangriffe. Freie Wahlen, die auch regelmässig stattfinden. Und auch sonst alles Gute. Und wirklich: Ich halte Ukrainer für Menschen. Ganz sicher und ehrlich und aufrichtig. Und Russen ebenso.
        Nur sehe ich wirklich nicht, was das künstliche Verlängern eines im Kern verlorenen Krieges den Menschen, zumal in der Ukraine, bringt. Die USA versuchen gerade alles, um Frieden zu stiften – danke! Wenn man hierzulande Politiker wie Kiesewetter oder Strack-Zimmermann hört, dann ist ganz klar, dass sie genau das nicht möchten. Sie möchten weiter Waffen liefern und reiten uns ganz nebenbei mit ihrer Halsstarrigkeit immer weiter in einen Konflikt rein, der nicht unserer ist. Jedes Land sollte sich erst mal um die eigene Bevölkerung und die eigenen Probleme kümmern. Auch Deutschland.
        Nein, ich bin kein Putin-Fangirl. Aber ich glaube auch nicht, dass der Typ in einer Zelle endet. Tatsächlich halte ich es für recht wahrscheinlich, dass der Mann mit dem wachsbleichen Gesicht demnächst mit seinem orangefarbenen Kollegen beim Staatsbankett sitzt und mit Diet Coke anstösst. Dann müssen Deutschland und Europa auch damit einen Umgang finden.

        In Sachen Gender-Lehrstühle, Klima-Institute und beim staatlich finanzierten Kampf gegen „Rechts“ sind wir einer Meinung. Gott sei Dank!

        • H.K. Antworten

          „ In Sachen Gender-Lehrstühle, Klima-Institute und beim staatlich finanzierten Kampf gegen „Rechts“ sind wir einer Meinung. Gott sei Dank!“

          Leider wird sich an der Geldverplemperung dafür aber nichts ändern.

          Klingbeil, Bas, Weimer, Prien & Co werden das schön weiterhin fördern – mit dem Segen ihres „Richtlinienkompetenzinhabers“.

          Und wie ernst die Ukrainer, Amerikaner und Russen Europa und dessen „Leading Nation“ nehmen, sieht man nicht nur an der hingenommenen und widerspruchslos gebliebenen EU-Schelte Selenskys, sondern auch an den Teilnehmern der Gespräche in Abu Dhabi.

          Im Übrigen wundere ich mich, daß hier der bayrische MP noch nicht wegen „Hetze gegen die Ukraine“ abgewatscht wurde. Schließlich fordert der die Abschaffung des Bürgergeldes für Ukrainer*/-/:/_/•/Innen …

        • Klaus Kelle Antworten

          @Tina.Hansen,

          ohne westliche Waffen gäbe es die Ukraine nicht mehr. Ich will auch gar nicht die Diskussion wiederaufleben lassen. Ich wundere mich einfach, warum Sie ausgerechnet die Ukraine als Beispiel nehmen, wo es hundert andere gäbe…

          kk

          • Tina.Hansen

            @ Klaus Kelle

            Neben der Ukraine hatte ich auch Klima und Flüchtlinge genannt. Für mich haben alle drei Themen gemein, dass sie…. wie soll ich es ausdrücken… mich an ein Fass ohne Boden erinnern.

          • S v B

            @Tina Hansen

            Liebe Tina,
            mit Ihren vernünftigen Ausführungen stimme ich zu 100 Prozent überein. Jeder sollte, nein muss, sich allmählich fragen, wo dies alles in letzter Konsequenz hinführen wird. – Eigenartig, dass selbst etliche Leute aus meinem Verwandten-, Freundes-, und Bekanntenkreis, die Kinder und Kindeskinder haben, nur wenige oder keine Gedanken an die langfristigen Implikationen der gegenwärtigen Politik verschwenden. Wobei, wie man sich denken kann, die finanziell weniger weich Gebetteten bezüglich der Konsequenzen für sich und ihre Nachkommen doch eher bzw. größere Bedenken hegen als die besser, ja bestens Situierten. Letztere sind zwar nicht nichtausnahmslos, aber doch oft sehr viel freier in grundlegenden Lebensentscheidungen als die Gruppe der Erstgenannten. Ihnen verbleibt sogar die Wahl zwischen dem Hierbleiben und sich dabei relativ sicher und komfortabel einrichten und einem Aufbruch zu neuen Ufern. – „Deutschland wird sich verändern, und zwar drastisch, und ich freue mich darauf“. Ob man sich der euphorischen Vorfreude Göring-Eckardts heute oder gar noch zukünftig vorbehaltlos anschließen möchte oder nicht, bleibt letztlich jedem selbst überlassen. Ach, wenn diese Frau doch nur das Wort „drastisch“ ausgespart hätte! Man könnte vielleicht doch noch ein Quäntchen Hoffnung schöpfen… 😉

      • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

        Meiner Meinung nach war es von Beginn an klar, daß die Ukraine diesen krieg nicht gewinnen kann. Bei dieser angenommenen Ausgangslage hätte die Verteidigung der Ukraine mit deutlich mehr Potential beginnen müssen oder die Anstrengungen einer Verhandlungslösung verstärkt werden müssen.

        Nach 4 Jahren eines sinnlosen Gemetzels sieht Putin angesichts seiner Erfolge keine Veranlassung auf seinen Forderungen zu verzichten. Jeder Euro, der in diesen Krieg investiert wird, verlängert nur das Leid.

        Jede Verlängerung des Krieges bedeutet mehr Tote, mehr Zerstörung, mehr Leid, mehr Kriegsfolgen und mehr vergeudetes Geld. Am Ende wird Putin Teile der Ukraine übernehmen.

        • H.K. Antworten

          Vorsicht, Vorsicht – sonst trifft Sie gleich auch der Vorwurf, Sie würden „gegen die Ukraine hetzen“ …

        • Klaus Kelle Antworten

          Liebe Frau Dr. Königs-Albrecht,

          was denn für „Erfolge“? Die wollten da 2022 in 3 Wochen durchmarschieren und Selenskyj stürzen. Und jetzt hängen sie da seit 4 Jahren fest, sterben wie die Fliegen, ihre Wirtschaft kriecht auf dem Zahnfleisch. Putin hat bisher nach vier Jahren keines seiner Ziele ereicht. Nicht eins. Dafür hassen die Ukrainer die Russen auf ewig und Schweden und Finnland sind endlich in der NATO.

          Russland wird diesen Krieg nie im Leben gewinnen.

          kk

          • H.K.

            Dieser Krieg hat – wie eigentlich jeder Krieg – nur Verlierer, nämlich die, die verheizt werden, sinnlos sterben, großenteils noch nichts wirklich vom Leben gesehen haben. Dazu ich weiß nicht wieviele trauernde Angehörige, unzählige zivile Opfer, großenteils komplett zerstörte Städte, kaputte Infrastruktur.

            Die Opfer, die Leidtragenden, sind immer die „kleinen Leute“.

            All das nur, weil einzelne ( An-) „Führer“ irgendwelche idiotischen und selbstgefälligen Phantasien haben und umsetzen wollen.

            In diesem Punkt scheint die Menschheit lernunfähig ( oder -unwillig ? ) zu sein.

          • Klaus Kelle

            All das nur, weil einzelne ( An-) „Führer“ irgendwelche idiotischen und selbstgefälligen Phantasien haben und umsetzen wollen.

            Sollten wir dann nicht gelegentlich darauf hinweisen, dass das nicht die Ukrainer oder Friedrich Merz sind?

          • H.K.

            Sie wissen so gut wie ich, wer da gemeint ist.

            Und wenn wir ehrlich sind, dürfte uns kaum ein „gerechter Krieg“ einfallen.

            Krieg ist wie es großenteils auf der Straße zugeht, nur wesentlich umfangreicher: Wem die Argumente ausgehen, der schlägt halt zu.

            Und wenn ich die Wahl hätte, so sind mir verhängte Zölle, um irgend etwas durchzusetzen, lieber als einen Krieg vom Zaun zu brechen.

          • Tina.Hansen

            In Kiew frieren sich die Menschen in ihren Hochhauswohnungen bald zu Tode.
            Selensky wirkt wie ein absolut verzweifelter Mann.
            Warum gönnt man diesem armen, zerstörten Land keinen Frieeen?

          • Klaus Kelle

            Die Soldaten der Roten Armee haben im Winter 1942/1943 auch gefroren und waren vrzweiflt. Aber sie wollten sich nicht den Nazi-Horden unterwerfen.

            Und die Ukrainer wollen sich heute den Bestien aus Russland in ihrem Land auch nicht unterwerfen.

          • H.K.

            Dieser Idiot im Kreml wird so lange weitermachen, wie es irgend möglich ist.

            Ich kann mir durchaus vorstellen, daß er neben nordkoreanischen Soldaten auch noch alle möglichen anderen Staaten entsprechend ködert.

            Wenn wir sehen, welche Auswirkungen schon so ein „kleiner Stromausfall“ in einem kleinen Teil unserer phantastischen Hauptstadt auf die Menschen hat, die „nur“ kein Licht und keine Heizung haben, aber noch intakte Fenster und Türen und ihren Hausstand, Decken, Kerzen, was weiß ich alles, so sollten wir uns einmal vorstellen, wie es ist, wenn nicht einmal mehr die Fenster und Türen geschlossen werden können, wenn sogar ganze Gebäudeteile einfach „weg“ sind.

            Wir jammern, wenn im Supermarkt das Klopapier zur Neige geht und schlagen uns teilweise darum.

            Dieser Krieg muß aufhören. So schnell wie möglich.

            Und leider ist er nicht der einzige auf der Welt – über die anderen redet nur niemand …

          • Dr. Hildegard Königs-Albrecht

            Keiner von uns kann wissen, wie es ausgeht. Wir können nur hoffen und beten, daß der Krieg ein Ende findet.

            Zur Bemerkung vom Winter 1942/1943 muß ich daran denken, daß der Winter schon öfter eine Waffe Rußlands war, wenn auch unter anderen Bedingungen.

          • Klaus Kelle

            Das stimmt. Bei der Verteidigung ihre eigenen Landes hat ihneen das geholfen. Aber dieses Mal sind sie der Aggressor, und da läuft’s gar nicht gut…

  2. Achim Koester Antworten

    Lieber Herr Kelle,
    Danke für diesen Artikel. Sie legen die Finger genau in die Wunden, die dieses Land langsam aber sicher töten. Was mich aber am meisten schockiert, ist die Ausweglosigkeit, diese Missstände wieder zu beseitigen:
    1. die Migration wird nicht weniger, durch Familiennachzug und hohe Fruchtbarkeitsraten erhöht sich jedes Jahr die Zahl der Kulturfremden um die Einwohnerschaft einer Großstadt. Da diese Migration nicht in den Arbeitsmarkt, sondern überwiegend in die Sozialsysteme erfolgt, sind diese bereits teilweise kollabiert und können auch durch Schulden (auch wenn man die „Sondervermögen“ nennt) nicht kompensiert werden.
    2. Die Innere Sicherheit ging ebenfalls zum erheblichen Teil verloren, tägliche Berichte über Messerattacken oder Terroranschläge bestimmen die Schlagzeilen der Medien, soweit sie nicht im staatlichen Interesse vertuscht werden.
    3. Bürger, die öffentlich Missstände benennen, werden kriminalisiert und müssen mit Repressalien, wie z.B. Hausdurchsuchungen, rechnen.
    4. Die aktuelle Regierung hat einen riesigen Schuldenberg aufgetürmt, der zwar noch, wie Sie richtig sagen, bezahlbar ist, aber wenn die Zinsen steigen, die Deindustrialisierung fortschreitet und die Bürger aufgrund weltweit höchsten Steuern, Abgaben und Energiekosten verarmen, wird auch das nicht mehr funktionieren.
    5. Die Zahl der Obdachlosen ist nur ein Indiz für die Verelendung der Bevölkerung. Noch nie haben so viele alte Menschen nach einem arbeitsreichen Leben ihren Lebensunterhalt durch Flaschensammeln und Tafelessen bestreiten müssen, währen die Sozialsysteme von Leuten, die nie etwas eingezahlt haben, geplündert werden.
    6. Keine zukünftige Regierung, auch nicht die AfD, wird jemals wieder die Zustände vor 2015 herstellen können, dazu sind die Metastasen im Körper zu häufig, leider inoperabel.

    • S v B Antworten

      @Achin Koester

      Immerhin wurde das Schmummel-Wort „Sondervermögen“ zum Unwort des Jahres 2025 gekürt. Auf ein Mehr an Vernunft und Besserung hoffen lässt dies jedoch nicht…

  3. Tina.Hansen Antworten

    Auch wenn es nur anekdotischen Charakter haben mag, möchte ich eine Geschichte nachliefern, die rein zufällig in die Zeit der grossen und gefährlichen Seuchenerkrankung fällt. Es ist fast 5 Jahre her, aber ich kann es nicht vergessen.
    Damals gab es hier einen Obdachlosen, der selbst unter den Obdachlosen durch das Ausmass seiner Verwahrlosung auffiel. Männlich, weiss, vermutlich deutsch, Alter schwer zu schätzen, vielleicht zwischen 50 und 60. Rudimente von Schuhen und Kleidung. Fuhr immer in „meiner“ Stadtbahnlinie hin und her, vermutlich um sich aufzuwärmen.
    Er hatte die Angewohnheit, sich in der Bahn teilweise auszuziehen und dann am ganzen Körper zu kratzen. Ein Körper, der übersät war mit irgendwelchen Pusteln. Keine Unterwäsche, er präsentierte der Welt buchstäblich jedes Körperteil. Ich kann nicht sagen, ob ich mehr Angst oder mehr Ekel empfand.
    Jeder kannte ihn.
    Man roch ihn, bevor man ihn sah.
    Man wusste, dass er bald sterben wird, wenn kein Wunder geschieht.

    Es geschah kein Wunder, sondern es begann zu schneien. Wintereinbruch plus Seuchenerkrankung, es war ein „Traum“.

    An einem Abend beim Umsteigen war ich allein mit ihm in der überdachten Station. „Bitte nicht auch das noch…“ dachte ich, da kam er auch schon auf mich zu. Ich wich zurück. Mir wurde himmelangst. Dann sprach er mich an. Es war das erste Mal, dass ich ihn sprechen hörte. Und welche Überraschung! Kein Lallen oder Stammeln! Höflich, leise, in gutem Deutsch bat er um eine Zigarette. An der Art, wie er fragte, merkte man, dass er bessere Zeiten im Leben gehabt hatte.
    „Nehmen Sie zwei“, sagte ich spontan und hielt ihm das Päckchen hin.
    Er nahm genau zwei Zigaretten und bedankte sich.
    Es schneite.
    Die Bahn fuhr ein.
    „Wo wollen Sie denn heute Nacht hin?“ fragte ich hilflos.
    („Der stirbt heute Nacht“, dachte ich. „Gibt es nicht irgendwelche Hilfsstellen?“)
    „Ich weiss es nicht“, sagte er.
    Ich stieg in die Bahn.
    Er blieb zurück.
    Ich habe ihn nie wieder gesehen.

    Hätte ich „etwas“ tun müssen? Ja, vermutlich.

    PS: Beim Schreiben merke ich selber, dass es sich anhört wie aus einem rührseligen amerikanischen Weihnachtsfilm, der leider kein Happy End hat. Aber es hat sich genauso ereignet. In Deutschland 2021.

    • Klaus Kelle Antworten

      @Tina.Hansen,

      ja, vermutlich hätten Sie etwas tun müssen. Ich hatte auch solche Situationn in meinem Leben, die vergleichbar sind, und wo ich im nachhinein dachte, ich hätte etwas tun müssen. Wir alle sind so gewöhnt, in einem Vollkasko-Staat zu leben, wo wir uns darauf verlassen, dass sich irgendwer um Missstände kümmert.

      kk

    • S v B Antworten

      Liebe Tina,

      ich bedanke mich von Herzen, dass Sie diese überaus berührende Geschichte – die, für mich jedenfalls, fast den Charakter einer Weihnachtsgeschichte aufweist – mit uns teilen. Ich kann gut nachvollziehen, wie Sie sich gefühlt haben mögen – in jeder Minute der zwar kurzen, aber wertvollen gemeinsam verbrachten Zeit mit einem Mitmenschen, dem ein „normgerechtes“, sprich „normales“ Leben nicht gelingen wollte. Schließlich sind es auch und wohl gerade Begegnungen dieser Art, die einen selbst weiter reifen lassen. Nochmals lieben Dank.

    • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

      Liebe Tina Hansen,

      wenn ich Ihre Geschichte lese, fällt mir eine Begegnung ein, für die ich mich heute noch schäme.

      Nach einer Veranstaltung im Kölner Domforum im Februar 2017 sahen wir eine junge, gut gekleidete und gepflegte junge Frau, die in einem hellerleuchteten Geschäftseingang ihre Isomatte ausrollte, um dort zu schlafen.
      Warum haben wir sie nicht angesprochen? Warum haben wir ihr nicht einen Geldschein fürs Hotel zugesteckt?

      Es gibt Versäumnisse, die kann man nicht wieder gut machen.

      • H.K. Antworten

        Liebe Frau Dr. Königs-Albrecht,

        ich fürchte, nahezu jeder von uns hat schon eine solche oder zumindest ähnliche Situation erlebt.

        Und wenn wir ehrlich sind, haben wohl viele schon einmal „falsch“ gehandelt.

        Wichtig scheint mir, solches „Fehlverhalten“ für sich selbst zu reflektieren und sich bei entsprechender nächster Gelegenheit vielleicht ganz anders zu verhalten.

        Andererseits: hätten Sie der jungen Frau einen ( für eine „kleine Spende“ entsprechend großen ) Schein für immerhin eine Hotelübernachtung zugesteckt, wäre vermutlich das eigene Gewissen etwas beruhigt – aber was macht diese junge Frau am nächsten und am übernächsten und am überübernächsten Abend ?

        Ich denke, wir müssen z.B. in einem solchen Fall eher etwas Grundsätzliches in unserer Gesellschaft ändern.

        Wenn ich einem Obdachlosen ein paar Euro oder eine Flasche Schnaps oder besser ein paar belegte Brötchen o.ä. zustecke, WAS ist am nächsten Tag, nächste Woche, nächsten Monat, was, wenn der Winter kommt, was, wenn dieser Mensch hustet und krank wird ?

        Ich denke, Sie müssen sich wegen dieser Frau keine Vorwürfe machen. Sie allein können weder diese Frau – dauerhaft – retten noch sich um die halbe Welt, nicht einmal um die halbe Stadt, kümmern.

        Es muß sich in unserer Gesellschaft grundlegend etwas ändern. Und das mönnen wir schon, wenn wir unseren Politikern gelegentlich sanft auf die Zehen steigen …

        Just my two cents …

        • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

          Danke für Ihre guten Worte, aber ich denke, es fängt beim Einzelnen an. Diese Herausforderung verdrängen wir gerne und schieben sie auf Institutionen.

          Für den Katholiken gilt das Gleichnis vom barmherzigen Samariter!

          • H.K.

            Ich wollte Ihren persönlichen Einsatz keineswegs in Abrede stellen. Er ist mehr als löblich.

            Es ging mir lediglich darum, das strukturelle Problem aufzuzeigen, das bisher kaum thematisiert wird.

  4. Johannes Antworten

    „Hat das etwas mit der ungezügelten Massenmigration aus islamischen Ländern zu tun?“

    Hat es und dies deutlich mehr, als in diesem kurzen Abschnitt darüber zu Tage tritt. Die Folgen der ungezügelten Massenmigration fräsen sich inzwischen ungebremst durch das komplette Sozialsystem. Die heutigen, erwerbsfähigen, aber oft erwerbslosen Migranten, meist schon mit deutschem Personalausweis ausgestattet, wandern früher oder später in die Altersarmut, mit dem verbrieften Recht auf Aufstockung. Bis sie dort angekommen sind, belasten sie die gesetzlichen Krankenkassen ohne mit eigenen Beiträgen die Solidargemeinschaft zu unterstützen. Diese Unterstütztung kommt einzig von den Einzahlern. U.a. Beamte und „Berufs“politiker zahlen nichts, da privat versichert.

    Würden die den Sozialsystemen aufgebürdeten horrenden Kosten komplett aus Steuermitteln bestritten, würden die riesigen Summen transparent; was die Politik geschickt verhindert durch Verschleierung.

    Die ungezügelte Massenmigration ist eines der gesellschaftlich relevantesten und kostspieligsten Kernprobleme von Europa und v.a. Deutschland; dass haben die USA korrekt erkannt. Die Lösung dieses Problems würde in einer Kaskadenreaktion viele direkt und indirekt assoziierten Probleme mildern oder ganz lösen.

    Warum wird dieses zentrale Problem nicht adäquat angepackt?

    Darüber lässt sich trefflich spekulieren und vermuten. Ist es Unfähigkeit, Desinteresse oder Vorsatz der Politik?

    Wie auch immer: lange wird es gesellschaftlich und v.a. wirtschaftlich nicht mehr gut gehen in Europa und v.a. Deutschland.

    Es bräuchte einen europäischen Trump der den europäischen Augiasstall ausmistet.

    Träumen darf man ja noch.

  5. H.K. Antworten

    Eigentlich ist es ganz einfach.

    Jede Gemeinschaft, jede Sippe, jeder „Clan“, hat Mitglieder, die produktiv sind und zum Wohlstand der Gemeinschaft beitragen.

    Und genauso gibt es auch Mitglieder, die zwar mittun WOLLEN, das aber – aus gesundheitlichen oder anderen Gründen – einfach nicht KÖNNEN.

    Denen hilft die Gemeinschaft. Nicht nur, weil sie es KANN, sondern weil sich die Hilfsbedürftigen dankbar zeigen und irgend etwas tun, um halbwegs mitzuhelfen.

    In Deutschland ist das anders.

    Hier können wir uns die Hilfe zwar auch leisten, aber wir geben jede Menge Geld für irgend welchen Unfug in der ganzen Welt aus, den eigentlich niemand braucht.

    Dazu holen wir jede Menge Menschen ins Land, die keine „Mitglieder“ der Gemeinschaft sind und das auch nicht werden WOLLEN.

    Im Gegenteil: Sie tun nichts Positives für die, die ihnen helfen, sondern greifen sie an, bestehlen, vergewaltigen und töten sie.

    Für DIESE „Hilfsbedürftigen“ tut die Gemeinschaft so viel, daß für die, denen geholfen werden muß und die „Mitglieder der Gemeinschaft“ sind, nahezu nichts mehr übrig ist und sie z.T. kein Dach über dem Kopf und nicht vernünftig zu essen haben.

    Diese „Hilfe“ für „Nichtmitglieder“ KANN man sich leisten, wenn man geradezu im Überfluß lebt und aus dem Vollen schöpfen kann, es allen „Mitgliedern“ gut geht und das Dach über dem eigenen Kopf winterfest ist.

    Die Prioritäten haben sich verschoben – dramatisch.

    Und ausgerechnet die, die versprochen haben, genau DAS zu ändern, tun nun genau das Gegenteil davon.

    Das bewirkt ein Ungerechtigkeitsgefühl bei der gesamten „Gemeinschaft“, das letztlich dazu führt, daß sich die Gemeinschaft eine andere „Führung“ sucht.

    Und die „alte Führung“ wundert sich, wenn sie mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt wird.

    Und damit genau das nicht passiert, versucht die „alte Führung“ die „neue Führung“ zuerst schlechtzureden, zu diffamieren und, wenn das nicht klappt, zu verbieten.

    Wenn zuhause ein Fenster offen steht und schlägt, trifft man sinnvollerweise Maßnahmen.

    Die bestehen darin, das eine klappernde Fenster zu schließen.

    Die „alte Führung“ trifft die Maßnahme, alle Fenster zu öffnen, damit man das Klappern des einen nicht mehr hört – und wundert sich anschließend, daß ein kalter Wind durchs ganze Haus zieht und alle frieren.

  6. gerd Antworten

    Wenn wir die Dinge GRUNDsätzlich angehen wollen, sollten wir einen Blick in die Präambel unseres GRUNDgesetzes riskieren:
    „Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.“

    Wenn die Reihenfolge, erst Gott dann der Mensch, nicht mehr stimmt, oder Gott komplett aus unserm Leben verschwindet, dann haben wir die Verhältnisse so wie wir sie haben. Es ist so, als würde der Schöpfer sagen: Seht zu wie weit ihr kommt, wenn ihr ohne mich handelt.

  7. Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

    Die Gründe für die Probleme Deutschlands sind in diesem Forum seit geraumer Zeit immer wieder genannt worden. Im Politikerdeutsch würde man wohl sagen: es ist ein komplexes Geschehen.

    Das Bedrückende ist, daß die Ampel sich als unfähig erwiesen hat und die Koalition aus Union und SPD sich genauso unfähig erweist, das komplexe Geschehen aufzudröseln und Punkt für Punkt zu Lösungen zu kommen.

    Immer wieder werden die Hauptursachen der vielfältigen Probleme wie Migration, Bürokratismus und Klimawandel benannt, aber keiner wagt es, den Gordischen Knoten zu durchschlagen. Dazu bedürfte es inzwischen wohl eines Typen wie Trump oder Milei. Doch solche Typen sind weit und breit nicht in Sicht.
    (Anläßlich einer Taufe auf den Namen Karl und eines Exkurses auf Karl den Großen bat der Pfarrer heute um Staatsmänner wie Karl den Großen zu beten!)

    Die Folge ist, daß sich der Frust wie Mehltau auf die Bevölkerung legt. Die Hoffnung auf Änderung geht verloren. Statt Bürokratie abzubauen, lassen sich die Politiker täglich neue Gesetze einfallen.
    Mein Steuerberater erzählte kürzlich von unglaublichen Vorfällen in der Verwaltung:
    – ein Migrant in einer normalen 3-Zimmer-Wohnung erhielt Wohngeld für 12 dort
    angemeldete Kinder,
    – ein Beamter riet einem Ukrainer, der eine Arbeit aufnehmen wollte, davon ab,
    weil er sich dann schlechter stünde als ohne Arbeit, und legte die Akte dann
    zufrieden beiseite,
    – ein Türke erklärte ihm, in der Türkei sei die Anmeldung eines Gewerbes eine
    Sache von wenigen Stunden, hier in Deutschland jedoch eine äußerst
    komplizierte Angelegenheit.

    Man sieht einfach kein Licht am Ende des Tunnels!

  8. Alexander Droste Antworten

    Lieber Klaus, es ist ja leider nur ein Bruchteil des Argen, den Du beklagst. Es kommt eines zum anderen. Während also ein Krieg, den wir weder angezettelt, noch verhindert haben, maßgebliche Mittel verschlingt, die wir für eigene soziale Projekte bräuchten, während überall in der Welt neue Geschlechtererfindungen gefördert oder das Klima gerettet wird, wird unser Europa und zuvorderst Deutschland krank und kränker, seine Leute arm und ärmer. In Davos tanzen die Puppen auf den Tischen, der größte Vermögensverwalter der Welt streicht die Gewinne ein, die anderswo rein milchmädchenrechnerisch Verluste sind.

    In vielen Kommentaren schreibe ich, dass das einzige Klima, das es zu retten gilt, das soziale Klima ist. Wenn es nicht allein der Götzendienst am Mammon ist, wenn es nur nicht die völlige Abkoppelung des Staates von seinem Staatsvolk ist, wenn vielleicht nicht allein die Vereinsamung und Verrohung an den elektronischen Unterhaltungsdingern ist, so kommt doch alles gleichsam zusammen. Was sich breitmacht, ist die Hoffnungslosigkeit, die Vereinsamung, die Verwahrlosung und insbesondere die Gleichgültigkeit. Und wer da noch ein Gefühl des Erbarmens entwickelt, sieht an sich Hilflosigkeit und der Kreis schließt sich. Selbst die Glaubenslehrer sind von allem abgefallen, was den Menschen zur Besinnung bringt.

    Warum ist das so? @gerd bemerkt treffend:
    „Wenn die Reihenfolge erst Gott, dann der Mensch nicht mehr stimmt, oder Gott komplett aus unserm Leben verschwindet, dann haben wir die Verhältnisse so, wie wir sie haben. Es ist so, als würde der Schöpfer sagen: Seht zu wie weit ihr kommt, wenn ihr ohne mich handelt.“

    Das ist ein ernster Ansatz und das Bild, das @H.K. kreiert, trifft es vom Allgemeinen bis zum Kleinen:
    „Wenn zuhause ein Fenster offen steht und schlägt, trifft man sinnvollerweise Maßnahmen.

    Die bestehen darin, das eine klappernde Fenster zu schließen.

    Die „alte Führung“ trifft die Maßnahme, alle Fenster zu öffnen, damit man das Klappern des einen nicht mehr hört – und wundert sich anschließend, daß ein kalter Wind durchs ganze Haus zieht und alle frieren.“

    Wir brauchen eine Klimarettung, die wir ggf. Erkenntnis von der Dreigliederung eines Sozialen Organismus nennen mögen. Vor über hundert Jahren wurde von einem namhaften Philosophen namens Rudolf Steiner sehr dezidiert dargelegt, was intendiert wird und heute eintrifft, wenn nicht bestimmte Dinge beherzigt werden. Er hatte so seine Terminologie, daran sollte man sich nicht stören. Doch hatte sie implizit die Heilsbotschaft Christi, und stets als festen Bestandteil des Menschen an sich, die christliche Esoterik zur Grundlage. Also als Unterstützer der Weisheit des Menschen (= Anthroposophie) kann ich inzwischen den Geist erkennen, der uns gerade ins Verderben führt, und der macht es umfassend und für die meisten unmerklich. Wenn der Journalist Langemann die KI fragt, was sie tun würde, wenn sie der Teufel wäre (YouTube), dann kommt genau das heraus, was gerade allgegenwärtig geschieht. Es ist also der Teufel – in unseren Kreisen kennen wir zwei, gar drei – welcher gerade die soziale Klimakatastrophe verursacht. Der Untergang ist determiniert und Steiner beschrieb Kulturoasen, in denen inselhaft verstreut das Deutschtum weiterbestehen kann.

    Wer fragen möchte, kann es gerne tun. Wer nicht, schaut den Dingen, die da kommen, ins Auge.

  9. gerd Antworten

    Der Zustand in dem sich so ziemlich ganz Deutschland befindet mal in einer kleinen Begebenheit erzählt die mir vor 2 Wochen passiert ist.

    Ein Bekannter, bzw. Nachbar mit dem ich immer ein entspanntes Verhältnis hatte, mal ein Gespräch über den Gartenzaun u. ä. grüßt mich seid geraumer Zeit nicht mehr. Auf meine Frage warum das so ist antwortete er aggressiv mit etwas Schaum vor dem Mund: Weil du ein braunes Arschloch bist. Ah ja, AfD Kandidat für den Kreistag, Nazi, braunes Arschloch. Hat sich rumgesprochen. Dass ich als Ehrenämtler aus der „katholischen“ Gemeinde geflogen bin, sei nur am Rande erwähnt. Eine Krippe aufbauen mit Nazis? Das geht nun mal gar nicht. Es gibt einen Unterschied zwischen Abstieg und freiem Fall. Letzteres würde ich für den geistigen Zustand unserer Gesellschaft diagnostizieren. Da helfen keine Kredite mehr.

    • Klaus Kelle Antworten

      Der „Zustand“ Deutschlands hängt davon ab, was Ihr Nachbar Ihnen über den Gartenzaun zuruft? Ich dache Merz und Selenskyj sind an allem schuld? Ja, was denn nun?

      • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

        Wie schon oben beschrieben fängt alles im Kleinen an.

        Die unsägliche Propaganda gegen eine Partei aus Gründen der Angst vor Stimmenverlust, die nicht nur aus der Politik sondern auch aus der Wirtschaft und den Kirchen kommt, beeinflusst das Klima bis in die zwischenmenschlichen Beziehungen.
        Angefangen hat es in der sog. Corona-Pandemie, jetzt wird es mit der AfD betrieben. Inzwischen ist die Meinungsfreiheit in Deutschland massiv bedroht.

        Dieses Vorgehen vergiftet das gesamte Klima und trägt zum miserablen Zustand Deutschlands bei!
        Wir sollten mit allen Kräften dagegen arbeiten!

        • gerd Antworten

          „Dieses Vorgehen vergiftet das gesamte Klima und trägt zum miserablen Zustand Deutschlands bei!“

          @Dr. Hildegard Königs-Albrecht

          Das sehe ich genauso.
          Wenn ein Bundeskanzler die AfD als „braune Suppe“ bezeichnet ist es nicht mehr weit bis zum braunen Arschloch zwischen Nachbarn. Insofern hat Friedrich eine Mitschuld an den Auslassungen meines Nachbarn. So was kennt man landläufig „geistige Brandstifter“.

          • Klaus Kelle

            Was aber, wenn sich in der AfD genau diese „braune Suppe“ tatsächlich finden ließe? Was machen wir dann?

          • gerd

            @Klaus Kelle

            Vielleicht sollten wir erst einmal GRUNDSÄTZLICH damit aufhören, demokratisch gewählte Politiker als braunes Gesindel oder braune Arschlöcher zu bezeichnen. Bei meinem Nachbarn sehe ich den geringen bzw. nicht vorhandenden geistigen Horizont, bei unserem Kanzler erwarte ich mehr. Wenn es nun bei der AfD eine braune Suppe gibt, dann muss man diese Leute aus der Partei werfen. Sollte man schleunigst machen, bevor wirklich braune Arschlöcher in irgendeiner Partei das Sagen haben. Braune Suppe gibt es nämlich auch als grünrote Variante. By the way: Ich bin definitiv kein braunes Arschloch. Egal was mein Nachbar so auskotzt.

          • Klaus Kelle

            Vielleicht sollten wir erst einmal GRUNDSÄTZLICH damit aufhören, demokratisch gewählte Politiker als braunes Gesindel oder braune Arschlöcher zu bezeichnen.

            Da bin ich Ihrer Meinung. Nicht mein Sprachgebrauch. Zu #Kremlstricher stehe ich aber weiterhin – also nicht für SIE natürlich, aber grubndsätzlich. Weil es die definitv gibt.

          • H.K.

            @ Klaus Kelle

            Was, wenn sich in der „konservativen“, christlich-demokratischen ( ? ) Union Leute in vorderster Reihe tummeln, die offenbar mit dem Grundgesetz und den Grundrechten der Bürger auf Kriegsfuß stehen, die Meinungsfreiheit abschaffen und die Opposition verbieten wollen ?

            Man ( frau auch ) stelle sich vor, The Donald würde ein Verbot der Demokraten planen und ankündigen.

            DIE Sondersendungen bei ARD und ZDF zum Untergang der Demokratie möchte ich sehen !

            Wenn das hierzulande gefordert wird, juckt es kaum jemanden …

          • Klaus Kelle

            Man ( frau auch ) stelle sich vor, The Donald würde ein Verbot der Demokraten planen und ankündigen.

            Unvorstellbar! Die Republikaner wechseln sich ja mit den Demokraten immer ab beim Regieren. Die AfD wird nie regieren. Das ist schon ein Unterschied.

          • H.K.

            Genau ! NIIIIIEEEEEMAAAALS !!

            Da begeht dieses Land lieber Selbstmord aus Angst vor dem Tod …

            ( Ab wieviel % ist eine Partei eigentlich „Volkspartei“ ? )

      • S v B Antworten

        @KK

        Meinst Du wirklich, dass Deine Antwort die passende Replik auf gerds Kommentar ist? Oder hast Du am Ende nur das augenzwinkernde Grinse-Emoji vergessen?

          • gerd

            Herr Kelle will, die Dinge grundsätzlich angehen. Das nehme ich erst mal ernst. Was der Hausherr daraus macht, steht auf einem anderen Blatt. Ich finde es bedenklich, dass wir in einem Land leben, wo man als Kandidat für eine demokratische Partei, von seinen Nachbarn als rechtes Arschloch bezeichnet wird. Das ist zumindest unterste Schubland was Höflichkeit ect. angeht. Erschwerend kommt noch hinzu, dass diese Person mit einem Mitglied des Seelsorgeteams in unserer Gemeinde verheiratet ist. Nachtigall…….
            Übrigens habe ich in meinem Wahlkreis die zweitmeisten Stimmen geholt. Natürlich Lichtjahre von Andre Barth (AfD) entfernt, der am Sonntag mal eben 61,8% der Wähler hinter sich vereint hat. NRW ist halt nicht Sachsen.

          • Klaus Kelle

            Übrigens habe ich in meinem Wahlkreis die zweitmeisten Stimmen geholt.

            Glückwunsch! Ich hoffe, hinter dem CDU-Kandidaten. Der Niederrhein ist ja stabil. Da gibt es keinen Barth, da bietet man Gerds auf…

          • H.K.

            Was wollen Sie von einem „normalen“ Nachbarn erwarten, wenn die obersten ( ! ) Bürger dieses Landes von „brauner Soße“, „Gesindel“ und „denen da“ reden ?

            Da war der hanseatische Arbeiterparteivertreter Johannes Kahrs zumindest „durekter“, als er vor laufenden Kameras von „Ar…….öchern im Deutschen Bundestag“ sprach.

            „Es sinkt für Sie das Niveau !“

            Schauen Sie sich nur EINE Bundestagsdebatte an. Es ging damit los, daß manche „Volksvertreter*/-/:/_/•/Innen“ begannen, herumzulaufen, als kämen sie gerade von einer Studentenparty, manche, als hätten sue gerade die Küche gestrichen.

            Dementsprechend hat sich auch die Sprache geändert.

            Wer Mitglieder einer demokratisch gewählten Partei als „Nazis“ bezeichnet, hat nichts, aber gar nichts über die Verbrechen dieser Menschen vor rund 90 Jahren begriffen und erst recht nicht verstanden, daß damit eine völlig unverständliche Verharmlosung einhergeht und das wiederum mehr über ihn selbst aussagt, als ihm lieb ist.

            „Was schert‘s die deutsche Eiche, …“ – Sie kennen den Rest.

        • Klaus Kelle Antworten

          Ach, unser @gerd versteht das schon richtig. Ich erlaube mir immer mal darauf hinzuweisen, dass die AfD nichts besonderes ist, sondern eine Partei wie die anderen, bloß dass sie mehr politisch Geisterfahrer in ihren Reihen duldet… So lange das so ist, werden sie in Deutschland nichts zu melden haben. Ich bedauere das, wie Du weißt, weil ich denke, dass man nicht ein Viertel der Bevölkerung vom demokratischn Prozess ausschließen darf, wenn man es ernst meint mit der Demokratie.

          Klaus

          • H.K.

            Genau !

            Von „denen da“ KANN ja gar nichts Vernünftiges kommen – im Gegensatz zu den Günthers, Priens, Wüsts, Wadephuls, , Middelbergs und Merzens, die ja schließlich überzeugend und zuverlässig konservative Politik zum Wohle dieses Landes machen !

          • gerd

            @H.K.

            Die CDU, SPD, Grünen und Linken haben soviele politische Geisterfahrer in ihren eigenen Reihen, dass die AfD als hübsches Ablenkungsmanöver immer reicht.

            @Klaus Kelle

            In unserer Kleinstadt musste der CDU Kandidat in eine Stichwahl mit einem angeblich parteilosen grünroten Hanswurst und hat, wie kann es anders sein, krachend verloren. Tja, der Niederrhein ist auch nicht mehr das, was es war. Seufz.

          • Klaus Kelle

            @gerd,

            mir scheint da in Ihrer kleinen Geschichte ein…Bruch zu sein. Wenn Sie das zweitbeste Ergbnis in ihrem Wahlkreis hatten – wieso waren dann der CDU-Kandidat und der „parteilose grünrote Hanswurst“ in der Stichwahl? Das ergibt keinen Sinn, da ja der Erst- und Zweitplatzierte in einer Stichwahl gegeneinander antreten..

          • Klaus Kelle

            @gerd,

            das lässt mir ja jetzt keine Ruhe, nicht dass Selenskyj und Soros da im Wahlkreis 11 die Finger im Spiel hatten. Mal schnell Dr. Google gefragt..und hoppala… Ihrem Wahlkreis hat der Kandidat der CDU bei der Kreistagswahl 2020 mit 2.274 Stimmen (44,2%) geholt, Sie erhielten als „Zweiter“ 320 Stimmen (6,22 %). Ein knappes Finish, nennt man das wohl…

            Ein kleines bisschen Spaß empfand ich, als ich eben las, dass auch der Kandidat der FDP noch vor Ihnen lag mit 7,6%… Schadenfreude ist unchristlich, das räume ich ein. Ich nehme es also zurück und entschuldige mich ausdrücklich!

            Aber herzliche Grüße an alle Wähler im Wahlkreis 11…

          • H.K.

            Ja, ja, ja !

            Friedrich Merz liefert !

            ( sogar zuverlässig ! Alles, was die SPD bestellt … )

          • S v B

            @H.K.

            Wie auch Sie bestimmt wissen, haben sich die 1A-Promi-CDUer Daniel Günther und Karin Prien jgerade jüngst nicht eben mit Ruhm bekleckert. Ihre Ansichten und Wünsche, was die Meinungsfreiheit in diesem Land angeht (bzw. den Wunsch der beiden nach strikter Kontrolle, Klarnamens-Zwang bzw. Verboten), müssen bei jedem aufrechten, demokratisch und meinungsfreiheitlich gesinnten Bürger sämtliche Alarmglocken schrillen lassen. Auch der Altmeister der Freien, Rechtsanwalt Dr. Kubicki (der per Video-Schalte zu besagter Causa um seine Einschätzung gebeten wurde, zeigte sich wahrhaft empört über die düsteren Ansinnen der beiden christdemokratischen Politstars, zweier Führungspersönlichkeiten aus Klaus Kelles tiefschwarz lackierter Trickkiste.

          • H.K.

            @ SvB

            Zweifellos gibt es Menschen, die insbesondere gegen Politiker in einer Art und Weise abledern, daß die Schwarte dermaßen kracht, wie wir uns hier in diesem – bei allen möglichen Meinungsverschiedenheiten dennoch in weitestgehend gemäßigtem und zivilisierten Ton miteinander umgehend – gar nicht ansatzweise vorstellen können.

            Von physischen Attacken auf Eigentum und Personen einmal ganz zu schweigen. „Echte“ Patronen oder auch Hundesch…. im Briefkasten braucht sicher niemand, beschmierte Hauswände und in Brand gesetzte Autos sind ebenfalls verzichtbar, und auch Politikern tut es genauso weh, wenn man ihnen vors Knie tritt wie Otto-Normalo.

            Wer gegen die Meinung von Politikern oder Parteien ist, sollte doch wohl eher mit Argumenten statt mit Gewalt die Auseinandersetzung suchen.

            Viele dieser ( meist verbalen ) Anfeindungen werden mittlerweile völlig ungeniert wohl sogar mit Klarnamen vorgenommen.

            Von daher ist eine Forderung nach „Eingrenzung“ allzu ausufernder Äußerungen in gewisser Weise sicher verständlich.

            Leider vergessen Frau Prien & Co aber, daß es längst klare Grenzen gibt, sodaß „freie Meinungsäußerung“ sehr wohl von strafbaren Tatbeständen unterschieden und entsprechend geahndet werden können.

            Bedauerlicherweise schütten Politiker*/-/:/_/•/Innen wie Daniel Günther und Karin Prien ( ausgerechnet von der Partei, von der man Derartiges wie Angriffe auf die Grundrechte und die Presse-/ Meinungsfreiheit am wenigsten erwarten würde ) das Kind mit dem Bade aus und erreichen im Grunde das Gegenteil dessen, was sie beabsichtigen sollten: noch mehr Politikverdrossenheit ( oder eher PolitikERverdrossenheit ? ).

            In jedem Fall fühlen sich die, die schon seit längerem von „DDR 2.0“…reden, vermutlich bestätigt.

            Und wenn man ( frau auch ) befürchten muß, seine Meinung wirklich nur noch hinter vorgehaltener Hand sagen zu können, ohne womöglich an eines dieser unsäglichen Denunziationsportale „gemeldet“ zu werden ( „Melden macht frei !“ ??? ), dann sind wir weit gekommen im „Land, in dem wir gut und gerne leben“ …

            Wer ehrlich ist, kommt nicht umhin, zuzugeben, daß viele Mißstände eben nicht durch die Öffentlich Rechtlichen, sondern durch due „Neuen Medien“ wie NIUS aufgedeckt wurden.

            Und wer nicht zu verbergen, sondern ein „reines Gewissen“ hat, muß sich sicher auch vor Reichelt & Co. nicht fürchten.

          • gerd

            @Klaus Kelle

            „mir scheint da in Ihrer kleinen Geschichte ein…Bruch zu sein.“

            Ja, mein Fehler. Ich war Kandidat für einen Wahlbezirk und nicht für den Kreistag. Asche über mein Haupt. Die AfD suchte händerringend Leute die ihren Namen für die Alternative zur Verfügung stellen, um alle Bezirke zu besetzten, sozusagen die Eier haben, sich als braunes Arschloch beschimpfen zu lassen. Das hat ja geklappt. Bei der Wahl zum Bürgermeister ging die CDU 2025 allerdings leer aus. Und das seid gefühlten 100 Jahren.

            „Ihrem Wahlkreis hat der Kandidat der CDU bei der Kreistagswahl 2020“

            Kleiner Bruch….ich bin erst 2025 aktiv eingestiegen. Sei’s drum. Die Alternative hat nun ihr Wahlergebniss der Kommune im Vergleich zur letzten Wahl verdreifacht, finde ich für den schwarzen Niederrhein erst mal beachtlich. Ganz ohne Sorros oder Selensky, versteht sich.

            Off Topic: Mal schnell Google fragen ist so eine Sache. Auf meine Frage ob es mehr als zwei Geschlechte gibt bekam ich als klare Antwort: Ja!
            Ich lass die Finger davon.

          • Klaus Kelle

            War nicht Google, war KI – seltsamerweise hat das behauptet, Sie seien eigentlich ein engagierter netter Kerl…. wie man sich in Menschen täuschen kann

          • gerd

            Na ja, eigentlich war es ja Dr. Google……Wenn Sie wirklich wissen wollen ob ich ein engagierter und netter Kerl bin, fragen Sie meine Frau.

          • Dr. Hildegard Königs-Albrecht

            @ H.K.

            „ausgerechnet von der Partei, von der man Derartiges wie Angriffe auf die Grundrechte und die Presse-/ Meinungsfreiheit am wenigsten erwarten würde“

            Lieber H.K.,
            diese Aussage macht mich ratlos.

            War es nicht die CDU, die in der Corona-Krise Grundrechte außer Kraft setzte, nicht legitimierte Gremien installierte und die Meinungsfreiheit über Corona, die Maßnahmen und die sog. Impfung einfach abschaffte?

            Für mich war das das Schlüsselerlebnis, das dazu führte, daß die CDU ohne Aufarbeitung der sog. Pandemiezeit und Feststellung der Verantwortlichen für mich nicht wählbar ist.

          • H.K.

            @ Frau Dr. Hildegard Königs-Albrecht

            Ja, Sie haben recht, ich habe mich da mistverständlich ausgedrückt.

            „ … ausgerechnet von der Partei, von der man Derartiges wie Angriffe auf die Grundrechte und die Presse-/ Meinungsfreiheit am wenigsten erwarten würde – in der Annahme, sie hätte aus den völlig verfehlten und bürgerfeindlichen Maßnahmen in der Coronazeit etwas gelernt, statt Derartiges zu wiederholen.“

            Mit Ihrer Einschätzung der teils idiotischen Coronamaßnahmen sowohl der unionsgeführten Regierung als auch der Ampel stimme ich bekanntermaßen überein.

  10. Achim Koester Antworten

    Die Bundesregierung hat erwogen, wegen Trumps Unberechenbarkeit die in den USA lagernden deutschen Goldreserven zurückzuholen, aber die AfD hat sich dagegen ausgesprochen, denn wenn die dem Klingbeil in die Hände fallen, sind sie weg.

    • gerd Antworten

      „Aber anders als einige hier stehe ich ohn Wenn und Aber zu meinem Heimatland.“

      Wie weit die Heimatliebe aktuell geht: CDU-Politiker Jürgen Hardt forderte Mitte Januar wegen Donald Trumps Politik einen WM-Boykott.

      Die Mannschaft soll zu Hause bleiben. Das von einem Unionspolitiker. J. Spahn will „erst mal abwarten“ bevor wir unsere Fussballer in den Staaten spielen lassen. Auf was will der Jens denn warten? Donald Trump in Sack und Asche? Nicht euer Ernst.

        • S v B Antworten

          Auch diese Forderung hefte ich in einem inzwischen überquellenden Ordner ein, dessen Rücken die Aufschrift „Symbolpolitik“ trägt. Wirklich ernst nehmen kann man nur noch wenige, sehr wenige…

      • H.K. Antworten

        Man(n) kann ja über den bayrischen MP geteilter Meinung sein.

        Zum Thema deutscher Boykott der WM sagt er unmißverständlich „völliger Quatsch“.

        Wo er recht hat, hat er recht.

        Jens Spahn kämpft um sein politisches Überleben, da können schon mal verqueeeere Äußerungen vorkommen …

    • Günther M. Antworten

      @Achim Koester, das beliebte Spiel mit dem „Sozi“ als Verschwender fremden Geldes ist doch perdu, lassen Sie mal die Zeit ab 1982 Revue passieren.
      (kurze Erholung zwischen 1998 – 2005)

      Zur Sache:
      – Der Bundesfinanzminister wurde 2025 von Stephan Mayer (CSU) zur Prüfung der deutschen Goldreserven in New York aufgefordert.
      – Markus Ferber (CDU/CSU – Europäisches Parlament) setzt sich für regelmäßige physische Kontrollen und Transparenz der Goldreserven ein. Ferber verlangt, dass Vertreter der Bundesbank die Barren persönlich zählen und dokumentieren.
      – Der Präsident des Europäischen Steuerzahlerbundes, Michael Jäger, fordert eine Rückholung aus den USA, zumindest eine detaillierte Überprüfung und physischen Zugang zu den Beständen.

      Die ~ 3.350 Tonnen deutscher Goldreserven sind auf die Lagerorte:
      Bundesbank in Frankfurt/Main ~ 50,x Prozent,
      Federal Reserve in New York ~ 37,x Prozent,
      Bank of England in London ~ 12,8 Prozent,
      verteilt.

  11. H.K. Antworten

    Besonders aufhorchen lässt ein heutiger Artikel der „Zeitung mit den vier Buchstaben“:

    „Dramatische Risikoanalyse der Bundesregierung

    Deutschland „mangelhaft“ auf Chemie-Angriff vorbereitet“

    VOR der Bezahlschranke, frei lesbar.

    Das „beste Deutschland, das wir jemals hatten“ ist derart schlecht bzw. gar nicht vorbereitet, daß es einen graust.

    Eine erneute Riesenbaustelle, die bisher einfach totgeschwiegen wurde.

    Aber Hauptsache, wir schließen einen Boykott der Fußball-WM nicht aus und halten die Brandmauer weiter hoch …

  12. H.K. Antworten

    Wir kümmern uns großenteils um Nebenkriegsschauplätze.

    Über zwei Todesfälle durch die „ICE“-Truppe in Amerika wird exponiert und entrüstet berichtet. Über Verbrechen im eigenen Land wird lautstark geschwiegen.

    Es wird über in Gefahr befindliche Meinungsfreiheit jenseuts des großen Teiches berichtet, während wir hierzulande wahrlich nicht mit dem Finger von uns weg zeigen sollten.

    Und viele, jede Menge anderer Probleme werden ebenfalls gar nicht thematisiert.

    Wir schlummern sanft vor uns hin und regen uns gelegentlich an den falschen Stellen auf.

    • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

      Und wenn dann Portale wie NIUS sich erdreisten, ausführlich über Ungeheuerlichkeiten im Politikbetrieb zu berichten, findet sich flugs ein „guter“ deutscher Politiker, hier eine Politikerin, die bereit ist, drastische Maßnahmen gegen die „Delegitimierung und Zersetzung unseres freiheitlichen demokratischen Systems“ (Karin Prien, CDU) zu fordern!

      • H.K. Antworten

        … und die merken offenbar gar nicht, daß sie zusätzlich Werbung für NIUS machen und daß so manche Aktion gar nach hinten los geht – s. „Genosse Günther“, der nun das Schlagwort für die aktuelle Rabattaktion geworden ist …

        Wahrscheinlich hat er und auch Karin Prien damit gerechnet, daß die NIUS-Macher eingeschüchtert und bibbernd in der Ecke hocken und ihrem Schicksal entgegenzittern …

        Dumm gelaufen …

  13. gerd Antworten

    „dass unsere Kinder und dieses Land eine Zukunft haben.“

    Diese „Grundsatzdebatte“ läuft hier nun seid 2 Tagen. Während dieser Zeit wurden in Deutschland 600 Kinder (statistisches Bundesamt) vor der Geburt getötet. Das sind 600 Kinder, die über keine Zukunft mehr verfügen, denen man die Zukunft einfach so genommen hat und die wir eigentlich dringend benötigen um die Zukunft unseres Landes überhaupt erst möglich zu machen. Wollte ich zumindest mal anmerken.

  14. Sarnersee Antworten

    Im allerersten Kommentar von @Tina.Hansen fragt sie rhetorisch: „Wann ist Deutschland gekippt oder ins Rutschen geraten?“.
    Die Naturwissenschaften, die Ingenieurwissenschaften, die Medizin, sie alle kennen sog. kritische Massen, Mengen, Größen, etc. nach dessen Überschreiten (Kipppunkt) ein System „kippt“, in einen instabilen, mitunter chaotischen Zustand, der nicht mehr zu kontrollieren ist, bzw. nur sehr schwer wieder einzufangen ist, um die Kontrollierbarkeit wiederherzustellen. Ebenso gilt das abstrahiert für die soziologischen Wissenschaften. Natürlich lässt sich kein konkretes Jahr für diesen Kipppunkt angeben, weil die eigentliche Ursache und Wirkung zeitlich weit auseinanderliegen können. Tendenzen für die Entwicklung hin zu diesem Kipppunkt konnte man je nach Perspektive schon in den 80ern beobachten, durchaus auch 20 Jahre früher, als im Westen die Glorifizierung des Sozialismus einsetzte und der ideologischen Kampf gegen alles Bürgerliche mit der 68er Bewegung ein Gesicht bekam. Meiner bescheidenen Beobachtung der letzten drei oder fast vier Jahrzehnte ist es ein die Person selbst betreffender Paradigmenwechsel, der am Ende zum Kipppunkt führte. Nämlich das Paradigma der ganz persönlichen Befindlichkeit i.S.v. Eitelkeit. Diese hat gewissermaßen eine kritische Menge in der Bevölkerung und damit v.a. unter den Entscheider-Eliten des Landes erreicht und überschritten. Eine Gesellschaft kann Eitelkeiten einer Minorität aushalten, auch bei Entscheidern. Sie ist da hinreichend resilient. Wird die Bedeutung der (eigenen) Befindlichkeit aber überhöht, wird sie gar systemisch in den gesellschaftlichen Fokus gerückt, quasi zur Norm erhoben, dann muss eine Gesellschaft früher oder später auseinanderbrechen, denn nicht mehr das Gemeinwohl und die Sicherstellung des Wohls nachfolgender Generationen ist zuvorderst erstrebenswert, sondern allein die eigene Befindlichkeit. Andere nennen es schlicht Egoismus. Erstrebenswerte Maxime ist es sich als gut und gerecht fühlen zu können, um so gesellschaftsweite Anerkennung zu erhalten. Ist Eitelkeit eine Eigenschaft,  die die Majorität in der Gesellschaft aufweist, wird sie jede negative Konnotation verloren haben. Und genau dieser Übergang von einer um die eigene Befindlichkeit besorgten Minorität zu einer Majorität kennzeichnet diesen Kipppunkt, der bereits hinter uns liegt. Wie es dazu kommen konnte, mögen Soziologen und Psychologen beantworten. Ganz sicher korreliert dieser Paradigmenwechsel aber mit der Zurückdrängung des Christlichen in den westl. Gesellschaften.
    Und nichts belegt diese eitle Selbstgerechtigkeit, die, nur scheinbar paradoxerweisweise, für alle sichtbar mit der Überforderung durch fehlende Eignung unserer eitlen (Pseudo-)Eliten einhergeht, überzeugender als deren pathologischer Zwang, jenseits dieses (Pseudo-)Elitismus das Denken betreuen und von Kenntnis befreien zu wollen.
    Die fortgeschrittenen Jahrgänge werden an ihren Arbeitsplätzen höchstwahrscheinlich genau diese Beobachtung gemacht haben, dass das Thema Befindlichkeit (bei Kollegen wie Führungskräften aller Leitungsebenen) in den letzten Jahren in Gesprächen unter Kollegen (zumeist aus Frustration und Enttäuschung), in der Kantine, aber auch und insbesondere in Team- und Abteilungsbesprechungen, dort als Ermahnungen mehr Respekt der Führungskraft entgegenzubringen, überproportional vertreten ist und in selbem Maße die inhaltlichen, eigentlich wertschöpfenden Themen weniger Gewicht zukommen oder sogar gsnz ausbleiben. Das gab es in dieser Ausprägung vor 20, 30 Jahren so nicht. Hier hat es ein großen Wandel in der Arbeitswelt gegeben. Atemberaubende Rückgänge der Produktivität sind die logische Folge mit allen denkbaren Kollateralschäden, die ein ganzes Land ruinieren, ja eine ganze Kultur mit ihren errungenen Werte im wahrsten Sinne des Wortes auslöschen.

  15. Martin Ludwig Antworten

    Klaus, du schreibst „bevor wir die Gegenmaßnahmen, die Therapie, angehen, sollten wir eine ausführliche Diagnose erstellen.“
    Was darauf folgt, ist eine aneinanderreihung von Sympthomen – die Anamnese, wenn man es so möchte. Die versprochene Diagnose vermisse ich weitestgehend und Therepaieansätze gänzlich.
    Der letzte Absatz ist ungefähr so, wie wenn ich mit Schmerzen und Fieber zum Arzt gehe und dieser mir nach Feststellung der Fieberhöhe sagt, dass das Ziel wäre mich wieder gesund zu bekommen.

    Meine Erwartungshaltung wäre jedoch eine andere. Ich möchte hören warum ich Fieber und Schmerzen habe, welche Tabletten ich nehmen oder Maßnahmen ich ergreifen muss und bis wann ich Linderung erwarten kann.

    Daneben sind deine Sympthome zu 90 % Begleiterscheinungen einer einzigen Krankheit und Obdachlosigkeit gehört nichtmal in die Aufzählung.
    Obdachlos ist in Deutschland nur, wer dieses Schicksal für sich so wählt. Der Staat tut wahnsinnig viel gegen Obdachlosigkeit und aufgrund meiner eigenen beruflichen Erfahrung kann ich mit sicherheit sagen: „Wer in Deutschland obdachlos ist, möchte das so“.
    Warum Menschen die angebotene Hilfe nicht in Anspruch nehmen ist eine andere Sache – aber die Angebote sind definitiv da.

    Der Rest lässt sich nahezu vollständig auf ein und das selbse Problem zurückführen und das heißt MIGRATION!
    Der Lehrermangel kommt doch daher, dass viele Kinder heutzutage keinerleih Erziehung im Elternhaus genossen haben. Dazu kommt, dass zuhause kein Deutsch gesprochen wird. Es ist nahezu in allen Fällen das gleiche Muster und das heißt nicht „Müller, Meyer oder Schmitt“.
    Die Lehrer sollen dann die Misstände in der Erziehung auffangen und stoßen dabei auf reichlich Widerstand und Hindernisse. Dieses Schauspiel machen viele einfach nicht lange mit – und melden sich dank Beamtenstatus einfach regelmäßig und langfristig krank oder wählen direkt einen anderen Beruf.

    Unsere Schulen sind aus den gleichen Gründen marode. Wer zuhause nie gelernt hat fremdes Eigentum zu achten, wird das auch sonst nicht tun. Dazu kommt, dass der Staat so viel Geld in Migration und das Sozialsystem steckt, dass für unwichtige Dinge wie „Bildung“ schlicht kein Geld mehr vorhanden ist.
    Es gibt hierzu eine Studie aus New York – sie nennt sich „Broken Window Theory“ – ich empfehle, sich mit diesen Erkenntnissen zu befassen.

    Die Staatskassen sind vorranging deswegen leer, weil mehr und mehr Leistungsempfänger von immer weniger Leistungsträgern finanziert werden müssen. Jeder Idiot kann erkennen, dass ein solches System auf Dauer nicht funktionieren kann – und insbesondere die Leistungsträger, die in der Regel über einen gewissen Intelligenzquotienten verfügen, darauf schlicht keine Lust mehr haben.

    Die überschwängliche Gewalt und die Machtlosigkeit des Staates ist der letzte Sargnagel. Wenn Fehlverhalten nicht sofort und merklich sanktioniert wird, wird es aktiv gefördert! Daneben werden jedoch GEZ, Steuern und Abgaben von Leistungsträgern rigoros eingefordert und jeder Verstoß massiv sanktioniert.
    Dies setzt eine sich immer schnellere Spirale aus asozialem Verhalten in Gang, der ein immer schwächer werdender Staat gegenübersteht.

    Wer an den Zuständen dieses Landes etwas ändern möchte, muss zuerst und vorrangig das Leistungsprinzip wieder in Gang setzen. Daneben müssen schmerzhafte Strafen und Sanktionen eingeführt werden, die ohne Wenn und Aber und insbesondere ohne Betrachtung der Hintergründe wie „schwere Kindheit, Migrationshintergrund, Armut etc.“ durchgesetzt werden.

    Illegale Zuwanderer müssen sofort und notfalls mit maximaler Gewalt in ihre Heimat abgeschoben und Grenzen mit Waffengewalt und Zäunen gesichert werden.

    Ich wünsche mir das System Singapur für Deutschland. Eine Gesellschaft mit so vielen Menschen auf dermaßen engem Raum kann nur funktionieren, wenn Nichtleister und Störer dieser Gesellschaft in Angst aufwachen und Leistungsträger (sowie behinderte, kranke etc.) eine ruhige Nachtruhe genießen können.

    Mit der Warze auf dem Fuß können wir uns befassen, wenn die Rückenschmerzen abgestellt sind – denn diese strahlen in alle Gliedmaßen aus, machen uns bewegungsunfähig, rauben den Schlaf und verursachen viele weitere Probleme… und unser Bandscheibenvorfall heißt nunmal regelmäßig Ali, Murat, Abdul und Sergej.

    • Dr. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

      Es ist richtig, der Elefant im Raum ist die Migration.

      Hunderttausende müssten in ihre Heimatländer zurückgebracht werden. Das würde nur mit rigorosen Maßnahmen funktionieren, wie man in den USA sieht. In Deutschland traut sich kein Politiker, die Angelegenheit ernsthaft zu betreiben. Das ist verständlich, aber löst das Problem nicht. Aber man sollte zumindest versuchen, Fall für Fall zu klären. Wer keine Fluchtgründe hat und sich illegal hier aufhält, muß das Land verlassen. Punkt.

      Direkt in Angriff genommen werden müsste jedoch die Schließung aller Grenzen und damit die Verhinderung jeder illegalen Einwanderung. Unsere Kapazitäten sind erschöpft, die Bevölkerung erwartet ein Ende von Zuwanderung und Überfremdung: wir dürfen keine weiteren Menschen mehr aufnehmen.

      Doch wo sind die Ärzte, die diese Therapie anwenden?

  16. H.K. Antworten

    Guten ( ? ) Morgen allerseits !

    Gut ist der Morgen, nein der ganze Tag, wenn eine grüne Vollversagerin als Ministerin für Integration und alles Mögliche in NRW rund zwei Jahre nach dem Attentat in Solingen endlich zurücktritt ( oder besser: zurückgetreten wird ).

    Schlecht wird der Morgen ( und vielleicht nicht nur der ganze Tag, sondern die noch junge Woche ), wenn man einen Artikel der „Zeitung mit den vier Buchstaben“ liest:

    „Die Ursachen für das Scheitern des Westens“.

    Ein Essay von der mir bis dahin unbekannten Ayaan Hirsi Ali.

    Der VOR der Bezahlschranke, frei lesbare, Artikel sollte JEDEM politisch Verantwortlichen als Pflichtlektüre gelten.

    Vielleicht begreifen wir dann so langsam, was läuft und wo wir falsch abgebogen sind …

  17. H.K. Antworten

    Und weil wir gerade dabei sind, uns den Tag zu verschönern, noch eine Leseempfehlung:

    „Die große Kindergeldbilanz 2025: 12,7 Milliarden Euro an Ausländer, 528 Millionen Euro ins Ausland“

    Quelle: NIUS, 27.01.2026

    Aber vielleicht liest man den Artikel auch besser nicht, sofern blutdruckmäßige Probleme mit „> 130/80“ vorhanden sind …

      • H.K. Antworten

        Ich meckere bekanntermaßen ja nur überaus ungern.

        Aber müssen es im ersten Absatz, in fier Sätzen, gleich vünv Fähler sain ?

        Lässt da Piehsah grüßen ?

        Ich frag nur vür nen Froind …

        Bis die Tahge !

        • Günther M. Antworten

          1) eine halb Millliarde…
          2) Kontn ins Ausland…
          3) in diesen Tahgen…
          4) für heftign Zoff…
          5) Kriker schimpfn…
          6) angsichts 140.000 aufgedeckten…

          Tja H.K.:
          Sex ist besser als einmal „Fünfe“ gerade sein lassen.

          • Tina.Hansen

            Sehr geehrter Günther,
            wenn Sie was zu sagen haben, dann machen Sie es offen und nicht in Rätseln!

          • Günther M.

            @Tina Hansen,
            meine Antwort an Sie mit der Erläuterung für obige Fragmente (1 bis 6) hat Herr Kelle gelöscht.

          • Klaus Kelle

            @Tina.Hansen,

            genau, das hat Herr Kelle gelöscht. Weil es wirklich andere Themen zu diskutieren gibt, als ob irgendjemand hier einen Strang über Rechtsschreibfehler in meinen Beiträgen eröffnen möchte. Deutschland hat wahrlich andere Probleme als Korinthenkackerei. Oh, was hat Herr Kelle da für ein Wort benutzt??? Schlimm, da muss Archivleiter M. dringend mal aus seinem Keller einen Rechtsschreibfehler holen, der in einem Beitrag von mir 2016 gefunden wurde 🙂

            kk

          • Tina.Hansen

            Ja, ich weiss. Ich hatte ihn bereits früh am Tage gelesen

          • Tina.Hansen

            Noch mal geordnet.

            @ Günther M.
            Ich hatte Ihre Antwort bereits früh am Tage gelesen.

            @ Klaus Kelle

            Auch an Sie danke für die Antwort! „Korintenkackerei“ ist kein schlimmes Wort, nur ein bisschen altmodisch. Ich benutze es auch 😉

            @ Alle

            Einen schönen Abend, hoffentlich im Warmen!

        • Klaus Kelle Antworten

          @H.K.,

          es gefällt mir sehr, dass ausgerechnet diejenigen, die seit Bestehen dieses Blogs noch nicht einen Cent gespendet haben, die gleichen sind, die sich mokieren, dass ich mir keinen Korrekturleser hier leisten kann. Tatsächlich schreibe ich oft mal etwas schnell runter und stelle es ein, das gibt es Tippfehler – na und?

          Spenden Sie wie andere hier das auch tun, denen diese bürgerliche Debattenclub etwas wert ist. Oder halten Sie wenigstens den Mund, wenn Sie selbst nichts leisten!

          Oder suchen Sie sich eine Grammatik-Selbsthilfegruppe…

          Schönen Tag!

          Klaus Kelle

          • H.K.

            Sehr geehrter Herr Kelle,

            wie Sie wissen ( falls nicht, erfahren Sie es jetzt ), halte ich von diesem Blog eine ganze Menge, ansonsten wäre ich nach Ihrem wiederholten Vergraulen nicht zurückgekommen und ganz sicher würde ich nichts schreiben.

            Viele, ja die meisten Artikel sind wirklich gut und interessant. Insbesondere die immer wieder klugen, aber auch kritischen Kommentare vieler aktiver, sich äußernder Leser, halten mich hier und den Blog am Laufen.

            Aber, offen gestanden: Sie verwirren mich.

            1. Sie schreiben, es gefällt Ihnen, was ich schreibe und dann rüffeln Sie mich. Gefällt es Ihnen nun oder gefällt es Ihnen nicht ? Meinen Sie, was Sie schreiben, oder ist das, was Sie schreiben, einfach „nicht so gemeint“ ?

            2. Wenn ein Standinhaber auf dem Markt queeeer über den Platz ruft

            „Kommse näher, kommse ran !
            Hier gibts bess‘re Äpfel als nebenan !“,

            und die Leute kommen dann, stellen aber bei genauem Hinsehen fest, daß bereits in der ersten Kiste diverse faule Äpfel liegen und reden darüber, dann tut der Standinhaber genau WAS ? Richtig ! Er beschimpft seine Kunden !

            3. Zu Ihrem x-ten „Spendenaufruf“ an mich: Kürzlich haben Sie mir hier mitgeteilt, Ihr Blog würde sicherlich nicht untergehen, wenn ich nicht mehr da wäre.
            Einige Zeit davor fühlten Sie sich genötigt, mir mitzuteilen, wo die Tür ist.
            Nun fordern Sie mich – zum wiederholten Mal – auf, doch endlich mal etwas zu „spenden“, weil Sie sich bei „The Germanz“ keinen „Korrekturleser“ leisten können.
            Mir ist nicht klar, wieso ich eine „Spende“ für diesen Blog leisten sollte, die offenbar zweckentfremdet für ein anderes Medium verwendet würde.

            4. Darüberhinaus entscheiden besser Sie selbst über den Einsatz Ihrer Mitarbeiter und deren Aufgabengebiet, insbesondere, wer denn wo Korrektur liest und wer nicht.

            5. Auch weiß ich nicht, ob Ihnen bekannt ist, was die Definition einer „Spende“ ist. Aber das könnte man(n) ja herausfinden.

            6. Zum anderen: Falls Ihnen das alte Sprichwort „man beißt nicht die Hand, die einen füttert“, nicht bekannt sein sollte, schlagen Sie doch auch das einmal nach.

            Wer nicht nur um sich beißt, immer und immer wieder, dazu noch grimmig knurrt, bellt und kratzt, sollte sich nicht wundern, wenn er nicht gefüttert wird.

            7. Wer bereits sowohl erfolgreicher Akquise-Experte im Spendeneinsammeln als auch bei Marketing und im Bereich „lukratives Geschäftsmodell“ ist, sollte rechtzeitig den Kurs „Successful Customer Relations“ bei einer nahegelegenen Volkshochschule belegen. Die Kosten dürften sich im Rahmen halten und sich kurzfristig amortisieren.

            8. Wer zum Lachen in den Keller geht, knipst dort sicherheitshalber zusätzlich das Licht aus und verrammelt die Kellertür.

            9. Immer wieder werden Kommentare gelöscht oder verunglimpft, obwohl sie keinerlei Beleidigungen oder „Unsittliches“ enthalten. @gerd und Ihr besonderer Freund @Günther M. wissen das besser.
            Selbst einem @Martin Ludwig, der hier nun wirklich klug und sachlich kommentiert, haben Sie kürzlich „gute Reise“ gewünscht, wenn es ihm hier nicht gefalle.

            Wenn einem Blogbetreiber andere Meinungen nicht passen und er die Beiträge entweder löscht oder/ und die Kommentatoren beschimpft, wäre es vielleicht an der Zeit, den Namen zu ändern.

            Wie wäre es mit „MEIN Denken erwünscht“ ?

            In diesem Sinne: einen weiterhin charmanten Tag !

            😉

          • Klaus Kelle

            1. Sie schreiben, es gefällt Ihnen, was ich schreibe und dann rüffeln Sie mich. Gefällt es Ihnen nun oder gefällt es Ihnen nicht ? Meinen Sie, was Sie schreiben, oder ist das, was Sie schreiben, einfach „nicht so gemeint“ ?

            Angesichts der Flut von Postings von Ihnen hier ist das kein Widerspruch. Sie schreiben manchmal gute Beiträge, und sie schreiben auch belangloses Zeugs. Das ist in Ordnung, dürfen Sie hier.

            2. Wenn ein Standinhaber auf dem Markt queeeer über den Platz ruft

            „Kommse näher, kommse ran !
            Hier gibts bess‘re Äpfel als nebenan !“,

            und die Leute kommen dann, stellen aber bei genauem Hinsehen fest, daß bereits in der ersten Kiste diverse faule Äpfel liegen und reden darüber, dann tut der Standinhaber genau WAS ? Richtig ! Er beschimpft seine Kunden !

            Vielen Dank, dass Sie gleich unter 2) selbst den Beleg für völlig belangloses Zeugs dokumentieren! Im Übrigen sind Sie kein „Kunde“, den Kunden bezahlen etwas.

            Mir ist nicht klar, wieso ich eine „Spende“ für diesen Blog leisten sollte, die offenbar zweckentfremdet für ein anderes Medium verwendet würde.

            Schauen Sie, was soll ich mich dauernd mit solchem Blödsinn von Ihnen beschäftigen?

            4. Darüberhinaus entscheiden besser Sie selbst über den Einsatz Ihrer Mitarbeiter und deren Aufgabengebiet, insbesondere, wer denn wo Korrektur liest und wer nicht.

            Das tue ich sowieso, aber danke!

            6)… 🙂 Na, wenn ich auf Ihr Füttern angewiesen wäre, dann wäre ich schon seit Jahren tot…

            Der Rest ist zusammengefasst einfach nur dumm. Ich habe hier noch nie jemanden wegen einer anderen Meinung gelöscht. Nicht ein einziges Mal und auch nicht @Martin Ludwig. Dessen Beiträge sind nahezu immer gegensätzlich zu meinen, und das ist wunderbar. Der Unterschied ist halt, dass er argumentiert mit Fakten und so, was Ihnen leider fremd ist.

            Und jetzt reicht es auch, mich mit ihrem Kinderkram zu beschäftigen. Falls sie einen Rechtschreibfehler finden, schicken Sie den an unseren Freund vom Niederrhein. Der sammelt sowas…

          • H.K.

            Schade.

            Wie üblich:

            Wenn die Argumente ausgehen, macht man die Dinge lächerlich – oder/ und schnappt weiter zu.

            Statt einfach mal drüber nachzudenken, wird draufgehauen.

            Aber: „chacun à son goût“.

          • Günther M.

            Was soll denn das große Lamento?
            Weil sich Ihr spendenunwilliger Leser H.K. über fünf Rechtschreibfehler im ersten Absatz des besagten Artikels lustig gemacht hat?

            Na so was – ich alter „Korinthenkacker“ zähle hier 56 Worte mit acht Rechtschreibfehlern.

            Zähle ich jetzt zu den ahnungslosen, naiven und niveaulosen Strunzdummen?
            Denn Kremlstricher, Landesverräter, nützlicher Idiot und Putinist wäre diesmal etwas deplatziert, oder?

          • Klaus Kelle

            Es gibt kein „Lamento“, schon gar nicht wegen Ihrem Kumpel „H.K.“. Ich habe einfach keine Lust, mich dauernd mit eurem Kinderkram hier zu beschäftigen. Schönen Tag noch!

  18. H.K. Antworten

    Da aller guten Dinge DREI sind, noch eine Leseempfehlung – zur Freude eines einzelnen Herrn wiederum ein Artikel der „Zeitung mit den vier Buchstaben“:

    „Städte streichen Zuwanderern Bürgergeld“.

    Bemerkenswert, wie die EU die Zahlung unserer deutschen Sozialleistungen regelt …

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