Wegen Antonio Rüdiger: Mario Basler bricht mit dem DFB

Über Mario Basler kann man viel sagen. Unstreitig ist, dass er mal ein Weltklasse-Mittelfeldspieler war: Deutscher Meister, Europameister, Torschützenkönig. Wenn so ein Mann etwas zum Thema Fußball sagt, dann hört man ihm zu.

„Super-Mario“, wie sie ihn einst nannten, ist gerade stinksauer auf den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Basler wirft dem mächtigen Verband und seiner Führung Verrat an den eigenen moralischen Werten vor. Grund ist die erneute Nominierung des Verteidigers Antonio Rüdiger für die deutsche Nationalmannschaft.

Rüdiger, das ist ein „böser Junge“ im Fußball – ein Topspieler ohne Frage, aber einer, der auf dem Rasen und auch außerhalb ausrastet. Zuletzt im Finale der Copa del Rey gegen den FC Barcelona, als er Gegenstände (Tape, Eisbeutel) in Richtung des Schiedsrichters warf und heftig fluchte. Der Ausfall war so heftig, dass Mitspieler eingreifen und Rüdiger zurückhalten mussten.

Unvergessen auch seine „Kopf-ab“-Geste im Champions-League-Achtelfinale gegen Atlético Madrid. Die UEFA bestrafte ihn dafür mit einer lächerlichen Geldbuße von 40.000 Euro und – kein Witz! – einer „Sperre auf Bewährung“. Das Geld hatte er vermutlich bar im Auto dabei. Denn Rüdiger verdient bei seinem aktuellen Verein Real Madrid in der Saison 2025/2026 ein Brutto-Jahresgehalt von etwa 14,58 Millionen Euro.

Das sind umgerechnet 280.385 Euro brutto pro Woche. Nach Abzug von Steuern und Sozialversicherungen bleiben dem Hitzkopf irgendwas um die zehn Millionen netto im Jahr. Damit kommt man klar…

Basler jedenfalls zieht einen Schlussstrich

Aus Protest gegen den DFB hat er seine Fußball-Lehrer-Lizenz gekündigt. „Ich glaube dem DFB nichts mehr. Die bekommen von mir nicht einen Euro mehr“, rechnet er final ab. Gut so!

 

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Dieser Artikel wurde 14 mal kommentiert

  1. Johannes Antworten

    Ja, der „gute“ Antonio hat womöglich eine verborgene weltanschauliche Sicht aufs Leben und die Gesellschaft, die nicht mit unserer westlichen, säkularen kompatibel ist; aus dieser heraus auch sein „Ausrasten“ womöglich verständlich wird.

    Das hat der Basler vielleicht im Urin. Ich verstehe ihn gut.

    • H.K. Antworten

      Ist doch alles genau so gewollt.

      Schauen Sie sich nur mal alle Spieler des Vereins an, dessen „großer Vorsitzender“ verurteilter Steuerhinterzieher ist.

      Und wenn die Meister sind, werden sie – „kulturelle Aneignung“ her oder hin – in Krachlederne und Walkjanker gestopft.

  2. Achim Koester Antworten

    Der Mario Basler ist zwar nicht die hellste Kerze auf der Torte, aber wo er Recht hat, hat er Recht. Unter dem Aspekt, dass Spitzensportler eine gewisse Vorbildfunktion haben (sollten?) ist dieser Rüpel Rüdiger für eine Nationalmannschaft untragbar. Der DFB sollte sich mal überlegen, ob seine woke Regenbogenkampagne noch zeitgemäß ist.

    • H.K. Antworten

      Tja, das sind die kleinen Unterschiede.

      Wer als fußballspielender „PoC“ mit hervorstehenden, angsteinflößenden Augen jemand anderem vor laufenden Kameras droht, ihm den Kopf abzuschneiden, wird nicht nur von seinem eigenen Verein mehr als fürstlich bezahlt, er bleibt auch als Aushängeschild in der Deutschen Nationalmannschaft – während deutschen Rentnern, die einen „Schwachkopf“-Post über einen nichtswissenden Politiker teilen, morgend in aller Frühe das „Überfallkommando“ die Haustür eintritt …

      So ist das im „besten Deutschland, das wir jemals hatten“ …

        • H.K. Antworten

          Ich denke nicht, daß den verursachenden „Politiker“ dieser Umstand interessiert.

          „Der Rentner ist nicht tot – er lebt nur nicht mehr…“

          Mehr als makaber.
          Aber was „schämen“ bedeutet, weiß der Mann sicher auch nicht.

      • S v B Antworten

        @H.K.

        Danke, Ihre treffende Gegenüberstellung spricht für sich, ebenso wie für die erbärmlich zeitgeistige Moral im deutschen Fussball. Gerade auch der Nachwuchs dürfte ob solch grober Entgleisungen seiner „Vorbilder“ mehr als nur verstört sein… denk‘ ich mal.

        • H.K. Antworten

          Ich fürchte, der „Nachwuchs“ sieht das alles als „normal“, gut und vor allem „weltoffen“ und „anti-nazi“ an.

          Allen voran der Nachwuchs der hip-grün-woken Münchner Schickeria …

          Aber wie sagte der vorbestrafte Bayernpräsident ?

          „Wenn Ihr so weitermacht, haben wir in drei Jahren die AfD in der Regierung“.

          Also: BITTE MACHT SO WEITER !!

          • S v B

            @H.K.

            Unterschätzen Sie den Nachwuchs, auch den sportlichen, nicht. Sie wissen vermutlich selbst, wie (je nach Blickwinkel) erstaunlich bzw. erschreckend konservativ eine beachtliche Anzahl der 18 bis 29jährigen am letzten Sonntag gewählt haben.

          • Achim Koester

            @H.K.
            Ich wusste ja gar nicht, dass Herbert Hainer vorbestraft ist.

    • H.K. Antworten

      Auch Nicht-Professoren und Nicht-Studierthabende können sehr wohl Anstand und Moral haben.

      Insbesondere mehr als die, die „Anstand“ für „Abstand mit Schreibfehler“ halten …

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