Unsere Anführer – was sind das eigentlich für Menschen?

„Lassen Sie es wie einen Unfall aussehen…“ So hätte der Pate im gleichnamigen Welterfolg von Mario Puzo wohl reagiert, wenn Michael Cohen sein Consigliere gewesen wäre. Cohen hatte Glück. Sein Pate war Donald Trump, jetzt Präsident der Vereinigten Staaten. Cohen diente ihm zehn Jahre lang als Anwalt und Consigliere, was viel mehr ist als einer, der Verträge vor der Unterschrift liest oder Mahnbescheide verschickt.

Ein Consigliere ist ein enger Vertrauter und Ratgeber – im berühmten Mafiafilm übrigens von Robert Duvall („Tom Hegen“) brillant verkörpert. Ein Consigliere kümmert sich um alle Wünsche seines Paten. Er lässt Drohungen persönlich überbringen, er besorgt Nutten oder die passenden Leute für Aufgaben, die keiner gern macht, die aber erledigt werden müssen. Er fälscht Dokumente, lügt und betrügt, um seinen Meister im hellen Licht erstrahlen zu lassen. Consiglieri gibt es überall, und sie werden fürstlich bezahlt, für das was sie tun. Und manche zahlen einen hohen Preis für die jahrelange Loyalität. So wie Cohen.

Der muss jetzt für drei Jahre ins Gefängnis, weil er offenbar für Trump das erledigt hat, was erledigt werden musste. Gestern sagte der Ex-Anwalt vor dem Ausschuss für die Kontrolle der Regierungsgeschäfte im amerikanischen Repräsentantenhause aus. Es wurde zu einer totalen Abrechnung.

„Er ist ein Rassist. Er ist ein Betrüger. Er ist ein Schwindler!“ So wörtlich der frühere Consigliere Trumps, während der zeitgleich in Hanoi mit dem Mafioso aus Nordkorea über Atomketen und Maisanbau erfolglos parlierte. Rassist, Betrüger und Schwindler – so nennt einer, der ganz nah an ihm dran war, den heute mächtigsten Mann auf dem Planeten. Beunruhigend ist das schon.

Sie wissen, dass ich ein ambivaltens Verhältnis zu Donald Trump habe. Am Tag, als er gewählt wurde, dachte ich spontan: „Die Amis haben nicht mehr alle Latten auf dem Zaun.“ Nachdem er ein paar Monate im Oval Office präsidierte, fand ich zunehmend Gefallen an ihm – wegen seiner unkonventionellen Art, die Dinge anzupacken. Er machte das, was zu erwarten war, aber auf eine ungewöhnliche Art. Er berief Konservative in den Obersten Gerichtshof, er eröffnete Stahlwerke wieder, die vorher geschlossen worden waren. Seine Leitmotive hießen „America first“ und „Jobs! Jobs! Jobs!“. Sollten das nicht die Leitmotive eines jeden Staatschefs für das eigene Land sein? Frau Merkel, für das eigene Land! Schon mal gehört?

Die Wirtschaft in den USA boomt, Trump droht mit dem Vorschlaghammer, danach schließt er Deals und alle können irgendwie zufrieden sein. Es gab wahrlich schlechtere US-Präsidenten in der Geschichte des Land of the Free. Aber es gab eben auch bessere. Wir alle, die wir wissen, dass Politik ein schmutziges Geschäft ist, wissen natürlich auch, dass Präsidenten lügen und ihre Frauen betrügen. Und wir haben Emanzipation. Wenn irgendwann mal eine Frau im Oral Office (entschuldigen Sie!) einzieht, wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eine Affäre beginnen.  Mächtige und berühmte Menschen sind so. Warum betrügen Sie ihren Mann? Weil ich’s kann!

Doch jetzt kommt der Aspekt, der für Bürgerlich-Konservative, Christen sowieso, relevant ist. Wir wollen Anführer, die auch irgendwie Vorbild sind. Ich will eine Kanzlerin, einen US-Präsidenten, einen Papst, der oder die (Papst immer DER) Vorbild sind. Natürlich lügen Politiker, und ja, manche von ihnen betrügen ihre Ehepartner. Gefällt mir nicht, ist aber leider so. Aber wenn diese Leute keine Ideale haben, nichts, an das sie glauben und für das sie brennen, dann stellt sich irgendwann die Sinnfrage. Für wen ziehen wir in den ideologischen Kampf um die Zukunft unserer freien Gesellschaften, wenn wir es mit Leuten zu tun haben, die nur ein Ziel kennen: sich selbst…?

Was Cohen gestern aussagte, war das zu Erwartende. Doch was ich wirklich erschütternd fand – wenn es denn wahr ist, was der Anwalt aussagte – war der Zynismus, den Trump an den Tag legt. Schwarze Menschen würde nie für ihn stimmen, habe der Präsident der Vereinigten Staaten zu ihm gesagt. Und weiter: „Dafür sind sie zu dumm.“ Sollte dieser Satz wirklich so gefallen sein, bin ich fertig mit Herrn Trump.

 

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Dieser Artikel wurde 34 mal kommentiert

  1. colorado 07 Antworten

    „Sollte dieser Satz gefallen wirklich so gefallen sein, bin ich fertig mit Herrn Trump.“
    Nur wissen wir nicht, ob er wirklich gefallen ist, und wie sollen wir es herausbringen?
    Lügen ist doch heute „in“, und da brauchen wir nicht unbedingt in die USA zu schauen, um das zu wissen.
    Erinnern wir uns an die Ernennung von Brett Kavanaugh zum obersten Richter.
    Plötzlich tauchte eine Dame auf, die die Ernennung verhindern wollte, und behauptete, Kavanaugh hätte sie vergewaltigt. Später gestand sie, bewusst gelogen zu haben, weil sie eben die Ernennung verhindern wollte.
    Das sind die Bandagen , mit denen heute gekämpft wird.
    Ich will Trump nicht verteidigen. Aber irgendwie passen mir die Aussagen des Herrn Cohen zu gut in das Feindbild, das weltweit, besonders auch in Deutschland, gerade gepflegt wird.
    Es ist alles möglich auf diesem Planeten, heute mehr denn je. Das Vertrauen ist zerstört. Woher kommt`s?

    • Wolfgang Andreas Antworten

      Colorado,
      Sie sprechen aus, was man sich schon lange zu denken erlauben muß: Neueste Mainstreammeldung ist, das Scheitern der Gespäche mit Nordkorea Trump in die Schuhe zu schieben. Wer hat es denn vorher überhaupt geschafft mit dem Diktator zu sprechen? Das sollte man zuerst einmal positiv feststellen! Und wenn Trumps Kontrolleuren nicht erlaubt wird, bestimmte Bombenanlagen zu kontrollieren, ja zum Donnerwetter, wer ist denn dann an dem Scheitern der Gespräche eigentlich schuld? Soll sich Trump über den Tisch ziehen lassen, damit er „Erfolge“ nachweisen kann? Irgendwie ist vielen unserer Hirne das Denken abhanden gekommen. Gut, daß es diesen Blog gibt!

  2. gabriele bondzio Antworten

    „Wir alle, die wir wissen, dass Politik ein schmutziges Geschäft ist, wissen natürlich auch, dass Präsidenten lügen und ihre Frauen betrügen.“ …das Erstere ist wohl wahr, das Zweite interessiert mich eher weniger. Muss jeder selber wissen. Trump scheint mir ein typischer Narzisst zu sein. Wenn ich so an „ Goldmund und Narziss“ (Hesse) denke, dass ich neulich zum zweiten mal gelesen habe. Erfüllt er wohl sehr viele Voraussetzungen. Gestik, Mimik, Sprache deuten in Richtung großer Eigenliebe. Was aber vielen Politikern anhaftet. Mag diese Menschen eher weniger. Da sie auch eine kalte, unpersönliche Ausstrahlung haben. Man kann mit ihnen nie warm werden.
    Als Politiker stimme ich ihm manchmal zu und manchmal nicht. Gut finde ich, dass er sein Land und seine Bürger als Chefsache behandelt. Cohen hatte ja einen Job, der hochbezahlt, dem aber auch aus (aus ihrer Sicht, Herr Kelle) Schmutz anhaftet. Wenn man so einen Job annimmt, muss man quasi damit rechnen früher oder später mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen.
    Was Trump über Schwarze sagt ist zwar zynisch, passt zu seinem narzisstischen Grundbild.
    Aber ob er wirklich gefallen ist?
    Wenn es in diesen Kreisen jemanden ans Leder geht, versucht man zu aller erst sich selbst zu retten

  3. Alexander Droste Antworten

    „… der Zynismus, den Trump an den Tag legt. Schwarze Menschen würde nie für ihn stimmen, habe der Präsident der Vereinigten Staaten zu ihm gesagt. Und weiter: „Dafür sind sie zu dumm.“ Sollte dieser Satz wirklich so gefallen sein, bin ich fertig mit Herrn Trump.“

    Nun haben aber sehr viele Schwarze für Trump gestimmt. Waren sie zu dumm um zu dumm zu sein?
    Sollen wir einem wie Cohen überhaupt glauben? Dazu sind wir wahrlich zu dumm.

    Diese gesamte Politkaste ist verlogen und korrupt (von Ausnahmen mal abgesehen). Dazu ist sie auch noch bösartig. Man braucht ja überhaupt nur allein Vera Lengsfeld lesen, dann ist schon alles klar. Dabei hat sie sich bislang kaum auf Trump bezogen. Viele Quellen machen die „Verschwörungstheorie“ zu einem offenen Buch der Verschwörungspraxis in erster Linie gegen die Zivilbevölkerung aller Nationen.

    Trump ist unkonventionell und unberechenbar. Er droht und verwirrt wie kein anderer. Und nach all den Jahren seiner Amtszeit kann man darin Methode erkennen. Er hat seine Gegner damit bisher erstaunlich ausgestochen. Meine Sympathie hat er (mit Gruselfaktor) auch weiterhin. Seine vermeintlichen frauenfeindlichen oder rassistischen Äußerungen, sofern belegt, halte ich für Bluff.

  4. S v B Antworten

    Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Wohl selten zuvor hat dieses alte Sprichwort mehr Gültigkeit besessen. Was die politischen Verhältnisse gerade in den USA angeht, würde ich mich auch im vorliegenden Falle nur sehr ungern erdreisten, aus der Distanz (die uns alle ohnehin zu Ignoranz verdammt) zu beurteilen, wer der Wahrhaftigkeit die Ehre erweist und wer nicht. Das einzige, das man mit einiger Sicherheit behaupten kann ist, dass immer mehr Leute bereit sind, für meist nicht einmal näher zu bezeichnende „Gefälligkeiten“ ihre Seele zu verkaufen; den Faust zu mimen, könnte man sagen. Auch hier steht wieder einmal Aussage gegen Aussage. Beweise scheinen bisher nicht erbracht; aber – auch diese kann man schließlich besorgen, wenn’s denn gar nicht anders geht. Die politischen Attitüden und Handlungsweisen jenseits des Atlantiks erinnern oft an eine Schmierenkomödie. Als eines der geschmacklosesten Beispiele kann gewiss die Lewinsky-Affäre gelten. Manche Elemente der unverständlichen Aktionen finden ihre Entsprechung in den Symptomen einer Borderline-Störung. Eben noch stand man treu und unerschütterlich hinter einem politischen Schwergewicht, doch schon kurze Zeit später schlägt die Geneigtheit um ins krasse Gegenteil. Die USA sind, was diese und ähnlich skurrile Szenarien angeht, ein sehr merkwürdiges Land. Auch die mit ermüdender Regelmäßigkeit wiederkehrenden US-Haushalts-Dramen, mit denen man den deutschen Medienkonsumenten wochenlang nervt, ja quält, gehören für mich eindeutig ins Gruselkabinett der US-amerikanischen Politik. Man kann nur hoffen, dass die mehr als fragwürdige, ja regelrecht abstoßende, Ausprägung des politischen Wadenbeißens nicht allzu bald zu uns nach Europa schwappt.

  5. Konrad Kugler Antworten

    Meine Freude war groß, als die Clinton die Wahl verloren hatte. Trump hat bisher eine Reihe von Entwicklungen angestoßen, die für den Wltfrieden sicher förderlicher sind, als alle Aktionen seiner Feinde: Kampf gegen Abtreibung. Allein deswegen kochen seine Feinde vor Wut.

    Kann der Gemischtwarenladen ZdK zum Beispiel mit so einem amerikanischen Präsidenten zufrieden sein?

    Ich schätze gute Taten höher als geschliffene Worte.

  6. Hildegard Dr. Königs-Albrecht Antworten

    Nixon, Clinton, Bush junior, alle haben sie gelogen, daß sich die Balken bogen. Mr. Cohen versucht offensichtlich, jetzt sein Hinterteil zu retten. In einer Zeit der total übertriebenen Political Correctness und ebensolchen Anti-Diskriminierungskampagnen wird jedes böse Wörtchen auf die Goldwaage gelegt, und der, dem es entschlüpft ist, muß sich warm anziehen.

  7. Lesebrille Antworten

    Alles Trump oder was soll das?
    Soll das davon ablenken, daß bei uns die „Scheibe“ zum Himmel stinkt?

    Frage: Was ist eine Journaille?
    Antwort: Eine systemische Canaille, die sich als Journalist ausgibt um die Rechten auf links zu ziehen.

    „Tataa! Tataa! Tataa!“

    Frage: Was bleibt einem übrig, wenn es einem drinnen zu bunt geworden ist?
    Antwort: Nach draußen gehen und braun werden.

    „Tataa! Tataa! Tataa!“

    Und dann noch das: AUFRÄUMEN!

    Helau!

  8. colorado 07 Antworten

    Sie mischen Wahrheit mit Lügen und produzieren „Halbwahrheiten“. Das ist leider überall Mittel der Politik geworden. Auch den, der es ehrlich meint, erkennt man nicht mehr. Das ist das Schlimme und macht die Verwirrung komplett.

    • Lesebrille Antworten

      @colorado 07
      Und wer die Lügner mit dem Wählerkreuzchen legitimiert, macht sich mitschuldig an der Misere.

  9. gabriele bondzio Antworten

    Wenn ich heute so in der Presse lese, wird bei der „welt“ geschrieben: “ US-Student Otto Warmbier wurde in Nordkorea verhaftet, gefoltert und starb später an den Folgen. Statt den nordkoreanischen Machthaber dafür zu kritisieren, nimmt US-Präsident Trump seinen „Freund“ Kim nun in Schutz.“ Wenn ich dagegen unseren BP halte, der einem Regime im Iran mit warmen Worten zu Jahrestag der Machtübernahme (auch im Namen der Bürger) gratuliert, sehe ich das weit schlimmer. Erst mal weigere ich mich als Bürger, einem Staat zu gratulieren, der mit Khomeini einen islamischen Machtapparat installiert hat, der nun überhaupt nichts mehr mit Rechten, geschweige Menschenrechten zu tun hat. Und Ausgangspunkt der ganzen religiösen Verwerfungen des Islam im nahen Osten auslöste. An denen auch wir als Bürger, in Form der Migration zu leiden haben.
    Das Trump in Nordkorea etwas anschiebt, in dem er mit Kim verhandelt, sehe ich positiv.
    Kim Jong-un, dürfte von beiden Politikern der noch größere Narzisst sein und solchen kommt man nur auf dem Weg des „Hofierens“ näher. Steinmeier hat dies(im Iran) laufend praktiziert. Merkel hat beim Abschluss der Migrationsvertrages keineswegs mit lupenreinen Demokraten am Tisch gesessen. Was soll also diese laufende Verunglimpfung, wenn es unsere Politiker (siehe auch Maas) nicht anders praktizieren.
    Hält man uns für so blöd, diese Tatsachen nicht zu sehen?

  10. Lesebrille Antworten

    Liebe Leser,
    das ganze Gelaber ist nichts wert. Worte schaffen lediglich Meinungen, Handlungen dagegen schaffen Tatsachen.
    Während die einen unablässig ihren verbalen Sondermüll über alle Kanäle in die Welt hinausplärren, gehen andere beherzt ans Werk. Letztere verdienen meine Anerkennung. Alle anderen sind aus meiner Sicht nur Darsteller in einem riesigen Schmierentheater. Für so etwas habe ich nichts übrig. Wo ist nur die Abspülkette, die den Unrat auf Nimmerwiedersehen verschwinden lässt?

    • Werner Meier Antworten

      Nicht auszudenken, was dann noch von der (momentanen) armseligen deutschen „Politik“ übrigbliebe! Diese ständigen „Vorwürfe“ von irgendwelchen Leuten, die hierzulande sowieso kein Mensch kennt, gegen Präsident Trump finde ich genauso überflüssig und nur noch nervig wie die angeblich immer neuen „Skandale“ bei der AfD. Wenn jemand Strafbares zu verantworten hat, soll er angezeigt, vor Gericht gestellt und verurteilt werden. Alles Sonstige ist lästig wie Tinnitus und verstellt den Blick auf die wirklich wichtigen Dinge. Was ist mit den vielen Anzeigen gegen Kanzlerin Merkel und ihre Regierung ? Warum erfahren wir darüber nichts in unseren Medien? Stattdessen wird bei uns in den Nachrichten über Wahlen in afrikanischen Ländern berichtet.

      • Lesebrille Antworten

        Genau so ist es, Herr Meier! Alles nur Ablenkung. Den meisten gefällt es jedoch unter der „Käseglocke“.
        Wie gut, daß es Herrn Kelles Blog gibt! Hier darf man Meinungen und Aspekte ausbreiten, die anderswo ausgefiltert würden. (Das habe ich selber ausgetestet. – Grins!)
        Helau und ein frohes Wochenende!

      • gabriele bondzio Antworten

        Was ist mit den vielen Anzeigen gegen Kanzlerin Merkel und ihre Regierung ? Warum erfahren wir darüber nichts in unseren Medien? …wir erfahren nur und irgendwie hintenrum(Blogs u.a) das die Säge schon wider im Einsatz ist. Merkel trifft sie nicht! Sondern Romann (Bundespolizeipräsident) steht auf der Abschußliste. Er stand ja kritisch zur Grenzöffnung der BK. Und trifft sich derzeit öfter mit Schindler und Maaßen, was natürlich besonders verdächtig ist.

      • gabriele bondzio Antworten

        Bei C. Roth scheint sich jetzt doch die Angst vor Messerstechern breit zu machen. Schizophren , wie sie nun mal ist, hat sie aber nicht DIE aus dem arabischen Raum im Blick. Sondern DIE welche die AFD in den BT einschleppen könnte! Mit sprachlichen „Messern“ könnte sie ja recht haben.
        „Angesichts „offenkundiger Verbindungen einzelner Mitarbeiter und geladener Gäste bis tief hinein in die rechtsextreme Szene“ könne sie nachvollziehen, dass manche Sicherheitsbestimmung überprüft werden soll, so die Grünen-Politikerin weiter.“

      • Katarina Barley Antworten

        Unsere hervorragende Katarina Barley, die voll hinter Greta steht und der Schulschwänzerformation. Leitet daraus ab, diese Jugend muss mit 16 an die Wahlurne!

        • S v B Antworten

          Auch die Kanzlerin zeigte sich schon sehr beeindruckt von der Verve, welche die jungen Klimaretter mit ihren Demos an den Tag legen. Allerdings wäre der Respekt vor dem Engagement der Schüler nur dann gerechtfertigt, wenn sie ihre Demos samstags oder sonntags und nicht freitags anberaumten. Das geht jedoch gar nicht. Schließlich sind am Wochenende Partys und andere Freizeitvergnügungen wichtiger – mitunter mit einem nicht unerheblichen Aufwand an elektrischer Energie. Sorry, aber mir kommen all diese Aktionen ziemlich naiv und obendrein noch „gesteuert“ vor. Es dürfte ein leichtes sein, den Jung-Demonstranten zu beweisen, dass sie selbst kaum oder auch gar nicht bereit sind, wirkliche Opfer zum Wohle ihres Anliegens zu bringen. Also nichts als leere Heuchelei, das alles.

  11. Baglafecht Antworten

    Wo sind denn unsere Anführer? Wer, von den Eliten (also von denen die gewählt wurden), hat denn überhaupt etwas zu entscheiden? (Fragen Sie Herrn Seehofer).
    Nur wer die Währung eines Landes kontrolliert, bestimmt auch dessen Politik. Die Währung der USA wird weder vom Präsidenten noch vom Congress kontrolliert, sondern von der Federal Reserve Bank, welche in Privatbesitz ist. Diese ist direkt mit dem IWF, dem internationalen Währungsfond verbunden, welcher weltweit ins Banksystem der einzelnen Länder eingreift und damit die jeweiligen Regierungen zur Kooperation zwingt.
    Dieser Finanzkapitalismus einer kleinen Clique, welche die Neue Weltordnung anstrebt, führt seltsamerweise zum globalen Sozialismus, mit totaller Kontrolle über jeden einzelnen Bürger bzw. Zugriff auf dessen Bankkonto. Also die Nr. im Personalausweis gleichbedeutend mit der IBAN, überspitzt gesagt.
    Wenn nun ein amerikanischer Präsident in maßloser Selbstüberschätzung meint, er könne dieser Finanz-Mafia den Kampf ansagen, geht er ein hohes Risiko ein. Kennedy, der ebendies vorhatte, starb bei einem Attentat. Reagan gab nach einem mißglückten Anschlag klein bei.
    Trump braucht schon sehr viel Selbstbewußtsein, um diesen Druck auszuhalten. Die amerikanische Gesellschaft ist bereits so polarisiert, daß ein tödlicher Anschlag auf den Präsidenten einen Bürgerkrieg auslösen könnte. Aber um Trump nicht durch ein Attentat zum Märtyrer zu machen, versucht man ihn mit übler Nachrede zu demontieren. Seit seinem Amtsantritt treten prominente Schauspieler vor die Kamera, um ihn zu verunglimpfen. Nun weiß jeder, daß Schauspieler davon leben, einen Text glaubwürdig vorzutragen. Auch in der Politik gilt die Regel: „wes Brot ich eß, des Lied ich sing.“ Fast jeder Politiker steht auf irgendeiner Gehaltsliste bzw. könnte wegen einer Peinlichkeit erpreßt werden. Und wer sagt denn, auf welcher Gehaltsliste der Consigliere inzwischen steht und ob Donald Trump wirklich alle Informationen bekommt, die er für seine Entscheidungen benötigt? Was, wenn jemand anderes eine Vorauswahl trifft, welche Fakten der Präsident wissen darf und welche nicht?
    Trump hat es ausgesprochen: „Unser Problem ist die Fed.“ Seitdem kann man keine Fairness mehr ihm gegenüber erwarten.

  12. Lesebrille Antworten

    @Baglafecht

    Aha, ein Wissender!
    John F. Kennedy hatte es gewagt United States Notes herauszugeben um sich vom Schuldengeld Federal Reserve Notes loszulösen. Sein Schicksal ist allgemein bekannt. Nach seinem Tod wurden die United States Notes eingezogen und vernichtet.
    Auch Adolf Hitler hatte es gewagt, sich vom internationalen Finanz(-piep-) zu lösen, indem er für jede an den Staat gelieferte Ware und Dienstleistung Wertzertifikate ausstellen ließ, die wie bares Geld in Umlauf kamen.
    Auch daran konnte die Finanzmafia nicht profitieren. Die Folgen sind allen bekannt.
    Heute gibt es „Geld umsonst“ (für 0 Zinsen), damit die Schuldenberge noch größer werden. Sobald die Zinsen wieder steigen, gibt es ein Desaster, denn selbst Mini-Zinsen auf Zilliarden ergeben gewaltige Summen, die dann den Völkern abgepresst werden.
    Wer die Urheber des parasitären Systems jedoch beim Namen nennt, braucht ein schnelles Pferd.
    Christus nannte sie „Kinder des Teufels“, wenn ich mich nicht irre.
    Aloha!

  13. colorado 07 Antworten

    Mein Präsident ist er auch nicht. Aber ich kenne schlechtere. Und eine Plaudertasche als Anwalt würde ich auch nicht nehmen.

  14. colorado 07 Antworten

    Baglafecht
    Dann wäre Trump ja fast ein todesmutiger Präsident, fast wie David gegen Goliath.

    • Lesebrille Antworten

      @colorado 07
      Das denke ich nicht. Trumps Schwiegersohn ist Jude. Der wird ihm soufflieren, denke ich.

  15. Dorothea Hohner Antworten

    Ich fürchte, Anführer, die ein gutes Beispiel sind, werden wir in Zukunft backen müssen (abgesehen von nur noch ganz wenigen, jetzigen Ausnahmen)!
    Ein Consiglieri, der selbst schon der Lüge überführt ist, bei dem sollte man sich überlegen, ob man ihm glaubt, und was….. außerdem hielt es Cohen doch sehr gut bei ihm aus. Erst als Mr. Trump nicht mehr so lief, wie er es sollte (da kommt die Frage auf, wer das Sagen hat), da stellte er sich auf die Gegenseite. Weiters weiß vermutlich auch niemand, was er evtl. dafür bekam….
    Cui bono, das muß die 1. Frage sein, und dann fürchte ich, es wird wieder schlecht für die vielen Menschen rausgehen, ist ja jetzt Usus bei denen!

  16. gabriele bondzio Antworten

    Maaßen hat es ja auf den Punkt gebracht: „Ich bin der Partei damals nicht beigetreten, damit Millionen Asylsuchende nach Deutschland kommen und es eine Asylpolitik ohne Obergrenze gibt. Ich bin ihr auch nicht beigetreten, damit es energiepolitische Ausstiege ohne gesicherte Einstiege gibt. Auch nicht, damit die Wehrpflicht abgeschafft und die Funktionsfähigkeit der Bundeswehr eingeschränkt wird. Auch nicht der Mindestlohn oder die Genderpolitik waren meine Motivation, in die Partei einzutreten.“ Hier liegt der Hase im Pfeffer. Wenn einer Partei die Mitglieder/Wähler weglaufen sollten sich die führenden Funktionäre fragen, was sie falsch gemacht haben. Jeder Mensch hat seine Grundeinstellung zum Leben und zur Gesellschaft. Und die versucht man sich, seitens der Funktionäre, auf Biegen und Brechen umzupolen. Dabei bleiben die, welche es nicht so wollen auf der Strecke. Das ist ja auch der Grundgedanke der Manipulation am Volk. Der mensch ist bestrebt sich und seinen Nachkommen eine sichere, lebenserfüllende Existenz aufzubauen.Und hier setzt man seitens der Politik, mit Belohnungssystemen an. Zieht sich die notwendigen Speichelleckern gezielt heran. Diejenigen, welche nicht nicht mitgehen wollen werden ignoriert bzw. denunziert, manipuliert. Merkel vertritt z.B. immer noch die Meinung, das der Islam zu DE gehört. Schon vergangenes Jahr (siehe Umfrage Civey) verneinten das 2/3 der Bürger. Da wo Unterdrückung der Frau, Kinderehen, Konfliktlösung über rohe Gewalt zu großen Teilen zu Hause sind, kann ich (wie viele Andre) nicht zu einer Zugehörigkeit, zu meinen bzw. hier gelebten Werten ausgehen. Merkel hält dennoch unbeirrt an ihrem Narrativ fest. Auf Biegen und Brechen soll den Menschen eingehämmert werden, dass sie eine im Zuge der Zuwanderung immer mehr an Einfluss gewinnende Religion gefälligst als selbstverständlichen Teil ihres Alltags zu akzeptieren hätten.
    Die Werte, von denen man dann spricht, sind nur noch leere Hülsen, welche einen Zweck entsprechen.

  17. Martin Lederer Antworten

    „Doch jetzt kommt der Aspekt, der für Bürgerlich-Konservative, Christen sowieso, relevant ist. „:
    Trump trat für die Republikaner an, ist selbst aber sicher kein klassischer Konservativer.
    Der wurde von den Arbeitern gewählt, weil er Jobs von Mexiko und China in die USA holen wollte. Er wurde von den weißen Klein- und Mittelbürger gewählt, weil sie nicht mehr gegenüber den verschiedenen Minderheiten benachteiligt werden wollen.
    Und er wurde von den Konservativen gewählt, weil er ihnen konservative Richter im Supreme Court versprochen hat – und es auch gehalten hat. Dass er selbst nicht konservativ war, war denen klar. Aber endlich wollten sie mal gesellschaftlich am Drücker sein. Und das Supreme Court hat in dieser Hinsicht leider mehr Einfluss als der Präsident.
    Und zu dem angeblichen „Spruch“ von Trump: Frau Thatcher hat sicherlich im privaten Rahmen einige Sprüche über Deutsche gebracht, die schlimmer waren. Brechen Sie deshalb auch mit Frau Thatcher?

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