Wagenknecht sammelt bei bei AfD- und Linke-Wählern Stimmen

Keine Frage, das BSW von Sahra Wagenknecht wird die Parteienlandschaft in Deutschland verändern. Das belegen eindrucksvoll die aktuellen Zahlen einer INSA-Umfrage zur politischen Stimmung in Sachsen-Anhalt.

Ais dem Stand springt das Bündnis Sahra Wagenknecht auf 10 Prozent der Stimmen, der AfD brechen 4 Prozent weg.

die Parteien der Berliner Ampel-Regierung weisen jämmerliche Zahlen vor: SPD 10, Grne5 und FDP 4 Prozent. Die Linke verliert ebenfalls 4% und müsste um die Wiedereinzug bangen.

Vorn lieg die CDU von Ministerpräsident Reiner Haselhoff mit 32 Prozent.

INSA-Chef Hermann Binkert, für mich der zuverlässigste Demoskop in Deutschland, analysiert in der BILD:

„Ohne und gegen die CDU kann keine Regierung gebildet werden. Linke, Grüne, FDP und ein Stück weit auch die SPD müssen die Fünf-Prozent-Hürde fürchten. Alle vier Parteien liegen in unserer Potentialanalyse bei den sicheren Stimmen unter fünf Prozent.“

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Dieser Artikel wurde 12 mal kommentiert

  1. gerd Antworten

    „Ohne und gegen die CDU kann keine Regierung gebildet werden…. “

    Na, Gott sei Dank. Hauptsache die Nazis ziehen nicht in die Parlamente. Ich nehme Wetten an, dass die CDU mit Wagenknecht schon Verhandlungen führt.

  2. Martin Ludwig Antworten

    Glaube keiner Umfrage, die du nicht selbst gefälscht hast. Natürlich wollen die links-gründen Medien und die Regierung, der viele dieser Medienhäuser anteilig gehören, ein Meinungsbild in der Bevölkerung erzeugen. In diesem Fall ist die Formel so einfach, dass sie jeder mündige Bürger durchschauen sollte. Man will der Wählerschaft der AfD (mal wieder) den Eindruck vermitteln, dass eine Stimme für die AfD eine Stimme für die CDU ist, da diese mit der Brandmauer jede Regierungsbildung ohne Sie unmöglich macht und mit der AfD keine Koalition eingehen wird.
    Interessant wird aber trotzdem was die CDU stattdessen macht. Es gibt da nämlich noch eine Brandmauer, die ständig ignoriert wird, wenn es die Situation erfordert. Der Abgrenzungsbeschluss der Union betrifft nämlich auch links – und damit eindeutig auch das BSW. Die Grünen werden auf wundersame Weise die 5 % Hürde nehmen, weil in der Briefwahl wieder ein Karton „auftaucht“, der Sie in das Parlament rettet. Ob allerdings eine Koalition mit der CDU gut für die Glaubhaftigkeit des Allheilsbringers Friedrich Merz ist… Naja, die Merkeljünger in der Partei reiben sich bereits die Hände.
    Abgesehen davon kann man die Zahlen auch folgendermaßen interpretieren: Die AfD hat sich von 21% bei der letzten Wahl um 8 % gesteigert, die CDU rutscht von 37% auf lediglich 32%. Die Linke fällt von 11% unt die 5%-Hürde. BSW hat ohne vernünftiges Parteiprogramm auf wundersame Weise 10% Zustimmung. Im Gesamtergebnis hat BSW also die Stimmen von CDU und Linkspartei geholt und die AfD ist trotz allem um respektable 8 % gewachsen – Plötzlich klingt das alles ganz anders, als in den reiserischen Überschriften der deutschen Schmierblätter.

    • Martin Ludwig Antworten

      Ergänzung aus Interesse: Insa selbst bestätigt, dass die statistische Fehlertoleranz bei +/- 3,1 % liegt. Demnach kann jede abgegebene Statistik „unabsichtlich“ um 6,2 % verschoben werden. Klingt nach einem lustigen Zahlenspiel um Meinung zu „machen“.
      (Noch lustiger wird das ganze, wenn man bedenkt, dass als Bezugsgröße immer die letzte Umfrage herangezogen wird – nicht das offizielle letzte Wahlergebnis. Somit verliert diese Statistik quasi jeden Aussagewert und es muss hinterfragt werden, ob die Statistik eigentlich das Wahlergebnis abbildet oder das Wahlergebnis aufgrund der vorher veröffentlichten Statistiken so ausfällt.)

      • Jörg Schmitz Antworten

        INSA ist nun aber nicht dafür bekannt, die AfD nach unten zu labeln, wie das bei Forsa wohl so üblich ist. Die Zahlen zur AfD halte ich daher für valide.

      • Günther M. Antworten

        Vergleich mit dem Wahlergebnis vom 06.06.2021:
        BSW: + 10 % (Neugründung)
        AfD: + 8,2 %

        Linke: − 6,0 %
        CDU: − 5,1%
        FDP: − 2,4 %
        Sonstige: − 2,0 %
        Grüne: − 0,9 %
        SPD: − 0,4 %
        * Quelle: Netzfund

  3. Johannes Antworten

    Ist das BSW in Sachsen-Anhalt bereits zur Wahl zugelassen?
    Gibt es vorzeigbares Polit-Personal?
    Gibt es Strukturen auf Kreisverbandsebene?

    Das BSW wird, so es antritt, aller Voraussicht nach in den Landtag einziehen.

    Tritt es nicht an, werden die Stimmen zur AfD und Linken zurückkehren.

    Richtig spannend wird es allerdings, sollte die Werteunion den Wahlantritt schaffen.

    Dann werden die Karten auch für die CDU komplett neu gemischt…

    • Günther M. Antworten

      25 Parteien sind für die Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt am 9. Juni zugelassen worden.
      Das BSW steht nicht auf der veröffentlichten Liste.
      Das BSW will eigenen Angaben nach in kommunalen Bündnissen im Burgenlandkreis und im Salzlandkreis antreten.
      * Quelle: MDR, 22. März 2024

  4. Achim Koester Antworten

    Schade, dass die Tabelle nicht das Wahlergebnis für ganz Deutschland widerspiegelt, obwohl es einen Schönheitsfehler hat: Grüne sollten bei 4% liegen.
    Aber vielleicht passirt das noch, nachdem Cicero heute die „Atomakten“ veröffentlicht und die Grünen, insbesondere Habeck der Lüge überführt hat.

    • H.K. Antworten

      Ach, merken Sie doch irgend etwas, was bei den ÖR nach „Empörung“ aussieht ?

      Es wird entweder gar nicht berichtet oder, nach dem Aufreger der „Zeitung mit den vier Buchstaben“ alles heruntergespielt und verharmlost.

      Schließlich will der Onkel Robert ( Sie wissen schon: Der, der mit der Flasche kämpft … ) ja demnächst ja der neue Olaf werden …

      Und wenn es nach den zwangsgebührenfinanzierten Medien geht, wird er es auch – oder Babbelbrabbel-Annalena …

  5. Achim Koester Antworten

    Frei nach Eugen Roth:
    Ein Mensch, der zu den Guten zählt,
    Hat zeitlebens stets Grün gewählt,
    Er fand es auch schon immer prima
    Zu demonstrieren für das Klima,
    Sich, als das höchste Ziel im Leben
    An der Straße festzukleben.
    Jetzt muss, wenn auch mit finst’rer Miene,
    Er frieren für die Ukraine.
    Er muss, aufgrund der letzten Wahlen,
    Unsummen für den Strom bezahlen,
    Und ganz und gar verdirbt den Spaß
    Die Rechnung für sein Heizungsgas.
    Der Mensch, der jämmerlich nun friert,
    Ist völlig desillusioniert.
    Denn seit dem Ausstieg aus Atom
    Ist auch sein Handy ohne Strom,
    Am Boden liegt die Industrie,
    Sein Arbeitsplatz ist längst perdu.
    Der Mensch jetzt jedermann erzählt,
    Dass er nie wieder Grüne wählt.

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