Von der Verzweiflung des bürgerlichen Wählers im Jahr 2017

Sie sind wieder gefordert, meine lieben Leserinnen und Leser! 2017 ist ein sogenanntes Superwahljahr: Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und das Saarland wählen neue Landtage, und dann im September geht es um die Macht in Deutschland, wenn ein neuer Bundestag gewählt wird. So richtig überraschende Ergebnisse erwarte ich persönlich nicht. Klar, interessant wird, ob sich die letzte Hoffnungsträgerin der CDU, Frau Kramp-Karrenbauer, einreiht in die Liste der Wahlschlappen der Christdemokraten, die ja in den Ländern mit Modernisierung und Urbanen-Milieu-Kampagnen zuletzt historische Ergebnisse einfahren konnte. Mancherorts sogar unter 20 Prozent. Und Schulz hat Leben in die müde SPD gebracht und eine kurze Selbstsuggestion dort ausgelöst. Aktuell – „Sonntagstrend“ – scheint das Strohfeuer schon wieder vorbei zu sein.

Der Unterschied zwischen unseren etablierten deutschen Parteien liegt weniger im Programmatischen. Alle wollen Wir-schaffen-das beim Thema Flüchtlinge, alle fürchten das Aussterben der Eisbären, während sich deren globale Population in den vergangenen Jahren vervierfacht hat, alle finden Familie irgendwie altmodisch und Unisex-Toiletten total cool. Sei’s drum. Im Grunde ist Realpolitik hierzulande weniger programmatisch als vielmehr philosophisch zu betrachten. Ja, wirklich! Linke, Sozis und Grüne machen Politik, um diese Gesellschaft nach ihren Vorstellungen zu verändern. Liberale sind unbedingt für die Freiheit, trauen sich aber letztlich nicht an die großen Themen ran, etwa das dringend notwenige Reformieren und Zurückstutzen des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks in Deutschland. Wie eine liberale Partei bei staatlich organisiertem Frohsinn mit Milliarden Euros, aus den Haushalten der Bürger qua Zwangsgebühren rausgepresst, leben kann, werde ich nie verstehen. Und die Union? Sie hat zwei eigentliche Ziele: Irgendwie Regieren und das Schlimmste, was die Parteien, die sich noch für Politik interessieren, verändern wollen, verhindern.

Man wünscht sich als Bürgerlicher sehnsichst, dass mal einer von der Union oder der FDP vor die Kameras tritt und sagt: Die staatliche Förderung für den Gender-Quatsch in allen Bereichen dieser Gesellschaft muss ersatzlos gestrichen werden! Oder: Müttern sollte man zwei Jahre lang für ihren Dienst an Familie und Land ein Grundeinkommen zahlen! Oder wenigstens: Bürger aus dem Ferienziel Tunesien sollten hier gar keine Asylanträge stellen dürfen. Und wenn sie bei uns einreisen und einen Asylantrag stellen wollen, weist man sie an der Grenze ab und setzt sie ins Flugzeug zurück. Huuuuuuhhh… Grenze? Das geht ja gar nicht. So wie Autobahn.

Was ist los mit den Politikern in diesem Land? Jetzt schreiben mir morgen und übermorgen sicher wieder Leser, die auf die AfD verweisen, die einzige Kraft zur Rettung des Abendlandes und so weiter. Und dann denke ich: das ist ja mal eine interessante Alternative. Und dann sehe ich Herrn Höcke im Fernsehen und Herr Poggenburg, der über das „Völkische“ an sich öffentlich nachdenkt. Und Herrn Gedeon, der immer noch Mitglied in dieser Partei ist. Die behauptet ja, Deutschland könne quasi über Nacht den Euro abschaffen und aus der EU austreten, aber – leider, leider – einen Antisemiten ausschließen, das sei gar nicht so einfach.

Zwei Mal werde ich in diesem Jahr wählen müssen. Glauben Sie mir: Ich bin verzweifelt!

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Dieser Artikel wurde 47 mal kommentiert

  1. Hildegard Königs-Albrecht Antworten

    Lieber Herr Kelle,
    ich teile Ihre Verzweiflung, denn eigentlich weiß ich nur, welche Partei ich nicht wählen möchte und dann bleibt keine mehr übrig…So unschlüssig war ich in mehr als 50 Jahren nicht.
    Am 11.März würde ich gern nach Krefeld kommen, doch da bin ich zu einem Geburtstag eingeladen. Schade!
    Herzliche Grüße, auch an Ihre Frau.

  2. wkrüger Antworten

    Es geht hier nur ums geringere Übel bei den Wahlen.

    Aber: ich überlege erstmals im Leben der CDU beizutreten, nicht wegen, sondern trotz Merkel. Ich kann es kaum mit ertragen, dass eine Frau (mit willigen Helfern) eine Partei so ramponieren konnte.

  3. Tina Hansen Antworten

    Ich bitte den lieben Gott, dass es sich bei den Schulz-Festspielen tatsächlich um ein Strohfeuer handelt… Rot-Rot-Grün wäre nun wirklich ein Alptraum. Die SED-Nachfolgepartei an der Bundesregierung – dann gehe ich in die innere Emigration.

  4. Alexander Droste Antworten

    Ja, Herr Kelle, es sieht düster aus. Bisher fand ich ja die FDP unentbehrlich in der politischen Landschaft, aber da sehe ich auch kein Konzept mehr. Aber ich weiß ja schon, und Sie wissen es, wen ich unterstütze. Ob es was nützt, kann ich auch noch nicht sagen, aber ich bringe mich ein. Ich mache jetzt mit im politischen Leben und befördere eine humanistische Bewegung. Wäre doch schön, so ein humanistisches Deutschland, nicht?

    • Walter Lerche Antworten

      Wie sieht denn Ihrer Meinung nach „so ein humanistisches Deutschland“ anders aus als heute?
      Gibt es bei Ihnen nur Gewinner oder wer wären die Verlierer?

  5. Helga Antworten

    Merkel:„Das Volk ist jeder, der in diesem Land lebt“.

    Das ist nicht etwa ein Versehen: Merkels Integrationsbeauftragte Özoguz stößt mit ihrer Forderung, auch Nicht-EU-Bürgern ohne deutschen Pass das Wahlrecht zu verleihen, in die gleiche Richtung.

    Trösten Sie sich Herr Kelle, es spielt doch keine Rolle mehr! Oder?

    Soziotechnisch perfekt hat man für einen Normalbürger soviele Tretminen platziert, dass er immer zerrissen und gespalten sein muss. Völkisch, also deutsch, pfui Teufel, das geht nicht. Völkisch dürfen alle anderen sein, deren Höherwertigkeit jeden Tagen per Kniefall bestätigt werden muss. Ein Volk, dem man täglich erklärt, dass Zweigeschlechtlichkeit ein evolutionärer Irrtum ist, der korrigiert werden muss, aber für definitiv zweigeschlechtlich orientierte Zuwanderer, bedingungslos das Land öffnet und es sogar unterwürfig abtritt, hat fertig. Sie dürfen ungestraft auf Obst und Gemüse pinkeln, wie neulich hier beschrieben wurde, weil wir „Schweine“ doch gerade alles fressen.

    Ich empfehle jedem Klardenker den folgenden Vortrag von Marc Jongen,Philosoph und AfD-Mitglied: Migration und Thymostraining auf youtube.

    Ich verspreche, auf seine Art ist der Vortrag mindestens so gut, wie einer, der von mir hochgeschätzten Frau Kelle. So wie diese auf ihrem Feld den Nagel auf den Kopf trifft, so zielgenau ist Marc Jongen.

    Wer meine Empfehlung für gut befunden hat, sollte auch Nicolaus Fest auf youtube ein Ohr leihen. Gerade sein jüngster Wochenüberblick fasst sehr gut zusammen, dass wir Unvölkischen uns gerade dem Türkvölkischen , uns selbstverachtend, vor die Füsse werfen (müssen!).

    Jetzt muss ich gerade an ein orientalisches Sprichwort denken: Der Himmel einer Frau ist unter den Füßen eines Mannes! Vielleicht wünschen sich soviele gendergestresste Frauen unbewusst diesen Zustand herbei, weil sie sich ja an vorderster Front für diesen Zustand einsetzen. Völlig unvölkisch!

    Wir haben unseren Zenit überschritten. An der Spitze des Staates stehen Leute, denen die zivilisatorischen Errungenschaften in den Schoß fielen. Deshalb wissen sie sie nicht zu schätzen und verspielen sie schneller, als man tief Luft holen kann.

    • Constance Tondue Antworten

      Sehen Sie Herr Kelle, Frau „Helga“ schlägt vor, den Beitrag von Marc Jongen (AfD)
      anzuhören oder Nicolaus Fest…ich würde auch H. Prof. Meuthen dazu nehmen.
      Sie jedoch, erwähnen nur Höcke, Poggenburg u. Gedeon….warum ?
      Jede Partei hat unliebsame Gesellen…wenn ich an die Grünen denke, gibt es nicht viele, die man ernst nehmen kann, die sogar gefährlich sind für unsere Demokratie u. Sicherheit mit ihren verqueren Vorstellungen…warum erwähnen Sie nicht die AfD-Leute, wie Jongen, Fest u. Meuthen, es gibt noch mehr, die vernünftige u. für den Bürger akzeptable Lösungen haben ?
      Ich habe Ihren Blog gerade gefunden aber das spricht nicht für Sie, sorry !
      Sie wissen selbst, wie man diese junge Partei behandelt (Morddrohungen, Auto’s abfakeln, Büro’s verwüsten, ja sogar Versammlungsräume will man nicht vermieten)
      Von ca 20% der Bürger, demokratisch gewählt, innerhalb 3 Jahren, kometenhaft aufgestiegen, in manchen Teilen sogar 3.stärkste Kraft…hat es das schon einmal gegeben…sollte man da nicht darüber nachdenken, warum das so ist u. sich damit fair auseinandersetzen, anstatt sie mit Pack, Köterrasse, Nazi u.s.w. zu beschimpfen .?
      Dinge, die die AfD von Anfang an gefordert hat, wie Grenzen schließen, Einwanderungsgesetze wie in Australien, die Eu in dieser Form zu überdenken u.v.m., das schreiben sich jetzt die Etablierten auf die Fahne.
      Ich war nie politisch, ich bin durch u. durch Kosmopolit, nicht mal Patriot, also weder Nazi, noch Rassist, habe in verschiedenen Ländern gelebt, nicht geurlaubt aber, als ich nach Jahren nach D. zurück kam, hat mein Herz geblutet, was aus meinem Vaterland geworden ist.
      Genau da fing die AfD an…habe mich nicht beirren lassen von dem Geschwätz der Leute u. Medien, bin zu regionalen, kleinen Versammlungen gegangen, habe mir die Leute angesehen, zugehört u. Fragen gestellt u. siehe da, die dachten wie ich, die wollen ihr Land zurück haben, so wie es noch vor ein paar Jahren war.
      Selbstverständlich muss man bedrohten Menschen helfen aber das sind weniger als 20 %, die man sogar retten könnte, indem man sie abholt, Keiner müßte im Meer ertrinken…der Rest will nur profitieren. Es ist noch nicht mal in ganz Syrien Krieg, das ist nur eine kleine Ecke, man könnte sich in die sichere Ecke begeben oder in andere sichere Staaten auf dem eigenen Kontinent, zu den Glaubensbrüdern, wie Saudi Arabien, da muß man sich auch nicht integrieren.
      Schauen Sie sich mal diesen riesigen Kontinent Afrika an u. das winzige Deutschland/Europa…wo bitte sollen die Menschen hin, wenn das nicht aufhört u. was sollen Menschen hier arbeiten, die noch nicht einmal ein Schulgebäude von Innen gesehen haben.?
      Und, ganz ehrlich, ICH u. viele Bürger in unserem Land, wollen weder Kopftuch, noch Burka sehen oder Kinderehen u. Scharia akzeptieren u. sich mit Schlampe, Nutten beschimpfen lassen oder vergewaltigt werden.
      Ich habe u.a. 4 Jahre in Tunesien gelebt, ich kenne die arabische Mentalität, die ist keineswegs kompatibel mit uns.

      • Klaus Kelle Antworten

        Liebe Frau Tondue,

        bei allem Respekt: Dass Sie diesen Blog erst „gerade gefunden“ haben, der das konsrvative und liberale Bürgertum anspricht und jeden Tag mehrere tausend Leser hat, kann man auch als Beleg dafür nehmen, dass Sie vielleicht auf den falschen Seiten unterwegs sind. Aber sei’s drum… ich habe die AfD von Anfang an fair behandelt und seriös über sie berichtet. Warum sollte ich auch nicht, ich bin Journalist. Aber Höcke, Gauland und Poggenburg werden so oft erwähnt, weil genau sie das Problem dieser Partei sind und das Potential haben, den ersten wirklichen Erfolg einer konservativen Partei in Deutschland mittelfristig zunichte zu machen. Ich nehme an, wenn sie irgendwo in einem Forum schreiben konzentrieren Sie sich ja auch bei der CDU auf Merkel, Tauber, Laschet und würdigen nicht Bosbach und Spahn. Das erscheint mir ganz normal, die kritischen Themen und Personen aufzugreifen.

        Zu diesem Thema wird es gleich übrigens auch ein größeres Interview bei der online-Tageszeitung TheGermanZ geben: http://www.the-germanz.de, falls es Sie interessiert.

  6. Wolfgang Andreas Antworten

    Sehr geehrter Herr Kelle!
    Im letzten Abschnitt fragen Sie, warum niemand aufsteht und Tracheles redet? Wenn heute irgendeine Handlung irrational erscheint, frage ich zuerst: Wo laufen hier dirkete Geldströme und wo die indirekten, die bis zur Erpressung gehen. Aber Geld, Gewinn, Profit ist überall im Spiel! Bei den Abgeordneten ist es eben die Sicherung der Pöstchen…sind wir auch schon wieder beim schnöden Mammon!

  7. Uwe_aus_DO Antworten

    Ich kann die Sonntagsfrage an diesem Sonntag für mich aktuell klar beantworten: Ich würde CDU wählen. Nicht gern, schon gar nicht aus Überzeugung, denn die Bauchschmerzen und die Wünsche, die Klaus Kelle in seinem Kommentar zum Ausdruck bringt, teile ich.

    Aber wer, wenn nicht die CDU, soll mein Kreuz kriegen?

    Die SPD – kommt wegen rot-rot-grün nicht in Frage. Würde sich eine Rot-Gelbe Koalition anbahnen (und die FDP ein glaubhaftes bürgerlich-liberales Profil zeigen) würde ich das noch einmal überlegen – oder, nein, dann würde ich mein Kreuz gleich bei der FDP machen.

    Grün oder links? In diesem Leben nicht.

    AfD? Nein, nicht noch einmal. Ich bereue schwer, dass ich bei der Europawahl Frau von Storchs Fahrkarte nach Straßburg mit ausgestellt habe. Schade um die demokratischen Konservativen, die sich von Herrn Höke und Co. vereinnahmen und dominieren lassen.

    Zu den Nichtwählern werde ich auch niemals wechseln. Das hilft höchstens den kleinen, die ich nicht will.

    Wenn ich denke, welche Reformen und Beschlüsse Schröder durchgesetzt hat (an die die CDU sich nie herangetraut hat/hätte, z.B. Hartz IV und die Verteidigung unserer Freiheit am Hindukusch), dann müsste ich darüber nachdenken, ob ich eine große Koalition unter SPD-Führung gut fände. Aber, nein, das ist mir zu viel Spiel mit dem Feuer.

    Lieber Klaus, Du kennst doch mehr Politiker als ich, wirst mehr beachtet und gelesen, bring die CSU dazu, bundesweit anzutreten, dann tust Du Dir und mir einen großen Gefallen.

    • Klaus Kelle Antworten

      Lieber Uwe,

      ich könnte es da mal vorschlagen, aber sie werden es 100%ig NICHT machen, weil sie dann ihren Nimbus als DIE Partei der Bayern direkt verlieren.

      Liebe Grüße, Klaus

      • Uwe_aus_DO Antworten

        Ja, natürlich, das wird ein frommer Wunsch bleiben… Aber man wird doch mal Visionen haben dürfen…

        By the way. Vor 20 Jahren hätte ich jeden, der prophezeit, dass ich darum flehe, hier in NRW CSU wählen zu können, für komplett verrückt erklärt…

        Frau Merkel hat viel erreicht.

        Liebe Grüße zurück

    • Martin Antworten

      Ich lebe in Bayern und kenne die CSU. In Augsburg und München hat sie kein Problem Bündnisse mit der Antifa einzugehen.

  8. Pettenberg Antworten

    Von der Verzweiflung des bürgerlichen Wählers im Jahr 2017!
    Als Kölner konnte ich eigentlich noch nie eine Mainzer Sitzung gut leiden – bis Freitag dieser Woche: Da wurde wirklich Dampf abgelassen. Mehrfach Standing Ovation für gekonnte Reden, für klare Kante. Ich hoffe inständig, daß die Berliner im fernen Osten hingehört haben. Die brauchen nur noch zu handeln, Rumeiern war gestern. Die „Verzweiflung des bürgerlichen Wählers“ ist eindeutig

    • Ruth Antworten

      Bei allem Respekt, anscheinend habe ich eine andere Übertragung von MbM gesehen? Es erschien, dass jede der vorgeschriebenen und abgelesenen Büttenreden, fast identisch waren.

      Immer wieder wurde über Herrn Trump gehetzt, und keiner hat mal hinterfragt, was daran so schlimm ist, dass Herr Trump Arbeitsplätze im Land unterstützen möchte, statt weitere Abwanderung der Industrie in Billig-Lohn-Länder in der Nachbarschaft. Keiner hat gefragt, was daran so schlimm ist, dass Herr Trump kriminell gewordene Ausländer aus seinem Land raus haben möchte? Hat er mit diesen Ideen wirdlich so unrecht?

      Dann wurde natürlich über pauschal die AfD herzogen. Ich denke auch, das Herr Höcke und noch so mancher, der sich bei der AfD wichtig macht, besser in einer anderen Partei aufgehoben wäre, die der tatsächlichen politischen Gesinnung näher steht. Solche Parteien gibt es noch, sie wurden höchstrichterlich auch nicht gestoppt, also sollten sie besser dort ihr Unwesen treiben.
      Doch was sich die einheitlichen Skriptschreiber der MbM Büttenreden in diesem Jahr erlaubt hatten, hatte mit bissigem Karneval-typischen Humor nichts mehr zu tun. Es war oft so niveaulos und unter der Gürtellinie.
      Herr Junge der AfD RLP sass im Publikum. Es gab keinen Anlass diesen Herrn auszupfeifen. Hat dieser Herr sich irgendwas zu schulden kommen lassen? Er ist lediglich Mitglied einer zugelassenen demokratischen Partei. Für Geschwätze des Herrn Höcke kann er nichts, auch nicht für die selbstzerstörerischen Machtkämpfe an der AfD Spitze. Hat Herr Höcke im Rahmen seiner Arbeit in der AfD RLP irgendwas gravierendes verkehrt gemacht, das man ihn so respektlos behandeln sollte? Während Tri-Tra-Trullala-Frau Nahles, die Dauerstudentin auf Steuergelder, in die Kamera grinste und beklatscht wurde? Für was??

      Was mich bei MbM aber am meisten geärgert hat, es kam keinerlei Kritik an der aktuellen Bundespolitik – die Probleme, des Landes hat man überhaupt nicht angesprochen. Früher hätte zumindest der Bote des Bundestages schon mal ein paar Worte über die Montblancfüller Einkäufe auf Steuergelder der Sozis verloren, oder die Karriere der Frau Hinz, die ebenfalls bei der Partei ist, die ja für soziale Gerechtigkeit steht. Die Leidenschaft für Drogen des Herrn Beck wären sicher auch zum Thema gemacht worden, und die dubiosen Entscheidungen Kinderehen – mit anderen Worten Pädophelie – zu legalisieren. Vielleicht hätte man sogar Asylmissbrauch angesprochen, oder wie es sein kann, dass man zwar tausende ohne Pässe in unser Land rein lässt, aber diese Menschen eben wegen dieser fehlenden Pässe letztendlich nicht mehr los wird.
      Es gab keine bissige Rede dazu, dass so mancher unserer armen Rentner, Lebensmittel aus der Mülltonne sammeln muss – und dafür noch angezeigt wird, während herumlungernde junge Männer aus den Maghrebstaaten volle soziale Unterstützung erhalten und zusätzlich, von ihnen begangene Straftaten als Bagatellen abgetan werden und eben nicht zur Anzeige kommen.
      Es gab keine Kritik an der Pöstchen-Zuschusterei der SPD, schwubs macht man Herrn Steinmeier schnell zum Bundespräsident und druckt schon vor der „Wahl“ Plakate (von welchen Geldern), die ihn als neuen Schlossherrn feiern.

      Nein, ich glaube die Standing Ovations des sehr selektierten Publikums waren gewollt, geplant – und entsprachen genau den Anweisungen von Frau Merkel, ebenso wie die abgelesenen Texte.

      Zweifel? Versuchen Sie als „Normalbürger“ mal Tickets für diese Veranstaltung zu bekommen …

      • Friedrich Albrecht Antworten

        Sehr geehrte Ruth,
        mir ging es genau so wie Ihnen, als ich aus alter Gewohnheit diese Sendung einschaltete; nur Enttäuschung im Vergleich zum ehemaligen Niveau. Als dann der Sitzungspräsident rasend schnell im Wesentlichen das Gleiche wie seine Vorredner von sich gab, habe ich ausgeschaltet und mir vorgenommen, das war das letzte Mal. Wehmütig denke ich an längst vergangene Jahre, als man sich noch lange an manch geistreiches Bonmot aus dieser Sendung erinnerte.

  9. Andreas Schneider Antworten

    Ihre Verzweiflung kann ich nur zu gut nachempfinden Herr Kelle – so empfinde ist schon fast über die gesamte Zeit meines wahlberechtigten Daseins.

    Die Entwicklung hat m. E. mit der „Lichtgestalt“ Helmut Kohl ihren Anfang genommen. 1982 verkündete er – ohne dies je konkretisiert zu haben – seine „geistig-moralische Wende“. Was an „Wende“ aber fällt in seine Amtszeit, wenn nicht die rasanten Entwicklungen nach dem Zusammenbruch des Ostblocks? Sein Ergreifen der Gelegenheit in allen Ehren – aber wäre von seiner Kanzlerschaft in Erinnerung geblieben, hätten die Ereignisse einen anderen Verlauf genommen, sich vielleicht um 4, 5 Jahre verzögert?

    In seine Ära fällt hingegen die personelle Erosion der CDU. Wie sonst soll ich mir den Aufstieg einer so blassen Person wie Angela Merkel erklären? Die, im Übrigen, alle Merkmale einer Quotenbesetzung aufweist, wie wir sie doch im Allgemeinen SPD oder Grünen zuweisen würden? Was hat die heutige Kanzlerin aber je für was auch immer prädestiniert, wenn nicht die „Frau“ mit „DDR-Herkunft“?

    Liberal und konservativ gestimmt, war es mir über all die Jahre nicht möglich, aufgrund des jeweils aufgeboten „Spitzen“personals meine Wahlkreuze dort zu setzen, wo ich es im Grunde gewollt hätte. Verzweiflung an den Umständen, der Wahlurne, der Entwicklung? O ja!

    Die AfD hätte – unter einem Bernd Lucke –wohl das Potenzial zu einer wirklichen Alternative mit sich gebracht. Aber einmal mehr stand die in diesem Falle in keiner Weise charismatische Person an der Spitze Pate der Entwicklung, die dieser Newcomer auf der politischen Bühne genommen hat.

    So bleibt mir derzeit kaum mehr als die fatale Erkenntnis, mit Angela Merkel in einer Hinsicht konform zu gehen: diese Bundesrepublik ist in ihrer aktuellen Ausprägung nicht mehr mein Land. Mehr als meine Staatsbürgerschaft verbindet mich nicht – und die wird mittlerweile ohnehin quasi verschleudert.

    Verzweiflung? Aber ganz gewiss!

  10. Alexander Droste Antworten

    So viel steht schon mal fest: Es wird eine neue GroKo geben, weil sonst keine regierungsfähige Mehrheit bestünde. Eine GroKo mit ganz knapp über 50%.
    AfD wird drittstärkste Kraft und macht mit der Linken die Opposition. Beide werden von der Presse nieder geschrien oder machen sich gegenseitig nieder.
    Die Grünen erholen sich von ihrem Schock nicht mehr und versinken in Grübelei wie die Piraten. Macht aber nichts, von den ursprünglichen Grünen ist eh nicht mehr viel übrig. Die FDP schafft vielleicht so eben den Wiedereinzug und gefällt sich in pink, hat aber sonst nicht viel mehr zu bieten. Alle anderen politischen Bewegungen werden ganz im Sinne der „modernen und demokratischen“ Diskussion (Vorbild Amerika) als rechtspopulistische, verschwörungstheoretische und antisemitische Organisationen diffamiert und im Keim erstickt.
    Die sagenhafte GroKo wird ihren desaströsen Stil fortsetzen und Deutschland endgültig ins Chaos regieren. Dann kommt einer wie Erdogan. Es ist ja auch höchste Zeit, dass ausländische, insbesondere orientalische Neubürger sich organisieren und das Land nach ihren Vorstellungen neu ordnen.

    Herr Kelle, ich bin ein Prophet. Prost!

    • Klaus Kelle Antworten

      Lieber Herr Droste,

      im aktuellen „Sonntagstrend“ von Emnid liegen Union und SPD mit jeweils 32 Prozent Kopf an Kopf. Wie sie auf „knapp über 50%“ kommen, ist mir ein Rätsel. Vielleicht auf einem Wunschdenken geschuldet.

      Gruß, KK

      • Alexander Droste Antworten

        Warten Sie es ab. 64% wird es nicht für die GroKo. Und Wunschdenken wäre etwas Anderes.

      • Ruth Antworten

        Sehr geehrter Herr Kelle,
        abwarten, gerade im letzten Jahr erfuhren wir, ob in Berlin oder sogar in den USA, dass offensichtlich ein gewaltiger Unterschied zwischen all den Wahltrends und der Realität existiert. In der Art, wie in ach so demokratischen Ländern Menschen, die nicht links denken, nieder gemacht werden, wird sich so mancher bei Umfragen verkneifen, seine Meinung offen auszusprechen. Abgesehen davon, darf man nicht ausser acht lassen, wer die unterschiedlichen „Wahltrends“ in Auftrag gibt und bezahlt.

        Warten wir ab. Der Wahlkampf hat begonnen und auf Frau Merkel ist Verlass – sehr deutlich verkündete sie gestern, wie toll ihrer Flüchtlingspolitik ist und zeigt sich aber Händeschüttelnd mit Herrn Erdogan. Brauchen wir mehr Fakten?
        Beste Grüße , Ruth

  11. St.Ex Antworten

    Aber liebe Leute, was ihr Euch hier für Gedanken macht wen ihr wählen wollt ist doch vollkommen uninteressant. Wenn das kommt, was in der Presse stand, dass bei der (kommunal-)Wahl aus Leute ohne deutschen Pass wählen dürfen. wird eine so bedeutende Menge ihr Kreuzchen in die Waagschale werfen, sodaß Ihr paar Männlein und Weiblein hoffnungslos in der Minderzahl seid.
    Ich meine selbst die „Reichsbürger“; die ohne den Pass der Bundesrepublik (die dürfen dann sicher auch wählen – wenn auch keine Schießprügel besitzen), werden die Übermacht der Neuzugezogenen nicht aufwiegen.
    Sollte die CDU mal aufwachen wird es zu spät sein.
    cheers

  12. Walter Lerche Antworten

    Lieber Herr Kelle, mir geht es so wie Ihnen, Ihr Beitrag spricht mir aus der Seele.

    Nur einen Ihrer Gedanken verstehe ich noch nicht und bitte Sie um Nachhilfe: Sie schreiben „… im September geht es um die Macht in Deutschland…“ – Um welche Macht geht es? Ist und bleibt die Macht nicht dieselbe? Ist es nicht so, dass sich maximal wenige Lobby-Interessen verschieben indem Köpfe ausgetauscht werden?

  13. Günter Munz Stuttgart Antworten

    Egal wie die Wahl ausgeht und welche Partei den Bundeskanzler stellt. Es ist wichtig, dass die Partei AfD möglichst viele Stimmen bekommt. Deutschland braucht eine echte und wertkonservative Opposition. Bei allen Unzulänglichkeiten in dieser Partei AfD, wir haben leider keine Alternative zu dieser Partei. Lieber eine AfD mit Höcke als eine CDU mit Merkel.

    • Walter Lerche Antworten

      Da ist etwas dran. Es wählen ja auch Leute SPD, obwohl da ein populistischer Herr Stegner unsinnige, für die tragende Mehrheit nachteilige Reden führt.
      Wenn es um die Zukunft Deutschlands geht, sollten einzelne, sich in der falschen Partei befindlichen Personen kein Hinderungsgrund sein, um das Mögliche für einen Politikwechsel hin zu bürgerlicher Politik zu tun.
      Und leider sehe ich dafür im Moment auch nur eine starke AfD, mindestens aus Protest.
      Alles andere würde die gegenwärtige fatale Fehlentwicklung stabilisieren – eine Fehlentwicklung auf nahezu allen Gebieten.
      Besonders weh tun mir diese respektlose Euro-Vernichtung, die konfliktbefeuernde Gehorsamkeit gegenüber den USA, das unsinnige, widernatürliche Gender und der Geldabfluss aus Deutschland durch Euro-Targets, von denen kaum jemand spricht. Letzteres ist so, als gäbe man seinen dauerhaft klammen Nachbarn die eigene EC-Karte, damit er nicht immer nach Geld fragen muss, sondern er es nach Bedarf ungefragt nehmen kann.

  14. Benki Antworten

    Ich kann mir nicht vorstellen, wie man als rational Denkender Mensch die CDU wählen kann.
    Nach dem Motto, die Flüchtlinge dürfen kommen, aber bitte nur mit dem Schiff, in dem sie ihr Leben riskieren und 10.000 € dafür ausgeben. Aber dafür ohne Obergrenze.
    Da ist mir ein Uwe Junge sehr viel lieber.

  15. Ralf Schmode Antworten

    Sehr geehrter Herr Kelle,

    ich neige mittlerweile dazu, mir im September eine knappe Mehrheit für Rotrotgrün zu wünschen. Dies ist das einzige Ergebnis, das sowohl eine nennenswerte Eintrittswahrscheinlichkeit hat als auch die Ära Merkel augenblicklich beendet. Alle anderen möglichen Wahlausgänge laufen auf eine Fortsetzung der Kanzlerschaft von Frau Merkel für 4 Jahre hinaus (ich gehe nicht davon aus, dass nach der Wahl die SPD vor der Union liegt) und damit auf ein zuwanderungspolitisches „Weiter so!“ für mindestens diese vier Jahre. Tritt das ein, sind im Jahre 2021 mögliche Regierungskonstellationen garantiert das kleinste Problem, das dieses Land hat.

    Eine knappe Mehrheit für R2G aber hätte das Potential, zunächst Merkel politisch zu erledigen und kurz danach sich selbst. Sei es, dass die sozialistische Einheitsregierung an inneren Widersprüchen zerbricht, sei es, dass „die, die schon länger hier leben“ und die unter R2G nichts anderes zu erwarten haben als noch viel gnadenloseres Ausgepresstwerden durch den unersättlichen Umverteilungsstaat, massenhaft aufbegehren und zum zweiten Mal nach 1989 ein sozialistisches Regime hinwegfegen. In jedem Fall sorgt R2G für die Bewegung, die die politische Landschaft so dringend braucht. Eine AfD, und sei sie noch so stark, schafft dieses nicht, solange die Unionsparteien in Nibelungentreue zu Merkel und ihren Fehlentscheidungen erstarrt sind. Ohne Merkel wird vieles möglich, was heute undenkbar ist. Und eine SPD samt ihrer journalistischen Korona könnte nicht einmal glaubwürdig gegen eine Tuchfühlung von Union und AfD pöbeln, nachdem sie unter dem Jubel des medialen Mainstreams mit der SED-Fortsetzungspartei ins Bett gestiegen ist.

    • Klaus Kelle Antworten

      Sehr geehrter Herr Schmode,

      ich kenne tatsächlich einen Konservativen, der im Herbst SPD wählen will, nur um a) Merkel als Kanzlerin loszuwerden und b) nicht AfD wählen zu müssen. Ist das nicht irre, das Leute so denken im Jahr 2017 in Deutschland?

    • Walter Lerche Antworten

      So dachte ich auch schon, jedenfalls tröste ich mich damit, falls R2G kommen sollte.
      Aber wählen kann ich die nicht, das kriege ich nicht fertig. Bei einem Helmut Schmidt als Kanzlerkandidat fiele mir das leichter.
      Aber mal ganz im Ernst, Frau Wagenknecht als Finanzministerin hätte was Erfrischendes. Diese würde die etablierten Seilschaften, z.B. für Verteilung von Milliarden Fördergeldern an immer dieselben, so richtig aufmischen.
      Und Lafontain, ich will ihn nicht und er mag sein wie er will, ist stets seiner Linie treu geblieben. Welcher Politiker kann das von sich behaupten? Seine Flucht seinerzeit aus der Verantwortung sehe ich heute ganz entgegengesetzt zu damals. Anders als seine Genossen machte er die geforderte Umverteilung nach Super-Reich nicht mit.

      Sehr viel schlimmer und gefährlicher für bürgerliche Vernunft als die Linke (SED) sehe ich die linken Sozis und die Nicht-Realos der Grünen.
      Reglementierung, Fahrverbote, Fleischverbote, Höchstgeschwindigkeit 100 auf Autobahnen und 30 in Ortschaften bundesweit, Einführung einer 2. zusätzlichen Mehrwertsteuer, Euro-Bonds, Erhöhung Benzin- und Verdopplung Dieselsteuer, Erhöhung Lohnsteuer für kleine und mittlere Leistungsträger, Griff in die Rentenkasse, Gesinnungs-Schnüffelei, verstärkte islamische Zuwanderung und unbefristete Duldung, Schwächung von Polizei, Bundeswehr, Infrastruktur. Es werden viele Milliarden für Unsinniges und für Kompromisse zwischen R2G gebraucht. Jeder wird seinen Unsinn durchbringen dürfen – Ideologie pur.

    • Martin Antworten

      „Eine AfD, und sei sie noch so stark, schafft dieses nicht, solange die Unionsparteien in Nibelungentreue zu Merkel und ihren Fehlentscheidungen erstarrt sind.“:
      Verliert die CDU nur genügend Stimmen an die AfD wird sogar die nibelungentreue CDU Merkel stürzen.

  16. Fritz-Diederich Plette Antworten

    Hallo Herr Kelle,
    ich wähle AfD.
    Alle anderen Parteien kann man nicht mehr wählen. So wie eine gute Suppe Salz braucht, so braucht der Bundestag endlich eine echte Opposition. Selten war ich mir mit meiner Wahlentscheidung so sicher, goldrichtig zu liegen.
    ES KANN NUR BESSER WERDEN !!! So kann und darf es nicht mehr weitergehen.
    Die AfD beeinflusst schon jetzt die Politik in Deutschland. Was die AfD zur Empörung des politisch korrekten Establishments vor einem Jahr gesagt hat, wird inzwischen großenteils eins zu eins von den Blockpartien übernommen. Das ist gut so.

    Leider kann ich nicht zu Ihrer Veranstaltung in Krefeld kommen, da ich an diesem Tag

    Viele Grüße
    Fritz-D. Plette

  17. Hans Wolfgang Schumacher Antworten

    Ich gehe nach dem Ausschlussverfahren vor. Beginnend bei der Landtagswahl NRW. Das ist einfach:

    Die alte Eidesformel nach Artikel 53 der Verfassung für das Land Nordrhein – Westfalen enthielt noch die Formulierung „…meine ganze Kraft dem Wohl des deutschen Volkes zu widmen…“ Diese Formulierung wurde abgeschafft.
    Ich deute das als Kündigung der Solidarität mit dem deutschem Volk, dem deutschen Staatsbürger. Folgende Parteien hatten dieser Änderung der Eidesformel zugestimmt und sind für mich also nicht mehr wählbar:
    SPD, CDU, Grüne, FDP, Piraten. Da bleibt nicht mehr viel übrig.

    Nun zur Bundestagswahl.
    Absolut unwählbar ist für mich die SPD. Ich kann Menschen verzeihen. Parteien verzeihe nicht. Und den Mehrwertsteuer – Wahlbetrug von 2005 verzeihe ich der SPD nicht. Sie erinnern sich noch ? Erst hieß es: Keine Erhöhung der Mwst. mit der SPD. ( CDU / CSU wollten eine Erhöhung von 16% auf 18%) Nach der Wahl dann die große Koalition und eine Erhöhung der Mwst auf 19%!

    Absolut unwählbar sind für mich auch die Grünen. Ich empfinde diese Partei als eine Partei der Pharisäer und ANTIFA – Sympathisanten . Überdies erwecken die Grünen bei mir den Eindruck, gar nicht genug Zuwanderung aus wildfremden Kulturen zu bekommen, während ihnen das eigene, deutsche Volk eher unangenehm ist.

    Die CDU? Nicht so lange diese von Frau Merkel dominiert wird.! Schluss mit „alternativlos“, „Wir schaffen das“ „Das Asylrecht kennt keine Obergrenze“

    Was ich will ? Ganz grob und unvollständig:

    Mehr Respekt vor dem Mehrheitswillen der eigenen Staatsbürger. ( Das wird derzeit als Populismus beschimpft )
    Rückkehr zur Meinungsfreiheit und also z.B. entsprechend verschärfte Strafverfolgung der Menschen, die gewalttätig Demonstrationen des politischen Gegners behindern.
    Keine politisch einseitige Zensur von Meinungsäußerungen, schon gar nicht Zensur durch nicht dazu demokratisch legitimierte Institutionen.
    Mehr direkte Demokratie, mehr Volksabstimmungen.
    Sofortige und ersatzlose Abschaffung des „ewigen“ Solidaritätszuschlages.
    Reform der EU und der Währungspolitik. Beendigung der „ewigen“ Unterstützung Griechenlands ( Eigentlich Unterstützung der Gläubiger – Banken! ) mit immer weiteren Milliarden Euro..
    Abschaffung des individuell einklagbaren Asylrechts. Keine weitere Aufnahme von „Flüchtlingen“ und Asylbewerbern. Wir haben mehr als genug. Humanitäre Unterstützung kann und muss auf andere Weise geschehen.
    Einführung eines allgemeinen Dienstjahres für Männer und Frauen als Wehrdienst oder Ersatzdienst. Reform der Bundeswehr zu einer wehrhaften Armee zur Landesverteidigung und NATO – Verteidigung. Aber nicht als Interventionsarmee. Und schon gar nicht Einsätze der Soldaten mit fehlender Mannstärke und mangelhafter Ausrüstung als Zielscheiben in Asien oder Afrika.

    Schluss mit dem Genderblödsinn. Förderung der klassischen Familie mit Kindern.

    Und die Partei, die diesen meine Wünschen weitestgehend entspricht, werde ich wählen.

    • Hans Wolfgang Schumacher Antworten

      Ach ja. Ich hatte zum Asylrecht noch was vergessen:

      Keine Freizügigkeit, keinerlei Sozialleistungen für „Flüchtlinge“ und Asylbewerber , solange deren Identität nicht zweifelsfrei feststeht. Bis zu Feststellung der Identität konsequente Internierung mit Ausgangsverbot.
      Weiterhin: Abschiebehaft für alle zur Abschiebung vorgesehenen „Flüchtlinge“ Es ist für einen Rechtsstaat mehr als peinlich, wenn zwei Drittel der zur Abschiebung vorgesehenen Menschen vor Abflug untertauchen können.

    • Alexander Droste Antworten

      Da kenne ich eine Neugründung von 2013, die hat alles, was Sie wünschen, im Programm: Deutsche Mitte.

      • Klaus Kelle Antworten

        Sie sind schon locker über 5%, Herr Droste. Ersparen Sie uns den täglichen Werbeblock doch bitte… Wenn Merkel anruft und über eine Koalition verhandeln will, greifen wir das auf. Versprochen!

        • Martin Antworten

          Über 5% bringt nichts.
          Jedes weitere Prozent für die AfD sagt ganz klar: Wir wollen diese „Einheitspolitik“ von CDU, SPD, … nicht mehr.
          In Österreich musste die FPÖ bei den Landtagswahlen mehrmals über 30% bekommen, bis der Zwang zur Wende groß genug war.

  18. Walter Lerche Antworten

    Herr Oettinger sagt jetzt, dass Deutschland nun infolge des Brexit mindestens 5 Milliarden Euro mehr in die EU-Kasse einzahlen soll. Er schlägt vor, das Geld dafür aus der Benzin-Steuer zu generieren.
    Auf die Idee, dass man die EU-Administration optimieren könnte, kommt er nicht.

    Die Fusion von Londoner und Frankfurter Börse ist vom Tisch. London wird künftig als Nicht-EU-Mitglied Hauptumschlagplatz für den Euro sein. GB und Dänemark haben Glück, indem sie nach Volksabstimmungen alles richtig gemacht haben. Uns hat man mit falschen Versprechen den Euro übergestülpt und jetzt bezahlen wir die Schulden von halb Europa.

    Wer oder was ist wählbar, damit das aufhört?

  19. Martin Antworten

    Es wurde vermutlich schon tausend Mal gesagt. Ich sage es trotzdem.
    Die CDU wird sich nur bewegen, wenn es weh tut. Vorher nicht. Und zum Wehtun sind die Wahlerfolge der AfD da.
    Man muss sich entscheiden: Geht man in „Ehren unter“ oder versucht man das Machtgefüge zu beeinflussen.
    Ich muss die AfD nicht heiraten. Und an die Regierung kommt sie auch nirgends.

  20. Bernd Antworten

    AFD
    Höchstwahrscheinlich werde ich der AFD meine Stimme geben. Warum? Laut den aktuellen Umfragen liegt sie so etwa zwischen 9 und 13% . Damit hat sie, selbst wenn sie auf 25% kommen sollte nicht das Potenzial zu regieren.
    Aber: Sie hat ein großes Potenzial, den etablierten Parteien eine richtige Opposition zu sein. Und ihnen – vor allem den Merkel Klatschhasen der CDU – weh zu tun. Denn nur dann könnten einige in der CDU wieder anfangen selbstständig zu denken. Die AFD ist die einzige Partei, welche konsequent gegen unbegrenzte Zuwanderung ist. Merkels Fehlentscheidung von 2015 die Grenzen unkontrolliert zu öffnen, gegen den Willen der anderen Länder Europas und gegen den Großteil der Bevölkerung in Deutschland – das hat mich derartig enttäuscht. Deshalb werde ich die CDU nicht wählen.

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