„Deepfake-Porno“: Ist Christian Ulmen vielleicht nur Kollateralschaden für eine gut orchestrierte Kampagne gegen „toxische Männlichkeit“?

Um das gleich klarzustellen: Wenn die Schauspielerin Collien Ulmen-Fernandes ihren Ex-Mann Christian Ulmen wegen der Erstellung von KI-generierten „Deepfake“-Pornos anzeigt, dann ist das keine Lappalie. Es ist ein schwerwiegender Vorwurf, ein Straftatbestand und wäre an Verrat und Niedertracht, die leider auch in Ehen vorkommen, kaum zu überbieten.

Doch wer die Dynamik der vrgangenen Tage aufmerksam im Auge hatte, reibt sich irgendwann die Augen:

Passiert die rasante Abfolge von Veröffentlichung, Empörung, Demonstrationen und politischem Handeln eigentlich zufällig so, wie sie passiert?

Wenn Sie sich intensiv mit dem sogenannten „Geheimtreffen von Potsdam“ beschäftigt haben, dann verstehen Sie wahrscheinlich, was ich meine. Veröffentlichung – Skandal – politische Aktion – und dann auch gleich noch ein fertiges Theaterstück dazu. Nehmen Sie es mir nicht übel: Das stinkt zum Himmel.

Und der aktuelle Fall Fernandes/Ulmen auch

Auf mich wirkt das alles wie eine bestens vorbereitete und durch ein Zusammenspiel feministischer Aktivisten und Politik orchestrierte Kampagne, die Christian Ulmen als „Watschnmann“ für ein größeres politisches Ziel ausnutzt.

Und nochmal: Falls er wirklich KI-generierte Pornofilmchen mit Gesicht und Körper seiner Frau, Mutter seiner gemeinsamen Tochter, produziert und in Umlauf gebracht hat, dann gibt es nichts zu entschuldigen.

Das wäre ekelhaft und niederträchtig – und vielleicht ist es das ja auch.

Aber Freunde: Auch für Christian Ulmen gilt die Unschuldsvermutung in einem Rechtsstaat. So wie sie auch für Wetter-Präsentator Jörg Kachelmann und ProSieben-Moderator Andreas Türck hätte gelten sollen. Beide wurden zu Unrecht der Vergewaltigung beschuldigt, und dennoch wurden beide öffentlich medial hingerichtet.

Schauen wir uns das aktuelle Drama also genauer an

Alles begann mit der offiziellen Trennung des angeblichen „Vorzeigepaars“ Ende 2025. Was folgte, war kein stilles Auseinandergehen, sondern ein medialer Paukenschlag im März.

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Christian Ulmen, ein liberaler Feingeist, sieht sich plötzlich mit Vorwürfen konfrontiert, die seine Existenz bedrohen. Unschuldsvermutung? Schön und gut, aber wir leben – ob wir wollen oder nicht – im digitalen Zeitalter. Sexueller Missbrauch, Herabwürdigung einer Persönlichkeit – das kommt jeden Tag vor und überall. Nur in diesem Fall handelt es sich halt um Prominente, was der ganzen Geschichte eine andere Dynamik verleiht.

Denn Collien Fernandes ist mit „Schauspielerin“ zu kurz erklärt. Sie war eine erfolgreiche VIVA-Moderatorin, schrieb mehrere Bücher und spielt seit 2021 die „Schiffsärztin Dr. Jessica Delgado“ auf dem „Traumschiff“.

Halten Sie mich für einen Verschwörungstheoretiker, aber auf mich wirken der Skandal und die folgenden Ereignisse wirklich so, als liefe alles nach einem ausgeklügelten Drehbuch ab. So, als hätten viele einfach nur auf den Startschuss gewartet, um dann aktiv in das Geschehen mit einzusteigen.

Nur 24 Stunden nach den ersten Berichten meldeten sich (linke) Politiker empört zu Wort. Es folgten Demonstrationen am Brandenburger Tor, professionell organisiert. Im Radio und selbst in den VOX-Nachrichten morgens im Fernsehen wurde nicht nur in einem Verkehrshinweis von Störungen „aufgrund einer Demonstration“ berichtet, wie das üblich ist, sondern es wurde ausführlich erzählt, welche Demo warum und wo stattfindet – so, als wollte man die Zuhörer und Zuschauer beschwören: Geht unbedingt hin!

Das halten Sie für überinterpretiert?

Dann nennen Sie mir nur ein Beispiel, wo in den Mainstreammedien bei einer Demo gegen Abtreibung oder Massenmigration in den Nachrichten vorher der Grund dieses „Aufzugs“ mitgenannt wurde!

Man kennt das aus dem „MeToo“-Kontext: Ein prominentes Einzelschicksal wird skandalisiert und dann politisch ausgenutzt. Das war beim „Fall Brüderle“ so und das war beim angeblichen „Geheimtreffen von Potsdam“ so. Und jetzt ist es mit Frau Fernandes auch so.

Nur zwei Tage (!), nachdem dieser Fall bundesweit die Schlagzeilen beherrschte, legte die SPD einen fertigen Gesetzentwurf für den Bundestag vor. Sportlich, oder? Normalerweise dauert so etwas Monate. Nein, nein, das hatten wir zufällig schon in Vorbereitung, heißt es jetzt von den Sozialdemokraten. Ja, Zufälle gibt es…

Aber Zufälle gibt es in der Politik eben nur selten. Es ist legitim zu fragen, ob hier feministische und woke Allianzen gewirkt haben mit dem Ziel, das gern gesungene Lied von der „toxischen Männlichkeit“ wachzuhalten und zu instrumentalisieren. Eine Strategie, bei der das Private nicht mehr nur politisch ist, sondern als Waffe politischer Pressure-Groups eingesetzt wird. Und wenn Christian Ulmen am Ende eines Prozesses doch freigesprochen würde? Das Bild, das medial und politisch von ihm gezeichnet wurde, bleibt dauerhaft bestehen. Als eine Art Kollateralschaden für die Strategie einer Femi-Industrie und ihre politischen Büchsenspanner in den Parlamenten.

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Dieser Artikel wurde 5 mal kommentiert

  1. Berthold Bohner Antworten

    Wenn da nicht der Wunsch aufkommt, diese Machenschaften mit Stumpf und Stiel auszurotten. Wer ist dazu bereit ? Von den politischen Parteien . Etwa die CDU ?

  2. Martin Ludwig Antworten

    1000-Dank für diesen Beitrag!
    Ich habe mich selten so sehr über die Berichterstattung über einen Promi aufgeregt, wie im Fall Ulmen./.Fernandes. Jeder Blinde muss erkennen, dass dieser Fall von Anfang bis Ende durchorchestriert wurde und sich Medien und Politiker hier die Bälle exakt zuspielen.
    Die Gutmenschen springen dabei natürlich wie immer gerne auf den fahrenden Zug auf und halten ihr Fähnchen der Gerechtigkeit ohne jede Wirkung in den Wind. Gratismut – ist die neudeutsche Bezeichnung dafür. Mich wundert jedoch, dass viele der typischen Berufsempörer, die es in Anbetracht ihrer Bedeutungslosigkeit anders kaum noch in die Medien schaffen, aus dem Fall Ofarim nichts gelernt haben.

    Die Zeitschiene ist für mich absolut nicht zu erklären! Nach Fernandes Aussage hätte Herr Ulmen ihr bereits an Weihnachten 2024 gestanden, dass er hinter diesen Taten steckt.
    Frau Fernandes blieb dennoch weitere 9 Monate mit ihrem „virtuellem Vergewaltiger“ liiert und hat in dieser Zeit sogar noch mehrere Auftritte mit ihm zusammen absolviert, darunter eine gemeinsame Werbekampagne.
    Nach nunmehr weiteren 7 monaten und ganz zufällig berichtet der „SPIEGEL“ in gewohn reißerischer Aufmachung über die „virtuelle Vergewaltigung“ dieser Dame. Ich störe mich dabei schon alleine an der Wortwahl, die meiner Meinung nach alle Opfer echter Vergewaltigungen verhöhnt.
    Darüber hinaus wird die Geschicht um diese Online-Bilder und das angebliche Versagen der deutschen Justiz überall auf Seite 1 gedruckt und füllt Talkshows und Internetseiten.
    Während die Opfer wirklicher Vergewaltigungen in diesem Land häufig bestenfalls eine Randnotiz bekommen, weil die überwiegende Mehrheit der Täter leider nicht zum gesellschaftlichen Narrativ passt. Da wird auch gut und gerne mal keine Anzeige erstattet, wenn eine echte Vergewaltigung stattgefunden hat – weil die Täter ausländischer Herkunft waren.
    Wer demonstriert für diese Opfer und gegen das Staatsversagen bei diesen Verbrechen? Sind nicht alle Menschen vor dem Gesetz gleich? Warum bekommt Frau Fernandes für Fotos im Internet mehr Mitleid und Aufmerksamkeit (und damit gratis Pubilcity und letztlich auch viel, viel Geld) wie ein 17-Jähriges Mädchen, dass Opfer einer brutalen Gruppenvergewaltigung im ECHTEN LEBEN wurde?!

    Meiner Meinung nach geht es hier um viel mehr, als „Sexuelle Gewalt“ an Frauen. Das übergeordnete Ziel der Politik ist, die Anonymität im Internet komplett zu unterbinden. Um dieses Ziel zu erreichen ist jedes Mittel recht und Frau Fernandes ist willige Helferin bei diesem perfiden Plan.

    Was Herrn Ulmen angeht kann ich nur zustimmen. Die Unschuldsvermutung muss gelten, bis eine rechtskräftige Verurteilung in dieser Sache erfolgt ist. Es gibt mitlerweile zu viele Opfer falscher Anschuldigungen und jedes Mal war das Schema genau das Gleiche: Frontalangriff, öffentliche Empörung, mediale und soziale Vernichtung des Beschuldigten …. dann plötzlich lange nichts, gefolgt von einem 4 zeiligen Beitrag auf Seite 12 der Tageszeitung, dass die Anschuldigen gegen Herrn XY sich als nicht zutreffend herausgestellt haben.
    Das Opfer dieser Hetzkampagne verliert bis dahin ggf. alles und wird in der Regel nichtmehr zu seinem vorherigen Ruhm zurückfinden und immer einen dunklen Fleck auf der eigentlich weißen Weste tragen. Schadensersatz? Fehlanzeige! Entschuldigungen von Seiten der Medien oder Z-Promis? Fehlanzeige! Es ist einfach nur ekelhaft, wie leicht sich Menschen vor einen Karren spannen lassen um ihren Namen in der Zeitung zu sehen oder ein paar Euro mehr zu verdienen.

    Ich habe für diese Menschen ebensowenig übrig wie für diejenigen, die solche Taten tatsächlich begehen.

  3. H.K. Antworten

    Die ganze Sache stinkt zum Himmel.

    Zunächst wurde der Eindruck vermittelt, der Mann habe Bilder SEINER Frau verbreitet.

    Es folgte eine riesige, aufgeblasene Empörung – komplett gegensätzlich zur ausbleibenden Empörung und sogar ausbleibenden Anzeigen bei „realen“ ( Massen-) Vergewaltigungen.

    Und, wie durch Zauberhand, kommt es zu einer umfangreichen Demo in Berlin. Gut, es ist bekannt, daß links-grüne-woke Demonstrant*/-/:/_/•/Innen, durch NGO-Gelder und gezielt von links bezahlt, nur darauf warten, queeer durch die Republik von einer Demo zur nächsten gekarrt zu werden.

    Aber daß sich innerhalb kürzester Zeit nicht nur der Deutsche Bundestag, sondern auch das Europaparlament mit dem Fall Fernandez/ Ulmen beschäftigt, verwundert schon mehr als nur ein wenig.

    Es stinkt zum Himmel.

    Und dann plötzlich erfährt der Interessierte, der – wie ich – den Namen „Ulmen“ bis dahin gar nicht und „Fernandez“ nur durch das Gesicht der Schiffsärztn kannte, daß es gar nicht um Fernandez selbst geht, sondern um „zusammengebastelte“ Bilder und Videos.

    Fragen über Fragen.

    Und wenn schon von Link*/-/:/_/•/Innen das Aufhängen und die öffentliche Kastration von „Männern“ gefordert wird, so fragt man ( frau auch, es sowieso ), wie weit „unsere Demokratie“ diesen Rääächtsstaat bereits getrieben hat.

    Erstaunlich, daß sich u.a. die „Zeitung mit den vier Buchstaben“ dazu hinreißen ließ, auf der Titelseite zeitweise gleich vier oder mehr Artikel zu diesem Thema loszulassen.

    Als hätten alle nur auf den „Startschuß“ gewartet.

    Es stinkt zum Himmel. Aber richtig.

  4. Johannes Antworten

    Diese unappetitliche Sache, ausgehend vom Ehemann, wird klar durch das Zusammenspiel von NGO und Politik instrumentalisiert.

    Es ist inzwischen klar, dass der Ehemann KEINE Deep-Fakes erzeugt hat, aber, wie beim „Bericht“ über die angebliche Wannsee 2.0 Konferenz wird so getan, als sei dies geschehen. Damit „endlich“ die Klarnahmenpficht kommt, und z.B. „sodone“ die Arbeit noch leichter fällt und noch weiter die Meinungsfreiheit eingeschränkt werden kann.

    Dasselbe Muster.

    Mehr nicht.

    Dieser links/woken NGO/Politik Kamarilla gehört der Stecker gezogen- endgültig!

  5. EH Antworten

    Ich muss nicht betonen, dass Ulmen, wenn sich unappetitliche Dinge zugetragen haben, natürlich bestraft gehört. Gleichzeitig vermute ich auch, dass Fernandes nicht rein zufällig in diesen Tagen mit ihrem Fall an die Öffentlichkeit getreten ist, sondern hier eine seit Längerem orchestrierte, gut gemanagte Aktion von NGO (HateAid), Schauspielerin (ich kannte die vorher kaum) und Justizministerium stattfindet.

    Mal vom konkreten Fall abstrahiert, muss man sich wirklich fragen, von welchen Männern die fleißig sich empörenden und demonstrierenden Promi-Frauen jeglichen Alters träumen, so sie nicht queer sind wie die aggressive lesbische Influencerin, die Männer kastrieren will. Die Gretchenfrage lautet eigentlich: Gibt es „das Patriarchat“, die allumfassende Männerherrschaft, in Reinkultur, die unsere allgegenwärtige Luisa N. abschaffen möchte, überhaupt noch, oder schwingt sich hier nicht eher ein feministischer links-grün-woker (überwiegend Frauen-)Kreis auf, sich den Mann so ein bisschen untertan zu machen, nach eigenen Wünschen zu erziehen.

    Catcalling soll verboten werden, bitte keine interessierten Blicke, Frauenquoten sind allerorten willkommen, zumal migrantische Frauen – diskriminiert – haben gute Chancen, an Jobs und Macht zu gelangen, gern 50 Prozent Abgeordnet*innen im Bundestag (fände Göring-Eckardt richtig toll), und der Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt hat natürlich eigentlich nur Männer als Täter im Blick. Als Opfer sowieso nicht. Als Opfer von Frauen schon mal gar nicht. Frauen sind harmlos, von Natur aus, die tun nichts, die wollen nur spielen. Dumm, dass sie in der Polizeilichen Kriminalstatistik durchaus auch als Tatverdächtige in Erscheinung treten.

    Mit dem Begriff der „toxischen Männlichkeit“, er kommt, glaube ich, von den Grünen?, konnte ich nie etwas anfangen. Die meisten Definitionen im Netz sind auch nicht so wirklich hilfreich. „adressiert die problematischen Aspekte von Rollenbildern, Verhaltensmustern und Strukturen, die durch sexistische und patriarchale Normen gefördert werden. Dies kann beispielsweise bedeuten, Eigenschaften wie Emotionalität oder Verletzlichkeit, die als ‚weiblich‘ gelten, bei anderen abzuwerten und auch bei sich selbst nicht zuzulassen. Dies führt dazu, dass viele Männer keinen guten Zugang zu ihren Gefühlen haben, keine Hilfe annehmen können und Schwäche und Scheitern vermeiden müssen. Dies schadet ihnen, da es sich auf die Gestaltung sozialer Beziehungen auswirkt und sie von wichtigen emotionalen Erfahrungen abschneidet. Nach außen hin muss die Verknüpfung von Männlichkeit mit Stärke und Macht dargestellt werden. Gleichzeitig spiegelt sich darin die Abwertung von Weiblichkeit und die Betonung von Dominanz wider.“ (Quelle: gemeinsam -gegen -sexismus. de)

    Ach toll. Man hat allerdings nicht das Gefühl, dass die breite Fernandes-Unterstützerszene nur aus konstruktiv und sachlich-fair argumentierenden reflektierten Damen besteht, denen es wirklich um Gleichberechtigung geht, denen einseitige Stärke und Macht (Männer-Kram!) so richtig suspekt sind.

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