Rätselraten um mysteriösen Flug nach Moskau – nichts Genaues weiß man nicht

Es ist nichts als Kaffeesatzleserei, was gestern und heute in den Mainstreammedien zum überraschenden Flug einer US-Militärmaschine von Riga (Lettland) nach Moskau (Russland) zu lesen ist.

Klar ist im Grunde nur: Die Maschine gibt es wirklich, sie wurde beim Landeanflug gefilmt und vorher von „Flightradar24“ verfolgt. Und eine Fahrzeugkolonne mit amerikanischem Diplomatenkennzeichen raste am Vormittag, beleitet von der russischen Polizei, durch Moskau.

Alles andere ist Spekulation

Auch wenn ich ernst nehme, wenn ein großes amerikanisches TV-Networt wie CBS die Nachricht raushaut, an Bord der Maschine habe sich CIA-Direktor John Ratcliffe befunden.

Der war vorher offiziell noch nie in Russland.

Und auch wenn es stimmt, dass man in der Schattenwelt der Geheimdienste üblicherweise persönliche Kontakte pflegt, würde man das in so einem Fall mit einer auffälligen Militärmaschine der US Air Force machen? Oder täte es auch ein unauffälliger Learjet?

„Wenn ich wetten müsste, würde ich sagen, Ratcliffe ist in Moskau, um vor einer russischen Eskalation gegen Europa und die Nato zu warnen“, schreibt der US-Journalist Michael Weiss auf X.

Möglich, könnte und hätte. Aber das stimmt auch: „Du benötigst den CIA-Direktor nicht für Gefangenenaustausche.“

Nur wen denn sonst?

Wie kann man das ausschließen?

Wenn man nicht weiß, wer möglicherweise ausgetauscht werden soll…

In russischer Gefangenschaft befinden sich derzeit zehn US-Amerikaner, von denen fünf auf einer Dringlichkeitsliste stehen, da sie schwere gesundheitliche Probleme haben.

So wie Chuck Zimmerman, Veteran der US-Navy, der 2025 während einer Solo-Seereise in internationalen Gewässern von der russischen Marine aufgegriffen wurde. Oder Olga Jezler (36), die 2022 nach Russland reiste, um ihre krebskranke Schwester zu besuchenSie leidet an fortschreitender Endometriose, und Andre Khachatoorian, David Barnes und Aleksandr Antonov.

Muss deshalb der CIA-Chef einfliegen? Oder steckt doch mehr dahinter. Aber wenn jemand Putin vor weiteren Abenteuern warnt, müsste das dann nicht „The Donald“ himself tun?

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