AfD-Abgeordneter beschäftigte 85-Jährige
Der nordrhein-westfälische AfD-Abgeordnete Klaus Esser hat das Beschäftigungsverhältnis mit einer 85-jährigen Frau einvernehmlich beendet.
Auf Anfrage des „Kölner Stadt-Anzeigers“ bestätigte Esser, dass der Vertrag auf Minijob-Basis bis zum Ende der Legislaturperiode im kommenden Mai gelaufen wäre.
Der AfD-Abgeordnete sagte gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“: „Die Anstellung war nicht rechtswidrig und auch keine Vetternwirtschaft und wird auch sonst in keinster Weise beanstandet.“
Tatsächlich hatte der Landtag nach einem „Spiegel“-Bericht, in dem auch die 85-jährige Ehefrau eines AfD-Politikers aus dem Sauerland aufgetaucht war, Ende Januar die Zahlungen für die Frau gestoppt. Die Parlamentsverwaltung wollte die Seniorin dann selbst treffen und nachfragen, was sie denn für das Staatsgeld eigentlich tue oder ob sie überhaupt etwas dafür tue.
Die Landtagsverwaltung versuchte, die „Mitarbeiterin“ zu erreichen. Nach „sechs erfolglosen Versuchen der Kontaktaufnahme zur Mitarbeiterin“ habe man jetzt aufgegeben, da der Vertrag aufgelöst wurde.



Das ist ja abgrundtief fürchterlich. Ich suche gerade die richtigen Worte auf der Tastatur. H.K. übernehmen Sie bitte.
Aber gern.
Wer derartige persönliche Dinge enthüllt, sollte einmal bezüglich „Datenschutz“ sowie „Altersdiskriminierung“ und „übler Nachrede“ juristischer Überprüfung unterzogen werden.
Ach, wo es Omas GEGEN Rechts gibt muss es ja auch ein paar Omas FÜR Rechts geben.
Auch wenn die das offenbar nur gegen Entgelt tun 🤭
Ich stimme zu. Die Omas FÜR rechts entblöden sich allerdings nicht mit selbstgebastelten Raps und bunten Kostümen vor jede Kamera zu stellen um den Kipppunkt zur Peinlichkeit sicher zu überschreiten.
Die Omas gegen RECHTS werden auch mit Zaster unterstützt (Steuergeld!).
Warum sollte rein das Alter eine Rolle spielen?
Das wäre Altersdiskriminierung.
„ Nach „sechs erfolglosen Versuchen der Kontaktaufnahme zur Mitarbeiterin“ habe man jetzt aufgegeben, da der Vertrag aufgelöst wurde.“
Da kann man nur hoffen, dass die Frau nicht einer anderen und viel unwürdigeren Beschäftigung (wieder) nachgehen muss, um womöglich über die Runden zu kommen.
Der Furor auf die AfD kennt keine Scham und Grenzen mehr.
Ich habe auf Arbeit erlebt wie ein 81 jähriger, mit zwei Krücken als Fahrer kam und meinte, ohne diese Arbeit komme ich nicht hin. Wollen viele ja nicht hören, gibt es aber trotzdem. Aber zugegeben, als Rentner beim Politiker kommt man länger hin.
@gerd_rau @Andere,
Der nordrhein-westfälische AfD-Abgeordnete Klaus Esser hat das Beschäftigungsverhältnis mit einer 85-jährigen Frau einvernehmlich beendet.
Auf Anfrage des „Kölner Stadt-Anzeigers“ bestätigte Esser, dass der Vertrag auf Minijob-Basis bis zum Ende der Legislaturperiode im kommenden Mai gelaufen wäre.
Der AfD-Abgeordnete sagte gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“: „Die Anstellung war nicht rechtswidrig und auch keine Vetternwirtschaft und wird auch sonst in keinster Weise beanstandet.“
Tatsächlich hatte der Landtag nach einem „Spiegel“-Bericht, in dem auch die 85-jährige Ehefrau eines AfD-Politikers aus dem Sauerland aufgetaucht war, Ende Januar die Zahlungen für die Frau gestoppt. Die Parlamentsverwaltung wollte die Seniorin dann selbst treffen und nachfragen, was sie denn für das Staatsgeld eigentlich tue oder ob sie überhaupt etwas dafür tue.
Die Landtagsverwaltung versuchte, die „Mitarbeiterin“ zu erreichen. Nach „sechs erfolglosen Versuchen der Kontaktaufnahme zur Mitarbeiterin“ habe man jetzt aufgegeben, da der Vertrag aufgelöst wurde.
Das ist der Text des „Tagebuch“-Eintrags von mir zu der 85-jährigen Mitarbeiterin des AfD-Abgeordneten Esser, den ich seit langem persönlich kenne, und dem ich nichts Böses unterstellen würde.
Es ist einfach eine kurze Darstellung eines unbestrittenen Vorgangs, nicht in einem einzigen Wort skandalisiere ich das oder äußere mich abwertend – weder über die Frau noch über die AfD.
@Klaus Kelle
Aufgrund der Tatsache, dass Sie niemals einen Chrupalla ect. in Regierungsverantwortung sehen möchten…..
@Herrn Kelle
Ihre Rolle, Berichterstatter finde ich völlig in Ordnung und mehr noch: ich bin dankbar, dass Sie darüber berichten.
Mein Kommentar bezieht sich auf das Klima und den leider mehrheitlichen Furor in Politik und zunehmend öffentlicher Verwaltung gegenüber der AfD. Auch ich stelle in der öffentlichen Verwaltung diesen wachsenden Furor gegenüber der AfD fest. Das Neutralitätsgebot wird von den dort Beschäftigten immer häufiger missachtet; im Sinne „der gutem Sache“ und moralisch höchst aufgeladen natürlich. Das ist eine schlimme Entwicklung.
@Johannes,
das IST eine schlimme Entwicklung!
Deshalb streite ich seit Jahren für einen fairen Umfang mit der AfD in Medien und Parlamenten, bringe bei Veranstaltungen AfDler und Politiker anderer Partein zusammen, fordere, dass die AfD-Stiftung endlich das Geld bekommt, dass ihr zusteht und einen Sitz im Präsidium und Ausschussvorsitze.
Im Grunde stimmen wir hier alle ungefähr zu 80 Prozent überein. Aber wehe, ich hinterfrage mal irgendwas bei der AfD wie die grassierende Putin-Besoffenheit, dann dreht die Hälfte des verehrten Publikums durch….
Ich habe hier noch niemanden „durchdrehen“ sehen.
Aber wenn jeder, der auch nur schreibt, daß dieser Kriegsverbrecher lebt und wir, ob wir wollen oder nicht, mit ihm und seinem Land leben müssen, weder ihn noch Rußland wegzaubern oder anderswo auf dem Planeten plazieren können, wird vom Hausherrn als „Putin-Fanboy“, „Kremlstricher“ oder eben als „Putinbesoffener“, insgesamt als nicht ganz dicht, hingestellt wird, und das immer und immer wieder, wird es über kurz oder lang ermüdend.
Genauso wie jeder, der auch nur EIN negatives Wort über Selensky oder die Ukraine verliert.
Und dann kommt wieder die alte Leier mit den Kremlschnittchenessern, Kremlchampussaufenden Schwefelbuben und immer und immer wieder „Helferich“ & Co.
Haben Sie den nach meiner mehrfachen diesbezüglichen Anregung inzwischen mal gefragt, wie er das mit dem Nazigesicht gemeint hat ? Wäre doch ein Leichtes, wo Sie regelmäßig in Berlin sind.
Oder haben Sie einfach nur keinen Interviewtermin gekriegt ?
Ach ja: Ich warte auch immer noch darauf, daß zumindest EIN Journalist Frau Göring-Eckard fragt, ob es denn inzwischen „bunt genug“ in Deutschland ist.
Da findet sich offenbar auch kein Mutiger.
Ihre „diesbezüglichen Anregungen“ interessieren mich nicht mehr.
Ich entscheide schon selbst, wen ich interviewe und was ich dann frage. Werden Sie doch Journalist!
Besten Dank für diese überzeugende und fundierte Antwort !
Ein großartiger Beleg für qualifizierte Diskussion hier im Blog.
👍
niemand leistet so viel dazu wie ausgerechnet Sie
Ihnen auch einen gesegneten Sonntag !
Die Antwort kommt ein bisschen spät, aber ich war im Urlaub und da bin ich Handy und Internetabstinent, so zur Selbsterziehung. Ich wollte das was Sie geschrieben haben in keiner Weise kritisieren. Ich finde es schrecklich das wir in diesem Land soweit sind das über 80 jährige arbeiten müssen um über die Runden zu kommen. Und das anscheinend keinen interessiert. Ich habe Diskussionen durch, wo es dann locker flockig heisst „die habe sich alle blöd angestellt“ und zugegeben, dann schwillt mir der Kamm und sachlich fällt mir dann sehr schwer.
Mein Vater ist 93 Jahre alt und ist ebenfalls noch teilzeitbeschäftigt. Kann da jetzt nichts verwerfliches erkennen.
Solange er nicht etwa für einen von „denen da“ arbeitet …
Ich auch nicht, aber wo steht, dass das verwerflich sein soll?
Ach kommen Sie, entscheidend ist doch was da nicht steht. Ist doch Grundkurs Journalismus. Ein AfDler beschäftigt eine 85 jährige und leidet an grassierender Putin-Besoffenheit. Das wäre zumindest ehrlich.
Ich kenne die Dame nicht und hoffe, sie leidet an nix, damit sie ihre Arbeit für den Steuerzahler, also uns, zu 100% leisten kann.
Und dass Klaus Esser ein „Kremlstricher“ ist, halte ich für ausgeschlossen. Ich habe ihn als einen angenehmen Zeitgenossen…
Es ist schon bezeichnend:
Während ein Bosnier mit seiner insgesamt ZEHNKÖPFIGEN Familie seit 2003 ( ! ) trotz abgelehnten Asylantrags in Deutschland lebt und MONATLICH € 7.500 ( netto ! ) kassiert und seit 23 Jahren trotz umfangreicher Strafakte nicht abgeschoben wird, kümmert sich der Staat lieber um Rentner mit Minijob – DIE sind ein Problem – zumindest, wenn sie arbeiten, aber leider den falschen Arbeitgeber haben und nicht – gefälligst – „zum Amt“ gehen, um „aufzustocken“, wie ordentliche finanzschwache Rentner das zu tun haben.
Ach ja:
2003 regierte das Kabinett Schröder II, danach Merkel I bis 87 ( gefühlt ), danach Olaf Scholz, nun Friedrich Merz.
Habe ich etwas vergessen oder KÖNNEN und WOLLEN weder SPD noch CDU solche Leute loswerden ?
DA wundern wir uns über die Umfragewerte für „die da“ ??
Ach ja:
€ 7500,00 x 12 x 23 = € 2.070.000,00 NETTO.
Im Gegensatz dazu sind 4,24 % Rentenerhöhung ( die übrigens bei Sozialhilfeempfängern komplett gegengerechnet werden und so ein Nullsummenspiel ergeben ) wirklich eine Unverschämtheit gegenüber Johannes Winkel & Co …
Ach ja 2.:
Die Rentenerhöhung muß – selbstverständlich – wie die von Gerhard Schröder von 53 auf 48 % gesenkte Rente versteuert werden …
Ach ja 3.:
Wer vermietetes Wohneigentum besitzt, z.B. um seine Altersvorsorge aufzupäppeln, muß nicht nur die Kaltmiete, sondern auch die von seinem Mieter zu tragenden Nebenkosten versteuern.
Demnächst auch einen Teil dessen Heizkosten mitbezahlen.
SO schafft man(n) Wohnraum …
Ach ja 4.:
Wer z.B. in Great Britain etwas bestellt und sich das schicken lässt, zahlt darauf nicht nur deutsche „Einfuhrabgaben“.
Auch die englischen „Post and package“-Gebühren müssen verzollt werden.
Und damit das Geld unseres Staates auch wirklich ausreicht, zahlt der deutsche Käufer zusätzlich 19 % Mehrwertsteuer – auf die bestellte Ware, auf die Portokosten und auf die „Einfuhrabgaben“.
@ H.K.
Über diesen Fall habe ich auch gelesen, bei seriösen Medien, und mir schwillt da auch der Kamm. Vor allem auf die Stadt Köln, deren Ausländerbehörde seit 17 Jahren keine Ersatzpapiere aus Bosnien Herzegowina für Marko M. und seine Familie beschafft hat. Und die Stadt Köln ist sich zu fein oder zu beschämt – wahrscheinlich beides – Presseanfragen umfassend zu beantworten.
Es gibt einige solcher Verfehlungen und weiß Gott nicht nur bei Migranten. Siehe das Beispiel der Lehrerin aus NRW, die seit 16 Jahren angeblich arbeitsunfähig ist, was nie geprüft wurde und während dieser Zeit als verbeamtete Studienrätin weiterhin ihr Gehalt bzw. ihre Beamtenbezüge erhielt. Die Dame war sogar so dreist, gegen die dann viel zu spät angeordnete amtsärztliche Untersuchung zu klagen.
So schlimm diese Fälle sind, sollten sie kein Freibrief für andere Verfehlungen sein, auch bei der AfD nicht. Gerade der zuletzt genannte Fall der Lehrerin hat erstaunliche Ähnlichkeiten zu einem aktuellen Fall, den wieder die Vetternwirtschaft der AfD betrifft. Ein seit langem krankgeschriebener Lehrer soll während dessen für die AfD-Fraktion im Saarland gearbeitet haben. Besonders brisant: Er hat diese Nebentätigkeit seinem Arbeitgeber nicht gemeldet, wozu er verpflichtet ist. Doppelt brisant: Bei dem Lehrer handelt sich um den Sohn von Fraktionschef Josef Dörr.
„ So schlimm diese Fälle sind, sollten sie kein Freibrief für andere Verfehlungen sein, auch bei der AfD nicht.“
Wer Verfehlungen begeht, muß entsprechend sanktioniert werden – völlig ungeachtet seiner politischen oder sonstigen Orientierung.
Genau DAS geschieht aber nicht !
Wir messen nicht nur mit zweierlei Maß, wir reden auch öffentlich über die Peanuts und nicht über das Wesentliche.
Dadurch und durch die Unfähigkeit der Regierung kommen solche Umfragen mit diesen Ergebnissen zustande.
„Polizistin von Prügel-Mob des Goman-Clans schwer verletzt
Zähne ausgeschlagen und tiefe Schnittwunden“
Quelle: Bild online, 10.05.2026, 16:26
Über derartige Nichtigkeiten wird so gut wie gar nicht berichtet, könnte ja „rassistisch“ oder „fremdenfeindlich“ sein.
Da berichtet man doch lieber über Schwefelpartei-Abgeordnete, die eine Omi beschäftigen.
DAS sind die Dinge, die das Land bewegen …
Ein Bekleidungshaus in der Nähe meines Wohnortes beschäftigt eine über achtzigjährige Änderungsschneiderin, weil eine Nachfolgekraft schlicht nicht aufzutreiben ist Man befürchtet, diesen Kundenservice wohl irgendwann aufgeben zu müssen, da eine geeignete Nachfolgerin oder ein geeigneter Nachfolger offenbar nicht aufzutreiben ist. Auch eine mir gut bekannte, fast schon 85jährige Dame ist nach wie vor in der Hausverwaltung tätig. Und ein mit mir ebenfalls gut bekannter Mann, ein Bauingenieur hoch in seinen 70gern, hat noch bis Ende letzten Jahres in der verantwortungsvollen Position eines Kostenkalkulators im Tiefbau gearbeitet. Gerade auch in einer solchen Position muss auf den Grips noch 100 Prozent Verlass sein, da eine fehlerhafte Kalkulation (und darauf gründende eventuelle Nachforderungen an das Unternehmen) weder beim Kunden noch beim Arbeitgeber auf Gefallen stoßen dürfte (to say the least). Selbst wenn solche Fälle von menschlichem Versagen versichert sein sollten, ist ein fehlerhaftes Angebot zumindest oberpeinlich und zerstört unter Umständen das Renommee des Unternehmens. . – Vom Lebensalter ist die Ausübung einer verantwortlichen Tätigkeit also nicht zwangsläufig abhängig. – Ein Anruf bei Ferda Ataman, und der vermeintliche Kavaliersdelikt (Brüskieren älterer Mitbürger in offiziellen, entgoltenen Arbeitsverhältnissen) wird zum schwerwiegenden Fall einer „schwerwiegenden Alters-Diskriminierung“. Also Obacht!
Es wird ja immer wieder ein furchtbares Theater um Assistenten von Abgeordneten gemacht, von wegen Vetterleswirtschaft und so.
Viele Unternehmer und Selbstständige stellen Angehörige an.
Wenn ein Abgeordneter das tut, wird sofort unterstellt dass es nur darum geht, Staatsgeld für s nichtstun abzugreifen.
ja der Assistent wird vom Staat bezahlt.
Meines Wissens hat ein Abgeordneter ein begrenztes Budget dafür. Wenn er das für Angehörige fürs nichtstun nutzt, bleibt er auf seiner Arbeit sitzen, schneidet sich also ins eigene Fleisch.
Schätze es fällt viel Arbeit bei einem Parlementarier an.
ich kenne eine ehemalige Assistentin eines Abgeordneten, die musste sehr viel arbeiten.