DFB prüft auch Trikot, das niemand trägt

Der Deutsche Fußball-Bund hat nach Kritik am Design der Rückennummern auf den neuen Trikots der Nationalmannschaft reagiert und eine Nachbesserung angekündigt. „Der DFB prüft die Nummern 0-9 und reicht anschließend die Nummern 1-26 bei der UEFA zur Prüfung ein. Keine der beteiligten Parteien hat im Entstehungsprozess des Trikotdesigns eine Nähe zu einer NS-Symbolik gesehen“, hieß es in einer Stellungnahme des Verbandes bei X (Twitter).

Die Nummer 4 hatte im neuen Design an eine Rune erinnert, die Nummer 44 ähnelte den Runen der Schutzstaffel SS in der Zeit des Nationalsozialismus. Diese Nummer trägt zwar kein Nationalspieler, sie konnte aber auf personalisierten Trikots über das Internet über offizielle Kanäle bestellt werden.

Also, der Deutsche Fußball Bund (DFB) beschäftigt sich und die Öffentlichkeit mit einer Nummer auf dem trikot, die kein Spieler trägt.

Dieses Land ist total plemplem.

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Dieser Artikel wurde 22 mal kommentiert

  1. GJ Antworten

    Was kommt als Nächstes? Hat der Verfassungsschutz schon bei Adidas nachgefragt, wer sich ein Trikot mit 44 bestellt hat? Und was ist mit den Nummern 18 und 88? Frage ich vorsorglich in vorauseilendem Gehorsam.

  2. H.K. Antworten

    20 geht auch gar nicht.

    4 auch nicht.

    1 und 12 scheiden ebenfalls aus.

    7, 10 und 19 fallen ebenso aus wie 00.

    Wir sollten grundsätzlich auf ALLE Ziffern und Zahlen verzichten und statt dessen Buchstaben nehmen.

    A und H fallen leider aus.

    G und J ebenfalls.

    Eigentlich fallen praktisch alle Buchstaben aus.

    Vielleicht sollte man eher afrikanische Stammeszeichen nehmen ?

    Würde ohnehin eher zu den meisten Spielern passen …

    Ach ja:

    Welche Fahnen dürfen denn gezeigt werden ?

    Wie heute zu lesen ist, dürfen BUNDESpolizisten schon mal GAR kein Schwar-Rot-Gold zeigen …

    • H.K. Antworten

      Ganz vergessen:

      Auf KEINEN FALL sollte irgend ein Spiel in Hamburg stattfinden !

      Da fahren schließlich rund 1.000.000 Fahrzeuge mit „HH“ spazieren …

      Und in Nürnberg darf auch nichts stattfinden.

      In München ebenfalls nicht.

      Wenn man alle Städte mal so durchgeht, …

    • GJ Antworten

      Warum G und J? Ich fühle mich diskriminiert 😱 Oder hab ich Wissenslücken? Um Aufklärung wird gebeten, lieber H.K.

      • H.K. Antworten

        Bitte entschuldigen Sie sich vielmals …

        Ich meinte selbstredend „JG“, nicht „GJ“ !

  3. Achim Koester Antworten

    @GJ und H.K.
    Herrlich erfrischend Ihre Kommentare.
    Vielleicht sollte man die Spiele auf den Christopher-Street-Day verlegen und die Rückennummern in Regenbogenfarben designen, als Entschärfung sei angeführt, dass man unser Dezimalsystem sowieso als „arabische Zahlen“ bezeichnet, (obwohl sie wahrscheinlich aus Indien stammen).
    Bitte entschuldigen Sie, dass ich nicht „Zahl*:/innen geschrieben habe, ich lebe in Bayern, das ist das zum Glück abgeschafft.

    • GJ Antworten

      Genderzeichen sind in Bayern (und in Hessen) nur in staatlichen Behörden, Schulen und Hochschulen zu unterlassen. Privatleute, Vereine, Verbände, Firmen etc. können weiterhin ihr sprachliches Sternenfest betreiben. Der Hessische Rundfunk wehrt sich jedenfalls gegen ein Gendersprech-und -schreibverbot.

      • Achim Koester Antworten

        @GJ
        Das Gendern ist zwar nur in Schulen und Behörden verboten, aber ich habe es auch vorher nicht getan.
        Mir ist aber die Frage wichtig, was aus den gefühlt tausend Gender-Leerstuhl (kein Tippfehler) Inhaberinnen wird. Tipp: sucht jemand eine Putzfrau?

        • H.K. Antworten

          Herr Koester !

          Wir wollen doch die Leerkräft*/-/:/_/•/Innen nicht überfordern !!

  4. Günter Krückemeier Antworten

    Hat sich Haldenzwang schon zum Prüffall „Spielernummer 444“ geäüßert?
    Aber ernsthaft:
    Wie wäre es denn mit einer innovativen fußballerinischen Zahlenwende in Form römischen Zahlen in altdeutscher Schrift ?

      • Wolfgang Heppelmann Antworten

        Lieber H.K.,

        eine „deutsche“ Schrift gibt es eigentlich nicht, sondern die deutsche Kurrentschrift, auch Laufschrift genannt.

        Angeregt durch die Bildungsreformen Karls des Großen entwickelte sich im Spätmittelalter aus der Minuskel eine Schreibschrift heraus, die durch weitere Kanzleireformen in ‚Deutschland‘ allgemein verbreitet und vereinheitlicht und für die Verwaltung wurde.

        1915 wurde auf Anregung des preußischen Kultusministeriums die von Ludwig Sütterlin entworfene „Sütterlinschrift“ im Reich eingeführt, um das Schreiben in den Schulen zu vereinfachen. -(Mag ich überhaupt nicht)

        Und nun zu „Nazi ???“

        Die Kurrent- oder Sütterlinschrift ist überhaupt nicht „Nazi“, weil beide und auch die Fraktur- Druckschrift unter den „Nazis“ verboten wurde, unter der
        Wiedereinführung der lateinischen Schrift, einfach deshalb, weil kaum jemand in den zu erobernden Ländern damit etwas anfangen konnte. (Bormannerlaß 1941)

        Also doch nicht Nazi, oder?

        • H.K. Antworten

          Egal !

          „Nazi !“ lässt immer und überall jeden Deutschen und jede Deutschin unweigerlich zusammenzucken …

          Danke sehr für den erhellenden Exkurs !

          Übrigens:

          Es gab – ca. vor 15 Jahren – ausgiebige Diskussionen, warum Bundeswehrsoldaten ihre Namenschilder ( Klett, Flecktarn ) auf keinen Fall in „altdeutsch“ tragen durften.

          Alles „verdächtig“ – wessen wohl ?

        • Günter Krückemeier Antworten

          Vielen Dank Herr Heppelmann für die Dar- und Klarstellungen!
          Leider kann man die kognitiv Dissonanten und die Dunning-Kruger-Adepten weder mit Satire noch mit Ironie erreichen 🙂
          Andererseits:
          Als frisch „Nazi-Gekeulter“ und somit „gesichert Staatsdeligitimierender“ darf man sich in diesen Zeiten ja schon fast als „ritterkreuzgeschlagen“ fühlen.
          Upps und Eiforbibbsch – schon wieder Nazi!

  5. H.K. Antworten

    Ich frage mich verzweifelt, WEM denn die vom DFB zur Prüfung vorgelegte Nummer „0“ gehört …

  6. GJ Antworten

    Warnhinweis:
    Heute ist der 4.4. Schreiben Sie heute lieber kein handschriftliches Datum auf irgendein Papier…

    • H.K. Antworten

      2024 auch noch !

      Vielleicht besser mindestens ein Jahr warten !

      Übrigens:

      Haben Sie schon Ihr Kfz-Kennzeichen überprüft ?

      Und Ihre Hausnummer ?

      Und die Postleitzahl ?

      Und die Vorwahl ?

      Tja ….

      I see black for you …

      🫣

  7. Hildegard Königs-Albrecht Dr. Antworten

    Ein kleiner Schwenk zu einem anderen Bezeichnungsproblem:

    Die Gender-Studies (217 Lehrstühle!) sehen ein Problem darin, daß Kinder unmittelbar nach der Geburt als Junge oder Mädchen identifiziert werden.
    „Es ist ein Junge. Es ist ein Mädchen.“ , diese „Festlegung“ soll entfallen, da nach der Genderideologie das biologische Geschlecht ein Konstrukt ist.
    Logisch, daß dem Kind dann auch kein Name gegeben werden kann, der auf sein Geschlecht hinweisen könnte.
    Es wird überlegt, ob man die Kinder nur nummerieren sollte, damit sich das Kind mit 10,11,12 Jahren sein Geschlecht aussuchen kann.

    Ich sehe allerdings bei der geringen Geburtenrate ein Problem, denn wenn alle Kind 1 oder Kind 2 heißen, gestaltet sich die Unterscheidung wohl etwas schwierig.
    Da kommt noch viel Arbeit auf die Gender-Lehrstühl*innen zu.

    • H.K. Antworten

      Richtig so !

      Es ist ja auch schon so, daß „Mutter“ oder „Vater“ nicht mehr gesagt werden darf.

      Da kann die logische Folgerung nur sein, daß, wenn kein „Vater“ da ist, auch keiner auf Unterhalt verklagt werden kann.

      Und wenn keine „Mutter“ vorhanden ist, ist auch niemand für Wickeln, Füttern, Wickeln, „Bäuerchen“ ( dürfte auch längst verboten sein ) und wieder Wickeln zuständig.

      Außerdem sollen Kinder nicht „erzogen“ werden, sondern sich selbst „entwickeln“ und „entdecken“.

      Letzteres kann dann wohl auch von einem „netten Onkel“ ( ääähemmm ) vorgenommen werden, oder in einer „Kita mit Entdeckungsraum“.

      Und endlich hat Olaf Scholz die „Hoheit über die Kinderbetten“ – sind ja dann letztlich alles „Staatskinder“.

      Schöne neue Welt !

      Da fehlt dann nur noch Robert Habeck als Kanzler – oder Annalena – oder der Omid – oder das Ricarda.

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